Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
18.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Kastanienboulevard wurden mehrere Aufkleber des „III. Weg“ entfernt, u.A. „Antifa-Banden zerschlagen“, „Kampfsport statt Drogen“, „Freiheit für […]“. In der Kastanienallee und auf der U-Bahnbrücke fanden sich weitere Neonazi-Motive.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
18.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Sie stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Pankow
18.04.2025 Bezirk: PankowIn der Florastraße wurde ein Aufkleber der Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechte Propaganda in Biesdorf
18.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Wuhletal-Wanderweg wurde ein "NRJ"-Schriftzug gefunden.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Rudow
18.04.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Bornaer Straße in Rudow wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei „Der Dritte Weg“ entdeckt und entfernt. Dieser titelte „Deutsch bleiben statt Mainstream“ und zeigte im Hintergrund eine geschwärzte Regenbogenfahne.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Extrem rechte Schmierereien an Mariendorfer Spielplatz
18.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm Spielplatz Schätzelberge im Steinhellenweg wurden mehrere Hakenkreuze gemalt. Außerdem wurden verschiedene Sticker, die sich gegen rechts wandten, zerstört. Die Schmierereien wurden entfernt.
Quelle: Persönliche Meldung -
Extrem rechte Schmierereien im Regierungsviertel
18.04.2025 Bezirk: MitteAuf Bänken am Ludwig-Erhard-Ufer in Tiergarten wurden extrem rechte Schmierereien entdeckt. Auf die Bänke wurden die Schriftzüge "Anti-Antifa", "Linke verpisst euch!" sowie der neonazistische Zahlencode 444 ("Deutschland den Deutschen") geschmiert.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazistischer Zahlencode in Rudow
18.04.2025 Bezirk: NeuköllnAn der Straßenecke Am Großen Rohrpfuhl/Waßmannsdorfer Chaussee wurde an einem Mülleimer der neonazistische Zahlencode "1161" ("Anti-Antifaschistische Aktion") entdeckt und unkenntlich gemacht.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Pöbelei gegen politischen Gegner im Weitlingkiez
18.04.2025 Bezirk: LichtenbergAm Nachmittag kam es in der Weitlingstraße in Lichtenberg zu einer Pöbelei im Straßenverkehr, bei der ein Mann einen Anderen als "linksversifft" und "Hurensohn" beleidigte.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Queerfeindliche Diskriminierung in Reinickendorf
18.04.2025 Bezirk: ReinickendorfIn Reinickendorf fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: QUEERHOME* -
Rassistische Aufkleber in Köpenick-Nord
18.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Hirtestr./ Janitzkystr. und an der Tramhaltestelle Mittelheide wurden vier rassistische Aufkleber, welche "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistische Aufkleber in Plänterwald
18.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAm S-Bahnhof Plänterwald wurden fünf rassistische Aufkleber der anti-muslimischen Bürgerbewegung "Pax Europa" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Aufkleber in Buckow
18.04.2025 Bezirk: NeuköllnIm Drusenheimer Weg in Buckow wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Bring your families home - NOT WELCOME" entdeckt und unkenntlich gemacht. Die schematische Darstellung des Stickers zeigte eine rennende Familie in einem Zug mit der Aufschrift "destination africa".
Quelle: Register Neukölln -
Rassistischer Spruch in der Samariterstraße
18.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAn einer Hauswand war der Spruch "Free Gaza" angebracht. Darunter wurde von einer anderen Person mit roter Farbe "From Islam" geschmiert. Dabei handelt es sich um eine rassistische Aussage, die sich gegen eine gesamte Bevölkerung richtet.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Mahlsdorf
18.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Umfeld des S-Bhf. Mahlsdorf wurden zwei „FCK Antifa“-Schriftzüge gefunden.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
17.04.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
17.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Kreuzberg
17.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurde u.a. eine antisemitische Parole gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
17.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz betroffener Personen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
17.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem Wandbild, dass bereits im Vorjahr mehrfach antisemitisch beschmiert wurde, wurde eine weitere antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Mitte
17.04.2025 Bezirk: MitteIn der Universitätsstraße im Ortsteil Mitte war mehrfach der Schriftzug „Free Antifa from Zionism“ angebracht.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
17.04.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Schöneberg
17.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte
17.04.2025 Bezirk: MitteAuf einer Kundgebung wurde u.a. eine antisemitische Parole gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen im Allendeviertel
17.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Allendeweg vor der Geschäftsstelle der Partei Die Linke wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Niederschöneweide
17.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Hasselwerderstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Beleidigungen gegen politische Gegner*innen in Prenzlauer Berg
17.04.2025 Bezirk: PankowEine Person wurde von einem Mann in der Nähe der Geschäftsstelle der Linken in der Wisbyer Straße angepöbelt. Der Mann beleidigte die Person aufgrund ihrer linken Gesinnung. Die betroffene Person berichtete, dass sie von dem Täter zunächst als „Linksfaschist“, „Vaterlandsverräter“ und „Volksverräter“ bezeichnet wurde. Nach der Auseinandersetzung drohte er ihr, indem er einen spitzen Gegenstand aus seiner Tasche zog.
Quelle: Pankower Register -
Extrem rechte Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
17.04.2025 Bezirk: LichtenbergAuf der Toilette eines Supermarktes in der Konrad-Wolff-Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete. Ein weiterer Aufkleber titelte "Für Verein und Vaterland".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechter Angriff in Lichtenberg
17.04.2025 Bezirk: LichtenbergEs kam zu einem extrem rechts motivierten Angriff auf eine zivil couragierte Person, die zuvor bei einem versuchten Angriff intervenierte. Der Täter wurde festgenommen. Die betroffene Person musste sich zur Behandlung ins Krankenhaus begeben. Weitere Informationen liegen vor, werden aber zum Schutz der betroffenen Person nicht veröffentlicht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Hakenkreuze unter der Juliusturmbrücke gesprüht
17.04.2025 Bezirk: SpandauGesprühte Hakenkreuze wurden unter der Juliusturmbrücke entdeckt und übermalt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung an der Karl-Marx-Allee
17.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 22:00 Uhr überquerten zwei Männer die Straße der Pariser Kommune / Ecke Karl-Marx-Allee. Aus einem Auto heraus wurden die beiden Männer angehupt und LGBTIQ*-feindlich beleidigt.
Quelle: Berliner Register -
LGBTIQ*-feindlicher Angriff in der U12
17.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 17:50 Uhr wurde in der U12 zwischen den Bahnhöfen Möckernbrücke und Gleisdreieck eine als queer und nonbinär erkennbare Person von einem ca. 45-jährigen bettelnden Mann zunächst aggressiv angegangen. Ohne eine Reaktion abzuwarten, bespuckte der Mann die Person unvermittelt und beleidigte sie mehrfach homofeindlich. Niemand von den weiteren Fahrgästen kam der Person zu Hilfe.
Quelle: Berliner Register -
Neonazi-Aufkleber in Waidmannslust
17.04.2025 Bezirk: ReinickendorfZwischen der Titiseestraße und der Schluchseestraße in der Rollberge-Siedlung in Waidmannslust wurden erneut selbst beschriebene Aufkleber mit der Abkürzung "DJV" (Deutsche Jugend voran) und den Neonazicodes 1161 (Anti-Antifa) und 444 (Deutschland den Deutschen) sowie SS-Runen gesehen und entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistische Aufkleber und Schriftzug in Adlershof
17.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Moissistraße und darum herum wurden mindestens 75 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der überwiegende Teil bildete rassistische Inhalte gegen geflüchtete Menschen ab. Die Aufkleber stammten aus unterschiedlichen Versandhandeln, darunter auch von der extrem rechten Kampagne "1%" und aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Im Büchnerweg wurde der anti-muslimische Schriftzug "Islam = Terror" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Rassistischer Angriff in Niederschöneweide
17.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickEin Mann wurde gegen 19.45 Uhr in einem Supermarkt im Einkaufszentrum Schöneweide von einer unbekannten Person aus rassistischer Motivation mit einer Saftpackung beworfen. Der Mann wurde nicht verletzt.
Quelle: ReachOut -
Schriftzug der "NRJ" und extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen
17.04.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Myliusgarten wurde an einem Stromkasten der Schriftzug "NRJ" entdeckt.
An der Ecke Myliusgarten/ Albert-Schweizer-Str. wurde ein Aufkleber in Reichsfarben mit einer "Schwarzen Sonne" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg
17.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Sophie-Charlotten-Straße in Charlottenburg wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels gefunden und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete.
Quelle: Register CW -
Verharmlosung des NS bei Schilderaktion in Tempelhof
17.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEs wurde ein Schild mit der Aufschrift "Nato-Nazis raus aus Deutschland" gezeigt. Das ist NS-verharmlosend.
Quelle: Telegram -
"Anti-Antifa"-Sticker in Mariendorf
16.04.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Kreuzung Rathausstraße Ecke Prühßstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "We Hate Antifa" im Design von "The North Face" an einer Ampel entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular -
Antisemitische Propaganda in Berlin
16.04.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
16.04.2025 Bezirk: NeuköllnAm Mauersockel des Jahndenkmals in der Hasenheide wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Hellersdorf
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf einer Veranstaltung an einer Hochschule wurde während der Diskussion eine Äußerung aus dem Publikum getätigt, die einen antisemitischen Verschwörungsmythos beinhaltete.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Vorfälle bei Universitätsbesetzung
16.04.2025 Bezirk: MitteAn der Ecke Hannoversche Straße / Hessische Straße wurde ein Gebäude der Humboldt-Universität von pro-palästinensischen Aktivist*innen besetzt. Während der Besetzung fand auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Kundgebung von Unterstützer*innen der Besetzer*innen statt. Dabei wurden das Existenzrecht Israels negierende Parolen wie "there is only one state Palestine 48" gerufen. Die selbe Parole sowie andere Parolen wie "from the river to the sea Palestine will be free" wurden an Wände im besetzten Gebäude geschmiert. Innerhalb und außerhalb des Gebäudes beteiligten sich etwa 100 Personen an der Besetzung und der Kundgebung.
Quelle: Tagesspiegel vom 17.04.2025 -
Antiziganistischer Vorfall in Marzahn-Hellersdorf
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfEine Romni wurde auf der Straße antiziganistisch beleidigt.Quelle: DOSTA / Amaro Foro -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Pankow
16.04.2025 Bezirk: PankowIm Einkaufszentrum Neumann-Forum in der Neumannstraße wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Berlin
16.04.2025 Bezirk: BerlinweitEine Person erlebte behindertenfeindliche Diskriminierung bei der Ausbildungsbewerbung.Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung -
Extrem rechte Aufkleber im Ostseeviertel
16.04.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tram-Haltestelle Ribnitzer Str./Zingster St. wurden erneut extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf einem der Aufkleber war eine "Schwarze Sonne" auf einer Reichsfahne abgebildet. Der andere Aufkleber stammte aus einem extrem rechten Versandhandel und titelte "Grüne an die Ostfront!".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Aufkleber in Kaulsdorf
16.04.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Randweg wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Nazi Kiez“ gefunden. In der Chemnitzer Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Fuck Antifa“ geklebt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Flugblätter in Briefkästen in Charlottenburg
16.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn mehreren Briefkästen in der Schloßstraße in Charlottenburg wurden zwei verschiedene Flugblätter der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden. Zudem wurde auf einem der Briefkästen ein Aufkleber mit dem Parteilogo entdeckt und entfernt. Eines der Flugblätter enthielt rassistische Erzählungen über Migration und Kriminalität. Das andere richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Anwohner*innen vermuten, dass die Flugblätter verteilt wurden, um die Geschehnisse vom 12.04.25 rassistisch zu instrumentalisieren. Bei einem Streit im U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz wurde ein Mann tödlich niedergestochen. Der mutmaßliche Täter kam aus Syrien. Bei einem Fluchtversuch schoss die Polizei auf ihn und verletzte ihn tödlich. Diese Vermutung der Anwohner*innen bestätigte sich einige Tage später anhand von Onlinebeiträgen der Kleinstpartei.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechte Propaganda in Gesundbrunnen
16.04.2025 Bezirk: MitteAuf einer Parkbank im Humboldthain wurden zwei gegen Antifaschist*innen gerichtete Aufkleber und ein Aufkleber in Reichsfarben entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung