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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Hakenkreuze in Schmöckwitz

    20.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Tramhaltestelle Alt Schmöckwitz wurden zwei Hakenkreuze auf einer Werbetafel entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Hakenkreuze und extrem rechter Aufkleber in Rudow

    20.06.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung Selgenauer Weg/Neuhofer Straße im Bezirksteil Rudow wurden vier Hakenkreuzschmierereien gesichtet und vollständig unkenntlich gemacht.

    Außerdem wurde ein Aufkleber, der sich positiv auf den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß bezog, entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Identitären-Sticker in Lichtenberg-Nord

    20.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Schulze-Boysen-Straße Ecke Frankfurter Allee wurde ein Aufkleber der "Identitären" auf einem Straßenschild gemeldet und entfernt. Darauf stand "never stop activism".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • III. Weg-Plakate rund um Veranstaltungsort

    20.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im Vorfeld einer Informationsveranstaltung über die extreme Rechte in Marzahn-Hellersdorf wurden in der Nacht zum Mittwoch mehrere Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" im Umfeld des Veranstaltungsortes angebracht. Die Plakate wurden entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazi-Graffiti in Blankenfelde

    20.06.2023 Bezirk: Pankow

    Im Rosenthaler Weg Ecke Blankenfelder Chaussee in Blankenfelde wurden Graffitis bemerkt und übermalt, die Werbung für die Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" und ihre Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" machten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazi-Propaganda in Mitte

    20.06.2023 Bezirk: Mitte

    In einer S-Bahn der Linie S1 auf Höhe Nordbahnhof wurde ein Flyer der Neonazi-Kleinpartei "der III. Weg" entdeckt. Der Flyer richtete sich gegen Impfungen und Maßnahmen zur Pandemieeindämmung.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*innenmeldung
  • NS-verherrlichende Schmierereien in Zehlendorf

    20.06.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einen Bauzaun an der Ecke Clayallee/Berliner Straße wurde eine "SS-Rune" geschmiert. Zudem befindet sich etwas weiter auf dem Informationskasten der Evangelischen-Paulus-Kirchengemeinde an der Potsdamer Straße ebenfalls eine "Sigrune". Die sogenannte "Sigrune" ist ein völkisches Symbol, welches im Nationalsozialismus zum Emblem der SS (Schutzstaffel) wurde. Die Verwendung und Abbildung der Runen ist strafbar.

    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf; Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Ungleichbehandlung an Reinickendorfer Oberschule

    20.06.2023 Bezirk: Reinickendorf

    Während der Mottotage an einer Reinickendorfer Oberschule äußerten sich Lehrkräfte aggressiv und abwertend gegenüber der Kleiderwahl von Schüler*innen mit Migrationsgeschichte. Unter anderem fielen Äußerungen wie "Sowas sollte es in Deutschland nicht geben."

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Schmierereien der Jugendorganisation vom III. Weg in der Zossener Straße

    20.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Zossener Straße wurden mehrere Schmierereien mit der Abkürzung "NRJ" entdeckt und entfernt. "NRJ" steht für "Nationalrevolutionäre Jugend". Hierbei handelt es sich um die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", die an gleicher Stelle in jüngster Zeit wiederholt großflächige Graffiti hinterlassen hat.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Sticker der extremen Rechten am Roederplatz

    20.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gemeldet. "Zecke" ist ein im extrem rechten Umfeld entstandener und gebräuchlicher Begriff, mit dem Andersdenkende abgewertet und beleidigt werden. Damit sind Linke oder Punks gemeint. Rund um den Roederplatz tauchen gehäuft Sticker der extremen Rechten auf.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Am U-Bhf. Frankfurter Tor schlägt ein Mann ein Kind ins Gesicht

    19.06.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 9:30 Uhr befand sich auf dem U-Bhf. Frankfurter Tor eine Mutter mit einem Kleinkind im Kinderwagen und einem ca. 5 Jahre altem weiteren Kind. Dieses gestikulierte beim Warten auf die Bahn mit seinen Händen. Ein vorbeikommender Mann hatte darin einen auf ihn gerichteten vermeintlichen "Stinkefinger" erkannt und schlug dem Kind ins Gesicht. Die Mutter fragte nach, ob er das Kind geschlagen hat, weil es ein Ausländer sei, und erhielt keine Antwort. Umstehende wollten helfen, jemand rief die Polizei. In der Folge stellten sich vier Polizisten im Halbkreis um die Mutter, um die Personalien aufzunehmen. Der Täter befand sich noch in der Nähe, wurde aber nicht angesprochen. Anzeige wurde nicht erstattet, da sich einerseits der Täter im Nachgang entschuldigte und die Mutter andererseits Angst vor der Polizei hatte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antiasiatisch-rassistische Beleidigung im Prenzlauer Berg

    19.06.2023 Bezirk: Pankow

    An der Kreuzung Storkower Straße Ecke Greifswalder Straße wurden gegen 12:00 Uhr eine Person Antiasiatisch-rassistisch beleidigt. Aus einer kleinen Gruppe Jugendlicher wurde die Betroffene gefragt, ob sie später "Hunde essen" würde, anschließend lachten die Jugendlichen. Die Frage wiederholte sich dreimal.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Bedrohung von politischer Gegnerin

