Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
02.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bahnhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „FCK AFA“ (Fuck Antifaschistische Aktion) und vor dem Bahnhof ein rassistischer Aufkleber entdeckt. In der Kastanienallee wurden ein Aufkleber mit der Aufschrift „Good Night Left Side“ und ein weiterer mit einer „Schwarzen Sonne“ entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
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Aufkleber von "Der III. Weg" in Frohnau
02.06.2025 Bezirk: ReinickendorfRund um die Hainbuchenstraße in Frohnau wurden ein Dutzend Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" entdeckt. Die Aufkleber trugen Slogans wie "Deutschland den Deutschen" und "national revolutionär sozialistisch" und machten Werbung für die Neonaziorganisation.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Behindertenfeindliche und rassistische Diskriminierung in Mitte
02.06.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von rassistischer und behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
02.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Alfred-Randt-Str. wurden ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber und ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
02.06.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Tramhaltestelle Zingster Straße / Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber aus einem neonazistischen Online-Versand entdeckt und entfernt. Das Motiv „Döp dödö döp…“ spielt auf den italienischen Dance-Klassiker „L’Amour toujours“ des DJs Gigi D’Agostino an, der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte und immer wieder in der Öffentlichkeit gegrölt wird.
In der Hansastraße Ecke Neuzeller Weg, wurden zwei neonazistische Aufkleber mit den Motivaufschriften „Kategorie C – Antifa halt´s Maul!“ und „Kategorie C – Deutsche Jungs“ entdeckt und entfernt. Bei „Kategorie C“ handelt es sich um eine bekannte Rechtsrockband aus dem extrem rechten Hooliganmilieu der „Standarte“ in Bremen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Kaulsdorf
02.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Busstation Kaulsdorfer Straße wurde eine „1161"-Schmiererei (Anti-Antifaschistische Aktion) auf dem Schild angebracht. Am Randweg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Zudem wurde auf einem Straßenschild nahe des S-Bahnhofs Wuhlteal ein weiterer Aufkleber von „Der III. Weg“ gefunden.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
02.06.2025 Bezirk: MitteAm Alexanderplatz wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Ein Aufkleber war von der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg".
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Süd
02.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAm U-Bahnhof Kienberg wurde ein Aufkleber mit dem Slogan „We hate Antifa“ entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Marzahn-Mitte
02.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfHinter einer Grundschule am Ahrensfelder Berg wurde ein Aufkleber der „Nationalrevolutionären Jugend“ (NRJ) entdeckt und entfernt. Es handelt sich um die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hitlergruß und rassistische Beleidigungen in Blankenburg
02.06.2025 Bezirk: PankowIn der Schäferstege machte eine Gruppe von etwa zwanzig Personen rassistische Äußerungen und zeigte den Hitlergruß.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Neonazistischer Zahlencode in Adlershof
02.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Supermarkt im Adlergestell wurde der neonazistische Zahlencode "88" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistischer Zahlencode in Wendenschloß
02.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Wendenschloßstr. wurde an einer Hauswand der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Neonazistischer Zahlencode und Hakenkreuz in Weißensee
02.06.2025 Bezirk: PankowIn der Hansastr. Wurden zwei neonazistische Zahlencode "1161" und ein Hakenkreuz entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
NS-verharmlosender Aufkleber in Prenzlauer Berg
02.06.2025 Bezirk: PankowIn der Marienburger Straße wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt.
Quelle: Pankower Register -
NS-verherrlichende Aufkleber der extremen Rechten in der Rummelsburger Bucht
02.06.2025 Bezirk: LichtenbergAuf Mülleimern in der Rummelsburger Bucht wurden insgesamt fünf NS-verherrlichende Aufkleber mit einem abgebildeten Wehrmachtssoldaten und der Parole „Sie waren die besten Soldaten der Welt“ sowie dem Motiv „Opa war kein Mörder“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Queerfeindliche Flagge vor dem Charlottenburger Rathaus
02.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDie Bezirksverordneten der "AfD" Charlottenburg-Wilmersdorf posierten vor dem Charlottenburger Rathaus mit einer "Stolzflagge". Diese ist das Symbol der extrem rechten, nationalistischen "Stolzmonat"-Kampagne, die den Pride-Monat, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* lächerlich machen und delegitimieren soll. Das Gruppenbild wird auf den Social-Media-Kanälen eines "AfD"-Politikers genutzt.
