Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
20.10.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Aufkleber mit Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen in Wendenschloß
20.10.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Pritstabelstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "ZCKN KLTSCHN" (Zecken klatschen) entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte
20.10.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von Behindertenfeindlichkeit. Auf Wunsch der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber im Märkischen Viertel
20.10.2024 Bezirk: ReinickendorfAm Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel wurde an einem Pfahl ein rassistischer Aufkleber des extrem rechten Onlineversands "aktivde" mit der Aufschrift "Abschieben schafft Sicherheit; Kriminelle Ausländer raus" bemerkt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Hakenkreuz in Plänterwald
20.10.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Laternenmast in der Köpenicker Landstraße wurden fünf Hakenkreuze entdeckt und angezeigt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
"III. Weg"-Aufkleber in der Carola-Neher-Straße und am Auerbacher Ring
20.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Carola-Neher-Straße und am Auerbacher Ring wurden insgesamt drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Israelbezogene antisemitische Schmiererei im Wedding
20.10.2024 Bezirk: MitteAn einer Hauswand in der Gerichtstraße Ecke Kolberger Straße in Wedding wurde ein antiisraelisch-antisemitisches Graffiti entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Neonazischmierereien und LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber
20.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Springpfuhl wurden mehrere neonazistische Schmierereien entdeckt, u.a. mit den Wortlauten "Antifas töten" und "Alle Antifas töten". Dabei handelte es sich um eine Todesdrohung der extremen Rechten gegen politische Gegner*innen.
Vor einem nahe gelegenen Supermarkt wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistischer Aufkleber auf Hellersdorfer Spielplatz entdeckt
20.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Spielplatz an der Erich-Kästner-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" (=Fuck Antifaschismus) entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus einem neonazistischen Versandhandel.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Aufkleber in Adlershof
20.10.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Wassermannstr. wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, die "Remigration" forderten.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Aufkleber u.a. in Friedrichshagen
20.10.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kalkseestr. wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt, die "Remigration" fordern. Außerdem wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Beleidigung am S-Bahnhof Lichtenberg
20.10.2024 Bezirk: LichtenbergGegen 20:30 Uhr beleidigte ein älterer Mann eine Person of Color rassistisch. Nachdem die betroffene Person den Mann zur Rede gestellt hat, beleidigte er sie mit den Worten: "Ihr seid alle illegal hier" und "brauner Dreck".
Quelle: Lichtenberger Register -
Wohnungslosenfeindliche Pöbelei in Alt-Treptow
20.10.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Ausgang vom Park am S-Bahnhof Treptower Park fragte ein wohnungsloser Mann einen anderen Mann freundlich nach Geld. Dieser begann daraufhin, den Fragenden anzuschreien. Der Fragende sagte freundlich, dass er nicht angeschrien werden möchte und ging weiter. Der Mann brüllte dem Fragenden daraufhin wohnungslosenfeindliche Beleidigungen hinterher.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten im Weitlingkiez
20.10.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Heinrichstr. und in der Bietzkestr. wurden zahlreiche extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese richteten sich gegen die Antifa. Die Aufkleber wurden entfernt. Ebenfalls wurde die Zahlenkombination "1161" (steht für: Anti-Antifaschistische Aktion) entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
AfD-Infostand in Westend
19.10.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Theodor-Heuss-Platz veranstaltete die AfD einen Infostand. Dort wurde die AfD-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe Herbst/Winter 2024 sowie ein Flyer, der sich gegen die geplante Geflüchtetenunterkunft in der Soorstraße richtet, verteilt. Sowohl in der Zeitung als auch auf dem Flyer werden Aussagen verbreitet, die als rassistisch gewertet werden können. So werden beispielsweise Migrant*innen mit Kriminalität und „Verwahrlosung“ in Verbindung gebracht.
Quelle: Register CW -
Androhung von Gewalt gegen antifaschistische Fußballfans in Lichtenberg-Nord
19.10.2024 Bezirk: LichtenbergBei einem Fußballspiel im Hans-Zoschke-Stadion wurde vom Sicherheitspersonal versucht, einer Gruppe von Fußballfans im Gästeblock eine antifaschistische Fahne zu entreißen. Die Fans verhinderten dies. Die Ordner drohten körperliche Gewalt in Form von "Backpfeifen" an. Zuvor hatte vor dem Stadion ein Gedenken an den Antifaschisten Hans Zoschke stattgefunden.
Quelle: Faszination Fankurve vom 24.10.2024 -
Angriff auf Gegendemonstrant*innen bei israelfeindlicher Demo in Charlottenburg
19.10.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Rahmen einer israelfeindlichen Demonstration in Charlottenburg kam es zu Flaschen- und Steinwürfen auf Gegendemonstrant*innen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2128 vom 20.10.2024 -
Antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf
19.10.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Franz-Cornelsen-Weg wurde am Wochenende eine Bank des Projekts "Rote Bänke" beschädigt. Aus der Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" wurde "Gewalt gegen Frauen" durch Schmierereien und Einritzungen gemacht. Die Bank musste anschließend neu gestrichen und gestaltet werden.
Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren.
Quelle: Jugendamt Charlottenburg-Wilmersdorf -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Mitte
19.10.2024 Bezirk: MitteIm Ortsteil Mitte ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Beleidigung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: CLAIM -
Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Mitte
19.10.2024 Bezirk: MitteIm Ortsteil Mitte ereignete sich eine antimuslimisch-rassistische Beleidigung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: CLAIM -
Antisemitischer Angriff auf Journalisten bei Demo in Charlottenburg
19.10.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Rahmen einer israelfeindlichen Demonstration in Charlottenburg kam es zu einem antisemitischen Angriff auf einen Journalisten. Zunächst beleidigte ein junger Mann den filmenden Journalisten mit den Worten "Verflucht sei deine Ehre, geh weg von hier! Du Israeli! Du Spion! Spuck auf euch!". Anschließend spuckte er ihn an und schlug mit seiner Kufiya nach ihm.
Quelle: Register CW via Twitter -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
19.10.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Gesundbrunnen
19.10.2024 Bezirk: MitteAuf einem Stromkasten Stettiner Straße/Ecke Bellermannstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus bei Demonstration in Charlottenburg
19.10.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfBei einer Demonstration unter dem Motto „Stoppt den Genozid in Gaza“, die an der Ecke Wilmersdorfer Straße/Kantstraße startete, kam es zu mehreren antisemitischen Vorfällen. So wurden mehrfach israelbezogene-antisemitische Sprechchöre gerufen, wie "From the river to the sea, palestine will be free" und "Yallah, yallah Intifada". Zudem wurden Parolen gerufen, welche die Terrororganisation Hamas verherrlichen und deren Taten gutheißen, wie beispielsweise "Oh Sinwar, Glückwunsch – und warte auf uns an den Toren des Paradieses. [...] Dank deiner Hand, o Geliebter, herrscht nun Angst in Tel Aviv." Durch einen Demonstrationsteilnehmer wurde zudem ein NS-relativierendes Schild mit der Aufschrift "Es gibt keine Filme aus Auschwitz, aber Sie können diese Szenen in Gaza sehen!".
Auch die antisemitische Kampagne "BDS" beteiligte sich an der Demonstration, zur der etwa 1.000 Teilnehmende kamen. An der Joachimsthaler Straße Ecke Kurfürstendamm wurde die Versammlung durch die Polizei aufgelöst.Quelle: Register CW via Twitter -
Aufkleber gegen Antifaschistinnen in Bohnsdorf
19.10.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Paradiesstr. in der Nähe des S-Bahnhof Altglienicke wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschistinnen aufruft.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide
19.10.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Brückenstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Support your local anti antifa" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Alt-Lichtenberg
19.10.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Normannenstr. wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Dieser titelt: "Grüne an die Ostfront". „Grüne“ bezieht sich auf die Partei Bündnis 90/Die Grünen. Die Partei oft als Feindbild betrachtet, weil sie Positionen vertritt, die den extrem rechten Ideologien entgegenstehen. „Ostfront“ verweist auf den Kriegsschauplatz der Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs. Die Ostfront war bekannt für ihre extremen Grausamkeiten, viele Menschen verloren dort ihr Leben. Der Slogan drückt den Wunsch von Gewalt gegen politische Gegner*innen aus.
Quelle: Lichtenberger Register -
Bedrohung von Journalist*innen durch Teilnehmende einer neonazistischen Demonstration
19.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag fand eine neonazistische Demonstration in Marzahn statt. Durch Teilnehmende des Neonaziaufmarsches kam es im Verlauf der Versammlung wiederholt zu Bedrohungen und Feindmarkierungen gegenüber anwesenden Journalist*innen. Dabei wurde den Journalist*innen u.a. mit den Worten "Ich kriege euch alle" angedroht, dass man sie noch zu einem späteren Zeitpunkt angreifen werde. Im Anschluss veröffentlichten Neonazis auf Social Media Fotos sowie Videomaterial von Journalist*innen, um diese als mutmaßlich politische Gegner*innen der extremen Rechten zu markieren und einzuschüchtern.
Quelle: Augenzeug*in -
Erneut neonazistische Aufkleber in Hellersdorf-Ost
19.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Cottbusser Platz und am Kastanienboulevard wurden insgesamt zwei Aufkleber, die Reichsflaggen abbildeten, sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift "Freiheit für Manuel" entdeckt und entfernt. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde. Auch in Deutschland solidarisieren sich extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen, wie "Der III. Weg", mit dem Mann.
Quelle: Augenzeug*in -
Hakenkreuzschmiererei in Buckow
19.10.2024 Bezirk: NeuköllnAuf einem Mülleimer in der Nähe des Otto-Wels-Ring in Buckow wurde ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln -
Hitlergruß gegen feministische Demonstration
19.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag zog eine feministische und antifaschistische Demonstration durch Marzahn-Mitte. Als die Demonstration die Jan-Petersen-Straße Ecke Lea-Grundig-Straße erreichte, zeigte ein Mann den Hitlergruß vom Balkon eines Mehrfamilienhauses.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Köpenick-Nord
19.10.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Hoernlestr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Er stammt aus dem neonazistischen Onlineshop "Druck18".
Quelle: Zentrum für Demokratie -
LGBTIQ*-feindliche Sticker am Bersarinplatz
19.10.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Tramhaltestelle am Bersarinplatz wurden kurz nach 13:00 Uhr sechs "Stolzmonat"-Sticker entdeckt. Teilweise wurden mit ihnen antifaschistische Sticker überklebt. Die nationalistische und LGBTIQ*-feindliche Kampagne wurde während des Pride Monats durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* Menschen, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonaziangriff auf Journalist*in
19.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag und frühen Abend fand eine Neonazi-Demonstration in Marzahn-Mitte statt. Im Umfeld der Demonstration kam es zu einer Körperverletzung zum Nachteil eine*r Pressevertreter*in durch eine neonazistische Versammlungsteilnehmerin.
Quelle: Polizeimeldung Nummer 2130 vom 20.10.2024 -
Neonazi-Angriff in der S-Bahn
19.10.2024 Bezirk: LichtenbergIn der S7, zwischen den Stationen Friedrichsfelde Ost und Lichtenberg, wurde eine Person am späten Abend aus einer Gruppe von etwa 20 Neonazis heraus angegriffen. Als sie eine Person mit Antifa-Aufnäher in der Bahn entdeckten, vermummten sie sich und überklebten die Überwachungskameras mit Aufklebern. Anschließend attackierten mehrere Neonazis die Person mit Faustschlägen, zerrten an der Jacke und forderten, diese herauszugeben. Der Gruppe gelang es nicht, die Kleidung in ihren Besitz zu bekommen, weil die angegriffene Person sich vehement weigerte und mehrere Fahrgäste intervenierten. Sie wurden dabei ebenfalls von den Neonazis beleidigt und bedroht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Neonazistische Demonstration in Marzahn
19.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAb 14:30 Uhr zog eine extrem rechte Demonstration mit etwa 120 Teilnehmenden durch Marzahn. Diese wurde von der queerfeindlichen und neonazistischen Gruppierung "Deutsche Jugend Voran" (DJV) angemeldet. Es handelte sich hierbei um die erste rein neonazistische Demonstration im Bezirk Marzahn-Hellersdorf seit 2016. Unter dem Titel "Gegen Linkspropaganda und Lügen der Antifa“ richtete sie sich gegen eine antifaschistische und queerfeministische Demonstration mit dem Motto "Patriarchat Sterben Lassen. Antifaschistisch Kämpfen!".
Startpunkt der Neonazidemonstration war der S-Bahnhof Springpfuhl. Sie verlief Richtung Raoul-Wallenberg-Straße mit Endpunkt Mehrower Allee. An der Raoul-Wallenberg-Straße stieß sie auf den Startpunkt der antifaschistischen Demonstration, an der rund 1500 Personen teilnahmen. Während der Demonstration zeigten die neonazistischen Teilnehmenden mehrfach Reichsflaggen und riefen Parolen wie "Bambule, Randale, Rechtsradikale". Weiterhin zeigten viele Teilnehmende das sogenannte "White Power"-Handzeichen. Beim "White Power"-Zeichen werden Daumen und Zeigefinger zu einem Kreis geformt, während die anderen Finger abgespreizt sind und ein "W" symobilisieren sollen. "White Power" (auf deutsch "Weiße Macht") bezeichnet eine vermeintlich "weiße Vormachtsstellung".
Quelle: Augenzeug:in -
Neonazistische Propaganda im Vorfeld einer feministischen Demonstration
19.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nacht vor einer angekündigten feministischen Demonstration in Marzahn wurden neonazistische und gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Statements nahe des Auftaktortes in der Raoul-Wallenberg-Straße angebracht. Zum einen handelte es sich hierbei um einen Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" (=Fuck Antifaschismus). Zum anderen handelte es sich um ein Transparent mit der Aufschrift "STOPPTden,LInkenTeRROR IN, DEUTSCHLAND" (Fehler im Original), das an einer Werbetafel angebracht wurde. Auf dem Social Media-Profil der Gruppierung "Deutsche Jugend Voran" (DJV) befindet sich ein Foto von Neonazis, die mit angezündeter Pyrotechnik vor dem beschriebenen Transparent posieren. In den vergangenen Jahren kam es in Marzahn-Hellersdorf stets in der Nacht vor demokratischen, queeren und antifaschistischen Veranstaltungen zu provozierenden Markierungen der Veranstaltungsorte durch Neonazis.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistischer Angriff auf zwei Demonstrationsteilnehmer*innen
19.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm frühen Abend wurden zwei Teilnehmer*innen einer feministisch antifaschistischen Demonstration in der Mehrower Allee von mehreren Neonazis angegriffen als sie sich von der Veranstaltung entfernten.
Quelle: Augenzeug:in -
Neonazi-Versammlung an Brandenburger Tor
19.10.2024 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielten etwa 20 Personen aus dem Umfeld der Neonazi-Gruppe "Jung und Stark" eine Propagandaaktion ab. Sie hielten Fahnen hoch und zündeten Feuerwerk.
Quelle: Berliner Register -
NS-verharmlosender Aufkleber in Weißensee
19.10.2024 Bezirk: PankowIn der Neumagener Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt. Im Hintergrund ist eine Schwarz-Weiß-Rote Fahne und eine Schwarze Sonne zu sehen.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische Beleidigung und Pöbelei von Teilnehmenden einer Neonazi-Demonstration gegen eine*n Passant*in
19.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVor einem Supermarkt in der Raoul-Wallenberg-Straße wurde ein*e Passant*in von Teilnehmenden einer neonazistischen Demonstration anti-Schwarz rassistisch beleidigt. Die neonazistische Versammlung zog zu diesem Zeitpunkt an dem Supermarkt vorbei als einzelne Neonazis aggressiv gegen den*die Passant*in pöbelten. Die Polizei musste die Neonazis von dem*der Passant*in abdrängen, um einen gewalttätigen Übergriff zu verhindern.
Quelle: Augenzeug*in -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
19.10.2024 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielten etwa 10 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Dies waren deutlich mehr Personen als bei den letzten Kundgebungen der Gruppe. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
"Sieg Heil"-Ruf in Richtung einer feministisch antifaschistischen Demonstration
19.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAls eine feministisch antifaschistische Demonstration am späten Nachmittag an Mehrfamilienhäusern in der Lea-Grundig-Straße Ecke Mehrower Allee entlangzog, rief ein Mann "Sieg Heil" aus einem Fenster.
Quelle: Augenzeug:in -
Sticker gegen politische Gegner*innen am Ostkreuz
19.10.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Ostkreuz wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Corruptiv" entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteur*innen. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Vernetzungstreffen von extrem rechter Gruppe am Müggelsee
19.10.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm nördlichen Müggelsee trafen sich mehrere Männer einer extrem rechten Gruppe zum Kennerlernen, Vernetzen, Kampfsportübungen und einem Vortrag. Dabei verklebten sie auch rassistische Aufkleber, auf denen die sogenannte "Remigration" gefordert wurde.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Versuchter Angriff mit Eiern auf feministische Demonstrationsteilnehmer*innen
19.10.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm frühen Abend zog eine feministische und antifaschistische Demonstration durch die Lea-Grundig-Straße. Aus einem höheren Stockwerk eines Mehrfamilienhauses wurden mehrere Eier in Richtung der Demonstrationsteilnehmer*innen geschmissen. Die Eier verfehlten knapp ihr Ziel. Einige Eier trafen eingesetzte Polizeibeamte, die aufgrund ihrer Schutzausrüstung vor weiteren Verletzungen geschützt waren.
Quelle: Augenzeug*in -
Zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten im Weitlingkiez
19.10.2024 Bezirk: LichtenbergAm späten Samstagabend wurden im Weitlingkiez eine erhebliche Anzahl extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift: "FCK ANTIFA" entdeckt. Normalerweise erhält das Lichtenberger Register 1-2 Meldungen täglich aus dem gesamten Bezirk. Entlang der Heinrichstraße wurden jedoch Sticker-Routen mit über 60 Aufklebern entdeckt, die dann entfernt wurden. Außerdem beobachteten Anwohner*innen, wie Neonazis in szene-typischer Kleidung am späten Samstagabend durch den Lichtenberger Nord-Kiez zogen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Anti-asiatischer Rassismus in Charlottenburg-Wilmersdorf
18.10.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg-Wilmersdorf kam es zu einem Vorfall von anti-asiatischer rassistischer und sexistischer Diskriminierung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Register Mitte -
Antisemitische Propaganda in Berlin
18.10.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Wedding
18.10.2024 Bezirk: MitteIn der Brüsseler Straße wurden erneut zwei israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung