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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitische Schmiererei in der Ohlauer Straße

    07.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Ohlauer Straße wurde die Sprayerei "Support Israel" mit "if you like genocide" kommentiert. In diesem Fall liegt ein antisemitischer Vorfall vor, da mit dem Kommentar eine pro-israelische Botschaft in das Gegenteil umgedeutet wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antiziganistische Beleidigung in Neukölln

    07.12.2023 Bezirk: Neukölln

    In einem Neuköllner Wohnhaus wird eine Familie durch andere Bewohner*innen schikaniert. Ein Nachbar sammelt Informationen hinsichtlich des Schlafverhaltens und der Freizeitgestaltung der Familienmitglieder. Die Frau des Nachbarn beleidigte die Familie als „Penner“ und forderte, dass sie zurück in ihr Land gehen solle.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antiziganistische Diskriminierung durch Kita-Mitarbeiterin in Neukölln

    07.12.2023 Bezirk: Neukölln

    In einer Neuköllner Kita wird eine Mutter von einer Mitarbeiterin aus antiziganistischer Motivation diskriminiert. In einem Gespräch mit der Erzieherin bittet die Mutter ihr Kind um eine Übersetzung, da sie die Erzieherin nicht versteht. Daraufhin verbietet die Erzieherin der Mutter das Wort und sagt: „Wenn du kein Deutsch kannst, rede ich nicht mit dir“.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antiziganistische Diskriminierung in einer Schule in Neukölln

    07.12.2023 Bezirk: Neukölln

    Während eines Schulgespräches erklärt eine Sprachmittlerin einem Vater einige Hintergründe. Die Lehrerin greift aggressiv ein und sagt zu der Sprachmittlerin: „Du übersetzt nur, was ich sage“. Als der Vater daraufhin etwas sagen will, erwidert die Lehrerin: „Und du hälst die Klappe“.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antiziganistische Diskriminierung in Neuköllner Schule

    07.12.2023 Bezirk: Neukölln

    Eine Sprachmittlerin begleitet eine Familie zu einem Termin in einer Schule in Neukölln. Als sie bei einem Wort eine Nachfrage stellt, erwidert die Lehrkraft: "Ich mache nichts für dich, wenn du kein Deutsch kannst“.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Benachteilugung beim Jobcenter Reinickendorf

    07.12.2023 Bezirk: Reinickendorf

    Beim Jobcenter Reinickendorf wurde eine Person mit spanischer Staatsangehörigkeit strukturell benachteiligt. Die Person hatte mithilfe eines Mitarbeiters auf englisch die Antragspapiere ausgefüllt, da die Deutschkenntnisse hierfür nicht ausreichten. Die nächste Mitarbeiterin verweigerte aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse die weitere Bearbeitung, zerknüllte die bereits ausgefüllten Papiere und warf sie weg. Sie sagte, die Person solle mit einem Sprachmittler wiederkommen. Es wurde weder der Mitarbeiter mit Englischkenntnissen hinzugezogen noch wurde sich an eine telefonische Sprachmittlung gewannt. Es wurden der antragstellenden Person auch keine Hinweise auf Organisationen, die Sprachmittlungen anbieten, gegeben. Die Person verließ überfordert von der Situation das Jobcenter.

    Auch wenn die Amtssprache deutsch ist, sind die Jobcenter speziell bei EU-Bürger*innen verflichtet nicht zu benachteiligen und Hilfestellungen anzubieten.

    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Chanukka-Leuchter in Schmargendorf beschädigt

    07.12.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein Mann wurde am Abend des Beginns des jüdischen Lichterfestes dabei beobachtet, wie er am Platz am Wilden Eber in Schmargendorf einen Chanukka-Leuchter umgeworfen hat. Dieser war anschließend leicht verbogen.

    Quelle: Jüdische Allgemeine vom 08.12.23, Polizeimeldung Nr. 2279 vom 08.12.23
  • Sexistische und homofeindliche Beleidigung in Pankow

    07.12.2023 Bezirk: Pankow
    Ein junger Mann wurde an der Ecke Talstraße / Thulestraße von einem maskierten jungen Mann sexistisch und homofeindlich beleidigt. Der junge Mann konnte entkommen. Der Angreifer trug ein Schal als Maske mit dem Logo der Nazi-Partei III. Weg in Mundhöhe.
    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Fennpfuhl

    06.12.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Franz-Mett-Str. wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten bemerkt. Dieser ist in einem extrem rechten Versandhandel erhältlich und titelt:"Lebe so, dass Lauterbach vor dir warnen würde". Der Aufkleber wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber am Roederplatz

    06.12.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurden erneut Aufkleber der extremen Rechten gemeldet und entfernt. Ein Aufkleber dient der extrem rechten Selbstdarstellung, der andere titelt "White power". White power ist ein Schlüsselbegriff der extremen Rechten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Mahlsdorf

    06.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Albrecht Dürer Straße Ecke Pfarrhufenanger wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Kontrolliert die Grenzen - nicht das Volk" an einem Mülleimer entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammt aus einem Versandhandel der extrem rechten Identitären Bewegung.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Fehlender Schutz und mangelhafte Betreuung im Ankunftszentrum Tegel

    06.12.2023 Bezirk: Reinickendorf

    Im Ankunftzentrum Tegel kam es zu mangelhafter Betreuung und fehlendem Schutz gegenüber Geflüchteten. In einem Gespräch mit dem Verein Yekmal berichteten kurdischen Bewohner*innen des Ankunftzentrums von verschiedenen Missständen. Frauen wurden nicht ausreichend vor sexualisierter Gewalt geschützt, es gab kein funktionierendes Beschwerde-Management und die Versorgung und Verpflegung war unzureichend. Insbesondere die Versorgung von Schwangeren, Kindern und psychisch kranken Menschen war unzulänglich. Es fehlte ein Verfahren zum Anfordern von Rettungswagen, sodass Krankenhausbehandlungen verhindert wurden.

    Quelle: Yekmal e.V.
  • III. Weg-Aufkleber in Weißensee

    06.12.2023 Bezirk: Pankow
    In der Roelckestraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte einen LGBTIQ*feindlichen Inhalt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Israelfeindlicher Aufkleber in Neukölln

    06.12.2023 Bezirk: Neukölln

    Am S-Bahnhof Hermannstraße in Nord-Neukölln wurde ein israelfeindlicher Aufkleber entdeckt.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Neonazi-Sticker am S-Bhf. Kaulsdorf

    06.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Nazi Kiez - Unsere Stadt, Unsere Regeln" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistische Sachbeschädigung in Nord-Neukölln

    06.12.2023 Bezirk: Neukölln

    Im Reuterkiez in Nord-Neukölln wurde mit schwarzer Farbe an die Fensterfront einer Bürogemeinschaft "Ece Sarigül 06.12.2022" gesprüht. Die Bürogemeinschaft hat die Porträts der Ermordeten des Hanau-Anschlages und weitere Informationen sichtbar für Passant*innen aufgehangen. Die Portraitreihe beginnt mit den Worten "Fascists kill". Der Schriftzug in Bezug auf Ece Sarigül wurde in der Nacht vom 05.12.2023 auf 06.12.2023 über die Gesichter der Hanauopfer gesprüht. Ece Sarigül wurde am 06.12.22 in Illerkirchberg von einer geflüchteten Person aus Eritrea ermordet. Die Tat wird von Rechten zur rassistischen Hetze instrumentalisiert.

    Quelle: Register Neukölln
  • Schmiererei von der Jugendorganisation des "III. Weg" in Kaulsdorf

    06.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Planitzstraße in Kaulsdorf wurden die Buchstaben "NRJ" in dunkelgrüner Farbe an einem Stromkasten geschmiert. "NRJ" steht für "Nationalrevolutionäre Jugend". Es handelt sich hierbei um die Jugendorganisation der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg".
    Quelle: Augenzeug*in
  • Sticker der extremen Rechten in Alt-Hohenschönhausen

    06.12.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Degnerstraße/ Ecke Konrad-Wolf-Straße wurden drei Aufkleber der extremen Rechten bemerkt. Einer zeigt die Reichsflagge mit dem Symbol der "Schwarzen Sonne", ein Aufkleber ist LGBTIQ*-feindlich und ein Aufkleber richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Aufkleber der "Identitären" in Wittenau

    05.12.2023 Bezirk: Reinickendorf

    In der Hermann-Piper-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber auf einem Pfahl bemerkt und entfernt. Der Sticker war von der "Identitären Bewegung" und trug neben der Abbildung eines Flugzeuges die Aufschrift "Genug jetzt! Re-migration statt Asylwahn".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Aufkleber im U-Bahnhof Turmstraße

    05.12.2023 Bezirk: Mitte

    An einer Rolltreppe im U-Bahnhof Turmstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "NS Zone" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtet sich über die Darstellung durchgestrichener Symbole auch direkt gegen die Antifa, die Linke und die Black-Lives-Matter-Bewegung.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Hakenkreuz am Kottbusser Tor

    05.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Tür im U-Bahnhof Kottbusser Tor wurde ein Hakenkreuz in einen Davidstern (ca. 30 x 30 cm, schwarzer Edding) geschmiert. Die von einer Person informierte Security (fünf Personen) interessierte sich nicht dafür, sie liefen vorbei. Eine weitere, zufällig vorbeikommende Person interessierte sich hingegen für die Schmiererei, strich mit der Hand darüber, schlug mit der Hand darauf und feierte die Schmiererei mit den Worten "Das ist die Wahrheit". Eine weitere, unbekannte Person hat das Hakenkreuz in der Folge unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Kreuzberger Puppentheater von Antisemitismus betroffen

    05.12.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auch auf das in Deutschland einzigartige jüdische und interkulturelle Puppentheater "Bubales" wirkt sich seit 7. Oktober 2023 der stärker werdende Antisemitismus aus. Bisher waren in den Vorstellungen keine Konflikte zwischen Jüd*innen und Muslimen bekannt. Nun müssen Vorstellungen unter Polizeischutz stattfinden (z. B. Feld-Theater in Berlin-Mitte) oder werden ganz abgesagt, da Auftrittsorte nicht mehr für die Sicherheit der Puppenspieler*innen garantieren können oder begründen das mit der Aussage "Es ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, dass türkische Kinder in ein jüdisches Puppentheater gehen."

    In einer Schule in Kreuzberg kam es zu einem Zwischenfall mit etwa fünf 10jährigen Jungen, die „Allah-hu-abar“ riefen. Die Erzieher*innen schritten erst ein, als das Theaterspiel unterbrochen wurde.

    In den letzten Tagen kam es auch zu antisemitischen Hass-Kommentaren in Sozial Media Bereich, wie z. B. „Ich möchte die Gehirne meiner Kinder nicht mit jüdischen Unsinn füllen lassen. Israel bekommt was es verdient!" oder „Terroristen Programm!“

    Quelle: Bubales, Süddeutsche Zeitung vom 07.11.23, RBB-online vom 18.11.23, ARD MOMA vom 05.12.23
  • Transfeindliche Schmiererei in Mariendorf

    05.12.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    An der Wand eines Gebäudes am Mariendorfer Damm, in dem sich ein Kindergarten befindet, wurde ein transfeindliches Graffiti entdeckt. Die Botschaft des Graffitis lautete "DON'T PROTECT TRANS KIDS" ( „Trans-Kinder nicht schützen“). Es handelt sich um Propaganda gegen den Slogan, der zur Unterstützung der Transgender-Rechtsbewegung verwendet wird, wobei der Schwerpunkt auf Transgender-Jugendlichen und -Kindern liegt.
    Quelle: Einzelperson über E-Mail
  • Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung

    04.12.2023 Bezirk: Mitte

    Eine aus der Ukraine geflüchtete Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Horoya Coalition
  • Antisemitische E-Mail

    04.12.2023 Bezirk: Berlinweit
    Es wird eine jüdische Organisation in einer antisemitischen E-Mail bedroht.
    Quelle: RIAS Berlin
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