Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
06.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen Kommentar, der die sexuelle Gewalt des 7. Oktober 2023 leugnet.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
06.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen Kommentar, der die Gewalttaten des 7. Oktober 2023 leugnet.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
06.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen Kommentar, der die sexuelle Gewalt des 7. Oktober 2023 leugnet.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
06.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen Kommentar, der die sexuelle Gewalt des 7. Oktober 2023 leugnet.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmierereien an einer Bushaltestelle im Bezirk Schöneberg-Süd
06.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAn der Bushaltestelle Dominicusstraße/Hauptstraße wurde mit einem Filzstift ein Davidstern parallel zu einem Hakenkreuz geschmiert.
Quelle: Koordination der Berliner Register -
Antisemitisches Plakat in Charlottenburg
06.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Kantstraße hing ein antisemitisches Plakat des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, das diesen wie auf einem Fahndungsplakat ("Wanted", "For Crimes against humanity") mit Teufelshörnern und der Aufschrift "Bibi Satanyahu" darstellt. Aufgrund der dämonisierenden Darstellung Israels, kann das Plakat als antisemitisch eingeordnet werden.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Nord-Neukölln
06.05.2024 Bezirk: NeuköllnRund 100 antiisraelische Aktivist*innen liefen auf der Sonnenallee auf und ab. Dabei zündeten sie Pyrotechnik, warfen Böller und riefen Parolen wie „From the river to the sea Palestine will be free!“. Die Polizei schritt lange nicht ein.
Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Aufkleber an Parteikästen in Frohnau
06.05.2024 Bezirk: ReinickendorfDie Informationskästen der SPD und CDU am Ludolfingerplatz in Frohnau wurden mit Aufklebern extrem rechter Organisationen überklebt, so dass die Aushänge nicht mehr lesbar sind. Auf dem Kasten der SPD waren Aufkleber der extrem rechten Organisation "Ein Prozent" zu sehen. Durch die Aufschrift "Sichere Grenzen / Innere Sicherheit / Unsere Zukunft" wurden Migrant*innen pauschal als Risiko für die innere Sicherheit dargestellt. Auf dem Kasten der CDU war außerdem ein rassistischer Aufkleber angebracht worden, der Migrant*innen pauschal als "Asylbetrüger" abwertete und mit dem Bild eines Zuges ihre Deportation forderte, sowie ein Sticker mit der Aufschrift "Fuck Grün". Die Kästen wurden in der Vergangenheit bereits überklebt. Auch in der Tannenstraße in der Nähe des Platzes wurden ein Aufkleber von "Ein Prozent" und zahlreiche Aufkleber der extrem rechten "Gegengift"-Kampagne bemerkt und entfernt.
Quelle: Meldung mehrerer Einzelpersonen -
Extrem rechte Propaganda an Jugendeinrichtung
06.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn dem Haus einer Jugendfreizeiteinrichtung in Marzahn wurde ein Hakenkreuz sowie ein extrem rechter Sticker entdeckt und entfernt.
Quelle: Augenzeug*in -
Extrem rechter Aufkleber und antisemitischer Schriftzug in Alt-Treptow
06.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Schlesischen Busch wurde ein Aufkleber der Freien Kräfte entdeckt und entfernt, der dazu aufruft, ein drittes Kind gegen den sog. "Volkstod" zu bekommen.
Auf dem Weg zwischen Görlitzer Brücke und Lohmühlenstr. wurde der Schriftzug "FREE GHAZA", darunter [Davidstern] = [Hakenkreuz] entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin, Zentrum für Demokratie -
Hakenkreuze und Keltenkreuze auf Großplakaten zum Europawahlkampf
06.05.2024 Bezirk: LichtenbergAn der Lichtenberger Brücke wurden zwei Wahlplakate (SPD & CDU) mit extrem rechten Symbolen besprüht. Auf dem SPD-Plakat ist "Verräter" zu lesen, gemalt wurden zudem Hakenkreuze und "SS"-Runen. Auf das CDU-Plakat wurde ebenfalls ein Hakenkreuz gemalt und der Text durchgestrichen.
