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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antifeministische Mail an Gleichstellungsbeauftragte verschickt

    29.06.2023 Bezirk: Pankow

    An die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirkes Pankow wurde eine Mail mit antifeministischen Inhalten versendet. In der Mail werden Körperformen, -aussehen sowie Tätowierungen bei Frauen bewertet und verächtlich gemacht.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung am Arbeitsplatz

    29.06.2023 Bezirk: Berlinweit
    Ein Mann, der aus Syrien stammt, wurde am Arbeitsplatz von einer Kollegin gefragt, ob er Menschen getötet habe. Die Begründung der Kollegin für diese Frage war, dass er so aussehe und dass er Moslem sei und muslime Menschen töten würden.
    Quelle: Recherche- und Dokumentationsstelle antimuslimischer Rassismus (REDAR)
  • Diskriminierung an einer Schule

    29.06.2023 Bezirk: Berlinweit
    Es wurde eine Diskriminierung an einer Schule in Berlin dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Diskriminierung an einer Schule

    29.06.2023 Bezirk: Berlinweit
    Es wurde eine Diskriminierung an einer Schule in Berlin dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Hakenkreuz in Mitte

    29.06.2023 Bezirk: Mitte

    In einem Gebäude der Humboldt-Universität in der Dorotheenstraße wurden auf einer Toilette Hakenkreuze und der Schriftzug "NPD = Zukunft" geschmiert.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Keltenkreuz in Alt-Treptow

    29.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf einer Dampfertour vom Hafen Treptower Park aus zeigte ein Mann seine extrem rechten Tätowierungen. In seinem Nacken waren ein verbotenes Keltenkreuz, sowie die Aufschrift "Arier" in keltischem Design zu sehen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-Verherrlichung und queerfeindliche Beleidigung in Nord-Neukölln

    29.06.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Schönstedtstraße in Nord-Neukölln wurde eine Person von einem Mann queerfeindlich beleidigt. Der Mann zeigte zuvor mehrfach den Hitlergruß, trat provozierend auf die betroffene Person zu, beleidigte sie unter anderem als "Regenbogennazi" und sprach von der DDR und Überwachungsstaat.

    Der Mann folgte der Person und ließ auch nach mehrfacher Aufforderung nicht von ihr ab. Als die betroffene Person sich letztlich in ein Geschäft flüchtete und hörbar mit der Polizei telefonierte, verschwand der Mann.

    Quelle: Register Neukölln via Twitter
  • Rassistische Beleidigung durch Neonazis am S-Bahnhof Lichtenberg

    29.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Im S-Bahnhof Lichtenberg haben am Mittag gegen 13:00 Uhr zwei Männer sich am U-Bahngleis laut anti-Schwarz rassistisch geäußert und weitere menschenverachtende Äußerungen gemacht. Einer hatte ein Hakenkreuz auf seine linke Wade tätowiert.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Kommentare in Friedrichshagen

    29.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Strandbar in der Nähe des Spreetunnels unterhielten sich zwei Männer lautstark über ein Floß mit PoC's (People of Color). Dabei fielen Kommentare wie: "Die haben bestimmt keine Genehmigung." und "Als ich in Rostock gewohnt habe, gab's dort zum Glück keine Kopftücher."

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische strukturelle Benachteiligung durch Nicht-Ausstellung einer Geburtsurkunde

    29.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Über den Zeitraum von einem Jahr wurde einer jungen Frau mit Migrationshintergrund durch eine Behörde keine Geburtsurkunde für ihr Kind ausgestellt. Mit der Folge, dass sie weder staatliche Leistungen beziehen noch einen Kita-Platz für das Kind suchen konnte. Da das Amt rechtlich zur Ausstellung eines solchen Dokuments verpflichtet ist und die Betroffene alle nötigen Dokumente eingereicht hatte, ist hier von einer rassistisch motivierten strukturellen Benachteiligung auszugehen.

