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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitische Sticker im Boxi-Kiez

    31.10.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Boxi-Kiez wurden drei Sticker "From the river to the Sea" entfernt, auf dem sich auch ein Logo vom BDS befand.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Davidstern-Markierungen in Nord-Neukölln

    31.10.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Friedelstraße wurden zwei Davidsterne an Hausfassaden gesprüht (Durchmesser: 30 cm). In unmittelbarer Nähe befindet sich ein israelisches Restaurant. Die Markierung von Orten mit Davidsternen steht in direktem Zusammenhang mit dem Aufruf der Hamas zu Gewalt gegen Jüd*innen.

    Quelle: Register Neukölln
  • Erneut neonazistische Schmierereien in Hellersdorf-Süd

    31.10.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Nahe des Spreecenters an der Hellersdorfer Straße wurden erneut extrem rechte Schmiereien entdeckt. Wenige Tage zuvor wurden Schmierereien der Jugendorganisation des "III. Wegs" in der Umgebung entdeckt. Diese Schmierereien wurden mit grüner Farbe geschmiert. Im gleichen Stil mit grüner Farbe wurden nun erneut an der Stelle Botschaften hinterlassen, u.a. die Worte "Alle lieben Nazis".
    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte, rassistische Sticker in Lichterfelde

    31.10.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Schweizer Viertel wurden mehrere Sticker von extrem rechten Versandhändeln entdeckt und entfernt. Es klebten u.a. Sticker mit dem Spruch: "Heute sind wir tolerant- morgen fremd im eigenen Land". Dieser stammt aus einem Songtext und wurde insbesondere von der NPD geprägt. Ein weiterer Sticker eines extrem rechten Versandhandels mit rassistischem Spruch zeigt zwei stereotype Figuren in langen Gewändern, wobei ein Gewand eine Burka darstellen soll. Ein anderer Sticker richtet sich gegen antifaschistisches Engagement und stammt ebenfalls von einem extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Sticker in der Altonaer Straße

    31.10.2023 Bezirk: Spandau
    An einer Laterne wurde ein Sticker von "Studenten stehen auf" entdeckt. Zu dieser Gruppierung gehören extrem rechte Personen, die in ihren Texte den NS verharmlosen bzw. die Shoa relativieren.
    Quelle: Register Spandau
  • Hakenkreuz-Sprühereien und rechte Aufkleber in Blankenburg

    31.10.2023 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil wurde eine große Hakenkreuz-Sprüherei entdeckt und übermalt. Ebenso wurde eine Hakenkreuz-Sprüherei an einem Laternenpfahl entdeckt. Darüber hinaus wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan: "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß" (Druck18), "Make Germany white again", "Deutschland meine Heimat" (mit schwarz-weiß-rotem Hintergrund), "Better dead than red" (Druck18), andere Aufkleber, die sich gegen Antifaschismus richteten, "KuKluxKlan White Power Seczion Germany", "Sie waren die besten Soldaten der Welt" (mit schwarz-weiß-rotem Hintergrund) sowie ein Aufkleber mit einem schwarz-weiß-roten Hintergrund und einer Schwarzen Sonne.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Online-Beiträge von "Die Heimat"-Reinickendorf im Oktober

    31.10.2023 Bezirk: Reinickendorf

    "Die Heimat"-Reinickendorf, ehemals NPD, veröffentlichte im Oktober mehrere Beiträge auf Social Media. In einem Post schrieb "Die Heimat" dass ausländische Menschen von "der deutschen Melkkuh" leben würden, "während deutsche Rentner Flaschen sammeln". Menschen aus der Ukraine, Syrien, der Türkei und weiteren Ländern würden nicht auf Grund von Kriegen sondern wegen des Geldes einreisen. Geflüchtete wurden in dem Beitrag pauschal als schädlich dargestellt. In einem anderen Post wurde zu einem Bild mit einer israelischen und mehreren palestinensischen Fahnen geschrieben: "Fremde Völker importieren fremde Konflikte". Ein anderer Beitrag wies auf das neue Interkulturelle Zentrum in Wittenau hin und teilte einen lokalen Zeitungsartikel dazu. Ein User schrieb darunter einen rassitischen Kommentar, in dem er einem Mitarbeiter des Zentrums aufgrund des Fotos sexuelle Belästigung zuschrieb. Weiter stellte er migrantische Männer pauschal als Gefahr dar. Dieser Kommentar wurde nicht moderiert.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Rassistisch-einwanderungsfeindliche Aufkleber in Tiergarten

    31.10.2023 Bezirk: Mitte

    An der Potsdamer Straße, Ecke Schöneberger Ufer in Tiergarten wurden zwei rassistisch-einwanderungsfeindliche Aufkleber des extrem rechten Vereins und Kampagnenprojekts "Ein Prozent" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Angriff in Mitte

    31.10.2023 Bezirk: Mitte
    Gegen 8.00 Uhr wurde eine Frau, die Kopftuch trug, in der U-Bahn der Linie U8 am Rosenthaler Platz von einem Mann aufgrund von antimuslimischem Rassismus beleidigt und geschlagen. Drei Mitfahrende griffen ein und erreichten, dass der Angreifer die Bahn verließ. Die Frau wurde verletzt und im Krankenhaus behandelt. Sie erstattete Anzeige.
    Quelle: ReachOut
  • Rassistische und gegen politische Gegner*innen gerichtete Internet-Postings von Marzahn-Hellersdorfer AfD-Abgeordneten im Oktober 2023

    31.10.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Ein Marzahn-Hellersdorfer AfD-Abgeordneter postete im Verlauf des Oktobers 2023 mehrere rassistische Beiträge auf der Plattform „x“ (ehemals „Twitter“) und seinem YouTube-Kanal. In einem Video ist er vor einem Bauobjekt in Marzahn zu sehen. In dem Video behauptet er fälschlich, dass in Berlin bisher immer "nur so viele Wohnungen gebaut [wurden], wie Migranten nach Berlin gekommen" seien. Weiterhin suggeriert er in dem Video, dass Menschen, die geflohen sind, Schuld an den hohen Mietpreisen tragen würden. In einem weiteren Video bezeichnet er die Partei "Die Linke" mit herabwertenden Begriffen und behauptet, dass die Partei in einer "Demokratie in Deutschland nichts verloren" habe. Damit unterstellt er der Partei antidemokratisches Handeln.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rechter Aufkleber in Charlottenburg

    31.10.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße Ecke Seelingstraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten TV-Senders "Auf1" bemerkt und entfernt. AUF1 („Alternatives Unabhängiges Fernsehen, Kanal 1“) ist eine österreichische Website, die mit rassistischen, verschwörungsideologischen, Corona- und Klimawandel-leugnenden Inhalt und Desinformation ein extrem rechtes Milieu im deutschsprachigen Raum bedient. Auch antisemitische Codes werden in den Beiträgen verwendet.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rechter Aufkleber in Pankow-Zentrum

    31.10.2023 Bezirk: Pankow
    In der Florastraße Ecke Galliardstraße wurde ein selbstgemachter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen den Politischen Gegner und hatte als Slogan "Kommuies kremieren".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung

    30.10.2023 Bezirk: Berlinweit

    Es fand ein rassistischer Vorfall gegen eine Schwarze Person statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Each One Monitoring
  • Antisemitischer Sticker am Fraenkelufer

    30.10.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In unmittelbarer Nähe der Synagoge am Fraenkelufer wurde an einer Straßenlaterne ein antisemitischer Sticker angebracht: Queers for a free Palastine.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Denkmal der Nazi-Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" mit Hakenkreuzen beschmiert

    30.10.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Das Denkmal zur Erinnerung an die Nazi-Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" in Berlin-Lichtenberg wurde mit zwei Hakenkreuzen beschmiert. Die Hakenkreuze sind ungefähr 90 mal 90 sowie 80 mal 100 Zentimeter groß. Ein weiteres Hakenkreuz wurde an einem Müllcontainer in der Schulze-Boysen-Str. entdeckt.

    Quelle: Polizeimeldung vom 31.10.2023, Nr. 2029
  • III. Weg-Aufkleber in Weißensee

    30.10.2023 Bezirk: Pankow
    In der Roelkestraße Ecke Charlottenburger Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Der Aufkleber war von der AG "Erde & Zukunft" des III. Weges und hatte als Slogan "Europa Pelzfrei" sowie "Die Welt verändert sich durch dein Vorbild, nicht durch deine Meinung".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Kundgebung in Mitte israelbezogen antisemitisch umfunktioniert

    30.10.2023 Bezirk: Mitte

    Um 18.00 Uhr begann am Alexanderplatz in Mitte die Kundgebung „Weg mit dem Bürgergeld und Hartz IV!“ mit insgesamt 30 Teilnehmenden. In Rufen und mit Plakaten wurde das Existenzrecht Israels in Frage gestellt und die Schoah relativiert. Die Polizei untersagte die Veranstaltung schon nach kurzer Zeit, weil ein deutlicher Bezug zum Nahost-Konflikt mit offensichtlicher propalästinensischer Ausrichtung festgestellt worden sei, wie die Polizei mitteilte.

    Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 31.10.2023, Polizeimeldung vom 31.10.2023
  • LGBTIQ*-feindliche Aufkleber in Niederschöneweide

    30.10.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schnellerstr. wurden vier LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber nehmen Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Prenzlauer Berg

    30.10.2023 Bezirk: Pankow

    Auf der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber gefunden und entfernt. Der Aufkleber hat ein durchgestrichenes Sternchen * mit der Aufschrift "Gendern? Nicht mit mir!".

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Plakate mit Fotos von israelischen Geiseln in Friedrichsfelde zerstört

    30.10.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Sewanstr. wurden vier Plakate mit Fotos und Namen von israelischen Geiseln der Hamas abgerissen und zerstört. Plakate mit anderem Inhalt direkt daneben waren nicht betroffen. Da der Hamas-Terror gegen israelische Zivilist*innen islamistisch und antisemitisch motiviert war, wird die Zerstörung dieser Plakate als antisemitisch gewertet.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung in der S-Bahn

    30.10.2023 Bezirk: Berlinweit

    In Berlin beleidigte in der S-Bahn-Linie S1 ein Mann zwei Passagierinnen mit Kopftuch. Er beschimpfte sie mehrmals laut als "Hamas". Er forderte sie auf, die Kopftücher abzunehmen. Die betroffenen Frauen berichteten dies einer Zeitung.

    Quelle: Die Zeit 27.05.2024 (23/2024)
  • Schmiererei vom III. Weg in Marzahn

    30.10.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Blumberger Damm Ecke Sitzendorfer Straße wurde eine Schmiererei mit dem Wortlaut "D3.W" (="Der III. Weg") entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Sozialchauvinistischer Angriff im U-Bhf. Samariterstraße

    30.10.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 11:45 Uhr wurde ein im U-Bahn Bereich schnorrender Punk von einem 42-jährigen Mann mehrfach sozialchauvinistisch / klassistisch beleidigt und unvermittelt mit einem Cuttermesser angegriffen. Eine Passantin leistete 1. Hilfe, eine Mitarbeiterin des nahen Imbiss alarmierte den Notruf. Der Angreifer fügte der betroffenen Person eine 3-4 cm stark blutende Wunde an der Hand zu, die im Krankenhaus genäht werden musste. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    30.10.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten.

    Quelle: Einzelperson über Twitter
  • Antisemitischer Vorfall in Neukölln

    29.10.2023 Bezirk: Neukölln

    Es wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Antisemitismus auf Kundgebung am Gleisdreieck

    29.10.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Um 14:00 Uhr begann die Kundgebung „Für Frieden und Gerechtigkeit: Solidarität mit den Opfern in Palästina“ im Gleisdreieckpark. Laut Polizei kam es zu fünf eingeleiteten Strafverfahren wegen Volksverhetzung, Billigung von Straftaten und Beleidigungen. Über Twitter wurde berichtet, dass eine Person ein Schild mitführte, welches die Verteidigung Israels mit dem Holocaust verglich.

    Quelle: Polizei Nr. 2025, Twitter
  • Extrem rechter Aufkleber im Weitlingkiez

    29.10.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstr. wurde ein extrem rechter Aufkleber bemerkt und entfernt. Auf dem Sticker ist die Reichsflagge und die Werbung für einen rechten Telegram-Kanal zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register
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