Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Vorfälle Filtern
Zurück zu Vorfalls-Filter springenWeitere Links
Glossar-
24.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einem Stromkasten am Senftenberger Platz war ein Hakenkreuz angebracht worden. Auf dem Cottbusser Platz klebten zwei Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel, die sich gegen Antifaschismus richteten. Auf dem Schulhof der Ernst-Haeckel-Schule klebte ein Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. Dieser wurde von einer Lehrkraft entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
-
LGBTIQ*-feindliche Beleidigungen in der Neuen Bahnhofstraße
24.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergKurz nach der Bundestagswahl äußerten gegen 12:00 Uhr auf Höhe eines Cafés in der Neuen Bahnhofstraße drei junge, martialisch auftretende Neonazis laut und aggressiv beleidigende und transfeindliche Sprüche gegen eine trans Person. Besucher*innen des Cafés und Passant*innen haben sich mit der betroffenen Person sofort solidarisiert und sind zum Schutz näher an die Person und das Café herangetreten.
Quelle: Berliner Register -
Mehrere extrem rechte Aufkleber im Ostseeviertel
24.02.2025 Bezirk: LichtenbergAm RIZ-Center in der Ribnitzerstraße wurden zahlreiche extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter fanden sich mehrere rassistische Aufkleber mit der Aufschrift: "Nix Yallah, Yallah! Hier wird Deutsch gesprochen!" sowie Aufkleber, die Abschiebung von "Talahons" forderte. Der Begriff "Talahon" kommt aus der Jugendsprache und war zu Beginn eine positive Selbstbezeichnung von migrantischen und migrantisierten Jugendlichen.
Einige der Aufkleber richteten sich zudem gegen Antifaschist*innen und Grüne. Andere Aufkleber waren von der "AfD" und von der extrem rechten Kampagne "EinProzent".
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistischer Aufkleber und gegen politische Gegner*Innen in Pankow
24.02.2025 Bezirk: PankowIm Eschengraben wurden zwei Aufkleber entdeckt und überklebt. Auf dem ersten Aufkleber steht: "Freiheit für Manuel". Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde. Auch in Deutschland solidarisieren sich extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen, wie "Der III. Weg", mit dem Mann. Der zweite Aufkleber trägt die Aufschrift "Antifa-Banden zerschlagen" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Rassistische Propaganda in Britz
24.02.2025 Bezirk: NeuköllnRund um die Paster-Behrens-Straße in Britz wurden mehrere extrem rechte und rassistische Sticker entdeckt. Diese propagierten beispielsweise "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus". Ein weiterer Aufkleber war von der "Identitären Bewegung" und trug neben der Abbildung eines Flugzeuges die Aufschrift "Genug jetzt! Re-Migration statt Asylwahn".
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistischer Aufkleber im Allendeviertel
24.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickVor dem Krankenhaus Köpenick wurde ein rassistischer Aufkleber, der aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck88" stammte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber im Märkischen Viertel
24.02.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber eines Neonazi-Versandhandels entdeckt und entfernt. Darauf war eine blonde junge Frau mit zwei langen geflochtenen Zöpfen zu sehen. Sie trug eine Uniform des nationalsozialistischen Bund Deutscher Mädchen und hielt eine Fahne in Reichsfarben abgebildet. Daneben stand: "Nix "Yallah, Yallah" Hier wird Deutsch gesprochen!", wobei das Wort "Deutsch" in Fraktur geschrieben war. Die im Nationalsozialismus propagierte Volksgemeinschaft erschien so als Ideal. Dem wurden arabisch-sprachige Personen und andere Personen mit Migrationsgeschichte entgegengesetzt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Aufkleber in Spindlersfeld
24.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Köllnischen Platz wurde ein rassistischer Aufkleber, auf dem eine sog. "Remigration" gefordert wurde, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische und queerfeindliche Sticker am Moritzplatz enfernt
24.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Vorhalle des U-Bhf. Moritzplatz wurden zahlreiche Sticker mit rassistischen ("Remigration") und queerfeindlichen ("Es gibt nur zwei Geschlechter") Inhalten entdeckt. Alle Sticker wurden entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rechte Aufkleber in Köpenick-Nord
24.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Mahlsdorfer Str. und an der Bushaltestelle Mittelheide wurden jeweils ein Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
24.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Aßmannshauser Straße wurden mehrere Sticker gefunden und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten.