    Quelle: Berliner Register; Lichtenberger Register
  • Vorfall an einer Schule in Spandau

    29.06.2023 Bezirk: Spandau

    Es wurde eine Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Aufkleber aus Neonaziversand am Naumburger Ring

    28.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Bushaltestelle Naumburger Ring wurde ein gegen politische Gegner*innen gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammt aus einem neonazistischen Versandhandel.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung am Arbeitsplatz

    28.06.2023 Bezirk: Berlinweit

    Es wurde eine behindertenfeindliche Diskriminierung an einem Arbeitsplatz erfasst. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Homofeindliche Hetzrede auf Reichbürger*innenkundgebung

    28.06.2023 Bezirk: Mitte

    Vor dem Reichstagsgebäude veranstalteten Reichsbürger*innen eine Kundgebung mit ca. 30 Teilnehmenden. In Redebeiträgen wurden Verschwörungsideologien über den Ukraine-Krieg und über Homosexuelle und "westliche Gender-Ideologie" verbreitet. Eine selbsterklärte Putinliebhaberin forderte in ihrer homofeindlichen Hetzrede die Bombardierung eines Kindergartens in Berlin, weil der Kindergarten auch homosexuelle Betreuer habe.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Ku-Klux-Klan-Aufkleber in Hellersdorf-oSt

    28.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An einem Straßenschild in der Adele-Sandrock-Straße Ecke Louis-Lewin-Straße in Hellersdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Ku-Klux-Klan - WEISSE MACHT" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*feindliche Aufkleber in Weißensee

    28.06.2023 Bezirk: Pankow

    Auf der Gustav-Adolf-Straße zwischen Langhansstraße und Hamburger Platz wurden verschiedene LGBTIQ*feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten durchgestrichene Regenbogenfahnen. Darüber hinaus gab es einige Aufkleber, die sich gegen Linke richteten und den Slogan "Good night left side" hatten.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • LGBTIQ*feindliche Pöbelei in Niederschöneweide

    28.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Zwischen dem S-Bhf. Schöneweide und dem S-Bhf. Johannisthal stritten sich zwei Männer lautstark. Dabei fielen mehrfach LGBTIQ*feindliche Parolen und queere Menschen wurden mit "Faschisten" gleichgesetzt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NRJ-Aufkleber in Biesdorf

    28.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Köpenicker Straße Ecke Hadubrandstraße wurde ein Aufkleber der "NRJ" entdeckt und entfernt. Es handelt sich hierbei um die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rechter Aufkleber in Kaulsdorf

    28.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Chemnitzer Straße wurde zwei Aufkleber der Gruppe "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" mit QR-Code zur Internetseite entdeckt. Dort wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Rechter Aufkleber nahe U-Kienberg

    28.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Nahe des U-Bahnhofs Kienberg wurde ein zuvor antifaschistischer Aufkleber mit einem schwarzen Stift so verändert, dass darauf "Fascism" (=Faschismus) stand. Dies wurde gemeldet und der Aufkleber entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Reichsfarben in Altglienicke

    28.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Ewaldstr. wurde ein Garagentor in den Farben der Reichsfahne entdeckt.
    Zudem wurde auf einem Grundstück in der Kleine Spechtstr. eine Confederate Flagge entdeckt. Die Confederate Flagge steht für die Südstaaten der USA und steht ebenfalls als Symbol für Sklaverei.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Sticker der extremen Rechten am Roederplatz

    28.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurden vier Sticker mit der Aufschrift "Israel Terrorstaat" von "Der III. Weg" gemeldet und ein weiterer mit der Aufschrift "good night left side". Die Aufkleber wurden gemeldet und teilweise entfernt. In der Max-Brunow-Str. wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Defend Europe" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Ukrainerinnen von Demoteilnehmern beleidigt und bedroht

    28.06.2023 Bezirk: Mitte

    Zwei Ukrainisch sprechende Frauen wurden von drei Männern als "Nazihuren" beleidigt und bedroht. Die Männer kamen von einer vor der Reichstagswiese abgehaltenen Pro-Putin-Reichbürger*innenkundgebung und führten eine rote Fahne mit sich.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Wittenau

    27.06.2023 Bezirk: Reinickendorf

    Am Nordgraben vor dem Humboldt-Klinikum in Wittenau wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt bzw. überklebt. Auf einem Aufkleber ist eine Person mit einer Sturmmaske in den Farben der Reichsflagge (schwarz-weiß-rot) abgebildet. Darunter ist "Heimat verteidigen" zu lesen. Weitere Aufkleber waren von "Laserlurch", einem Karrikaturisten der Querdenken-Bewegung, der auch für die Freedom-Parade tätig ist.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Hakenkreuz an Supermarkt geschmiert

