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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitische Pöbelei in Friedrichshagen

    02.05.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Vor einem Supermarkt am Müggelseedamm stand am Abend ein Mann und brüllte antisemitische Parolen. Als eine Person ihn darauf ansprach, reagierte er auf die Kritik mit diversen antisemitischen Verschwörungserzählungen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Behindertenfeindliche Beleidigungen in Gemeinschaftsgarten im Märkischen Viertel

    02.05.2023 Bezirk: Reinickendorf

    In einem Gemeinschaftsgarten in der Treuenbrietzener Straße im Märkischen Viertel kam es wiederholt zu behindertenfeindlichen Aussagen. Gartenbesucher*innen im Rolli wurde das Nutzen bestimmter Wege durch einen Mitarbeiter untersagt, da sie "seinen Rasen zerstören würden". Er forderte sie dazu auf, den Garten über Umwege zu betreten, um zu den barrierearmen Hochbeeten zu gelangen. Außerdem wurden manche Gärtner*innen durch den Mitarbeiter mit rassistischen Begriffen wie "Ölauge" bezeichnet. Solche Vorfälle sind mehrfach passiert und lassen sich nicht auf ein bestimmtes Datum beschränken.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung

    02.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Ein Mensch mit Behinderung wurde in einem Ladengeschäft diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • III. Weg-Aufkleber in Berlin-Buch

    02.05.2023 Bezirk: Pankow

    Auf einem Stein bei einem Spielplatz in der Bruno-Apitz-Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war das Partei-Logo zu sehen sowie der Slogan "Familie - Heimat - Tradition"

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonazi-Sticker in Alt-Hohenschönhausen

    02.05.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Konrad-Wolf-Straße Ecke Suermondtstraße bis zum Storchenhof wurde eine extrem rechte Stickerreihe gemeldet. Die Aufschriften richteten sich gegen "linksextreme Propaganda", die "rote Pest" und die Antifa. Zwei weitere titelten "Für Verein und Vaterland" und "Heimat schützen".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Schmiererei an einem Blumenaufsteller am Lausitzer Platz

    02.05.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem begrünten Holzaufsteller an der Ecke Lausitzer Platz / Waldemarstraße wurde mit roter Schrift der Spruch "I hate N-Wort" geschmiert.

    Eine Person wandelte den Spruch bereits um und überschrieb mit schwarz das "H" mit einem "D". Eine weitere Person veränderte den Spruch komplett in "Ich Date NIE" und drei Herzen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Verschwörungsideologisches und diffamierendes Plakat gegen Gemeinschaftspraxis

    02.05.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Straßenbahnhaltestelle Wuhletalstr. wurde ein Plakat entdeckt, das sich in diffamierendem Wortlaut gegen eine lokale Gemeinschaftpraxis richtete. Neben verschwörungsideologischen Inhalten wurde darauf eine Richterin namentlich mit Adolf Hitler verglichen. Diese Aussagen verharmlosen die Verbrechen im Nationalsozialismus.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Antisemitische Parolen bei 1. Mai-Demonstration

    01.05.2023 Bezirk: Neukölln

    Bei der diesjährigen "Revolutionären 1. Mai-Demonstration" riefen Teilnehmende des Demoblocks um die Gruppierung "Samidoun" antisemitische und israelfeindliche Parolen. Dabei wurde unter anderem "Boycott Israel" und "From the river to the sea, Palestine will be free!" skandiert und somit die Auslöschung des israelischen Staates gefordert.

    Die Gruppierung "Samidoun" wurde 2012 von Mitgliedern der PFLP ("Volksfront zur Befreiung Palästinas") gegründet. Die EU und die USA führen die PFLP auf ihren Listen terroristischer Gruppierungen.

    Quelle: Twitter JFDA e.V.
  • Antisemitischer Tweet

    01.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Tweet. Darin wurde Israel dämonisiert und das Existenzrecht abgesprochen.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    01.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar unter einem Tweet.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    01.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antiisraelischen Kommentar unter einem Tweet.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    01.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf Twitter.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Tweet

    01.05.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar, in dem der Staat Israel dämonisiert wird.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antiziganismus in einer Schule

    01.05.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An einer Schule im Bezirk kam es zu antiziganistischen Vorfällen. Diese führten dazu, dass die betroffene Person die Schule verließ.

