Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
09.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-BeitragQuelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
09.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-BeitragQuelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
09.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einer Boulderhalle wurden antisemitische Aufkleber und Schmierereien entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Wedding
09.01.2025 Bezirk: MitteAn einer Hochschule im Ortsteil Wedding wurde ein Plakat mit einem antisemitischen Motiv entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Kaulsdorf
09.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Achardstraße wurden 12 Aufkleber mit Motiven gegen Antifaschist*innen entdeckt. Diese stammen aus einem neonazistischen Versandhandel.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Allendeviertel
09.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlösschenweg wurde ein extrem rechter Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels mit der Aufschrift "Kampfbereit" entdeckt und entfernt.
Vor einer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung in der Alfred-Randt-Str. wurden zwei weitere Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen queere Menschen und Antifaschist*innen.
An der Ecke Müggelheimer Str./ Pablo-Neruda-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Müggelschlößchenweg/ Fliederstr. wurde ein Aufkleber des "III. Weg" entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Extrem rechter Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
09.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Hansastr./Malchower Weg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift "Lesen Lieben Kämpfen" an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
09.01.2025 Bezirk: LichtenbergAm Prerower Platz, in der Ahrenshooper Straße und in der Ribnitzer Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. Diese richteten sich gegen Antifaschist*innen. Des Weiteren bezogen sie sich in rassistischer Weise auf das sog. "Sylt-Lied". Die Aufkleber stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Alt-Hohenschönhausen
09.01.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Sportplatz neben dem Storchenhof-Center in der Hauptstraße wurde ein Hakenkreuz auf einem Mülleimer entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*-feindliche massive Bedrohung mit einem Messer
09.01.2025 Bezirk: SpandauZwei Männer (24 und 55 Jahre alt) baten im Bus der Linie N7 einen 22-Jährigen, seine Musik leiser zu stellen. Daraufhin wurden sie von ihm LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Die beiden stiegen an der Haltestelle Siemensdamm aus, begegneten dem 22-Jährigen aber am Quellweg erneut. Dort kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 22-Jährige die Männer mit einem Klappmesser bedrohte.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei Nr. 0090 vom 09.01.2025 -
LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Mitte
09.01.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte kam es zu einem LGBTIQ*-feindlichen Vorfall.
Quelle: Registerstelle Mitte -
NS-Verherrlichung in der Mahlower Straße
09.01.2025 Bezirk: NeuköllnIm Hausflur eines Aufganges zu einem Gewerbehof in der Mahlower Straße sind neonazistische Codes mit Edding an die Wand gemalt worden. Neben "NSDAP", "AH" (=Adolf Hitler) und SS-Runen wurde dort u.a. ein Hakenkreuz geschmiert. Die Schmierereien wurden inzwischen entfernt.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistischer Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
09.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Müggelheimer Str. wurde an einem Fallrohr ein anti-muslimischer Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Rassistischer Aufkleber in Weißensee
09.01.2025 Bezirk: PankowAn der Tram-Haltestelle Buschallee / Hansastraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Messermänner go home! Allah wird Euch richten!".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Pöbelei in Wilmersdorf
09.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einem Arbeitstreffen in Wilmersdorf wurden verschiedene rassistische und LGBTIQ*-feindliche Äußerungen getätigt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Sprüher von der "NRJ" in Weißensee
09.01.2025 Bezirk: PankowIn der Streustraße wurde das Kürzel "NRJ" gesprüht. Das Kürzel steht für "Nationalrevolutionäre Jugend" und ist die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "III. Weg". Ebenso wurde das Kürzel "D3W" gesprüht. Dies ist das Kürzel der oben genannten extrem rechten Partei.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Antikurdischer Rassismus in einer Geflüchtetenunterkunft
08.01.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine kurdische Frau, die in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, erlebt Rassismus durch eine türkische Sozialarbeiterin der Einrichtung.
