Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
02.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine zivilgesellschaftliche Organisation erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
02.01.2025 Bezirk: BerlinweitEine zivilgesellschaftliche Organisation erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
02.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Laterne und einer Ampel gegenüber des Jüdischen Museums wurden antisemitische Schmierereien entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber der NRJ in Friedrichshagen
02.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Aßmannstr. wurden drei Aufkleber der NRJ (Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg") entdeckt und entfernt.
An der Ecke Karl-Pokern-Str./ Scharnweberstr. wurde ein weiterer Aufkleber der NRJ entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
02.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Hasselwerderstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" an einem Verkehrsschild entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf
02.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Erich-Baron-Weg wurde ein Aufkleber mit dem Aufdruck "Good Night Left Side" (= Gute Nacht, Linke Seite) entdeckt. Dieser richtet sich gegen linke Menschen als politische Gegner*inner der extrem Rechten.
Quelle: Augenzeug*in -
Chanukka-Leuchter in Mitte beschädigt
02.01.2025 Bezirk: MitteAm Potsdamer Platz wurde der Chanukka-Leuchter beschädigt. Außerdem wurden Teile des Leuchters gestohlen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0039 vom 03.01.2025 -
Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord
02.01.2025 Bezirk: LichtenbergAm Hans-Zoschke-Stadion in der Normannenstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Dieser LGBTIQ*-feindliche Aufkleber titelt: "Es gibt nur zwei Geschlechter".
Auf dem Spielplatz in der Gotlindestraße Ecke Schottstraße wurde auf einem Mülleimer ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III.Weg" gesehen und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
02.01.2025 Bezirk: MitteAn einem Club in der Brückenstraße in Mitte wurde ein Aufkleber, der sich für die Freilassung eines wegen Volksverhetzung inhaftierten extrem rechten Aktivisten einsetzt, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Biesdorf
02.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Fahrstuhl eines Fitnessstudios in Biesdorf wurde eine Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt. Dieser forderte das Verbot "der" Antifa.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Sticker auf dem Rathausplatz
02.01.2025 Bezirk: SpandauAn einer Laterne auf dem Werner-Salomon-Platz vor dem Rathaus Spandau wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels entdeckt. Inhaltlich wird unterstellt, dass die demokratische Regierungsform in Deutschland ein Unrechtsstaat wäre und deshalb Widerstand dagegen gerechtfertigt sei.
Quelle: Register Spandau -
Extrem rechter Sticker und Brief mit antimuslimischem Inhalt in Lichterfelde
02.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine soziale Einrichtung in Lichterfelde erhielt antimuslimische, rassistische Propaganda per Brief. Außerdem klebte ein extrem rechter Sticker auf einem Schild am Eingang der Einrichtung. Dieser richtete sich gegen Vielfalt und stammt von einem extrem rechten Versandhandel.
Die Einrichtung ist regelmäßig von rassistischen Briefeinwürfen und extrem rechten Aufklebern betroffen. Die Einrichtung arbeitet mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und mit Einwanderungsgeschichte.
Quelle: Stadtteilzentrum Steglitz e.V. -
Gedenkort in Alt-Lichtenberg mit NS-relativierenden Plakat beklebt
02.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Schulze-Boysen-Straße wurde das Denkmal, das an die Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" erinnert, mit zwei Plakaten beklebt, auf denen NS-relativierende, rassistische und verschwörungsideologische Inhalte propagiert werden.
Auf einem der beiden Plakate wird die aktuelle politische Situation als "Ausgrenzung, Bevormundung, Gängelung" beschrieben und mit den Worten "Die Toten mahnen uns" und "Nie wieder Krieg" ein direkter NS-relativierender Zusammenhang zu der Verfolgung der "Roten Kapelle" hergestellt. Es wird zudem behauptet, es gäbe keine Meinungsfreiheit mehr, weil "die da oben" die Meinungen lenken würden. Diese verschwörungsideologische Erzählung einer Übermacht, die alles lenkt, weist antisemitische Züge auf.
Auf einem weiteren Plakat befand sich ein Gedicht, das sich gegen Migrant*innen richtet, diese abwertend als "Horden" bezeichnet und als Gefahr darstellt. Zudem wird ihnen unterstellt, "faul" zu sein und "auf Kosten anderer zu leben". Diese Aussagen sind als rassistisch zu werten und enthalten auch sozialchauvinistische Elemente, die den Wert von Menschen an deren "Nützlichkeit" messen. Des Weiteren wird in dem Gedicht von "unserem kleinen Land, dem Rest, der uns geblieben ist" geschrieben. Auch dies kann als geschichtsrevisionistische Aussage verstanden werden, welche die heutigen Grenzen der BRD als "Rest" eines größeren "Deutschen Reiches" bezeichnet.
Quelle: Lichtenberger Register, VVN-BdA Lichtenberg -
Hakenkreuz im Weitlingkiez
02.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Margaretenstraße wurde auf dem Parklet ein Hakenkreuz in roter Farbe gesehen und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber des "III. Weg" in der Köpenicker Dammvorstadt
02.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Köpenick wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindlicher Sticker in Charlottenburg
02.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Schloßstraße in Charlottenburg wurden mehrere Aufkleber einer verschwörungsideolgischen Gruppe gefunden, einer davon enthielt zusätzlich LGBTIQ*-feindliche Inhalte.
Quelle: Register CW -
LGBTIQ*-feindlicher Vorfall in Tempelhof-Schöneberg
02.01.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn Berlin fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Queer-Home -
Rassistische Kommentare auf Internetportal
02.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Nachbarschaftsportal nebenan.de kam es in einer lokalen Gruppe in einer Debatte zum Böllerverbot mehrfach zu rassistischen Kommentaren. So wurde pauschalisierend behauptet, dass Überlegungen zu einem Böllerverbot ausschließlich aufgrund von Geflüchten und migrantischen Menschen notwendig seien. In einem Beitrag wurde es so dargestellt, dass Geflüchtete keine nachvollziehbaren Fluchtgründe hätten, sondern nur aufgrund von Sozialleistungen nach Deutschland migrieren würden und um dann hier "Krieg zu spielen".
Quelle: Register CW -
Rassistischer Schriftzug in Wartenberg
02.01.2025 Bezirk: LichtenbergAm Berl wurde auf einem Spielplatz das N-Wort an ein Spielgerät geschrieben. Es wurde dort zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift "Lesen Lieben Kämpfen" an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Süd
02.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn Marzahn-Süd wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt, welche sich gegen geflüchtete Menschen richten. Sowie ein weiterer Aufkleber des extrem rechten Kampagnenprojekts "Ein Prozent".
Später wurden in der Elisabethstraße zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland meine Heimat" mit Reichsflaggen-Hintergrund und Reichsadler gesichtet. An der Ecke Allee der Kosmonauten/Poelchaustraße wurde zudem ein Aufkleber der "Jungen Alternative Brandenburg" gefunden. Dies ist die offizielle Jugendorganisation der "AfD Brandenburg", welche vom Verfassungschutz als extrem rechts eingestuft wird.
Quelle: Augenzeug*innen -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Marzahn-Mitte
02.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Lea-Grundig-Straße wurde eine "FCK AFA" (= Fuck Antifa) entdeckt. Diese richtete sich gegen Antifaschist*innen als politische Gegner*innen der extrem Rechten. Daneben war eine "AFD <3" Schmiererei zu sehen.
Quelle: Augenzeug*in -
Vielzahl an NS-verherrlichender und extrem rechter Propaganda in Hellersdorf-Nord
02.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfNachmittags wurde auf einem Mülleimer eines Supermarkts am Cottbuser Platz ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Kurze Zeit später wurden rund um den Kurt-Weill-Platz vier extrem rechte und neonazistische Aufkleber gefunden. Darunter waren Aufkleber des "Ku Klux Klans" und der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Sowie ein Aufkleber der Reichsflagge. Sie wurden alle entfernt.
Darüber hinaus wurden am späten Abend zehn neonazistische Aufkleber gesichtet. Diese waren verteilt über den Oschatzer Ring, der Zerbster Straße und derTangermünder Straße/Stendaler Straße. Zum Teil propagierten diese einen "Nazi Kiez" und eine "NS-Zone". Einige von ihnen wurden entfernt.
Quelle: Augenzeug*innen -
Angriff gegen politische Gegner*innen in Marzahn-Hellersdorf
01.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Januar ereignete sich im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ein Angriff mit Körperverletzung gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Das genaue Datum liegt nicht vor.Quelle: Schriftliche Anfrage AGH Nr. 19-22451 -
Angriff gegen politische Gegnerschaft
01.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Bezirk ereignete sich ein Angriff mit Körperverletzung gegen politische Gegnerschaft. Das genaue Datum wurde von der Polizei nicht bekannt gegeben.
Quelle: Schriftliche Anfrage AGH Nr. 19-22451 -
Angriff in Marzahn-Hellersdorf
01.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand im Monat Januar eine rassistisch motivierte Körperverletzung statt. Das genaue Datum ist den Berliner Registern nicht bekannt.Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin: Schriftliche Anfrage in Drucksache Nr. 19-22451 -
Angriff in Marzahn-Hellersdorf
01.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand im Monat Januar eine Körperverletzung gegen eine*n politische*n Gegner*in der extremen Rechten statt. Das genaue Datum ist den Berliner Registern nicht bekannt.Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin: Schriftliche Anfrage in Drucksache Nr. 19-22451 -
Antisemitischer Angriff in Friedrichshain
01.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Angriff.Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistisch motivierter Angriff in Neukölln
01.01.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich ein antiziganistisch motivierter Angriff.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19-22451 -
Aufkleber des "III. Weg" in Friedrichshagen
01.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Aßmannstr. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Alt-Lichtenberg
01.01.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Gudrunstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" gesehen und entfernt, der sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber mit antisemitischen Inhalt im Prenzlauer Berg
01.01.2025 Bezirk: PankowAuf einem Auto klebte ein Aufkleber von einem Landkartenumriss, der das israelische Staatsgebiet umfasst, mit dem Schriftzug „Palästina“
Quelle: RIAS -
Erneut rassistischer Angriff in Mitte
01.01.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich erneut ein rassistischer Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 22451 -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
01.01.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Köpenick wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Reichsflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Aufkleber in Mahlsdorf
01.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltstelle Lemkestraße/Kieler Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen richtete. Darauf war der Slogan "Good night left side" und eine Darstellung einer Person, die mit einem Baseballschläger einen roten Stern zertrümmert, abgebildet. Der Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Flugblätter mit Falschinformation in Grunewald
01.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn den ersten Januartagen wurden rund um die Wernerstraße im Grunewald Flyer in Briefkästen verteilt, deren Inhalt als rassistischt eingeordnet werden kann. Es ist unbekannt, wer den Flyer verteilt hat.
In den Flyern wurde die Falschinformation verbreitet, dass im ehemaligen Seniorenheim Elsbeth-Seidel-Haus in der Wernerstraße eine Geflüchtetenunterkunft entstehen soll. Im Text wurde der abwertende Begriff "Asylantenheim" verwendet. Geflüchtete wurden pauschalisierend als Bedrohung für den Ortsteil dargestellt.
Zudem wurde behauptet, dass für deutsche Pflegebedürftige kein Geld vorhanden sei, für Geflüchtete aber schon. Diese Gegenüberstellung dient dazu, eine vermeintliche Konkurrenz zwischen alten, pflegebedürftigen Menschen und Asylsuchenden zu konstruieren, obwohl es sich um zwei völlig unterschiedliche sozialpolitische Bereiche handelt.
Außerdem wurde die Unterbringung von Geflüchteten als „katastrophal“ für den Ortsteil bezeichnet. Dadurch wird suggeriert, dass Migration automatisch mit Verfall, Unsicherheit oder sozialem Niedergang verbunden sei.
Quelle: Newsletter des Tagesspiegel Charlottenburg-Wilmersdorf vom 31.01.25, Register CW -
LGBTIQ*-feindliche strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
01.01.2025 Bezirk: NeuköllnIm Bezirk Neukölln fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
Neonazistischer Angriff am S-Bahnhof Mahlsdorf
01.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Mahlsdorf kam es zu einem neonazistischen Angriff durch einen unbekannten Mann, der in Begleitung einer unbekannte Frau war. Nachdem eine Person einen Aufkleber mit der Aufschrift "I ♥ Hitler" an der Anzeigetafel der Bushaltestelle unkenntlich gemacht hat, wurde die Person unvermittelt von dem unbekannten Mann angegriffen, beschimpft und getreten. Die Begleiterin des Angreifers versuchte diesen mehrfach zurückzuhalten. Der Angreifer versuchte dennoch, weitere Attacken auszuüben und drohte mehrfach damit, die betroffene Person zu töten. Der unbekannten Frau gelang es nach mehreren Minuten, den Mann von weiteren Taten abzuhalten.
Quelle: Augenzeug*in -
Neonazistische und extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd
01.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nacht wurden in der Lily-Braun-Straße und Am Baltenring zwei Schmierereien der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und der dazugehörigen Jugendorganisation "NRJ" entdeckt.
Am darauf folgendem Abend wurden zudem zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Einer von ihnen richtete sich gegen geflüchtete Menschen und der andere trug einen "Adolf Hitler- verehrenden" Aufdruck.
Quelle: Augenzeug*innen -
NS-verherrlichende Schmiererei in Westend
01.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Hammarskjöldplatz in Westend wurden mehrmals die Buchstaben "SS" geschmiert.
Quelle: Register CW via Signal -
Queerfeindliche Benachteiligung in Steglitz-Zehlendorf
01.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Steglitz-Zehlendorf fand eine queerfeindliche strukturelle Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Um die betroffenen Personen zu schützen wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: QueerHome* -
Queerfeindliche Benachteiligung in Steglitz-Zehlendorf
01.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIm Bezirk Steglitz-Zehlendorf kam es zu einer queerfeindlichen strukturellen Benachteiligung. Um betroffene Personen zu schützen, würde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: QueerHome* -
Queerfeindliche Diskriminierung in Reinickendorf
01.01.2025 Bezirk: ReinickendorfIn Reinickendorf fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QUEERHOME* -
Rassistischer Angriff am Kottbusser Tor
01.01.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn einem Supermarkt in der Nähe des Kottbusser Tors werden zwei Personen, die Kufiyas tragen, von einem Mann rassistisch und sexistisch beleidigt. Als eine Betroffene anfängt zu filmen, stößt und würgt er die Person am Hals. Niemand schreitet ein.
Quelle: ReachOut Berlin -
Rassistischer Angriff in Marzahn-Hellersdorf
01.01.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Januar ereignete sich im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ein rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum liegt nicht vor.Quelle: Schriftliche Anfrage AGH Nr. 19-22451 -
Rassistischer Angriff in Mitte
01.01.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 22451 -
Rassistischer Angriff in Pankow
01.01.2025 Bezirk: PankowIm Bezirk Pankow ereignete sich ein rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 22 451 -
Rassistische strukturelle Benachteiligung in Steglitz-Zehlendorf
01.01.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer Sammelunterkunft in Steglitz-Zehlendorf kam es zu fortgesetzten rassistischen Diskriminierungen einer Schwarzen Person.
Quelle: Register Mitte -
Strukturelle Diskriminierung von Schwarzer Person mit Behinderung durch Lichtenberger Behörde
01.01.2025 Bezirk: LichtenbergEine Schwarze Person mit Behinderung wurde durch eine Lichtenberger Behörde strukturell diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Transfeindliche Handreichung der Berliner Bäder-Betriebe
01.01.2025 Bezirk: BerlinweitMit Stand des 1. Januars 2025 veröffentlichten die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) eine interne Handreichung zum Umgang mit Badegästen im Bezug auf das Selbstbestimmungsgesetz auf ihrer Website. Das Gesetz regelt das Verfahren für trans- und intergeschlechtliche Menschen bei der Änderung ihres Vornamens und Geschlechtseintrags.
Die Handreichung war zunächst für alle Mitarbeitenden der 63 Standorte der BBB verpflichtend. Sie wurde im März 2025 nach einem Empfehlungsschreiben der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung nicht mehr verwendet .
In ihrem Schreiben unterschieden die BBB zwischen Frauen und trans Personen. Dies kann so verstanden werden, dass sie trans Frauen nicht als Frauen begreifen und ihnen nicht dieselben Rechte zugestehen würden. Darüber hinaus sah die Leitlinie vor, dass Menschen gemäß ihrer primären Geschlechtsmerkmale, also ihrer Genitalien, Umkleiden und Klos zugewiesen werden sollten. Dabei wären Menschen nach Augenschein den vermuteten Genitalien einem der beiden Geschlechter Mann und Frau zugewiesen worden, was zu diskriminierenden Falschbewertungen hätte führen können und auch intergeschlechtliche sowie nicht-binärgeschlechtliche Menschen ausschlösse.
Quelle: Frag den Staat, Abgeordnetenhaus Berlin DS-19/21750, Tagesspiegel 17.03.2025 -
Weiterer rassistischer Angriff in Mitte
01.01.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein weiterer rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 22451