    Zum Schutz der betroffenen Personen wurde dieser Vorfall anonymisiert.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Extrem rechte Aufkleber in Charlottenburg

    01.05.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Sybelstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber, der sich gegen den politischen Gegner richtet, entdeckt. Zudem ist ein QR-Code einer Website abgebildet, die von dem extrem rechten Versandhandel Druck18 betrieben wird.

    Quelle: Register CW
  • Extrem rechte Aufkleber in der Louis-Lewin-Straße

    01.05.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Rund um den Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt, die aus einem neonazistischen Versandhandel stammen. Die Aufkleber hatten u.a. rassistische Motive.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Sprüherei im Rathauspark

    01.05.2023 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Rutsche auf einem Kinderspielplatz im Rathauspark wurde ein extrem rechtes Graffito entdeckt. Dies zeigt die Buchstabenkombination "AHM" und steht für "Antifa Hunter Miliz".

    Quelle: Licht-Blicke
  • Querfront-Demonstration in Gesundbrunnen

    01.05.2023 Bezirk: Mitte

    Ausgehend vom Bahnhof Gesundbrunnen zog eine verschwörungsideologische Querfront-Demonstration durch den Bezirk Mitte. Die Demonstration richtete sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine. In Redebeiträgen, auf Schildern und in der musikalischen Begleitung wurden jedoch auch Verschwörungsmythen über die COVID 19-Pandemie und Impfungen verbreitet. An der Demonstration nahmen die verschwörungsideologischen Gruppen "Freedom Parade" und "Freie Linke", die verschwörungsideologische Kleinpartei "Die Basis" sowie Mitgliedern der extrem rechten Gruppen "Studenten stehen auf" und "Eltern stehen auf" teil. Die Demonstration wurde von extrem rechten Medienaktivist*innen begleitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Bedrohung in Mitte

    01.05.2023 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte kam es zu einer rassistischen Bedrohung. Das genaue Datum ist nicht bekannt.

    Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus vom 17.01.2024 (Drucksache 19 / 17 884)
  • Sticker gegen Linke in Alt-Hohenschönhausen

    01.05.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Simon-Bolivar-Straße Ecke Küstriner Straße wurde ein Sticker gemeldet, auf dem "nieder mit der roten Pest" steht. Er richtet sich gegen linke Menschen als politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Verschwörungsideologische Mahnwache vor dem RKI

    01.05.2023 Bezirk: Mitte

    Von 12.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache am Nordufer im Wedding vor dem RKI (Robert-Koch-Institut) mit 7 Teilnehmenden aus dem verschwörungsideologischem Spektrum gegen "die Rolle des RKI im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie und den dadurch begründeten Menschenrechtsverletzungen" und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Aufkleber in Neukölln-Britz

    30.04.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung des Neuköllner Krankenhauses im Ortsteil Britz wurden Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und von "FN Hessen" mit der Aufschrift "NS Area" gesichtet und entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Extrem rechte Aufkleber in Neukölln-Rudow

    30.04.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung des Selgenauer Weges wurden Aufkleber von "Der III. Weg" und von "FN Hessen" mit der Aufschrift "NS Area" gesichtet und teilweise entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Extrem rechte und neurechte Veranstaltungen in Lichterfelde

    30.04.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im März und im April fanden in den Räumen eines ehemaligen AfD-Politikers in Lichterfelde mehrere Veranstaltungen statt, deren Redner der neurechten und extrem rechten Szene zuzuordnen sind. Ein Redner tritt regelmäßig in den Räumen auf. Er ist u.a. Gründer einer extrem rechten Organisation und Referent in der neurechten Bibliothek des Konservatismus in Charlottenburg. Ein weiterer Redner hat Kontakte in die neurechte Szene und schreibt u.a. für das Compact Magazin. Dieses gilt als „gesichert rechtsextrem“. Er war zudem auf mehreren verschwörungsideologischen Veranstaltungen und Kongressen.

    In den Veranstaltungsräumen in Lichterfelde finden regelmäßig (extrem) rechte und neurechte Veranstaltungen statt.

    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • III. Weg-Sticker im Barnim- und Friedenstraßen-Kiez

    30.04.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Kontinuierlich werden Sticker vom III. Weg, überwiegend im Bereich Platz der Vereinten Nationen, Weydemeyerstraße und Strausberger Straße, entfernt. Das Stickeraufkommen reicht von täglich 5 oder mehr Sticker bis zwei Wochen keine Sticker. Inhaltlich richten sich die Sticker gegen politische Gegner*innen und/oder sind rechte Selbstdarstellungen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Online-Beiträge von NPD-Reinickendorf im April

    30.04.2023 Bezirk: Reinickendorf
    Die extrem rechte NPD Reinickendorf (jetzt "Die Heimat") postete im April mehrere Beiträge in den Sozialen Medien. Ein Beitrag machte "Zuwanderer" pauschal für Angriffe auf Rettungskräfte verantwortlich. Weitere Beiträge berichteten über einen Partei-Ausflug nach Bayern.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • Rassistische Internet-Postings von Marzahn-Hellersdorfer AfD-Abgeordneten im April 2023

    30.04.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Ein Marzahn-Hellersdorfer AfD-Abgeordneter verbreitete im Verlauf des Aprils 2023 rassistische Propaganda im Internet. Bei seinen Postings verwendete er u.a. rassistisch abwertende Begriffe wie "Bananenrepublik". Außerdem verbreitete er Falschinformationen, in dem er schrieb "Halb Afrika wandert in die EU ein!".

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Sticker am Bahnhof Albrechtshof (Staaken)

    30.04.2023 Bezirk: Spandau

    An der Ecke Hamburger Straße / Seegefelder Weg in Staaken sowie an dem nahe gelegenen Bahnhof Albrechtshof wurden mehrere Sticker der Jungen Alternativen (Jugendorganisation der AfD) entdeckt, die als rassistisch gelesen werden können, da sie den Slogan "Black Lives Matter" der internationalen Bewegung gegen rassistische Polizeigewalt und Racial Profiling entstellen und Schwarze Menschen und Messer in einen Kontext stellen ("Black Knives matter").

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische und NS-verherrlichende Sprüherei in Lichtenberg-Nord

    30.04.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Möllendorffstr./Ecke Paul-Junis-Str. wurde die rechte Zahlenkombination "1488" an einen Laternenpfosten gesprüht. Hierbei handelt es sich um die „14 words“ ( „We must secure the existence of our people and a future for white children“ („Wir müssen die Existenz unseres Volkes und die Zukunft weißer Kinder schützen“), und der Zahl 88, die für "Heil Hitler" steht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Weißenhöher Straße

    29.04.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Weißenhöher Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Freiheit für Deutschland" entdeckt, auf denen das Hermannsdenkmal abgebildet ist, dessen Figur eine schwarz-weiß-rote Flagge (Reichsfahne) in der Hand hält.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Israelbezogene antisemitische Schilder bei verbotener Versammlung in Mitte

    29.04.2023 Bezirk: Mitte

    Ca. 15 Personen kamen zu einer israelfeindlichen Versammlung, die in der Brunnenstraße in Berlin-Mitte angemeldet und kurzfristig von der Berliner Polizei verboten worden war. Dabei wurden zwei Schilder mitgeführt, auf denen Israel das Existenzrecht abgesprochen wurde.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Israelfeindliche Propaganda vor dem Jüdischen Museum

    29.04.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vor dem Jüdischen Museum in Kreuzberg hielten drei Männer Schilder mit den Aufschriften „Kolonialpolitik hat kein Existenzrecht“, "Nieder mit der kolonialen Ordnung!“ und „Stoppt die Kriegsverbrechen in Palästina“ hoch und sprachen Israel somit das Existenzrecht ab. Die Personen gaben vor, dass es um Israel und den israelisch-palästinensischen Konflikt ginge. Gezielt suchten sie aber einen als jüdisch wahrgenommen Ort auf und identifizierten so Juden_Jüdinnen mit der Situation in Israel. Häufig sind mit dem Begriff der „Zionisten“ Jüdinnen_Juden im Allgemeinen gemeint. Eine vierte Person fotografierte die Männer, die sich unmittelbar danach wieder entfernten.

    Der Vorfall ereignete sich in Zusammenhang mit einer israelfeindlichen Versammlung, die in der Brunnenstraße in Berlin-Mitte angemeldet und kurzfristig von der Berliner Polizei verboten worden war. Das erste Schild wurde an dem Ort der Versammlung gezeigt. Die Schilder der drei Männer waren in dem Design des Aufrufs gestaltet, so dass der Bezug zur Versammlung nahe liegt.

    Quelle: RIAS Berlin
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