Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
13.09.2024 Bezirk: BerlinweitUnter einem YouTube-Beitrag erhielt eine jüdische Organisation einen Kommentar, der das Massaker und die sexuelle Gewalt an israelischen Zivilist_innen am 7. Oktober 2023 bagatellisiert.Quelle: RIAS Berlin
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Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Karlshorst
13.09.2024 Bezirk: LichtenbergVor der Sangelallee 6 wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Erneute extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Mitte
13.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfMittags wurden erneut extrem rechte Aufkleber im Parsteiner Ring entdeckt und entfernt. Diese trugen den Aufdruck "Good Night Left Side" (= Gute Nacht Linke Seite) und "Deutsche Jugend Voran". Sie klebten über bereits unkenntlich gemachten "Good Night Left Side"-Aufklebern. Seit Anfang des Monats tauchten fast täglich neue Aufkleber an der gleichen Stelle auf, sobald sie beseitigt wurden.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal
13.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Schild im Landschaftspark Johannisthal wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen und ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete entdeckt und entfernt. Alle Aufkleber stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Berliner Register -
Extrem rechte Zahlencode gegen Antifaschist*innen in Prenzlauer Berg
13.09.2024 Bezirk: PankowIn der Kopenhagener Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und überklebt. Der Zahlencode 1161 ist ein extrem rechter Zahlencode. Es bedeutet: „Anti-Antifa“. Er findet in Organisationsnamen, als Aktionslabel und als Schmierereien Verwendung. Und es dient der Drohung gegen den politischen Gegner.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuz an Litfaßsäule in der Warschauer Straße
13.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Litfaßsäule, nahe der City-Toilette S-Bahn Warschauer Straße, wurde ein ca. 40x40 cm großes Hakenkreuz angebracht.
Die Firma Wall wurde informiert und hatte umgehende Beseitigung zugesagt.Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hitlergruß in Mitte
13.09.2024 Bezirk: MitteGegen 12:00 Uhr warf ein 50-jähriger Mann in der Rathausstraße eine geschlossene Bierflasche gegen die zentrale Statue des Neptunbrunnens. Im Anschluss rief der Mann wiederholt eine nationalsozialistische Parole gerufen und zeigte den Hitlergruß.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1883 vom 14.09.2024 -
"III. Weg"-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
13.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nossener Straße/Stollberger Straße wurde am späten Abend ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Gropiusstadt
13.09.2024 Bezirk: NeuköllnAn einem Mülleimer in der Parkanlage Gropiusstadt wurde ein Aufkleber mit LGBTIQ*-feindlichem Inhalt gesehen und entfernt. Der Aufkleber zeigte eine imitierte Regenbogenflagge mit den Farben schwarz-rot-gelb und titelte "#Stolzmonat". Unter dem Hashtag wendet sich die extreme Rechte gegen den Pride-Monat der queeren Bewegung.
Quelle: Register Neukölln -
Mehrere extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
13.09.2024 Bezirk: LichtenbergRund um den S-Bahnhof Hohenschönhausen wurden zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Auf diesen ist beispielsweise die Reichsflagge abgebildet und der Schriftzug: "Deutsches Reichsgebiet" zu lesen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazipropaganda am S-Bhf. Kaulsdorf
13.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Kaulsdorf wurden die Worte "FCK Anifa stellt euch" [Fehler im Original] über ein Werbeplakat geschmiert. "FCK Antifa" steht für "Fuck Antifaschismus" geschmiert. Die Schmiererei richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistisch motivierter Angriff und Raub
13.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen 21:40 Uhr kam es zu einem neonazistisch motiviertem Angriff und Raub in Marzahn. Die sieben neonazistischen Angreifer, die schätzungsweise zwischen 18 und 40 Jahre alt sind, bewegten sich im Bereich der Mehrower Allee, als sie auf die betroffene Person trafen. Aufgrund der Kleidung der betroffenen Person nahmen die Täter diese als Gegner der extremen Rechten wahr. Einer der Angreifer war vermummt, ein weiterer trug ein T-Shirt der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Gemeinsam beschimpften, bedrohten und schlugen sie die betroffene Person unvermittelt. In dem Zusammenhang raubten sie ein Kleidungsstück der betroffenen Person.
