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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Beleidigung und Bedrohung von couragierter Antifaschistin am Hauptbahnhof

    20.12.2023 Bezirk: Mitte

    Am Hauptbahnhof trug ein Mann eine Jacke der Marke Thor Steinar. Als er von einer couragierten Antifaschistin angesprochen wurde, ob er wisse, was er für eine Jacke trage, kam er von 10m auf 2m an die Fragestellerin heran und antwortete, es sei eine norwegische Marke, doch es wurde ihm entgegnet, dass er mal googeln sollte, da es sich um eine Nazijacke handele. Daraufhin begann er laut zu schreien, kam noch dichter an die Frau heran und beleidigte sie als "Antifa Fotze". Sie solle ihn nicht anquatschen und sich verpissen. Nach einer Weile des Rumschreiens ging er zurück zu seiner Partnerin und schrie dort immer noch rum, woraufhin ein weiterer Mann sich mit ihm solidarisierte.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Ein Schwarzer Mann wurde von der Dozentin eines Integrationskurses rassistisch behandelt

    20.12.2023 Bezirk: Spandau
    Ein Schwarzer Mann wurde eine Woche lang von einer vertretenden Dozentin rassistisch behandelt. Sie erniedrigte ihn mit ihrem Verhalten. Er musste sich ganz hinten hinsetzen und durfte im Gegensatz zu allen anderen nicht an die Tafel kommen. Die Dozentin starrte ihn die ganze Zeit an, ohne ihn anzusprechen. Der Betroffene fühlte sich dadurch die ganze Zeit schuldig und fragte sich, was an ihm falsch war. Erst nachdem er sich mit seiner Lehrkraft darüber austauschte, wurde ihm klar, dass er rassistisch behandelt wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Diskriminierung an Lichtenberger Schule

    20.12.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Es wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Schule dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Rassistische Pöbelei an einer Oberschule

    20.12.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick
    An einer Oberschule in Friedrichshagen reagierte ein Schüler auf die Aussage, dass er rassistisch sei, mit den Worten: "Ja, bin ich! Geh zurück in dein Land!"
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Sticker der extremen Rechten am S-Bahnhof Wartenberg

    20.12.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Wartenberg wurden zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten gefunden. Diese dienen der extrem rechten Selbstdarstellung und hatten Aufschriften wie "Heimatliebe ist kein Verbrechen" oder "Kampfsport statt Drogenkonsum". Auch ein Aufkleber mit "Nazikiez" wurde gemeldet. Ein weiterer titelte "Meine Katze ist wichtiger als Israel!". Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Schmiererei in Neukölln

    19.12.2023 Bezirk: Neukölln

    Am Eingang eines Wohnhauses in Neukölln wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt, die eine Vernichtungsdrohung enthält.

    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin)
  • Antisemitismus auf Versammlung in Mitte

    19.12.2023 Bezirk: Mitte

    Im Hauptbahnhof fand eine pro-palästinensische Protestaktion in Form eines "Sit-Ins" mit etwa 300 Personen statt. Dabei wurden in Reden und Sprechchören antisemitische Aussagen getätigt. Ein*e Redner*in verbreitete die Vorstellung einer jüdischen Weltverschwörung, indem globale Konflikte als von u.a. der israelischen Regierung inszeniert dargestellt wurden. Es wurde zudem "From the river to the sea", "Intifada bis zum Sieg" sowie "One Solution - End the Occupation" skandiert, was als Forderung nach einer Ein-Staaten-Lösung und somit gegen das Existenzrecht Israels gerichtet verstanden werden kann.

    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf

    19.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Albrecht-Dürer-Straße in Mahlsdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "ZECKEN BOXEN" entdeckt und entfernt. "Zecke" ist ein im extrem rechten Umfeld entstandener und gebräuchlicher Begriff, mit dem Andersdenkende abgewertet und beleidigt werden.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Beteiligung an Gedenkveranstaltung am Breitscheidplatz