Quelle: Register CW via Mail -
Verschwörungsideologische Propaganda in Mitte
24.02.2025 Bezirk: MitteAm Reichstagsufer im Orteil Mitte wurden zwei verschwörungsideologische Aufkleber, die das NS-Regime verharmlosen, entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
AfD-Zeitung in Hellersdorf-Süd
23.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Kleingartenanlage Am Ahrensfelder Berg lag die „AfD"-Zeitung „Blauer Bote“ in der „Wahlausgabe“ aus. Darin werden Narrative bedient, die als rassistisch und geflüchtetenfeindlich gewertet werden. Es wurde so verstanden: Migrant*innen würden als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen würde Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Begriffe wie „schleichende Islamisierung“ sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen kann so gewertet werden, dass dadurch ein Bedrohungsszenario gezeichnet wird.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Antisemitische Propaganda in Mitte
23.02.2025 Bezirk: MitteIn einem Hauseingang in Mitte wurde u.a. die Schmiererei „FCK Juden“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Moabit
23.02.2025 Bezirk: MitteIn Moabit wurde die Schmiererei „NAZI-AshkeNAZI“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen am Orankesee
23.02.2025 Bezirk: LichtenbergAm Orankesee in Alt-Hohenschönhausen wurde ein Neonaziaufkleber mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Botschaft "Zknfreie Zone" (= "Zeckenfreie Zone") gefunden und entfernt. Mit dem Begriff "Zecken" bezeichnet und diffamiert die Naziszene linke, politische Gegner*innen als bedrohliches Ungeziefer.
Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Ost
23.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Schwarzheider Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf dem anti-antifaschistischen Motiv stand „Antifa-freie Zone“ vor einer schwarz-weiß-roten-Reichsflagge sowie je einem durchgestrichenen Antifa-Logo, einem durchgestrichenen Punk und einer durchgestrichene trans Person.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Nord
23.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Weiherkette wurden Aufkleber entdeckt und entfernt, die den Nationalsozialismus verherrlichten. Einer enthielt unter anderem die Abbildung eines Wehrmachtssoldaten und eine Reichsflagge. Am Alice-Salomon-Platz klebten zudem drei Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel mit den Slogans „NS Zone", „Support your local Anti-Antifa“ und „Antifa-freie Zone“. An der Haltestelle Gothaer Straße/Alte Hellersdorfer Straße wurde mit Edding die gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Schmiererei „Fck Antifa 1161“ angebracht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Moabit
23.02.2025 Bezirk: MitteIm U-Bahnhof Birkenstraße in Moabit wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und anti-muslimischen Rassismus.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Versammlung/Gedenken an NS-Personen in Prenzlauer Berg
23.02.2025 Bezirk: PankowWie auch in den vergangenen Jahren versuchten Neonazis auf dem Friedhof St. Nicolai/St. Marienfriedhof dem SA-Sturmführer Horst Wessel anlässlich seines Todestages zu gedenken. Wessel wurde am 23. Februar 1930 vom kommunistischen Rotfrontkämpfer Ali Höhler erschossen und später von den Nationalsozialisten zur Märtyrerfigur stilisiert. Die Polizei kontrollierte zehn junge Neonazis, um das mögliche NS-verherrlichende Gedenken zu unterbinden.
Quelle: Berliner Register via Signal, X (ehemals Twitter) -
Hitlergruß in Friedrichsfelde
23.02.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bus der Linie 194 beschimpfte ein Mann den Busfahrer und schlug mit der Faust gegen die Fahrerkabine. Der Busfahrer öffnete daraufhin die Tür und der Mann stieg aus und beschimpfte Fahrgäste im Haltestellenbereich. Eine Frau im Bus filmte mit ihrem Handy den Vorfall. Als der Mann dies mitbekam, stieg er wieder in den Bus, beschimpfte sie und bedrohte sie mit einem Pfefferspray. Dann stieg er aus, zeigte einen Hitlergruß und rief "Sieg heil!".