Quelle: Register CW via Instagram -
Rassistische Pöbelei und Bedrohung gegen politische Gegner*innen in Pankow
02.06.2025 Bezirk: PankowAn der U-Bahn-Station Pankow befanden sich zwei junge Menschen in schwarzer Kleidung mit einer jungen Frau palästinensischer Herkunft. Ein weißer Mann, betrunken und mit einem T-Shirt mit einem extrem rechten Aufdruck , einer rassistischen Fahne sowie neonazistischen Tätowierungen, begann, die junge Frau zu belästigen. Sie und die beiden Begleiter*innen entfernten sich die Treppe hinunter und hielten dabei Abstand zu dem Mann. Dieser wartete am Ausgang der U-Bahn-Station in einem kamerafreien Bereich. Den jungen Menschen in Schwarz rief er zu, sie seien Antifaschist*innen, und deutete mit Armbewegungen an, dass ihnen Gefahr drohe, sobald sie die Station verließen. Die jungen Menschen begleiteten die palästinensische Frau zu ihrem Bus.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Rassistischer Aufkleber in Mahlsdorf
02.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Bushaltestelle Hönower Straße/Risaerstraße wurde ein „Remigration Jetzt“ Sticker auf einem Werbeplakat über dem Gesicht einer Schwarzen Person gefunden, der bereits halb entfernt war. Der Begriff „Remigration“ wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff verwendet, um die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien zu fordern.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rassistischer Drohbrief in Neukölln
02.06.2025 Bezirk: NeuköllnIn Neukölln hat eine migrantisch-geführte Einrichtung einen Drohbrief mit rassistischem Inhalt erhalten. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert und es werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistischer Sticker in der Warschauer Straße
02.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVon einem Bistrotisch in der Warschauer Straße wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Millionenfache Remigration jetzt!" entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Sprühereien gegen Antifaschist*innen im Park Herzberge
02.06.2025 Bezirk: LichtenbergIm Eingangsbereich des Landschaftsparks Herzberge, bzw. im Park selbst und auf einer Baustellenabsperrung in der Gotlindestraße wurden neue Schriftzüge der „EHL“ (=Einheit Lichtenberg) und die Zahlenkombination "1161" gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Quelle: Lichtenberger Register -
Angriff in Marzahn-Hellersdorf
01.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand im Monat Juni eine rassistisch motivierte Körperverletzung statt. Das genaue Datum ist den Berliner Registern nicht bekannt.Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin: Schriftliche Anfrage in Drucksache Nr. 19-24259 -
Angriff in Marzahn-Hellersdorf
01.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand im Monat Juni eine rassistisch motivierte gefährliche Körperverletzung statt. Das genaue Datum ist den Berliner Registern nicht bekannt.Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin: Schriftliche Anfrage in Drucksache Nr. 19-24259 -
Angriff in Marzahn-Hellersdorf
01.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand im Monat Juni eine rassistisch motivierte gefährliche Körperverletzung statt. Das genaue Datum ist den Berliner Registern nicht bekannt.Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin: Schriftliche Anfrage in Drucksache Nr. 19-24259 -
Angriff in Marzahn-Hellersdorf
01.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIm Bezirk Marzahn-Hellersdorf fand im Monat Juni eine queerfeindlich motivierte gefährliche Körperverletzung statt. Das genaue Datum ist den Berliner Registern nicht bekannt.Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin: Schriftliche Anfrage in Drucksache Nr. 19-24259 -
Antimuslimisch-rassistischer Angriff in Pankow
01.06.2025 Bezirk: PankowIm Bezirk Pankow ereignete sich ein antimuslimisch-rassistischer körperlicher Angriff. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19 / 24 259 -
Anti-Schwarze Benachteiligung in Steglitz-Zehlendorf
01.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn einer Klinik in Steglitz-Zehlendorf kam es zu rassistischen Diskriminierungen einer Schwarzen Person. Um die betroffene Person zu schützen wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: Register Mitte -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
