Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
15.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Vorfall in Mitte
15.02.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Neukölln
15.02.2025 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
15.02.2025 Bezirk: MitteVor dem Kanzleramt in Tiergarten kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit etwa 60 Teilnehmenden. Dabei wurde ein Banner mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Adlershof
15.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem S-Bahnhof Adlershof wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt. Auf einem Aufkleber wurde die Methode "Anti-Antifa" ausgerufen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Karow
15.02.2025 Bezirk: PankowIn der Münchehagenstraße Ecke Am Hohen Feld wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift „Fuck Antifa“ entdeckt. Damit werden Antifaschistinnen als politische Gegnerinnen der extremen Rechten adressiert.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Erneut extrem rechte Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
15.02.2025 Bezirk: LichtenbergAn mehreren Wohnhäusern in der Plauener Straße wurden erneut extrem rechte Aufkleber entdeckt, die eine Reichsfahne zeigten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Erneut extrem rechte Schmiererei in Staakener Hochhaus
15.02.2025 Bezirk: SpandauWieder wurden Schmierereien in den Fahrstühlen eines Staakener Hochhauses entdeckt. Die Wände der Fahrstühle wurden mit schwarzem Stift mit Hakenkreuzen und dem extrem rechten Zahlencode "88" beschmiert. Der Vorfall wurde angezeigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in der Tram
15.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Tram M4 Richtung Hackescher Markt wurde an der Haltestelle Prerower Platz ein Türhänger von der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt, der dazu aufruft, den demokratischen Wahlen zu misstrauen und "Wahlbeobachter" zu werden.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
15.02.2025 Bezirk: MitteIm Nordbahnhof wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber und Plakate in Lichtenberg-Mitte
15.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Wönnichstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtet sich mit dem Spruch "Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Rhinstraße Ecke Rosenfelder Ring wurde ein Plakat der Partei "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" (BüSo) entdeckt. Die BüSo ist eine Politsekte, die teilweise antisemitische und extrem rechte Einstellungen vertritt.
Entlang eines Weges über eine Grünfläche von der Rummelsburger Str. Ecke Archenholdstraße bis zur Balatonstraße wurde mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich in u.a. ableistischer und sozialchauvinistischer Weise gegen Antifaschist*innen, Journalist*innen und gendergerechte Sprache richteten. Ein weiterer Aufkleber zeigte zudem eine Reichsfahne mit der Aufschrift "Kein Verbot für schwarz-weiß-rot".
Quelle: Lichtenberger Register -
LGBTIQ*-feindliche Sticker an Hausprojekt
15.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVon einem Hausprojekt in der Rigaer Straße wurden zwei LGBTIQ*-feindliche Sticker ("Es gibt nur zwei Geschlechter") eines extrem rechten Onlinehandels aus Bayern entfernt.
Quelle: Berliner Register via Instagram -
LGBTIQ*-feindliche strukturelle Benachteiligung in Treptow-Köpenick
15.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QueerHome* -
Neonazi-Aufkleber im Märkischen Viertel
15.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel wurden zwei Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt. Ein Aufkleber richtete sich mit dem Slogan "Love gehacktes hate halal" gegen muslimische Menschen. Ein weiterer Aufkleber richtete sich gegen Antifaschismus.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazi-Aufkleber in Reinickendorf
15.02.2025 Bezirk: ReinickendorfIn der General-Barby-Straße Ecke Auguste-Viktoria-Allee im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber stand "Achtung! Hier wurde antideutsche Propaganda überklebt!". Sie wurden verwendet, um einen antirassistischen Aufkleber zu überdecken.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazistischer Zahlencode und Schriftzug in Baumschulenweg
15.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Kiefholzstr./ Baumschulenstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161", sowie der Schriftzug "FCK AFA" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Queerfeindliche Beleidigung in Schöneberg
15.02.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn Schöneberg ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: L-SUPPORT -
Queerfeindlicher Vorfall in Schöneberg
15.02.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn Schöneberg ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall.
Quelle: L-SUPPORT -
Rassistische Beleidigung am Kottbusser Tor
15.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 21:40 Uhr wollte ein migrantisch wahrgenommener, junger Mann drei offensichtlich obdachlosen Personen am U-Bhf. Kottbusser Tor / Ebene U8 drei Pizzen schenken. Eine Person nahm die Pizza an, die nebensitzende Person schlug ihm die Pizza aus der Hand und die dritte Person beleidigte den jungen Mann rassistisch, u. a. mit den Worten "k***arschloch, verpiss dich, von dir nehmen wir nichts, scheiss Ausländer". Der junge Mann versuchte ruhig zu erklären, dass er nur Essen anbieten wollte, wurde aber niedergeschrien. Eine Person, aus der U8 kommend, bot dem jungen Mann Hilfe an und schlug ihm vor, sich nicht weiter beleidigen zu lassen, da eine Kommunikation offensichtlich nicht möglich war.
Quelle: Berliner Register -
Rassistische Pöbelei in der Köpenicker Dammvorstadt
15.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bahnhofstr. wurde ein Mann von einer Gruppe junger Männer, die aus einer Kneipe kamen, rassistisch mit den Worten "Ausländer raus! Deutschland!" bepöbelt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistischer Angriff in Oberschöneweide
15.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm Nachmittag wurde eine Frau in der Tram in Höhe Firlstr. erst rassistisch von einer Frau beleidigt und dann getreten und geschlagen. Der Angriff wurde angezeigt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Hellersdorf-Süd
15.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm U-Bahnhof Cottbusser Platz wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit dem Slogan „Bitte flüchten Sie weiter“ entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Vorfall am Wohnungsmarkt in Lichtenberg
15.02.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bezirk Lichtenberg ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum.
Quelle: Fair Mieten Fair Wohnen -
Rassistische und verschwörungsideologische Aussagen an Autohaus in Französisch-Buchholz
15.02.2025 Bezirk: PankowIn den Schaufenstern eines Autohauses in Französisch-Buchholz wurden öffentlich einsehbare Schriftzüge angebracht, die rassistische Aussagen über Geflüchtete, verschwörungsideologische Narrative (u. a. zur NATO, Corona und Nord Stream 2) sowie Bezüge zur Reichsbürger-Ideologie enthalten. Unter anderem wird behauptet, die Bundesregierung habe eine „Invasion von Wirtschaftsflüchtlingen“ ermöglicht und Deutschland sei nicht souverän. Demokratische Parteien, darunter namentlich die Grünen, werden direkt diffamiert. Der Vorfall ist ein Beispiel für die Sichtbarmachung extrem rechter Ideologie im öffentlichen Raum.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Rechte Aufkleber in Köpenick-Nord
15.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Ortsteil wurden sieben rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber befanden sich in der Mahlsdorfer Str., Kaulsdorfer Str., Hoernlestr., Mittelheide und Gehsener Str. und stammten von der Gruppierung "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund". Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rechter Aufkleber im Prenzlauer Berg
15.02.2025 Bezirk: PankowIn der Pappelallee wurde ein Aufkleber der Gruppierung "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Reichsbürgermahnwache am Brandenburger Tor
15.02.2025 Bezirk: MitteEin Reichsbürger hielt eine "Mahnwache" auf dem Pariser Platz ab. Er zeigte Reichsfahnen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Schriftzug gegen Antifaschist*innen und rassistischer Aufkleber in Weißensee
15.02.2025 Bezirk: PankowIn der Piesporter Straße wurde auf einem Plakat mit der Aufschrift „Fakten gegen rechtsextreme Mythen“ ein Schriftzug mit den Worten „gegen 161!“ entdeckt. Die Zahlenkombination „161“ ist als Kürzel für die Antifaschistische Aktion bekannt und richtet sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Hansastraße, neben einem Supermarktcenter, wurde ein rassistischer, antimuslimischer Aufkleber mit der Aufschrift „Talahons abschieben!“ entdeckt.
„Talahon“ ist ein Schlagwort zur Bezeichnung von Personen mit stereotypen Merkmalen junger Männer mit arabischem Migrationshintergrund. Rechtsextreme verwenden den Begriff als Projektionsfläche für das Feindbild junger muslimischer Männer, die als frauenfeindlich, patriarchalisch und gewaltverherrlichend dargestellt werden. Der Begriff wird gezielt eingesetzt, um diese Gruppe rassistisch abzuwerten.Quelle: Berliner Register via Signal -
Transfeindliche und extrem rechte Aufkleber in Pankow
15.02.2025 Bezirk: PankowIn der Vesaliusstraße wurde ein Aufkleber eines bekannten extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt, der folgenden Wortlaut enthält: "Es gibt nur 2 Geschlechter. Respektiert die Naturgesetze!". Dies kann als transfeindliche Aussage bewertet werden. Der Aufkleber wurde entfernt.
Vor dem Rathauscenter in der Breite Straße wurde an einem Laternenmast ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, der den Wortlaut "Überklebt du Zecke" enthält sowie Symbolen, die Antifaschismus, Kommunismus und Anarchismus durchgestrichen darstellt. Der Begriff „Zecke“ ist eine abwertende Bezeichnung, die in der extrem rechten Szene für linke Aktivist*innen und Antifaschist*innen verwendet wird. Die Gestaltung, Farbgebung und Bildsprache ähneln einschlägigen Motiven aus der rechten Szene. Der Verweis auf einen Telegram-Kanal deutet ebenfalls auf eine Vernetzung in extrem rechten Kreisen hin.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Verschwörungsideologische Demonstration in Mitte
15.02.2025 Bezirk: MitteAusgehend vom Alexanderplatz zog eine verschwörungsideologische Demonstration mit etwa 100 Teilnehmenden durch Mitte. Auf Schildern und in Reden wurden dabei verschiedene Verschwörungsmythen, unter anderem über "vom Staat organisierte" antifaschistische Demonstrationen, den Krieg in der Ukraine und den Nahost-Konflikt verbreitet. An der Demonstration beteiligten sich Reichsbürger*innen.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Verschwörungsideologische Veranstaltung in Charlottenburg
15.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm Breitscheidplatz fand eine Veranstaltung von Aktivist*innen aus verschwörungsideologischen Kreisen mit Hauptthema der angeblichen Zensur in Deutschland statt.
Auf einer Leinwand wurden verschiedene Musik- und Videobeiträge gezeigt, die sich unter anderem gegen antifaschistischen Aktivismus, Journalist*innen, öffentlich-rechtliche Medien oder geschlechtergerechte Sprache richteten. Die gezeigten Beiträge unterstellten, vermeintlich unangepasste Meinung würden in Deutschland verfolgt werden. Mehrfach gab es in den Beiträgen Anspielungen auf das NS-Regime. Menschen, die geschlechtergerechte Sprache nutzen oder traditionelle Medien konsumieren, wurden als infantil und dumm dargestellt. In mehreren Beiträgen wurde sich zudem abwertend über queere Menschen und ihr Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung geäußert.
Quelle: Register CW & Mitte, Youtube -
Wahlkampfstände mit rassistischen Inhalten im Bezirk Reinickendorf
15.02.2025 Bezirk: ReinickendorfDie "AfD" Reinickendorf führte an verschiedenen Stellen im Bezirk Wahlkampfstände durch. In der Gorkistraße in Alt-Tegel sowie in der Nähe des S-Bahnhofs Frohnau wurde die Wahlausgabe des "Blauen Boten" verteilt. Die Inhalte der Ausgabe werden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen als Belastung für die Gesellschaft dargestellt, ihnen Integrationsverweigerung unterstellt und eine Verbindung zu Kriminalität suggeriert. Durch Begriffe wie „schleichende Islamisierung“, sowie die Gegenüberstellung von „hart arbeitenden Berlinern“ und Migrant*innen wird ein Bedrohungsszenario gezeichnet.
Quelle: Register Reinickendorf -
Wahlkampfstand mit rassistischen Inhalten in Lichterfelde
15.02.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfWie der Bezirksverband der AfD auf seinen Social-Media-Kanälen mitteilte, hielt dieser einen Infostand auf dem Kranoldplatz ab. Dort wurde die AfD-Zeitschrift „Blauer Bote“ verteilt.
In der verteilten Ausgabe wurden Migrant*innen beschrieben. Die Darstellung wird so bewertet, dass Migrant*innen darin als Belastung für die Gesellschaft gelten. Dies verstärkt sich dadurch, dass sie „hart arbeitenden Berlinern“ gegenübergestellt werden.
