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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Mahnmal am Lindenufer beschädigt

    13.06.2023 Bezirk: Spandau

    Die Glasscheibe am symbolischen „Ewigen Licht" des Mahnmals wurde aus mutmaßlich antisemitischen Motiven mit Hilfe einer herangeschleppten Gehwegplatte zertrümmert. Die Lichtinstallation soll an das „Ewige Licht" in der am 9. November 1938 zerstörten Spandauer Synagoge erinnern.

    Quelle: Beauftragte für Erinnerungskultur im Ev. Kirchenkreis Spandau
  • NS-verharmlosende Schmierereien in Mariendorf

    13.06.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Auf dem Planetenspielplatz Mariendorf wurden auf einer Informationstafel zwei Schmierereien entdeckt, eine mit zwei Hakenkreuzen, eine mit dem Wort „NS-Zone“.

    Quelle: Einzelperson über Signal
  • NS-Verharmlosung und -verherrlichung in Steglitz

    13.06.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Am Rande einer Demonstration auf der Schloßstraße in Steglitz kam es zu NS-verherrlichenden Aussagen einer Teilnehmerin der Demonstration. Die Person ging zu Gegendemonstrant*innen und fragte, warum sie "gegen Rechts" und "gegen Rechte" seien. Ihrer Meinung nach, sei Hitler gut gewesen und die Ukrainer seien Faschisten. Die Demonstration findet regelmäßig statt, immer wieder kommt es in dem Kontext der Demonstration zu NS-verherrlichenden/-verharmlosenden oder verschwörungsideologischen Aussagen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Pöbelei im Görlitzer Park

    13.06.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 22:00 Uhr fahren zwei Radfahrer von der Oppelner Straße in den Görlitzer Park. Der 1. Radfahrer ist ein Lieferdienst und er fährt geradeaus. Der 2. Radfahrer biegt ab und ruft dem anderen einen abwertenden Spruch hinterher ("Fuck India").

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Schmiererei am Zoologischen Garten

    13.06.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Baustellenabsperrung am Bahnhof Zoologischer Garten wurde die rassistische Schmiererei "Asyl raus!" entdeckt.

    Quelle: F_AJOC (Feministische Antifaschistische Jugend Organisation Charlottenburg)
  • Rassistische und antisemitische Schmierereien in Wilmersdorf

    13.06.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im U-Bahnhof Spichernstraße wurden mehrere rassistische und antisemitische Schmierereien entdeckt. So wurden an eine Plakatwand Slogans geschmiert, die sich gegen Geflüchtete und politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Zudem wurde durch einen weiteren Schriftzug dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj unterstellt, er würde sich am aktuellen Ukraine-Krieg bereichern. Dabei wurde der Punkt über dem Buchstaben "J" als Davidstern dargestellt. Es handelt sich daher um eine antisemitische Zuschreibung.

    Quelle: Register CW
  • Sprühereien gegen Antifaschismus in Karow

    13.06.2023 Bezirk: Pankow

    In den letzten drei Tagen wurden vermehrt Sprühereien gegen Antifaschismus entdeckt. Diese waren u.a. in der Straße 47, 50, 52, Blankenburger Chaussee und in der Bahnhofstraße bis zum S-Bahnhof Karow. Der Slogan war meistens "Scheiß Antifa" (= Scheiß Antifaschismus).

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Sticker gegen politische Gegner*innen am Roederplatz

    13.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken jagen" gemeldet. "Zecke" ist ein im extrem rechten Umfeld entstandener und gebräuchlicher Begriff, mit dem Andersdenkende abgewertet und beleidigt werden. Damit sind Linke oder Punks gemeint. Rund um den Roederplatz tauchen gehäuft Sticker der extremen Rechten auf.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Wiederholt NS-verharmlosende Aufkleber in Nord-Neukölln

    13.06.2023 Bezirk: Neukölln

    Auf dem Kottbusser Damm, Höhe Lenaustraße, wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinpartei "Die Heimat" (NPD) bzw. ihres Mediums "Deutsche Stimme" gesichtet. Die Aufkleber propagierten "Volksfeinde anklagen. Politikerhaftung umsetzen".

    Der Begriff "Volksfeind" wurde im Nationalsozialismus als ideologischer Kampfbegriff gegen politische Gegner*innen genutzt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Antifeministische Aufkleber vor der Humboldt-Uni

    12.06.2023 Bezirk: Mitte

    Vor Gebäuden der Humboldt-Universität in der Georgenstraße im Ortsteil Mitte wurden zwei antifeministische Aufkleber extrem rechter Akteure gegen Gendern entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Antifeministische Propaganda in Mitte

    12.06.2023 Bezirk: Mitte

    In der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße wurde ein antifeministischer Aufkleber mit der Aufschrift "Gendern? Nicht mit mir!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Aufkleber in Charlottenburg

    12.06.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz wurde ein antisemitischer Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt. Abgebildet ist eine Karikatur der ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Amadeu Antonio Stiftung in einer Uniform der Stasi und der Slogan "Back to the Zukunft". Die Person ist zudem als Monster mit Vampirzähnen gezeichnet. Zum einen wird auf dem Aufkleber suggeriert, die abgebildete Person und die Amadeu-Antonio-Stiftung würden eine Zukunft wie in der DDR planen. Zum anderen wird die Person als blutsaugendes Monster dämonisiert und somit auf antisemitische Verschwörungserzählungen zurückgegriffen.

    Quelle: F_AJOC (Feministische Antifaschistische Jugend Organisation Charlottenburg)
  • Extrem rechte Aufkleber in Tempelhof

    12.06.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Stoltbergstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" entdeckt. Der Aufkleber zeigte zwei rote verbotene oder nicht erlaubte Zeichen über der Regenbogenfahne und der antifaschistischen Fahne.

    Quelle: Registerstelle Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Gefährliche Körperverletzung und homofeindliche Beleidigung am Kottbusser Damm

    12.06.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein 31-Jähriger wurde gegen 2:30 Uhr auf dem Gehweg des Kottbusser Damms zunächst von zwei Unbekannten homofeindlich beleidigt. Im weiteren Verlauf schlugen ihn die beiden Männer mit Fäusten mehrfach gegen den Kopf und traten auf ihn ein, als er zu Boden ging. Der Angegriffene konnte sich aus der Situation befreien und rannte weg. Er erlitt Verletzungen am Kopf.

    Quelle: Polizei Nr. 0956
  • III. Weg-Schmiererei auf Supermarktparkplatz

    12.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Auf dem Parkplatz eines Supermarktes am Elsterwerdaer Platz wurde eine Schmiererei der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*feindliche Beleidigung in S-Bahn

    12.06.2023 Bezirk: Pankow

    Zwei Personen, die sich an den Hände hielten, wurden von zwei Männern mit transmisogynen und homofeindlichen Kommentare beleidigt. Es wurden Kommentare gemacht, gelacht und bei weiteren Fahrgästen nach Zusprcuh für die menschenverachtende Haltung gesucht.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • LGBTIQ*feindliche Pöbelei in Alt-Treptow

    12.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Treptower Park überquerten zwei Personen die Straße als ihnen ein Jugendlicher entgegenkam. Dieser musterte die beiden trans Personen und den von einer Person getragenen Pride-Beutel und kommentierte dies mit einem lautem "Iiihhhh".

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NS-verharmlosende Beleidigung in der U7

    12.06.2023 Bezirk: Neukölln

    In der U7 Richtung Rudow wurde eine Person, die eine Maske trug, von einem Mann angetippt und als "Masken-Nazi" beschimpft. Der Mann stieg an der Haltestelle Parchimer Allee aus.

    Quelle: Register Neukölln
  • NS-verharmlosende Lieder im Regionalzug

    12.06.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 8:30 Uhr im RE1 Richtung Frankfurt/Oder sangen zwei Jugendliche ab der Haltestelle Ostbahnhof Lieder mit nationalsozialistischen Inhalten ("Führertreue haben wir uns geschworen", "Heil").

    Quelle: RIAS Berlin
  • NS-verharmlosende Schmiererei in Charlottenburg

    12.06.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße wurde auf der Werbefläche eines Anhängers der abgebildeten Person ein Hitlerbart gemalt und "Hitler" daneben geschrieben.

    Quelle: F_AJOC (Feministische Antifaschistische Jugend Organisation Charlottenburg)
  • Queerfeindlicher Angriff in der Sonnenallee

    12.06.2023 Bezirk: Neukölln
    An der Ecke Sonnenallee/Pannierstraße in Nord-Neukölln wurde ein Mann von drei Männern aus queerfeindlichem Motiv angegriffen. Zunächst wurde die Person queerfeindlich beleidigt. Anschließend traten und schlugen die Männer auf den Betroffenen ein. Die Täter entwendeten währenddessen das Handy und Portemonnaie der Person.
    Quelle: Polizeimeldung vom 24.01.2024 (Nr. 0170); Tagesspiegel 24.01.2024
  • Sozialchauvinistische Beleidigung am Mehringdamm

    12.06.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 14:00 Uhr beleidigte eine Mitarbeiterin eines Supermarktes am Mehringdamm einen obdachlosen Mann sozialchauvinistisch und sagte ihm, er solle „arbeiten gehen“. Eine Passantin entgegnete, dass dies sozialdarwinistisches Verhalten sei. Der Ladenbesitzer legte ihr daraufhin nahe, den Laden nicht weiter zu besuchen.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Sprühereien gegen Antifaschismus in Niederschönhausen

    12.06.2023 Bezirk: Pankow

    In der Blankenburger Straße wurden Sprühereien gegen Antifaschismus entdeckt. Hierbei handelte es sich um den Slogan "Fuck Antifa" (= Scheiß Antifaschismus). Es wurden alte Sprühereien, die bereits übermalt wurden, erneuert.

    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • Sticker der "Neuen Rechten" in Fennpfuhl

    12.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Erich-Kuttner Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber von "GegenUni" gemeldet."GegenUni" ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Transfeindliche Beleidigung in Nord-Neukölln

    12.06.2023 Bezirk: Neukölln

    Auf der Karl-Marx-Straße, Höhe Saltykowstraße, sprach ein junger Mann eine Frau gegen 23.55 Uhr an: "Sind Sie eine Transe? Das ist doch eine ganz normale Frage." Die Frau erklärte, dass dies ein beleidigendes Wort sei. Daraufhin beschimpfte er sie.

    Quelle: Register Neukölln
  • Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    12.06.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 20 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Quelle: Einzelperson über Twitter
  • Verschwörungsideologische Mahnwache vor dem RKI

    12.06.2023 Bezirk: Mitte

    Von 12.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache am Nordufer im Wedding vor dem RKI (Robert-Koch-Institut) mit 4 Teilnehmenden aus dem verschwörungsideologischem Spektrum gegen "die Rolle des RKI im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie und den dadurch begründeten Menschenrechtsverletzungen" und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Anti-asiatischer Rassismus in Mitte

    11.06.2023 Bezirk: Mitte

    Eine Frau, die in der Nähe der chinesischen Botschaft wohnte, wurde mit anti-asiatisch-rassistischen und sexistischen Zurufen von Autofahrern belästigt. Dies passierte in der Vergangenheit mehrfach. Teils wurde ihr dabei ins Ohr geschrien.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Extrem rechte Schriftzüge in Köpenick-Nord

    11.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Den dritten Tag in Folge wurden neue Schriftzüge der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und ihrer Jugendorganisation NRJ im Ortsteil entdeckt und entfernt. Diesmal waren es ca. 10 Schriftzüge in der Hoernlestraße, besonders betroffen war der dortige Jugendclub.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte und rassistische Propaganda in Alt-Hohenschönhausen

    11.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Orankeseebad wurden mehrere Sticker gemeldet. Auf einem stand "No Asyl", ein weiterer diffamierte LGBTIQ*-Personen, Antifa und Fridays for Future als politische Gegner*innen der extremen Rechten und titelte "Jugend raus aus dem Mainstream". In der Nähe befand sich eine Sprüherei auf einen Stromkasten, bei der ein Fadenkreuz auf das Wort Antifa gesprüht wurde.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Veranstaltung in Wilmersdorf

    11.06.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Restaurant in der Uhlandstraße fand eine extrem rechte Veranstaltung statt. Ein bekannter Aktivist der "Identitären Bewegung" hielt dort eine Lesung aus seinem Buch, welches zahlreiche rassistische, völkische und andere extrem rechte Inhalte verbreitet.

    Quelle: Register CW
  • Flugblätter des III. Weg gegen den Bau einer Geflüchtetenunterkunft in Rosenthal

    11.06.2023 Bezirk: Pankow

    Im Pankower Ortsteil Rosenthal wurden von der neonazistischen Partei Der III. Weg zahlreiche Flugblätter gegen den Bau einer Geflüchtetenunterkunft an die Anwohner*Innen verteilt. In diesen Flugblättern bezieht die Partei auch Stellung gegen den sogenannten Massenzustrom von Flüchtlingen nach Deutschland und fordert die sofortige Schließung der Grenzen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuze in Schmöckwitz

    11.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Werbetafel der Tramhaltestelle Alt-Schmöckwitz wurden zwei Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Homofeindlicher Angriff in Nord-Neukölln

    11.06.2023 Bezirk: Neukölln

    Auf dem Karl-Marx-Platz wurde ein schwules Paar von einer Gruppe aus sechs bis sieben Jugendlichen homofeindlich beleidigt und bedroht, als es händchenhaltend über den Platz lief. Eine der betroffenen Personen wurde zudem getreten. Auf die Aufforderung des 53-Jährigen, die Beleidigungen zu unterlassen, seien die Jugendlichen nicht eingegangen. Das Paar konnte den Angriff filmen. Zwei Tatverdächtige wurden anschließend in der Nähe festgenommen. Die beiden Teenager im Alter von 14 und 16 Jahren wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben, nachdem die Polizei ihre Identität festgestellt hatten.

    Quelle: queer.de (12.06.2023); Tagesspiegel vom 12.06.2023; Polizeimeldung vom 12.06.2023 (Nr. 0954)
  • Mezuzah in Mitte abgerissen

    11.06.2023 Bezirk: Mitte

    An einem privaten Wohnungseingang im Bezirk Mitte wurde eine Mezuzah (Schriftkapsel am Türpfosten; jüdisches Symbol) abgerissen. Zudem steht am dortigen Klingelschild ein als jüdisch zu verstehender Nachnahme, sodass von einem antisemitischen Motiv ausgegangen werden kann.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Rassistische Beleidigung am S-Bhf. Warschauer Straße

    11.06.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein junger Mensch hörte gegen 20:00 Uhr mit seinem Handylautsprecher in der S-Bahn Musik. Ein älterer Mann war davon gestört und sagte ihm, recht aggressiv, dass er die Musik ausmachen solle. Der Jugendliche antwortete ebenso aggressiv und die Stimmung schaukelte sich schnell hoch. Ein anderer älterer Mann schaltete sich ein mit den Worten "In dem Land, wo du herkommst, könntest du das nicht machen."

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Sachbeschädigung an Mahnmal Gleis 17 in Grunewald

    11.06.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Das Mahnmal Gleis 17 in Grunewald wurde gegen 20:00 Uhr von 4 Männern beschädigt. Es wurde eine Gedenktafel mit Farbe und Einkerbungen beschädigt und in eine Mauer ein Davidstern und der Schriftzug "Israel" eingeritzt. Der Gedenkort Gleis 17 erinnert an die tausenden Jüdinnen_Juden, die von dort aus in Arbeits- und Konzentrationslager deportiert und größtenteils ermordet wurden.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0952 vom 12.06.2023
  • Sticker der extremen Rechten in Rummelsburg

    11.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Fischerstr. wurde ein Sticker gemeldet, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Dieser richtet sich gegen den amtierenden Gesundheitsminister Karl Lauterbach und stammt aus einem extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: Lichtenberger Register
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