Quelle: Berliner Zeitung vom 24.02.2025; Polizeimeldung Nr. 0482 vom 24.02.2025 -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber des "III. Weg" in Oberschöneweide
23.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Kottmeierstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazi-Aufkleber in Frohnau
23.02.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Bushaltestelle Markgrafenstraße und am Konzer Platz in Frohnau wurden Aufkleber eines Neonaziversands entdeckt und unkenntlich. Einer trug die Aufschrift "Remigration Jetzt!" und zeigte eine aufgehende Sonne als Symbol der vermeintlichen positiven Zukunft durch massenhafte Abschiebungen. Ein anderer forderte: "Grüne an die Ostfront".
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazistischer Zahlencode in Friedrichshagen
23.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Spreetunnel wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verherrlichende Pöbelei in Alt-Lichtenberg
23.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Siegfriedstraße sang ein Mann gegen 13:00 Uhr ein Lied, in dem mehrfach die Aussage "Der Führer kommt!" vorkam.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf
23.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Straußstraße wurde die Schmiererei „Fck AFA“ (Fuck Antifaschismus) auf einem Mülleimer entdeckt. In der Bachstraße Ecke Landsberger Straße wurden zwei Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt, die sich mit den Slogans „Mir stinken die Linken“ und „Linker Lump zur praktischen Arbeit!“ gegen politische Gegner*innen richten. In der Schubertstraße wurde ein weiterer Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Queerfeindlicher Angriff in der Skalitzer Straße und am Kottbusser Tor
23.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 18 Uhr wurden eine 25-jährige CIS-Frau und eine 26-jährige trans Frau Opfer eines Angriffs. Die Betroffenen verließen ein Fitnessstudio in der Skalitzer Straße, und ihnen folgten zwei Männer. Einer der beiden Männer versuchte, gegen den Schuh der 26-jährigen trans Frau zu treten, auf dem eine Regenbogenflagge abgebildet war. Die Unbekannten entfernten sich daraufhin zunächst. Kurze Zeit später begegneten sie den Männer am U-Bhf. Kottbusser Tor wieder. Die Unbekannten folgten ihnen auf den Bahnsteig und einer der Männer spuckte die Frauen an, bevor sich beide entfernten.
Quelle: Polizei Nr. 0494 vom 25.02.25, Maneo -
Rassistischer Aufkleber in Hermsdorf
23.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der Heinsestraße in Hermsdorf wurden Aufkleber der "AfD"-Landtagsfraktion Baden-Württemberg bemerkt und entfernt, die u. a. an einem Pfahl angebracht worden waren. Im Stil einer Werbekampagne des Landes war darauf vor der Silhuette eines Flugzeugs zu lesen: "Nett hier. Aber sind Sie nicht ausreisepflichtig?" In Baden-Württemberg wurde der gleiche Aufkleber teilweise an Betrieben von Personen mit Migrationsgeschichte angebracht und als Vertreibungsdrohung wahrgenommen. Vor dem Hintergrund dieser Praxis und extrem rechter Remigrationsfantasien in der Gesellschaft kann der Aufkleber als Versuch gedeutet werden, Menschen mit Migrationshintergrund Angst zu machen.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Sachbeschädigung an Büro der Grünen-Fraktion in Nord-Neukölln
23.02.2025 Bezirk: NeuköllnDas Neuköllner Bürger*innenbüro der Grünen-Fraktion in der Friedelstraße wurde in der Nacht mit den Worten "Nie wieder grün ist jetzt" beschmiert. Zudem wurde das Schild des Büros beschädigt.
Quelle: Register Neukölln, Polizeimeldung vom 24.02.2025 (Nr. 0429) -
Versuchtes Gedenken an Horst Wessel im Prenzlauer Berg
23.02.2025 Bezirk: PankowAm St. Nicolai-/ St. Marienfriedhof haben sich ca. 15 extrem rechte Menschen versammelt, um an den SA-Sturmführer Horst Wessel zu gedenken. Dieser wurde auf dem Friedhof begraben, nachdem er am 23.02.1930 erschossen wurde. Die Polizei war vor Ort. Ein Gedenken zum 95. Jahrestag konnte durch die Neonazis nicht stattfinden.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Wieder rassistisches Mahnmal in Hermsdorf
23.02.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Fellbacher Platz am S-Bahnhof Hermsdorf wurde erneut ein rassistisches Mahnmal bemerkt. Unbekannte hatten mit Schnüren zwei Schilder am Schild mit dem Namen des Platzes angebracht. Auf dem oberen Holzschild darüber stand "In Gedenken immer wieder!!!!". Darunter hing ein Schild mit 36 Städtenamen, die auf Gewalttaten durch nicht-deutsche Täter oder Tatverdächtige verweisen. In Bezug auf den Anschlag am Berliner Breitscheidplatz wurde der Zusatz "und täglich!" ergänzt. Darunter wurden zwei Grabkerzen aufgestellt. Die Auswahl der Taten nach Herkunft der Täter vermittelt eine rassistische Deutung der Gewalt. Sie erzeugt das Bild, dass zugewanderte Männer gewalttätiger und gefährlicher seien als deutsche. Zwei Tage später wurde das Mahnmal geräumt.
Quelle: Meldung einer Einzelperon -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Sammelunterkunft in Mitte
22.02.2025 Bezirk: MitteIn einer Sammelunterkunft im Bezirk Mitte kam es zu fortgesetzten rassistischen Diskriminierungen einer Schwarzen Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antisemitische Propaganda in Wedding
22.02.2025 Bezirk: MitteIn der Torfstraße im Ortsteil Wedding wurden auf einem Mülleimer die Schmierereien „ZIONAZIS“ uns „ISRAHELL“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sprechchöre auf Demonstration durch Mitte
22.02.2025 Bezirk: MitteBei einer Demonstration, die durch Mitte zog, wurden antisemitische Parolen gerufen. Der Block, aus dem die Parolen gerufen wurden, wurde der Demonstration verwiesen.
Quelle: Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Hellersdorf-Ost
22.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm Branitzer Karree wurden drei neonazistische Aufkleber mit dem Slogan „Antifa-freie Zone“ entfernt. Am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße klebte zudem ein Aufkleber mit der Aufschrift „Antifa, Asozial, Nutzlos, Terroristisch, Idiotisch, Feige, Arbeitsscheu", auch dieser wurde entfernt. In der Nähe des U-Bahnhofs Cottbusser Platz wurde ein weiterer Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel mit dem Slogan „Heimat schützen - Familie, Volk, Identität“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Bedrohung durch Neonazis in Mitte
22.02.2025 Bezirk: MitteIn der Hannoverschen Straße bedrohten junge Neonazis eine Person. Die Täter waren vermutlich Teilnehmer einer extrem rechten Demonstration, die am gleichen Tag durch Mitte zog.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechte Aufkleber in Adlershof
22.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Radickestr. und im Süßen Grund wurden jeweils ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer richtete sich gegen Antifaschist*innen, der andere war rassistisch motiviert. Ein Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Demonstration durch Mitte
22.02.2025 Bezirk: MitteDurch Mitte zog eine Demonstration mit dem Titel "Für Recht und Ordnung gegen Linksextremismus und politisch motivierte Gewalt ". An der Demonstration nahmen etwa 200 junge Neonazis teil. Auf Kleidung und Bannern wurden die Logos von extrem recht Organisationen wie der "Identitären Bewegung", "Jung und Stark", "Deutsche Jugend Voran" und "Chemnitz Revolte" gezeigt. Teilnehmende zeigten Reichsfahnen und riefen Parolen, die sich vor allem gegen Antifaschist*innen richteten.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechte Propaganda in Tiergarten
22.02.2025 Bezirk: MitteIn der Lützowstraße in Tiergarten wurden vier gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen aus einem extrem rechten Versandhandel.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg
22.02.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahn Storkower Straße wurde ein Aufkleber der "Jungen Nationalisten" entdeckt und entfernt. Die "Jungen Nationalisten" ist die Jugendorganisation der ehemaligen "NPD", mittlerweile "Die Heimat".
Der Text des Aufklebers ist: „#weiß, #hetero, #normal“. Auf diese Weise versuchen sie, Weißsein und Heterosexismus als Parameter für „normal“ und „akzeptabel“ zu bestätigen, wodurch rassistische und heterosexistische Diskriminierung bekräftigt wird.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Hakenkreuz auf Verkehrsschild in Schöneberg-Süd
22.02.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf dem Verkehrsschild an der Gustav-Müller-Straße wurde ein Aufkleber mit dem Regebogenfarben und der Parole "Lebe so, dass die AFD was dagegen hätte" mit einem Hakenkreuz übermalt.
Quelle: Hakenkreuz auf Verkehrsschild in Schöneberg-Süd -
Hakenkreuze in Weißensee.
22.02.2025 Bezirk: PankowRund um den Weißensee wurden mehrere Hakenkreuze in den Schnee gemalt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Hakenkreuze und Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide
22.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Schnellerstr., in der Nähe eines Supermarktes, wurden zwei Hakenkreuze an einem Laternenmast entdeckt. An der Ecke Schnellerstr./ Spreestr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Massive Bedrohung mit einem Messer gegen einen politischen Gegner in Alt-Treptow
22.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Mittag ging ein Mann mit einer "AfD"-Mütze durch Alt-Treptow. Als ein anderer Mann dies kritisch kommentierte, reagierte der Angesprochene sehr aggressiv und zog kurze Zeit später ein Messer und bedrohte damit den anderen Mann. Der Bedrohte wich daraufhin zurück und sprach andere Personen an. Der Mann mit dem Messer entfernte sich dann.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Pöbelei am Info-Stand einer Migrant*innenorganisation
22.02.2025 Bezirk: SpandauAn einem Infostand wollte eine Migrant*innenorganisation mit Plakaten auf den gesellschaftlichen Beitrag von Migrant*innen aufmerksam machen. In unmittelbarer Nachbarschaft hatten auch mehrere Parteien Infostände aufgebaut. Ein Mann lief vorbei und rief zu den Ständen der Parteien und der Organisation: "Wo ist denn die AfD? Ihr linken Faschos habt die bestimmt doch weggemobbt!"
Quelle: GIZ gGmbH -
Pöbelei an Wahlkampfstand der Linken in Niederschöneweide
22.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Vormittag führte Die Linke einen Wahlkampfstand am Center Schöneweide durch, als ein Mann von weitem rief "Ihr seid die wahren Faschisten!" und dann eine Wahlkampfhelferin direkt aggressiv anging mit den Worten "Scheiß Nazis!". Anhand der Kleidung wurde der Mann von der Betroffenen als extrem rechts eingeordnet.
Quelle: Die Linke Treptow-Köpenick -
Pöbeleien am Wahlkampfstand der SPD im Allendeviertel
22.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag führte die SPD einen Wahlkampfstand am Allendecenter durch. In dieser Zeit fuhren drei Jugendliche mehrfach am Stand vorbei und zeigten das "White-Power"-Zeichen und beleidigten die Wahlhelfenden.
Quelle: SPD Treptow-Köpenick -
Pöbeleien durch Rechte in der Köpenicker Dammvorstadt
22.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bellevuepark hielt sich am Abend über Stunden eine Gruppe von bis zu 12 Personen auf, die mehrfach "Wir sind die arische Jugend" gerufen haben. Zeitgleich fand im Ortsteil eine queere Veranstaltung in einem Jugendclub statt, an der einzelne Personen der Gruppe aus dem Park immer wieder vorbeigingen. An dem Jugendclub wurde in der Nacht zuvor eine Sachbeschädigung und extrem rechte Feindmarkierung dokumentiert. Teile der Gruppe waren zuvor bereits bei einer Kundgebung für ein vielfältiges Friedrichshagen, wo sie mit bis zu fünf Personen vor Ort waren und Teilnehmende und Organisator*innen durch ihr Auftreten einschüchterten.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Propaganda gegen politische Gegner*innen in Gropiusstadt
22.02.2025 Bezirk: NeuköllnRund um den U-Bahnhof Wutzkyallee wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversandhandel entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistischer Angriff mit einem Messer auf zwei Mädchen in Grünau
22.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Abend wurden zwei Mädchen (14 und 16 Jahre) auf dem Adlergestell aus antimuslimischer Motivation angegriffen. Den beiden Mädchen wurde zuerst von hinten an den Kopftüchern gerissen. Danach schlugen die Täter ihnen ins Gesicht und einer verletzte eins der Mädchen mit einem Messer am Arm. Die Täter äußerten sich zudem rassistisch.
Quelle: Polizeimeldung vom 23.02.2025