    19.06.2023 Bezirk: Mitte

    In sozialen Medien drohten extreme Rechte einer Klimaaktivistin. Dabei wurde ihre Wohnanschrift im Bezirk Mitte veröffentlicht und zu Sachbeschädigungen an ihrem Wohnhaus aufgerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung am Arbeitsplatz

    19.06.2023 Bezirk: Berlinweit

    Ein Mensch mit Behinderung wurde am Arbeitsplatz diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Diskriminierung an einer Schule

    19.06.2023 Bezirk: Berlinweit
    Es wurde eine Diskriminierung an einer Schule in Berlin dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Diskriminierung an einer Schule

    19.06.2023 Bezirk: Berlinweit
    Es wurde eine Diskriminierung an einer Schule in Berlin dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Hakenkreuz auf Aufkleber in Berlin-Buch

    19.06.2023 Bezirk: Pankow

    An der Straßenecke Bruno-Apitz-Straße/ Wolfgang-Heinz-Straße wurde ein Aufkleber, auf dem ein Hakenkreuz zu sehen ist, entdeckt und überklebt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Hakenkreuze geschmiert

    19.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An ein Hinweisschild am Regine-Hildebrandt-Park wurden mehrere Hakenkreuze geschmiert.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Hakenkreuz in Staaken

    19.06.2023 Bezirk: Spandau

    Auf einem Stromkasten in der Heerstraße gegenüber der Bushaltestelle "Heerstraße 438-446" wurde ein mit schwarzem Edding geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.

    Quelle: Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V., Quartiersmanagement Heerstraße
  • Homofeindliche Pöbelei am Nöldnerplatz

    19.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle S Nöldnerplatz / Schlichtallee in der Nöldnerstraße sagte ein Mann zu zwei Jugendlichen um 12:00 Uhr: „Sei ehrlich, bist du schwul? Die Leute heute sind verrückt, in Kanada brennt es. Ein Mann muss eine Muschi f*. Schwul? Nein!“ Diese Pöbelei ist als LGBTIQ*-feindlichlich zu bewerten, da "Schwulsein" mit einer Natur-, und Umweltkatastrophe gleichgesetzt wird.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • LGBTIQ*feindlicher Aufkleber im Prenzlauer Berg

    19.06.2023 Bezirk: Pankow

    In der Danziger Straße wurde auf einem Verkehrsschild ein Aufkleber mit dem Slogan "Stolzmonat" entdeckt und entfernt. Im Hintergrund ist eine in schwarz-rot-gelb abgeänderte Regenbogenfahne zu sehen. Unter dem Hashtag "Stolzmonat" wendet sich die extreme Rechte gegen den Pride-Monat.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Mehrere Hakenkreuze in Mitte entdeckt

    19.06.2023 Bezirk: Mitte

    An der Kreuzung Schützenstraße, Mauerstraße wurden mehrere Hakenkreuz-Schmierereien auf einem Poller, seitlich am Pfosten eines Straßenschilds sowie an einer Regenrinne entdeckt. Die verfassungsfeindlichen Schmierereien wurden bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Rechte Propaganda im Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung

    19.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In den Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung wurden eine Zeitschrift sowie zerissene Flyer geworfen. Die Zeitung fiel in der Vergangenheit durch antifeministische und rassistische Wortwahl auf. Mehrere Flyer, die zu einer antirassistischen Kundgebung in Hohenschönhausen aufrufen, wurden demonstrativ zerissen in die Zeitung gelegt. Die Jugendfreizeiteinrichtung meldet regelmäßig Propagandaeinwürfe der extremen Rechten.

    Quelle: JFE Fullhouse
  • Schmiererei gegen Antifa in Lichtenberg-Mitte

    19.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Sewanstraße wurde mit schwarzem Edding an ein Baustellenschild "Retardifa" geschmiert. Dieses kombiniert die Worte retarded (auf Englisch ein abwertendes Wort für Menschen mit Behinderung) und Antifa und diffamiert so die Antifa ableistisch.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Transfeindliche Bedrohung durch Kontrolleur in der U5

    19.06.2023 Bezirk: Mitte

    In der U-Bahnlinie U5 in Richtung Hauptbahnhof stieg im U-Bahnhof Schillingstraße ein Kontrolleur ein, der sich beim Kontrollieren abfällig über Frauen äußerte. Als er um 19.14 Uhr eine Frau aufforderte, wegen einer fehlenden Nummer auf ihrem Fahrschein am U-Bahnhof Alexanderplatz auszusteigen, beleidigte er sie aggressiv transfeindlich und drohte ihr mit Gewalt und mit den Worten: "Beim nächsten Mal bist Du dran!"

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    19.06.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 20 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Quelle: Einzelperson über Twitter
  • Verschwörungsideologische Mahnwache vor dem RKI

    19.06.2023 Bezirk: Mitte

    Von 12.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache am Nordufer im Wedding vor dem RKI (Robert-Koch-Institut) mit 4 Teilnehmenden aus dem verschwörungsideologischem Spektrum gegen "die Rolle des RKI im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie und den dadurch begründeten Menschenrechtsverletzungen" und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Hakenkreuze in Lichtenberg-Nord

    18.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Im Gebiet um die Siegfriedstraße wurden mehrere Hakenkreuze an Wände gemalt. Zudem wurden Sticker der extremen Rechten gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • III. Weg-Aufkleber in Karow

    18.06.2023 Bezirk: Pankow

    In der Achillesstraße wurden vereinzelt Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Deutscher Sozialismus jetzt!" oder das Parteilogo. Ebenso wurden Aufkleber in der Bucher Chaussee sowie in der Nähe des S-Bahnhof Karow von der extrem rechten Partei III. Weg entdeckt. Diese hatten u.a. als einzige Darstellung das Parteilogo. Es gab noch eine Sprüherei mit dem Kürzel der Jugendorganisation der Partei - NRJ. Darüber hinaus wurde ein Aufkleber entdeckt, der nicht von der Partei war, aber sich gegen Antifaschismus richtete. Dieser hatten den Slogan "Anti-Antifa".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-Feindlichkeit in Moabit

    18.06.2023 Bezirk: Mitte

    In Moabit wurde ein LGBTIQ*-Aufkleber mit einer abgebildeten Regenbogenfahne von einer Eingangstür abgerissen.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Rassistischer Angriff in Baumschulenweg

    18.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nacht trafen zwei Personengruppen in der Glanzstr. aufeinander. Aus der einen Gruppe heraus kam es zu einer rassistischen Beleidigung. Als daraufhin eine Person aus der betroffenen Gruppe den Mann bat, dies zu unterlassen, schlug dieser sofort zu. Auch ein weiterer Begleiter des Täters wurde gewalttätig.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Wieder Graffiti vom III. Weg in der Zossener Straße

    18.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Zossener Straße posierten rund 24 Angehörige des "III. Wegs" mit mehreren Transparenten vor einer Graffiti-Wand und nutzten ein Bild davon anschließend zu Propagandazwecken im Internet. Dabei nahmen sie Bezug auf den Jahrestag des Aufstands vom 17. Juni 1953.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Wiederholte rassistische Beleidigungen in Staakener Wohnhaus

    18.06.2023 Bezirk: Spandau

    Beim Einstieg in den Fahrstuhl ihres Wohnhauses wurden ein Mann und seine Kinder von dem Nachbarn weggedrängt, von dem sie während der letzten Monate mehrfach rassistisch beleidigt worden waren. Der Mann selbst war ein Jahr vorher von diesem Nachbarn rassistisch beleidigt und angegriffen worden. Diesmal sagte der Nachbar zwar nichts, die Familie fühlte sich aber durch seine aggressive Körpersprache bedroht. Die Kinder trauten sich danach nicht mehr aus der Wohnung.

    Die Hausverwaltung hatte nach dem ersten Vorfall die Wohnung des Täters gekündigt. Die Familie hat seit dem ersten Vorfall vor einem Jahr eine neue Wohnung gesucht, da sie sich in ihrem Wohnhaus nicht mehr sicher fühlte.

    Quelle: Berliner Register
  • "Der III. Weg"-Plakat in Rudow

    17.06.2023 Bezirk: Neukölln

    Am U-Bahnhof Rudow wurde ein Plakat der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Propaganda bei Gedenkveranstaltung in Charlottenburg

    17.06.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Anlässlich des Gedenkens an den Aufstand von Arbeiter*innen in der ehemaligen DDR vom 17. Juni 1953 schmückte die Berliner Burschenaft Gothia den Gedenkstein am Steinplatz mit ihren Erkennungszeichen, einem Band und einer Kappe in den Farben der Burschenschaft. Die Gothia steht personell in Teilen der "Identitären Bewegung" nahe und gehört dem Verband der extrem rechten Deutschen Burschenschaft an.

    Zudem wurde von dieser Inszenierung ein Foto erstellt und auf dem Social-Media-Kanal der Gothia veröffentlicht. Ein Zitat aus diesem Post wurde ebenfalls von der "Jungen Alternative" (Jugendorganisation der AfD) verwendet und von einem Fraktionsmitglied der AfD für die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf während einer Rede verlesen.

    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Homofeindlicher Angriff in der Yorckstraße

    17.06.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein 25-jähriger Mann wurde gegen 1:30 Uhr an einem Kiosk in der Yorckstraße von drei Jugendlichen homofeindlich beleidigt. Nachdem er die Personen darauf angesprochen hatte, wurde er von zwei der drei Jugendlichen geschubst. Einer der beiden schlug ihm anschließend mit der flachen Hand ins Gesicht. Danach entfernten sich die Angreifer. Der 25-Jährige klagte über Schmerzen im Gesicht.

    Quelle: Polizei Nr. 1000
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