01.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIn der Wrangelstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Tiergarten
01.06.2025 Bezirk: MitteAuf einer Kundgebung vor der ägyptischen Botschaft im Ortsteil Tiergarten kam es zu antisemitischen Äußerungen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antiziganistische Diskriminierung am Arbeitsplatz in Spandau
01.06.2025 Bezirk: SpandauEine Romn*ja-Person wurde am Arbeitsplatz von einer leitenden Person bedroht und diskriminiert. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Antiziganistische Diskriminierung durch Lichtenberger Jobcenter
01.06.2025 Bezirk: LichtenbergEine Familie wurde im Lichtenberger Jobcenter antiziganistisch diskriminiert, indem ihr unrechtmäßig Leistungen versagt wurden. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Details veröffentlicht und das Datum des Vorfalls wurde geändert.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Aufkleber des "III. Weg" im Allendeviertel
01.06.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Pablo-Neruda-Str. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Ein Aufkleber stammte von der Jugendorganisation "NRJ", der andere rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Bedrohung von Antifaschist*innen am Ostkreuz
01.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin junger Mann – der erkenntlich durch eine aufgeklebte Reichsflagge auf seinem Handy und seine Demonstartionsteilnahme als Neonazi bewertet wurde – filmte am Ostkreuz drei junge Antifaschist*innen mit seiner Handykamera ab und bedrohte diese laut Augenzeugen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindliche Benachteiligung in Dahlem
01.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Dahlem fanden behindertenfeindliche strukturelle Benachteiligungen statt. Eine Einrichtung lehnte Forderungen, insbesondere bei spezifischen Beeinträchtigungen, ab. Um betroffene Personen zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: Antidiskiminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung -
Extrem rechte Demonstration durch Mitte
01.06.2025 Bezirk: MitteAusgehend vom U-Bahnhof Schillingstraße zog eine Demonstration von etwa 60 vorwiegend sehr jungen Neonazis durch Mitte. Die Demonstration wurde von Thüringer Neonazis und Personen aus dem Umfeld der Berliner Neonazi-Gruppierung "DJV" organisiert. Mindestens eine Person trug Kleidung der "JN", der Jungendorganisation der Neonazi-Kleinpartei "Die Heimat" (früher NPD). Teilnehmende riefen gegen Antifaschist*innen und andere politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Parolen. Die ursprünglich als Gegenveranstaltung zu einer später abgesagten ebenfalls extrem rechten Kundgebung geplante Demonstration konnte ihre geplante Route zum Nordbahnhof nicht laufen und endete bereits nach kurzer Zeit am Alexanderplatz.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechte Propaganda in Mahlsdorf
01.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramstation Erich-Baron-Weg wurden Schmiererei mit den Slogans „Fck AFA“ und „1161“ (Anti-Antifaschistische Aktion) sowie ein LGBTIQ-feindlicher Aufkleber entdeckt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber in Kaulsdorf
01.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Ridbacher Straße Ecke Sudermannstraße wurde ein Aufkleber mit Reichsflaggen-Motiv gesehen.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Stickerserie in Haselhorst
01.06.2025 Bezirk: SpandauIm Kiez Saatwinkler Damm wurden diverse rechte Sticker entdeckt, die rassistisch ("Remigration"), LGBTQI-feindlich bzw. gegen die Antifa gerichtet waren.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Hakenkreuz in Marzahn-Süd
01.06.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Marzahner Chausee wurde hinter einem Supermarkt auf einer Mauer eine schwarze Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Infostand mit rassistischen Inhalten in Frohnau
01.06.2025 Bezirk: ReinickendorfDie "AfD" Reinickendorf führte nach eigenen Angaben vom 1. Juni in der Nähe des S-Bahnhofs Frohnau einen Infostand durch. Dort wurde die Frühjahresausgabe der "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. Die Inhalte der Ausgabe werden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".
Quelle: Register Reinickendorf -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung in Britz
01.06.2025 Bezirk: NeuköllnEin Paar wurde beim Aussteigen an der Bushhaltestelle Karl-Elsässer-Weg von einem jungen Mann mit den Worten "Scheiß Schwuchteln!" beleidigt.
Quelle: Register Neukölln -
LGBTIQ-feindliche Beleidigung in Pankow
01.06.2025 Bezirk: PankowIn der Berliner Straße wurde eine Person von einer Gruppe junger Männer aufgrund ihrer Kleidung LGBTIQ*-feindlich beleidigt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Neonazi-Pöbelei in Gesundbrunnen
01.06.2025 Bezirk: MitteEine Gruppe junger Neonazis, die von einer Demonstration in Mitte kamen, stiegen am Bahnhof Gesundbrunnen um. Als einer der ehemaligen Teilnehmenden sagte, dass sie nun nach Buch fahren würden, rief eine junge Frau "Buchenwald Buchenwald". Ein ehemaliger Versammlungsteilnehmer wurde von der Polizei festgenommen, weil er sich rassistisch geäußert haben soll. Zu diesem Zeitpunkt standen Schwarze Personen auf dem Bahnsteig.
Quelle: Registerstelle Mitte -
Neonazistischer Zahlencode in Gesundbrunnen
01.06.2025 Bezirk: MitteIm Bahnhof Gesundbrunnen wurde eine Schmiererei mit dem neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Neonazistischer Zahlencode in Rudow
01.06.2025 Bezirk: NeuköllnIn der Nähe der Haltestelle Massantebrücke im Bezirksteil Rudow wurde an einer Mauer der neonazistische Zahlencode "444" (Deutschland den Deutschen) entdeckt.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Neurechte Veranstaltung in Lichterfelde
01.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn den Veranstaltungsräumen eines ehemaligen AfD-Politikers fand ein Vortrag zum Thema "Remigration" statt. Redner war ein bekannter extrem rechter und neurechter Akteur. Er ist einer der führenden Figuren des extrem rechten Netzwerkes „Identitäre Bewegung“ und aktiv beim mittlerweile aufgelösten „Institut für Staatspolitik“, welches vom Landesverfassungsschutz Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextrem“ und „verfassungsfeindlich“ eingestuft wurde.
Das Konzept der „Remigration“ ist zentral für extrem rechte Ideologie. Es bedeutet: Die Deportation eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Queerfeindliche Beleidigungen in Steglitz-Zehlendorf
01.06.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfIn Steglitz-Zehlendorf kam es zu einem queerfeindlichen Vorfall. Um betroffene Personen zu schützen, wurde der Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.
Quelle: L-SUPPORT -
Rassistische Aufkleber in Weißensee
01.06.2025 Bezirk: PankowIn der Gäblerstraße wurden zwei rassistische Aufkleber gefunden: einer mit dem Slogan „Remigration jetzt“ und ein weiterer mit „Braun ist bunt genug“.
Im Eschengraben wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ gefunden.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Rassistischer Angriff
01.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergIm Bezirk ereignete sich ein rassistischer Angriff mit Körperverletzung. Das genaue Datum wurde von der Polizei nicht bekannt gegeben.
Quelle: Schriftliche Anfrage AGH Nr. 19-24259 -
Rassistischer Angriff in Charlottenburg-Wilmersdorf
01.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wurden zwei Personen aus rassistischen Motiven körperlich angegriffen. Das genaue Datum ist dem Berliner Register nicht bekannt.
Quelle: Abgeordnetenhaus Berlin, Schriftliche Anfrage, Drucksache Nr. 19-24259