Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
15.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Fritz-Lang-Straße Ecke Hellersdorfer Straße fand sich auf einem Straßenschild der rassistische Aufkleber: „Abschieben schafft Sicherheit“. In der Cottbusser Straße fanden sich weitere extrem rechte Aufkleber.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Rassistischer Angriff auf Mitarbeiter von Krankentransportunternehmen
15.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Bornitzstraße in Alt-Lichtenberg fuhren zwei Mitarbeiter eines Krankentransportunternehmens mit ihrem Einsatzfahrzeug, als ein Mann am Straßenrand mit Winken auf sich aufmerksam machte. Die beiden hielten an, stiegen aus und fragten den Mann ob es ein Problem gäbe, woraufhin dieser sofort begann, sie rassistisch zu beleidigen. Er drohte zudem, seine beiden Hunde auf sie zu hetzen. Die beiden Betroffenen flüchteten in das Fahrzeug. Der Mann schlug dann mit der Hundeleine gegen den Krankentransportwagen und beschädigte ihn dadurch.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0143 vom 16.01.2025 -
Rassistischer Aufkleber am Bahnhof Zoo
15.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Nähe des Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte Remigration forderte.
Quelle: hass-vernichtet.de -
Schändung des Friedhofs Heiligensee mit NS-Symbolen
15.01.2025 Bezirk: ReinickendorfAuf dem Friedhof Heiligensee haben Unbekannte 41 Grabsteine, vier Parkbänke, einen Brunnen, eine Kapellentür sowie Baugeräte mit Nazisymbolen beschmiert. Sie brachten in weißer Farbe unter anderem Hakenkreuze und den Schriftzug "NSDAP" an. Der Bezirk hat Anzeige erstattet und die Reinigung beauftragt.
Quelle: Bündnis Reinickendorf gegen Rechts, rbb24 Abendschau vom 15.1.2025 -
Strukturelle Benachteiligung einer schwarzen Person auf dem Arbeitsplatz
15.01.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine schwarze Person erlebte Anti-Schwarzen Rassismus und Ausbeutung durch ihren Arbeitgeber.
Quelle: EOTO e.V. -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
14.01.2025 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Antisemitische Bedrohung in Wilmersdorf
14.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
14.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Siegfriedstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide
14.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurden drei selbstgemachte Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf einem Aufkleber wurde der Aufruf "ANTIFAS Töten" geschrieben.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Karlshorst
14.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Marksburgstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt. Auf diesem sind mehrere Personen abgebildet, die im Stil der 50er Jahre gekleidet sind, und dazu der Slogan "Anti Woke Gang". Das Wort „woke“ wird von der extremen Rechten als politischer Kampfbegriff eingesetzt, der politische Gegner*innen abwerten soll. Dabei wird das Engagement für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung als bedrohlich und "verrückt" dargestellt. Die Bildsprache des Aufklebers soll dabei für "traditionelle" Werte werben, welche die Gleichberechtigung von bspw. Frauen, LGBTIQ* und anderen Gruppen ausschließen.
In der Treskowallee in der Nähe des S-Bahnhofs Karlshorst wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift "Für Verein und Vaterland" gesehen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
14.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Zingster Str./Ribnitzer Str. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Einer der Aufkleber stammt von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" und ruft dazu auf, den demokratischen Wahlen zu misstrauen und "Wahlbeobachter" zu werden. Der andere Aufkleber zeigt eine Reichsflagge und den Slogan "Souveränitat gibt es nur in diesen Farben". Der Slogan verweist auf die Reichsideologie, welche davon ausgeht, das "Deutsche Reich" bestünde bis heute, wäre aber von den Alliierten besetzt. Die Anhänger*innen halten die Bundesrepublik deshalb für illegal und unsouverän.
Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde eine Regenbogenfahne, die in einem Schaukasten am Bahngleis hing, mit einem Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversandhandel überklebt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleberserie am S-Bahnhof Karow
14.01.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Karow wurden fünf Aufkleber eines bekannten extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und teilweise entfernt. Sie enthielten Inhalte, die sich feindlich gegen linke Aktivist*innen und Antifaschist*innen richten sowie LGBTIQ*-feindliche Aussagen.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
14.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße fand sich der Gewalt verherrlichende Aufkleber „Good Night Left Side“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
14.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Marzahn fand sich ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
14.01.2025 Bezirk: MitteIn einem Supermarkt in Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren. Eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Heinersdorf
14.01.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber entdeckt, der zu einer extrem rechten Demonstration in Dresden am 15.02.2025 aufruft. Zum Jahrestag der Bombardierung von Dresden 1945 kommt es immer wieder zu einer extrem rechten Demonstration, die das Gedenken an die Bombardierung instrumentalisiert.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Fehlende Barrierefreiheit in Reinickendorf
14.01.2025 Bezirk: ReinickendorfEin Quartiersmanagement in Reinickendorf verweigerte sich der Umsetzung der barrierefreien Dokumentenerstellung.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Hakenkreuz in Biesdorf
14.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVor dem Biesdorf-Center in der Weißenhöher Straße fand sich an einem Pfeiler ein Hakenkreuz.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Britz
14.01.2025 Bezirk: NeuköllnRund um die Bürgerstraße, den Britzer Damm und die Mariendorfer Straße in Britz wurden zehn Sticker eines extrem rechten Versandhandels und drei Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Neukölln -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
14.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Cottbusser Platz fand sich der den Nationalsozialismus verherrlichende Sticker: „I <3 HTLR“ (für: „Ich liebe Hitler“). Am Spree-Center im Teterower Ring fand sich der Aufkleber „NS-Verbot aufheben“, außerdem Propaganda der neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistischer Zahlencode in der Köpenicker Dammvorstadt
14.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Gelnitzstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NPD-Aufkleber in Berlin-Buch
14.01.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Buch wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Partei "NPD" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Deutsche Kinder braucht unser Land". Die NPD hat sich im Juni 2023 einen neuen Namen gegeben und heißt seit dem "DIE HEIMAT".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten in Lichtenberg
14.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn Lichtenberg fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
Rassistische Beleidigung am Görlitzer Bahnhof
14.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 12:00 Uhr wurde eine Frau, die eine Kufiya trug, von einem Mann mittleren Alters am Görlitzer Bahnhof als "Drecksterroristenpack" rassistisch beleidigt. Mit dieser Aussage wurde pauschal eine ganze Bevölkerungsgruppe als kriminell stigmatisiert und abgewertet.
Quelle: Berliner Register -
Transfeindlicher Aufkleber am Nöldnerplatz
14.01.2025 Bezirk: LichtenbergAm Nöldnerplatz wurde ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen Transfrauen richtet und versucht, deren Anliegen und Forderungen nach Gleichberechtigung verächtlich zu machen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Transfeindlicher Sticker in der Liebigstraße
14.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm Gabenzaun in der Liebigstraße wurde gegen 14:00 Uhr ein transfeindlicher Sticker der Jugendorganisation der extrem rechten Partei "Die Heimat" (ehem. NPD) entfernt.
Quelle: Berliner Register -
Anti-Schwarze Benachteiligung in Charlottenburg
13.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn Charlottenburg ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung im Wohnverhältnis. Weitere Angaben werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
Quelle: NARUD e.V. -
Antisemitische Propaganda in Mitte
13.01.2025 Bezirk: MitteIn der Joachimstraße im Ortsteil Mitte wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigung in Neukölln
13.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn einer Neuköllner Grundschule wurde ein Kind von den Mitschüler*innen antiziganistisch beleidigt.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Beleidigung in Neukölln
13.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich ein antiziganistischer Vorfall.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische strukturelle Benachteiligung in Neukölln
13.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich eine antiziganistische strukturelle Benachteiligung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Behindertenfeindliche Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt
13.01.2025 Bezirk: BerlinweitEs fand eine behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt statt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Erneuter Einschüchterungsversuch gegenüber JFE in Hohenschönhausen
13.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn den Briefkasten einer Jugendfreizeiteinrichtung wurden zahlreiche abgerissene Aufkleber gesteckt. Die zerrissenen Aufkleber richteten sich gegen die extreme Rechte. Zudem wurde die Zeitschrift "Demokratischer Widerstand" eingeworfen, welche der "Querdenken"-Szene zugerechnet werden kann .
Hierbei handelte es sich um einen erneuten Einschüchterungsversuch der extremen Rechten gegen Jugendliche und Heranwachsende, die sich demokratisch positionieren.Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Mahlsdorf
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Hultschiner Damm in Höhe der Elsenstraße fand sich ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten des extrem rechten Versandhandels „Druck18“. In der Ridbacher Straße fanden sich mehrere Aufkleber, die gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet waren.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Adersleber Weg fanden sich drei Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten, die der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ zuzuordnen waren.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bürgerpark Marzahn fand sich ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Friedrichsfelde
13.01.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Kreuzung Rhinstraße/Alt-Friedrichsfelde wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift "Deutsche Zone" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Schmierereien in Alt-Hohenschönhausen
13.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Konrad-Wolff-Straße Ecke Bahnhofstraße wurden an einem Stromkasten und an einem Verkehrsschild mit schwarzer Farbe die Worte "Nazi Kiez" geschmiert. An der Tramhaltestelle Oberseestraße wurde zudem ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Schmiererei in Neu-Hohenschönhausen
13.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Grünanlage am Mühlengrund in der Rüdickenstraße wurde auf einem Mülleimer eine "DJV"-Schmiererei entdeckt. "DJV" steht für die extrem rechte Gruppierung "Deutsche Jugend Voran".
Quelle: Lichtenberger Register -
Gedenkort in Alt-Lichtenberg erneut mit NS-relativierenden Plakat beklebt
13.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Schulze-Boysen-Straße wurde das Denkmal, das an die Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" erinnert, mit zwei Plakaten beklebt, auf denen NS-relativierende, rassistische und verschwörungsideologische Inhalte propagiert werden. Durch das wiederholte Anbringen der Plakate wird das Denkmal großflächig beschädigt.
Auf einem der beiden Plakate wird die aktuelle politische Situation als "Ausgrenzung, Bevormundung, Gängelung" beschrieben und mit den Worten "Die Toten mahnen uns" und "Nie wieder Krieg" ein direkter NS-relativierender Zusammenhang zu der Verfolgung der "Roten Kapelle" hergestellt. Es wird zudem behauptet, es gäbe keine Meinungsfreiheit mehr, weil "die da oben" die Meinungen lenken würden. Diese verschwörungsideologische Erzählung einer Übermacht, die alles lenkt, weist strukturell antisemitische Züge auf.
Auf einem weiteren Plakat befand sich ein Gedicht, das sich gegen Migrant*innen richtet, diese abwertend als "Horden" bezeichnet und als Gefahr darstellt. Zudem wird ihnen unterstellt, "faul" zu sein und "auf Kosten anderer zu leben". Diese Aussagen sind als rassistisch zu werten und enthalten auch sozialchauvinistische Elemente, die den Wert von Menschen an deren "Nützlichkeit" messen. Des Weiteren wird in dem Gedicht von "unserem kleinen Land, dem Rest, der uns geblieben ist" geschrieben. Auch dies kann als geschichtsrevisionistische Aussage verstanden werden, welche die heutigen Grenzen der BRD als "Rest" eines größeren "Deutschen Reiches" bezeichnet.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Prenzlauer Berg
13.01.2025 Bezirk: PankowVor der S-Bahn Prenzlauer Allee wurde ein Hakenkreuz entdeckt und übermalt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Neonazistische Parolen in Hellersdorf
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Oschatzer Ring riefen mehrere Männer mehrmals: „Sieg Heil“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Riesaer Straße fand sich ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ auf einem Wahlplakat der im Abgeordnetenhaus vertretenen Partei Die Linke.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazistische Propaganda in Hellersdorf
13.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm U-Bahnhof Kienberg sowie am U-Bahnhof Cottbusser Platz fand sich jeweils der den Nationalsozialismus verherrlichende Sticker: „I <3 HTLR“ (für: „Ich liebe Hitler“). Der gleiche Aufkleber fand sich auch an der nahe gelegenen Haltestelle Cecilienstr./Wuhle in Richtung Marzahn. Am Cottbusser Platz fand sich auch der rassistische Aufkleber „Refugees not welcome“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Beleidigung in Berlin
13.01.2025 Bezirk: BerlinweitIn einer Berliner U-Bahn belästigte und beleidigte ein Mann zwei Frauen. Der Vorfall wurde als antiasiatisch rassistisch motiviert bewertet.Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi -
Rassistische Beleidigung in Moabit
13.01.2025 Bezirk: MitteAn einer Bushaltestelle in der Turmstraße beleidigte ein Mann eine Schwarze Frau rassistisch.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Pöbeleien und Beleidigungen während Lebensmittelausgabe
13.01.2025 Bezirk: SpandauWährend der Lebensmittelausgabe im Paul-Schneider-Haus bot ein Mitarbeiter an einem Info-Tisch Getränke und Flyer für die Wartenden und Gäste im Haus an. Ein Mann sprach ihn an und machte im Verlauf des Gesprächs rassistische Äußerungen über ukrainische Geflüchtete. Als der Mitarbeiter von wartenden Frauen angesprochen und etwas gefragt wurde, äußerte sich der Mann rassistisch über sie und imitierte die Sprechweise der Frauen. Darauf angesprochen, ging er zunächst weg, kehrte später aber wieder und näherte sich erneut den Frauen. Daraufhin wurde ein Hausverbot ausgesprochen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Pöbelei in der S-Bahn in Mitte
13.01.2025 Bezirk: MitteIn einer S-Bahn zwischen den Stationen S-Bahnhof Tiergarten und Alexanderplatz rief ein Mann rassistische und extrem rechte Parolen. Der Mann wirkte alkoholisiert.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Pöbelei in Gesundbrunnen
13.01.2025 Bezirk: MitteIn der Pankstraße beleidigte ein Mann eine Frau, die mit ihrem Kleinkind unterwegs war, rassistisch und bedrohte sie.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0131 vom 14.01.2025 -
Rassistischer und LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Friedrichshagen
13.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Mülleimer im Hirschgartendreieck wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" sowie ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete der extrem rechten Kampagne "1 %" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick