Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
18.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Jessener Straße wurde an eine Hauswand „Kindermörder Israel“ gemalt.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Neukölln
18.03.2025 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
18.03.2025 Bezirk: NeuköllnAm Richardplatz wurde die Schmiererei „ZIONazis töten“ und daneben ein rotes Dreieck entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
18.03.2025 Bezirk: MitteAuf der Straße Unter den Linden kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit über 30 Teilnehmenden. Dabei wurde die antisemitische Parole "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Redner*innen setzten das Handel der Regierungen Israels und Deutschlands mehrfach mit den Verbrechen des NS-Regimes gleich.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg
18.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Nehringstraße in Charlottenburg wurde erneut ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
18.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden am Pfeiler eines Straßenschildes elf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
Darunter waren Gewaltaufrufe gegen Antifaschist*innen, rassistische Motive sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift "HKNKRZ" (Hakenkreuz). Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide
18.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Nixenstr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschist*innen, der andere gegen geflüchtete Menschen. Beide stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Pöbelei in Moabit
18.03.2025 Bezirk: MitteEin extrem rechter Medienaktivist störte mehrfach eine antifaschistische Demonstration in Moabit.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
18.03.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Lynarstraße / Müllerstraße wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. 'GegenUni' ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
18.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bruno-Wille-Str. direkt vor dem Gymnasium wurde ein antifeministischer Aufkleber gegen gendersensible Sprache aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber im Ostseeviertel
18.03.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Zingster Straße Ecke Ribnitzer Straße wurden mehrere extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese zeigten die Reichsfahne unter anderem mit dem Slogan "Kein Verbot für schwarz-weiß-rot". Ein anderer Aufkleber der extrem rechten Kampagne "EinProzent" hetzte auf rassistische Weise gegen Geflüchtete.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz an Grundschule in Alt-Lichtenberg
18.03.2025 Bezirk: LichtenbergIn die Fassade einer Grundschule in Alt-Lichtenberg wurden mehrere Hakenkreuze eingeritzt.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Plakate vom "III. Weg" und Hakenkreuzschmiererei in Hellersdorf-Nord
18.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Beerenpfuhlgraben in Hellersdorf-Nord wurden im Skatepark zwei Plakate der Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden, beide hatten den Aufdruck "Umwelt & Heimat schützen". Des Weiteren wurde im Skatepark eine Hakenkreuzschmiererei gemeldet.
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistische Pöbelei am Mehringdamm
18.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAm U-Bhf. Mehringdamm saßen gegen 15:00 Uhr mehrere junge, sich unterhaltende und lachende Mädchen auf einer Bank. Auf der Bank hinter ihnen saßen drei Personen. Plötzlich stand ein Mann auf und bepöbelte die jungen Mädchen rassistisch. Er sagte zu ihnen, dass "wir hier" das nicht wollten und es "wie auf einem Basar" zuginge. Dabei schaute er sich nach Zustimmung suchend bei anderen Wartenden um. Eine Frau antwortete daraufhin, dass sie sich entschieden verbitte, dass er die "Wir-Form" verwende, da sie mit seiner Aussage persönlich überhaupt nicht einverstanden sei. Die jungen Mädchen entfernten sich daraufhin, bevor die Frau mit ihnen sprechen konnte. Andere Wartende taten so, als wäre nichts passiert.
Quelle: Berliner Register -
Rassistische Schmierereien auf einem Flyer in Britz
18.03.2025 Bezirk: NeuköllnIn einem Flyerfach der Infosäule am U-Bahnhof Blaschkoallee in Britz wurden auf der Rückseite eines Flyers mehrere Kritzeleien inklusive dem N-Wort entdeckt.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Schriftzüge in Nord-Neukölln
18.03.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Glasower Straße in Nord-Neukölln wurden zwei rassistische und antimuslimische Schriftzüge entdeckt. Neben "Drecks Ramadan" wurde dort "Türken sind Opfer" geschmiert.
Quelle: Register Neukölln -
Rechte Propaganda in Wedding
18.03.2025 Bezirk: MitteAm Leopoldplatz in Wedding wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation entdeckt, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Störversuch einer antirassistischen Veranstaltung in Wilmersdorf
18.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Rahmen der jährlich stattfindenden „Aktionswochen gegen Rassismus“ in Wilmersdorf kam es zu einem weiteren Störversuch durch die extreme Rechte: Ein Bezirksvertreter der AfD und ehemaliger Vorsitzender der mittlerweile aufgelösten AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ störte gezielt eine geplante Veranstaltung. Trotz mehrfacher Aufforderung durch die Veranstaltenden weigerte sich der Politiker, das Gelände zu verlassen. Erst nach etwa einer Stunde und unter polizeilicher Einwirkung verließ er schließlich den Veranstaltungsort.
Durch seine versuchte Teilnahme wurde die Veranstaltung verzögert eröffnet. Zudem hatte die Störaktion im Eingangsbereich eine einschüchternde Wirkung auf Gäste und Veranstaltende.
Der Vorfall reiht sich in eine Reihe Aktivitäten der lokalen "AfD"-Fraktion und rechter Medien gegen die jährlich stattfindenen "Aktionswochen gegen Rassismus" ein. Im Rahmen meherer Aktionen wurden zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, die sich gegen Rassimus stark machen, versucht einzuschüchtern.
Bereits im vergangenen Jahr gab es Störungen bei Veranstaltungen der "Aktionswochen gegen Rassismus"im Bezirk.
Quelle: Register CW -
Strukturelle Benachteiligung im Bezirksamt
18.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZum Schutz der Betroffenen werden keine Informationen veröffentlicht, zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
Quelle: QueerHome* -
Transfeindliche Aufkleber in Alt-Treptow
18.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Treptower Park wurden mehrere transfeindliche Aufkleber einer christlich fundamentalistischen Organisation entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Angriff aus rassistischer Motivation in Steglitz
17.03.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einem Bus der Linie M48 soll es an der Haltestelle Rathaus Steglitz zu einem rassistischen Angriff gekommen sein. Ein Mann, der am Rathaus Steglitz in den Bus eingestiegen sei, habe einer Person vor sich gegen den Hinterkopf geschlagen, dabei "Affenlaute" gemacht und die Person rassistisch beleidigt. Die Polizei ermittelt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0708 vom 18.03.2025 -
Anti-asiatische Aussagen in Steglitz-Zehlendorf
17.03.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfBei einer Veranstaltung äußerte sich eine der besuchenden Personen anti-asiatisch-rassistisch.
Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi -
Antimuslimisch-rassistische Pöbelei in der Bahn
17.03.2025 Bezirk: BerlinweitIn einer Bahn kam es zu einer antimuslimisch-rassistischen Pöbelei. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.Quelle: Report! Berlin / CLAIM -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
17.03.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
17.03.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen Schoa bagatellisierenden und verschwörungsideologischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Charlottenburg
17.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Schustehruspark wurde auf einem Straßenschild eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall im Bezirk Pankow
17.03.2025 Bezirk: PankowEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Daten veröffentlicht.
Quelle: RIAS -
Antisemitischer Vorfall in Zehlendorf
17.03.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Um die betroffenen Personen zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum geändert.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Dammvorstadt
17.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Mandrellaplatz wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Neu-Hohenschönhausen
17.03.2025 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnhof Hohenschönhausen wurden ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt, auf dem der Slogan "Go woke - go broke" abgebildet war. Diese Redewendung wird häufig von US-amerikanischen rechtskonservativen Gruppen verwendet, um auszudrücken, dass Unternehmen, die sich zu sehr auf "woke"-Themen konzentrieren würden, angeblich finanzielle Verluste riskieren würden. Das Wort „woke“ wird dabei von der extremen Rechten als politischer Kampfbegriff eingesetzt, der zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit als „verrückt“ und „bedrohlich“ abwerten soll. Neben diesem Aufkleber wurden noch weitere Sticker entdeckt, die für die Republikaner und den US-Präsidenten Trump warben.
Zudem wurde vor dem Linden-Center ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Bedrohliche rassistische Pöbelei durch Bundeswehrsoldaten im ÖPNV in Mitte
17.03.2025 Bezirk: MitteAn der Haltestelle Hauptbahnhof stiegen gegen 8:30 Uhr drei Bundeswehrsoldaten in die Tram M10 in Richtung Warschauer Straße ein und unterhielten sich laut und abwertend über die Menschen um sie herum, darunter viele People of Color. Einer von ihnen sagte grinsend: „Wir müssen hier richtig aufräumen.“ Dann fügte er hinzu: „Wenn wir hier richtig aufräumen, reduzieren wir die Belegschaft auf die Hälfte, dann ist hier viel erträglicher im Tram, oder?!“ Der andere lachte und meinte: „Ich kenn da persönlich jemanden, haha.“ Als die Tram die Station Invalidenpark erreichte, sagte einer von ihnen: „Invalidenpark, das trifft es wohl sehr gut.“
Viele andere Fahrgäste reagierten deutlich verunsichert, eingeschüchtert, tauschten untereinander entsetzte Blicke oder blickten betreten zu Boden. "Es lag eine sehr unangenehme Anspannung in der Luft", schilderte ein Zeuge dem Register Mitte die Situation, in der sich die meisten Fahrgäste durch das laute, Raum nehmende Verhalten der Soldaten sichtlich bedroht gefühlt hatten.
An der Station Naturkundemuseum stiegen die drei aus und gingen zur U6 Richtung Kurt Schumacher Platz und auch dort gingen die abfälligen Kommentare weiter. Einer sagte grinsend: „Hier ist die ganze dritte Welt, nur noch Irak, Afghanistan. Nehmen die alle die U6?“
An der U-Bahn Station Naturkundemuseum stieg noch ein weiterer Soldat zu ihnen. Während der Fahrt musterten sie die andere Fahrgäste weiterhin mit selbstgefälliger Überheblichkeit abschätzig, wie ein Zeuge die einschüchterne Situation beschrieb.
Quelle: Meldeformular Berliner Register, Bürger*innenmeldung -
„Der III. Weg“-Plakate in Hellersdorf-Ost
17.03.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorfin der Louis-Lewin-Straße Ecke Anaburger Straße wurden mehrere Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ an Stromkästen entdeckt, u.a. mit dem rassistischen Slogan „Deutschland den Deutschen“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
17.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelseedamm wurden vor und am Büro einer Kontakt- und Anlaufstelle für alleinerziehende Familien, geflüchtete Menschen und Ehrenamtliche jeweils ein rassistischer Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88" entdeckt und entfernt.
In der Werlseestr. wurden drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Stephanus vor Ort Friedrichshagen, Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide
17.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Nixenstr. wurden zwei antifeministische Aufkleber gegen gendersensible Sprache, die aus einem extrem rechten Onlinehandel stammten, entdeckt und entfernt.
In der Keplerstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord
17.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Weiherkette wurde an Mülleimern und Schildern mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt, davon viele in den Farben der Reichsflagge. Zudem klebte an einem Kleidercontainer in der Janusz-Korczak-Straße ein großes Plakat von „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd
17.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNahe des Haus Sonneneck in Hellersdorf wurden Aufkleber und Plakate von „Der III. Weg“ und diverse extrem rechte Schmierereien mit dem Code „1161", sowie ein „Good Night Left Side"-Sticker entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Weißensee
17.03.2025 Bezirk: PankowIn der Buschallee wurde ein Aufkleber „Antifa halts Maul“ entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Einschüchterungsversuch gegen queeres Projekt in Lichtenberg
17.03.2025 Bezirk: LichtenbergAm Briefkasten eines queeren Projekts in Lichtenberg wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel angebracht, auf dem "Nur zwei" geschrieben stand. Gemeint ist damit die queerfeindliche Aussage, dass nur zwei Geschlechter existieren würden. Das direkte Anbringen des Aufklebers an dem im Hausflur gelegenen Briefkasten deutet darauf hin, dass es sich dabei um einen Einschüchterungsversuch gegen das Projekt handelt.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Hakenkreuze in Nord-Neukölln
17.03.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Pflügerstraße wurden auf mehreren Betonhockern vor einem Schulgelände Hakenkreuze entdeckt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln -
Hakenkreuz in Adlershof
17.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle S-Bahnhof Adlershof wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Beauftragter für Antisemitismusprävention Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Hellersdorf-Süd
17.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Etkar-Andre-Straße wurde auf einem Parkplatz eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hitlergruß in Neu-Hohenschönhausen
17.03.2025 Bezirk: LichtenbergAm Nachmittag kam es zu einem extrem rechten Vorfall im Röttkenring. Die Besatzung eines Rettungswagens der Berliner Feuerwehr wurde von einem Mann bei einem Einsatz behindert. Als die Polizei ihn schließlich von weiteren Störungen abhalten wollte, zeigte er den Hitlergruß und rief NS-verherrlichende Parolen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0705 vom 18.03.2025 -
LGBTIQ*-feindlicher Sticker in der Urbanstraße entfernt
17.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Urbanstraße wurde ein Sticker entfernt mit der Aufschrift "Es gibt nur zwei Geschlechter" und einem gemalt dargestellten Konterfei der Politikerin Beatrix von Storch.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Mehrfache Sachbeschädigung in Kreuzberg
17.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergNach einem BVV-Beschluss wurde durch eine Kreuzberger Organisation gegen partnerschaftliche/häusliche Gewalt eine öffentliche Bank in direkter Umgebung des Büros der Gewaltschutz-Organisation gestrichen und mit dem Slogan "Hier ist kein Platz für Gewalt an Mädchen und Frauen!" versehen. Die Bank wurde im März mehrfach beschädigt, indem die Worte "Frauen" und "Mädchen" durchgestrichen bzw. zerkratzt wurden. Auf die Fensterbank der Büroräumlichkeiten wurde "Feminismus ruiniert Frauen" geschrieben.
Die Organisation reagierte mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion, bei der die Bank gereinigt und neu bemalt wurde. Nachbar*innen verteilten Poster und setzten gemeinsam ein Zeichen für Solidarität und gegen Hass und Misogynie.
Die Bank wurde kurz drauf wiederum beschmiert und beschädigt, ebenso das Namensschild der Organisation neben dem Eingang des Büro des Projekts.
Quelle: Meldestelle Antifeminismus -
NS-verherrlichende Schmierereien in Marzahn
17.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Weg in der Nähe des Gewerbepark Marzahn wurden auf einem Rohr „SS“ und „SA“ geschmiert, sowie das Wort „Germania“.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Aufkleber in Karlshorst
17.03.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Dönhoffstraße sowie in der Waldowallee wurden rechte Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der "Neuen Rechten" und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistische Bedrohung in Niederschöneweide
17.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Köllnischen Str. direkt am NS-Dokumentationszentrum pinkelte ein Mann an einen Baum am Fußweg. Als ihm ein Paar entgegenkommt, beschwerte sich der Mann des Paars über das Verhalten des ersten Manns. Der Pinkler entschuldigte sich, jedoch war der andere Mann weiterhin empört. Darauf beleidigte der Pinkler den anderen Mann mit den Worten: "Aber ich bin Deutscher. Nicht wie du, du Pisser! Flieg auf deinem Teppich nach Afghanistan!" Als er weiter zu seinem Auto ging, drohte er außerdem: "Komm her, du Wichser, ich schieß' dich in den Kopf!" Das Paar flüchtete.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Angriff in Lichtenberg
17.03.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Hof einer Lichtenberger Schule wurde ein neunjähriger Junge außerhalb der Schulzeit von zwei anderen Jungen rassistisch beleidigt, bespuckt und angegriffen. Die beiden Jungen schlugen und traten den Betroffenen. Zudem drückten sie ihn gegen einen Zaun und schossen ihm mit einem Fußball ins Gesicht.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0704 vom 18.03.2025 -
Schmierereien gegen Antifaschismus in Lichtenberg-Mitte
17.03.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Schild einer Arztpraxis in der Spittastraße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Der Code steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
In der Nähe des Betriebsbahnhofs Rummelsburg wurde zudem an einem Mülleimer eine "Fuck Antifa"-Schmiererei entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
17.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Homburger Straße Ecke Spessartstraße wurde ein Sticker gefunden und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Register CW via Signal