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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Aufkleber in Wittenau

    12.07.2023 Bezirk: Reinickendorf

    In der Schlitzer Straße in Wittenau wurde ein Aufkleber des extrem rechten Verein "Ein Prozent" gesehen und entfernt. Darauf stand: "Deutschland ist bunt genug!" Das Fotos einer Frau mit langen blonden Locken, die von hinten angeleuchtet werden, wurde dem Bild einer Frau mit Niqab gegenübergestellt. Der Islam wurde so als Bedrohung dargestellt. Unter dem ersten Aufkleber war noch ein beschädigter Sticker von der Patriotischen Jugend mit der Aufschrift "Umweltschutz ist Heimatschutz" sichtbar.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Transfeindlicher Angriff am Zoologischen Garten

    12.07.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Bushaltestelle am S+U Bahnhof Zoologischer Garten wurde eine 21-jährige Person gegen 12:30 Uhr von einem Mann ausgelacht und fotografiert. Als der Betroffene den Mann darauf ansprach und ihn aufforderte, das Fotografieren zu unterlassen, beleidigte und bedrohte er ihn. Als der Betroffene schließlich in den 204er Bus einsteigen wollte, wurde er von dem Mann mit der flachen Hand geschlagen und barfuß ins Gesicht getreten. Daraufhin stürzte der Betroffene, erlitt eine Kopfverletzung und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

    Quelle: Zeit Online vom 13.07.2023, Polizeimeldung Nr. 1196 vom 13.07.2023
  • Transfeindlicher Angriff in der U7

    12.07.2023 Bezirk: Spandau

    Gegen 19:20 Uhr wurde eine 18-jährige trans Person in der U7 zwischen Siemensdamm und Rohrdamm von einem 30-jährigen Mann transfeindlich beleidigt. Als Zeuginnen der Person einen Sitzplatz zwischen ihnen anboten, um sie zu schützen, wechselte sie den Platz. Der Angreifer nahm daraufhin gegenüber Platz und schlug der Person mit einer Bierflasche ins Gesicht. Sie wurde an der Augenbraue verletzt und blutete stark. Am Bahnhof Rohrdamm verließ die angegriffene Person den Zug. Die Zeuginnen begleiteten sie und leisteten Erste Hilfe. Der Täter, der weitergefahren war, kehrte zurück und setzte die Belästigungen fort. Daraufhin wurden zwei Sicherheitsmitarbeiter auf den Vorfall aufmerksam und konnten weitere Attacken verhindern. Die Gesichtsverletzungen der angegriffenen Person mussten ambulant behandelt werden. Der Angriff wurde angezeigt.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.07.2023, Mannschaft Magazin 13.07.2023
  • Transfeindliche Schmiererei an Parteibüro in Nord-Neukölln

    12.07.2023 Bezirk: Neukölln

    Zwischen dem 12.07.2023 und dem 17.07.2023 wurde auf die Außenwand des Hauses neben dem Eingang des Grünen-Büros in der Friedelstraße in schwarzen Lettern der Schriftzug "Bonus-löcher für ALLE!" geschmiert. Auf das Büroschild wurde in schwarzen Lettern der Schriftzug "NAZI" geschmiert.
    Hintergrund für das erste Graffiti ist eine Debatte um den Begriff "Bonusloch" in Großbritannien. Mehrere deutschsprachige Medien griffen das Thema auf und nutzten es für transfeindliche Mobilisierungen und Propaganda.

    Quelle: Register Neukölln, tagesschau.de 17.07.2023
  • Wiederholter Rassismus an Reinickendorfer Oberschule führt zu Schulwechsel

    12.07.2023 Bezirk: Reinickendorf

    Ein Schüler einer Oberschule in Reinickendorf wechselt zum Schuljahresende die Schule, weil er über Jahre hinweg rassistische Diskriminierung erlebte. Unter anderem fassten ihm Lehrkräfte ungefragt in die Haare. Anlässlich von politischen Ereignissen äußerten Lehrkräfte Sätze wie "Euer Volk hat dieses oder jenes getan". Sie zwangen Schüler*innen dadurch dazu, sich für das Verhalten von Ländern zu rechtfertigen, aus denen sie vermeintlich stammten. Der Schüler hatte auch den Eindruck, schlechter bewertet zu werden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antisemitische Sticker am Roederplatz

    11.07.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurden zahlreiche antisemitische Aufkleber von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gemeldet. In der In der Max-Brunnow-Str. wurde ein Sticker gemeldet, der sich verharmlosenden auf den Nationalsozialismus bezieht. Auf diesem steht: "Linke kennen nur 60 Geschlechter aber nur zwei Meinungen. Ihre und Nazi"

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Behindertenfeindliche Diskriminierung durch defekten Fahrstuhl

    11.07.2023 Bezirk: Berlinweit

    Durch einen immer wieder defekten Fahrstuhl kann eine Person mit Gehbeinträchtigung nicht ihr Wohnhaus verlassen. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung
  • Extrem Rechte Aufkleber in Pankow-Zentrum

    11.07.2023 Bezirk: Pankow

    In der Brehmestraße und im Rettigweg wurden verschiedene extrem Rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. folgende Slogan "Unser Land unsere Werte" (Gruppe "Identitäre Bewegenung"), "Good night left side", "Arbeite schneller härter und länger - die Flüchtlinge verlassen sich auf dich" (Politaufkleber), "Ahoi, Melonie! Stopp den Menschenhandle! Mach die Häfen dicht" (Krautzone) sowie "Refugees not welcome".

    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • Hitlergruß in Rahnsdorf

    11.07.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Während eines Kita-Festes in der Fürstenwalder Allee tauchte ein Mann vor der Einrichtung auf, bepöbelte Kinder und zeigte mehrfach den Hitlergruß.

    Quelle: Polizeimeldung vom 12.07.2023
  • LGBTIQ*feindliche Drohung in der Köpenicker Dammvorstadt

    11.07.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Nachmittag spuckte ein Mann gegen die Mauer des Jugendclub CAFE Köpenick und sagte sehr laut und aggressiv "Die Zeiten von LGBTQ sind vorbei!". In unmittelbarer Nähe auf dem Gelände des Jugendclubs standen mehrere Personen, die er wütend anstarrte, bevor der weiterging.

    Quelle: Rabenhaus e.V.
  • Neonazi-Sticker am S-Mahlsdorf

    11.07.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Beim S-Bahnhof Mahlsdorf wurden mehrere neonazistische Aufkleber an einer Bushaltestelle entdeckt. Die Aufkleber hatten einen schwarz-weiß-roten Hintergrund. Darauf waren die Worte "NS Zone" zu lesen (NS=Nationalsozialismus).

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistisch motivierte Benachteiligung durch BVG-Kontrolleure

    11.07.2023 Bezirk: Spandau

    Bei einer Schwarzen Person wurde bei einer BVG-Kontrolle im Bezirk Spandau ein Jobcenter-Bescheid als Ersatz für den Berechtigungsnachweis (Ersatz für den Berlinpass) nicht aktzeptiert.

    Dies wurde bei der Anlaufstelle in letzter Zeit häufig von Schwarzen Personen gemeldet. Die Betroffenen wurden aufgefordert, Bußgeld in einer Höhe von 60 Euro zu zahlen. Die Kontrolleur*innen weigerten sich, ihren Namen preiszugeben, als sich die Betroffenen beschweren wollten. Daraufhin wurden die Betroffenen mit rassistischen Aussagen wie ''in Deutschland muss man mit Ticket fahren'' ; ''hier in Deutschland funktioniert es so.....'' laut angesprochen bzw. rassistisch beleidigt. In Einzelfällen wurde auch die Polizei gerufen.

