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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitischer und rassistischer Vorfall in Mitte

    13.04.2024 Bezirk: Mitte

    Eine Frau kletterte über das Tor des jüdischen Friedhofs in der Großen Hamburger Straße und entfernte die auf zwei Grabsteinen platzierten Steine. Als sie von einer Teilnehmerin einer Reisegruppe darauf angesprochen wurde, beleidigte sie die Teilnehmenden der Reisegruppe rassistisch.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0768 vom 14.04.2024
  • Antisemitische Schmierereien und Hakenkreuze am Roederplatz

    13.04.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Im Erdgeschoss eines Wohnhauses am Roederplatz wurden an die verschmutzten Fenster zahlreiche antisemitische Slogan und den Nationalsozialismus verherrlichende Schriftzüge und Zeichen gemalt. Die Slogans lauteten: "3. Reich", "1488", "Juden töten", "Juden verrecke". Gemalt wurde ein Davidstern an einem Galgen und mehrere Hakenkreuze.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitismus auf Demonstration in Mitte

    13.04.2024 Bezirk: Mitte

    Ausgehend vom Neptunbrunnen zog eine Demonstration mit etwa 1500 Teilnehmenden durch Mitte. Dabei wurden auf Schildern und in Sprechchören antisemitische und NS-relativierende Aussagen verbreitet. So wurde mehrfach die Parole "from the river to the sea" gerufen. Eine Person zeigte ein Schild mit der Aufschrift "kein Holocausten mehr bitte, auch wenn die Opfer Muslime sind". Ein anderes Schild setzte die Berliner Polizei mit der Gestapo gleich. Mehrfach wurde Israel als Apartheidstaat bezeichnet. Immer wieder bedrängten Teilnehmende Journalist*innen. Vereinzelt nahmen Islamist*innen und Personen aus der extremen Rechten teil.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Aufkleber des "III. Weg" in Wendenschloß

    13.04.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Möllhausenufer/ Wendenschloßstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Sticker in der Klosterstraße entdeckt und entfernt

    13.04.2024 Bezirk: Spandau

    An einer Laterne vor einem Café klebte zunächst ein rassistischer Sticker der extrem rechten Gruppe "Patriotische Jugend", der sich gegen Migration richtete. Er wurde entfernt. Kurz danach klebte an gleicher Stelle ein handgemalter Aufkleber mit der gleichen Botschaft.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Israelbezogene antisemitische Sachbeschädigung in Schöneberg-Süd

    13.04.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Ausstellung "Villa Global" des Jugend Museums (Teil der Schöneberger Museen), in der in verschiedenen Räumen unterschiedliche Menschen porträtiert werden, wurde das Buch "Israel und Deutschland" des Schriftstellers Amos Oz zerrissen.

    Quelle: Museen Tempelhof-Schöneberg
  • Keltenkreuz in Nord-Neukölln

    13.04.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Emser Straße in Nord-Neukölln wurde über ein antifaschistisches Symbol an einer Hauswand ein Keltenkreuz gesprüht.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Beleidigung in Alt-Friedrichsfelde

    13.04.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In Alt-Friedrichsfelde wurden zwei Jungen im Alter von 9 und 10 Jahren am Nachmittag von ihrem Nachbarn auf dem Gehweg beleidigt. Auch in der Vergangenheit soll es bereits zu rassistischen Beleidigungen gekommen sein. Die Polizei wurde daraufhin von einem Familienmitglied informiert.

    Quelle: Polizeimeldung vom 14.04.2024, Nr. 0766
  • Rassistische Propaganda in Tiergarten

    13.04.2024 Bezirk: Mitte

    In der Gabriele-Tergit-Promenade in der Nähe des Potsdamer Platzes, wurden rassistische Plakate mit der Aufschrift "Mehr Mauer = Weniger Migranten" entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Marzahn-Mitte

    13.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Kreuzung Landsberger Allee / Blumberger Damm wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "The White Race" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistischer Aufkleber in Weißensee

    13.04.2024 Bezirk: Pankow

    Auf der Roeckelstraße Ecke Hellweg wurde ein rassistischer Aufkleber bemerkt und entfernt. Auf diesem ist zu lesen: "Nix Yallah Yallah. Amtsprache ist hier Deutsch!". Abgebildet ist zudem ein Mann mit Arbeitsschürze. Dieser Aufkleber ist KI-generiert und verweist auf einen extrem rechten Telegramkanal.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten

    13.04.2024 Bezirk: Mitte

    An der Ebertstraße in Tiergarten hielten etwa 4 Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen. Eine Person war in Reichsfarben gekleidet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologische Kundgebung in Tiergarten

    13.04.2024 Bezirk: Mitte

    Auf der Straße des 17. Juni hielt ein verschwörungsideologischer Autokorso mit etwa 12 Autos eine Zwischenkundgebung ab. Auf an den Autos angebrachten Schildern wurden Verschwörungsmythen über die Corona-Pandemie verbreitet. Unter den Teilnehmenden waren auch Reichsbürger*innen. Eine Person hatte die Farben der Reichsfahne an der Kleidung.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antisemitische Veranstaltung in einem alternativen Projektraum in der Kreutziger Straße

    12.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einem linken Projektraum wurde durch externe Personen eine antisemitische Veranstaltung durchgeführt, die Übertragung des im Vorfeld bereits umstrittenen Palästina-Kongress. Auf diesem wurde eine Videobotschaft eines Redners mit Auftrittsverbot übertragen, wodurch die Polizei den Kongress auflöste und ebenso weitere Übertragungsorte aufsuchte, so auch den Projektraum in der Kreutzigerstraße.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Club am Ostkreuz wurde antisemitisch markiert

    12.04.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein linker, kollektiv geführter Techno-Club am Ostkreuz positionierte sich mit einer Veranstaltung Anfang April klar gegen Antisemitismus. In der Folge wurde der Klub durch palästinensische Hamas-Anhänger*innen markiert. Auf die Fassade wurde ein großes rotes Dreieck geschmiert. Kreativ hat der Club aus dem Dreieck ein Herz entstehen lassen und ein Hass-Symbol in etwas Positives umgewandelt.

    Das rote Dreieck wurde im Dritten Reich von den Nationalsozialisten auf Häftlingsuniformen in den Konzentrationslagern genäht, um damit politische Häftlinge wie Kommunisten und Sozialdemokraten zu kennzeichnen. Mittlerweile wird das Symbol nicht nur von Neonazis verwendet, um Linke zu brandmarken, sondern auch von Anhängern der palästinensischen Terrororganisation Hamas, um Angriffsziele zu markieren.

    Quelle: Berliner Kurier vom 12.04.24
  • Extrem rechter Aufkleber in Hellersdorf-Nord

    12.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Bushaltestelle Oschatz Ring werden am Abend zwei Aufkleber mit den Aufschriften "Nationalstolz, Ordentlich, Rechts, Militärisch, Arisch, Linkshassend" und "Hand in Hand für das Vaterland" eines extrem rechten Versandhandels entdeckt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • LGBTIQ*-feindliche Pöbelei in Niederschöneweide

    12.04.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Schöneweide grölte ein Mann mehrfach "Schwuler BSC". Es handelt sich dabei um eine Beleidigung im Kontext von Fußball, jedoch ist die Verwendung von "schwul" als Schmäh Gesang als LGBTIQ*-feindlich zu bewerten, da es als Abwertung genutzt wird.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Neonazi-Aufkleber am U-Bahnhof Tierpark

    12.04.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Am Fahrstuhl des U-Bahnhofs Tierpark wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Auf diesem ist die Reichsflagge und der Slogan "Tradition schlägt jeden Trend" abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Neonazistische Aufkleber in Prenzlauer Berg

    12.04.2024 Bezirk: Pankow

    An der Straßenbahnhaltestelle Erich-Weinert-Str. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Freiheit für Manuel" gefunden und entfernt. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde. Auch in Deutschland solidarisieren sich extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen, wie "Der III. Weg", mit dem Mann.

    Auch wurde es in der Gustav-Adolf-Straße, Ecke Prenzlauer Allee, ein Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Berlin. Familie-Heimat-Tradition" gefunden

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt und Berliner Register via Signal
  • NPD-Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    12.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Unterführung am S- und U- Bahnhof Wuhletal sowie auf einer Parkbank am Ausgang Gülzower Straße wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Plakatieraktion von " Der III. Weg" in Hellersdorf-Nord und -Ost

    12.04.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In Hellersdorf Nord wurden am frühen Abend in der Kastanienallee, der Quedlinburger Straße, der Stendaler Straße, am Alice-Salomon-Plan, an der Tram-Haltestelle Standaler/ Zossener Straße und auf der Fußgängerbrücke Louis-Lewin-Straße Plakate und Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Die Motive waren "Asylflut stoppen" und "Die wahre Krise ist das System". Am späten Abend wurde ein bekannter Aktivist des "III. Wegs" dabei beobachtet, als er an der Louis-Lewin-Straße antifaschistische Plakate abriss. Die Plakatierroute wurde in Hellersdorf-Ost fortgesetzt. Dort wurden Plakate und Aufkleber des "III. Wegs" entlang der Busstrecke 195 Richtung Mahlsdorf, hinter der Bushaltestelle Branitzer Straße sowie am einem Supermarkt in der Mark-Twain-Straße entdeckt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Aufkleber in Frohnau

    12.04.2024 Bezirk: Reinickendorf

    In Frohnau wurden mehrere rassistische und andere Neonazi-Aufkleber gesehen und entfernt. Neben Aufklebern des extrem rechten Vereins und Kampagnenprojekts "Ein Prozent" gegen "Migration" wurde auch ein Sticker mit Werbung für den "III. Weg" sowie einer gegen "Links-Faschisten" dokumentiert.

    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • Rassistische Aufkleber u.a. in Grünau

    12.04.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Grünau wurden sieben Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" und von Die Heimat (ehemals NPD) entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen Geflüchtete und Antifaschist*innen.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Rassistische Äußerungen von Bankberater

    12.04.2024 Bezirk: Spandau

    Ein Paar mit Migrationshintergrund, das schon lange in Deutschland lebte, in Deutschland studiert hatte und die deutsche Staatsangehörigkeit besaß, wollte ein Haus kaufen. In einer Bank informierte es sich über Finanzierungsmöglichkeiten. Der Berater äußerte sich im Gespräch mehrfach erstaunt darüber, wie gut ihre finanzielle Situation war und und zeigte sich verwundert darüber, dass beide im öffentlichen Dienst in einer höheren Position arbeiteten, ein Auto und ein eigenes Gartengrundstück besaßen. Schließlich fragte er die beiden, ob es sich um Geld aus dem Ausland oder "erarbeitetes Geld" handle und meinte, ob er in den Kreditvertrag zur Arbeit der Frau schreiben könne, dass sie im Pflegebereich oder in der Kita arbeite, was beides nicht der Fall war. Das Paar verließ die Bank, ohne einen Vertrag unterschrieben zu haben.

    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ gGmbH)
  • Rassistischer Aufkleber in Niederschöneweide

    12.04.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An dem Schild des Waldspielplatzes in der Hartriegelstr. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White lives matter" entdeckt und entfernt. 'White Lives Matter' (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extremen Rechten zur antirassistischen 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen)-Bewegung, die nach dem rassistischen Mord an George Floyd auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' werden die rassistischen Morde an PoC (People of Color) relativiert und verhöhnt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Sozialchauvinistischer Vorfall im Einkaufszentrum

    12.04.2024 Bezirk: Lichtenberg

    Eine wohnungslose Person wurde von drei Sicherheitskräften vehement aus einem Einkaufszentrum begleitet. Gegen 17:00 Uhr schubste eine Sicherheitskraft die Person, die stürzte und sich stark verletzte. Der Betroffene konnte sich über mehrere Minuten nicht bewegen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Transfeindliche Demonstration in Tiergarten

    12.04.2024 Bezirk: Mitte

    Auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude hielten etwa 40 Personen eine Kundgebung gegen das Selbstbestimmungsgesetz ab. Anlass war die Abstimmung im Bundestag zu diesem Gesetz. Die Teilnehmenden waren größtenteils dem transfeindlichen Spektrum der Frauenbewegung zuzurechnen. In Reden wurde die Existenz von Transgeschlechtlichkeit geleugnet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Transfeindliche Pöbelei in Tiergarten

    12.04.2024 Bezirk: Mitte

    Eine Kundgebung für das Selbstbestimmungsgesetz in Tiergarten wurde von einem der Neonazikleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) nahestehenden Medienaktivisten gestört. Der Aktivist rannte außerdem mehrfach auf Teilnehmende zu und schrie sie an.

    Quelle: Berliner Register
  • Aktivisten des "III. Weg" vor Schule in Adlershof

    11.04.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Erneut haben drei Personen der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" direkt vor der Anna-Seghers-Oberschule für die Partei geworben. Dabei verteilten sie Visitenkarten mit QR-Codes, die zur Internetseite der Partei führten.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Antisemitische Propaganda auf der Hermannstraße

    11.04.2024 Bezirk: Neukölln

    An der Ampel zwischen der Hermannstraße und der Karl-Marx-Straße in Nord-Neukölln wurde ein israelbezogener, antisemitischer Aufkleber mit der Aufschrift "From the river to the sea. Palestine will be free" entdeckt. Neben dem Schriftzug waren zwei Teddybären abgebildet, wovon einer die Buchstaben "BDS" auf dem Bauch trug. "BDS" steht für „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“ und ist eine gezielte politische Kampagne zur Delegitimierung und Dämonisierung des israelischen Staates.

    Quelle: Register Neukölln
  • Erneut Hakenkreuze in Rudow

    11.04.2024 Bezirk: Neukölln

    Im Neudecker Weg und auf dem nahegelegenen Spielplatz im Selgenauer Weg wurden erneut zwei Hakenkreuze gesichtet und unkenntlich gemacht.

    Quelle: hass-vernichtet.de
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