Homofeindlicher Schriftzug in Wilhelmshagen
Auf der Rückseite eines Wahlaufstellers in der Erknerstr. wurde der homofeindliche Schriftzug "Schwule sterben aus" entdeckt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Auf der Rückseite eines Wahlaufstellers in der Erknerstr. wurde der homofeindliche Schriftzug "Schwule sterben aus" entdeckt.
In die Briefkästen mehrerer Jugendfreizeiteinrichtung wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Flyer geworfen. Der Flyer richtet sich gegen die Rechte von Transgender Personen.
Entlang der Konrad-Wolff-Str. wurden mehrere Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Diese richteten sich gegen politische Gegner*innen wie Antifaschist*innen oder die Grünen. Auf den Aufklebern ist zu lesen: "Grüne an die Ostfront", "Good night left side" oder auch die Zahlenkombination "1161". Diese steht für Anti-Antifaschistische Aktion. Ein weiterer antifeministischer Aufkleber wurde ebenfalls entdeckt.
Nahe der Mittelstr. und Sandinostr. wurden ebenfalls Aufkleber der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Auf diesen war zu lesen: "Antifa verbieten". Auch ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift "Gegen Gendern" wurde gemeldet. Ebenfalls wurden die Schriftzeichen der "NRJ" der Jugendorganisation von der Neonaziorganisation "Der III.Weg" und die Zahlenkombination "1161 (steht für "Anti-Antifaschistische Aktion") entdeckt. Auch in der Altenhofer Str. wurde das Kürzel "NRJ" entdeckt.
Gegen 16:40 Uhr fand sich in der Bärensteinstraße bei der Packstation ein Aufkleber, der für die Haftentlassung inhaftierter Neonazis warb. Gegen 20:50 Uhr klebte am Tramhalt Alt-Marzahn zweimal ein Aufkleber, der das neonazistische Weltbild befürwortete
Gegen 13:30 Uhr fand sich in der Schönagelstraße in Höhe der Sporthalle ein Aufkleber, der für die Haftentlassung inhaftierter Neonazis warb.
In der Artemisstraße in Waidmannslust wurden mehrere rassistische und extrem rechte Aufkleber gesehen und entfernt. Darunter ein antimuslimisch rassistischer Aufkleber der "Identitären Bewegung" und ein Aufkleber gegen Geflüchtete von "Druck18". Ein weiterer Sticker trug die Aufschrift: "Hier verschwand ein antideutscher Hetzaufkleber! Geht zur Wahl! Wählt nationale Parteien! Frei sozial und national".
Zwischen den S-Bahnhöfen Tiergarten und Zoologischer Garten in der S9 Richtung Spandau spielte ein Mann mehrfach rassistische Sprachnachrichten laut ab und grinste mehrere Personen of Color, die ihm gegenüber saßen, demonstrativ dabei an.
An einer Informationssäule an der Ecke Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In der U7 zwischen den Bahnhöfen Möckernbrücke und Mehringdamm kam es gegen 19:00 Uhr zu einem anti-asiatisch rassistischen Vorfall. Als ein Fahrgast einen anderen auf englisch ansprach und fragte, ob er heimlich Filmaufnahmen von Fahrgästen mache, wurde der Mann laut und behauptete, er spreche kein Chinesisch und könne ihn daher nicht verstehen. Nachdem der Mann ausgestiegen war, erkundigte sich eine weitere Person nach dem Wohlergehen des Betroffenen. In diesem Moment zeigte der Mann vom Bahnsteig aus den Hitlergruß in Richtung der beiden Personen. Es wurde eine Anzeige erstattet.
Es wurde eine rassistische Bedrohung gemeldet. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Eine jüdische Rentnerin, die eine Kette mit Davidstern-Anhänger und eine Handtasche mit israelsolidarischen Aufklebern bei sich trug, wurde in einem Laden zunächst sexistisch beleidigt. Nachdem sie den Laden verlassen hatte, folgten ihr zwei Männer, stellten sich mit Drohgebärden vor sie und riefen „Fuck Israel!“ und „Fuck you, du scheiß Jude!“.
An einem Info-Schild vor der Samariterkirche wurde mit schwarzem Edding eine Schmiererei "ZIONISM IS NAZISM" angebracht. Weitere Schmierereien, augenscheinlich von anderen Personen, wurden in der Rigaer Straße zwischen Voigt- und Waldeyerstraße angebraucht "boykott israhel" (Schreibweise übernommen) und "FREE PALESTINE".
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden nicht veröffentlicht.
Der Stolperstein für Rebecka Hirsch in der Borkumstraße wurde mit schwarzer Farbe übersprüht.
In der Straße Zum langen Jammer wurde die Schmiererei „Zionism = Nazism“ entdeckt.
In einem Gespräch wurde die Fremdbezeichnung für Sinti*izze und Rom*nja genutzt. Dies hat eine beleidigende und diskriminierende Wirkung auf die Betroffenen.
Im Oschatzer Ring wurden mehrere extrem rechte Aufkleber von "aktivde" dokumentiert.
In Hellersdorf-Ost wurde extrem rechte Propaganda entdeckt. In der Louis-Lewin-Straße waren Plakate von "Der III. Weg" mit geflüchtetenfeindlichen Slogans angebracht. In der Riesaer Straße wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei sowie ein schwarz-weiß-roter Aufkleber mit dem Symbol der "Schwarzen Sonne" dokumentiert.
Auf der Königsteinbrücke wurden ca. 40 Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Ein Aufkleber war von deren Jugendorganisation "NRJ" (Nationalrevolutionäre Jugend).
Am S-Kaulsdorf wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber mit der Aufschrift "Willkommen im Affenhaus Deutschland" entdeckt. Darauf war u. a. ein Affenkopf mit Regenbogenfarben im Gesicht abgebildet.
In der Wilmersdorfer Straße fand eine Demonstration mit etwa 20 Teilnehmenden, unter anderem aus dem Querdenken-Spektrum, statt, bei der ein Redebeitrag gehalten wurde, in dem der Umgang der BRD mit Oppositionellen als "gute alte Nationalsozialistentradition" bezeichnet wurde.
Entlang des Maximiliankorsos sowie auf und im Bereich der Renée-Sintenis-Grundschule in Frohnau wurden extrem rechte Aufkleber bemerkt. Sie stammten von der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg", der extrem rechten Organisation "ein Prozent" und einer Antiimpf-Kampagne, die auch den Verschwörungsmythos des Great Reset propagiert. Außerdem wurden Flugblätter des III. Weg und der queerfeindlichen "Initative Familien-Schutz" im Umfeld in Briefkästen eingeworfen.
In der Weserstraße auf Höhe der Weichselstraße wurden mehrere Personen queerfeindlich beleidigt. Zunächst riefen zwei Personen mehrfach "Schwuli" hinter einer anderen Person her. Daraufhin hat ihnen die meldende Person von der anderen Straßenseite zugerufen, dass sie damit aufhören sollen. Dann haben sie die betroffene Person queerfeindlich, gewichtsdiskriminierend und sexistisch beleidigt.
In Zehlendorf wurde ein Aufkleber mit einem rassistischem Spruch entdeckt. Der Aufkleber war selbstgemacht und propagierte, dass Menschen nicht in Deutschland leben sollten, wenn sie nicht in Deutschland geboren sind.
In einem Hinterhof im Jungfernstieg wurde eine Vielzahl von Wahlplakaten demokratischer Parteien entdeckt. Die Kabelbinder der Plakate waren durchgeschnitten. Die Plakate waren bei den Mülltonnen gestapelt. In einem der Gebäude, welches zum Hinterhof führt, befinden sich Veranstaltungsräume eines Akteurs der extrem rechten Szene des Bezirks.
Auf dem Platz am Kaisersteg und am Platz mit der Kranbahn wurden fünf Schriftzüge gegen Antifaschist*innen und Werbung für die AfD entdeckt: "FCK AFA", "Nur noch AfD" und "Antifa Fotzen".
Im April fand ein obdachlosenfeindlicher Angriff statt. Weitere Infos werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.
Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten. Dieses mal wurde der Nationalsozialismus mit den Positionen der deutschen Linken verglichen und behauptet, er könne mit der Politik des Islam gleichgesetzt werden.
In Mitte wurde eine Person antimuslimisch-rassistisch beleidigt und bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
An einer Hauswand in der Danziger Straße/Ecke Greifswalder Straße wurde eine Schmiererei entdeckt, die das Existenzrecht Israels infrage stellt.
Es ereignete sich ein antisemitischer Angriff.
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Beim S-Bahnhof Mahlsdorf wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt. Die Aufkleber richteten sich unter anderem gegen das Gendern.
An einem Wohnhaus in Neukölln-Britz wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Außerdem sei vor dem Hauseingang wiederholt Hundekot hinterlassen worden. In dem Haus lebt die Familie eines Bezirkspolitikers. Die Familie zählt zu den Betroffenen der extrem rechten Anschlagsserie in Neukölln.
In der Nacht bedrohte ein Mann zwei Frauen in einem Imbiss im S-Bahnhof Adlershof LGBTIQ*-feindlich. Er sprach eine junge Frau an, ob sie und ihre Begleiterin ein Paar wären. Nachdem beide verneint hatten, zeigte der Mann einen Schraubendreher und sprach Drohungen gegen die beiden Frauen und die queere Community aus. Zudem beleidigte er die beiden Betroffenen. Der Inhaber des Imbisses wurde auf die Situation aufmerksam und begleitete die beiden Betroffenen in einen Nebenraum, wo sie die Polizei riefen.
Am S-Bahnhof Lichtenberg wurde eine Person, die am Bahngleis auf die S-Bahn wartete, von einem Mann LGBTIQ*-feindlich bedroht. Der Mann stellte sich sehr nah neben die betroffene Person und flüsterte ihr einen LGBTIQ*-feindlichen und herabwürdigenden Spruch ins Ohr.
Auf dem Kodak-Spielplatz in der Friedrichshagener Str. wurden zwei großflächige neonazistische Zahlencodes gegen Antifaschist*innen ("1161") entdeckt.
An einem Stromkasten in der Bölschestr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Lichtenhainer Straße in Hellersdorf-Ost wurde eine rechte Schmiererei mit dem Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Reuterstraße in Nord-Neukölln wurden mehrere Schmierereien entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Neben dem Spruch „links blinken - rechts abbiegen“ wurde dort „Linksfaschoscum“ geschmiert.