Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
10.03.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
10.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Toilette eines Cafés am Moritzplatz wurden die Wände mit antisemitischen Schriftzügen beschmiert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
10.03.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Beleidigung an Lichtenberger Schule
10.03.2025 Bezirk: LichtenbergNach einem Konflikt zwischen Schüler*innen ermöglicht das Schulsekretariat einer aufgebrachten Mutter einen Anruf bei einer anderen Mutter, deren Kind von dem Konflikt betroffen ist. Die Mutter beleidigt und beschimpft die Mutter des betroffenen Kindes in dem Telefonat auf antiziganistische Weise.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber des "III. Weg" in Wendenschloß
10.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Köpenzeile wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in der Altstadt Köpenick
10.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Müggelheimer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber mit NS-Symbolik in Neukölln
10.03.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Bruno-Bauer-Straße wurde ein Aufkleber des "Asow Regiments" in der Fassung vor 2015 entdeckt und entfernt. Der Aufkleber bildet sowohl eine "Schwarze Sonne" als auch eine "Wolfsangel" ab.
Quelle: Register Neukölln -
Behindertenfeindliche Benachteiligung im Gesundheitswesen
10.03.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte behindertenfeindliche Diskriminierung durch die Krankenkasse. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Beleidigung aufgrund von Rassismus im Ortsteil Reinickendorf
10.03.2025 Bezirk: ReinickendorfAm Kurt-Schumacher-Platz im Ortsteil Reinickendorf beleidigte eine Passantin eine Frau mit Kopftuch ohne ersichtlichen Anlass. Die Betroffene weinte. Die umstehenden Zeug*innen äußerten sich nicht und boten keine Hilfe an. Die Betroffene ging von antimuslimischem Rassismus als Motiv aus, da nur sie beleidigt wurde. Kurz zuvor war sie bereits in einem Geschäft in Tegel von einem Mann frauenfeindlich beleidigt worden.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Beleidigung aufgrund von Rassismus in Tegel
10.03.2025 Bezirk: ReinickendorfIn einem Geschäft in der Gorkistraße in Tegel beschimpfte ein Kunde eine Frau mit Kopftuch ohne ersichtlichen Anlass mehrfach als "Fotze". Sie wandte sich an die Kassiererin, die ihr riet, die Beleidigung zu ignorieren. Die Betroffene ging von antimuslimischem Rassismus als Motiv aus, da nur sie beleidigt wurde.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Süd
10.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Maxie-Wander-Straße wurden mehrere Aufkleber von „Der III. Weg", sowie ein Sticker vom neonazistischen „Active Club France“ mit Keltenkreuz, gesehen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Erneut Hakenkreuz-Schmierereien in Staaken
10.03.2025 Bezirk: SpandauDie Wände eines Fahrstuhls in einem Staakener Hochhaus wurden wieder mit Hakenkreuzen beschmiert. Die Wohnungsgesellschaft wurde informiert. Der Vorfall wurde angezeigt. Die Schmierereien wurden entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
10.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Allendeviertel wurden insgesamt sieben extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie wurden im Strandschloßweg und im Müggelschlößchenweg entdeckt. Sie waren gegen Antifaschist*innen gerichtet und rassistisch motiviert. Ein Teil stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Ost
10.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Geschäft am U-Bahnhof Hellersdorf klebte mehrere rassistische Aufkleber von „Der III. Weg“. Auf einer Bank hinter der Evangelischen Kirchengemeinde Hellersdorf wurde eine „1161“-Schmiererei entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Prenzlauer Berg
10.03.2025 Bezirk: PankowIn der Winsstraße wurde an einem Laternenmast ein Aufkleber entdeckt, der folgenden Wortlaut enthält: "FCK Antifa" (zu Deutsch: "Scheiß Antifa"). Darüber befindet sich folgendes Zitat: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus.‘ Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus.‘“ Das verwendete (und oft fälschlich Ignazio Silone zugeschriebene) Zitat dient in diesem Kontext dazu, Antifaschismus als eine Art verkappten Faschismus darzustellen. Damit wird eine weit verbreitete extrem rechte Argumentationslinie aufgegriffen, die Antifaschist*innen mit autoritären oder totalitären Bewegungen gleichsetzt und ihre Arbeit delegitimieren soll.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Flyer im Märkischen Viertel
10.03.2025 Bezirk: ReinickendorfVor dem Märkischen Zentrum im Märkischen Viertel wurde ein Flugblatt bemerkt, das an einem Straßenmast befestigt worden war. Es bewarb eine extrem rechte Demonstration mit dem Titel "Gemeinsam für Deutschland" am 22. März in Mitte.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Fehlender barrierefreier Wohnraum in Lichtenberg
10.03.2025 Bezirk: LichtenbergEine Person bittet um Unterstützung bei der Suche nach barrierefreiem Wohnraum. Es sind keine Strukturen für ausreichende Unterstützung bei Wohnungssuche für barrierefreien Wohnraum vorhanden. Städtische Wohnungsbaugesellschaften berücksichtigen Bedarfe von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bei der Vergabe von barrierefreien Wohnungen wegen Losverfahren nicht. Barrierefreie Wohnungen werden auch an Personen vergeben, die nicht zwingend auf Barrierefreiheit angewiesen sind.
Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderungen -
Hakenkreuze in Adlershof
10.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Magnusstr. wurden zwei Hakenkreuze entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuz in Biesdorf
10.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Biesdorf wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt. Im Stadtgarten Biesdorf wurde eine Schmiererei des extrem rechten Codes „116“ (Anti-antifaschistische Aktion) entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz in Niederschöneweide
10.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Park in der Nähe des Kaiserstegs wurden ein Hakenkreuz und der anti-Schwarze Begriff "N***" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuz und extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord
10.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Nähe einer Jugendfreizeiteinrichtung wurden auf der Tischtennisplatte und der überdachten Sitzecke Hakenkreuz- und N-Wort-Schmierereien entdeckt und entfernt. Auf einem Schild in der Gartenanlage am Storchennest wurde ein Plakat von „Der III. Weg", das sich gegen politische Gegner*innen richtete, entdeckt und entfernt. Zudem klebten an mehreren Laternen am Fritz-Lang-Platz Aufkleber von „Der III. Weg“ und mit dem Motiv „Anti-Antifa“. In der Alten Hellersdorfer Straße wurde außerdem ein weiterer extrem rechter Aufkleber entfernt. In der Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
LGBTIQ*-feindliche Pöbelei in der Mühsamstraße
10.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAls sich in der Mühsamstraße zwei Frauen küssten, rief ihnen ein vorbeifahrender Radfahrer "Scheiß Lesben" zu.
Quelle: Meldestelle L-Support -
LGBTIQ*feindlicher Angriff in Heinersdorf
10.03.2025 Bezirk: PankowEine Person lief die Rothenbachstraße lang und werde von einer männlichen Person unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Es gab kein verbalen Austausch oder ähnliches im Vorfeld.
Quelle: L-Support -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Nord-Neukölln
10.03.2025 Bezirk: NeuköllnIn einem Lokal in der Sonnenallee wurde ein Mann aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation angegriffen. Der Betroffene wurde von einem unbekannten Mann gefragt, ob er schwul sei. Anschließend machte der unbekannte Mann eine homofeindliche Äußerung. Als der Betroffene die Frage verneinte, soll sich der Mann erst abgewandt und dann plötzlich mit einem Reizgasspray angegriffen haben. Dabei wurde eine danebensitzende ältere Person verletzt. Der Angreifer schlug dem Mann außerdem ins Gesicht und floh daraufhin.
Quelle: Register Neukölln via Instagram, Polizeimeldung vom 10.03.2025 (Nr. 0622) -
Massive antiziganistische Beleidigungen an einer Schule
10.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Schule erfolgten wiederholt massive antiziganistische Beleidigungen gegen ein Kind. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
NS-verherrlichende Schmiererei in Mitte
10.03.2025 Bezirk: MitteAn einem Flaggenmast vor dem ehemaligen Verdi-Haupteingang am Engeldamm Ecke Köpenicker Straße wurde die NS-verherrlichende Schmiererei "Hitler lebt" entdeckt und überklebt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Queerfeindliche Benachteiligung in Berlin
10.03.2025 Bezirk: BerlinweitIn Berlin fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
Rassistische Diskriminierung in Berlin
10.03.2025 Bezirk: BerlinweitEine Schwarze Person erfuhr bei der Arbeitssuche anti-Schwarze rassistische Diskriminierungen.Quelle: NARUD e.V. -
Rassistische Propaganda in Tiergarten
10.03.2025 Bezirk: MitteIm Tiergarten wurden zwei rassistische Aufkleber und ein extrem rechtes Plakat entdeckt und entfernt. Außerdem wurde eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Angriff am Rathaus Spandau
10.03.2025 Bezirk: SpandauEin 39-Jähriger soll an der Bushaltestelle vor dem Rathaus Spandau gegen die Bustür getreten haben. Als ein 42-jähriger Mann ihn aufforderte, dies zu unterlassen, soll er diesen rassistisch beleidigt und bedroht haben. Dann soll er versucht haben, ihn zu schlagen. Daraufhin soll sich der 42-Jährige gewehrt und nach dem Angreifer geschlagen haben. Der 39-Jährige wendete sich daraufhin einem 58-Jährigen zu, der daneben stand, beleidigte, bespuckte und schlug ihn. Bei seiner Festnahme äußerte der 39-Jährige gegenüber den Einsatzkräften homofeindliche Beleidigungen.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei Nr. 0636 vom 11.03.2025 -
Rassistischer Angriff in Reinickendorf
10.03.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Bezirk Reinickendorf wurde eine Schwarze Frau von einer weißen Frau rassistisch beleidigt, körperlich angegriffen und verletzt.
Quelle: NARUD e.V. -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Marzahn-Süd
10.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn das Turnhallengebäude der Grundschule unter dem Regenbogen wurde in weißer Farbe groß der Slogan „Fck Antifa“ gesprüht.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Strukturelle Benachteiligung durch Firma
10.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergNach einer Firmenübernahme werden die alten, unbefristeten Arbeitsverträge durch die neue Firma ausschließlich bei ausländischen Arbeitnehmer*innen in befristete 3-Monats-Verträge abgeändert. Dies ist als rassistisch motivierte Diskriminierung (strukturelle Schlechterstellung gegenüber deutschen Arbeitsnehmer*innen) zu verstehen und daraus folgt zudem eine große Unsicherheit für die Betroffenen. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
09.03.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Weichselstraße wurde der Schriftzug „Death to Benjamin Netenyahu! Burn in ISRA(Hell!)“ mit Zeichnungen von Flammen an einer Hauswand entdeckt.
