Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
23.06.2025 Bezirk: BerlinweitEinem Mann wurde an seiner Arbeitsstelle aus antiziganistischen Gründen gemobbt, dauerndem Stress ausgesetzt und ihm wurden nur schwierigste Aufgaben übertragen. Als er dies bei seinem Vorgesetzten ansprach, erhielt er einen Aufhebungsvertrag anstatt einer Verbesserung seiner ArbeitssituationQuelle: DOSTA / Amaro Foro
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Bedrohung durch Neonazi am Arbeitsplatz in Niederschöneweide
23.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickEs kam zu einer Beleidigung und bedrohlichem Auftreten eines Neonazis am Arbeitsplatz in Niederschöneweide.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
„Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost
23.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Carola-Neher Straße wurden zwei Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Einer enthielt das antisemitische Motiv „Terrorstaat Israel“ und der andere den LGBTIQ*-feindlichen Slogan „Deutsch bleiben statt Mainstream“ mit Regenbogenfarben im Hintergrund. Ein weiterer Aufkleber von „Der III. Weg“ wurde in der Klingenthaler Straße entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Erneut Sticker gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf
23.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfErneut wurden rund um die Bushaltestelle und den U-Bahnhof Rüdesheimer Platz mehrere Sticker entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten. Die Sticker stammen von einem extrem rechten Onlineversandhandel und zeigen verschiedene linke Symboliken mit der Aufschrift "Hier wurde Gedankenabfall überklebt".
Quelle: Register CW via Signal -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
23.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer rief ein "Deutsches Reichsgebiet" aus und stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18". Die anderen beiden waren antifeministisch motiviert und richteten sich gegen Antifaschist*innen.
In der Pablo-Neruda-Str. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "DJV" entdeckt und entfernt und ein weiterer Aufkleber gegen Antifaschist*innen.
In der Salvador-Allende-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber und ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechter Sticker in der Fußgängerzone
23.06.2025 Bezirk: SpandauIn der Carl-Schurz-Straße wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Er stammt von einem extrem rechten Versandhändler.
Quelle: Register Spandau -
Hakenkreuz auf Bushaltestelle in Lichtenberg-Mitte
23.06.2025 Bezirk: LichtenbergEs wurde ein aufgesprühtes Hakenkreuz auf dem Dach der Bushaltestelle Schwarzmeerstraße in Lichtenberg-Mitte gemeldet. Mittlerweile wurde es unkenntlich gemacht.
In der Pfarrstraße in Victoriastadt in Lichtenberg-Mitte wurde auf einem Stromkasten eine Schmiererei gegen Antifaschist*innen mit dem Slogan "Anti-Antifa Area" entdeckt.
Außerdem wurde am S-Bahnhof Nöldnerplatz ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversand, der zum "Widerstand gegen Regierung und Mainstreammedien" aufruft, entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register, Berliner Register -
Neonazistischer Schriftzug und extrem rechte Aufkleber in der Köpenicker Altstadt
23.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Freiheit in der Kirchstr. wurden der neonazistische Zahlencode "1161", zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen und ein transfeindlicher und antisemitischer Aufkleber der "JN" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistischer Zahlencode in Mitte
23.06.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
NS-verherrlichender Aufkleber in Marzahn-Süd
23.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Hasenholzer Allee Ecke Zinndorfer Straße wurde ein extrem rechter Sticker entfernt. Darauf war u.a. eine Reichsflagge abgebildet.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistische Pöbelei in Buch
23.06.2025 Bezirk: PankowIm Rahmen eines Projekts über migrantische Frauen im öffentlichen Raum arbeitete eine Gruppe von sieben Frauen mit Migrationsgeschichte an der S-Bahn-Station Buch. Auch ein Kleinkind war dabei. Während ihrer Arbeit näherte sich ihnen plötzlich ein Mann mit einem Fahrrad, der aus dem Tunnel kam. Er näherte sich schnell und aggressiv und rief: „Das ist MEIN Buch!“ Die betroffenen Frauen, von denen mehrere Kopftücher trugen, empfanden die Aussage eindeutig als rassistisch motiviert. Die aggressive Körpersprache des Mannes sowie seine gezielte Bewegung auf die Gruppe zu wurden als extrem bedrohlich wahrgenommen. Die Frauen verließen aus Sorge den Ort des Geschehens, doch der Mann verfolgte sie bis in die Nähe der Stadtteilbibliothek in Buch.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber im Märkischen Viertel
23.06.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Kreuzung Germendorfer Straße und Wentowsteig wurde ein rassistischer Aufkleber an einem Schild der Wohnungsbaugesellschaft bemerkt. Er zeigte eine idyllische Blumenwiese mit einem kleinen Schaf und Schmetterling. Darüber waren die Wörter "Sommer Sonne REMIGRATION" zu lesen. Der Aufkleber wurde der Wohnungsbaugesellschaft gemeldet und zeitnah entfernt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rechter Aufkleber in Johannisthal
23.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Stubenrauchstr. / Springbornstr. wurde ein rechter Aufkleber der "Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Auf der Internetseite dieser Gruppierung wird das Konzept des Ethnopluralismus propagiert. Das Konzept stammt aus der Neuen Rechten und ersetzt das Wort "Rasse" durch "Kultur". Kulturen seien demnach gleichwertig und dürfen nebeneinander existieren, doch eine Vermischung von Kulturen sei nicht gewünscht.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Schriftzüge gegen Antifaschist*innen am Landschaftspark Herzberge
23.06.2025 Bezirk: LichtenbergAm Landschaftspark Herzberge hinter dem Friedhof und in der Allee der Kosmonauten wurden mehrere gegen Antifaschist*innen gerichtetete Schriftzüge (AAFA) sowie der Zahlencode "1161" entdeckt. Die Abkürzung und die Zahlenkombination „1161“ richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und stehen für "Anti-antifaschistische-Aktion".
Außerdem wurde im Landschaftspark Herzberge eine antisemitische Schmiererei gemeldet. In dem mit schwarzen Edding auf einen Mülleimer aufgebrachten Slogan wird der Genozid-Vorwurf gegenüber Israel auf den NS bezogen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sticker gegen politische Gegnerinnen in der Fußgängerzone
23.06.2025 Bezirk: SpandauIn der Fußgängerzone der Altstadt Spandau wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der sich gegen die Antifa richtete.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-armenisch-rassistische Bedrohung in Mitte
22.06.2025 Bezirk: MitteEine armenische Kirchengemeinde im Bezirk Mitte fand in ihrem Briefkasten Zettel mit anti-armenisch-rassistischen Drohungen und Beleidigungen vor.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Antimuslimische Bedrohung in Treptow-Köpenick
22.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Bezirk kam es zu einer antimuslimischen Bedrohung gegen eine Familie. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Report! Berlin. / CLAIM -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
22.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
22.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
22.06.2025 Bezirk: NeuköllnIn einer U-Bahn wurde ein antisemitischer Schriftzug entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Neukölln
22.06.2025 Bezirk: NeuköllnEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Berlin
22.06.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen im Allendeviertel
22.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber mit Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen in Müggelheim
22.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Rehborner Str. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen
22.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Goldmannpark, in der Bruno-Wille-Str. und rund um die dortige Oberschule wurden insgesamt sechs Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten alle aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Peetzseestr. wurden weiterer fünf dieser Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Werlseestr. wurden zwei antifeministische Aufkleber gegen gendersensible Sprache entdeckt und entfernt. Auch diese Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Hakenkreuze und „Der III. Weg“-Propaganda in Hellersdorf-Ost
22.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Hellersdorf wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt. In der Nähe des Bahnhofs wurden auf einem Container drei Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Im Regine-Hildebrandt-Park wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und überklebt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuze und NS-verherrlichender Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
22.06.2025 Bezirk: LichtenbergGegenüber dem Gehege im Malchower Park an der Wendeschleife wurden zahlreiche Hakenkreuze, ein H[eil]-H[itler]-Tag und ein fußballbezogener Anti-Antifa-Sticker entdeckt.
An der Tramhaltestelle Ribnitzer Straße wurden verschiedene Aufkleber der extrem rechten Szene gefunden. U.a. ein NS-verherrlichendes Motiv mit einem abgebildeten Wehrmachtssoldaten und der Parole „Sie waren die besten Soldaten der Welt“ vor einer schwarz-weiß-roten Fahne sowie ein Aufkleber der extrem rechten "1 Prozent"-Kampagne mit dem Slogan "Deutschland ist bunt genug!".
In der Rüdickenstraße wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt. Darauf die Aufschrift "Ich wurde als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß", im Hintergrund eine schwarz-weiß-rote Reichsflagge.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Hellersdorf-Süd
22.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Kienberg wurde ein mit rosaner Farbe geschmiertes Hakenkreuz auf dem Boden entdeckt. Im Fahrstuhl am U-Bahnhof Kienberg wurde ein rassistischer Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Homofeindlicher Angriff in Schöneberg-Nord
22.06.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn der Schwäbischen Straße wurden ein Mann und eine Frau von zwei Jugendlichen homofeindlich beleidigt. Die Jugendlichen filmten dabei die Tat. Als der Mann ebenfalls anfing zu filmen, wurde er von einem der Jugendlichen geschubst. Daraufhin flohen die Täter.
Quelle: Polizeimeldung von 23.06.2025 -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Niederschöneweide
22.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Ecke Brückenstr. / Spreestr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Oberschöneweide
22.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Siemensstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistische Propaganda in Lichtenberg-Mitte
22.06.2025 Bezirk: LichtenbergIm Volkradpark Friedrichsfelde wurde auf einer Parkbank eine antimuslimische Schmiererei ("Islam out!") und der Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Es wurde zudem ein "EHL" (="Einheit Lichtenberg")-Schriftzug in Kombination mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" auf dem S-Bahnhof Nöldnerplatz entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Propaganda von „Der III. Weg“ in Hellersdorf-Nord
22.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Platz vor der Alice-Salomon-Hochschule wurden in grüner Farbe mehrere „D3W“-Sprühereien (Der III. Weg) angebracht und am folgenden Tag notdürftig mit Plakaten überklebt. In der Eisenacher Straße Ecke Suhler Straße wurden zwei Aufkleber von „Der III. Weg" bzw. der „NRJ“ entdeckt, von denen einer sich gegen LGBTIQ* richtete.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Kommentar auf Internetportal
22.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Nachbarschaftsportal nebenan.de kam es im Zuge einer Diskussion um die Schließung einer Reinigung und eines Paketshops in Charlottenburg zu einem Kommentar, der diverse rassistische Stereotype enthielt: Nachdem sich gegen die Eröffnung von Nagel- und Massagestudios in den Räumlichkeiten ausgesprochen wurde, wurde behauptet, dass "arabische Bürgergeldempfängerinnen", denen angeblich von ihren Männer verboten werden würde zu arbeiten, diese Studios aber bräuchten, um "ihr Bürgergeld zu verbraten".
Nachdem eine Userin sich gegen diesen rassistischen Kommentar aussprach, wurde sie von einigen anderen angefeindet.
Quelle: Dorfwerkstadt -
Rassistischer Schriftzug in Adlershof
22.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Büchnerweg wurde auf einer Kiste für Streugut der rassistische antimuslimische Schriftzug "ISLAM = TERROR" entdeckt und entfernt. Dabei handelt es sich um eine pauschalisierende Aussage, die alle Angehörigen einer Glaubensrichtung mit Terrorismus gleichsetzt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Schmierereien und Aufkleber der extremen Rechten in Alt-Lichtenberg
22.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Gotlindestraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit dem Motiv „Überklebt Du Zecke!" und durchgestrichenen Symbolen (Antifaschistisches Logo, Regenbogenflagge, Zecke) gemeldet. Der Begriff „Zecke“ ist eine abwertende Bezeichnung, die in der extrem rechten Szene für linke Aktivist*innen und Antifaschist*innen verwendet wird.
In der Bornitzstraße wurden an mehreren Stellen extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf Wänden entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Antikurdisch rassistische Beleidigung in Neukölln
21.06.2025 Bezirk: NeuköllnIm öffentlichen Nahverkehr ereignete sich eine antikurdisch rassistische Beleidigung. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Quelle: Yekmal e.V. -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
21.06.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Alt-Treptow
21.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAus einem Aufkleber, der einen Davidstern auf Regenbogenfarbe zeigte, wurde der Davidstern herausgekratzt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
21.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
21.06.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall online.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
21.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
21.06.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Moabit
21.06.2025 Bezirk: MitteIn einem Treppenabgang zur Uferpromenade am Bundesratsufer wurde die Schmiererei „Death to Zionazis“ entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff in Berlin
21.06.2025 Bezirk: BerlinweitEs ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Demonstration durch Mitte
21.06.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit mehreren Zehntausenden Teilnehmenden statt. Auf Schildern und Transparenten wurde der Holocaust mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. So wurden Transparente mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" und "Germany, you cry: "never again" while funding it again" gezeigt. Außerdem wurden verschiedene Schilder gezeigt, die Israel das Existenzrecht absprachen oder Israel als "Israhell" dämonisieren. Es wurden die Parolen "From the river to the sea Palestine will be free", "Von Wasser bis Wasser, Palästina ist arabisch", "Zionisten sind Faschisten" und "Kindermörder Israel" gerufen. Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.
Quelle: democ vom 21.06.2025, Registerstelle Mitte -
Aufkleber der extremen Rechten in Alt-Lichtenberg
21.06.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Gotlindestraße Ecke Siegfriedstraße wurden extrem rechte Aufkleber mit den Motiven "Stolz statt Pride" und "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber des "III. Weg" in Friedrichshagen
21.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Fürstenwalder Damm wurde an einem Verkehrsschild ein Aufkleber der "NRJ" (Jugendorganisation des "III. Weg") entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick