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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer Angriff in Treptow-Köpenick

    15.10.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Es ereignete sich ein rassistischer Angriff. Das Datum des Eintrags stimmt aufgrund mangelnder Informationen nicht mit dem Vorfallsdatum überein.

    Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache 19 / 19496
  • Verschwörungsideologische Mahnwache in Tiergarten

    15.10.2023 Bezirk: Mitte

    In der Stauffenbergstraße vor der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Tiergarten hielten zirka 15 Verschwörungsideolog*innen eine Mahnwache ab. Dabei wurden unter anderem Verschwörungsmythen über die Corona-Pandemie, die Weltgesundheitsorganisation und Impfungen verbreitet. Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie wurden mit dem NS-Regime gleichgesetzt. Neben Mitgliedern der verschwörungsideologischen Kleinpartei "Die Basis" waren auch Personen aus dem Reichsbürger*innenmilieu anwesend.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Vorfall gegen den politischen Gegner

    15.10.2023 Bezirk: Spandau

    Es fand ein Vorfall gegen den politischen Gegner statt. Zum Schutz der Betroffenen wurden das Datum sowie Details des Vorfalls anonymisiert. (Datum anonymisiert)

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Bedrohung in Halensee

    14.10.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Berlin-Halensee spielt eine jüdische Australierin, mit ihrer zwei Jahre alten Tochter auf einem Spielplatz. Nach einiger Zeit bemerkt sie, dass jemand einen Davidstern neben ihre Sachen gesprüht hat, in grellem Grün. Die Farbspritzer auf ihrer Tasche seien noch frisch gewesen, als sie zurückkam.

    Quelle: Die Zeit 03.04.2024 (15/2024)
  • Antisemitischer Online-Kommentar

    14.10.2023 Bezirk: Berlinweit
    Es hinterließ ein User unter einem Post einer jüdischen Organisation auf der Plattform X einen antisemitischen Kommentar.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Sachbeschädigung in Neukölln

    14.10.2023 Bezirk: Neukölln

    In Nord-Neukölln bemerkten Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma eine heruntergerissene und beschädigte Israel-Flagge vor dem Rathaus Neukölln.

    Quelle: Polizeimeldung vom 18.10.2023 (Nr. 1927), Tagesspiegel 17.10.2023
  • Antisemitische Schmiererei in Wilmersdorf

    14.10.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Fassade des Gebäudes der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen in Wilmersdorf wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt und der Polizei gemeldet. Die Schmiererei wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1905 vom 14.10.2023
  • Aufkleber und extrem rechte Schmierereien in Blankenburg

    14.10.2023 Bezirk: Pankow

    In der Krugstege, am S-Bahnhof Blankenburg und in der Bahnhofstraße wurden Schmierereien und extrem rechte Aufkleber gefunden. Auf einen Aufkleber, der sich gegen Antisemitismus positionierte, wurde ein Hakenkreuz gemalt. Es wurden weitere Aufkleber mit (extrem) rechten Inhalten entdeckt. Die Slogan waren "FCK Antifa, Zecken jagen", "Ausländer raus" sowie "Macht Deutschland wieder weiß". Darüber hinaus wurden eine Vielzahl von Schmierereien entdeckt. Diese hatten den Slogan "Fuck Antifa" sowie "Scheiss Antifa".

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, NEA
  • Eier ans Küchenfenster geworfen in Karow (2)

    14.10.2023 Bezirk: Pankow

    An das Küchenfenster einer Schwarzen Familie wurden erneut rohe Eier geschmissen. An kein anderes Fenster wurden Eier geschmissen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    14.10.2023 Bezirk: Mitte

    In der Luisenstraße in Mitte wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe "Patriotische Jugend" mit der Aufschrift 'Jugendschutz ist Heimatschutz' entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuze und "Der III. Weg"-Propaganda in Rudow

    14.10.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Umgebung einer Wohnsiedlung im Selgenauer Weg in Rudow wurden mehrere Hakenkreuze und Keltenkreuze entdeckt. Außerdem wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesichtet und entfernt. Die Sticker trugen u.a. die Aufschrift "Rudi Dutschke wäre heute einer von uns!" oder "Homopropaganda stoppen".

    Quelle: Register Neukölln
  • Israelbezogenes antisemitisches Graffiti in Nord-Neukölln

    14.10.2023 Bezirk: Neukölln

    An einer Hausfassade auf der Sonnenallee in Nord-Neukölln wurde ein Graffiti mit israelbezogenem antisemitischem Inhalt gesichtet und durch die Polizei entfernt.

    Quelle: Polizeimeldung vom 15.10.2023 (Nr. 1908), Berliner Morgenpost 15.10.2023
  • Israelfahne am Marzahn-Hellersdorfer Rathaus entwendet und angezündet

    14.10.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Abend wurde eine auf dem Alice-Salomon-Platz öffentlich gehisste israelische Flagge beschädigt. Mehrere Jugendliche wurden dabei beobachtet, wie sie die Flagge vom Flaggenmast holten und sich damit entfernten. Ein Zeuge beobachtete anschließend, wie die Jugendlichen die Flagge anzündeten. Die Jugendlichen flüchteten anschließend in verschiedene Richtungen. Einem Zeugen gelang es, das Feuer zu löschen.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistischer Aufkleber in Spindlersfeld

    14.10.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Oberspreestr. vor dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD (jetzt Die Heimat) entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistischer Sticker in Alt-Hohenschönhausen

    14.10.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Konrad-Wolf-Str. wurden zwei rassistische Aufkleber bemerkt und entfernt. Das Schlagwort "Remigration" auf dem Aufkleber verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Migrant*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Strukturelle Benachteiligung in Pankow

    14.10.2023 Bezirk: Pankow

    Die Sachbearbeiterin des Jobcenters in Pankow schrie einen Mann an, der sich in ihrem Büro befand. Sie sagte ihm, dass er keine Aufenthaltserlaubnis verdient habe, da er sie zu schnell erhalten habe, während andere Geflüchtete lange warten müssten.

    Quelle: Berliner unabhängigen Beschwerdestelle BuBS
  • Antisemitische Markierung an einem Toilettenhäuschen im Stralauer Kiez

    13.10.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 18:00 Uhr rief ein Zeuge die Polizei zu einem Toilettenhäuschen in der Bödikerstraße. Angebracht war eine Davidstern-Schmiererei. Die Propaganda steht in direktem Zusammenhang mit dem Aufruf der Hamas zu Gewalt gegen Jüd*innen. Die Anbringung an einem Toilettenhäuschen ist eine zusätzliche Herabwürdigung von Jüd*innen.

    Quelle: Polizei Nr. 1905
  • Antisemitische Plakate an der East Side Gallery

    13.10.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 23:15 Uhr alarmierte eine Zeugin die Polizei in die East Side Gallery zu einer Sachbeschädigung am Bild Vaterland in die Mühlenstraße. Es wurden mehrere israelfeindliche Plakate mit den Aufschriften „FROM THE RIVER TO THE SEA“ sowie „INTIFADA“ entfernt.

    Quelle: Polizei Nr. 1905, Berliner Zeitung vom 14.10.23
  • Antisemitische Propaganda bei Veranstaltung in Neukölln

    13.10.2023 Bezirk: Neukölln

    Am 13. Oktober - wenige Tage nach dem Massaker der Hamas an israelischen Zivilist*innen und an einem Tag, an dem die Hamas zu Gewalt gegen Jüdinnen und Juden aufgerufen hatte - wurde bei einer Veranstaltung in einem queer-feministischen Space auf der Bühne ein Transparent gezeigt, auf dem u.a. das Verhältnis zwischen Israel und Palästina als "Siedlerkolonialismus" bezeichnet wurde, gegen den "Widerstand gerechtfertigt" sei. Diese Botschaft signalisiert einen zustimmenden oder zumindest legitimierenden Bezug auf den Terrorangriff der Hamas. Einige Anwesende im Publikum jubelten und riefen "Free Palestine". Die Moderator*innen/Veranstalter*innen distanzierten sich von der Aktion.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Antisemitischer Angriff in Nord-Neukölln

    13.10.2023 Bezirk: Neukölln

    Im Rahmen einer antiisraelischen Versammlung wurde ein Journalist von einem Versammlungsteilnehmer mit dem Wort "Judenpresse" beleidigt. Darüber hinaus riss der Teilnehmer ihm die Mütze vom Kopf. Einige andere Teilnehmende der Versammlung filmten den Vorfall und lachten.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Antisemitischer Vorfall im Bezirk Neukölln

    13.10.2023 Bezirk: Neukölln

    In Neukölln wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Antisemitischer Vorfall in Neukölln

    13.10.2023 Bezirk: Neukölln

    In Neukölln wurde ein antisemitischer Angriff dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Antisemitische Schmiererei im Graefekiez

    13.10.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Gräfestraße wurden an einer Fassade Schmierereien entdeckt. Dort stand u.a. "Fuck Israel". Von einem Herz umrandet "Hamas", darüber "Hezbollah" und noch einmal "Fuck Israel".

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber von verschwörungsideologischem Sender

    13.10.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Tram-Haltestelle Marzahner Promenade wurden drei Aufkleber von dem verschwörungsideologischen Sender "AUF1 TV" entdeckt und entfernt. Der österreichische Sender verbreitet unter anderem antisemitische Verschwörungsmythen.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    13.10.2023 Bezirk: Mitte

    In der Brüsseler Straße in Wedding wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Dabei handelte es sich um einen Aufkleber der "Identitären Bewegung" und einen Aufkleber einer extrem rechten, christlich-fundamentalistischen Organisation.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Flüchtlingsfeindliche Stimmung in Reinickendorf-Ost

    13.10.2023 Bezirk: Reinickendorf
    Bei einer Versammlung in Reinickendorf-Ost herrschte eine flüchtlingsfeindliche Stimmung. Ein Abgeordneter veranstaltete ein Treffen zur neu eröffneten Unterkunft für minderjährige Geflüchtete. Zuvor hatte es Beschwerden über Lärm gegeben. Bei dem Treffen stellten viele Teilnehmende die asylsuchenden Jugendlichen pauschal als Problem und Bedrohung dar und äußerten sich aggressiv gegen die Unterkunft. Andere Teilnehmende sprachen ihr Verständnis für Geflüchtete aus.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • III. Weg-Aufkleber in Pankow-Zentrum

    13.10.2023 Bezirk: Pankow

    Im Eschengraben wurden zwei Aufkleber des III. Weg gefunden und entfernt. Auf dem einen steht "Kampf der Rotfront!" über einem Hammer und einer Sichel, auf dem anderen "Der III. Weg. Familie-Heimat-Tradition. Werde auch du Teil unserer nationalrevolutionären Bewegung". Dieser Aufkleber enthält auch Kontaktinformationen und einen QR-Code.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • III. Weg-Plakate und Schmiererei

    13.10.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Hintertür einer Einkaufsfiliale in der Neuen Grottkauer Straße wurde ein Plakat der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Vier weitere "III. Weg"-Plakate wurden an der Hellersdorfer Straße Ecke Cecilienstraße und Hellersdorfer Straße Ecke Neue Grottkauer Straße entdeckt und entfernt. An der Hellersdorfer Straße Ecke Cecilienstraße wurde darüber hinaus eine Schmiererei vom "III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Israelfahne am Reinickendorfer Rathaus verbrannt

    13.10.2023 Bezirk: Reinickendorf

    In Wittenau wurde am Vormittag eine am Vorplatz des Rathauses Reinickendorf öffentlich gehisste israelische Flagge beschädigt. Ein Mitarbeiter des Rathauses am Eichborndamm stellte gegen 10.30 Uhr fest, dass die in zehn Meter Höhe angebrachte Flagge mit einem Brandloch in der Mitte beschädigt war. Die Fahne wurde eingeholt und im Rathaus gesichert. Für diesen Tag hatte die Hamas weltweit zu Gewalt gegen Israel aufgerufen. Das Verbrennen der Fahne symbolisiert den Willen, den jüdischen Staat zu vernichten.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1905 vom 14. Oktober 2023
  • Kopftuch vom Kopf gerissen, getreten und rassistisch beleidigt

    13.10.2023 Bezirk: Spandau

    Gegen 18.25 Uhr wurde eine 15-Jährige von einer unbekannten Person am Askanierring in Spandau mit den Worten angeschrien: „Drecksausländerin. Israel ist besser als Palästina. Am besten verschwindest du jetzt schnell von hier.“ Die Geschädigte flüchtete sofort. Die Person folgte ihr und riss ihr das Kopftuch herunter. Im Anschluss wurde sie dreimal ans Bein getreten. Dadurch stürzte sie zu Boden. Die Jugendliche kam mit einem Rettungswagen zur Behandlung ins Krankenhaus.

    Quelle: Berliner Zeitung 15.10.2023, Polizei Berlin 14.10.2023 Nr. 1905
  • Pöbelei gegen politische Gegner*innen in der Altstadt Köpenick

    13.10.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Als die Nachttanzdemo an einem Imbiss an der Ecke Wendenschloßstr./ Müggelheimer Str. vorbeizog, standen mehrere Männer im Außenbereich des Imbisses auf und bepöbelten die Demonstration lautstark mit Aussagen wie "Verpisst euch, ihr Scheiß Zecken!".

    Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick
  • Rassistische Diskriminierung an Reinickendorfer Schule

    13.10.2023 Bezirk: Reinickendorf

    Es wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Reinickendorfer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
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