Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
01.12.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
01.12.2024 Bezirk: NeuköllnEin*e Sachbearbeiter*in fragte eine Roma-Familie bei einem Termin für die Zuweisung zu einem Wohnheim, warum die Familie überhaupt in Deutschland sei. Sie hätten keinen Anschluss an eine Community und könnten nicht lesen oder schreiben. Die Familie wurde von einer sozialarbeitenden Person zu dem Termin begleitet. Zum Schutz der Personen wurde der Vorfall und das Datum anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Erneutes rassistisches Mobbing am Wohnort in Lichtenberg
01.12.2024 Bezirk: LichtenbergIn den Briefkasten einer Schwarzen Frau wurde ein rohes Ei eingeworfen. Seit ihrem Einzug erlebt die Betroffene Schikanen durch die Nachbar*innen, die sie als rassistisch motivierte Bedrohung einstuft. Der genaue Ort und das Datum des Vorfalls wurden zum Schutz der Betroffenen anonymisiert, liegen dem Register jedoch vor.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Spindlersfeld
01.12.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Ernst-Grube-Park wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen, der andere bezog sich in rassistischer Weise auf das sog. "Sylt-Lied". Beide Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechter Aufkleber in Niederschöneweide
01.12.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
NS-Devotionalien auf einem Flohmarkt in Mitte
01.12.2024 Bezirk: MitteAuf einem Flohmarkt im Ortsteil Mitte wurde ein Buch aus der NS-Zeit mit einem sehr offensichtlichen Hakenkreuz auf dem auffällig knallroten Buchcover unübersehbar ausgestellt und zum Verkauf angeboten.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
NS-verharmlosende Aufkleber am U-Bahnhof Kienberg
01.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Nachmittag wurden am Aufzug des U-Bahnhofs Kienberg zwei Aufkleber mit dem Aufdruck "NS-Zone" eines extrem rechten Versandhandels entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Diskriminierung vor Club in Mitte
01.12.2024 Bezirk: MitteVor einem Club im Ortsteil Mitte wurden drei Männer aus rassistischer Motivation außerordentlich unfreundlich und respektlos von einer Club-Mitarbeiterin abgewiesen.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Biesdorf
01.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe des U-Bahnhofs Biesdorf-Süd wurde an einem Mülleimer ein rassistischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Serie an extrem rechter und neonazistischer Propaganda in Hellersdorf-Ost
01.12.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Zossener Straße, als auch im Auerbacher Ring, wurde eine Serie von 44 diversen, extrem rechten Aufklebern entdeckt und größtenteils entfernt. Unter diesen richtete sich eine Vielzahl gegen Antifaschist*innen. Sieben waren von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Quelle: Augenzeug*in -
"White-Power"-Aufkleber an M2-Tramhaltestelle in Prenzlauer Berg
01.12.2024 Bezirk: PankowAn der M2-Tramhaltestelle Marienburger Straße, in Richtung Mollstraße/Prenzlauer Allee wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, der den Wortlaut "WP" enthält, eine Abkürzung von "White Power" - ein durch die extreme Rechte reaktiviertes Erkennungszeichen, dass weiße Vorherrschaft propagieren soll.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
30.11.2024 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
30.11.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Alt Stralau
30.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Straße Alt-Stralau wurde die Schmiererei „NIE WIEDER ISRAHELL“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in Mitte
30.11.2024 Bezirk: MitteIn einen Hauseingang in der Friedrichstraße in Mitte wurde der Schriftzug "Fck AshkeNAZI" geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung, RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Tempelhof-Schöneberg
30.11.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Versammlung am Wittenbergplatz wurden antisemitische Parolen gerufen und antisemitische Schilder gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber des "III. Weg" in Friedrichshagen
30.11.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Stillerzeile wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber bewarben deren "AG Körper & Geist", die insbesondere für Kampfsporttrainings genutzt wird.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Marzahn-Süd
30.11.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Adersleber Weg wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufruft, entdeckt und entfernt. Durch den expliziten Verweis auf antifaschistische Frauen kann dieser Aufkleber auch als antifeministisch bewertet werden.
Quelle: Augenzeug*in -
Aufkleber mit Reichsflagge in Neu-Hohenschönhausen
30.11.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Ribnitzer Str. wurde ein Aufkleber mit Reichsflagge und einem eisernen Kreuz entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem reche Sticker in der Lichtenberger Straße entfernt
30.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergMehrmals in diesem Monat wurden verschiedene extrem rechte Sticker von Laternenpfählen entfernt. Bei den Stickern handelte es sich inhaltlich um eine bunte Mischung rechter Selbstdarstellung, Rassismus und gegen die politische Gegenerschaft. Die Sticker stammen von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" und verschiedenen extrem rechten Onlineshops (u. a. dem Shop der Rechtsrockband "Kategorie C" oder einem Versandhandel aus Eberswalde). Die Botschaften lauteten u. a. "Anti-Antifa", "Hand in Hand für das Vaterland", "Keine Mensur ist illegal", "Nieder mit der roten Pest" oder "NS Zone" (mit Reichsadler).
Diese Mischung an extrem rechten Sticker wurden seit Monaten, teils bis zu zweimal pro Woche, in der Lichtenberger Straße und angrenzenden Straßen im Bezirk Mitte verklebt (und entfernt). Die genauen Daten wurden durch den Melder nicht vermerkt, daher wird es als Monatseintrag in der Chronik aufgeführt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Alt-Rudow
30.11.2024 Bezirk: NeuköllnIn Alt-Rudow wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt.
Quelle: hass-vernichtet.de -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
30.11.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Elcknerplatz wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Reichsflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Extrem rechte Schmierereien in Parkanlage in Rudow
30.11.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Parkanlage "Rudower Fließ" im Neuköllner Bezirksteil Rudow wurden auf einer Bank neonazistische Schmierereien (u.a. der Zahlencode "88") gesichtet.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Facebook-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf im November
30.11.2024 Bezirk: Reinickendorf„Die Heimat“ Reinickendorf (ehemals NPD) veröffentlichte im November einige Beiträge auf Facebook. Einige hatten rassistische Inhalte. Auf einem Sharepic stand beispielsweise u.a. „Halloween-Krawalle: …wenn der Spaß-Horror zur Multikulti-Realität wird“. Eine kulturell diverse Gesellschaft wurde so als gruselig und furchteinflößend dargestellt. In einem anderen Post wurden Geflüchtete ironisch-abwertend als „Gäste“ bezeichnet und dazu aufgefordert, ihre Unterkünfte selbst zu putzen. Teilweise richteten sich die Beiträge auch gegen demokratische Parteien. So wurden Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90 / Die Grünen) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als Gegensatz von „Ehre und Stolz“ dargestellt. In einem weiteren Beitrag wurde ein Foto von Gedenkkränzen der Bezirksfraktionen von CDU, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen anlässlich des Volkstrauertags veröffentlicht. In der Beschreibung wurden sie als „Altparteien“ abgewertet. Die ökologischen Anliegen Grünen wurden durch Anführungszeichen um den Namen in Frage gestellt. Die Kranzniederlegung wurde als „scheinheilig“ bewertet, da die Parteien „an einer Eskalation des Ukrainekriegs arbeiten“ würden. Darüber hinaus wurden Informationen zu Parteipersonalien verbreitet.
Quelle: Register Reinickendorf -
"III. Weg"-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
30.11.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Maxi-Wander-Straße und in der Umgebung des U-Bahnhofes Cottbusser Patz wurden drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Mehrfache NS-verherrlichende Parolen in Café in Prenzlauer Berg
30.11.2024 Bezirk: PankowIn einem Café in der Raumerstraße Ecke Senefelder Straße rief ein Mann mehrfach "Heil Hitler", randalierte und warf einen Tisch um. Die herbeigerufene Polizei nahm ihn fest.
Quelle: Tagesspiegel vom 5.12., Polizeimeldung vom 1.12. Nr. 2472 -
Rassistischer Angriff in Mitte
30.11.2024 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 21 617 -
Reichsbürger*innenkundgebung am Brandenburger Tor
30.11.2024 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielten Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen. Nachdem zuletzt meist 10 Personen an dieser regelmäßigen Kundgebung teilnahmen, waren es diesmal nur 3 Teilnehmende.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antimuslimisch beleidigt in Reinickendorf
29.11.2024 Bezirk: ReinickendorfEine Frau wurde im Ortsteil Reinickendorf antimuslimisch-rassistisch beleidigt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Propaganda in Wedding
29.11.2024 Bezirk: MitteIn der Brüsseler Straße in Wedding wurden drei israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
29.11.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Charlottenburg
29.11.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEr ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei am Tierpark
29.11.2024 Bezirk: LichtenbergAuf einem Mülleimer an der Tramhaltestelle U Tierpark wurde u.a. die Schmiererei „Juden töten“ entdeckt.
Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) -
Antisemitische Schmiererei im Markgrafendamm
29.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Markgrafendamm wurde die Schmiererei „nie wieder Israhell“ zusammen mit einem roten Dreieck entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus bei Demonstration in Schöneberg-Nord
29.11.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm späten Nachmittag begann die Demonstration "Erinnern und Gedenken an die getöteten Palästinenser:innen" auf dem Nollendorfplatz. Im Rahmen des Demonstrationsgeschehens wurden auch Schilder gezeigt, die zum Boykott Israels aufriefen.
Quelle: Einzelperson über X -
Aufkleber des "III. Weg" in Pankow
29.11.2024 Bezirk: PankowIn der Thulestraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber bewarb die parteiinterne "AG Körper & Geist" mit der Aufschrift "Führt euren Körper hart, sauber, gesund".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Marzahn-Mitte
29.11.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Schönagelstraße wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen als politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Busfahrer beschimpfte Fahrgast rassistisch
29.11.2024 Bezirk: SpandauIn einem Bus der Linie M37 fragte eine Frau, eine Woman of Colour, den Busfahrer nach der Haltestelle "Am Bogen". Statt die Frage zu beantworten, erwiderte er, er habe genug von "Busch-Sprache" und "Lernt erstmal Deutsch!". Die Frau stieg protestierend an der Haltestelle "Askanierring" aus. Daraufhin äußerte der Busfahrer laut: "Ihr solltet alle ins Gas!" und "Euch sollte man vergasen!".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuze und rassistische Beleidigungen auf Asphaltboden zwischen Buch und Karow
29.11.2024 Bezirk: PankowAuf der Pankeradwegbrücke über der A10 zwischen Buch und Karow wurden auf dem Asphalt mehrere geschmierte Hakenkreuze und eine rassistische Beleidigung entdeckt. Ein Augenzeuge rief daraufhin die Polizei.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuz in Fahrstuhl in Hakenfelde
29.11.2024 Bezirk: SpandauAn einen Fahrstuhl in einem Haus in Hakenfelde wurde ein Hakenkreuz geritzt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
III. Weg-Aufkleber im Weitlingkiez
29.11.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Ecke Zachertstraße / Marie-Curie-Allee wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesehen und entfernt. Er trug die Aufschrift "Deutsche Jugend voran!".
An der Ecke Marie-Curie-Allee/Bietzkestraße wurde ebenfalls ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesehen und entfernt. Er trug die Aufschrift "härtere Strafen für Kinderschänder". Pädophilie als Thema wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Diese Nutzung ist meist weniger von einer echten Sorge um das Wohlergehen von Kindern motiviert, sondern dient politischen und propagandistischen Zwecken.Quelle: Lichtenberger Register -
Mann zeigt Hitlergruß an der Tramhaltestelle Max-Herrmann-Straße
29.11.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Max-Herrmann-Straße zeigte ein Mann am frühen Morgen mehrfach den Hitlergruß. Laut Berichten sei er stark alkoholisiert gewesen und kontaktierte selbst die Polizei. Als diese anrückte, wiederholte er den Gruß erneut und machte die Angabe, "Nationalsozialist" zu sein.
Quelle: Marzahn Hellersdorf Live vom 29.11.24 -
NS-verharmlosende und antisemitsche Schmierereien in einem Treppenhaus in Kreuzberg
29.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Treppenhaus in Kreuzberg wurden Hakenkreuzschmierereien, sowie die Schmiererei „Juden raus“ und „Heil Hitlar“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Rassistische Pöbelei in Lichtenberg-Nord
29.11.2024 Bezirk: LichtenbergAuf einem Weihnachtsmarkt an der Landsberger Allee wurde an einem Stand das Lied "toujours l'amour" von Gigi d'Agostino ("Sylt-Song") abgespielt, zu dem eine 26-Jährige aus einer Gruppe heraus den umgedichteten rassistischen Text "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!" sang. Anwesende Polizeibeamte leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen die Frau ein.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 2466 vom 30.11.2024 -
Rassistischer Aufkleber in Karlshorst
29.11.2024 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnhof Karlshorst wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit dem Atomkraftzeichen und dem Slogan: "Lieber Kernkraft als Flüchtlingsstrom" entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Schriftzug in Hellersdorf-Süd
29.11.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Ecke Altentreptower Str./ Wuhleweg wurde der rassistische Schriftzug gegen Antifaschist*innen "1161 Fuck you N***" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
29.11.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Köpenick wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Wieder Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Rummelsburg
29.11.2024 Bezirk: LichtenbergErneut wurde an der Zillerpromenade ein Aufkleber mit der Aufschrift "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" gesehen und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu extrem rechten Akteuren. Das Wortspiel, welches sich mit dem Begriff der "Korruption" zusammensetzt, diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfs verstanden werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antimuslimische Bedrohungen in Tempelhof-Schöneberg
28.11.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Familie wurde antimuslimisch-rassistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Register Mitte -
Antisemitische Parolen auf Sportveranstalung in Friedrichshain
28.11.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergWährend des Basketballspiels zwischen Makkabi Tel Aviv und Alba Berlin versuchten einige Personen, das Spiel zu stören, indem sie antisemitische Parolen riefen.
Quelle: RIAS Berlin