Ergänzung von Oktober 2024: Das neonazistische Netzwerk "Deutsche Jugend Voran" postete kurz nach der Tat ein Foto mit dem geraubten Gegenstand aus einer Marzahner Kneipe. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Registerstelle Marzahn-Hellersdorf -
Pöbelei gegen Antifaschist*innen im Allendeviertel
13.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einem Spielplatz in der Pablo-Neruda-Str. wurden zwei Personen mit den Worten "Scheiß Antifa, ihr scheiß Zecken" angepöbelt. Dies war nicht das erste Mal, dass die Betroffenen hier angefeindet wurden.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Aufkleber in Lichtenrade
13.09.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einem Mülleimer am John-Locke-Platz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Make Germany white again", mit der Abbildung von "Eisernen Kreuzen" entdeckt. Der Aufkleber stammt aus einem neonazistischen Onlineshop.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Vorfälle am Arbeitsplatz
13.09.2024 Bezirk: BerlinweitEin junger Mann, der einige Wochen zuvor einen Ausbildung in einem Reisebüro angefangen hatte, wurde in der Probezeit fristlos gekündigt. Er war zuvor nur für Putztätigkeiten eingesetzt worden und hatte rassistische Kommentare von dort arbeitenden Kolleg*innen kritisiert. Er wurde ohne Angabe von Gründen gekündigt.
Quelle: Berliner Register -
Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Kaulsdorf
13.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Stromkasten in der Brodauer Straße/Adolfstraße wurde eine "Zecken Boxen!"-Schmiererei entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Sozialchauvinistischer Vorfall in Kreuzberg
13.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 15:00 Uhr wird ein obdachloser Mann, der in einem Gebüsch am Park am Urbanhafen / Planufer schlief, von einem Mann aggressiv angeschrien und weggedrängt. Als der Obdachlose seine Sachen aus dem Gebüsch holen wollte, wurde wurde er durch den Mann mit schubsen daran gehindert und weiter bedroht. Der Obdachlose entfernte sich. Der Mann nahm die Sachen aus dem Gebüsch und stellte sie an die Straße. Der Vorfall wurde von einer Anwohnerin vom Fenster aus beobachtet.
Quelle: Berliner Register -
Sticker von extrem rechten Webblog in der Sundgauer Straße
13.09.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm und um den S-Bahnhof Sundgauer Straße wurden zwei Sticker des extrem rechten, muslimfeindlichen PI-News-Netzwerkes entdeckt und entfernt.
PI-News verbreitet extrem rechte Verschwörungsmythen und islamfeindliche Inhalte. Der Bundesverfassungsschutz stellte den Blog 2021 unter Beobachtung und bewertete ihn als „erwiesen extremistisch“.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Strukturelle Diskriminierung am Lichtenberger Wohnungsmarkt
13.09.2024 Bezirk: LichtenbergEine Person in Lichtenberg wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine rassistische Diskriminierung. Zusätzlich kam es zu einer beleidigenden Aussage.
Quelle: Fair mieten - Fair wohnen -
Anti-Schwarz-rassistische Beleidigung in Moabit
12.09.2024 Bezirk: MitteIm Rahmen einer Kundgebung in der Siemensstraße in Moabit warf eine weiße Rednerin dem Schwarzen Kultursenator Berlins, Joe Chialo, vor, er sei "tokenized, speeking for the white man". Damit wurde suggeriert, dass er sich nur als Schwarzes Aushängeschild des Berliner Senats benutzen lasse.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
12.09.2024 Bezirk: NeuköllnAn einer Hauswand in der Siegfriedstraße wurde „Fuck Israel“ sowie ein rotes Dreieck darüber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Aufkleber im Bahnhof Rathaus Spandau
12.09.2024 Bezirk: SpandauAuf einem U-Bahngleis der Haltestelle Rathaus Spandau wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "From the river to the sea, Palestine will be free!" entdeckt und entfernt. Die Forderung spricht Israel das Existenzrecht ab und wäre nicht ohne einen Genozid an der mehrheitlich jüdischen Bevölkerung Israels umsetzbar.
Quelle: Register Spandau -
Antisemitischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
12.09.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Ahrenshopper Str. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: "From the river to the sea. Palestine will be free" entdeckt. Dieser Slogan wird als antisemitisch oder als Ausdruck einer Haltung betrachtet, die Israel das Existenzrecht absprechen möchte. Abgebildet ist zudem das Symbol des "roten Dreieck". Die Hamas markiert mit dem "roten Dreieck" Kriegsziele und jüdische Menschen, die angegriffen werden sollen. Die Verwendung des "roten Dreieck" dient damit der Einschüchterung von jüdischen Menschen.
Quelle: Berliner Register via Instagram -
Antisemitismus auf Kundgebung in Moabit
12.09.2024 Bezirk: MitteIn der Siemensstraße in Moabit kam es zu einer Kundgebung mit über 30 Teilnehmenden. Dabei wurde die israelbezogene, antisemitische Parole "from the rive to the sea" gerufen.
Quelle: Tagesspiegel vom 12.09.2024 -
Erneuter Aufkleber im Parsteiner Ring und "III. Weg"-Aufkleber in Marzahn Mitte
12.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Parsteiner Ring wurde erneut ein extrem rechter Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Bereits seit Anfang des Monats werden an diesem Ort immer wieder neue Aufkleber geklebt, sobald sie entfernt oder unkenntlich gemacht wurden.
In der Walter-Felsenstein-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Dieser richtete sich gegen Antifaschist*innen als Gegner*innen des "III. Weg".
Quelle: Augenzeug*innen -
Erneut extrem rechter Sticker am S-Bahnhof Stresow
12.09.2024 Bezirk: SpandauAm Vormittag wurde am S-Bahnhof Stresow wieder ein extrem rechter Sticker entdeckt und entfernt. Er war als Reichsflagge gestaltet mit einer in Fraktur geschriebenen, extrem rechten Parole.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Hellersdorf-Nord
12.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Janusz-Korczak-Straße wurden drei Aufkleber aus einem Neonaziversand, dessen Motive sich gegen Antifaschist*innen richteten, entdeckt. Zwei von ihnen wurden entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber von "III. Weg" und "NRJ" in Pankow
12.09.2024 Bezirk: PankowIn der Else-Brandström-Straße Ecke Eschengraben und dem Eschengraben entlang wurden diverse extrem rechte Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend", kurz "NRJ", entdeckt und entfernt.
Quelle: Berliner Register via Meldeformular -
Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide
12.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Einfahrt des NS-Dokumentationszentrums wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit -
Geschichtsrevisionistischer Aufkleber an der Haltestelle Rathaus Spandau
12.09.2024 Bezirk: SpandauAn einem Laternenpfahl an der Bushaltestelle Rathaus Spandau wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Sticker wirbt für die jährliche Neonazi-Gedenkveranstaltung zur Bombardierung Dresdens im Februar. Die Luftangriffe der Alliierten auf Dresden im Februar 1945 werden von extrem Rechten instrumentalisiert, um die Verbrechen des Nationalsozialismus zu relativieren. Der Aufkleber und die beworbene Webseite werden von bekannten Neonazis aus Sachsen vertrieben.
Quelle: Register Spandau -
Mehrere "III. Weg"-Aufkleber in Biesdorf
12.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Boschpoler Straße wurden vier Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode in Friedrichshagen
12.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Aufgang des S-Bahnhofs Hirschgarten wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
"NRJ"-Schmierereien an Schuleingang in Pankow
12.09.2024 Bezirk: PankowAm Eingang einer Schule in der Dolomitenstraße wurden zwei Schmierereien mit Bezug zur "NRJ" ("Nationalrevolutionäre Jugend"), der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Quelle: Pankower Register -
Rassistischer Aufkleber auf Schaukasten in Reinickendorf-Ost
12.09.2024 Bezirk: ReinickendorfIm Vierwaldstätter Weg in Reinickendorf-Ost wurde auf einem Schaukasten der Partei Die Linke ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels gesehen und entfernt. Er trug im Design des antirassistischen Slogans "Kein Mensch ist illegal" die Aufschrift "sozialstaat und offene grenzen schließen sich aus". Der Aufkleber ist als Versuch zu verstehen, Migrant*innen pauschal als Belastung für die Sozialsysteme darzustellen. Der Aufkleber war über den Hinweis geklebt, dass das Büro eine Anlaufstelle des Registers ist und richtete sich somit auch gegen das Register Reinickendorf.
Quelle: Die Linke Reinickendorf -
Strukturelle rassistische und antiziganistische Diskriminierung in Pankow
12.09.2024 Bezirk: PankowEin Sozialarbeiter fragte für ein Kind nach Kitaplätzen. Eine Kita sagte eine Platzvergabe zunächst zu. Als die rumänische Familie ohne Begleitung des Sozialarbeiters zur Kita ging, teilte eine Mitarbeiterin der Einrichtung mit: „Wir haben keine Kitaplätze.“ Der Sozialarbeiter musste die Kita anschließend überreden, den Platz wie zuvor zugesagt zu vergeben. Die Zusage erfolgte nur widerwillig. Zudem kommentierte die Kita, der Sozialarbeiter solle dafür sorgen, dass das Kind regelmäßig die Einrichtung besucht.
Quelle: Amaro Foro -
Vielzahl an "III. Weg"-Aufklebern in Hellersdorf-Ost
12.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nacht vom 12.2. zum 13.2. wurden in Hellersdorf-Ost insgesamt siebzehn Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Vielzahl an "III. Weg"-Aufklebern in Marzahn-Süd
12.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Alt-Marzahn wurde eine Vielzahl an Aufklebern der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Zwei wurden unkenntlich gemacht.
Quelle: Augenzeug*in -
Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in Wedding
11.09.2024 Bezirk: MitteEine Schwarze Person wurde im Wedding in der Öffentlichkeit aus einem fahrenden Auto heraus mit einem Gegenstand beworfen.
Quelle: EOTO -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
11.09.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Wildenbruchstraße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Aufkleber in Alt-Treptow
11.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Treptower Park klebte an einer Laterne ein Aufkleber mit der Aufschrift "From the river to the Sea Palestine will be free".
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei an der Proskauer Straße
11.09.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Ecke Proskauer Str./Rigaer Str. wurde an eine Hausfassade „Destroy Israel“ geschmiert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding
11.09.2024 Bezirk: MitteAuf dem Leopoldplatz kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden. Dabei wurde die israelbezogene, antisemitische Parole "Kindermörder Israel" gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Adlershof
11.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Marktplatz Adlershof wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen im Weitlingkiez
11.09.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Wönnichstraße und an der Lichtenberger Brücke wurden Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Ein Sticker richtet sich gegen die Antifa, andere gegen die Rechercheplattform "Correctiv". Auf dem Aufkleber ist folgendes zu lesen: "Corruptiv. Propaganda für die Regierung". Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber am Kurt-Schumacher-Platz
11.09.2024 Bezirk: ReinickendorfAm U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf-West wurden rassistische und extrem rechte Aufkleber dokumentiert und entfernt. Auf einem Aufkleber stand "White Lives Matter". Der Slogan wurde von rassistischen Organisationen in den USA als Reaktion auf die Black-Lives-Matter-Bewegung geprägt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
"III. Weg"-Aufkleber in der Allee der Kosmonauten Ecke Poelchaustraße
11.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Allee der Kosmonauten Ecke Poelchaustraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
Am S-Bahnhof Poelchaustraße sowie in der Poelchaustraße wurden mehrere Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Motive richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
"III. Weg"-Aufkleber nahe U-Bhf. Kienberg
11.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Pfeiler nahe des U-Bahnhofes Kienberg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Oberschöneweide
11.09.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Rathenaustr. wurde an einem Parkautomaten ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber, mit Bezügen zum Nationalsozialismus, entdeckt und entfernt.
Quelle: Berliner Register -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Tegel
11.09.2024 Bezirk: ReinickendorfIn der Gorkistraße in Tegel wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber dokumentiert und entfernt. Der Aufkleber von der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" trug die Aufschrift "Homo-Propaganda stoppen!".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazipropaganda auf Supermarktparkplatz
11.09.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Allee der Kosmonauten (Höhe Alt-Marzahn) wurde der extrem rechte Zahlencode "1161" an einen Streugut-Behälter geschmiert. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Am Supermarkt sowie auf Schildern des Parkplatzes wurden außerdem mehrere neonazistische Aufkleber, u.a. von der Kleinstpartei "Der III. Weg", entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in