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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Transfeindlichkeit in Weißensee

    13.01.2025 Bezirk: Pankow

    In Weißensee erlebte eine Person Transfeindlichkeit. Aus Schutz vor der Betroffenen Person werden keine weiteren Angaben gemacht.

    Quelle: L-Support
  • Extrem rechte Aufkleber in Berlin-Buch

    12.01.2025 Bezirk: Pankow

    Am S-Bahnhof Buch wurde ein Aufkleber von einem Neonazi-Versandhandel mit der Aufschrift "Love Animals Hate Antifa" entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Propaganda in Tiergarten

    12.01.2025 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Flottwellstraße / Am Karlsbad wurden zwei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Sticker in Charlottenburg-Nord

    12.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der U7 wurden auf der Höhe des Bahnhofs Jakob-Kaiser-Platz zwei extrem rechte Sticker der "Jungen Nationalisten" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Flyer schürt rassistische Stimmung gegen Geflüchtete

    12.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Die AfD BVV-Fraktion Lichtenberg hat online dafür geworben, einen Flyer in ihrem Fraktionsbüro abzuholen, der als rassistisch interpretiert werden kann. Der Flyer schürt  negative Stimmung gegen Geflüchtete und stellt deren Unterbringung als Bedrohung für den Bezirk dar. Durch die Behauptung, Lichtenberg sei einer der am stärksten „belasteten“ Bezirke, werden Geflüchtete implizit als Last dargestellt. Dabei wird ignoriert, dass Geflüchtete Menschen in Not sind, die ein Recht auf Schutz haben.

    Darüber hinaus wird im Text suggeriert, dass verschiedene Akteure – darunter etablierte Parteien, Organisationen und Immobilienunternehmen – wirtschaftlich von der Unterbringung von Geflüchteten profitieren. Diese Aussage knüpft an extrem rechte Verschwörungserzählungen an, die behaupten, Migration werde bewusst gesteuert, um der einheimischen Bevölkerung zu schaden. Die Verwendung des Begriffs „Flüchtlingsindustrie“ impliziert, dass die Aufnahme von Geflüchteten nicht aus humanitären Gründen erfolgt, sondern Teil eines korrupten Geschäftsmodells ist. Damit werden Schutzsuchende auf ein ökonomisches Problem reduziert und ihre Notlage ignoriert.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hitlergruß in Hellersdorf

    12.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Hellersdorf in Richtung Hauptbahnhof sagte ein Mann zu einem anderen Mann: „Ich bin mehr als nur ein AfDler.“ Daraufhin zeigte ihm der andere Mann etwa um 13:30 Uhr befürwortend einen Hitlergruß.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Neonazistische Propaganda in Hellersdorf

    12.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Cottbusser Platz fand sich das revisionistische Graffiti: „Dresden 1945. Wir trauern nicht. Wir kämpfen! Der III. Weg“. In der Hellersdorfer Straße fand sind ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Queerfeindliche Propaganda in Hellersdorf

    12.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Schneeberger Straße fanden sich an einem Straßenschild drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt sowie der Aufkleber „LGBTQ?“ mit einem QR-Code zu deren Website.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Aufkleber in Buch

    12.01.2025 Bezirk: Pankow

    An der Karower Chaussee wurde ein Aufkleber von "aktiv.berlin" entdeckt und überklebt. Die Aufschrift lautete "Remigration!" Hinter dem Begriff "Remigration" der extremen Rechten steht die Absicht der Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistischer Aufkleber im Kietzer Feld

    12.01.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Haltestelle Müggelseeperle wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete, der aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" stammte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Veranstaltung in Wilmersdorf

    12.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Vor dem "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge" wurde von einer extrem rechten Gruppe der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg für rassistische Propaganda instrumentalisiert. U.a. wurde ein Banner hochgehalten, das die sogenannte "Remigration" forderte.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Transfeindliche Propaganda in Marzahn.

    12.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Hohensaatener Straße fanden sich zwei Aufkleber mit dem trans- und interfeindlichen Motiv „Es gibt nur zwei Geschlechter“ mit dem werbenden Bild einer bekannten Politikerin der "AfD".

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte

    11.01.2025 Bezirk: Mitte

    Auf einer pro-palästinensichen Demonstration in Mitte riefen Teilnehmende die antisemitische Parole "Kindermörder Israel". Ein Teilnehmer rief mehrmal "Hamas! Hamas!"

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    11.01.2025 Bezirk: Mitte

    An der Tramhaltestelle U-Bahnhof Bernauer Straße wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. 'GegenUni' ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Moabit

    11.01.2025 Bezirk: Mitte

    In der Lydia-Rabinowitsch-Straße in Moabit wurde ein neonazistischer Aufkleber aus dem Kameradschaftsumfeld mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuze in Wartenberg

    11.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Straße Am Berl wurden an einem Kleidercontainer mehrere Hakenkreuze entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuz in Biesdorf

    11.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Wuhlgartenweg Ecke Altentreptower Straße in Höhe der Tankstelle fand sich ein rotes Hakenkreuz an einer Laterne. Unweit am S- und U-Bahnhof Wuhletal fand sich der Aufkleber „Deutsche Jugend voran“ der neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Hitlergruß in Schöneberger Kneipe

    11.01.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein wahrscheinlich alkoholisierter Mann belästigte die Gäste einer Bar in der Kleiststraße. Als das Personal ihn darauf ansprach und zu gehen bat, zeigte er einen Hitlergruß. Danach verließ er die Bar.

    Quelle: Polizeimeldung vom 11.12.2024
  • Mehrfach Aufkleber gegen politische Gegner*innen in der Okerstraße

    11.01.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Okerstraße in Nord-Neukölln wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Corruptiv. Propaganda für die Regierung" gesichtet. Hierbei handelt es sich um eine Anspielung auf die Recherchen des Medienhauses "Correctiv" zu Akteur*innen der extremen Rechten. Das Wortspiel mit dem Begriff der "Korruption" diffamiert die Journalist*innen und Recherchen und kann als Teil eines extrem rechten Kulturkampfes gesehen werden.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistische Diskriminierung in Westend

    11.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einer Postfiliale in Westend kam es zu einer rassistischen Diskriminierung. Eine Mitarbeiterin sprach mit einem Schwarzen Kunden ungewöhnlich laut, obwohl dieser gut hörte und deutsch sprach, sie verzog zudem das Gesicht, verweigerte Auskünfte und verhielt sich abweisend. Sie drehte sich demonstrativ weg, deutete an, er würde schlecht riechen, öffnete das Fenster und sagte laut „Bähhh“.

    Als sie danach freundlich zu einer anderen Kundin war, sprach diese die Diskriminierung direkt an und wies die Mitarbeiterin darauf hin, dass ihr Verhalten unprofessionell und respektlos war.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Propaganda in Hellersdorf

    11.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Fahrstuhl im U-Bahnhof Kienberg wurde beobachtet, wie ein Mann den rassistischen Aufkleber „Refugees not welcome“ verklebte.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Wahlkampfhelfer*innen in Staaken beleidigt

    11.01.2025 Bezirk: Spandau

    Zwei Wahlkampfhelfer*innen, eine Frau und ein Mann, hängten gegen 22:00 Uhr in der Heerstraße Wahlplakate auf. Zwei Männer kamen dazu, rissen eines der Plakate ab und zerstörten es. Dann beleidigten sie den Wahlkampfhelfer und zeigten den Hitlergruß.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei Nr. 0122 vom 13.01.2025
  • Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf

    10.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf dem U-Bahnhof Hellersdorf und in der Jänschwalder Straße fanden sich Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Mahlsdorf

    10.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Bushaltestelle S-Bhf. Mahlsdorf in der Hönower Straße fand sich der Aufkleber „FCK Antifa“, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Neonazistischer Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    10.01.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Gülzower Straße/Hellersdorfer Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt, welcher die Freilassung eines zur Zeit des Vorfalls inhaftierten Neonazi forderte.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistischer Aufkleber in Wilmersdorf

    10.01.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Uhlandstraße in Wilmersdorf wurde ein rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte "Remigration" forderte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Allendeviertel

    09.01.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Müggelschlösschenweg wurde ein extrem rechter Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels mit der Aufschrift "Kampfbereit" entdeckt und entfernt.

    Vor einer Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung in der Alfred-Randt-Str. wurden zwei weitere Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen queere Menschen und Antifaschist*innen.

    An der Ecke Müggelheimer Str./ Pablo-Neruda-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    An der Ecke Müggelschlößchenweg/ Fliederstr. wurde ein Aufkleber des "III. Weg" entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief.

    Quelle: BENN Allende-Viertel
  • Extrem rechter Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    09.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Hansastr./Malchower Weg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift "Lesen Lieben Kämpfen" an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    09.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Prerower Platz, in der Ahrenshooper Straße und in der Ribnitzer Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. Diese richteten sich gegen Antifaschist*innen. Des Weiteren bezogen sie sich in rassistischer Weise auf das sog. "Sylt-Lied". Die Aufkleber stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuz in Alt-Hohenschönhausen

    09.01.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Sportplatz neben dem Storchenhof-Center in der Hauptstraße wurde ein Hakenkreuz auf einem Mülleimer entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • LGBTIQ*-feindliche massive Bedrohung mit einem Messer

    09.01.2025 Bezirk: Spandau

    Zwei Männer (24 und 55 Jahre alt) baten im Bus der Linie N7 einen 22-Jährigen, seine Musik leiser zu stellen. Daraufhin wurden sie von ihm LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Die beiden stiegen an der Haltestelle Siemensdamm aus, begegneten dem 22-Jährigen aber am Quellweg erneut. Dort kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 22-Jährige die Männer mit einem Klappmesser bedrohte.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei Nr. 0090 vom 09.01.2025
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