Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Vorfälle Filtern
Zurück zu Vorfalls-Filter springenWeitere Links
Glossar-
10.06.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
-
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
10.06.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Schriftzug mit Israelbezug auf öffentlicher Toilette in Prenzlauer Berg
10.06.2024 Bezirk: PankowDie Wand einer öffentlichen Toilette in der Cantianstraße / Schönhauser Allee wurde der Schriftzug "From the river to the sea - Palestine will be free" beschmiert. Die Parole, die aktuell im Kontext des Nahostkonfliktes verwendet wird, bezieht sich hierbei auf das Gebiet zwischen dem Jordan ("river") und dem Mittelmeer ("sea"), zu dem neben dem Staat Israel, das Westjordanland und der Gazastreifen gehören. Mit der Zusatzaussage "Palestine will be free" wird darauf angedeutet, dass ein "Palästina ohne Israel" und damit ein judenreines Palästina angestrebt wird. Deswegen ist diese Parole als antisemitisch zu bewerten.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Antisemitische Schmierereien beim Lili-Flora-Park
10.06.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergBeim Lili-Flora-Park wurden antisemitische Schmierereien mit dem Schriftzug "Israel = Nazi" und "Rogue State Israel" entdeckt.
Quelle: Stadtteilkoordination plus -
Aufkleber der extremen Rechten in Friedrichsfelde
10.06.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Baikalstr. wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und LGBTIQ*-Personen richtet. Abgebildet ist eine durchgestrichene Regenbogenflagge, das durchgestrichene Symbol von Hammer und Sichel sowie eine durchgestrichene Antifa-Flagge. Dieser Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber des "III. Weg" in Weißensee
10.06.2024 Bezirk: PankowIn der Falkenbergstraße an einem Stromkasten wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Der erste Aufkleber enthält folgenden Wortlaut: "AGKoerperundGeist. Führt euren Körper. Hart, sauber, gesund". Bei der "AG Körper und Geist" handelt es sich um eine Arbeitsgemeinschaft des "III. Weges", die es sich zum Ziel gemacht hat, neonazistische Ideologie mit Sport zu verbinden, um dadurch extrem rechte Selbstdarstellung auszuüben. Auf dem zweiten Aufkleber steht: „Deutsche Jugend voran“.
Auch an der Ecke Bizetstr. / Smetanastraße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen richtet, mit dem Wortlaut: "Good night left side". Als Hintergrundmotiv ist eine mit Totenkopfschlauchtuch vermummte Person, die einer anderen Person mit einem roten Schal mit dem Hammer und Sichel-Symbol ins Gesicht schlägt, abgebildet.Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber des rechten Online-Radios Kontrafunk in Tempelhof
10.06.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin Aufkleber des offen rechten Online-Radios Kontrafunk wurde auf der Viktoriastraße in Tempelhof an einen Parkautomat angebracht.
Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg -
Aufkleber von "Der III. Weg" in Alt-Hohenschönhausen
10.06.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Privatstr. in Alt-Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber von der Jugendorganisation "NRJ" der extrem rechten Kleinstpartei "Der III.Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Diskriminierende Äußerung im Gesundheitswesen
10.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegenüber einer jungen, schwangeren Antragstellerin äußerte sich ein Mitabeiter einer Einrichtung für gesundheitliche Versorgung antiziganistisch diskriminierend. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro -
Extrem rechter Aufkleber in Mahlsdorf
10.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein Aufkleber, der für einen extrem rechten Versandhandel warb, entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide
10.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einem Wahlplakat auf dem Adlergestell wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt, auf dem eine vermummte (Reichsfarben) Person ein Schild mit der Aufschrift "Heimat verteidigen" hält.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuz u.a. in Oberschöneweide
10.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Edisonstr. wurde an einer Baustellenabsperrung ein Hakenkreuz entdeckt.
