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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • "Wolfsgruß" in Wedding gezeigt

    02.08.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Turiner Straße und Amsterdamer Straße zeigte ein Mann zur Begrüßung mehrerer Bekannter mit beiden Händen den sogenannten "Wolfsgruß". Die Geste gilt als Erkennungszeichen der extrem rechten türkisch-nationalistischen "Ülkücü-Bewegung".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Antifa-Aufkleber in Gesundbrunnen

    01.08.2026 Bezirk: Mitte

    An der Reginhardstraße wurden auf Höhe der Hansastraße und des Louise-Schroeder-Platzes zwei extrem rechte Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Alt-Hohenschönhausen

    01.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Gärtnerstraße Ecke Rhinstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Good night left side" und zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen in schwarz-weiß-rot entdeckt und entfernt. Zudem wurden auf dem Motiv ein Black Lives Matters-Logo, eine Black Power-Faust, ein Anarchie-Zeichen, Hammer und Sichel und ein Symbol für gleichgeschlechtliche Liebe zerschlagen.

    Ebenfalls in der in der Gärtnerstraße Ecke Rhinstraße wurde ein Neonaziaufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen Trans Person.

    In der Rhinstraße wurden noch zwei weitere Neonaziaufkleber gefunden und entfernt. Einmal mit dem gegen Antifaschismus gerichteten Motiv "Love football, hate Antifa" und einmal in Form einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und der Aufschrift "Gott mit uns" in Kombination mit einem Reichsadler mit eisernem Kreuz.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber gegen linke in Pankow-Zentrum

    01.08.2026 Bezirk: Pankow

    In der Berliner Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Slogan "Kein Bier für linke".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Bedrohung gegen politische Gegner*in in Baumschulenweg

    01.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kasse in einem Discounter in Baumschulenweg bedrohte ein Mann eine Person, die einen queerfreundlichen Button trug, mit den Worten "Warte doch noch zwei Minuten, dann bin ich auch draußen, sehen wir mal ob AfD oder Antifa gewinnt.” und “Der Kantstein da draußen ist für dich reserviert.". Die bedrohte Person verließ schnell den Supermarkt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hitlergruß in Hermsdorf

    01.08.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Hermsdorf zeigte ein Mann zur Begrüßung zweier weiterer Männer zwei Mal hintereinander den Hitlergruß und rief dabei "Ave Caesar". Der Mann trug ein schwarzes T-Shirt mit einem brennendem Auto in rot/ orange und dem Schriftzug "1312". Seine zwei Bekannten reagierten positiv auf diese Begrüßung und lachten; es war deutlich, dass sie wussten, was damit gemeint war. Die Melder*in brachte den Vorfall zur Anzeige bei der Polizei.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • LGBTIQ*feindlicher Aufkleber in Niederschönhausen

    01.08.2026 Bezirk: Pankow

    An der Kreuzung Pasewalker Straße Ecke Pankower Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und überklebt. Der Aufkleber hatte als Slogan "LGBTIQ brechen".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Neonazi-Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    01.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Entlang des Max-und-Hertha-Naujocks-Weges wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die gegen politische Gegner*innen gerichtete Parole "Antifa-freie Zone" in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot, einem durchgestrichenen Punk, einem durchgestrichenen Antifa-Logo und einer durchgestrichenen trans Person.

    Am Luchweg Ecke An der Margaretenhöhe wurde zudem ein rassistischer Aufkleber - ebenfalls aus einem Neonaziversand - mit dem Slogan "Bitte flüchten sie weiter, refugees not welcome"gemeldet und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazistischer Sticker in Köpenicker Altstadt

    01.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ampel am Schloßplatz Köpenick wurde ein Aufkleber der "NRJ“, der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", mit der Aufschrift „Neuer Deutscher Standard“ entdeckt, der ein weißes, heterosexuelles Familienbild propagiert.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistischer Zahlencode in Plänterwald

    01.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ersatzbushaltestelle Bulgarische Str. wurde auf dem Sockel des Haltestellenschilds der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verrherrlichende Symbolik im öffentlichen Raum in Lichtenberg-Nord

    01.08.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Röderplatz wurde eine männliche Person (geschätzt über 50 Jahre alt) gesichtet, die ein T-Shirt des BFC Dynamo trug. Auf beiden Oberärmeln des Shirts befanden sich Abbildungen von Reichsadlern, jeweils in Kombination mit einem Balkenkreuz im Kreis.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Queerfeindliche Beleidigungen in Spandau

    01.08.2026 Bezirk: Spandau

    In Spandau ereigneten sich queerfeindliche Beleidigungen und Bekehrungsversuche gegenüber einer mitarbeitenden Person in einem Café. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Tag des Vorfalls.

    Quelle: Bezirkliche Anlaufstelle
  • Rassistische Äußerung bei "AFD"-Stadtspaziergang durch Mariendorf

    01.08.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In Mariendorf veranstaltete ein Kandidat für das Abgeordnetenhaus der Partei AfD einen Wahlkampfspaziergang. Dabei benutzte er den Begriff: "Messermänner". Die Bezeichnung "Messermänner" kann als rassistisch bewertet werden, weil es muslimische Männer diffamiert und sie damit pauschal mit Kriminalität in Verbindung setzt.

    Quelle: YouTube
  • Verschwörungsideologische Demonstration mit Reichsbürger*innen in Mitte

    01.08.2026 Bezirk: Mitte

    Eine rechtsoffene Demonstration unter großer Beteiligung von diversen Verschwörungsideolog*innen zog mit rund 600 Teilnehmenden durch Mitte. Unter den Teilnehmenden waren auch Reichsbüger*innen und extrem Rechte, darunter Aktivist*innen der extrem rechten Gruppierung "Freie Sachsen". Reichsbürger*innen zeigten die preußische Fahne und die bei den extrem rechten „Freien Sachsen“ beliebte Fahne des ehemaligen Königreichs Sachsen. Es wurden Verschwörungsmythen über die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie über die Eindämmung der Corona-Pandemie verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Verschwörungsideologischer Aufkleber in Wendenschloß

    01.08.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Grünen Trift wurde ein Aufkleber von "Auf1 TV" entdeckt und entfernt. Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Wahlplakat an der Modersohnbrücke beschädigt

    01.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einer Werbefläche an einem Stromkasten an der Modersonbrücke wurde auf einem Wahlplakat der Partei Die Linke dem Kandidaten ein Hitlerbart aufgemalt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Sticker am U-Bahnhof Rudow

    31.07.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf einem Hinweisschild der Berliner Verkehrsbetriebe am U-Bahnhof Rudow wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und weitestgehend unkenntlich gemacht. Auf einem Sticker war eine heteronormative Kleinfamilie abgebildet, die sich mit einem schwarzen Regenschirm mit einem christlichen Kreuz vor der Regenbogenflagge „schützt“. Ein weiterer Aufkleber titelte "Islamisierung? Nein danke!". Durch das Design des Aufklebers wurde der Islam mit Atomkraft verglichen und somit eine pauschale Gefahr suggeriert.

    Quelle: Register Neukölln via Instagram
  • Massive Gewaltdrohung in Spindlersfeld

    31.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Die Linke führte einen Wahlkampfstand an einem Supermarkt in der Glienicker Str. durch, als eine kleine Gruppe Menschen sie bemerkte und aggressiv beschimpfte. Die Aussagen steigerten sich bis hin zur Drohung: "Ihr gehört alle erschossen!".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistischer Sticker in Wendenschloß

    31.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Wendenschloßstraße/ Charlottenstraße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Aufschrift "Kampf der Rotfront!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Aufkleber in Adlershof

    31.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Rund um die Straßen Ernst-August-Str., Am Studio und Albert-Einstein-Str. wurden fünf rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf einigen Aufkleber wurde die sog. "Remigration" gefordert.

    An der Kreuzung Adlergestell/ Radickestr. ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    31.07.2026 Bezirk: Mitte

    Am und um den Nauener Platz in Wedding wurden drei #whitelivesmatter"-Aufkleber entdeckt und entfernt, die den Mord an einem britischen Studenten für anti-Schwarzen Rassismus instrumentalisierten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker in Köpenicker Altstadt

    31.07.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Jägerstraße Ecke Kietzer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte Remigration foderte.

    In der Müggelheimerstraße wurde zudem ein Aufkleber entdeckt, der "döp döp döp" als Aufschrift hatte. Dies ist eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, Bekanntheit erlangte.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antimuslimisch rassistischer Aufkleber in Rudow

    30.07.2026 Bezirk: Neukölln

    Auf der Neuköllner Seite der Massantebrücke in Rudow wurde ein antimuslimisch rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Islamisierung? Nein danke!" aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Mariendorf

    30.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Es wurden mehrere Anti-Antifaaufkleber geklebt. Unter anderem wurden die Motive "Antifa verbieten" und "Dumm Dümmer Antifa" im Wolfsburger Weg in Mariendorf gefunden. Die Sticker wurden nicht entfernt.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extreme rechte, antisemitische, verschwörungsideologische Nachricht in Pankow

    30.07.2026 Bezirk: Pankow

    In einem Briefkasten in Pankow wurde ein Zettel hinterlassen. Darauf stand: „Die Gemeinschaft tötet Kinder für Snuffvideos! Bitte tretet aus!“. Die Botschaft schließt an extrem rechte, antisemitische Verschwörungsfantasien an. Adrenochrome (angebliche Droge, gewonnen aus Kinderblut) sind Hinweise auf die "QAnon"-Verschwörungserzählung, die antisemitische Bezüge beinhaltet. Der Verschwörungsmythos, dass Kinder entführt würden, um aus ihnen Adrenochrome zu gewinnen, gilt als eine moderne Variante der antisemitischen Ritualmordlegenden.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    30.07.2026 Bezirk: Mitte

    Auf einer Bank im Volkspark Rehberge wurde der gegen die Antifa gerichtete neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und unlesbar gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte und NS-verherrlichende Propaganda in Alt-Hohenschönhausen

    30.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In Alt-Hohenschönhausen wurden zwei NS-verherrlichende Aufkleber in schwarz-weiß-roter Farbgebung entdeckt und entfernt. Einer klebte an der Rhinstraße Ecke Landsberger Allee und trug die Aufschrift "Gott mit uns" und war mit einem Reichsadler mit eisernem Kreuz bebildert. Der andere befand sich an der Ecke Rhinstraße/Plauener Straße und trug die Aufschrift "Deutsches Reichsgebiet" in Frakturschrift in Kombination mit einem Reichsadler.

    Außerdem wurden auf einem Mülleimer im Innenhof eines Blocks hinter dem Allee-Center Die Schriftzüge "DJV" ("Deutsche Jugend Voran") und "1161" entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Massive extrem rechte Propaganda an einer Bushaltestelle in Marienfelde

    30.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An den verschiedenen Haltestellen der Busstation Großbeerenstraße / Daimlerstraße wurde extrem rechte Propaganda festgestellt. Darunter befanden sich:

    - ein Hakenkreuz sowie ein "NRJ"-Sticker, die Jugendorganisation der Kleinstpartei „Der III. Weg“

    - Sticker mit den Aufschriften „Remigration jetzt!“ und „Ihr werdet uns nicht austauschen!“ auf einer Sitzbank

    - ein weiteres Hakenkreuz an einem Mülleimer

    - Sticker mit den Aufschriften „Ihr werdet uns nicht austauschen!“ und „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ an einer Haltestelle

    - Sticker auf einem Fahrplan aus einem extrem rechten Versandhandel mit den Aufschriften „Antifa verbieten!“ und „Wenn es dir zu bunt wird – wähle BLAU!“; dazwischen befand sich eine Schmiererei mit dem Schriftzug "AfD“.

    Die festgestellten Schmierereien und Sticker wurden unkenntlich gemacht bzw. entfernt.

    Quelle: Private Meldung
  • NS-verherrlichende Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    30.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Mülleimer auf einem Spielplatz an der Wilhelm-Guddorf-Straße wurde eine NS-verherrlichende "Odalrune" (Symbol der "Hitler-Jugend", später Verwendung durch die neonazistische "Wiking-Jugend" und den "Bund Nationaler Studenten" ("BNS"); strafbar - (die Strafbarkeit ist aber zuweilen strittig.)

    In der Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten wurden zwei Aufkleber in schwarz-weiß-roter Farbgebung auf Ampeln entdeckt. Auf einem stand "Antifa-freie-Zone" mit durchgestrichenen Symbolen für Punks, die Antifaschistische Aktion und nicht-binäre Menschen. Der Aufkleber kann also auch als gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtet und als LGBTIQ-feindlich eingeordnet werden.

    Auf dem anderen stand "Kniet nieder die Deutschen kommen" und es wurde Werbung für einen neonazistischen Online-Versand gemacht. Zudem war darauf ein Schlagring mit einem Eisernen Kreuz abgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Lichterfelde

    30.07.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Walter-Linse-Straße Ecke Drakestraße in Lichterfelde West wurde ein Sticker eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift „(damals wie heute) Islamisten töten“ gemeldet. Darunter befand sich ein weiterer Sticker mit der Aufschrift „White Lives Matter“. „White Lives Matter“ ist eine extrem rechte, rassistische Gegenparole zur antirassistischen Black-Lives-Matter-Bewegung. Beide Sticker wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Spandau

    29.07.2026 Bezirk: Spandau

    In der Schönwalder Straße, kurz vor der Ecke Neuendorfer Straße, wurde eine Frau, die einen Hijab trug, antimuslimisch-rassistisch beleidigt. Auf dem Gehweg lief ein Mann in ihre Richtung. Als er sich näherte, ging die Frau vorsichtshalber zur Seite. Während er weiterlief, sagte er: „Verpiss dich, du Muslim!“.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III.Weg" und von den "Deutschen Patrioten Voran" in Neu-Hohenschönhausen

    29.07.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Nationalrevolutionäre Wanderfreunde" entdeckt und entfernt.

    In der Ribnitzer Straße Ecke Am Berl wurde zudem ein Aufkleber der Neonazigruppe "Deutsche Patrioten Voran - Berlin-Brandenburg" mit einem darauf abgebildeten Reichsadler gefunden und entfernt. Ebenso ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit einer darauf abgebildeten Reichsflagge in schwarz-weiß-rot und der Parole "Deutschland, Deutschland über alles".

    Quelle: Lichtenberger Register, Berliner Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Propaganda in Gropiusstadt

    29.07.2026 Bezirk: Neukölln

    Zwischen den Bahnhöfen Wutzkyallee und Johannisthaler Chaussee wurden mehrere antifaschistische Aufkleber so abgeändert, dass nun "Faschistische Aktion" darauf zu lesen war. Ein weiterer Aufkleber aus einem Neonaziversand wurde entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß". Zudem waren auf dem Aufkleber zwei schwarz-weiß-rote Reichsflaggen und ein Reichsadler in Kombination mit einem Eisernen Kreuz im Ehrenkranz abgebildet.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Hakenkreuzschmiererei in Britz

    29.07.2026 Bezirk: Neukölln

    Im Britzer Akazienwäldchen, in der Nähe des U-Bahnhofes Blaschkoallee, wurde erneut eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Neukölln
  • NS-verharmlosende Propaganda in Steglitz

    29.07.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Friedrichsruher Straße Ecke Göttinger Straße wurden drei Sticker mit einer durchgestrichenen Antifa-Flagge und dem Spruch „Wer heute der Antifa applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert“ entdeckt. Die Aufkleber stammen aus einem extrem rechten Versandshop. Sie wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innemeldung per E-Mail
  • Rassistischer Schmiererei und Aufkleber an einer Bushaltestelle in Mariendorf

    29.07.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An den Bushaltestellen der Großbeerenstr. / Daimlerstr in Mariendorf wurden mehrere extrem rechte und rassistische Aufkleber sowie ein rassistisches Graffiti gefunden.

    Auf den Sitzen wurde gefunden:

    - Zwei Aufkleber mit den rassistischen Parolen „Remigration jetzt!“ und „Ihr werdet uns nicht austauschen!“.

    - Eine rassistische Schmiererei mit der Aufschrift „Kanacken raus“.

    An der Haltestelle wurde gefunden:
    - Ein “Fight Fascism”-Sticker von Sea Watch wurde durchgestrichen und mit einem Hakenkreuz beschmiert

    - Zwei rassistische Sticker, mit dem Schriftzug "Remigration schützt unsere Frauen!" und mit einem Flugzeug und "Remigration Jetzt!"

    - Ein gegen politische Gegner gerichteter Sticker "Antifa verbieten!" und daneben eine "AFD"-Schmiererei

    An einem Mülleimer an einer Haltestelle

    - zwei zusätzliche Hakenkreuze festgestellt


    Sowohl die Schmierereien als auch die Sticker wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
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