„Einheimische“ im Gegensatz zu Migrant*innen seien „richtige Fachkräfte, die unter kein Sozialprivileg fallen“. Dies wird so bewertet, dass Migrant*innen mit diesen Aussagen Integrationsverweigerung unterstellt werde, und dass damit das Narrativ bedient werde, dass migrantische und geflüchtete Personen nur nach Deutschland flüchten würden, um vom Sozialsystem zu profitieren.
Unsicherheiten im öffentlichen Raum, insbesondere für Frauen, werden mit einer „schleichenden Islamisierung“ in Verbindung gebracht. In der Ausgabe lassen sich zudem Begriffe wie „Gendergaga“ und „Transpropaganda“ finden, die „für abenteuerliche Frühsexualisierungstendenzen im Schulbetrieb“ sorgen würden.
Insgesamt bedient die Ausgabe damit sowohl rassistische und geflüchtetenfeindliche, als auch queer- und transfeindliche Erzählungen.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Antimuslimische Schmiererei in der Samariterstraße
14.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUnter einen bereits durchgestrichenen Tag "Free Palestine" wurde von einer augenscheinlich weiteren Person "from Islam" geschmiert. Hierbei handelte es sich um antimuslimischen Rassismus, da es sich um eine pauschale Aussage handelte, in der ein ganzer Landstrich von einer Religion gesäubert werden sollte.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung bei Behörde in Mitte
14.02.2025 Bezirk: MitteBei einer Behörde im Bezirk Mitte kam es zu einem Vorfall von rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antisemitische Bedrohung in Charlottenburg
14.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bildmotive entlang eines Uferweges in Friedrichshain
14.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Plakat mit antisemitischem Bildmotiv (ein im Stil des "Happy Merchant" dargestellter breit grinsender Mann mit Schläfenlocken und großer Nase, in der Hand eine Schere und eine Uhr) wurde an mehreren Stellen entlang eines Uferwegs in Friedrichshain bemerkt und fotografiert. Es stand nichts weiter auf dem Plakat.
Quelle: RIAS Berlin -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Süd
14.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Neuen Grottkauer Straße Ecke Peter-Edel-Straße wurde ein Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Einer enthielt den LGBTIQ*-feindlichen Slogan „Deutsch bleiben statt Mainstream“ mit Regenbogenfarben im Hintergrund.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
14.02.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Rummelsburger Straße Ecke Kraetkestraße wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" entdeckt und entfernt. Zudem wurde ein Aufkleber mit dem rassistischen Spruch "Abschieben schafft Wohnraum" entfernt.
In der Bietzkestraße Ecke Lincolnstraße wurde ein Aufkleber in Reichsfarben mit der Aufschrift "Deutschland Deutschland über alles" entdeckt und entfernt.
Vor der Max-Taut-Schule in der Fischerstraße wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Auf den Aufklebern wurden ableistische und sozialchauvinistische Begriffe genutzt, um Antifaschist*innen abzuwerten.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Ost
14.02.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurde an einem Bahnschild ein Aufkleber in Reichsfarben entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Reichsideologie bei einer Bundesbeörde
14.02.2025 Bezirk: MitteEin Zeuge berichtet, als beim Plaudern im Pausenraum einer Bundesbehörden über den Sturm von Reichbürger*innen und Verschwörungsideolog*innen auf den Reichstag einer der Anwesenden den mutigen Polizisten gelobt habe, der die Menge zunächst weitgehend allein zurückgehalten habe, äußerte sich ein anwesender Bundespolizist: "Der Idiot, man hätte die Leute reinlassen sollen“ und bekannte seine Zustimmung zu Reichbürger- und extrem rechten, NS-relativierenden Verschwörungsideologien.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter "III. Weg"-Aufkleber in Pankow
14.02.2025 Bezirk: PankowIn der Kissingenstraße Ecke Dettelbacher Weg wurde ein extrem rechter Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Sticker am Stabholzgarten
14.02.2025 Bezirk: SpandauAm Stabholzgarten wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel entdeckt und entfernt. Es waren vermummte Personen mit geballter Faust und der Reichsflagge zu sehen. Darüber stand "Kampfbereit".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in Nord-Neukölln
14.02.2025 Bezirk: NeuköllnEin Paar wurde aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation von einer Gruppe Jugendlicher beleidigt und bedroht. Die Betroffenen liefen die Weichselstraße in Richtung Sonnenallee hinunter, als circa 8-10 junge Männer auf sie zutraten und sie als "schwul" betitelten. Das Paar lief weiter und versuchte, der Gruppe keine Beachtung zu schenken. Die Jugendlichen liefen ihnen hinterher und warfen dabei mit harten Schneebällen nach dem Paar. Dabei machten sie queerfeindliche Beleidigungen und drohten mit den Worten "Wir löschen euch alle aus". Es gelang dem Paar davonzulaufen, ohne von einem Schneeball getroffen zu werden.
