Antisemitischer Kommentar
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.
In der Schloßstraße und in der Christstraße wurden Aufkleber der extrem rechten Gruppe "Studenten stehen auf" entdeckt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa relativiert.
In der Max-Brunow-Str. wurde ein Aufkleber gemeldet, der die Deutschlandflagge mit den Worten "Heimat, Freiheit, Tradition" zeigt. Ebenfalls klebte auf dem Straßenschild der Aufkleber "Umweltschutz ist Heimatschutz" von der "patriotischen Jugend".
An der Straßenbahnhaltestelle der M2 am Fröbelplatz wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. GegenUni ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Es wurde eine LGBTIQ*feindliche Diskriminierung an einer Schule im Bezirk Mitte dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es wurde eine LGBTIQ*feindliche Diskriminierung an einer Schule im Bezirk Mitte dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Am Hundeplatz am Hönower Weg wurden zwei Sticker der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Hierbei handelt es sich um einen Sticker, der sich gegen Geflüchtete richtet, und einen, der die Reichskriegsflagge zeigt. Auch in der Sewanstraße wurden zwei Aufkleber der extremen Rechten gemeldet und unkenntlich gemacht. Hierbei handelt es sich um einen Aufkleber mit dem Motiv der Reichskriegsflagge sowie um einen Aufkleber von einem extrem rechten Versandhandel.
Vor einem Supermarkt in der Provinzstraße in Reinickendorf-Ost wurde ein Neonazi-Aufkleber bemerkt und entfernt. Darauf wurde die Aufschrift "Deutsch" mit Bildern verknüpft, die die 'Ästhetik des Nationalsozialismus' aufgriffen.
Auf einem öffentlichen Mülleimer mit der Aufschrift "Du bist voll in Ordnung" wurde "Hitler" hinzugefügt.
Es wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Schule im Bezirk Mitte dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Schule im Bezirk Mitte dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine Frau und ihre beiden Söhne wurden auf dem Heimweg von einem Moscheebesuch von einer Frau verfolgt. Diese beleidigte sie rassistisch und bedrohte sie mehrfach. Die Betroffenen konnten in einen Hauseingang fliehen. Die Täterin schlug daraufhin mehrfach gegen die Haustür. Es wurde Anzeige erstattet.
Am Maybachufer in Neukölln hat sich ein Mitarbeiter einer ALDI-Filiale in einem Gespräch mit einer Kolleg*in lautstark behindertenfeindlich geäußert. Dabei hat er unter anderem von einem "Weniger-Wertsein" behinderter Menschen gesprochen. Das hat die meldende Person mitbekommen und sich daraufhin bei der Filialleitung beschwert. Diese hat sich der Verantwortung entzogen und auf die ALDI-Bezirksleitung verwiesen.
In einem Supermarkt unterhielten sich zwei Angestellte abwertend gegenüber Menschen mit Behinderungen.
Am Sophie-Charlotte-Platz und in der Windscheidstraße wurden Aufkleber der Gruppe "Patriotische Jugend" mit der Aufschrift "Umweltschutz ist Heimatschutz" entdeckt. Das Thema Umweltschutz wird durch die extreme Rechte immer wieder vereinnahmt und mit völkischen Ideologien in Verbindung gebracht.
In der Fischerstr. wurde auf einem Straßenschild ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen gemeldet. Hierauf ist der Schriftzug "good night left side" mit der Reichskriegsflagge sowie eine Person mit einem Baseballschläger zu sehen.
An der Bushaltestelle Gutspark Marienfelde (Buckower Chaussee) Richtung S-Bahnhof Lankwitz wurde eine Schmiererei mit der rassistischen Parole „KANACKEN RAUS“ entdeckt und entfernt.
Am Schloßpark in der Nähe der Ossietzky-Straße wurden rechte Aufkleber mit dem Slogan "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt. Diese waren wie das Antifaschistische Aktionssymbol gelayoutet. In der Mitte hatten sie eine Deutschland-Fahne.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.
In Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
An der Haltestelle Roseggerstraße in Mahlsdorf wurden mehrere Aufkleber der NRJ, der Jugendorganisation des "III. Wegs", entdeckt. Darüber hinaus wurde ein Schriftzug mit den Buchstaben "NRJ" in unmittelbare Nähe geschmiert.
Unter einer Brücke zwischen dem Regine-Hildebrandt-Park und dem Kurt-Julius-Goldstein-Park wurden drei große Hakenkreuzschmierereien, gesprüht mit goldener und schwarzer Farbe, entdeckt.
Im Regine-Hildebrandt-Park wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.
In einem Waggon der U-Bahnlinie 5 wurden in Höhe der Haltestelle Kienberg zwei antifeministische Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen aus einem extrem rechten Versandhandel.
Es ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Tiergarten. Auf Wunsch der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Straße Alt-Buch wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Weg mit dem Kanackendreck" gefunden. Als Motiv diente eine rassistische Darstellung eines männlichen, muslimisch Gläubigen.
Am frühen Morgen belästigte ein Uber-Fahrer eine Schwarze Frau bei der Personenbeförderung. Er äußerte sich der Frau gegenüber anti-Schwarz rassistisch und belästigte sie sexuell.
Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Tweet.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Eine jüdische Organisation erhielt antisemitische Kommentare unter einem ihrer Tweets.
In der Liebenwalder Straße in Wedding wurde eine Flasche, welche mit Aufklebern der Neonazipartei "NPD", bzw. deren Presseorgan "Deutsche Stimme", beklebt waren, gefunden. Die Aufkleber richteten sich gegen Geflüchtete und politische Gegner*innen.
An dem U-Bahnhof Rudow in Süd-Neukölln wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "NS Area" entdeckt.
Im Archibaldweg gegenüber dem S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde ein extrem rechter Aufkleber gemeldet. Hierbei handelt es sich um einen Sticker, der einen Wehrmachtssoldaten zeigt. Auf dem Aufkleber ist der Schriftzug "Ruhm und Ehre dem deutschen Soldat" zu lesen. Dieser wurde entfernt.
In der Riesaer Straße wurde ein Mitglied der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" dabei beobachtet, wie er Aufkleber der Neonazipartei an Laternen und Mülleimer verklebt.
An der Ecke Hauptstraße / Hertzstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "NPD" entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Sicherheit durch Recht und Ordnung".
Eine 53-jährige Frau wurde gegen 15:30 Uhr im U-Bhf. Schönleinstrasse bei einer Kontrolle ohne Fahrschein angetroffen. Während der Kontrolle beleidigte die Frau die beiden Kontrolleure rassistisch.
Reichsbürger*innen und verschwörungsideologisch orientierte Friedensbewegte hielten eine "Mahnwache für Frieden und Menschenrechte" mit ca. 10 Teilnehmenden am Pariser Platz ab, auf der NS-Verharmlosungen im Zusammenhang mit Pandemieeindämmungsmaßnahmen und Verschwörungsmythen aus regierungsorientierten russischen Quellen zum Ukraine-Krieg verbreitet wurden.
Gegen 19.00 Uhr wurde eine Person aus sozialchauvinistischen Motiven im U-Bahnhof Zoologischer Garten angegriffen. Ein Mann rannte aus der U-Bahn auf den Betroffenen zu und schlug ihm unvermittelt ins Gesicht.
An der Ecke Wartenberger Weg/An der Margaretenhöhe wurden zwei Sticker von der extrem rechten Gruppe "Ein Prozent" gemeldet und entfernt. Darauf stand "Deutschland: Kein Platz für Invasoren" und "Deutschland, steh auf!". Sie wurden gemeldet und entfernt.
Von 12.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache am Nordufer im Wedding vor dem RKI (Robert-Koch-Institut) mit ca. 5 Teilnehmenden aus dem heterogenen verschwörungsideologischem Spektrum gegen "die Rolle des RKI im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie und den dadurch begründeten Menschenrechtsverletzungen" und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden
Eine Institution erhielt eine antisemitische Mail.
Am Sportplatz in der Köllnischen Heide wurde ein Aufkleber der JN entdeckt und entfernt, der die Abschaffung des Straftatbestands der Volksverhetzung fordert.
In der Siegfriedstraße wurde ein Sticker von "Der III. Weg" gemeldet, auf dem "härtere Strafen für Kinderschänder" gefordert wird. Er wurde gemeldet und entfernt.
Zu Ostern wurde das Grab (Ehrengrab) von Robert Kempner auf dem Parkfriedhof in Lichterfelde geschändet. Es wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert. Robert Kempner war Stellvertreter des amerikanischen Hauptanklägers bei den Nürnberger Prozessen. Er warnte bereits in den 1930ern vor dem Nationalsozialismus und engagierte sich für die Bestrafung von Täter*innen und Entschädigung der Opfer.
An der Bushaltestelle Hirtschulzstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Filehner Str. wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "I (Herz) HTLR" (I love Hitler) entdeckt und entfernt.