    27.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An den Pfeiler eines Supermarktes in der Neuen Grottkauer Straße wurde ein Hakenkreuz mit schwarzem Edding geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindliche Sachbeschädigung in Alt-Hohenschönhausen

    27.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Konrad-Wolf-Straße wurde aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation die Progress-Pride-Flagge (eine um mehrere Farben erweiterte Regenbogenflagge) an einem Motorroller beschmiert. Der Roller wurde umgeworfen, so dass dieser beschädigt wurde.

    Quelle: Berliner Register via Instagram
  • NS-verherrlichende Schmierereien im Richardkiez

    27.06.2023 Bezirk: Neukölln

    In einem Hausflur in der Richardstraße in Nord-Neukölln wurden extrem rechte Schmierereien entdeckt. Neben mehreren Hakenkreuzen und SS-Runen wurden Züge gezeichnet und mit Aufschriften wie "Ausländer sowie Juden ab nach Ausschwitz Birkenau" versehen.

    Quelle: Register Neukölln via Whatsapp
  • Propaganda für rechte Bruderschaft in Friedrichshagen

    27.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bölschestr. wurden insgesamt fünf gebastelte Grabsteine entdeckt und entfernt, aus denen Werbung für die rechte Piusbruderschaft zusehen war. Die Piusbruderschaft vertritt antidemokratische und antipluralistische Ansichten. In ihren Reihen kam es zu Holocaustleugnung, Antisemitismus, Rassismus und LGBTIQ*-Feindlichkeit.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Beleidigung im Prenzlauer Berg

    27.06.2023 Bezirk: Pankow

    Ein Mann wurde am Arnimplatz in Prenzlauer Berg beim Betreten eines Supermarktes durch Personen, die sich vor dem Eingangsbereich aufhielten, mit dem N-Wort rassistisch beleidigt. Der Mann informierte die Security-Mitarbeitenden des Marktes und sie reagierten verständnisvoll und hilfsbereit. Beim Verlassen des Supermarktes traf der Mann die Personen nicht mehr an.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistischer Kommentar in Müggelheim

    27.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Morgen betrat ein PoC eine Tankstelle im Gosener Damm. Die Angestellte unterhielt sich mit einem Kunden über Fachkräftemangel. Die Angestellte äußerte dabei den Kommentar: "Fachkräfte? Die können wir uns doch aus dem Mittelmeer fischen." Als die beiden den neuen Kunden sahen, verstummte das Gespräch.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistischer Werbeaufdruck auf Bus

    27.06.2023 Bezirk: Spandau

    Ein Bus eines belgischen Reiseunternehmens, das in seinem Namen das Z-Wort führt, wurde am Rohrdamm gesehen. Auch der Werbeaufdruck auf dem Bus enthielt das Z-Wort, das eine rassistische Fremdbezeichnung für Romn*ja und Sinti*zze darstellt.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Aufkleber gegen Linke in Pankow-Zentrum

    26.06.2023 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Pankow wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Good night left side" entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Erneut Hakenkreuze auf Universitätstoilette

    26.06.2023 Bezirk: Mitte

    An die Wand einer Toilette in einem Gebäude der Humboldt-Universität wurde erneut ein Hakenkreuz geschmiert. Auf der gleichen Toilette wurde bereits am 11.05.2023 und am 06.06.2023 ein Hakenkreuz an die Wand geschmiert.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Homofeindlicher Angriff in Alt-Treptow

    26.06.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Bus M43 in Alt-Treptow wurde ein Mann von zwei Männern erst homofeindlich beleidigt und als er nicht reagierte, von diesen u.a. ins Gesicht geschlagen.

    Quelle: Polizeimeldung vom 27.06.2023
  • III. Weg schmiert erneut Graffiti in der Zossener Straße

    26.06.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Zossener Straße wurde erneut ein Graffiti der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Das Graffiti, welches mit "D3W" (="Der III. Weg") und "NRJ" (="Nationalrevolutionäre Jugend") unterzeichnet wurde, bildet einen Asow-Kommandeur ab.

    Quelle: Augenzeug*in
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