Quelle: Register Neukölln -
LGBTIQ*-feindliche Sticker am Moritzplatz
14.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm U-Bhf. Moritzplatz wurden gegen 8:45 Uhr zwei Sticker von einem extrem rechten Onlineshop aus Bayern angebracht. Auf einem befand sich der Slogan: "Es gibt nur zwei Geschlechter", auf dem anderen "Deutsche Farben und Werte statt bunter Ideologie".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazistischer Zahlencode und rassistische Aufkleber in Köpenick-Nord
14.02.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Gehsener Str. wurde an einem Stromkasten der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Im Stellingdamm wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber richtete sich gegen geflüchtete Menschen, der andere gegen Schwarze Menschen.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Aussage gegenüber Mutter mit Kind vor Kita in Prenzlauer Berg
14.02.2025 Bezirk: PankowAn einem Morgen brachte eine Mutter ihr Kind zur Kita. Kurz vor dem Eingang begegnete ihr ein Paar mit einem Kinderwagen. Die Mutter fragte, wie üblich, ob das Tor zur Kita offen gelassen werden solle. Der Mann, der mit dem Paar unterwegs war, reagierte darauf, indem er sagte, dass sein Kind zu Hause bleibe und deutete dabei mit einer abwertenden Handbewegung in ihre Richtung. Er fuhr fort, dass er sein Kind nicht in diese Kita schicken wolle, da er es nicht mit "ausländischen Kindern" aufwachsen lassen wolle. Seiner Meinung nach solle sein Kind "vernünftig aufwachsen" und dürfe nicht in einer Umgebung aufwachsen, die er als problematisch erachtete. Der Mann sprach schnell und in einem langen Monolog, sodass viele seiner Aussagen aufgrund der Überraschung und des Schocks der Mutter nicht vollständig verstanden werden konnten. Die Frau an seiner Seite schwieg während des gesamten Gesprächs. Nach dem Vorfall fühlte sich die Mutter von den Äußerungen des Mannes bedroht.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt -
Rassistische Beleidigung am U-Bhf. Frankfurter Allee
14.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergLaut eines Zeug*innenberichts kam es am Morgen zu einer rassistischen Beleidigung im U-Bhf. Frankfurter Allee. Demnach wartete eine junge Mutter mit Kinderwagen auf den Fahrstuhl. Ein älteres Ehepaar trat viel zu dicht an sie heran und redete aggressiv auf sie ein. Offenbar hatte zuvor der Kinderwagen versehentlich leicht die ältere Dame gestriffen. Der Mann äußerte sich gegenüber der jungen Mutter u. a. mit den Worten: "Es wird Zeit, dass die AfD an die Macht kommt und etwas gegen diese K-Wort unternimmt!" Eine Passantin forderte das Ehepaar auf, die Beschimpfungen zu unterlassen und Abstand zur jungen Frau zu halten. Eine weitere Passantin stellte sich ebenfalls zwischen die junge Mutter und das ältere Ehepaar. Als sich der Fahrstuhl öffnete, stieg die junge Frau mit Kinderwagen ein, die Passantin blockierte den Zugang und forderte das ältere Ehepaar auf, auf den nächsten Fahrstuhl zu warten.
Quelle: Reddit (r/berlin) 14.02.24 -
Rassistische Beleidigung in der Reichenberger Straße
14.02.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Reichenberger Straße wurde eine Frau durch eine*n Firmenvertreter*in rassistisch beleidigt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Angriff in Charlottenburg
14.02.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm U-Bahnhof Adenauerplatz wurde ein Mann erst rassistisch beleidigt und anschließend ins Gesicht geschlagen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0420 vom 15.02.25