Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
24.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Wedding
24.04.2025 Bezirk: MitteAm U-Bahnhof Leopoldplatz wurden zwei israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
24.04.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Schöneberg
24.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in der Zossener Straße
24.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn der Friedhofsmauer in der Zossener Straße wurde ein großes Stück Mauer schwarz grundiert und mit weiß antisemitisch und NS-verharmlosend besprüht, u. a. mit dem Slogan "Israel = Nazi".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Müggelheim
24.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Geinsheimer Weg wurde an einem Straßenschild ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt. Der Aufkleber rief das Konzept "Anti-Antifa" aus und stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Wendenschloß
24.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Mayschweg / Müggelheimer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg-Nord
24.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Heckerdamm in Charlottenburg-Nord wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt. Darauf sind jeweils durchgestrichen die Symbole einer Regenbogenflagge, das Logo der Antifaschistischen Aktion und ein Hammer-und-Sichel-Symbol zu sehen. Der Aufkleber trägt den Schriftzug "Nein Danke".
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
24.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Strandschloßweg wurden vier extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Davon richteten sich zwei gegen Antifaschist*innen, wobei ein Aufkleber einen Gewaltaufruf enthielt. Die anderen beiden Aufkleber hatten rassistische Inhalte, einer davon forderte die sog. "Remigration". Die meisten Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Ecke Müggelschlößchenweg/ Alfred-Randt-Str. wurde ein weiterer extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
24.04.2025 Bezirk: MitteIm S-Bahnhof Wedding wurden ein Aufkleber, der sich für die Freilassung eines inhaftierten extrem rechten Aktivisten einsetzt, und ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
24.04.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle "Alt-Hohenschönhausen" wurde ein Aufkleber in Reichsfarben mit einem Eisernen Kreuz und dem Slogan "Deutschland immer zuerst" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Sticker in Tempelhof
24.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEin queerfeindlicher Sticker der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" wurde in Tempelhof in der Nähe des Teltower Kanals auf Höhe der Gersdorfstraße entdeckt.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Extrem rechter und LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Wilmersdorf
24.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Bernhardstraße in Wilmersdorf wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Er trägt den Wortlaut: „Deutsch bleiben statt Mainstream“ und im Hintergrund ist eine Regenbogenfahne zu sehen, die geschwärzt wird.
Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg -
Extrem rechte Schmierereien in Nord-Neukölln
24.04.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Falkstraße in Nord-Neukölln wurden an einer Hauswand mehrere extrem rechte Symbole und Codes gesichtet. Neben einem Keltenkreuz und dem neonazistischen Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) wurde dort "WP" (White Power) geschmiert.
Quelle: Register Neukölln via Instagram -
Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Hellersdorf-Nord
24.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Drachenspielplatz in der Zerbster Straße wurden mehrere „Anti Antifa“-Aufkleber entfernt. Auf dem Peter-Weiss-Platz wurde ein „III. Weg“-Aufkleber mit der Aufschrift „Deutschland den Deutschen“ geklebt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz in Wilmersdorf
24.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf der Brücke Hoher Bogen in Wilmersdorf wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
Quelle: BENN Wilmersdorf -
„III. Weg“-Aufkleber in Prenzlauer Berg
24.04.2025 Bezirk: PankowAn einer Ampel an der Ecke Prenzlauer Allee / Ostseestraße wurde ein Aufkleber der Partei „Der III. Weg“ mit der Aufschrift „Homopropaganda stoppen!“ entdeckt.
An der Tramhaltestelle S-Prenzlauer Allee wurde ein Aufkleber der „GegenUni“ entdeckt und unkenntlich gemacht. „GegenUni“ ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu verbreiten.
Quelle: Pankower Register -
Neonazistische Aufkleber in Hellersdorf-Ost
24.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Kastanienboulevard wurden Aufkleber der "JN" entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
NRJ-Schmiererei im Weitlingkiez
24.04.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Archenholdstraße wurde an der Fassade eines Wohnhauses eine "NRJ"-Schmiererei entdeckt. Die "NRJ" (Nationalrevolutionäre Jugend) ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
Quelle: Lichtenberger Register -
Queerfeindlicher Angriff im U-Bhf. Schönleinstraße
24.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 19:20 Uhr gerieten zwei Frauen im U-Bhf. Schönleinstraße in eine Fahrscheinkontrolle. Eine der Frauen war ohne Fahrschein unterwegs. Einer der Kontrolleure beleidigte das Paar homofeindlich und riss eine der Frauen von hinten um, wodurch sie sich an der Seite und an der Schulter Verletzungen zuzog.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistische Aufkleber in Hellersdorf-Süd
24.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bhf. Cottbusser Platz wurden drei „Der III. Weg“-Aufkleber gegen „kriminelle Ausländer“ entdeckt. Weitere „Der III. Weg“-Motive wurden im Umfeld entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Pöbelei in Mitte
24.04.2025 Bezirk: MitteAm Morgen wurde ein in der Mittelstraße im Ortsteil Mitte haltender Lieferwagenfahrer, von einem ca. 60-jährigen Fahrer einer teuren Limousine, dem er den Weg versperrt hatte, angepöbelt und rassistisch beschimpft: Der Pöbler schimpfte u.a. sinngemäß, es wäre besser, wenn Leute wie sie nicht da wären, so wie früher.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
24.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Landjägerstr. / Amtsstr. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach der sog. "Remigration" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Schmiererei gegen Antifaschist*innen in Alt-Lichtenberg
24.04.2025 Bezirk: LichtenbergAn einem Stromkasten in der Siegfriedstraße Ecke Fanniger Straße wurde eine "Fuck Antifa"-Schmiererei entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
23.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
23.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
23.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
23.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen und rassistischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
23.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
23.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
23.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
23.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
23.04.2025 Bezirk: MitteAuf dem Potsdamer Platz fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Dabei wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Außerdem wurde die antisemitische Parole "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitismus in Steglitz-Zehlendorf
23.04.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall in Steglitz-Zehlendorf. Um die betroffenen Personen zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: RIAS Berlin -
Bedrohung gegen politische Gegnerschaft am Bhf. Ostkreuz
23.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVier ca. 16-Jährige, als rechte Jugendliche wahrgenommen, entfernten gegen 14:00 Uhr vor einem queeren Café in unmittelbarer Nähe des S-Bhf. Ostkreuz einen Antifa-Sticker. Eine vorbeilaufende Frau beobachtete dies und wurde von den Jugendlichen angepöbelt. Sie drehte sich um und konfrontierte die Jugendlichen mit der Pöbelei und der Entfernung des Stickers. Die Frau dokumentierte den Vorfall fotografisch. Beim Betreten des Zugangs zum Bahnhof wurde ihr der Weg von einem der Jugendlichen verstellt. Sie wurde verbal und körperlich bedroht und zur Löschung des Fotos gezwungen. Eine Frau mit Kind und eine andere Frau blieben als einzige zur Beobachtung stehen und verhinderten somit eine weitere Eskalation der Situation.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Behindertenfeindliche Benachteiligung bei der Arbeit
23.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte aufgrund von Behindertenfeindlichkeit strukturelle Diskriminierung bei der Arbeit. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Behindertenfeindliche Pöbelei in Adlershof
23.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Marktplatz Adlershof saß am Vormittag an einem Imbiss ein Mann, der leise vor sich hin redete und mit sich selbst beschäftigt war. Als ein älterer Mann an ihm vorbeiging und ihn ansah, sagte der Passant halblaut zu dem Sitzenden: "in die Gaskammer".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Dutzende Neonazi-Aufkleber in Frohnau
23.04.2025 Bezirk: ReinickendorfEntlang des Laurinsteigs und des Maximiliankorsos in Frohnau wurden etwa zwei Dutzend Neonazi-Aufkleber bemerkt. Sie wurden entfernt oder unkenntlich gemacht. Es handelte sich vielfach um Aufkleber von "Der III. Weg" mit rassistischen und queerfeindlichen Inhalten. Weitere Aufkleber warben für "Auf1", den österreichische TV-Sender mit extrem rechten und verschwörungsideologischen Inhalten, die Kampagne "Ein Prozent" und eine rechte Musikproduktionsfirma. Darüber hinaus warb ein Aufkleber mit der Aufschrift "raus aus der Komfortzone" für einen extrem rechten Telegramkanal.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Erneute Sachbeschädigung an queerem Jugendzentrum in Tempelhof
23.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergDas Banner des queeren Jugendzentrum QueerBase in der Friedrich-Franz-Straße wurde abgerissen und entwendet. Das Banner zeigt die Progress-Pride-Flag, eine inklusive Weiterentwicklung der Regenbogenflagge, mit der Aufschrift Queeres Jugendzentrum. Das Banner wurde zuletzt schon Ziel einer Sachbeschädigung.
Quelle: QueerBase Jugendzentrum -
Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Mitte
23.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm großen Einkaufszentrum in der Marzahner Promenade wurden mehrere Neonaiaufkleber entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
23.04.2025 Bezirk: MitteIm U-Bahnhof Wedding wurde ein Aufkleber des extrem rechten Versandhandels "Phalanx Europa" entdeckt und entfernt. Der Versandhandel vertreibt Mode, Aufkleber, Bücher und Zeitschriften rechter Firmen und steht der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Sticker am Ostkreuz
23.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einem Laternenmast auf dem Bhf. Ostkreuz wurde ein Sticker gegen die politische Gegnerschaft ("Hier gilt Rechts vor Links") entfernt. Er stammt aus einem extrem rechten Onlinehandel und war in Frakturschrift geschrieben.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Sticker in Steglitz
23.04.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Lutherstraße/Ecke Schallopstraße und Ecke Breite Straße wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen. Sie stammten alle aus extrem rechten Onlineshops.
Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular -
Extrem rechte Sticker und Schmierereien in Lichterfelde
23.04.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf dem Wolfensteindamm und dem Hindenburgdamm wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt. Einer der Sticker hatte den Slogan "Abschieben schafft Sicherheit", die Aufkleber stammen aus extrem rechten Versandshops. Außerdem wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richtet.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Extrem rechte und antifeministische Aufkleber im Fennpfuhl
23.04.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Judith-Auer-Straße, sowie an der Landsberger Allee Ecke Franz-Jacob-Straße wurden antifeministische Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Diese titelten in Frakturschrift: "Weiblichkeit statt Feminismus" und zeigten eine Abbildung einer blonden Frau mit geflochtetenen Zöpfen, die ein Kind auf dem Arm hält.
Am Roederplatz wurde zudem an einem Mülleimer ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Nix Yallah Yallah. Amtsprache ist hier Deutsch!" entdeckt und entfernt. Abgebildet ist zudem ein Mann mit Arbeitsschürze. Der Aufkleber war KI-generiert und verwies auf einen extrem rechten Telegramkanal.
Quelle: Lichtenberger Register -
Gedenkblumen entwendet in Adlershof
23.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickZum Tag der Befreiung von Adlershof wurden Blumen am Denkmal auf dem Platz der Befreiung niedergelegt. Diese waren nach nur zwei Stunden verschwunden.
Quelle: Bürgerverein Adlershof -
Hakenkreuz in Wannsee
23.04.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAm Kronprinzessinnnenweg/Ecke Am Sandwerder wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Es war auf einen Sticker des Literarischen Colloqiums Berlin (LCB) geschmiert. Der Sticker des LCB titelte "Wie werden wir uns erinnern?". Das LCB hat seine Räume in der Nähe des Stickers.
Quelle: Bürger*innenmeldung über das Vorfallsformular -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff am U-Bhf. Prinzenstraße
23.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Rahmen einer Fahrscheinkontrolle wurde gegen 14:00 Uhr eine trans Person durch eine größere Gruppe Kontrollierender umringt und LGBTIQ*-feindlich beleidigt, in dem sich über die Person lustig gemacht und diese ohne Einverständnis gefilmt wurde. Daraufhin filmte auch die betroffene Person zur Dokumentation mit dem Handy. In der Folge kam es zu massiven Bedrohungen und dem Festhalten der Person durch die Kontrollierenden. Weiterhin wurde die Person geschubst und es wurde an ihrer Kleidung gezerrt. Die bedrohte Person äußerte mehrmals, dass sie nicht angefasst werden möchte. Die Kontrollierenden ließen jedoch nicht von der Person ab.
Eine Zeugin wollte der völlig verängstigten Person hilfreich zur Seite stehen und die Situation deeskalieren. Auch diese wurde von den Kontrollierenden massiv bedroht, so dass sie einen mentalen Zusammenbruch erlitt und ihrerseits von einem weiteren Zeugen aus der Situation geholt werden musste. In der Zwischenzeit konnte sich die trans Person in Sicherheit bringen.Menschen auf dem gegenüberliegenden Gleis reagierten schockiert über das Vorgehen der Kontrollierenden und waren besorgt um die betroffenen Personen.
Quelle: Berliner Register -
LGBTIQ* feindlicher Vorfall in Tempelhof-Schöneberg
23.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn Berlin fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Queer-Home -
Mehrfache Beleidigung und Verbreitung antiziganistischer Narrative durch Mitarbeiterin einer Behörde
23.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergDuch eine Mitarbeiterin einer Behörde wurden widerholt gegenüber verschiedener Kund*innen antiziganistische Narrative geäußert, zudem wurden ihnen krimininelle Absichten unterstellt.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA