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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Neonazi-Aufkleber vor Schulen im Märkischen Viertel

    11.04.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Um das Mittelfeldbecken, vor der Lauterbach Grundschule sowie um die Bettina-von-Arnim Oberschule im Märkischen Viertel wurde eine Vielzahl von Neonazi-Aufklebern gesehen. Dabei handelte es sich um NS-verherrlichende Aufkleber mit Slogans wie "NS-Zone". Andere bezogen sich mit dem Zitat "Deutschland Deutschland über alles" auf die verbotene Strophe des Deutschlandlieds oder auf das Deutsche Reich in den Grenzen von 1918. Außerdem gab es Aufkleber des extrem rechten Versands "aktivde", darunter welche mit der Aufschrift "Deutsche Jugend voran". Weitere Aufkleber richteten sich gegen queere Menschen und politische Gegner*innen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NRJ-Schmiererei in Friedrichsfelde

    11.04.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Friedrichsfelde Ost wurde an einem Pfeiler eine "NRJ"-Schmiererei entdeckt. Die "NRJ" (Nationalrevolutionäre Jugend) ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".

    Ebenfalls wurde eine "NS-AR[E]A"-Schmiererei entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Plakat und Aufkleber vom "III. Weg" und "NRJ" in Weißensee

    11.04.2025 Bezirk: Pankow

    In unmittelbarer Nähe der Tramhaltestelle "Buschallee / Hansastraße" wurden auf einem Stromkasten ein angebrachter Aufkleber und Poster der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und dessen Jugendorganisation "NRJ" entdeckt. Das Poster enthielt den Wortlaut: "Kampf der Rotfront". Beide wurden entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Diskriminierung in Reinickendorf

    11.04.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Im Bezirk Reinickendorf ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: NARUD e.V.
  • Rassistischer Aufkleber im Allendeviertel

    11.04.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Alfred-Randt-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Schmiererei in der S-Bahn

    11.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der S2 Richtung Bernau wurde gegen 21:50 Uhr am Anhalter Bahnhof die rassistische Schmiererei "Moslems not welcome!" an einem Fenster entdeckt. Die meldende Person hat die S-Bahn GmbH umgehend informiert.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistisches Plakat in Nord-Neukölln

    11.04.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Emser Straße in Nord-Neukölln zeigte eine Person vor einer Kneipe ein Plakat, auf dem in rassistischer Weise die gesamte palästinensische Bevölkerung für Kriegshandlungen verantwortlich gemacht und gleichzeitig das Leid der Bevölkerung durch Kriegshandlungen verharmlost wurde.

    Quelle: Register Neukölln
  • Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Weißensee

    11.04.2025 Bezirk: Pankow

    In der Pistoriusstraße war das Fahrplanschild der Haltestelle Woelckepromenade in Richtung U Osloer Str., nördliche Fahrbahn, beschmiert mit dem Kürzel "1161". Dieser Zahlencode bedeutet "Anti-Antifa".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • Veranstaltung mit antimuslimischen Inhalten in Lichterfelde

    11.04.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einer im Bezirk bekannten Veranstaltungsstätte für extrem rechte Veranstaltungen in Lichterfelde, fand eine Veranstaltung mit dem Titel: "Deutschland und der Islam. Koexistenz oder Bürgerkrieg?" statt. Während der Veranstaltung wurde von Seiten der Redner und des Veranstalters zwar auf die Polemik des Titels aufmerksam gemacht, allerdings wurden dann eine Vielzahl von Aussagen getroffen, die den Islam als feindlich und gewaltvoll beschrieben. Einer der Redner behauptete, in Deutschland gäbe es bereits bürgerkriegsähnliche Szenarien. Der Islam sei "eine klassische Angriffs-, Eroberungs- und Unterwerfungsideologie", "die [...] Gewaltexzesse" legitimiere. Zudem sei "sexuelle Gewalt [...] in der islamischen Welt [...] omnipräsent". Der Islam sei eine "fremde Kultur" und solle das auch bleiben. Insbesondere junge muslimische Männer seien laut Vortragendem gewalttätig und wollten "Andersgläubige aus dem Weg schaffen". Die Beschreibung von nicht christlicher Religion und nicht deutscher Kultur als fremd und "andersartig" ist eine rassistische Praxis, die darauf abzielt, sich gegen diese abzugrenzen und die eigene Religion oder Kultur zu erhöhen. Die Darstellung junger muslimischer Männer als kriminell soll zudem Ängste gegen Menschen mit Migrationsgeschichte schüren.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Antisemitischer Schriftzug in Florastraße

    10.04.2025 Bezirk: Pankow

    An einer Mülltonne in der Florastraße wurde der Schriftzug „Zios ins Lager“ entdeckt. Der Spruch ist antisemitisch, da er Jüdinnen*Juden (als „Zios“) herabwürdigt und ihnen in Anspielung auf die nationalsozialistischen Konzentrationslager Gewalt androht. Damit werden NS-Verbrechen verharmlost und befürwortet.

    Quelle: X (ehemals Twitter)
  • Antisemitische Schmierereien in Mitte

    10.04.2025 Bezirk: Mitte

    Auf mehrere Parkbänke in der Schmidstraße im Ortsteil Mitte wurde "Juden = Kindermörder" und "Juden sind Vergewaltiger" geschmiert. Die Schmierereien wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antiziganistische Propaganda in Mitte

    10.04.2025 Bezirk: Mitte

    In der Umgebung der Weydemeyer Straße wurden sieben antiziganistische Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "NPD" (heute "Die Heimat") sowie ein Aufkleber von "aktivde" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Bewohner*innen von Staaken als Sozialschmarotzer bezeichnet

    10.04.2025 Bezirk: Spandau

    Eine ältere Frau unterhielt sich mit einer jüngeren Frau über ihren früheren Wohnort, den Spandauer Ortsteil Staaken, und beklagte abwertend die derzeitige Situation. In Staaken hätten auch früher schon "Ausländer" gewohnt, aber nicht solche "Sozialschmarotzer" wie jetzt, das sei doch "Ungeziefer".

    Quelle: Register Spandau
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    10.04.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Erwin-Bock-Str., Alfred-Randt-Str. und im Strandschloßweg wurden jeweils ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber warb für einen neonazistischen Onlinehandel, auf einem anderen wurde die sog. "Remigration" gefordert. Die Aufkleber stammten zum Teil aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    10.04.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Im Goethe-Gymnasium wurden zwei Aufkleber entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richteten. Sie stammten aus einem extrem rechten Onlineshop.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz in der Karl-Marx-Allee

    10.04.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Laternenpfahl nahe Strausberger Platz wurde mit schwarzer Farbe ein Hakenkreuz angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • "Heimat"-Aufkleber in der Nähe eines Tatorts in Reinickendorf-Ortsteil

    10.04.2025 Bezirk: Reinickendorf

    In der Walliser Straße im Ortsteil Reinickendorf wurden Aufkleber der Neonazi-Partei "Die Heimat" in der Nähe eines Tatorts dokumentiert. Am Vortag wurde dort ein obdachloser Mann getötet. Er soll im Streit mutmaßlich mit einem Messer gedroht haben, bevor er von einer Gruppe von Männern verfolgt und auf der Straße erschlagen wurde. Auf Laternenpfählen waren mehrere Aufkleber mit dem Logo von "Die Heimat" angebracht. Ein weiterer Aufkleber mit einem Verbotszeichen zeigte eine Person, die eine andere Person mit einer Axt angreift. Ob die Aufkleber vor oder nach der Tat angebracht wurden ist unklar.

    Quelle: Tagesspiegel 10.04.2025, Register Reinickendorf
  • NS-Symbole in Staakener Hochhaus

    10.04.2025 Bezirk: Spandau

    Hakenkreuze, SS-Runen und der extrem rechte Zahlencode "88" wurden erneut mit schwarzem Stift an die Fahrstuhlwände eines Staakener Hochhauses geschmiert. Der Vorfall wurde angezeigt. Die Schmierereien wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Aufkleber in Spindlersfeld

    10.04.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Flemmingstr. am Hinterausgang der Oberschule wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Partei "Die Rechte" entdeckt und entfernt.

    In der Ottomar-Geschke-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Aufkleber von "Der III. Weg" in Alt-Hohenschönhausen

    10.04.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Hohenschönhauser Straße wurden mehrere Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber richtete sich mit dem Slogan "Kriminielle Ausländer raus!" auf rassistische Weise gegen Migrant*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Pöbelei in der S-Bahn

    10.04.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In einer S-Bahn der Linie S3 zwischen den Bahnhöfen Betriebsbahnhof Rummelsburg und Ostkreuz bepöbelte eine Gruppe Jugendlicher zwei Fahrgäste aus rassistischer Motivation. Die beiden Frauen baten die Jugendlichen auf Englisch, sich etwas ruhiger zu verhalten. Daraufhin sagten die Jugendlichen "I don't speak Kacke", "Wir sind in Deutschland here we speak German" und machten sich wiederholt auf abfällige Weise über die Frauen lustig. Keiner der anderen Fahrgäste intervenierte, bis die beiden betroffenen Frauen ausstiegen.

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber am S-Bahnhof Buch

    10.04.2025 Bezirk: Pankow

    Am Haltestellenschild des S-Bahnhofs Buch wurde ein Aufkleber aus einem einschlägig extrem rechten Online-Versandhandel entdeckt, der folgenden rassistischen Wortinhalt enthält: "Abschieben schafft Sicherheit. Kriminelle Ausländer raus".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistischer Aufkleber des "III. Wegs" in Prenzlauer Berg

    10.04.2025 Bezirk: Pankow

    In der Wisbyer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der Dritte Weg" entdeckt. Dieser enthält den Wortlaut: "ASYLFLUT STOPPEN". Schutzsuchende Menschen werden hier entmenschlicht, indem sie als Naturkatastrophe („Flut“) dargestellt werden. Es wird angeknüpft an extrem rechte und neonazistische Narrative, die Migration als Bedrohung und Geflüchtete pauschal als Problem darstellen.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistischer Beitrag in der BVV

    10.04.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bezirksverordnetenversammlung brachte die AfD-Fraktion den Antrag ein, den Aufgabenbereich des Beauftragten für Integration und Partizipation um die Funktion eines sogenannten „Remigrationsbeauftragten“ zu erweitern.

    In der begleitenden Rede wurde Migration wiederholt als „Katastrophe“ bezeichnet, Deutschland durch Migration als „vergewaltigtes Land“ dargestellt, behauptet, die Sozialsysteme würden durch Migration „zur Plünderung freigegeben“ und gefordert, dass „Remigration“ Abhilfe schaffen solle.

    Der Begriff „Remigration“ wird in extrem rechten Diskursen als Chiffre für die massenhafte Ausweisung oder Abschiebung von Menschen mit Migrationsgeschichte genutzt, auch unabhängig von deren Staatsbürgerschaft. Damit richtet sich der Antrag gegen die gleichberechtigte Zugehörigkeit von Migrant*innen und ihren Nachkommen und kann als rassistisch eingeordnet werden. Zwar argumentierte die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, doch ändert dies nichts an seiner Bedeutung und Verbreitung im extrem rechten Diskurs. Die positive Umdeutung des Begriffs dient dazu, extrem rechte Konzepte zu normalisieren.

    In einer Gegenrede bezeichnete ein Vertreter der FDP-Fraktion die Forderung „schlicht“ als „Fremdenhass“ und „Ausgrenzung“.

    Quelle: Livestream BVV 10.04.25
  • Rassistische und antisemitische Hassparolen in Buch

    10.04.2025 Bezirk: Pankow

    Ein Mann stieg an der Bushaltestelle "Karower Chaussee" aus und rief dabei „Scheiß Ausländer, scheiß Juden!“. Die Aussagen sind klar rassistisch und antisemitisch. Laut der Meldung reagierten weder umstehende Personen noch Busfahrgäste auf den Vorfall.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
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