    (Datum anonymisiert)

    Quelle: Begleitprogramm ''Learning by Doing'' Berliner Stadtmission
  • Shoa-relativierende Mail an Bezirksamt Pankow

    11.07.2023 Bezirk: Pankow

    Die Beauftragte gegen Antidiskriminierung/Antisemitismus hat eine Mail erhalten mit Shoa-relativierendem Inhalt. In der Mail wurde an einer Stelle eine Gleichsetzung von jüdischen Menschen im Nationalsozialismus und der Erfahrung der Massenvernichtung mit Menschen, die sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie äußerten, gemacht.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • III. Weg-Aufkleber in Karow

    10.07.2023 Bezirk: Pankow

    In der Umgebung der Piazza wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Volkstod stoppen!", "Asylflut stoppen" oder das Parteilogo.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • III. Weg-Plakate in der Riesaer Straße

    10.07.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Riesaer Straße wurden mehrere Plakate der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Die Plakate propagierten u.a. rassistische Inhalte. Weitere Plakate wurden am Kokoschkaplatz und in der Böhlener Straße entdeckt und entfernt. Weiterhin wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, u.a. vom "III. Weg", an der Riesaer Straße, Nossener Straße, Glauchauer Straße und am Auerbacher Ring entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindliche Schmiererei in Charlottenburg

    10.07.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einen Stromkasten in der Kaiser-Friedrich-Straße/ Kantstraße wurden in roter Schrift zahlreiche Beleidigungen geschmiert, darunter auch eine LGBTIQ*-feindliche und eine antisemitische Beleidigung.

    Quelle: F_AJOC (Feministische Antifaschistische Jugend Organisation Charlottenburg)
  • Neonazi-Propaganda des "III. Wegs" in Wedding

    10.07.2023 Bezirk: Mitte

    Im Parkviertel und im Afrikanischen Viertel wurden in einigen Briefkästen gegen die Antifa gerichtete Flugblätter sowie an verschiedenen Straßenstellen Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldungen
  • Queerfeindlicher Angriff in der Reuterstraße

    10.07.2023 Bezirk: Neukölln

    Eine nicht-binäre Person wurde in der Reuterstraße in Nord-Neukölln von einem Mann angegriffen und dabei mehrfach ins Gesicht geschlagen. Dem Angriff ging eine Auseinandersetzung voraus, bei der es um das äußere Erscheinungsbild der betroffenen Person ging.

    Quelle: queer.de (11.07.2023), Tagesspiegel 11.07.2023, Polizeimeldung vom 11.07.2023 (Nr. 1183)
  • Rassistische Beleidigungen in Dahlem

    10.07.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In Dahlem wurde eine Familie mit Kindern in einem Restaurant rassistisch beleidigt. Der Kellner des Restaurant reagierte agressiv auf BIPoC-Personen am Tisch. Nach einem Schlagabtausch wurde die Familie aus dem Restaurant geworfen. Einer Frau wurde hinterher gerufen, sie solle dorthin zurück, wo sie herkäme.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Transparente in Pankow-Zentrum

    10.07.2023 Bezirk: Pankow

    An der Brücke des S-Bahnhofes Pankow wurden zwei Transparente aufgehangen. Ein Transparent hatte die rassistische Parole "Prügelt euch am Mittelmeer! Kriminelle Ausländer raus" und das zweite Transparent hatte das Organisationslogo der extrem rechten Partei III. Weg.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Transparent vom III. Weg in Hellersdorf entdeckt

    10.07.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Zwischen U-Bahnhof Hellersdorf und U-Bahnhof Cottbusser Platz wurde ein Transparent von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Das Transparent richtete sich gegen politische Gegner*innen. Es wurde so angebracht, dass es von der U-Bahn aus gut zu sehen war. Das Transparent war unterzeichnet mit dem Kürzel "D3W Kiez" (D3W= "Der III. Weg"), was in der entsprechenden Farbgebung des "III. Wegs" gestaltet wurde.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    10.07.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 20 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Quelle: Einzelperson über Twitter
  • Verschwörungsideologische Mahnwache vor dem RKI

