Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
21.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Stromkasten vor der Ernst-Haeckel-Schule wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Lebensgefährlicher antisemitischer Angriff am Holocaust-Denkmal in Mitte
21.02.2025 Bezirk: MitteAm Stelenfeld des Denkmals für die ermordeten Jüdinnen*Juden Europas griff ein 19-Jähriger gegen 18:00 Uhr einen 30 Jahre alten spanischen Touristen mit einem Messer an, nachdem er sich diesem von hinten genähert hatte. Anschließend flüchtete der Angreifer. Der Angegriffene erlitt dadurch lebensgefährliche Verletzungen am Hals. Der Angreifer wurde gegen 20:45 Uhr auf Polizeikräfte festgenommen, die dessen blutverschmierten Hände und die mit Blut beschmutzte Hose bemerkten. Der Tatverdächtige habe angegeben, in ihm sei seit einigen Wochen der Plan gereift, "Juden zu töten", teilten Polizei und Generalstaatsanwaltschaft mit. Vor diesem Hintergrund sei auch die Auswahl des Tatorts erfolgt.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0462 vom 22.02.2025, Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Berlin vom 22.02.2025, RBB24 vom 22.02.2025, Tagesspiegel vom 22.02.2025, taz vom 22.02.2025 -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Oberschöneweide
21.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Plönzeile / Firlstr. wurde an einem Straßenschild ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Drohungen in Friedrichshagen
21.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem S-Bahnhof schrie eine Gruppe "Kanacken abschlachten" und "Sei schlau, wähl blau".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Marzahn-Mitte
21.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf der Marzahner Promenade wurde auf einem Wahlplakat der Partei Die Linke ein Aufkleber aus einem Versandhandel der neonazistischen Partei „Die Heimat“ entdeckt und entfernt. Darauf zu sehen sind drei vermummte Figuren, von denen einer mit einer Hand das rassistische „White Power“-Symbol formt und der „Unser Land“. Im Hintergrund ist die sogenannte Stolzflagge zu sehen. Diese war das Symbol der extrem rechten, nationalistischen „Stolzmonat"-Kampagne, die den Pride-Monat sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* verhöhnen und abwerten sollte.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Tegel
21.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Tile-Brügge-Weg Ecke Marzahnstraße in Tegel wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber waren bunte Flugzeuge abgebildet, die ein Herz bildeten. Unter dem Herz stand "Remigration". Der Kampfbegriff "Remigration" steht für die Ausweisung und Vertreibung von Menschen mit Migrationsgeschichte. Der rassistische Begriff wurde hier mit bunten Farben und dem Herz symbolisch mit Vielfalt und Liebe verknüpft.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Pankow
21.02.2025 Bezirk: PankowIn der Florastraße wurden zwei „FCK AFA“-Aufkleber (Abkürzung für „Fuck Antifa“) entdeckt und überklebt. Diese richteten sich gegen Antifaschistinnen als politische Gegnerinnen der extremen Rechten.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Schmiererei mit rassistischem und sozialchauvinistischem Inhalt in Steglitz
21.02.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm S-Bahnhof "Rathaus Steglitz" wurde eine Schmiererei entdeckt mit der rassistischen Aussage "Ausländer" seien "scheisse" und sollen "raus". Dazu stand außerdem der abwertende Ausdruck "samt Penner".
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Rigaer Straße
21.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergNeben einem Discounter in der Rigaer Straße war an einem Fallrohr ein Sticker eines rechten Onlinehandels angebracht mit dem Slogan "Antifaschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Wahlplakate beschmiert in Charlottenburg
21.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn der Ecke Cauerstr./Guerickestr. in Charlottenburg wurden mehrere Plakate der Partei "Bündnis 90/Die Grünen" unter anderem mit einem Hitlerbart und dem Schriftzug "Pädophil" beschmiert.
Quelle: Register CW via Signal -
Angriff gegen politische Gegner*Innen in Prenzlauer Berg
20.02.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Greifswalder Straße versuchte eine Gruppe rechter Jugendlicher, den Wahlkampfstand der Partei Die Linke zu sabotieren, indem sie rechte Aufkleber auf das Informationsmaterial klebten.
Die Personen am Infostand bemühten sich, die Situation unter Kontrolle zu halten, um eine Eskalation zu vermeiden. Dennoch kam es zu einem körperlichen Übergriff auf die jüngste Person am Infostand, die von hinten gestoßen wurde.Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Antisemitische Propaganda in Berlin
20.02.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
20.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Franz-Klühs-Straße wurde die Schmiererei „FIGHT ZIOS“ entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
20.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Sticker in der Warschauer Straße entfernt
20.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVon einem Laternenmast in Höhe des S- und U-Bahnhofs Warschauer Straße wurde gegen 20:30 Uhr ein antisemitischer Sticker entfernt. Darauf stand "ZIONISM IS RACISM IS FASCISM".
Quelle: Berliner Register -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
20.02.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in der Köpenicker Dammvorstadt
20.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Elcknerplatz wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen an einem Bauzaun entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf
20.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Tangermünder Str. wurde ein Aufkleber mit Reichsflagge und dem Symbol der Schwarzen Sonne entdeckt. In der Stendaler Str. wurde ebenfalls ein Aufkleber der extremen Rechten mit der Aufschrift: "Freiheit für Deutschland" gemeldet.
Quelle: Koordinierung der Berliner Register -
Extrem rechte Propaganda in Lichtenberg-Mitte
20.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Baikalstraße Ecke Balatonstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift "SCHWEIGEN heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist DEIN LAND! Hol es dir zurück!" entdeckt und entfernt.
In der Zachertstraße wurde an einer Hauswand eine Schmiererei entdeckt, die mehrmals das rassistische N-Wort enthält.
In der Wönnichstraße wurde an einem Fallrohr ein Aufkleber mit der Aufschrift "Heimat, Freiheit, Tradition" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Online-Versand.
An der Dathepromenade wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good night left side" gefunden. Der Aufkleber war in schwarz-weiß-rot gehalten und darauf war eine Person abgebildet, die mit einem Baseballschläger einen roten Stern zertrümmert. Der Aufkleber richtete sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
20.02.2025 Bezirk: MitteAm Michaelkirchplatz im Ortsteil Mitte wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuz an Friedenauer Schule gesprüht
20.02.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Morgen wurde in einer Schule in Friedenau ein Hakenkreuz in einem Herz entdeckt, das dort an eine Wand gesprüht wurde.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Hakenkreuze am Springpfuhlteich
20.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Springpfuhlteich, in südöstlicher Richtung, wurden mehrere Hakenkreuzschmierereien gemeldet. Daneben wurden in derselben Farbe Sprühereien mit den Buchstaben "AFD" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Pöbelei in der Warschauer Straße
20.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAls eine Person gegen 20:50 Uhr einen Sticker mit Regenbogen und dem Slogan "Liebe ist für alle da" an der Kreuzung Warschauer Straße / Marchlewskistraße anbrauchte, pöbelte eine junge Frau im Vorbeigehen "Scheiss Schwule".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Adlershof
20.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Marktplatz Adlershof wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1%" auf einem Wahlplakat der Linken entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassismus in in der BVV
20.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wurde ein Antrag der "AfD"-Fraktion eingebracht, der die Einführung eines „Remigrationspreises“ fordert. Damit sollen Personen oder Initiativen ausgezeichnet werden, die sich für die Rückkehr von Migrant*innen einsetzen.
Der Antrag kann als rassistisch eingeordnet werden, da er migrantische und migrantisierte Menschen nicht als Teil der Gesellschaft anerkennt, sondern ihre Zugehörigkeit an Herkunft bindet und ihre Rückkehr als gesellschaftliches Ziel darstellt.
Der verwendete Begriff „Remigration“ wird in der Begründung des Antrages als neutral dargestellt, ist jedoch ein politischer Kampfbegriff, der in rechten bis extrem rechten Kreisen Verbreitung findet. Dort dient er als Euphemismus für die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien.
Zwar argumentiert die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, doch ändert dies nichts an seiner Nutzung und Bedeutung im extrem rechten Diskurs. Die positive Umdeutung des Begriffs dient dazu, extrem rechte Konzepte zu normalisieren. In einer Gegenrede der Bezirksbürgermeisterin wurde dieser Punkt ebenfalls hervorgehoben.
Die Bezirksbürgermeisterin lehnte den Antrag entschieden ab. Sie bezeichnete ihn als Angriff auf die Werte der demokratischen Gesellschaft und als klaren Widerspruch zur Verfassung.
Quelle: Livestream BVV 20.02.25 -
Rassistischer Angriff in Rudow
20.02.2025 Bezirk: NeuköllnAn der Kreuzung Neuköllner Straße/Stubenrauchstraße Straße in Neukölln-Rudow wurde ein Mädchen aus rassistischer Motivation angegriffen. Eine Frau trat frontal auf das Mädchen zu, ergriff sie an der Schulter und schubste sie vom Roller. Zudem wurde das Mädchen von der Frau rassistisch beleidigt. Ein Passant griff in die Situation ein.
Quelle: Berliner Zeitung vom 21.02.2025; Polizeimeldung vom 21.02.2025 (Nr. 0458) -
Rassistische Schmierereien an Parteibüros in Reinickendorf
20.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Nacht auf den 20. Februar wurden die Fensterscheiben zweier Parteibüros in Tegel mit rassistischen Parolen beschmiert. Am Büro eines SPD-Abgeordneten waren die Worte "Migration stoppen" zu lesen. An das Büro der Kreisgeschäftsstelle der Partei Bündnis 90 / Die Grünen wurden in der gleichen Farbe die Worte "Mörder raus" angebracht. Beide Parolen zusammen lassen sich vor dem Hintergrund aktueller rassistischer Debatten dahingehend interpretieren, dass Migrant*innen pauschal als Bedrohung und Abschottung als Lösung gegen Anschläge gedeutet wurden.
Quelle: Meldungen mehrerer Einzelpersonen -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
20.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Gieselerstraße in Wilmersdorf wurde ein Aufkleber gefunden und entfernt, der sich mit den Worten "We hate Antifa" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Register SZ -
Verschwörungsideologische Veranstaltung am Alexanderplatz
20.02.2025 Bezirk: MitteAuf dem Alexanderplatz organisierten Aktivist*innen aus dem Umfeld der verschwörungsideologischen Gruppe "Freedom Parade" eine "satirische" Veranstaltung. Hauptthema der Veranstaltung war die angebliche Zensur in Deutschland. Aktivist*innen der "Freedom Parade" standen in der Vergangenheit wegen der Verwendung verbotener Parolen vor Gericht. Auf einem Bildschirm wurden verschiedene Musik- und Videobeiträge gezeigt, die sich wahlweise gegen antifaschistischen Aktivismus, Journalist*innen, öffentlich-rechtliche Medien oder geschlechtergerechte Sprache richteten. Die gezeigten Beiträge unterstellten, vermeintlich unangepasste Meinung würden in Deutschland verfolgt werden. Dabei war die Rede von "Einsatzgruppen" und einer "Endlösung der Frage der Meinungsfreiheit". Mehrfach gab es in den Beiträgen Anspielungen auf das NS-Regime. Menschen, die geschlechtergerechte Sprache nutzen oder traditionelle Medien konsumieren, wurden als infantil, dumm oder gar "lobotomiert" dargestellt. Etwa 20 Personen folgten der Veranstaltung.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antifaschist in der Tram von Neonazi mit Schußwaffe bedroht
19.02.2025 Bezirk: MitteIn einer Straßenbahn der Linie M13 in Gesundbrunnen zeigte ein Neonazi einem als Antifaschisten erkennbaren Mann eine beleidigende Geste. Als der Antifaschist aussteigen wollte, zog der Neonazi eine Schusswaffe und bedrohte ihn damit. Der Antifaschist konnte aus der Bahn flüchten.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0452 vom 21.02.2025, Berliner Morgenpost vom 21.02.2025 -
Antimuslimisch-rassistische Propaganda in Gesundbrunnen
19.02.2025 Bezirk: MitteAn einem Ausgang des Gesundbrunnencenters wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Parolen bei Veranstaltung in Neukölln
19.02.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einer Versammlung wurden antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
19.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauswand in der Manteuffelstraße wurde die Schmiererei „From the river to the sea, Palestine will be free“ entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
19.02.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einem Laternenpfahl in der Sonnenallee wurde ein antisemitischer Schriftzug entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding
19.02.2025 Bezirk: MitteAuf dem Leopoldplatz in Wedding kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit etwa 30 Teilnehmenden. Dabei wurde die israelbezogene, antisemitische Parole "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistischer Vorfall in Marzahn-Hellersdorf
19.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEine Sozialarbeiterin berichtete, dass fast allen Roma-Kindern an einer Schule eine Lernbehinderung attestiert wurde.
Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Adlershof
19.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Dörpfeldstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Karlshorst
19.02.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Treskowallee/HTW wurden an einem Geländer zwei Aufkleber entdeckt, die sich gegen Antifaschist*innen und somit gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber und Schriftzüge gegen Antifaschist*innen im Allendeviertel
19.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Alfred-Randt-Str. wurden ein Aufkleber und ein Schriftzug, die sich gegen Antifaschist*innen richteten, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Prenzlauer Berg
19.02.2025 Bezirk: PankowIn der Milastraße wurde einen extrem rechten Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber bewarb die extrem rechte Veranstaltung "Gedenken Dresden". Die Luftangriffe auf Dresden vom 13.-15. Februar 1945 werden von extrem Rechten immer wieder instrumentalisiert, um die Verbrechen des NS zu relativieren.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Extrem rechte Aufkleber in Reinickendorf-Ost
19.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIn Reinickendorf-Ost wurden in einem Bus der Linie 125 zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt, die sich gegen Antifaschismus und die queere Bewegung richteten. Dabei wurde beides symbolisch miteinander in Verbindung gebracht.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord
19.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Klausdorfer Straße wurde der neonazistische Zahlencode „1161“ mit Edding an die Glasscheibe geschmiert. In der Nähe des U-Bahnhofs Louis-Lewin-Straße wurde zudem ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
19.02.2025 Bezirk: MitteIn der Annenstraße, der Brückenstraße und der Holzmarktstraße wurden vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei Aufkleber waren LGBTIQ*-feindlich, ein Aufkleber setzte sich für die Freilassung eines wegen Volksverhetzung inhaftierten extrem rechten Aktivisten ein und ein Aufkleber der extrem rechten "Jungen Alternative" rief zu "Remigration" auf.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Dahlem
19.02.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Fabeckstraße wurde ein Sticker der Gruppierung "Studenten stehen auf" entdeckt. In der Gruppe agieren extrem rechte Personen und in vielen Texten werden NS-Zeit und Shoa relativiert. Der Sticker zeigte das Logo der Gruppe und den Slogan: "Freiheit für Wissenschaft, Meinung und Lehre!".
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Extrem rechter und rassistischer Aufkleber in Charlottenburg
19.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAn einem Briefkasten in der Schloßstraße wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt, auf ihm war eine "Schwarze Sonne" sowie die Reichsflagge zu sehen. Zusätzlich wurde am S-Bahnhof Westend ein rassistischer Sticker entdeckt, der die sog." Remigration" forderte.
Quelle: Jugendclub Schloss19, Register CW -
Hakenkreuz in Friedrichsfelde
19.02.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Fahrkartenautomaten im U-Bahnhof Friedrichsfelde wurde ein Schmiererei mit einem Hakenkreuz und dem Schriftzug "BFC" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hausfriedensbruch in Wahlkreisbüro der Linken
19.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfGegen 10:00 Uhr betrat ein Mann das Büro der Partei Die Linke in der Henny-Porten-Straße. Der 55-Jährige soll den Mitarbeitenden bereits bekannt gewesen und regelmäßig unter anderem Namen aufgetreten sein. Trotz mehrfacher Aufforderung wollte er das Büro nicht verlassen. Da er den gerufenen Polizeibeamten keine Angaben zu seiner Person machen wollte, wurde er vorübergehend festgenommen. Die weiteren Ermittlungen führte der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0445 vom 20.02.2025 -
Rassistische Diskriminierung bei der Arbeitssuche in Mitte
19.02.2025 Bezirk: MitteEine Person berichtete von einer rassistischen Diskriminierung bei der Arbeitssuche im Bezirk Mitte. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Diskriminierung in Berlin
19.02.2025 Bezirk: BerlinweitEin kurdischer Geflüchteter wird in einer Behörde rassistisch diskriminiert.Quelle: Yekmal e.V. -
Rassistischer Angriff in Gesundbrunnen
19.02.2025 Bezirk: MitteZwei Personen wurden an einer Bushaltestelle in der Pankstraße von einem Mann mit "fuck you Palestinians" beleidigt. Als sie in den Bus einstiegen, folgte ihnen der Mann, schrie sie weiter an und schubste eine der Personen. Die Betroffenen waren Mitglieder indigener Gemeinschaften aus Kolumbien.
Quelle: Bürger*innenmeldung