Auf einem Wahlplakat der SPD in der Gärtnerstr. wurde am 10.05. ein Keltenkreuz entdeckt. Für Neonazis weltweit steht das „Keltenkreuz“ als das Symbol für die angebliche „Vormachtstellung der weißen Rasse“ und die „White-Power“-Bewegung.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuz in Marzahn
06.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfVor der Grundschule an der Mühle in Marzahn wurde auf einem Mülleimer ein Hakenkreuz entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Hitlergruß in Prenzlauer Berg
06.05.2024 Bezirk: PankowEin alkoholisierter Mann zeigte einer nicht-weißen Frau im Anton-Saefkow-Park den Hitlergruß.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Neonazi-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen
06.05.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Waldowstr. wurde ein Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Diese kommen aus einem extrem rechten Versandhandel und titeln: "Ohne Bauernstand stirbt das Vaterland".
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische Beleidigung in Gesundbrunnen
06.05.2024 Bezirk: MitteAuf der Müllerstraße in Gesundbrunnen stritten sich zwei Männer. Dabei beleidigte einer den anderen rassistisch.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 0935 vom 07.05.2024 -
Rassistische Vorurteile eines Politikers gegenüber männlichen Flüchtlingen
06.05.2024 Bezirk: PankowEine Anfrage bezüglich der Eröffnung einer Unterkunft für Geflüchtete wird mit der Formulierung kommentiert, die auf rassistische Vorurteile abzielt. In der Anfrage ging es darum, mit welchen Personen die neue Unterkunft mit 320 Plätzen belegt werden würde. Die Antwort der Senatsverwaltung war, dass man dies noch nicht wisse. Trotzdessen kommentierte ein CDU-Abgeordneter mit den Worten "verheerend für das Gleichgewicht im Kiez", sollten dort Männer einziehen und nicht nur Familien mit Kindern einziehen. In dieser Formulierung wird unterstellt, dass von geflüchteten Männern Gefahren ausgehen würden.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Strukturelle Diskriminierung am Charlottenburg-Wilmersdorfer Wohnungsmarkt
06.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin Mann wurde in Charlottenburg-Wilmersdorf auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine Diskriminierung anhand der sexuellen Identität. Zusätzlich kam es zu körperlicher Gewalt.
Quelle: Fair mieten – Fair wohnen -
Wahlplakate in Rudow beschädigt
06.05.2024 Bezirk: NeuköllnIn der Waltersdorfer Chaussee Ecke Ursulinenstraße in Rudow wurden mehrere Wahlplakatwände der SPD und der Partei Bündnis 90/Die Grünen zerstört.
Quelle: Register Neukölln -
Wieder verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord
06.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergEine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten. Dieses Mal wurde ein Plakat mit dem Slogan "Islam --> Islamismus?" gezeigt.
Quelle: Einzelperson über X -
Angriff auf Journalist*innen in der Sonnenallee
05.05.2024 Bezirk: NeuköllnAuf der Sonnenallee wurden am Abend Journalist*innen von mehreren Personen als "Zionisten" beschimpft, beleidigt und bespuckt.
Quelle: Reporter ohne Grenzen -
Antifeministischer Aufkleber u.a. in Plänterwald
05.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Köpenicker Landstr. wurden zwei Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt. Einer richtete sich gegen geschlechtergerechte Sprache.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Antisemitische Propaganda in Mitte
05.05.2024 Bezirk: MitteIn der Alexanderstraße am Ausgang vom U-Bahnhof Jannowitzbrücke wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
05.05.2024 Bezirk: NeuköllnVor die Eingangstür eines Mehrfamilienhauses wurde mit Kreide ein Davidstern auf den Gehweg gemalt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
05.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen Kommentar, der das Existenzrecht Israels infrage stellt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
05.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen Kommentar, der Juden kollektiv mit Israel identifiziert und die Schuld für Antisemitismus gibt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
05.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen Kommentar, der die sexuelle Gewalt des 7. Oktober 2023 leugnet.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
05.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen Kommentar mit einer Verschwörungserzählung über den 7. Oktober 2023.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
05.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen und terrorverherrlichenden Kommentar.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
05.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen Kommentar mit einer Täter-Opfer-Umkehr.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
05.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen antisemitischen Kommentar, der Zionisten als Feindbild markiert.Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber von "Auf1.Tv" in Alt-Lichtenberg
05.05.2024 Bezirk: LichtenbergRund um den Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurde zahlreiche Aufkleber von "Auf1.Tv" gemeldet und unkenntlich gemacht. Der österreichische Sender verbreitet unter anderem antisemitische Verschwörungsmythen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber von "Der III. Weg" im Weitlingkiez
05.05.2024 Bezirk: LichtenbergIn der Heinrichstr. wurde ein Aufkleber von "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Zwei weitere Sticker der extremen Rechten wurden ebenfalls entfernt. Auf diesen waren die Slogans: "Good night left side" und der Slogan "Zecken boxen. Berlin bleibt deutsch" zu lesen.
Quelle: Lichtenberger Register -
EU-Wahlplakat der Grünen in Pankow beschmiert
05.05.2024 Bezirk: PankowAuf der Berliner Straße wurde ein EU-Wahlplakat der Grünen mit dem Wahlspruch "Mach Nazis ein Kreuz durch die Rechnung" beschmiert mit den Worten "Dumm Dümmer am Dümmsten".
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
EU-Wahlplakat der Grünen in Pankow beschmiert
05.05.2024 Bezirk: PankowAuf der Berliner Straße wurde ein EU-Wahlplakat der Grünen beschmiert mit den Worten „idiot, absocker, lügner, betrüger“.
Quelle: Meldeformular Pankower Register -
Rassistische Beleidigung im Zug
05.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergBei einer Auseinandersetzung im Zug nahe des Bahnhofes Südkreuz äußerte sich ein Mann rassistisch gegenüber anderen Fahrgästen. Der Mann wertete Menschen aus dem Libanon und Palästina pauschal ab, indem er sie als "Idioten" und "Mörder" bezeichnete, und sagte zu einem Fahrgast, er solle dort hingehen, wo er herkäme. Zudem bezeichnete er die Kufiya ("Palästinensertuch") eines Fahrgastes als "Nazisymbol". Dies stellt eine Verharmlosung des Nationalsozialismus dar.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Beleidigung in Friedenau
05.05.2024 Bezirk: Tempelhof-SchönebergIn einem Café am S-Bahnhof Friedenau äußert sich ein Gast im Gespräch mit einem anderen rassistisch. Der Sohn des einen Gesprächspartners scheint irgendwo in Afrika zu sein. Kommentar des Gastes dazu, "Hauptsache der bringt keine Schwatte mit". Dann lachen beide.
Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf -
Rassistischer Angriff in der Köpenicker Dammvorstadt
05.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Bahnhofstr./ Lindenstr. hat eine Frau eine andere Frau erst rassistisch beleidigt und dann so geschubst, dass die Betroffene mit dem Kopf gegen die Glasscheibe des Wartehäuschen geprallt ist.
Quelle: Polizeimeldung vom 06.05.24 -
AfD-Infostand in Lichterfelde
04.05.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfWie der Bezirksverband der AfD auf seinen Social-Media Kanälen mitteilte, hielt dieser einen Infostand auf dem Kranoldplatz ab. Dort wurde die AfD-Zeitschrift „Blauer Bote“ verteilt. In der Ausgabe Frühjahr/Sommer 24 werden Erzählungen verbreitet, die einer Angsterzählung vor „unkontrollierter Masseneinwanderung“ folgen. In einem Artikel über eine Geflüchtetenunterkunft in Berlin werden Menschen mit Einwanderungsgeschichte mit einer erhöhten Neigung zu Gewalt assoziiert. Diese Darstellung führt dazu, dass rassistische Vorurteile gegenüber Geflüchteten und Migrant*innen gefördert werden.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
AfD-Infostand in Steglitz
04.05.2024 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfWie der Bezirksverband der AfD auf seinen Social-Media Kanälen mitteilte, hielt dieser einen Infostand auf der Schloßstraße beim „Bierpinsel“ ab . Dort wurde die AfD-Zeitschrift „Blauer Bote“ verteilt. In der Ausgabe Frühjahr/Sommer 24 werden Erzählungen verbreitet, die einer Angsterzählung vor „unkontrollierter Masseneinwanderung“ folgen. In einem Artikel über eine Geflüchtetenunterkunft in Berlin werden Menschen mit Einwanderungsgeschichte mit einer erhöhten Neigung zu Gewalt assoziiert. Diese Darstellung führt dazu, dass rassistische Vorurteile gegenüber Geflüchteten und Migrant*innen gefördert werden.
Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf -
Antifeministischer Sticker in Kaulsdorf
04.05.2024 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Georgstraße in Kaulsdorf wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Weiblichkeit statt Feminismus" entdeckt.
Quelle: Augenzeug*in -
Antisemitische Bedrohung auf S-Bahnhof
04.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einem S-Bahngleis wurden zwei Personen homophob und antisemitisch beleidigt und bedroht. Ein Mann aus der Gruppe, aus der die beiden aggressiv angepöbelt wurden, sagte u.a. "Zionisten sind Satanisten. Das weiß doch jeder".
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Demonstration am Ku'Damm
04.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAusgehend von der Wilmersdorfer Straße/Kantstraße zog eine pro-palästinensische Demonstration über den Ku'Damm in Charlottenburg.
Bereits der Flyer, der zu der Demonstration aufrief, enthielt eine Karte, die sowohl das Gebiet Israels als auch die palästinensischen Gebiete als Palästina darstellte. Zudem wurde auf der Demonstration "Vom Wasser zum Wasser, Palästina ist arabisch" gerufen. Sowohl der Flyer als auch durch das Rufen der Parole kann dem israelbezogenen Antisemitismus zugeordnet werden, da der Staat Israel dabei nicht mehr existieren könnte.
Außerdem wurde auf einem Schild, in einem Redebeitrag und in Sprechchören zur Intifada aufgerufen. Der Begriff "Intifada" ist mit der gezielten Ermordung von Jüdinnen_Juden assoziiert und gilt als Gewaltaufruf.
In einem Redebeitrag vom zentralen Lautsprecherwagen wurde zudem Folgendes gesagt: „Vielleicht wird es auch mal Zeit für einen Deutschen, einen deutschen Führer, ein Krebsheiler, der dieses Land befreit, der dieses Land vom Zionismus befreit.“ Durch diese Aussage wurden die NS-Verbrechen und die massenhafte Ermordung von Jüdinnnen_Juden verherrlicht. Hinzukommt, dass die Verwendung des Begriffes "Krebs" als Metapher für den Zionismus antisemitische Bezüge aufweist. Historisch gesehen wurden Juden_Jüdinnen vor allem während des Nazi-Regimes oft mithilfe der Metapher des „Krebsgeschwürs“ als Bedrohung für den "Volkskörper" dargestellt, welcher als organische Einheit verstanden wurde. Die Übertragung auf Zionismus bedient sich dieser antisemitischen Rhetorik.
Quelle: X, Instagram -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
04.05.2024 Bezirk: NeuköllnAuf einem Laternenpfahl in der Donaustraße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Nord-Neukölln
04.05.2024 Bezirk: NeuköllnAuf einem Parkautomat im Donaukiez wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Angriff in Charlottenburg
04.05.2024 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf einer antisemitischen Demonstration am Ku'Damm wurde eine Gegendemonstrantin, die ein Schild mit den Worten "Believe Israeli women" hochhielt, mit voller Kraft angerempelt, vermutlich, um ihr das Schild zu entreißen. Eine Passantin und die Polizei kümmerten sich anschließend um sie.
Der Angriff kann als antisemitisch eingeordnet werden, da er gezielt auf eine einzelne Person abzielte, die öffentlich Solidarität mit israelischen und jüdischen Frauen zeigte, die während des antisemitischen Massakers der Hamas oder in Folge dessen vergewaltigt wurden.Quelle: Register CW via X, Jüdische Allgemeine vom 07.05.2024 -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
04.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt auf einen Tweet einen Kommentar, der das Existenzrecht Israels infrage stellt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin
04.05.2024 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Beschmiertes Wahlplakat in Heiligensee
04.05.2024 Bezirk: ReinickendorfIn der Nähe des S-Bahnhofes in Heiligensee wurde ein SPD-Plakat mit einer NS-verharmlosenden Schmiererei entdeckt. Bundeskanzler Olaf Scholz wurde mit einem "Hitlerbart" bemalt. Ein anderes SPD-Plakat war mit dem Code "1312" beschmiert, der für den Satz "All Cops Are Bastards" steht.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
EU-Wahlplakat der Grünen mit NS-verharmlosendem Symbol beschmiert
04.05.2024 Bezirk: PankowAn der Prenzlauer Allee wurde ein Wahlplakat-Aufsteller zur EU-Wahl der Grünen Spitzenkandidatin der mit einem "Hitlerbart" beschmiert. Die Schmiererei wurde entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen in Köpenick-Nord
04.05.2024 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Geländer der Brücke an der Straße Am Bahndamm wurde der Schriftzug "Zecken boxen" entdeckt und entfernt.
In der Mahlsdorfer Str./ Mittelheide wurde zweimal der neonazistische Zahlencode "1161", sowie zweimal "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.
Quelle: Zentrum für Demokratie