Quelle: Yekmal -
Anti-kurdischer Vorfall in einer Geflüchtenunterkunft
08.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine kurdische Frau, die in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, erlebt Rassismus.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.Quelle: Yekmal e. V. -
Anti-kurdischer Vorfall in einer Geflüchtenunterkunft
08.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine kurdische Frau, die in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, erlebt eine rassistische Diskriminierung.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.Quelle: Yekmal e. V. -
Anti-kurdischer Vorfall in einer Geflüchtenunterkunft
08.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine kurdische Frau, die in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, erlebt eine rassistische Diskriminierung.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.Quelle: Yekmal e. V. -
Anti-kurdischer Vorfall in einer Geflüchtenunterkunft
08.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine kurdische Frau, die in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, erlebt eine rassistische Diskriminierung.
Dieser Vorfall wurde heute in einem Beratungsgespräch bekannt. Zum Schutz der betroffenen Personen wurde das Datum des Bekanntwerdens und nicht des Vorfalls selbst angegeben.Quelle: Yekmal e. V. -
Antikurdischer Vorfall in einer Geflüchtetenunterkunft
08.01.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine kurdische Frau, die in einer Geflüchtetenunterkunft lebt, wurde von Mitarbeiter*innen der Unterkunft rassistisch diskriminiert.
Quelle: Yekmal -
Antimuslimisch-rassistischer Aufkleber am Tierpark
08.01.2025 Bezirk: LichtenbergAm Tierpark Ecke Sewanstraße wurde auf dem Parkplatz eines Getränkemarkts ein Aufkleber der sog. "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Islamisierung nicht mit uns" entdeckt. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitische Propaganda in Berlin
08.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-BeitragQuelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei am Erkelenzdamm
08.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem israelischen Imbiss am Erkelenzdamm wurde an die Fassade "FCK ISRAEL" geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
08.01.2025 Bezirk: MitteAm Potsdamer Platz kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit etwa 60 Teilnehmenden. Dabei wurde die antisemitische Parole "Kindermörder Israel" gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber der NRJ in Friedrichshagen
08.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Müggelseedamm / Scharnweberstr. wurde ein Aufkleber der NRJ, Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber vom "III. Weg" im Allendeviertel
08.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Alfred-Randt-Str. wurden fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Sie riefen zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung in Berlin
08.01.2025 Bezirk: BerlinweitEs fand eine behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung durch Behörden statt, u.a. durch fehlende barrierefreie Kommunikation. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Die Heimat verteilt Flugblätter im Ortsteil Reinickendorf
08.01.2025 Bezirk: ReinickendorfIn Briefkästen im Stegeweg im Ortsteil Reinickendorf wurden rassistische Flyer des Ortsverbands Reinickendorf der Neonazi-Partei "Die Heimat" (NPD) eingeworfen. Darin wurde der Anschlag in Magdeburg vom 20. Dezember 2024 für rassistische Propaganda instrumentalisiert. Die Flyer trugen auf der Vorderseite die Überschrift "Migration tötet". Die Schriftart erinnerte an Horrorfilme. Im Text wurde der Umgang von regierenden Politiker*innen mit den Geschehnissen als heuchlerisch bezeichnet: "Wie kann man Krokodilstränen vergießen, wenn man maßgeblich für den Zuzug der Terroristen verantwortlich ist?" Die Ursache von Gewalt wurde in der nicht-deutschen Herkunft von Tätern gesehen, was auch in der Bezeichnung "brutaler Ausländer-Terror" deutlich wurde.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord
08.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Schaukasten des Quartiersmanagements Hellersdorfer Promenade klebte ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Dieser war mit einem Edding übermalt worden.
Quelle: QM Hellersdorfer Promenade -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
08.01.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Partei aus Belgien entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
08.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Rhinstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels gefunden und entfernt. Er titelte "Unser Leben" und zeigte u.a. eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Sturmhaube.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Hermsdorf
08.01.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einem Bus in Hermsdorf wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, der sich gegen Antifaschismus richtete.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechter Flyer in Briefkasten einer JFE
08.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn den Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung wurde erneut ein Flyer eines extrem rechten Versandhandels eingeworfen. Auf diesem stand die Aufschrift "Lesen, Lieben, Kämpfen".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Sticker und Schmierereien in Rudow
08.01.2025 Bezirk: NeuköllnRund um den Selgenauer Weg wurden erneut mehrere extrem rechte Sticker gesichtet und entfernt. Darunter waren u.a. NS-verherrlichende, LGBTIQ*-feindliche und rassistische Inhalte. Ein Sticker titelte beispielsweise "Das ganze Deutschland soll es sein" (mit einer Deutschlandkarte in den Grenzen von 1937). Ein anderer Sticker war dem "Dritten Weg" zuzuordnen. Darauf stand "Homo-Propaganda stoppen" und darunter war als Piktogramm eine Familie dargestellt, die sich mit Regenschirmen vor heruntertropfenden Regenbogenfarben schützen möchte. Außerdem wurde ein geschmiertes Hakenkreuz und "NS Zone!" entdeckt.
Am U-Bahnhof Rudow wurde zudem ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Dieser zeigte das Parteilogo und titelte "Deutschland den Deutschen!".
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Frau in der Voigtstraße rassistisch beleidigt und geschlagen
08.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Abend hat ein 33-Jähriger gegen 19:00 Uhr vor einem Geschäft in der Voigtstraße eine 50 Jahre alte Frau rassistisch beleidigt. Daraufhin kam es zu einem Streit und einer Rangelei zwischen den beiden. Der 33-Jährige hat dabei der Frau ins Gesicht geschlagen. Sie erlitt eine Verletzung am Kopf und klagte über Schmerzen an einer Hand. Der 33-Jährige bestritt die Vorwürfe.
Quelle: Polizei Nr. 0080 -
Graffiti gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Wartenberg
08.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Nähe der Bushaltestelle am S-Bahnhof Wartenberg wurde ein Graffiti mit dem Schriftzug "BFC Dynamo FCK 161" entdeckt. "161" steht für "Antifaschistische Aktion". Der Schriftzug wendete sich damit gegen Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuze in Lichterfelde Süd
08.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Lichterfelde Süd wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt. Auf die Wand eines Häuschens im Lilienthalpark wurde mit roter Farbe ein Hakenkreuz gesprüht. Außerdem war auf einem Stromkasten an der Ecke Heinersdorfer und Hildburghauser Straße ein Hakenkreuz gesprüht.
Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular -
Neonazi-Flugblätter in Frohnau
08.01.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Schönfließer Straße in Frohnau wurden Flugblätter der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und von "DS" (Deutsche Stimme), der Parteizeitung der Neonazi-Partei "Die Heimat", in Briefkästen eingeworfen. Das Flugblatt von "Der III. Weg" mit dem Titel "Asylflut stoppen!" machte Werbung für den Online-Leitfaden "Kein Asylantenheim in meiner Nachbarschaft!" Asylsuchende wurden darin u. a. als "art- und kulturfremde Ausländer" bezeichnet. Im Nationalsozialismus wurden Jüdinnen und Juden, Sinti*zze und Rom*nja und osteuropäische Menschen als "artfremd" bezeichnet, verfolgt und ermordet.
Das Flugblatt von "DS" mit dem Titel "Volksfeinde anklagen; Politikerhaftung umsetzen" bewarb eine Online-Petition. Unter Anderem solle laut "DS" der "gezielte Austausch des deutschen Staatsvolks" durch "kulturfremde Ausländer" als Hochverrat unter Strafe gestellt werden. Die Erzählung vom „Großen Austausch“ ist in vielen Teilen der extremen Rechten verbreitet. Sie spielte auch innerhalb des extrem rechten Terrorismus eine große Rolle, z.B. bei den Anschlägen in Oslo und Utøya, Christchurch, Halle und Hanau.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
08.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Neuen Grottkauer Straße fanden sich am Forum Kienberg und an einem Supermarkt daneben rassistische Aufkleber der Kleinstpartei „Der III. Weg“ sowie der Zahlencode 444 (für „Deutschland Den Deutschen“). In der nahegelegenen Maxie-Wander-Str. fand sich vor der Geflüchtetenunterkunft ein Aufkleber der Kleinstpartei „Der III. Weg“.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Marzahn
08.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Fußgängerbrücke des S-Bahnhofs Berlin-Ahrensfelde klebten ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, die rassistische Parole „White Lives Matter“. In der Havemannstraße, Höhe Wörlitzer Straße fanden sich ein Aufkleber in den Reichsfarben Schwarzweißrot sowie in der Nähe ein weiterer Sticker von „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Zahlencodes in Baumschulenweg
08.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem S-Bahnhof Baumschulenweg wurde an einem Automaten zweimal der NS-verherrlichende Zahlencode "88" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Queerfeindliche Bedrohung in der U7
08.01.2025 Bezirk: NeuköllnAn der Grenzallee in der U-Bahnlinie 7 wurde ein Mann aus queerfeindlicher Motivation bedroht. Ein Jugendlicher saß dem Betroffenen gegenüber und sprach ihn mit den Worten "Hallo Señorita!" und einer anzüglichen Mimik an. Die betroffene Person rollte daraufhin mit den Augen und versuchte, sich abzuwenden. Der Jugendliche drehte sich zu seinen vier Begleitern um und machte sich über den Betroffenen lustig, indem er seine Sitzposition nachspielte. Der Betroffene reagierte und fragte: "Alles ok bei dir?!", worauf der Jugendliche "Ja bei dir? Ja okay, behalt halt deine Kopfhörer auf!" entgegnete. Danach stieg ein Teil der Gruppe aus der U-Bahn. Die betroffene Person hat die Situation als bedrohlich wahrgenommen.
Quelle: Register Neukölln -
Queerfeindliche Diskriminierung bei Jobcenter Tempelhof-Schöneberg
08.01.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine nichtbinäre trans Person mit dem amtlich eingetragenen Geschlechtseintrag divers bezieht Bürgergeld. Bisher hatte das Jobcenter die Person entgegen des amtlichen Geschlechtseintrags mit falschem Geschlecht geführt. Im Antragsmonat erfolgte die Zahlung zunächst korrekt. In den zwei Folgemonaten blieben die Leistungen aber vollständig aus, ohne Erklärung oder schriftlicher Mitteilung.
Letztlich wurde der Person mitgeteilt, dass ein Fehler auf dem IT-Server der Grund für das Ausbleiben der Zahlungen war. Nachdem der Geschlechtseintrag der Person in der Akte ohne Absprache plötzlich doch auf divers umgestellt worden war, konnte die Akte nicht mehr zugeordnet werden, weil der Geschlechtseintrag in der Rentenversicherung nicht mehr mit der Jobcenterakte übereinstimmte.
Quelle: Lichtenrade Solidarisch -
Antifeministischer Shitstorm gegen Lichtenberger Grünen-Politikerin
07.01.2025 Bezirk: LichtenbergDie Bundesvorsitzende der Grünen Jugend, die auch Mitglied im Kreisverband der Grünen in Lichtenberg ist, erhielt online zahlreiche Hass-Nachrichten und Kommentare, teils mit offenen Gewaltandrohungen. Der Shitstorm aus dem (extrem) rechten Milieu nahm ein Foto auf Instagram von ihr im Bikini zum Anlass, um sie auf sexistische Weise herabzuwürdigen und als linkes Feindbild zu markieren.
Quelle: Tagesspiegel vom 07.01.2025 -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
07.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag, demzufolge Jüdinnen und Juden Deutschland entweder verlassen sollten oder ihnen die Vernichtung drohe.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Beleidigung in Nord-Neukölln
07.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn Nord-Neukölln hat sich ein antisemitischer Vorfall ereignet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Schmiererei im Bezirk Pankow
07.01.2025 Bezirk: PankowAn einer Mauer wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Rosenthal
07.01.2025 Bezirk: PankowAn der Straßenbahnhaltestelle Rosenthal-Nord wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt, der den folgenden Slogan enthält "Linker Lump, zur praktischen Arbeit". Der Slogan „Linker Lump, zur praktischen Arbeit“ ist der extremen Rechten zuzuordnen, da er politische Gegner*innen abwertet, an nationalsozialistische Zwangsarbeitspraktiken erinnert und extreme rechte Rhetorik bedient.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt