"NRJ"-Schmierereien in Blankenburg
In der Heinersdorfer Straße wurden zwei Schmierereien mit dem Kürzel „NRJ“ auf Stromkästen entdeckt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Heinersdorfer Straße wurden zwei Schmierereien mit dem Kürzel „NRJ“ auf Stromkästen entdeckt.
In Berlin fand eine queerfeindliche Benachteiligung gegenüber Geflüchteten statt. Zum Schutz der Betroffenen wurde das Datum verändert und es werden keine weiteren Angaben gemacht.
An den Treppen im U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz wurden mehrere rassistische Sticker entdeckt und entfernt. Unter anderem war auf den Stickern ein Boot mit der Aufschrift "Shipping them back" oder eine eine durchgestrichene Abbildung einer schwarzen und weißen Strichfigur mit der Aufschrift "Thank you for not mixing" zu sehen. Zweiteres ist eine klassische Forderung des rassistischen Konzepts des Ethnopluralismus.
Ein Mann wird am Görlitzer Park von mehreren Männern verfolgt und aufgrund von antischwarzem Rassismus mit einem Metallgegenstand gegen den Kopf geschlagen.
In der Bahnhofstr. wurde ein rassistischer Aufkleber einer christlich-fundamentalistischen Gruppe entdeckt und entfernt.
Auf dem Kaisersteg wurde auf dem Boden über mehrere Meter der Schriftzug "White Power" entdeckt. Dieser steht für die rassistische Vorstellung, Menschen mit heller Haut seien besser als Andere.
In der Nacht zum 10. Mai 2025 randalierte ein Mann vor der Flüchtlingsunterkunft in der Albert-Kuntz-Straße. Dabei sprühte er Hakenkreuze auf den Gehweg auch am nahegelegenen U-Bahnhof.
Auf dem Pariser Platz hielten mindestens drei Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen.
In der Arnold-Zweig-Straße wurden zwei Schmierereien gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und überklebt.
In der Max-Lingner-Straße wurde die extrem rechte Schmiererei „1161“ entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
In der Friedrichstraße, etwa auf der Höhe des Besselparks, wurde ein extrem rechter Sticker entfernt, der sich gegen die politische Gegnerschaft richtete. Abgebildet war in den Farben der Deutschlandflagge "WE HATE ANTIFA" und ein Bundesadler.
Etwa 10 vermummte junge Neonazis sammelten sich am Elsterwerdaer Platz pöbelten gegen alternative Jugendliche und versuchten, sie anzugreifen. Sie schubsten dabei die Bedrohten und eine Person, die sich schützend vor die Bedrohten stellt.
Ein Busfahrer beleidigte einen Mann in einem Bus in Charlottenburg anti-asiatisch rassistisch.
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzer rassistischer und behindertenfeindlicher Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
Eine Schwarze Person wurde im Bezirk Mitte im Gesundheitssystem diskriminiert. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In einer Sammelunterkunft im Bezirk Spandau kam es zu fortgesetzten rassistischen Diskriminierungen einer Schwarzen Person.
Ein Plakat zur Erinnerung an die von der Hamas am 7. Oktober entführten Geiseln wurde zerstört und darunter der Schriftzug „Release all !!! hostages on both sides“ angebracht.
Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall von antiziganistischer Diskriminierung. Zum Schutz der betroffenen Personen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
An einem Straßenschild vor dem Zentrum Schöneweide in der Schnellerstraße wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Ecke Königsheideweg / Sterndamm wurde ein rassistischer anti-Schwarzer Aufkleber, der sich gegen geflüchtete Menschen richtete, entdeckt und entfernt.
An der Ecke Winckelmannstr. / Köpenicker Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Tram-Haltestelle Landsberger Allee/Rhinstraße wurde der rassistische Schriftzug "Ukraineschweine raus" und ein Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" entdeckt.
In der Wustrower Straße wurde an einem Stromhäuschen zwei Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten (Aufschrift: "Kampf der Rotfront").
An der Tram-Haltestelle Zingster Straße/Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber vom extrem rechten Verein "Ein Prozent" gefunden und entfernt. Dieser zeigt weiße Kinderhände, die sich aus einem Abgrund aus Regenbogenfarben emporrecken und darauf ist zu lesen: "Keine Gender-Ideologie in Schulen und Kitas! Finger weg von unseren Kindern!". Diese Aussage kann als LGBTIQ-feindlich verstanden werden.
In Wartenberg, am Schweriner Ring, wurde in die Kühlerhaube eines Autos ein großes Hakenkreuz geritzt.
Am Tag darauf wurden weitere beschädigte Autos gemeldet. Insgesamt wurden 8 Autos mit Hakenkreuzen versehen.
Erneut wurde an der Bushaltestelle Friedhof Mariendorf ein Hakenkreuz geschmiert. Dabei wurde der Kopf einer Schwarzen Person auf einer Reklame übermalt.
Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde ein Hakenkreuz in eine Säule geritzt.
An der Ecke Hauffstraße /Pfarrstraße wurde der Schriftzug "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
In der Wurzener Straße hielten sich mehrere Jugendliche auf Bänken auf, die zur Begrüßung „Heil Hitler“ riefen.
In einem öffentlich zugänglichen Hinterhof in Hellersdorf-Nord saß eine Personengruppe. Eine neu dazukommende Person begrüßten sie lautstark mit "Heil Hitler". Die Parole ist als Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in Deutschland verboten.
In einer Schule in Hohenschönhausen zeigte ein 12-Jähriger einen Hitlergruß. Datum und Ort des Vorfalls wurden anoymisiert.
Auf einem Fahrradständer am Goethe Gymnasium Lichterfelde wurde ein Sticker mit dem Slogan "#Stolz statt Pride" entdeckt. Im Hintergrund ist die Flagge des sogenannten „Stolzmonats“ abgebildet. Es handelt sich dabei um eine extrem rechte, queerfeindliche Kampagne, welche den Pride-Month, sowie Forderungen und Rechte von LGBTIQ* delegitimieren soll.
An einem Stromkasten an der Ecke Mahlsdorfer Str. / Kaulsdorfer Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Nossener Str. wurden an einem Stromkasten mehrere Plakate von "Der III. Weg" entdeckt. Diese wurden vermutlich anlässlich des 8. Mai, des Tags der Befreiung, aufgehängt und titelten: "Kampf der Rotfront".
Nahe des Haus Sonneneck in Hellersdorf wurden mehrere Schnipsel der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" auf dem Gehweg verstreut, die unter anderem LGBTIQ*-feindliche Inhalte enthielten.
Am Beerenpfuhlgraben wurden mehrere gemalte Hakenkreuze gefunden. In der Zossener Straße wurde ein "1161"-Schriftzug gefunden.
Zwei PoC-Personen (Persons of Color) trugen gegen 18:00 Uhr auf der Oberbaumbrücke eine heftige Schlägerei miteinander aus. Zwei vorbeikommende junge Frauen kommentierten dies rassistisch und bezeichneten die Beteiligten abwertend als "Tiere".
In der Färberstr. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Aßmannstr. wurde der Schriftzug "Anti Antifa" an einem Kleidercontainer entdeckt.
In der Werlseestr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief.
In Hirschgarten wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Zum Tag der Befreiung machten Reichsbürger*innen eine Veranstaltung am sowjetischen Ehrenmal.
Nachdem ein 18-Jähriger nach einem Überfall auf einen Spätkauf in der Warschauer Straße gegen 1:50 Uhr in der Nacht den Ladenbesitzer mit Pfefferspray besprühte und dessen Helfer mit einem Messer in den Oberschenkel stach, wurde er von der Polizei festgenommen. Während des Abtransportes leistete der Täter nicht nur massiven Widerstand, sondern drohte auch mit Anschlägen, u. a. auf eine Moschee. Zudem äußerte er sich rassistisch.
Auf einer Kundgebung wurden u.a. antisemitische und terrorverherrlichende Parolen gerufen.
Am Eingang des Wröhmännerparks wurde an einem Mülleimer ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Er zeigte ein rotes Dreieck und den Slogan "Long Live the Intifada". Der Begriff "Intifada" ist mit der gezielten Ermordung von Jüdinnen_Juden assoziiert und gilt als Gewaltaufruf.
Am 8. Mai 2025 wurde eine Mitarbeiter*in des Museums Karlshorst von einer Besucherin als Ukrainer*in beschimpft. Zudem wurde ein ausgedrucktes und gebundenes Exemplar der Ausstellungstexte zur neuen Fotoausstellung, welches in ukrainischer Sprache erschienen ist, heimlich zerrissen, unbrauchbar gemacht und danach demonstrativ auf einem Tisch auf der Museumsterrasse abgelegt. In beiden Fällen ist von einer antislawischen, rassistischen Tatmotivation auszugehen.
Es fand eine Volksverhetzung mit antiziganistischem Inhalt statt.
In einer Sportstätte in Reinickendorf wies ein Mann einen anderen daraufhin, dass dessen Tattoo mit dem Z*-Wort diskriminierend sei. Der Mann bestätigte dies. Andere Männer klatschten daraufhin Beifall.
Auf dem Waldowplatz wurde ein Aufkleber der "NRJ" (Jugendgruppe des "III. Weg") entdeckt und entfernt.
Im Fürstenwalder Damm wurden vier Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Berlin-Buch wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Neben dem S-Bahnhof Buch wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
Im Sollmannweg in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese propagierten beispielsweise LGBTIQ*-feindliche Inhalte wie "Homo-Propaganda stoppen".
Ein Mädchen*zentrum in Pankow wurde über eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter mit Gewalt bedroht.