Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
20.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord fanden sich am Haltestellenschild zwei Aufkleber, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten und aus einem extrem rechten Onlineversandhandel stammten.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Extrem rechter Aufkleber im Weitlingkiez
20.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Eduardstraße wurde ein Aufkleber in Reichsfarben entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Weißensee
20.01.2025 Bezirk: PankowAn der Tram-Haltestelle Buschallee / Hansastraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Lesen Lieben Kämpfen".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuze auf Wahlplakat
20.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAn der Bushaltestelle Mercatorweg wurden auf einem Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen mehrere NS-verharmlosende Schmierereien entdeckt, u.a. wurde der abgebildeten Politikerin ein Hitlerbart gemalt. Außerdem waren auf dem Wahlplakat mehrere Hakenkreuze geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindlicher Flyer in Briefkasten in Alt-Hohenschönhausen
20.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn Alt-Hohenschönhausen entdeckte eine Person in ihrem Briefkasten einen LGBTIQ*-feindlichen Flyer, der sich gegen Mehrelternschaft richtet. Er stammt vom LGBTIQ*feindlichen und rechtspopulistischen Aktionsbündnis "Demo für Alle" und stellt jegliche Abweichung von heterosexueller Elternschaft als Gefahr für das Kindeswohl dar.
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*-feindliche strukturelle Benachteiligung in Steglitz-Zehlendorf
20.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Fitnessstudio in Steglitz-Zehlendorf wurde eine nicht-binäre Person von einer Mitarbeiterin aufgefordert, die Männerumkleidekabine zu nutzen, obwohl sich die Person dort nicht sicher fühlte. Dabei beleidigte die Mitarbeiterin die Person, in dem sie aufzählte, was sie an der Person als "männlich" wahrnahm. Auf Aussagen und Argumente der nicht-binären Person wurde nicht eingegangen. Die Zuordnung nicht-binärer, trans* oder inter* Personen zur Zweigeschlechtlichkeit und damit verbunden zu zweigeschlechtlichen Räumen führt zu einem Ausschluss von Aktivitäten in Sport und Freizeit.
Quelle: Bürger*innenmeldung per Signal -
Neonazi-Aufkleber in der Sanderstraße
20.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Sanderstraße, zwischen Kottbusser Damm und Hobrechtstraße, wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei "Die Heimat" (früher: NPD) bzw. ihres Mediums "Deutsche Stimme" gesichtet und entfernt. Die Aufkleber propagierten "Volksfeinde anklagen. Politikerhaftung umsetzen".
Der Begriff "Volksfeind" wurde im Nationalsozialismus als ideologischer Kampfbegriff gegen politische Gegner*innen genutzt.
Quelle: Register Neukölln -
NS-verherrlichende Symbole in Neu-Hohenschönhausen
20.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Vincent-van-Gogh-Straße Ecke Randowstraße wurden an einem Altkleider-Container mehrere NS-verherrlichende Symbole entdeckt. So wurden in schwarzer Farbe eine "88" und eine "1161" gesprüht. Diese neonazistischen Zahlencodes stehen für "Heil Hitler" und "Anti-Antifaschistische Aktion". Zudem wurde eine Odalrune gesprüht. Die Odalrune wurde von der "Hitler-Jugend" und der verbotenen "Wiking-Jugend" als Symbol benutzt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Propaganda gegen politische Gegner*innen
20.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Rankestraße in Charlottenburg wurden mehrere Sticker und Schmierereien entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. U. a. war der neonazistische Zahlencode "1161" geschmiert, der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht, sowie Sticker mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" geklebt.
Quelle: Register CW via Signal -
Queerfeindliche Propaganda in Marzahn
20.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Marzahner Promenade fand sich ein queerfeindlicher Aufkleber. Auf der Brücke zwischen S-Bahnhof und Einkaufszentrum über der Märkischen Allee fand sich der Aufkleber „Fuck Gendern“ sowie das Graffiti „1161“. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifa". Das Graffiti und der Aufkleber wurden entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Queerfeindlicher Angriff in Nord-Neukölln
20.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Selchower Straße in Nord-Neukölln wurde eine Person aus queerfeindlicher Motivation von einem Balkon mit einer brennenden Zigarette beworfen. Die Zigarette verfängt sich dabei in den Haaren der Person.
Quelle: Register Neukölln -
Queerfeindlicher Vorfall in Charlottenburg-Wilmersdorf
20.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg-Wilmersdorf ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: L-Support -
Rassistische Beleidigungen im öffentlichen Nahverkehr
20.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Bus der Linie M85 wurde eine Person von einer anderen Person rassistisch beleidigt. Um die betroffene Person zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
Rassistische Propaganda in Kaulsdorf
20.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Achardstraße wurden 14 extrem rechte Aufkleber entdeckt, teils mit der rassistischen Parole „Refugees not welcome“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Wieder extrem rechte Propaganda in Britz
20.01.2025 Bezirk: NeuköllnRund um die Bürgerstraße und den Mariendorfer Weg wurden erneut fünf Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt, die u.a. "Deutsche Zone" titelten.
Quelle: Register Neukölln -
Antisemitische Kundgebung am Südstern
19.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAb 17:00 Uhr fand eine Kundgebung im Kontext des Nahostkonflikts unter dem Titel „Israels Rückzug von Gaza“ am Südstern statt, an der ca. 350 Personen teilnahmen. Teilnehmer*innen skandierten wiederholt verbotene antisemitische Parolen. Polizeikräfte mussten eine Gegendemonstrantin schützen, der sich ca. 40 Personen bedrohlich näherten. Nach einem Wechsel der Versammlungsleitung wurde die Kundgebung vorzeitig um 19:45 Uhr beendet. Insgesamt wurden 14 Strafermittlungsverfahren eingeleitet, u. a. wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen.
Quelle: Polizei Nr. 0176 -
Antisemitische Propaganda in Friedrichshain
19.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einen Mülleimer in der Petersburger Straße wurde ein Davidstern gesprüht.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber der "NRJ" in Johannisthal
19.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Sterndamm/ Königsheideweg wurde ein Aufkleber der Jugendorganisation des "III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber befand sich das Logo der NRJ.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Hermsdorf
19.01.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Frohnauer Straße in Hermsdorf wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht. Sie waren in der Nähe der Carl-Bosch-Schule an einer Laterne und einem Mülleimer angebracht worden und richteten sich gegen Antifaschismus.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechter Aufkleber in Karlshorst
19.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Köpenicker Allee Ecke Neuwieder Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel an einem Stromkasten entdeckt. Darauf ist eine blonde Frau mit einer Deutschlandfahne abgebildet und der Slogan "Echte Frauen sind rechts".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Schmiererei in Alt-Lichtenberg
19.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Allee der Kosmonauten Ecke Rhinstraße wurde eine Plakatwand mit dem Slogan "Good night left side" beschmiert. Ein auf der Plakatwand abgebildetes "O" wurde zu einem Keltenkreuz gemacht.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Sticker in Hellersdorf-Süd
19.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurden zwei Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt. Einer richtete sich auf rassistische Weise gegen geflüchtete Menschen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuze an Schule in Lichtenberg
19.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn einer Schule in Lichtenberg wurden mehrfach Hakenkreuze auf der Schultoilette entdeckt. Der Name der Schule und das genaue Datum wurden anonymisiert.
Quelle: Lichtenberger Register -
NS-Verharmlosung in Marzahn
19.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Bürgerpark Marzahn nahe der Lea-Grundig-Straße war ein Wahlplakat beschmiert worden: Einem Politiker einer demokratischen Partei wurde mit Filzstift Hitlerbart und -frisur aufgemalt. Dadurch wurden die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlost.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NS-verherrlichende Parole am U-Bahnhof Eberswalder Straße
19.01.2025 Bezirk: PankowGegen 10:30 Uhr hat ein Mann auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Eberswalder Straße lautstark eine nationalsozialistische sowie eine israelfeindliche Parole gerufen. Anschließend pöbelte der Mann erneut in der eingefahrenen U-Bahn und verließ den Waggon am Alexanderplatz. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
Quelle: Polizeimeldung vom 19.01.2025, Nr. 0173 -
NS-verherrlichender Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
19.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Tunnel unter den Bahngleisen zum Forum Köpenick wurde ein selbstgemachter Aufkleber mit der Aufschrift "HH88" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Sticker in Tempelhof
19.01.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Boelckestraße wurde ein Sticker des rechtsoffenen Versands "politaufkleber.de" mit einem antimuslimischen Motiv auf einem Wahlplakat der Grünen entdeckt. Der Sticker wurde entfernt.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Rassistische Schmierereien in der Parkaue
19.01.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Spielplatz in der Parkaue wurde auf mehreren Mülleimern der rassistische Spruch "Kanacken raus" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Schmierereien in Grundschule
19.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm vergangenen Wochenende wurden mehrere blaue Farbschmierereien an diversen Wänden, u. a. am Schulhof, in einer Grundschule angebracht. Es handelte sich um zwei rassistische Parolen und den Schriftzug "FCK GRÜNE". Die Schmierereien wurden zur Anzeige gebracht.
Quelle: Tagesspiegel vom 20.01.25, Anlauf- und Fachstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen und Kitas/AuF-FK -
Rechter Aufkleber in Köpenick-Nord
19.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Mittelheide wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Wahlkampfstände mit rassistischen Inhalten im Bezirk Reinickendorf
19.01.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Wochenende vor dem 20. Januar veranstaltete die AfD Reinickendorf nach eigenen Angaben an verschiedenen Stellen im Bezirk Reinickendorf Wahlkampfstände und steckte die Parteizeitung der AfD „Blauer Bote“ in Briefkästen. Mindestens in der Gorkistraße in Alt-Tegel und in am Wilhelmsruher Damm in Wittenau wurde die Wahlausgabe des Blauen Boten verteilt. Die Inhalte der Ausgabe des „Blauen Boten“ wurden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“ sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet.
Quelle: Register Reinickendorf -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
18.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Oranienstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
18.01.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Auguststraße/Kleine Auguststraße wurde der Schriftzug „Stop Genocide Israhell“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
18.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn einem Hausflur wurden Aufkleber mit Bildern der von der Hamas am 7. Oktober 2023 entführten Geiseln übermalt oder in verhöhnender Weise beschmiert. Darunter wurde außerdem „LOL DIE“ geschrieben.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in Kreuzberg
18.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Kreuzbergstraße wurde ein Plakat so beschädigt, dass der darauf abgebildete Davidstern herausgerissen wurde.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Kreuzberg
18.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurden antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin, JFDA -
Aufkleber der "Identitären Bewegung" in Alt-Treptow
18.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Ausgang des S-Bahnhof Treptower Park wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Weißensee
18.01.2025 Bezirk: PankowAn der Straßenbahnhaltestelle Buschallee wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Jugendorganisation DJV (Deutsche Jugend Voran) entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf
18.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Kaulsdorf-Nord fanden sich drei Aufkleber, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
18.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Sella-Hasse-Str. fanden sich zahlreiche Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Kaulsdorf
18.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Achardstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber gegen Antifaschist*innen mit dem Aufdruck "Ganz Deutschland hasst die Antifa“ entdeckt. An der Bushaltestelle S Kaulsdorf in der Heinrich-Grüber-Straße fanden sich zwei rassistische Aufkleber.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Rudow
18.01.2025 Bezirk: NeuköllnIm Selgenauer Weg in Rudow wurde ein Aufkleber in den Reichsfarben Schwarz-Weiß-Rot entdeckt und restlos entfernt.
Quelle: hass-vernichtet.de -
Hitlergruß in Biesdorf
18.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen 16:30 Uhr zeigte jemand den Personen am Wahlkampfstand der Partei Bündnis '90 / Die Grünen den Hitlergruß.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Infostand mit rassistischen Inhalten in Steglitz
18.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfWie der Bezirksverband der "AfD" auf seinen Social-Media-Kanälen mitteilte, hielt dieser einen Infostand in der Schloßstraße/ Ecke Deitmerstraße ab. Dort wurde die "AfD"-Zeitschrift „Blauer Bote“ verteilt. In der verteilten Ausgabe werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“, sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet. Weitere Aussagen der Ausgabe wie „Gendergaga“ und „Transpropaganda“ verweisen auf queer- und transfeindliche Narrative.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
18.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Louis-Lewin-Straße Ecke Torgauer Straße sowie am Theaterplatz wurde je ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und überklebt, obwohl an derselben Stelle die gleichen Aufkleber tags zuvor entfernt worden waren. In der Hellersdorfer Straße fand sich ebenfalls ein neuer Aufkleber der Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistischer Aufkleber im Sewan-Viertel
18.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Bushaltestelle Sewanstraße/Volkradstraße wurde ein Aufkleber einer neonazistischen Bekleidungsmarke entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
NS-verherrlichende Gesänge in der Tram
18.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Tram der Linie M17 Richtung Falkenberg zwischen den Stationen Friedrichsfelde Ost und Anna-Ebermann-Straße sang ein Mann ein NS-verherrlichendes Lied. Die Beschwerde einer Frau, die ihn darauf ansprach, ignorierte er und sang weiter.
Quelle: Lichtenberger Register -
Pöbelei gegen politischen Gegner in der Altstadt Köpenick
18.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAls eine Person am Betriebsbahnhof Köpenick einen rassistischen Aufkleber entfernte, wurde sie von einem Mann angepöbelt, dass sie die Aufkleber in Ruhe lassen soll und als "Zecke" beschimpft. Die betroffene Person ignorierte dies und setzte sich Kopfhörer auf, während der Mann noch weiter pöbelte.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Propaganda in Biesdorf
18.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Köpenicker Straße an der Bushaltestelle U Elsterwerdaer Platz in Richtung Mahlsdorf / Köpenick fand sich zweimal der rassistische Aufkleber: „Refugees not welcome“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Propaganda in Hellersdorf
18.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Boulevard Kastanienallee fand sich ein rassistischer Aufkleber. Abends fanden sich dort mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in