Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
04.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Proskauer Straße wurde ein Gedenkposter für in Auschwitz ermordete angekratzt.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Schmierereien an Wahlkreisbüro in Gropiusstadt
04.02.2025 Bezirk: NeuköllnAn einem Wahlkreisbüro der SPD in der Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden antisemitische und NS-relativierende Schmierereien entdeckt. Darunter war ein rotes Dreieck. Dieses gilt als Kennzeichen der Terrororganisation Hamas und wird seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 vermehrt für die Markierung potenzieller Angriffsziele benutzt.
Quelle: Tagesspiegel vom 05.02.2025, Polizeimeldung vom 05.02.2025 (Nr. 0323) -
Aufkleber gegen Antifaschismus in Pankow-Zentrum
04.02.2025 Bezirk: PankowIn der Vesaliusstraße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "FCK Antifa" (=Scheiß Antifaschismus) entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen Linke in Johannisthal
04.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Landschaftspark Johannisthal wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der ein Fadenkreuz auf einem Linken-Aufkleber darstellte. Durch die Darstellung eines detaillierten Fadenkreuzes ist von einem Gewaltaufruf auszugehen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen am S-Bahnhof Westend
04.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm S-Bahnhof Westend wurden mehrere Aufkleber gefunden und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten.
Quelle: Register CW -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Mitte
04.02.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Erneut neonazistischer Zahlencode in Rudow
04.02.2025 Bezirk: NeuköllnAm U-Bahnhof Rudow wurde erneut der neonazistische Zahlencode "1161" in roter Farbe geschmiert. Der Code steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
04.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber stammte von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und bewarb deren Sport-AG, der andere stammte aus dem neonazistischen Onlineshop "Druck18".
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Extrem rechte Propagana in Tiergarten
04.02.2025 Bezirk: MitteIn der Lützowstraße in Tiergarten wurde ein rassistischer Aufkleber, der zu "Remigration" aufrief, entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
04.02.2025 Bezirk: MitteIn der Müllerstraße in Wedding wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Fennpfuhl
04.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Max-Brunnow-Straße wurde ein Aufkleber der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Dieser richtet sich gegen die Grünen und titelt den extrem rechten und nationalsozialistisch geprägten Kampfbegriff: "Volksverrat".
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz auf Wahlwerbung in der Hasenheide
04.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 9:00 Uhr wurde in einem Wohnhaus in der Hasenheide auf einer Wahlwerbung (Türgriffanhänger) der Partei Die Linke ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz auf dem Kopf des Kandidaten entdeckt. Der Vorfall wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Quelle: Berliner Register -
Hakenkreuz in Adlershof
04.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Adlershof wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ* feindlicher Vorfall in Tempelhof-Schöneberg
04.02.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn Berlin fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Queer-Home -
Mehrere extrem rechte Aufkleber in Wartenberg
04.02.2025 Bezirk: LichtenbergAuf dem Gelände eines Supermarkts in Wartenberg wurden mehrere extrem rechte Aufkleber mit NS-verherrlichenden, rassistischen und LGBTIQ*-feindlichen Inhalten entdeckt und entfernt. Einer der NS-verherrlichenden Aufkleber zeigte eine Karte vom "Deutschen Reich" in den Grenzen von 1937 mit dem Slogan "Das ganze Deutschland soll es sein!". Zwei der Aufkleber stammen vom extrem rechten Verein "Ein Prozent": einer zeigt den rassistischen Slogan "Abschieben schafft Wohnraum", auf dem anderen sind weiße Kinderhände abgebildet, die sich aus einem Abgrund aus Regenbogenfarben emporrecken und darauf ist zu lesen: "Keine Gender-Ideologie in Schulen und Kitas! Finger weg von unseren Kindern!". Diese Aussage kann als LGBTIQ-feindlich verstanden werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistischer Zahlencode im Bahnhof Blaschkoallee
04.02.2025 Bezirk: NeuköllnIm Bahnhof Blaschkoallee im Bezirksteil Britz wurde mehrfach der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Der Code steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Quelle: Register Neukölln via Signal -
NS-verherrlichende und antisemitische Pöbelei in der U-Bahn in Mitte
04.02.2025 Bezirk: MitteEin betrunkener Mann rief in der U-Bahnlinie 6 in Mitte mehrfach: "Ich bin Adolf Hitler". Außerdem gab er weitere NS-verherrlichende und antisemitische Kommentare von sich. Eine einzelnde Frau widersprach ihm, eine weitere setzte sich unterstützend neben sie. Alle anderen Fahrgäste schwiegen, stiegen aus oder zeigten sich belustigt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber im Ilsekiez
04.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Ilsestraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, auf dem eine anti-Schwarze rassistische Abbildung und der Spruch "Kein Geld für Wirtschaftsflüchtlinge" zu sehen war. Der Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Onlineversand.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Frohnau
04.02.2025 Bezirk: ReinickendorfAm S-Bahnhof Frohnau wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Unser Volks zuerst; Autarkie Souveränität Remigration" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Sticker in der Jagowstraße
04.02.2025 Bezirk: SpandauAn der Straßenecke zur Lasiuszeile wurde ein rassistischer Sticker entdeckt ("Refugees not welcome") und entfernt.
Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf -
Antifeministische und rassistische Propaganda in Lichtenberg-Mitte
03.02.2025 Bezirk: LichtenbergAm U-Bahnhof Friedrichsfelde wurde eine Plakatwand mit dem Wort "Fotze!" beschmiert, das auf antifeministische Weise die abgebildete Grünen-Politikerin Annalena Baerbock herabwürdigt.
An der Bushaltestelle Balatonstraße wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Anti-kurdischer Rassismus im Supermarkt in Mitte
03.02.2025 Bezirk: MitteEine kurdische Person wurde in einem Supermarkt im Bezirk Mitte des Diebstahls beschuldigt, weil er die Waren, die er kaufen wollte, in der Hand hielt, anstatt sie in einen Einkaufskorb zu legen.
Quelle: Yekmal e.V. -
Antimuslimisch-rassistische Bemerkungen bei einer Bundesbehörde
03.02.2025 Bezirk: MitteEine Zeuge berichtete, dass ein Angestellter einer Bundesbehörde wiederholt antimuslimischen Rassismus und völkische Ideeologie unter Kolleg+innen verbreitet habe. Unter anderem äußerte er sich mehrfach gegen Kopftuch tragende Frauen und sagte, "der Islam" gehöre nicht hier her und "wir" bräuchten nichts Fremdes.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in der Spandauer Altstadt
03.02.2025 Bezirk: SpandauEine weiße Frau traf eine Schwarze Frau, die sie kannte, und grüßte sie. Die Schwarze Frau erwiderte den Gruß. Zwei Passantinnen hörten dies und äußerten im Vorbeigehen rassistische Kommentare.
Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH) -
Anti-Schwarzer Rassismus in Spandau
03.02.2025 Bezirk: SpandauEin Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Benachteiligung fand im beruflichen Kontext in Spandau statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: EOTO / Each One Monitoring -
Antisemitische Schmiererei in der Emser Straße
03.02.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Emser Straße in Nord-Neukölln wurde eine antisemitische Schmiererei mit der Aufschrift "Fuck Juice" entdeckt. Das Wort "Juice" dient hierbei als Chiffre für "Jews" (=Jüdinnen*Juden). Die Schmiererei wurde inzwischen entfernt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Antiziganistische Äußerungen
03.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Person äußerte sich in einem Gespräch antiziganistisch, in dem sie rassistische Narrative auf andere Personen im Rahmen von Kulturalisierung übertrug. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
Kulturalisierung bedeutet, Menschen auf ihre vermeintliche kulturelle Zugehörigkeit zu reduzieren und kulturelle Unterschiede als natürliche, unveränderliche Wesensmerkmale zu betrachten, was eine Form von kulturellem Rassismus darstellt.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Beleidigung in Neukölln
03.02.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln ereignete sich eine antiziganistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Alt-Lichtenberg
03.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Atzpodienstraße wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten richten. Einer der Aufkleber zeigte ein durchgestrichenes "Hammer-und-Sichel-Symbol", ein anderer titelte: "We hate Antifa".
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Berlin
03.02.2025 Bezirk: BerlinweitEiner Person mit chronischer Erkrankung wurden angemessene Hilfeleistungen in einer Institution verweigert. Weitere Informationen werden zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Diskriminierung in Berlin
03.02.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person wurde bei der Wohnungssuche behindertendfeindlich diskriminiert.Quelle: Register Mitte -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
03.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Riesaer Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ mit dem rassistischen Slogan „Kriminelle Ausländer raus“ entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Süd
03.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Eingangsschild des U-Bahnhofs Cottbusser Platz klebten erneut zwei Aufkleber mit der Aufschrift „I (Herz) HTLR“ (Ich liebe Hitler). Sie wurden überklebt. In der Nähe des U-Bahnhofes Kienberg wurden zwei weitere Aufkleber entdeckt, die aus einem neonazistischen Versandhandel stammten. Auf einem Sticker befand sich ein rassistisches Motiv mit der Aufschrift „Refugees not Welcome", auf dem anderen war der Slogan „Love Football Hate Antifa", abgebildet, wobei das A in „Hate“ als Schlagring dargestellt war. Somit handelt es sich um eine Gewaltandrohung gegen die politische Gegnerschaft.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Lichterfelde
03.02.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm S-Bahnhof Botanischer Garten wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Er richtete sich gegen antifaschistisches Engagement. Der Sticker wurde entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Extrem rechte Propaganda in Marzahn-Süd
03.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramstation Adersleber Weg wurden Wahlplakate der Partei „Die Linke“ abgerissen und mit einem Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ beklebt. An der Haltestelle Alt-Marzahn klebten diverse Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversand. Diese hatten unter anderem die NS-verherrlichenden Motive „Kein Verbot für schwarz-weiß-rot“ und „Kniet nieder, die Deutschen kommen“ in Kombination mit einem Schlagring und einem darauf abgebildeten Eisernen Kreuz. Weitere Aufkleber zeigten die „Schwarze Sonne“ und den Slogan „Fck Antifa“.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber im Ostseeviertel
03.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Reriker Straße Ecke Kühlungsborner Straße sowie in der Nienhagener Straße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Lesen, lieben, kämpfen" entdeckt und entfernt, die für einen extrem rechten Versandhandel warben.
Ein weiterer Aufkleber, der die Abschiebung von "Talahons" forderte, wurde in der Zingster Straße Ecke Ribnitzer Straße entfernt. Der Begriff "Talahon" kommt aus der Jugendsprache und war zu Beginn eine positive Selbstbezeichnung von migrantischen und migrantisierten Jugendlichen. Auch dieser Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Versandhandel.Quelle: Lichtenberger Register -
NS-verherrlichender Aufkleber in Rudow
03.02.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einem Mülleimer in der Nähe des Bahnhofes Rudow wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser zeigte einen Reichsadler und die Worte "Deutsches Reichsgebiet" in Frakturschrift.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Zehlendorf
03.02.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Brücke am Colmarer Weg wurde ein Aufkleber gesichtet, der sich gegen antifaschistisch Engagierte richtet. Der Sticker wurde entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Sozialen Messenger -
Rassistische Beleidigung im Bus M36
03.02.2025 Bezirk: SpandauEine jüngere Frau saß im M36 und sprach auf Farsi am Handy. Der Platz rechts neben ihr war frei. Eine ältere Frau wollte sich setzen. Daraufhin rückte die Jüngere mit den Beinen zur Seite, damit die Ältere an ihr vorbei zum freien Platz konnte.
Die Ältere mochte aber auf dem bereits besetzten Platz sitzen und sagte zu der telefonierenden Jüngeren: "Verstehen Sie mich? Salam aleikum!" Die Jüngere wollte ihr Telefonat nicht unterbrechen und reagierte nicht. Da wendete sich die Ältere mehrfach an die anderen Fahrgäste mit den Worten: "Sie versteht mich nicht!" Die jüngere Frau, die perfekt Deutsch versteht und spricht, fühlte sich rassistisch beleidigt. (Das Datum ist dem Register Spandau bekannt und wurde aus Datenschutzgründen im Vorfall verändert.)
Quelle: GIZ gGmbH -
Rassistische Pöbelei an Wahlkampfstand der SPD in Adlershof
03.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickWährend eines SPD-Wahlkampfstandes am S-Bahnhof Adlershof kam ein Mann auf die Direktkandidatin zu und brüllte sie an, dass sie dahin gehen solle, wo sie herkomme. Danach ging er aggressiv pöbelnd auf zwei Wahlkämpfende zu und beleidigte diese persönlich.
Quelle: SPD Treptow-Köpenick -
Rassistischer Angriff in Schöneberg-Süd
03.02.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Ebersstraße wurde eine Frau, die gerade auf Spanisch telefonierte, von zwei jungen Männern auf einem E-Scooter beleidigt und bespuckt. Der Angriff erfolgte aus rassistischer Motivation.
Quelle: Einzelperson über E-Mail -
Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Revaler Straße
03.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der DHL-Packstation in der Revaler Straße wurde ein antifaschistischer Sticker überklebt. Der Aufkleber stammte von einem extrem rechten Musiklabel und trug neben verschiedenen durchgestrichenen linken Grafiken die Aufschrift "Überklebt Du Zecke!"
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Ableistische Diskriminierung am Wohnort
02.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn Lichtenberg beantragte eine Person eine Unterstellmöglichkeit für ihren Rollstuhl vor dem Wohnhaus. Der Antrag wurde vom Vermieter abgelehnt. Weitere Information werden zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderung -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Alt-Lichtenberg
02.02.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Schaufenster des Ring-Center II in der Frankfurter Allee wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber von "Der III.Weg" in Alt-Hohenschönhausen
02.02.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Zechliner Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gesehen und entfernt. Der Aufkleber trägt die Aufschrift "Antifa-Banden zerschlagen" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Ost
02.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle des U-Bahnhofs Hellersdorf wurden zwei Aufkleber entdeckt, die sich gegen Antifaschismus richteten. Auf dem Kastanienboulevard wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ mit dem Slogan „Deutsch bleiben statt Mainstream“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Pöbelei in Tiergarten
02.02.2025 Bezirk: MitteIn der Tiergartenstraße pöbelte eine Gruppe junger Neonazis und versuchte, Teilnehmende einer antifaschistischen Demonstration zu provozieren.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechter Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Pankow
02.02.2025 Bezirk: PankowAn einem Straßenverkehrsschild in der Vesaliusstraße wurde ein Aufkleber entdeckt, der den Wortlaut "FCK ANTIFA" enthält und sich damit gegen linke Aktivist*innen und Antifaschist*innen richtet.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Aufkleber in Rummelsburg
02.02.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Verkehrsschild vor der Max-Taut-Schule in der Fischerstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Die Heimat" (vormals NPD) entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz und extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord
02.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das in ein Bahnsteiggebäude eingeritzt war. Es wurde überklebt. An der Weiherkette wurde an einem Schild ein Aufkleber mit der Aufschrift „Kein Verbot für schwarz-weiß-rot“ entfernt. Zudem wurde auf dem Wuhletalweg der LGBTIQ*-feindliche Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ mit dem Slogan „Deutsch bleiben statt Mainstream“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in