An einem Baustellenschild in der Edisonstr. wurde der Schriftzug "Fick die Antifa" entdeckt.
Ebenfalls in der Edisonstr. wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Linke aufruft, entdeckt und entfernt.
Auf dem Kaisersteg wurde der Schriftzug "Antifa sind Fotzen" und "FCK AFA, AFD (Herz)", sowie mehrfach "FCK 161, FCK AFA" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Muslimfeindliche Schmiererei an der Marchlewskistraße
10.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Klohäuschen Marschlewskistraße / Hildegard-Jadamowitz-Straße wurde der Spruch "Fuck Islam" geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-verherrlichende Propaganda in Hellersdorf
10.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen 20:50 Uhr wurde in der Peter-Edel-Straße eine Reichsfahne - weißer Kreis mit Hakenkreuz auf rotem Grund - gesprüht. Das den Nationalsozialismus verherrlichende Graffiti wurde entfernt. Am folgenden Morgen wurde um 08:30 Uhr in derselben Ortslage ein Hakenkreuz auf einer Werbetafel entdeckt, das mit weißen Filzmarker geschmiert wurde.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
NS-verherrlichende Propaganda in Kaulsdorf
10.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Heinrich-Grüber-Straße fand sich um 18:00 Uhr der Sticker 'NS Zone' (für: Nationalsozialistische Zone) auf der Busanzeigetafel 'S Kaulsdorf' und an der Kindertagesstätte am Bahnhofsvorplatz.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
NS-verherrlichende und rassistische Parolen in der HTW in Oberschöneweide
10.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn die Tür einer Männer-Toilette wurde der folgende Schriftzug entdeckt: "Adolf [Hakenkreuz] Hitler [Hakenkreuz] AFD an die Macht und dann die Ausländer raus! Sieg Heil [Hakenkreuz]"
Quelle: Antidiskriminierungsstelle der HTW Berlin -
Rassistische Pöbelei in Moabit
10.06.2024 Bezirk: MitteZwei Männer, die Deutschlandfahnen an ihren Fahrräder hatten, grölten einem anderen Mann "Deutschland den Deutschen; Ausländer raus" hinterher. Nachdem der Betroffene dies öffentlich machte, erhielt er im Netz rassistische Nachrichten.
Quelle: Berliner Register via x.com -
Rassistische Propaganda in Biesdorf
10.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe des S-Bahnhofs Biesdorf fand sich gegen 22:15 Uhr ein Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit rassistischem Inhalt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassistische Propaganda in Marzahn
10.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen 18:10 Uhr fand sich an der Haltestelle Bürgerpark Marzahn der Sticker 'KuKluxKlan WeiSSe Macht' eines neonazistischen Versandhandels.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Rassistischer Angriff in Marzahn
10.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Max-Herrmann-Straße in einer Grünanlage beleidigte ein 50-jähriger Mann mehrere Anwesende in rassistischer Weise. Zunächst pöbelte er spielende Kinder an. Ein 20-jähriger Passant griff couragiert ein und wurde nun ebenfalls rassistisch beleidigt. Der junge Mann setzte sich daraufhin handfest zur Wehr. Nun griff eine 20-jährige Frau ein, die der 50-jährige Mann daraufhin ebenfalls rassistisch beleidigte. Die Polizei nahm den 50-Jährigen in Gewahrsam, der Staatsschutz nahm die Ermittlungen gegen ihn auf.Quelle: Polizeimeldung 10.06.2024 Nr. 1224 + Tagesspiegel 10.06.2024 -
Schwulenfeindliche und rassistische Pöbelei in Hellersdorf
10.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfKurz vor 18:00 Uhr stieg ein Mann an der Spremberger Str. in einen Bus der Linie 195. Er sagte lautstark: 'So viele Kopftücher hier' und 'Hasse so Schwuchteln, ey'. Er befürwortete außerdem die hohen Zustimmungswerte für Rechtsaußenparteien in seinem Wahlkreis. Er stieg am Naumburger Ring aus.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf -
Spaziergang mit Reichsflagge in Lichtenberg
10.06.2024 Bezirk: LichtenbergEine Gruppe mit ca. 10 Teilnehmer*innen ist in Lichtenberg mit einer Reichsflagge entlang der Frankfurter Allee gelaufen. Hierbei handelt es sich um eine regelmäßig stattfindende Versammlung, die auch unter dem Namen "Montagsspaziergänge" bekannt ist.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sticker von extrem rechten Versand auf Havelbrücke entdeckt
10.06.2024 Bezirk: SpandauAuf der Havelbrücke nahe dem Stresowplatz wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt, der sich gegen die Antifa als politischem Gegner richtet. Der Sticker wurde entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Strukturelle Diskriminierung am Berliner Wohnungsmarkt
10.06.2024 Bezirk: BerlinweitEine Person in Berlin wurde auf dem Wohnungsmarkt bei der Wohnungssuche strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine rassistische Diskriminierung.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen -
Verherrlichung des NS in Prenzlauer Berg
10.06.2024 Bezirk: PankowIn einem Bus des Ersatzverkehrs in der Schönhauser Allee sagten drei junge Neonazis "Ich trau mich alles in der Öffentlichkeit zu sagen, auch Heil Hitler, außer vielleicht in Gegenwart von den Bullen nicht“.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Wieder verschwörungsideologische Demonstration zwischen Schöneberg-Süd und -Nord
10.06.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten. Dieses Mal wurde von einer der Teilnehmer*innen des Spaziergangs ein T-Shirt mit dem Logo "Blaue Welle" getragen. Die "Blaue Welle" ist ein Projekt der extrem rechten Zeitschrift "Compact" zur Unterstützung der AfD.
Quelle: Einzelperson über X -
Angriff und rassistische Beleidigung gegen Jugendliche
09.06.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Zingster Str. wurde eine Gruppe von Jugendlichen gegen 14:00 Uhr von einer anderen Gruppe Jugendlicher rassistisch beschimpft und und mit einem Böller angegriffen. Die Angreifer riefen dabei: "Ausländer raus!".
Quelle: Polizeimeldung vom 10.06.2023, Nr. 1230 -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
09.06.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Sonnenallee wurde auf einem PKW-Anhänger ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Aufkleber in Alt-Treptow
09.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einer Fußgängerampel am S-Bahnhof Treptower Park wurde ein antisemitischer Aufkleber mit der Aufschrift "From the river to the sea - Palestine will be free" entdeckt und entfernt. Die Parole, die aktuell im Kontext des Nahostkonfliktes verwendet wird, bezieht sich hierbei auf das Gebiet zwischen dem Jordan ("river") und dem Mittelmeer ("sea"), zu dem neben dem Staat Israel, das Westjordanland und der Gazastreifen gehören. Mit der Zusatzaussage "Palestine will be free" wird darauf angedeutet, dass ein "Palästina ohne Israel" und damit ein judenreines Palästina angestrebt wird. Deswegen ist diese Parole als antizionistisch und antisemitisch zu bewerten.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
09.06.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
09.06.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
09.06.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Schriftzug in Niederschöneweide
09.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Stromkasten an der Ecke Hasselwerder Str./ Fließstr. wurde der Schriftzug "Ich bin der Führer und du bist ein Jude!" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
09.06.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei am Carl-Herz-Ufer
09.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einen Mülleimer am Carl-Herz-Ufer wurde der verschwörungsideologische Slogan "The goyim knows" geschmiert. Der Spruch "The Goyim knows", der aus der US-amerikanischen Alt- right Bewegung stammt, bezieht sich auf antisemitische Verschwörungsideologien, und soll sich über in Panik geratenen Jüdinnen*Juden lustig machen, deren angebliche geheime Verschwörungen oder Manipulationen von Nichtjuden ("Goyim") aufgedeckt wurden.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien in nördlichen Graefekiez
09.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Eisdiele in der Graefestraße wurde mit einer Palästina-Fahne mit dem roten Dreieck nach unten markiert und "Israhell" dazu geschmiert. Im weiteren Umfeld fanden sich zudem in öffentlichen Toiletten an der Admiralbrücke und im Statthaus Böcklerpark verschiedene antisemitische Parolen u. a. "Fuck Israel".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Schmiererei nahe Lobecksportplatz
09.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Nähe des Lobecksportplatzes wurde die Parole "From the river to the sea Palestine will be free" an eine Hauswand gesprüht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitisches Graffiti im Mauerpark
09.06.2024 Bezirk: PankowIm Mauerpark wurden drei antisemitische Graffiti angebracht, auf dem ein orthodox-jüdischer Mann zu sehen ist, der jeweils ein Schild trägt, auf dem folgende Wortlaute vorkommen: "Zionism uses Jews as human shields", "The nazis made me afraid to be a Jew. And the Israelis make me ashamed to be a Jew" und "I went from I comdemn Hamas to I get it now". Hierbei handelt es sich um antizionistische und antisemitische Inhalte, die sich in Gegnerschaft zu den politischen Bewegungen des Zionismus und die ideologische Ablehnung des Staates bis hin zur Verneinung des Existenzrechts für den Staat. Antizionismus wird genutzt, um antisemitische Ressentiments zu tarnen und straffrei zu verbreiten. Außerdem wird das antisemitische Massaker der islamistischen Terrororganisation Hamas am 7.10.2023 gebilligt.
Quelle: Bezirksamt Pankow -
Antisemitismus auf Demonstration in Mitte
09.06.2024 Bezirk: MitteWährend eines Autokorsos durch Mitte wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber des "III. Weg" in Hellersdorf-Ost
09.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Mascha-Koleko-Park wurde an einem Mülleimer ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Riesaer Str./ Lichtenhainer Str. wurde ebenfalls ein Aufkleber des "III. Weg" entdeckt und entfernt.
In der Lichtenhainer Str. vor der Grundschule wurde ebenfalls ein Aufkleber des "III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Marzahn-Süd
09.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Ecke Murtzaner Ring/ Langhoffstr. wurden ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", sowie ein weiterer Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Diskriminierende Inhalte im Wahlkampf in Marzahn-Hellersdorf
09.06.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Marzahn-Hellersdorf wurden im Rahmen des EU-Wahlkampfs extrem rechte und rassistische Inhalte verbreitet. Die Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) hängte unter anderem in der Eisenacher Straße in Marzahn-Süd Plakate auf. Ebenso verteilten sie Flugblätter nahe der Landsberger Allee Ecke Blumberger Damm in Marzahn-Mitte. Auf den Druckerzeugnissen abgebildet war u.a. ein Flugzeug und der Slogan "Remigration Jetzt!". Hinter dem Begriff "Remigration" der extremen Rechten steht die Absicht der Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer.
Quelle: Augenzeug*in -
Diskriminierende Inhalte im Wahlkampf in Treptow-Köpenick
09.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn Treptow-Köpenick wurden im Rahmen des EU-Wahlkampfs extrem rechte und rassistische Inhalte verbreitet. Die Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) hängte unter anderem in der Seelenbinder Str., Salvador-Allende-Straße sowie auf der Minna-Todenhagen-Brücke Plakate auf. Diese enthielten die Aufschriften "Remigration jetzt", "Raus aus der Nato", "Kein Bock auf Grüne" und "Meinungsfreiheit".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Europawahlkampf in Reinickendorf
09.06.2024 Bezirk: ReinickendorfIn Reinickendorf wurden im Rahmen des EU-Wahlkampfs extrem rechte und rassistische Inhalte verbreitet. „Die Heimat“ hängte unter anderem in der Lindauer und der Aroser Allee sowie am Nordgraben Wahlplakate auf. Die Forderung „Remigration jetzt“ wurde mit einem Flugzeug bebildert. Die EU und die Partei Bündnis 90 / Die Grünen wurden mit Slogans wie „Raus aus der Nato“ und „Kein Bock auf Grüne“ und der Bebilderung mit Totenköpfen und Panzern als Kriegstreiber dargestellt. Ein weiteres Plakat forderte „Meinungsfreiheit“. In Tegel wurden Flyer der Neonazi-Partei in Briefkästen verteilt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechter Aufkleber und Schmiererei in Fennpfuhl
09.06.2024 Bezirk: LichtenbergIm Fennpfuhlpark wurde an einem Grünflächenschild die Zahlenkombination "8814" entdeckt. Der Zahlencode "1488" ist die Verbindung der extrem rechten Zahlencodes "14" für das rassistische Bekenntnis der „Fourteen Words“ und "88" als Code für „Heil Hitler“. Er drückt die Befürwortung einer rassistischen Politik im Sinne und mit den Mitteln des Nationalsozialismus aus.
In der Bernhard-Bästlein-Str. wurde zudem ein Aufkleber mit der Aufschrift "Anti-Antifa. Nazikiez" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hamas-Dreieck an Schaukasten des Stadtteilzentrums Prenzlauer Berg
09.06.2024 Bezirk: PankowAm Schaukasten vor dem Eingang eines Stadtteilzentrums wurde ein rotes Hamas-Dreieck angebracht. Das Stadtteilzentrum ist auch ein NS-Erinnerungsort mit einer Ausstellung über das ehemalige jüdische Kinderheim und die Deportation der Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen. Die Informationstafel darüber, ist von außen öffentlich zu erkennen.
Mit dem roten Dreieck wurden zur Zeit des Nationalsozialismus politische KZ-Gefangene gekennzeichnet. Nach dem Massaker durch die Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel, verwendet die islamistische Terrororganisation das rote Dreieck, um Jüdinnen und Juden sowie Personen, die sich antisemitismuskritisch positionieren, zu markieren und als legitimes Angriffsziel auszumachen. Ähnliche Vorfälle gab es in Berlin bspw. am Club "aboutblank" in Friedrichshain und der Kollektivschanke Bajszel in Neukölln.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
LGBTIQ*-feindliche Fahne in Fenster eines Wohnhauses in Weißensee
09.06.2024 Bezirk: PankowIn einem Fenster eines Mehrfamilienhauses in der Blechenstraße / Schönstraße wurde eine LGBTIQ*-feindliche "Stolzmonat"-Fahne entdeckt. Der in extrem rechten Kreisen bekannte sogenannte "Stolzmonat" ist als LGBTIQ*-feindliche Kampagne zu bewerten und die entsprechende Fahne dient als extrem rechte Antwort auf die Regenbogenfahne, welche die LGBTIQ*-Community repräsentiert und insbesondere im Juni als Pridemonth vielfach bspw. auf Pride-Veranstaltungen oder CSD-Demonstrationen gehisst wird.
Quelle: [moskito] - Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Neonazistischer Zahlencode u.a. in der Köpenicker Dammvorstadt
09.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Spindlersfelder Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161", sowie ein Aufkleber der JN entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-Verharmlosung am Ostbahnhof
09.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf dem Bahnsteig Gleis 1 am Ostbahnhof auf einer Kanalabdeckung war mit schwarzer Farbe eine Doppelsigrune geschmiert. Sie wurde mit blauer Farbe durchgestrichen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-verherrlichender Aufkleber in Rahnsdorf
09.06.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einer Uhr auf dem Gleis des S-Bahnhof Rahnsdorf wurde ein Aufkleber in Reichsfarben mit der Aufschrift "NS-ZONE" entdeckt.
Quelle: Zentrum für Demokratie