    10.07.2023 Bezirk: Mitte

    Von 12.00 bis 14.00 Uhr fand eine Mahnwache am Nordufer im Wedding vor dem RKI (Robert-Koch-Institut) mit 4 Teilnehmenden aus dem verschwörungsideologischem Spektrum gegen "die Rolle des RKI im Zusammenhang mit der Corona-Hysterie und den dadurch begründeten Menschenrechtsverletzungen" und gegen Impfmaßnahmen statt, bei der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologische Pöbelei in der Humboldt-Uni

    10.07.2023 Bezirk: Mitte

    Ein Fahrradfahrer fuhr gegen 15.30 Uhr in den Innenhof der Humboldt-Universität, Unter den Linden. Während er dann dort einige Kreise drehte, schrie er die sich dort Aufhaltenden an und bezeichnete sie als von "der Elite" indoktrinierte "woke Vollidioten" und "blinde Schafe" und redete davon, dass die Linken in Deutschland die "echten Nazis" seien.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Verschwörungsideologische Versammlung in Charlottenburg

    10.07.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilmersdorfer Straße fand eine rechte, verschwörungsideologische Demonstration statt. Die Inhalte der Versammlung bezogen sich sowohl auf die Corona-Pandemie, als auch auf den Krieg in der Ukraine. Einer der Teilnehmenden trug ein Schild, auf dem für extrem rechte Websites geworben wurde. Bei einer Zwischenkundgebung wurde zudem von mehreren Personen ein Lied aufgeführt, das zahlreiche antisemitische Codes, wie beispielsweise "Soros" und "NWO", enthielt.

    Quelle: Register CW
  • Antisemitische und NS-verherrlichende Graffitis auf der Sonnenallee

    09.07.2023 Bezirk: Neukölln

    Die Fassade des Brückenhauses über der Sonnenallee in der High-Deck-Siedlung wurde mit diversen antisemitischen und NS-verherrlichenden Schriftzügen und Symbolen in verschiedenen Farben besprüht. Es wurde unter anderem "Fuck Israel", "Hitler", "Hamas" und "Free Palestine" geschrieben. Auch Hakenkreuze wurden dort gesprüht. An einer nahegelegenen Fußgänger*innenbrücke und der Hausfassade eines Genossenschaftshauses wurden noch weitere Schriftzüge und Symbole der gleichen Art gesichtet.

    Quelle: Register Neukölln
  • Hakenkreuz-Schmierereien in Charlottenburg

    09.07.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einem Sitz an der Bushaltestelle Marchbrücke am Einsteinufer wurden mehrere mit Edding geschmierte Hakenkreuze entdeckt. Zudem waren die Worte "Ausländer raus!" auf den Sitz geschrieben, wobei der Buchstabe "S" als Siegrune gezeichnet war. In einen Pfeiler wurden zudem zahlreiche Hakenkreuz eingeritzt.

    Quelle: Register CW
  • Hasskommentare in lokaler Facebook-Gruppe

    09.07.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In einer reichweitestarken Marzahn-Hellersdorfer Facebook-Gruppe wurden Hasskommentare gegen politische Gegner:innen sowie rassistische Kommentare gepostet. Anlass war ein Demonstration gegen Neonazis und Rassismus in Hellersdorf. In den Kommentaren wurde eine Person, die sich in der Vergangenheit in Facebook-Diskussionen gegen rechts positionierte, sich aber an dieser Diskussion nicht beteiligte, namentlich verunglimpft. Daneben wurden mehrere Hasskommentare gegen die Demonstrant*innen abgesetzt, die teilweise verschwörerische und geschichtsrevisionistische Inhalte propagierten. Unter anderem wurden die Demonstrant*innen in die Nähe von (fiktiven) Straftaten gerückt, die nicht stattgefunden haben. Weiterhin wurden sie mit den Nazis im Nationalsozialismus verglichen. Daneben wurde von Einzelnen behauptet, es gäbe seit langer Zeit keine rechten Straftaten im Bezirk, demgegenüber wurden Geflüchtete pauschal für Straftaten verantwortlich gemacht.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • III. Weg-Flyer in Karow

