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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Schriftzug gegen Linke in Johannisthal

    13.05.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Haltestelle Stubenrauchstr./ Sterndamm wurde auf einem Plakat der LINKEN der Schriftzug "FCK LINKE" entdeckt.
    An derselben Haltestelle wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Wieder verschwörungsideologische Demonstration in Schöneberg-Nord

    13.05.2024 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Eine Demonstration sogenannter Querdenker*innen und Sympathisant*innen der Partei „Die Basis“ zog vom Rathaus Schöneberg zum Winterfeldtplatz. An der Demonstration nahmen maximal 15 Personen teil. Während mindestens einer der wöchentlich stattfindenden Veranstaltungen wurde die Zeitung „Demokratischer Widerstand“ verteilt. Personen aus diesem Spektrum demonstrieren öfter mit Mitgliedern der extremen Rechten. Dieses Mal wurde ein Plakat mit dem Slogan „Wollt ihr das Total Kalifat?“ gezeigt.

    Quelle: Einzelperson über X
  • AfD-Infostand in Steglitz

    12.05.2024 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Wie der Bezirksverband der AfD auf seinen Social-Media Kanälen mitteilte, hielt dieser einen Infostand auf der Schloßstraße/ Ecke Deitmerstraße ab. Dort wurde die AfD-Zeitschrift „Blauer Bote“ verteilt. In der Ausgabe Frühjahr/Sommer 24 werden Erzählungen verbreitet, die einer Angsterzählung vor „unkontrollierter Masseneinwanderung“ folgen. In einem Artikel über eine Geflüchtetenunterkunft in Berlin werden Menschen mit Einwanderungsgeschichte mit einer erhöhten Neigung zu Gewalt assoziiert. Diese Darstellung führt dazu, dass rassistische Vorurteile gegenüber Geflüchteten und Migrant*innen gefördert werden.

    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • Antisemitischer Angriff in Mitte

    12.05.2024 Bezirk: Mitte

    Am Potsdamer Platz verletzte ein Jugendlicher einen Mann, bei dem Versuch dem Mann eine israelische Flagge zu entreißen. Der Betroffene stürzte zu Boden und erlitt Verletzungen an den Händen. Zuvor hatte der Mann an einer pro-israelischen Demonstration teilgenommen. Der Jugendliche wurde verhaftet.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0980 vom 12.05.2024
  • Antisemitische und NS-verharmlosende Schriftzüge an Hausprojekt in Prenzlauer Berg

    12.05.2024 Bezirk: Pankow

    Die Außenfassade eines Hausprojekts in der Malmöer Straße wurden mit mehreren Schriftzügen beschmiert, die folgende Aussagen enthalten: "Gaza is a concentration camp", "Palestine will be free - stop the extermination" "Gaza is Israels final solution" und "No home for racists and zionists". Die Schriftzüge beinhalten zahlreiche Gleichsetzungen der israelischen Politik mit der Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten. Das ist als Bagatellisierung der Shoah und NS-Verbrechen und als antisemitische Täter-Opfer-Umkehr zu bewerten.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Extrem rechte Propaganda in Tiergarten

    12.05.2024 Bezirk: Mitte

    Im Tiergarten wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. GegenUni ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • "III. Weg" Propaganda in Hellersdorf-Ost

    12.05.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Riesaer Straße und in der Nähe des Alice-Salomon-Platzes wurde Propaganda der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit dem Slogan "8. Mai Wir feiern nicht!" entdeckt.

    In der Maxie-Wander-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Freiheit für Manuel" entdeckt und entfernt. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde. Auch in Deutschland solidarisieren sich extrem rechte Gruppen und Einzelpersonen, wie "Der III. Weg", mit dem Mann.

    Quelle: Augenzeug*innen
  • LGBTIQ*-feindliche und rassistische Wahl-Propaganda in der nördlichen Luisenstadt

    12.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Nachmittag wurden zwischen Oranienplatz und Engelbecken drei Europa-Wahlprogramme einer rechten Partei entfernt. Sie waren auf Bänken auf dem Grünstreifen zwischen Legiendamm und Leuschnerdamm abgelegt.

    Das Programm enthielt transfeindliche Passagen "Daher lehnen wir die Frühsexualisierung unserer Kinder ab. Die Gender-Ideologie leugnet die natürliche Geschlechterpolarität und führt zur Auflösung der Familie.", sowie rassistische Narrative, die Geflüchteten in großer Zahl den Mißbrauch des Asylrechts unterstellen "unser Land zuerst" und "Festung Europa".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Nazisymbole am Buschpoler Platz

    12.05.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Buschpoler Platz in Biesdorf wurden extrem rechte Schmierereien entdeckt und entfernt. Dabei handelte es sich um SS-Runen und die Zahlenfolge 1161, welche für Anti-Antifa steht.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Neonazistische Schmiererei und "III. Weg" Propaganda in Hellersdorf-Nord

    12.05.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Alice-Salomon-Platz wurde der Zahlencode "444" (Deutschland den Deutschen) gesprüht.

    An der Kastanienallee Ecke Hellersdorfer Straße wurden zwei Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.

    Zusätzlich wurden am U-Bahnhof Hönow weitere Aufkleber des "III. Weg" und ihrer Jugendorganisation "NRJ" gefunden und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Politiker schwulenfeindlich beleidigt

    12.05.2024 Bezirk: Berlinweit

    Ein AfD-Politiker diffamierte den SPD-Politiker Kevin Kühnert als "bildungsfernen Warmduscher". Die Bezeichnung Warmduscher meint, dass jemand vermeintlich schwach sei, und wird gegen schwule Männer eingesetzt.

    Quelle: queer.de 14.05.24, Twitter/X 12.05.24
  • Rassistische Aufkleber am Helene-Weigel-Platz

    12.05.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    Am Helene-Weigel-Platz wurde eine Vielzahl an rassistischen Aufklebern entdeckt und entfernt. Ein Großteil der Aufkleber war von Druck18 mit der Aufschrift "weiss ist bunt genug".

    Quelle: Augenzeug*in
  • Antisemitische Pöbelei auf Demonstration in Kreuzberg

    11.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einer Pro-Palästina-Demonstration durch Kreuzberg kam es gegen 16:50 Uhr auf Höhe Oranienstraße 166 zu einer antisemitischen Äußerung gegenüber eines Journalisten. Er persönlich wurde mit "Fuck You Israel" angesprochen. Ein Teilnehmer der Demo warf zudem eine volle kleine Wasserflasche nach einem Fotografen. Der Fotograf wurde im Verlauf der Demonstration durch Teilnehmende erneut bedrängt und beleidigt.

    Quelle: X, dju in ver.di, Reporter ohne Grenzen
  • Antiziganistisch-motivierter Angriff in Nord-Neukölln

    11.05.2024 Bezirk: Neukölln

    In der Neckarstraße in Nord-Neukölln veranstaltete ein transkultureller Jugendverband von Rom*nja und Nicht-Rom*nja zum wiederholten Male ein Frühlingsfest. Gegen 14.00 Uhr wurde ein Böller aus einem Fenster auf das Fest geworfen. Verletzt wurde dabei keine Person.

    Die Veranstaltenden waren bereits am Morgen vor Ort, um das Fest vorzubereiten. Dabei hörten sie zufälligerweise zwei Anwohnende, die sich über das anstehende Fest aufregten. Bereits im Vorfeld rechneten sie damit, sich bei den Veranstaltenden zu beschweren, wenn die Musik zu laut werde. Dabei sagte eine der Personen: "Die Musik ist auch sch***, die die spielen".

    Quelle: Register Neukölln, Amaro Foro - DOSTA
  • Aufkleber vom Dritten Weg in Rudow

    11.05.2024 Bezirk: Neukölln

    Zwischen dem Selgenauer Weg und der Neuhofer Straße in Rudow wurden erneut sieben Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und teilweise entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen

    11.05.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Duftgeranienweg wurde ein Aufkleber des extrem rechten verschwörungsideologischen TV-Senders "AUF1" aus Österreich entdeckt und entfernt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NPD-Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    11.05.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In der Werneuchner Str. wurde ein Aufkleber von den "Jungen Nationalisten", der ehemaligen Jugendorganisation der "NPD", entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Aufkleber in Frohnau

    11.05.2024 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Regenrohr am Ludolfinger Platz in Frohnau wurde ein rassistischer Aufkleber des extrem rechten Kampagnenprojekts "ein Prozent" mit dem Schlagwort "Remigration" entfernt.

    Quelle: hass-vernichtet.de
  • Sachbeschädigungen an Wahlplakaten in Friedrichshagen

    11.05.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Bölschestr. wurden mindestens vier Plakate der LINKEN und drei Plakate von Volt abgerissen und zerstört. Damit wurden alle Plakate der betroffenen Parteien, die sich auf dem Marktplatz befanden, zerstört.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Wahlplakat antisemitisch beschmiert

    11.05.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am SEZ wurde auf einem Großwahlplakat der SPD mit blauer Farbe der Slogan "KINDERMÖRDER" geschmiert. Der Slogan wird im Kontext der Dämonisierung Israels verwendet und daher auch ohne weitere Zusätze in die Chronik aufgenommen. Außerdem wurden die Abbilder von Scholz und Barley mit roter Farbe beschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Bedrohung in Nord-Neukölln

    10.05.2024 Bezirk: Neukölln

    Eine Frau las im Bus eine jüdische Zeitung auf dem Handy. Plötzlich wurde sie mit den Worten "Was für einen Scheiß liest du da?" von zwei Jugendlichen angepöbelt, die hinter ihr saßen. Es folgten Beleidigungen. Niemand im Bus reagierte darauf.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Online-Vorfall in Berlin

    10.05.2024 Bezirk: Berlinweit
    Eine zivilgesellschaftliche Organisation erhält auf einen Social Media-Post mehrere Kommentare, in denen Antisemitismus geleugnet und Israel das Existenzrecht abgesprochen wird.
    Quelle: RIAS Berlin
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