Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Mitte
Eine Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Eine Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Gegen 11.30 Uhr schieben Unbekannte in einem Mietshaus in der Zingster Straße, in dem eine 45-jährige Frau und ihre 15-jährige Tochter wohnen, unter ihrer Wohnungstür brennendes Zeitungspapier hindurch. Die Familie war Zuhause und entdeckte das brennende Papier frühzeitig. Die Familie ist zuvor mehrfach aus rassistischer Motiviation bedroht, von rassistischen Schriftzügen im Treppenhaus und von Kellerbränden betroffen gewesen.
Wiederholt wurden Sticker der extrem rechten Partei "Der III. Weg" von Laternenmasten und Masten von Straßenschildern etc. u. a. in der Palisaden- und Weydemeyerstraße entfernt.
Eine Politikerin der Linkspartei erhielt eine Droh-Email. Darin wurden rassistische, transfeindliche und andere diskriminierende Inhalte damit verbunden, dass ein "rechtes Netzwerk" die Politikerin und weitere linke Politiker*innen beobachte und zu töten beabsichtige.
In der Gensinger Straße wurde erneut ein Aufkleber von dem Fußballclub Hansa Rostock gemeldet. Darauf ist das brennende "Sonnenblumenhaus" in Rostock abgebildet. Der Sticker bezieht sich glorifizierend auf die extrem rechten Ausschreitungen und Angriffe auf das Haus im Jahr 1992.
An der Bushaltestelle "Hochbaumstraße", Ecke Carstennstraße wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen antifaschistisches Engagement richtet. Der Sticker ist weit verbreitet in der extrem rechten Szene. Der Aufkleber wurde entfernt.
An der Bushaltestelle Sonnenallee / Baumschulenweg fragten gegen 21:50 Uhr zwei Jugendliche eine Frau, Anfang dreißig, nach der Uhrzeit. Dann fragten sie: "Bist du eine Frau? Warst du mal ein Mann? Hast du deinen Schwanz abgeschnitten?" Die Frau ging dem Gespräch aus dem Weg und sagte, sie wolle nicht mit ihnen sprechen. Die Jugendlichen widersprachen, dies sei eine normale Frage. Sie bauten sich bedrohlich auf und spuckten aus.
Eine aus der Ukraine geflüchtete Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Es wurde eine sozialchauvinistische Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Arthur-Weisbrodt-Str. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Heimat Freiheit Tradition" gemeldet. Dieser Slogan wird von der extrem rechten "Identitären Bewegung" genutzt.
Eine Kundgebung von Reichsbürgern und Corona-Leugnern fand vor dem LKA in Tempelhof statt.
Vor einem Jugendclub in der Seelenbinderstr. wurden mehrere Gäste des Queeren Treffs, der in den Räumlichkeiten stattfand, von mehreren Jugendlichen gefragt, ob sie schwul wären. Als dies nicht verneint wurde, sagten die Jugendlichen, dass sie dann nicht mehr die Räumlichkeiten des Jugendclubs nutzen könnten.
An der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurde ein Busfahrer von einem Fahrgast rassistisch beleidigt. Nachdem der Täter an der Endhaltestelle ausgestiegen war, zeigte er den Hitlergruß, schlug gegen die Fahrerkabine und bedrohte den Fahrer, indem er signalisierte, ihm die Kehle durchschneiden zu wollen. Als der Busfahrer vom Wendepunkt wieder zurück an der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. ankam, wartete dort der Täter und warf zwei Steine gegen den Bus, wobei die Eingangstür beschädigt wurde.
Nahe des Kastanienboulevards wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Es wurde eine rassistsiche Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine aus der Ukraine geflüchtete Drittstaatsangehörige wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
An einem E-Roller auf der Feuerbachbrücke wurde ein Sticker des extrem rechten Onlineversandhandels "Druck18" entdeckt und entfernt. Der Slogan des Aufkleber richtete sich gegen geflüchtete Menschen.
In der Köpenicker Landstr. zwischen S-Bhf. Plänterwald und Dammweg wurden ca. 15 rassistische Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt.
An der Bushaltestelle S-Bhf. Plänterwald wurden mehrere Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Im Dammweg neben einem vietnamesischen Imbiss wurde ein Aufkleber in Reichsfarben entdeckt.
Im Bezirk Spandau fand ein antimuslimischer Angriff statt. Weitere Informationen wurden aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. (Datum anonymisiert)
Es wurde eine anti-Schwarze rassistische Benachteiligung im Beschäftigungsverhältnis einer aus der Ukraine geflüchteten Person dokumentiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht
Es fand ein rassistischer Vorfall gegen eine Schwarze Person statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine aus der Ukraine geflüchtete Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Am Eingang eines Nachtcafés für FLINTA* (Frauen*, Lesben*, Inter*, Nonbinary*, Trans*- und Agender*-Personen) in der Nähe der Sonnenallee wurde zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit ein Sticker mit der Aufschrift "#Lasst Frauen sprechen!" entdeckt und entfernt.
Der Aufkleber nimmt Bezug auf eine gleichnamige transfeindliche Kampagne die als "genderkritisch" bezeichnet werden kann und in deren Rahmen eine biologistische und binäre Vorstellung von Geschlecht vertreten wird. Dass Menschen ihr Geschlecht selbst bestimmen können und die Überarbeitung des veralteten, diskriminierenden Transsexuellengesetzes, stellen der Kampagne zufolge eine Bedrohung für Frauen dar.
An der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf der Linie 277 wurde von einem Zeugen beobachtet, wie ein Mann mit einem Edding „Nazi-Kiez“, ein Hakenkreuz sowie „no Islam“ und „AfD“ auf den Fahrplan kritzelte. An dieser Stelle wurden schon wiederholt Nazi-Schmierereien gefunden.
In der Berliner Allee wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei NPD entdeckt. Es handelte sich dabei um deren Jugendorganisation JN. Der Slogan war "Jung Frech Radikal". Die NPD hatte sich 2023 umbenannt in DIE HEIMAT.
Am U-Bahnhof Cottbusser Platz sowie am Hellersdorfer Graben und am Kastanienboulevard wurden mehrere extrem rechte Aufkleber, u.a. von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Eine aus der Ukraine geflüchtete Drittstaatsangehörige wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Am S+U Zoologischer Garten wurde an einem Baustellenschild ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift "Great Reset stoppen!" entdeckt. Der Verschwörungsmythos des „Great Reset“ behauptet, die Corona-Pandemie sei ein planvolles Vorgehen globaler, oftmals als jüdisch imaginierter „Eliten“.
In der Werderstraße wurde eine Passant*in von einer Person schwulenfeindlich beleidigt und nach einer verbalen Konfrontation geschubst.
Am S-Bahnhof Blankenburg wurden mehrere Sprühereien gegen Antifaschismus entdeckt. Die Slogan waren "Scheiß Zecken", "Scheiß Antifa" oder "Scheiß 161" (= Scheiß Antifa).
Im Gregoroviusweg wurde an einer Laterne ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gemeldet. Hierauf ist eine Person mit Baseballschläger abgebildet, die verschiedene Symbole und Slogans wie "Black lives Matter" zerschlägt. Über diesem Abbild ist die Reichsflagge sowie der Spruch "Good night left side" angebildet.
Auf dem Bahnsteig der U-Bahnlinie 9 im Bahnhof Osloer Straße beleidigte ein Jugendlicher eine Frau transfeindlich.
In einem Wohnhaus in Schlachtensee wurde ein Flyer entdeckt und gemeldet. Der Text verweist auf den verschwörungsideologischen TV-Sender "Auf1". Der Sender aus Österreich verbreitet unter anderem antisemitische Verschwörungsmythen. Zudem propagiert der Text den Verschwörungsmythos des "Great Reset" der ein planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“ behauptet.
An dem Schaufenster der Kreisgeschäftsstelle der SPD Pankow wurde ein Aufkleber mit antimuslimisch-rassistischen Motiv entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber waren Frauen mit Burka zu sehen. Darüber war ein Slogan, der sich diffamierend über muslimische Frauen mit Burka äußerte.
Eine aus der Ukraine geflüchtete Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In der Fuldastraße Ecke Karl-Marx-Straße wurde auf einem Verkehrsschild ein israelbezogener, antisemitischer Sticker mit der Aufschrift "NO PRIDE in ISRAELI APARTHEID" gesichtet und entfernt.
An einem Informationskasten der CDU am Ludolfingerplatz in Frohnau wurden Aufkleber des Neonazi-Versands Druck 18 bemerkt, die sich gegen Migrant*innen und "Grüne" richteten.
Auf dem Weg vom S-Bhf. Wuhlheide zum FEZ wurden ca. fünf extrem rechte Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt. Sie richteten sich mehrheitlich gegen Antifaschist*innen.
In und um die Liebenwalder Straße wurden in den letzten Tagen neun unterschiedliche leere Verpackungsmaterialien mit je ein bis zwei Stickern gefunden mit der Aufschrift: "Lasst sie nicht davonkommen. Volksfeinde anklagen - Politikerhaftung umsetzen. DS".
In Dahlem wurde ein Flyer der neonazistischen Gruppierung "Der III. Weg" in einem Briefkasten eines Wohnhauses entdeckt. Der Flyer "warnt" vor Einbrechern und produziert dabei rassistische Stereotype.
An der Tram-Haltestelle an der Frankfurter Allee pöbelte gegen 15:30 Uhr ein Mann laut "Heil Hitler". Umstehende schritten nicht in die Situation ein.
In Neukölln wurde ein israelfeindlicher Aufkleber entdeckt.
Im Logo eines Trägers einer Einrichtung ist ein Herz in Regenbogenoptik abgebildet. Am Aushang in der Friedenstraße wurde dieses Herz von Unbekannten schwarz übermalt.
Gegen 18:00 Uhr wurde in der U-Bahnlinie 9 ein Pärchen, das am U-Bahnhof Zoologischer Garten eingestiegen war, von einer Frau rassistisch beleidigt und angegriffen. Als die beiden Betroffenen von der Täterin beleidigt wurden, zeigte eine 14-Jährige Zivilcourage und versuchte die Situation zu beruhigen. Das Pärchen setzte sich schließlich auf einen anderen Platz. Daraufhin folgte ihnen die Täterin und drückte sie mit den Händen in die Sitze. Die Jugendliche wurde beim Versuch den Betroffenen zu helfen von der Frau am Arm gekratzt. Am Bahnhof Kurfürstendamm flüchtete die Täterin. Am nächsten Tag erstattete die Jugendliche gemeinsam mit ihrem Vater Anzeige bei der Polizei.
In der Straße Am Nordgraben in Wittenau wurde auf Höhe der Rathauspromenade an einem Mülleimer ein rassistischer Aufkleber bemerkt und entfernt. Das Schlagwort "Remigration" auf dem Aufkleber verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung nichteuropäischer Migrant*innen.
Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 25 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.
Es ereignete sich eine antimuslimisch- und antiasiatisch-rassistische Beleidigung im Wedding. Auf Wunsch der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
An die Haltestelle Zingster Straße wurde in schwarzer Farbe "Antifa jagen" gesprüht. Dies wurde gemeldet und übersprüht.