    09.07.2023 Bezirk: Pankow

    Auf der Piazza wurden am Eingang zum Supermarkt mehrere kleine Flyer der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt. Diese lagen auf dem Boden und waren so groß wie Visitenkarten. Es waren ca. 20 solcher kleinen Flyer. Der Slogan war u.a. "Die wahre Krise ist das System" oder "Deutscher Sozialismus jetzt!" sowie die URL der Partei und das Parteilogo.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff im Münsinger Park

    09.07.2023 Bezirk: Spandau

    Ein Mann kam vom Bahnhof Spandau und lief zum Eingang des Münsinger Parks. Er versuchte, einen dort stehenden E-Scooter zu aktivieren. In 50 m Entfernung saß eine Gruppe von mindestens fünf jüngeren Männern. Sie riefen ihm homophobe Bemerkungen zu. Da der Scooter nicht funktionierte, musste der Betroffene seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Plötzlich hörte er ein Geräusch, drehte sich um und sah, dass zwei oder drei der Männer in seine Richtung liefen, einer hatte einen Taser in der Hand und gab "Schreckschüsse" ab. Der Betroffene konnte weglaufen. Er bemerkte noch, dass ihm noch 200 m weit mit einer Taschenlampe hinterhergeleuchtet wurde.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Neonaziangriff vom III. Weg auf alternatives Wohnprojekt

    09.07.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Hellersdorf wurde ein alternatives Wohnprojekt von mehreren Personen aus dem Spektrum der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" angegriffen. Gegen 1:00 Uhr näherten sich rund ein Dutzend Neonazis dem Wohnprojekt. Sie trugen ein Transparent mit einem antifaschistischen Symbol in ihren Händen, welches sie umdrehten. Daraufhin entzündeten die Neonazis einen pyrotechnischen Gegenstand, welchen sie kurz darauf in Richtung des Wohnprojektes warfen. Als sich die Neonazis vom Wohnprojekt entfernten, warfen sie Feuerwerkskörper und weitere Gegenstände. Dabei wurden Autos von Anwohner*innen beschädigt. Die Polizei berichtete, dass ein 17-jähriger sowie ein 19-jähriger in Folge der Tat kurzzeitig festgenommen wurden. Im Vorfeld der Tat fand eine angemeldete antifaschistische Demonstration in Hellersdorf statt. Augenzeug*innen berichteten, dass sich unter den Angreifern auf das alternative Wohnprojekt zwei Personen befanden, die bereits zuvor versuchten die Demonstrationsteilnehmenden einzuschüchtern.

    Eine ähnlich gelagerter Einschüchterungsversuch durch Mitglieder des "III. Wegs" auf politische Gegner*innen wurde bereits vor einem Jahr in Hellersdorf gemeldet: siehe hier.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistische und sexistische Beleidigungen in Gropiusstadt

    09.07.2023 Bezirk: Neukölln

    Am U-Bahnhof Wutzkyallee hat ein Mann mehrere Personen sexistisch und rassistisch beleidigt. Nachdem der Mann mehrfach laut "BFC" und "Aggro Berlin" geschrien hat, schaute er Frauen auf dem Bahnhof an und beleidigte sie als "F*". Anschließend beleidigte er eine Person of Color mit den Worten "Scheiß K*", wobei K* für eine rassistische Bezeichnung migrantisierter Personen steht.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    09.07.2023 Bezirk: Pankow

    Beim S-Bahnhof Pankow wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Musik- und Bekleidungsonlineversandhandels aus Chemnitz entdeckt und entfernt. Der Slogan war "Heimat".

    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • Sticker der extremen Rechten am S-Bahnhof Gehrenseestr.

    09.07.2023 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramstation Gehrenseestr. wurden zwei Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel gemeldet. Der eine bezieht sich verherrlichend auf den Nationalsozialismus, der andere richtet sich gegen politische Gegner*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Zum wiederholten Mal Graffiti vom III. Weg in der Zossener Straße

    09.07.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Zossener Straße wurde erneut ein Graffiti der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Das Graffiti propagierte mit den Worte "D3.W KIEZ" (D3.W="Der III. Weg") einen Kiez, der vermeintlich den Neonazis gehöre.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Mitte

    08.07.2023 Bezirk: Mitte

    In der Brunnenstraße wurde eine Schwarze Person am späten Abend von zwei ihm entgegengehenden unbekannten Männern angepöbelt und rassistisch beleidigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Bedrohung gegen politische Gegner*innen

    08.07.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Gegen 1:30 Uhr wurden mehrere Passant*innen von zwei Männern an der Riesaer Straße Ecke Nossener Straße bedroht. Die zwei Männer nahmen bei ihrer Drohung Bezug auf eine antifaschistische Demonstration, die am Abend des gleichen Tages stattfinden sollte. Sie bezeichneten die Passant*innen aufgrund ihres Aussehens als die "Verboten" der antifaschistischen Demonstration und bekundeten deshalb ihren Unmut ihnen gegenüber. Anschließend streckte einer der Männer seinen rechten Arm in die Luft und schlug mit seiner Faust gegen eine Ampel, um seine Drohung zu untermauern.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung in Alt-Hohenschönhausen

    08.07.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In Alt-Hohenschönhausen war der Aufzug in einem Wohnhaus über längere Dauer kaputt. Dadurch mussten Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen lange Wartezeiten in Kauf nehmen, um ihre Wohnung zu erreichen.

    Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderung
  • Demonstrant*innen auf der Anreise am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord bedroht

    08.07.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Abend fand eine angemeldete antifaschistische Demonstration in Hellersdorf statt, auf dessen Anreise mehrere Personen bedroht wurden. Personen, die sich auf dem Weg vom U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord zum Antreteplatz der Versammlung befanden, wurde von (u.a. alkoholisierten) unbekannten Männern mit Schlägen bedroht. Weiter wurden Teilnehmende auf dem Anreiseweg von Neonazis fotografiert. Dieses gezielte Fotografieren von Personen gehört zu den Anti-Antifa-Methoden von Neonazis und gilt der Einschüchterung von politischen Gegner*innen.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Einschüchterungs- und Angriffsversuche von Neonazis während Demonstration

    08.07.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Abend fand eine antifaschistische Demonstration in Hellersdorf statt, bei der es zu mehreren Einschüchterungs- und Angriffsversuchen durch Neonazis, insbesondere aus dem Spektrum der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" kam. Die Neonazis vom "III. Weg", die bereits im Vorfeld der Demonstration ihren Unmut gegen diese bekundeten, störten bereits zu Beginn die Veranstaltung. Sie begleiteten die Demonstration mit Kameras, um Nahaufnahmen der Demonstrant:innen anzufertigen. Das gezielte Fotografieren von Personen gehört dabei zu den Anti-Antifa-Methoden von Neonazis und gilt der Einschüchterung von politischen Gegner*innen. Auch weitere Neonazis begleiteten die antifaschistische Demonstration und pöbelten vereinzelt gegen Teilnehmende. Als die Neonazis nach einer Stunde von der Polizei weggeschickt wurden, gingen sie durch angrenzende Seitenstraßen weiter und verfolgten die Demonstration. An mehreren Kreuzungen rannten Neonazis auf die Demonstrationsteilnehmer*innen zu, um diese anzugreifen. Die Polizei ging dazwischen, bevor die Angriffe vollzogen werden konnten. Weiterhin wurden Teilnehmende der Demonstration, die diese kurzzeitig verließen, von einem Neonazi aus dem Spektrum des "III. Wegs" im nahen Umfeld angepöbelt. Als die Demonstration beendet wurde, fuhr ein Neonazi des "III. Wegs" mit der Tram am Endpunkt vorbei und posierte mit einem "White Lives Matter"-T-Shirt an der Tür.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber zur Anfeindung politischer Gegner*innen

    08.07.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Im Vorfeld einer antifaschistischen Demonstration, die am Abend am Cecilienplatz beginnen sollte, wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entlang des Auftaktsortes entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen. Ein Social Media-Account, der von Neonazis des "III. Wegs" betrieben wird, postete kurz nach dem Anbringen Fotos von den Aufklebern.

    Quelle: Augenzeug*in
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