Durch diese Wortzusammensetzung wird Israel nicht sachlich kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt. Die Darstellung knüpft an ein altes antijüdisches Stereotyp an, das Jüdinnen*Juden mit dem Teufel in Verbindung bringt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistischer Vorfall in Marzahn-Hellersdorf
09.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEin Schüler aus der Republik Moldau wurde von Mitschüler*innen antiziganistisch beleidigt.Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Aufkleber des "III. Weg" in Niederschöneweide
09.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle S-Bahnhof Schöneweide wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
09.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Salvador-Allende-Str. vor dem Krankenhaus wurden insgesamt elf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sich richteten sich mehrheitlich gegen geflüchtete Menschen und Antifaschist*innen. Sie stammten in großen Teilen aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
09.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickRund um die Möllenseestr. wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Fünf der Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen, zwei waren antifeministisch und einer rassistisch motiviert. Alle stammten aus einem extrem rechten Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf-Nord
09.03.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Stendaler Straße wurden diverse extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich mit Slogans wie „Love Animals Hate Antifa“ gegen politische Gegner*innen und propagierten das rassistische Konzept der „Remigration“. In der Eva-Strittmatter-Straße wurde ein Aufkleber des „III. Weg“ mit der Aufschrift „Deutschland den Deutschen“ entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Lichtenberg-Mitte
09.03.2025 Bezirk: LichtenbergAn einer Haustür in der Eitelstraße wurde ein "FCK ANTIFA"-Schriftzug in blauer Farbe entdeckt. Dieser richtete sich gegen Antifaschist*innen und somit gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Nöldnerstraße auf Höhe des S-Bahnhofs Rummelsburg wurde an einer Laterne ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Er trug die Aufschrift "Leiden ohne zu klagen" und zeigte Abbildungen von Männern in verschiedenen Kontexten, wie im Kampfsport, als Bauarbeiter, oder bei einer Demonstration mit Deutschlandfahnen und Sturmhauben. Diese Darstellung soll ein extrem rechtes Männlichkeitsideal propagieren, das von körperlicher, sowie emotionaler Härte, Disziplin und "Kampfgeist" geprägt ist.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt
09.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Borgmannstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Adlershof
09.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Lohnauersteig / Waldstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Köpenick-Süd
09.03.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Straße Grüne Trift am Walde wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1%" entdeckt und entfernt.
Quelle: BENN Allende-Viertel -
Antiasiatisch rassistische Beleidigung in Westend
08.03.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin Mann wurde im Olympia-Stadion antiasiatisch rassistisch beleidigt.
Quelle: Meldestelle AAR / GePGeMi -
Antifeministischer Angriff nahe Görlitzer Park
08.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwei Frauen wurden nach dem Besuch einer gastronomischen Einrichtung nahe des Görlitzer Parks von einem Mann mit einer augenscheinlichen Eisenstange angegriffen. Der Angriff konnte abgewehrt werden, worauf der Mann sie als "Fotzen" beleidigte.
Quelle: Meldestelle Antifeminismus -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
08.03.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff durch Demonstrationsteilnehmende in Kreuzberg
08.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUm 15:00 Uhr startete eine Demonstration mit dem Titel "Internationaler feministischer Kampftag" am Oranienplatz, an der sich auch pro-palästinensische Gruppen beteiligten. Aus einer dieser Gruppen heraus wurde ein Journalist, der Mitarbeiter des zivilgesellschaftlichen Projekts "Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus" war, mit heißem Tee übergossen.
Quelle: Reporter ohne Grenzen, dju in ver.di Berlin, Jüdische Allgemeine vom 10.03.25 -
Antisemitischer Angriff in einem Café am Kottbusser Tor
08.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwei Journalisten, der Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Deutsche Journalisten-Union und ein Journalist des Jüdischen Forum für Demokratie und Antisemitismus, die sich gegen 14:30 Uhr in einem Café am Kottbusser Tor auf die bevorstehende Dokumentation einer Demonstration vorbereiteten, wurden von pro-palästinensischen Aktivist*innen erkannt, beschimpft und festgehalten. Einer konnte sich losreißen und die Polizei verständigen. Der andere Journalist wurde von den überwiegend weiblichen Angreifern auch geschlagen. Niemand half ihnen. Die Angreifenden riefen: "Das sind Zionisten!" Daraufhin solidarisierten sich Gäste des Cafés sogar mit ihnen. Die Markierung als Zionisten wird hier als eine pauschalisierende Umwegkommunikation für "Juden" verstanden.
Quelle: Reporter ohne Grenzen, dju in ver.di Berlin, Jüdische Allgemeine vom 10.03.25 -
Antisemitischer Aufkleber in Pankow
08.03.2025 Bezirk: PankowAn der Ecke Wolfshagener Straße / Kavalierstraße wurde ein antisemitischer Aufkleber mit der Aufschrift „ZIONISM IS RACISM IS FASCISM“ entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Antisemitische Veranstaltung in Kreuzberg
08.03.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung am Kottbusser Tor wurden antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin