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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rassistische Propaganda in Charlottenburg

    15.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Bücherbox in der Seelingstraße wurde ein Zeitungsartikel über die Tötung eines Mannes am 12.04.2025 am Sophie-Charlotte-Platz angebracht. Mehrfach wurde im Text die syrische Nationalität des Tatverdächtigen mit einem Kugelschreiber unterstrichen. Diese Hervorhebung schließt an eine rassistische Erzählung an, die Migrant*innen in einen pauschalen Zusammenhang mit Gewalt und Mord setzt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistische Propaganda in Hellersdorf-Ost

    15.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Louis-Lewin-Straße nahe des U-Bahnhofs und in der Nossener Straße fanden sich mehrere Plakate und Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg". Sie enthielten rassistische Motive und Eigenwerbung.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • Rassistische Propaganda in Mitte

    15.05.2025 Bezirk: Mitte

    In der Umgebung der Weydemeyerstraße im Ortsteil Mitte wurden sieben rassistische Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "NPD" (heute "Die Heimat") entdeckt und entfernt. Fünf der Aufkleber hatten die Aufschrift "Geld für die Oma statt für Sinti & Roma" und zwei Aufkleber hatten die Aufschrift "Kein Asylbetrüger ist legal".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Schilderaktion in Tempelhof

    15.05.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Bei einer Schilderaktion auf dem Tempelhofer Damm wurde ein rassistisches Schild mit der Aufschrift "Euer Bunt ist in Wirklichkeit Blutrot!" gezeigt. Es suggeriert, dass rassifizierte Menschen eher zu Gewalt neigen. Auf einem anderen Schild kam es zu einem NS-verharmlosenden Vergleich.

    Quelle: Youtube
  • Zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten in Hohenschönhausen

    15.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle Hansastr./Malchower Weg wurden Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Ein Aufkleber zeigt die Reichsflagge und titelt: "Deutschland, Deutschland, über alles". Ein weiterer titelt: "Helft den Armen, nicht den Fremden".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antimuslimisch rassistische Sachbeschädigung in Neukölln

    14.05.2025 Bezirk: Neukölln

    Die Scheibe eines Vereins in Neukölln wurde mehrfach mit antimuslimisch rassistischen Inhalten beschmiert. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum geändert. Es werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: Register Neukölln, Report! Berlin / CLAIM
  • Antisemitische Propaganda in Hellersdorf

    14.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Weitere Informationen werden zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht. Zudem wurde das Vorfallsdatum geändert.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitische Propaganda in Steglitz

    14.05.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Aufkleber, der einen Davidstern vor Regenbogenfahnen zeigte, wurde der Davidstern mit einem schwarzen Stift übermalt.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Vorfall in Steglitz-Zehlendorf

    14.05.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall in Steglitz-Zehlendorf. Um die betroffenen Personen zu schützen, wurde dieser Vorfall anonymisiert und das Datum verändert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antiziganistische Beleidigungen

    14.05.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In einem Schreiben, das sich gegen die Einwohner*innen einer Unterkunft richtet, wurden diese antiziganistisch beleidigt.

    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • Antiziganistische Beleidigungen an einer Schule

    14.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Schule erfolgten wiederholt antiziganistische Beleidigungen gegen ein Schülerin. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Aufkleber von "Der III. Weg" im Rollbergkiez

    14.05.2025 Bezirk: Neukölln

    Rund um die Falkstraße und in der Leykestraße im Neuköllner Rollbergviertel wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese titelten beispielsweise "Kriminelle Ausländer raus!" oder "Härtere Strafen für Kinderschänder!".

    Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Zumeist steht dabei nicht das tatsächliche Wohlergehen von Kindern im Fokus, sondern es dient politischen und propagandistischen Zwecken.

    Quelle: Register Neukölln
  • „Der III. Weg“-Propaganda in Hellersdorf-Ost

    14.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Jenaer Straße wurden mehr als 20 „III. Weg“-Aufkleber (u.a. „Antifa-Banden zerschlagen“) entfernt. Rund um den Alice-Salomon-Platz bis zum U-Bhf. Louis-Lewin-Straße wurden mehrere „D3W“-Schriftzüge und Logos gemalt und gesprüht, sowie "1161"-Tags.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    14.05.2025 Bezirk: Mitte

    Am S- und U-Bahnhof Wedding wurden zwei Aufkleber einer fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation entdeckt und entfernt, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Mehrere Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Wilmersdorf

    14.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Rüdesheimer Straße wurden mehrere Sticker entfernt, die sich gegen den politischen Gegner der extremen Rechten richteten. Unter anderem waren es mehrere Sticker eines extrem rechten Musiklabels, die neben verschiedenen durchgestrichenen linken Grafiken die Aufschrift "Überklebt, Du Zecke!" trug.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistischer Angriff in Alt-Treptow

    14.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Während eine Frau an einer Bushaltestelle an der Puschkinallee/ Elsenstraße wartet, wird sie von einem Mann sexistisch und aufgrund von anti-Schwarzem Rassismus beleidigt. Als die Frau in den Bus einsteigt, wird sie von dem Mann geschlagen. Sie erstattet eine Anzeige.

    Quelle: ReachOut
  • Rassistischer Vorfall am Wohnungsmarkt in Charlottenburg-Wilmersdorf

    14.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ereignete sich ein rassistischer Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum.

    Quelle: Fair Mieten - Fair Wohnen
  • Rassistische Sticker in Dahlem

    14.05.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf einem Schild des Museums Europäischer Kulturen in der Arnimallee in Dahlem wurden zwei rassistische Sticker entdeckt und entfernt. Die Sticker zeigten den Slogan "Berlin bleibt deutsch", welcher mit Reichsfarben unterlegt war.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Telegram
  • Reichsbürger-Aufkleber im Westend

    14.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Theodor-Heuss-Platz wurde ein Aufkleber der verschwörungsideologischen Reichsbürgergruppe "Ewiger Bund 1871" entdeckt. Die auf dem Aufkleber angegebene Website weist sowohl rassistische, als auch NS-verharmlosende Inhalte auf.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Sachbeschädigung an Gedenktafel in Malchow

    14.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Die Gedenktafel für Max und Hertha Naujocks im Wartenberger Weg wurde zerstört. Das Ehepaar versteckte im Nationalsozialismus verfolgte (jüdische) Menschen. Die Gesichter der beiden wurden beklebt und das Bild zerkratzt. Die Tafel wurde von der Stützstrebe gelöst und es wurde scheinbar versucht, die Stele auszugraben. Bereits im Jahr 2013 wurde die zwei Jahre zuvor eingeweihte Gedenktafel beschädigt und konnte im Jahr 2015 wiederhergestellt werden.

    Quelle: Stadtteilkoordination Hohenschönhausen-Nord
  • Wiederholte Sachbeschädigung in Kreuzberg

    14.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Vor dem Büro eines Projekts gegen Partnergewalt steht tagsüber eine auffällig bunte Bank mit dem Slogan "Hier ist kein Platz für Gewalt an Frauen*!". Gegen Mittag hat eine unbekannte Person die Bank vor dem Büro schreiend umgeworfen. Danach ist die Person aufgebracht weitergelaufen. Die Bank wurde von Mitarbeiterinnen wieder aufgestellt. Im Team wurde über die Erhöhung der Sicherheitsmaßnahmen gesprochen.

    Der Vorfall reiht sich ein in diverse Angriffe auf die Bank sowie die Büroräumlichkeiten in den letzten drei Monaten (bisher: antifeministische Graffiti und Sachbeschädigung außerhalb der Bürozeiten).

    Quelle: Meldestelle Antifeminismus
  • Antimuslimisch rassistischer Sticker in Nord-Neukölln

    13.05.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Donaustraße Ecke Innstraße in Nord-Neukölln wurde ein Aufkleber mit antimuslimisch rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt. Dieser propagierte: "Neukölln multikulturalisieren! Gegen die islamische Monokultur".

    Quelle: Register Neukölln
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Wendenschloß

    13.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Mayschweg / Brassenpfad wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Marzahn-Mitte

    13.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Brodowiner Ring wurden etwa zehn rassistische und antiqueere Neonazi-Aufkleber entfernt („Weiß ist uns bunt genug“, „Es gibt nur zwei Geschlechter“).
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechter Aufkleber und Schriftzug in Neu-Hohenschönhausen

    13.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Ecke Vincent-Van-Gogh-Straße / Welsestraße wurde an einer Straßenlaterne ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift "Heimat schützen - Familie - Volk - Identität" gesehen und entfernt.

    Auf dem Spielplatz Am Berl wurde auf einer Tischtennisplatte der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
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