    19.12.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    An dem Gedenken anlässlich des siebten Jahrestages des Anschlags auf dem Breitscheidplatz beteiligten sich verschiedene extrem rechte Akteur*innen und legten Grabkerzen mit ihrem Logo ab, um das Gedenken für ihre rassistische Propaganda instrumentalisierten. So beteiligten sich die Frauengruppe "Lukreta", aus dem Umfeld der extrem rechten "Identitäten Bewegung", und die Berliner Burschenaft Gothia, die ebenfalls personell in Teilen der "Identitären Bewegung" nahe steht, pflichtschlagend ist und der extrem rechten Deutschen Burschenschaft angehört. Zudem wurde auf Social Media von unterschiedlichen (extrem) rechten Akteur*innen zahlreiche rassistische Inhalte in Bezug auf das Gedenken verbreitet.
    Quelle: Register CW
  • Rassismus durch Dozentin in einem Integrationskurs

    19.12.2023 Bezirk: Spandau

    Die Teilnehmenden eines Integrationskurses für Deutsch als Zweitsprache, in dem die Mehrheit Fluchterfahrungen hat, wurden von der Dozentin rassistisch behandelt. Sie stellte die Frage "Warum seid ihr alle nach Deutschland gekommen?". Die Betroffenen fanden es aufgrund ihrer Status als Geflüchtete diskriminierend. Die Betroffenen sind weiterhin zum Kurs gekommen, weil unentschuldigte Fehlzeiten zu Sanktionen führen. Die Dozentin arbeitet inzwischen nicht mehr beim Träger.

    Quelle: Register Spandau
  • Antisemitische Propaganda in Charlottenburg

    18.12.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Im Umfeld des Campus' der Technischen Universität (TU) Berlin wurden erneut Flyer verteilt, auf denen die israelbezogene antisemitische Botschaft "Intifada bis zum Sieg" stand.
    Quelle: Register CW
  • Aufkleber und Schriftzüge des "III. Weg" in Niederschöneweide

    18.12.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Rund im die Ecke Bärlauchstr./ Oberspreestr. wurden ca. sieben Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", sowie deren Jugendorganisation NRJ entdeckt und entfernt.
    Zusätzlich wurden an einem Bauwagen die Schriftzüge "Europa erwache" und "D3W NRJ!" (Der 3. Weg NRJ) und an einer Baustellenabsprerrung der Schriftzug "NRJ D3W!" entdeckt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechter, rassistischer Sticker in Lichterfelde

    18.12.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    An einer sozialen Einrichtung in Lichterfelde wurde ein extrem rechter Aufkleber mit rassistischem Spruch entdeckt. Die Einrichtung arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte. Der Sticker wurde entfernt.
    Quelle: Stadtteilzentrum Steglitz e.V
  • III. Weg-Aufkleber in Weißensee

    18.12.2023 Bezirk: Pankow
    In der Buschallee wurden bei einem Einzelhandelskaufhaus ein Aufkleber der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entfernt. Der Aufkleber war von deren AG Körper und Geist.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • III. Weg-Flyer in Briefkästen in Weißensee

    18.12.2023 Bezirk: Pankow
    In Briefkästen, u.a. in der Else-Jahn-Straße, wurden Flyer der extrem rechten Partei Der III. Weg entdeckt und entsorgt. Die Flyer hatten den Slogan "Soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen!".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Neonazi-Aufkleber in der Tollensestraße

    18.12.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    An der Bushaltestelle Tollensestraße wurden zwei Neonazi-Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten einen schwarz-weiß-roten Hintergrund. Darauf waren die Worte "NS Zone" zu lesen (NS=Nationalsozialismus).
    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistische Aufkleber in Adlershof

    18.12.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Köllnischen Heide wurden ca. zehn rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern befanden sich Forderungen wie, mehr weiße Kinder zu bekommen und die 'Rassentrennung' einzuführen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Benachteiligung am Arbeitsmarkt in Berlin

    18.12.2023 Bezirk: Berlinweit

    Ein Berliner Mann verlor seinen Job. Er hatte seine Arbeit geleistet, doch er bekam keinen Lohn ausgezahlt. Der Betroffene nahm dies als rassistisch motiviert wahr, zudem wurde seine Lage ausgenutzt.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Rassistische Diskriminierung an einer Schule in Mitte

    18.12.2023 Bezirk: Mitte

    Es wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Schule im Bezirk Mitte dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Rassistische Diskriminierung an einer Schule in Mitte

    18.12.2023 Bezirk: Mitte

    Es wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Schule im Bezirk Mitte dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Rassistische Diskriminierung an einer Schule in Mitte

    18.12.2023 Bezirk: Mitte

    Es wurde eine rassistische Diskriminierung an einer Schule im Bezirk Mitte dokumentiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen
  • Antifeministische und extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    17.12.2023 Bezirk: Lichtenberg
    An der Haltestelle Zingster Str./Ribnitzer Str. wurden mehrere antifeministische Aufkleber mit der Aufschrift "Danke Mama" entdeckt. Diese Aufkleber mobilisieren für den christlich-fundamentalistischen und antifeministischen "Marsch für das Leben". An einem Supermarkt an der Ribnitzer Str. wurden Aufkleber der extremen Rechten gemeldet. Diese richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und titeln: "Ist Rot der Geist und Grün der Sinn, dann ist im Schädel Kacke drin". Alle Aufkleber wurden entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische E-Mails

    17.12.2023 Bezirk: Berlinweit
    Es erhielt eine jüdische Organisation zwei antisemitische E-Mail der selben Person.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus bei Autokorso in Mitte

    17.12.2023 Bezirk: Mitte

    Mit "Freiheit für Palästina"-Rufen fahren die Autos eines „Friedens-Autokorso“ hupend am Denkmal für die ermordeten Jüdinnen_Juden in Europa vorbei.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechter Aufkleber in Tegel

    17.12.2023 Bezirk: Reinickendorf

    In der Ziekowstraße in Tegel wurde ein extrem rechter Aufkleber von "Auf1" gemeldet und entfernt. Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • III. Weg verteilt Flyer in Weißensee

    17.12.2023 Bezirk: Pankow
    In der Nähe einer Schule in der Gustav-Adolf-Straße haben Mitglieder und/oder Sympathisant*innen der extrem rechten Partei Der III. Weg Flyer verteilt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    17.12.2023 Bezirk: Mitte
    Am Leopoldplatz in Wedding wurden drei Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift "Wir sind die Jugend ohne Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Sachbeschädigung an Gedenktafel in der Köpenicker Dammvorstadt

    17.12.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf die Gedenktafel zur Befreiung von Köpenick vom Faschismus am Platz des 23. April wurde auf einige Buchstaben eine goldene Farbe aufgetragen, sodass sich das Wort "Zeitenwende" ergibt. Es wird eine Verbindung zum verschwörungsideologischem Spektrum vermutet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitische Online-Drohung

    16.12.2023 Bezirk: Berlinweit

    Eine gegen Antisemitismus engagierte jüdische Person erhielt in den Sozialen Medien eine Nachricht mit einem roten Dreieck, welches von der Terrororganistion Hamas im Kontext des Krieg mit Israel als Symbol zur Feindmarkierung in Videos genutzt wird. Die Nachricht kann daher als Drohung verstanden werden. Das Dreieck wird in den Sozialen Medien auch als Widerstands- und Solidaritätssymbol mit Palästina in Anlehnung an die palästinensische Flagge verwendet.

    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • Antisemitische Plakate nahe Stadtpark Lichtenberg aufgehängt

    16.12.2023 Bezirk: Lichtenberg
    Während einer Kulturveranstaltung gegen Antisemitismus nahe des Stadtpark Lichtenberg wurden Plakate mit der Aufschrift: "Your grandparents were Nazis and you did support Genocide" (auf Deutsch: "Deine Großeltern waren Nazis und du unterstützt den Genozid") vor dem Eingang des Veranstaltungsortes aufgehängt. Hierbei wird die Situation in Israel/Palästina mit dem Nationalsozialismus verglichen und dieser damit relavtiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitischer Aufkleber vom "III. Weg" in Tegel

    16.12.2023 Bezirk: Reinickendorf

    In der Hatzfeldtallee in Tegel wurde ein antisemitischer Aufkleber vom "III. Weg" gesehen und entfernt. Auf dem Aufkleber stand "Keine Solidarität mit Israel" vor dem Hintergrund einer blutigen Israelflagge. Der Aufkleber war an derselben Stelle wo vorher queerfeindliche Aufkleber der extrem rechten Partei gemeldet wurden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
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