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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistischer und NS-verherrlichender Aufkleber an einer Schule in Reinickendorf

    22.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Gelände der Georg-Schlesinger-Schule an der Kühleweinstraße wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt und entfernt. Das NS-verherrlichendene Motiv beinhaltete den antimuslimische Slogan "Nix yallah, yallah, hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einer NS-verherrlichenden Reichsflagge in schwarz-weiß-rot.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistisch motivierte Beleidigung und extrem rechte Symbolik am S-Bahnhof Lichtenberg

    22.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    ​Am S-Bahnhof Lichtenberg (S75) fiel eine Fahrkartenkontrolleurin durch extrem rechte Symbolik und rassistisches Verhalten auf. Die Frau wies am Bein ein sichtbares „444“-Tattoo auf. Der Zahlencode "444" steht in der extrem rechten Szene für den rassistischen Slogan „Deutschland den Deutschen“ (basierend auf dem vierten Buchstaben des Alphabets, dem „D“).

    Die Kontrolleurin beleidigte migrantisch gelesene Fahrgäste und zeigte ihnen zudem den Mittelfinger.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Anti-Antifa-Schmierereien in Mitte

    21.06.2026 Bezirk: Mitte

    In der S-Bahnstation Brandenburger Tor wurden mehrere anti-antifaschistische und gegen Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Schmierereien entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    21.06.2026 Bezirk: Pankow

    An der Tramhaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Make germany great again".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Homofeindliche Beleidigung und Bedrohung im Sewanviertel

    21.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am späten Sonntagabend kam es an der Ecke Dolgenseestraße 41–43, nahe dem dortigen Fußballplatz, zu einem lautstarken homofeindlichen Vorfall. Eine Person beschimpfte eine andere Person über einen Zeitraum von etwa 5 bis 10 Minuten massiv und weithin hörbar. Dabei fiel unter anderem die homofeindliche Beleidigung „schwule Drecksau“. Zudem wurde die betroffene Person offenbar von der aggressiven Person des Ortes verwiesen bzw. „rausgeschmissen“.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Mehrere extrem rechte Schmierereien am Bahnhof Friedenau

    21.06.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Bahnhof Friedenau wurden zahlreiche extrem rechte Schmierereien festgestellt, die bislang nicht entfernt wurden. Darunter befinden sich unter anderem die Kürzel „NRJ“ („Nationalrevolutionäre Jugend“), die Jugendorganisation der extrem rechten und neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", sowie weitere Aufschriften wie „Fuck Antifa“, „Sommer Sonne Remigration“, „Der 3. Weg!“, „Antifa vernichten!“, „Rotfrontler sichten und vernichten!“, „Fuck AFA“, „NRJ D3.W.“ und „Rotfront zerschlagen“.

    Die Schmierereien stellen eine ungewöhnlich massive Darstellung dieser extrem rechten Gruppierungen in diesem Gebiet dar.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Rassistischer Aufkleber im Ilsekiez

    21.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ilsestraße wurde ein rassistisches Aufklebermotiv mit der Parole "One nation, one people, stop immigration - defend europe" gefunden und entfernt.

    Ebenfalls in der Ilsestraße klebte ein weiterer rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "One nation, one people, stop immigration - defend europe" auf einer Wohnungstür. Daneben klebte zudem ein Aufkleber aus einem Naziversand mit der rassistischen Forderung "Asylbetrüger nicht willkommen - Heimreise statt Einreise!".

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    20.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann hat einen anderen Mann, der eine Kippa trug, und seine Kinder in der Uhlandstraße in Charlottenburg erst antisemitisch beleidigt und anschließend angespuckt. Als der Angegriffene den Angreifer darauf ansprach, schlug dieser ihm ins Gesicht. Daraufhin kamen mehrere Menschen zu Hilfe. Der Angreifer beleidigte und bedrohte dann zusätzlich eine Frau, die helfen wollte, antisemitisch.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0743 vom 21.06.2026
  • Aufkleber des "III. Weg" in Spindlersfeld

    20.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Supermarkt in der Glienicker Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Alt-Hohenschönhausen

    20.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Oberseestraße wurde vor einer Bar ein Aufkleber aus der Fanszene des polnischen Erstligisten Pogon Szczecin gemeldet. Das Motiv richtete sich mit einem durchgestrichenen Hammer und Sichel-Symbol gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Der BFC Dynamo spielt(e) am 27.6.26 gegen Pogon Szczecin im Sportforum in Alt-Hohenschönhausen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Diskriminierendes Verhalten und rassistische Äußerungen durch Busfahrerin

    20.06.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Während einer Busfahrt saß eine Familie im Bus und unterhielt sich in normaler Lautstärke auf Portugiesisch. In unmittelbarer Nähe befand sich eine Gruppe deutscher Fußballfans, die deutlich lauter auf Deutsch sprach. Dennoch stoppte die Busfahrerin plötzlich den Bus, drehte sich aggressiv zur Familie um und forderte ausschließlich sie auf, das Sprechen sofort einzustellen, da sie ihre Konzentration stören würden. Auf die höfliche Nachfrage der Ehefrau, ob ihre Sprache das Problem sei, da andere Fahrgäste wesentlich lauter auf Deutsch sprächen, reagierte die Fahrerin ausweichend, zuckte mit den Schultern und wiederholte ihre Aufforderung. Obwohl die Familie daraufhin ihre Stimmen deutlich senkte, sprach die Fahrerin kurz darauf erneut ein striktes Redeverbot gegen sie aus, während die laute Gruppe unbehelligt blieb. Beim Aussteigen äußerte der Mann, dass dieses Verhalten als Vorurteil beziehungsweise Diskriminierung wahrgenommen werde. Daraufhin reagierte die Fahrerin spöttisch, antwortete mit „Ja!“, lachte die Familie aus und winkte ihr höhnisch hinterher.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechter Sticker am Unfallkrankenhaus Wuhletal

    20.06.2026 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Unfallkrankenhaus (ukb) in Wuhletal wurde ein Sticker der Neonazi-Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Das Motiv mit dem Slogan "Sport frei!" beinhaltete die Logos des "III. Wegs" und dessen Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ").

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Schmiererei in Neukölln

    20.06.2026 Bezirk: Neukölln

    An einer Mauer an der Hasenheide wurde erneut die Schmiererei "qjnderfycker" entdeckt und unkenntlich gemacht. Bereits in der Vergangenheit wurde an mehreren Stellen in der nächsten Umgebung mehrfach der Buchstabe "Q" gesichtet. Dieser gilt als Erkennungszeichen des extrem rechten Verschwörungsmythos QAnon. Die Anhänger*innen glauben, dass ein Geheimbund aus Politiker*innen und Prominenten weltweit Kinder entführen würde, um aus ihnen einen Stoff für Verjüngungskuren zu gewinnen. Mit den Protesten autoritärer Corona-Leugner*innen fand er auch in Deutschland eine starke Verbreitung unter extrem rechten Anhänger*innen von Verschwörungsmythen und der Reichsideologie.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Hakenkreuz und Anti-Antifa-Schmiererei im Wedding

    20.06.2026 Bezirk: Mitte

    Auf einer Parkbank im Volkspark Rehberge wurden extrem rechte Schmierereien entdeckt und übermalt. Neben einem Hakenkreuz war dort der Zahlencode „1161“ angebracht, der in der extremen Rechten für „Anti-Antifa“ steht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hitlergruß in Lichtenberg-Nord

    20.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Ein ca. 8 Jahre alter Junge zeigte einer Passant*in auf der Landsberger Allee zur Begrüßung den sogenannten „Hitlergruß“.

    Quelle: Berliner Register
  • Infostand der Neonazipartei "Der III. Weg" am Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen

    20.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Die Neonazipartei „Der III. Weg“ führte vor dem Einkaufszentrum Lindencenter in Hohenschönhausen einen Infostand durch. Nach eigenen Angaben in den sozialen Medien verteilten Aktivisten der Partei dabei Flyer im Rahmen ihrer bundesweiten Kampagne „Unsere Alternative heißt Revolution!“ und suchten das direkte Gespräch mit Passant*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in der Andreasstraße

    20.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) veranstaltete vor einem Supermarkt in an der Andreas- /Ecke Singerstraße einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2026" verteilt.
    In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.

    Quelle: Facebook
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Westend

    20.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) veranstaltete am U-Bahnhof Neu-Westend am Steubenplatz einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Sommer 2026" verteilt.

    In der Zeitung werden Migrant*innen mit Sicherheitsmängeln in Berlin in Zusammenhang gebracht und „unkontrollierte Masseneinwanderung“ als Ursache für die Wohnungsknappheit benannt. In einem Artikel wird postuliert, dass es beim Umgang mit und der Verfolgung von Sexualstraftaten einen „Kulturbonus für Migranten“ gäbe, die aufgrund ihrer „Kultur“ und aus „Angst vor Marginalisierung“ nicht ausreichend bestraft werden. In einem weiteren Artikel der Zeitung wird der Gebrauch von Schusswaffen hauptsächlich „nichtdeutschen Tatverdächtigen“ unterstellt. Durch diese Darstellungen werden Kriminalität, sexualisierte Gewalt und gesellschaftliche Problemlagen pauschal mit zugewanderten Menschen beziehungsweise Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit assoziiert. Zugleich wird die Vorstellung einer ungerechtfertigten Bevorzugung von Migrant*innen vermittelt, der eine Benachteiligung der übrigen Bevölkerung gegenübergestellt wird. Diese Argumentationsweise kann als rassistisch eingeordnet werden, da sie komplexe gesellschaftliche und politische Problemlagen auf die Anwesenheit von Migrant*innen beziehungsweise Geflüchteten verkürzt, strukturelle und vielfältige Ursachen für gesellschaftliche Problemlagen weitgehend ausblendet und zugewanderte Menschen als Ursache oder Sündenbock für diese Probleme konstruiert.

    Quelle: Register CW via Telegram
  • Neonaziaufkleber und homofeindliche Schmiererei in Neu-Hohenschönhausen

    20.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ahrenshooper Straße Ecke Zingster Straße wurden insgesamt drei Neonaziaufkleber gemeldet und entfernt. Auf zwei Motiven waren gegen politische Gegner*innen gerichte Parolen wie "Antifa verbieten!" und "Antifa = antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" zu lesen. Ein weiterer Aufkleber stammte vom Berliner Stützpunkt der Neonazipartei "Der III. Weg". Auf dem Motiv wurde mit dem Logo der Partei Eigenwerbung betrieben. Als Zusatz befand sich darunter die Parole "Familie, Heimat, Tradition".

    In der Zingster Straße Ecke Barther Straße wurde zudem ein Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand der rassistische Slogan "White lives matter".

    In der Ernst-Barlach-Straße wurde eine homofeindliche Parole gegen Fans des BFC Dynamo gemeldet. Auf eine Eingangstür wurde in schwarzer Farbe "BFC: You are gay!" gesprüht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Queerfeindliche Äußerung in Lichterfelde

    20.06.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Bei einer Veranstaltung in Lichterfelde kam es zu einem queerfeindlichen Vorfall. Eine besuchende Person bezeichnete eine Person in Drag als „Fasching“. Die Dragqueen war auf der Veranstaltung, um über queere Themen zu informieren. Der Vergleich würdigte die Kunstform „Drag“ als „Kostüm“ und damit als lächerlich herab.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • Rassistische, ableistische und neonazistische Parolen in der S-Bahn am Hauptbahnhof

    20.06.2026 Bezirk: Mitte

    Am Hauptbahnhof stieg eine Gruppe von ca. 10 bis 15 alkoholisierten Jugendlichen in die S-Bahn in Fahrtrichtung Lichtenberg. Die Personen trugen Kleidung mit Aufschriften wie „Lonsdale“ und „Deutschland“ und zeigten ein aggressives, randalierendes Verhalten.

    ​Während der Fahrt verhielt sich die Gruppe rassistisch und ableistisch. Zudem riefen sie den Code „1161“ (Anti-Antifa). Beim Aussteigen eines Teils der Gruppe am Bahnhof Ostkreuz (wo noch ca. 5 bis 10 Personen in der Bahn verblieben) wurde mutmaßlich die verbotene neonazistische Parole „Sieg Heil“ gerufen. Die verbleibenden Personen fuhren weiter in Richtung Nöldnerplatz/Lichtenberg.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbelei in der Köpenicker Altstadt

    20.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Kinderbereich des Kiezer Sommer spielten bei sehr hohen Temperaturen mehrere Kinder mit Wasserspritzpistolen. Als eine Gruppe Männer über den Platz ging und einer von ihnen ein wenig Wasser abbekam, baute er sich vor einem Jungen bedrohlich auf und sagte "Jetzt reden wir Deutsch!". Andere Gäste intervenierten in die Situation, da die Kinder massiv eingeschüchtert waren.

    Quelle: HdJK - Haus der Jugend Köpenick, Projekt Begegnung
  • Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    20.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nalepastr. und der Helmholzstr. wurden insgesamt ca. zehn rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die rassistischen Aufkleber enthielten die Forderung nach einer sog. "Remigration", die extrem rechten Aufkleber hatten die Aufschrift "Patriotische Aktion".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Schmiererei gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum

    20.06.2026 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Pankow wurde der Zahlencode 1161 entdeckt und übermalt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus. Ebenso wurde der Slogan "Fuck Antifa" entdeckt und übermalt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Lichterfelde West

    20.06.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle S Lichterfelde West klebte ein Sticker, der sich in seiner Darstellung gegen politische Gegner*innen der extremen Rechte richtete. Er verwendete den entmenschlichenden Ausdruck "Zecke" für politische Gegner*innen. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Oberschöneweide

    19.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Scheibe eines Kiezbüros der SPD an der Kreuzung Siemensstr./ Deulstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in Charlottenburg

    19.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Jebensstraße in der Nähe des Bahnhof Zoologischer Garten in der Charlottenburg zeigten zwei Personen bei einem Konflikt mit einer Gruppe von ca. 15 Jugendlichen den Hitlergruß.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Mobile Nachtlichter Charlottenburg
  • Neonazistischer Zahlencode in Alt-Tegel übermalt

    19.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Einkaufsstraße Alt-Tegel wurde ein Graffiti mit dem Zahlencode „161“ durch das Ergänzen einer „1“ in den neonazistischen Code „1161“ („Anti-Antifaschistische Aktion“) verändert. Der gegen Antifaschist*innen gerichtete Code wird von der extremen Rechten auch zur Markierung von Präsenz im öffentlichen Raum genutzt. Die ergänzte „1“ wurde später mit einem „X“ durchgestrichen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazistische Schmierereien in Frohnau

    19.06.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle Hubertusweg wurde sowohl auf einem Mülleimer als auch an Stromkästen der extrem rechter Zahlencode "1161" und Schmierereien mit der rassistischen Forderung nach „Remigration“ entdeckt und teilweise überklebt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazi-Zahlencodes und Naziaufkleber in Lichtenberg-Nord

    19.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Übergang am S-Bahnhof Storkower Straße, in Richtung Storkower Bogen, wurde der rassistische und NS-verherrlichende Neonazizahlencode "1488" gemeldet.

    In der Oderbruchstraße Ecke Landsberger Allee wurde ein Aufkleber von der extrem rechten Berliner Jugendgruppierung "HKO" (="Headkicks only")-Crew gefunden und entfernt. Auf dem Aufkleber stand "Pädophilen die Fresse polieren! Division H.K.O.". Diese junge Neonazigruppierung gibt vor, zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophilie vorzugehen. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Auch laut dem Verfassungsschutz setzen extreme Rechte zunehmend auf das Thema Pädokriminalität. Mit Aktionen wie dem "Pedo-Hunting" treffen sie auch auf gewaltbereite, bislang eher unpolitische Jugendliche.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Angriff am Lausitzer Platz

    19.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 15:00 Uhr wurde eine 23-jährige Frau am Lausitzer Platz rassistisch angegriffen. Zwei Männer kamen auf sie zu, beleidigten sie rassistisch, zogen ihr an den Haaren und schlugen ihr gegen den Kopf, die Rippen und den Kiefer. Als die Frau zu Boden ging, traten sie weiter auf sie ein.
    Als ein Zeuge der Frau zu Hilfe kam, flohen die Täter.
    Die Frau flüchtete sich nach Hause, wo sie zunächst ohnmächtig wurde und später die Polizei alarmierte. Ein Rettungswagen brachte sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0739 vom 20.06.2026
  • Rassistische und antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    19.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilhelmsaue wurde erneut eine Bank des Projekts "Rote Bänke" beschädigt. Über der Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" wurde "Okay dann Remigration für Verbrecher und Grenzen dicht, sonst wirds schlimmer" geschmiert. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden. Die Bank musste anschließend neu gestrichen und gestaltet werden.

    Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren. In der Schmiererei wurde das Thema instrumentalisiert, um rassistische Narrative zu verbreiten.

    Quelle: BENN Wilmersdorf
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschönhausen

    18.06.2026 Bezirk: Pankow

    Im Schloßpark wurden zwei Aufkleber entdeckt, die sich gegen den politischen Gegner richteten. Die Slogan waren "FCK Linke" und "FCK Antifa".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Aufkleber in Zehlendorf

    18.06.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Erneut klebten an einem Kiosk am Teltower Damm Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel. Die Sticker richteten sich wieder gegen Antifaschist*innen. Außerdem klebte dort ein Sticker, der eine Information zu Vielfalt und Menschenwürde als Islamismus, Linksextremismus und Antisemitismus bezeichnete. Die Sticker wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Extrem rechte Aufkleber und Hakenkreuz-Kritzeleien in Neu-Hohenschönhausen

    18.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Vincent-van-Gogh-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden.

    Auch rund um die Tramhaltestelle Welsestraße wurden 5-6 weitere Exemplare des rassistischen "Remigration"-Motivs gefunden und entfernt.

    In einer Bahn der M17 wurden zudem auf Höhe Neu-Hohenschönhausen zwei Hakenkreuz-Kritzeleien in Kombination mit dem Spruch "Für die AfD" gemeldet.

    In der Pablo-Picasso-Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem NS-verherrlichenden Motiv war eine Reichsflage, ein Reichsadler und die Parole "Deutschland, meine Heimat!" zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
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