Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
07.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Veranstaltung in Kreuzberg
07.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurde ein Schoa bagatellisierendes Schild gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
07.06.2025 Bezirk: MitteAm Checkpoint Charlie fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden statt. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein Redner sprach von "600 Tagen Kindermord" in Gaza. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antiziganistische Diskriminierung in Lichtenberger Supermarkt
07.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Kasse eines Supermarkts stand ein Korb mit Vogelplüschtieren zum Verkauf, die in diskriminierender, antiziganistischer Form als "Gypsy Birdie" bezeichnet wurden.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber gegen LGBTIQ* und politische Gegner*innen in Prenzlauer Berg
07.06.2025 Bezirk: PankowAm Arnswalder Platz wurde ein extrem rechter Aufkleber gefunden, der sich gegen LGBTIQ* sowie gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Beleidigung gegen politische Gegner*innen in Pankow
07.06.2025 Bezirk: PankowIn der Damerowstraße beleidigten zwei Männer eine Frau, weil sie ein T-Shirt mit der Aufschrift „Lauf gegen rechts 2024“ trug. Die Männer trugen Kleidung, die ihre extrem rechte Haltung offen zeigte.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Extrem rechter Aufkleber in Köpenick-Nord
07.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Wongrowitzer Steig / Semliner Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber, der unter anderem die Reichsfarben abbildete, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz in Charlottenburg
07.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Campus der Technischen Universität (TU) in der Nähe des Mathematikgebäudes wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Infostände mit rassistischen Inhalten im Bezirk Reinickendorf
07.06.2025 Bezirk: ReinickendorfDie "AfD" Reinickendorf führte an verschiedenen Stellen im Bezirk Reinickendorf Infostände durch, bei denen anlässlich des Pfingstfestes Schokoladenkäfer verteilt wurden. In der Nähe des S-Bahnhofs Frohnau, am Zabel-Krüger-Damm in Waidmannslust sowie am Kurt-Schumacher-Platz im Ortsteil Reinickendorf wurde die Frühjahresausgabe der "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. Die Inhalte der Aussage werden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".
Quelle: Register Reinickendorf -
Infostand mit rassistischen Inhalten am Harald-Juhnke-Platz
07.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Harald-Juhnke-Platz veranstaltete die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand.
Dort wurde die Frühjahresausgabe der AfD-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. In der Frühjahresausgabe der Zeitung „Blauer Bote“ der AfD Berlin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".
Zudem trugen einzelne Standbetreuer*innen Buttons in den Farben der "Stolzflagge" an der Kleidung. Diese ist das Symbol der extrem rechten, nationalistischen "Stolzmonat"-Kampagne, die den Pride-Monat sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* verhöhnen und abwerten sollte.
Quelle: Register CW -
Nationalsozialistische Symbole in Hellersdorf-Süd
07.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der John-Heartfield-Straße wurden auf dem Boden Kreideschmierereien mit SS-Runen gefunden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Wedding
07.06.2025 Bezirk: MitteAm Nettelbeckplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rechte Sticker auf der Stralauer Halbinsel
07.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDie meldende Person entfernte zwei Sticker der rechten "Patriotischen Jugend" von einem Laternenmast an der Bootsbauerstraße Ecke Fischzug, die über einem Antifa-Sticker angebracht waren. Dabei wurde sie von einer weiblichen Person aus dem nebenliegenden Seniorenheim bepöbelt, die die Entfernung der Sticker nicht wollte. Zwei weitere Sticker "FCK ANTIFA" und "PRO AFD" wurden hoch hängend an einem Schild in der Friedrich-Junge-Straße Ecke Fischzug entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Reichsbürgerkundgebung am Brandenburger Tor
07.06.2025 Bezirk: MitteAuf dem Pariser Platz hielt ein Reichsbürger eine Mahnwache ab. Dabei zeigte er Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Mitte
07.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn mehreren Stellen in der Rummelsburger Bucht (Medallionplatz, Paula-Fürst-Straße und an den Knabenhäusern) wurden extrem rechte Schmierereien in Form der Zahlenkombination „1161“ zum Teil in Kombination mit dem "EHL"-Schriftzug (="Einheit Lichtenberg") gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
In der Maximilianstraße im Weitlingkiez wurden mehrere Schmierereien mit der Aufschrift "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit der „1161“ auf Mülleimern, einem Verkehrsschild und einem Postkasten entdeckt.
Außerdem wurde auf einer öffentlich zugänglichen Toilette in einem Supermarkt in der Weitlingstraße auf der Türe ein „EHL“-Schriftzug (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ entdeckt und gemeldet.
In der Volkradstraße wurde auf einer Mauer eine Schmiererei mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Angriff von Neonazis nahe Ringcenter
06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Frau wurde von einer Kleingruppe Neonazis gegen 21:50 Uhr nahe des Ringcenters angegriffen. Die Angreifer trugen schwarze, unauffällige Kleidung. Einer von ihnen hatte ein großes "Schwarze Sonne"- Tattoo auf dem Unterarm.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitische Parolen bei Veranstaltung in Neukölln
06.06.2025 Bezirk: NeuköllnAuf einer Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
06.06.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistischer Rassismus am Arbeitsplatz
06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEine Mitarbeiterin wird von ihrer Vorgesetzten immer wieder mit antiziganistischen und eugenischen Äußerungen beleidigt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Behindertenfeindliche Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt
06.06.2025 Bezirk: BerlinweitEs fand eine diskriminierungsbedingte Kündigung einer behinderten Person statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Bekannter Neonazi filmt antifaschistische Kundgebung am Roederplatz
06.06.2025 Bezirk: LichtenbergLaut Augenzeugenberichten filmte ein bekannter Neonazi am Rande einer antifaschistischen Kundgebung am Roederplatz Teilnehmer*innen ab und stellte seinen Stream auf der Plattform "Youtube" in seinem Kanal online. Bereits in der Vergangenheit stellte der Aktivist Listen über politische Gegner*innen ins Netz.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
06.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Make Germany white again" (Macht Deutschland wieder weiß) entdeckt und entfernt.
Im Strandschloßweg wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Weißensee
06.06.2025 Bezirk: PankowIn der Feldtmannstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete. Ein weiterer Aufkleber titelte: "Für Verein und Vaterland".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Schmierereien in Gesundbrunnen
06.06.2025 Bezirk: MitteAn der Aussichtsplattform auf dem Bunker im Humboldthain wurden Schmierereien der "National Revolutionären Jugend (NRJ)" entdeckt. Die "NRJ" ist die Jugendorganisation der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Sticker in Lichterfelde
06.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf Laternenpfähle um den Oberhofer Platz herum wurden mehrere Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten den Slogan "Heimat.Freiheit.Tradition".
Quelle: Bürger*innenmeldung über Messenger -
Extrem rechte Störung bei Demonstration
06.06.2025 Bezirk: MitteFünf extrem rechte Medienaktivisten filmten eine antifaschistische Demonstration. Dabei fertigte mindestens einer der Aktivisten Portraitaufnahmen von Teilnehmer*innen an.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Hakenkreuze und neonazistische Zahlencodes in Rudow
06.06.2025 Bezirk: NeuköllnIm Rudower Südpark wurde an mehreren Mülleimern Hakenkreuze und der neonazistsiche Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) gesichtet.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Neonazistischer Zahlencode in Gropiusstadt
06.06.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Nähe der Wutzkyallee, zwischen dem Theodor-Loos-Weg und der Zittauer Straße, wurde auf einer Parkbank mehrfach der neonazistische Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) gesichtet.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
NS-verherrlichender Aufkleber im Fennpfuhl
06.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle in der Judith-Auer-Straße wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt, der einen Reichsadler und den Slogan "Deutschland, meine Heimat" vor schwarz-weiß-roter Reichsflagge zeigte.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Äußerungen in der M13
06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 21:50 Uhr in Friedrichshain befand sich eine Gruppe Neonazis (zwei männlich, eine weiblich) in der M13 Richtung Prenzlauer Berg. Sie unterhielten sich u. a. laut darüber, dass sie eine Mauer mit Selbstschussanlagen um Deutschland bauen möchten, um Flüchtlinge daran zu hindern, ins Land zu kommen.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Diskriminierung bei der Wohnungssuche
06.06.2025 Bezirk: NeuköllnEine Familie wurde aus rassistischer Motivation bei der Wohnungssuche diskriminiert. Auf eine Bewerbung für eine Wohnung erhielt eine Person die Rückmeldung, dass der Vermieter weder an Rumänen noch an Araber vermieten wolle.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Propaganda in Wilhelmsruh
06.06.2025 Bezirk: PankowAn der Bushaltestelle Buchholzer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum" entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Rassistischer Aufkleber in Berlin-Buch
06.06.2025 Bezirk: PankowHinter einem Supermarkt in Berlin-Buch wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift: „No Asyl“ gefunden.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Mitte
06.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn mehreren Stellen in der Schlichtallee wurden extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf der Rückseite von Verkehrsschildern entdeckt. Auch vom Ostbloc bis zur Spitze Stralau über die Zillepromenade und den Uferweg, sowie in der Friedrich-Junge-Straße Ecke Alt-Stralau wurden von verschiedenen Menschen diverse "EHL"- und "1161"-Schriftzüge gemeldet.
Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Auch in der Münsterländerstraße Ecke Giselastaße wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit der „1161“ entdeckt. Weitere "EHL"- und "1161"-Schmierereien wurden von anderen Melder*innen u.a. in der Maximilianstraße, in der Nöldnerstraße, in der Lückstraße und in der Giselastraße Ecke Münsterlandstraße gesichtet.
An der Bushaltestelle Rummelsburger Straße, Richtung Friedrichsfelde-Ost, wurde ein "Fck AfA"-Schriftzug entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
SS-Rune auf Plakat in der Rigaer Straße
06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem Kulturplakat der "Retrospektive: 25 Jahre laborgras" wurde auf den Kopf einer abgebildeten Person eine "SS"-Rune in roter Farbe geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Strukturelle Benachteiligung in einer Kita
06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAus rassistisch-antiziganistischer Motivation heraus kam es zu einer strukturellen Benachteiligung in einer Kita. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antimuslimische Pöbelei am S-Bahnhof Landsberger Allee
05.06.2025 Bezirk: LichtenbergEin Mann im mittleren Alter pöbelte am S-Bahnhof Landsberger Allee laut Augenzeug*in zwei migrantisch wahrgenommene Frauen mit Kinderwagen mit der Aussage "Aus dem Weg, ihr Kopftücher!" antimuslimisch-rassistisch an.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitische Propaganda in Marzahn
05.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Tunnel des S-Bahnhofs Springpfuhl wurde der Schriftzug „Jude verrecke“, zwei Sigrunen („SS“) und ein Hakenkreuz entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff in Charlottenburg
05.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer Kundgebung in Charlottenburg wurde eine Gegendemonstrantin, die sich gegen Antisemitismus einsetzte, angerempelt, bespuckt und beleidigt.
Der Angriff kann als antisemitisch eingeordnet werden, da er gezielt auf eine einzelne Person abzielte, die sich öffentlich gegen Antisemitismus positioniert.Quelle: YouTube Kanal WELTVideoTV vom 05.07.2025 -
Antisemitische Sticker und Schmierereien in Dahlem
05.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer Hochschule in Dahlem wurde eine Schmiererei auf einem Plakat entdeckt, welches eine Veranstaltung zum Thema Zionismus ankündigte. Unter das Wort „Zionismus“ wurde das Wort „tötet“ geschrieben. Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Jüdinnen*Juden verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll. Auf dem Plakat klebte außerdem ein Sticker, der zum Boycott Israels aufruft.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
05.06.2025 Bezirk: MitteVor dem Auswärtigen Amt am Werderschen Markt hielten etwa 50 Personen eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Teilnehmenden riefen die Parole "Israel Kindermörder". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch die das Existenzrecht Israels negierende Parole "there is only one state Palestine 48" wurde gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber der extremen Rechten in Alt-Hohenschönhausen
05.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Oberseestraße Ecke Degnerstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Marzahn-Süd
05.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm S-Bahnhof Springpfuhl wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Brief mit antimuslimischem, rassistischem Inhalt in Lichterfelde
05.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine soziale Einrichtung erhielt einen Brief mit antimuslimischen und allgemein rassistischen Inhalten. Die Seiten des Briefs waren teilweise mit Ausschnitten extrem rechter Sticker beklebt. Die Sticker stammten aus einem extrem rechten Versandhandel. Die Einrichtung erhält seit 2023 in unregelmäßigen Abständen ähnliche Briefe. Um die Mitarbeiter*innen und Besucher*innen der Einrichtung zu schützen, wurde dieser Vorfall teilweise anonymisiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Süd
05.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm und um den U-Bahnhof Kienberg wurden diverse Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Sie enthielten queerfeindliche und rassistische Slogans und wurden alle entfernt. In der Neuen Grottkauer Straße und Edkar-André-Straße wurden weitere neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt, u.a. ein Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit für […]“ von „Der III. Weg“. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
05.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber, der auch die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.
In der Alfred-Randt-Str. wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen und waren rassistisch motiviert und enthielten die Forderung nach einer sog. "Remigration".
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Extrem rechte Bedrohungen in Pankow
05.06.2025 Bezirk: PankowIn einem Imbiss in Pankow kam es zu rassistischen Beleidigungen und Pöbeleien gegen einen Mitarbeiter sowie zu Drohungen gegen Gäste, die als politische Gegner*innen wahrgenommen wurden.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Fehlender barrierefreier Wohnraum in Lichtenberg
05.06.2025 Bezirk: LichtenbergEine Person bittet um Unterstützung bei der Suche nach barrierefreiem Wohnraum. Es sind keine Strukturen für ausreichende Unterstützung bei Wohnungssuche für barrierefreien Wohnraum vorhanden. Städtische Wohnungsbaugesellschaften berücksichtigen Bedarfe von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bei der Vergabe von barrierefreien Wohnungen wegen Losverfahren nicht. Barrierefreie Wohnungen werden auch an Personen vergeben, die nicht zwingend auf Barrierefreiheit angewiesen sind.
Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderungen -
Hakenkreuz im Garten eines Familienzentrums in Neu-Hohenschönhausen
05.06.2025 Bezirk: LichtenbergIm Garten eines Familienzentrums in Neu-Hohenschönhausen wurde ein gemaltes kleines, aber deutlich erkennbares Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Quelle: Berliner Register -
Hakenkreuz-Schmiererei in Nord-Neukölln
05.06.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Dieselstraße in Neukölln wurde an einem Zaun ein Hakenkreuz-Graffiti entdeckt.
Quelle: Register Neukölln