Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
07.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine Frau wurde im Wartezimmer einer Behörde angeschrien, weil sie im Stehen wartete. Andere Wartende, die sich gleich verhielten, wurden nicht angeschrien. Es wurde so eingeschätzt, dass es sich um eine antiziganistische Abwertung handelte.Quelle: DOSTA / Amaro Foro
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Aufkleber der „NRJ“ in Weißensee
07.07.2025 Bezirk: PankowIn der Hansastraße wurde ein Aufkleber der „Nationalrevolutionären Jugend NRJ“ entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigt die schwarz-weiß-rote Flagge.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen Gegner*innen der extremen Rechten im Allendeviertel
07.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf einem Mülleimer auf dem Schweinchenplatz wurden vier Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Neu-Hohenschönhausen
07.07.2025 Bezirk: LichtenbergAn der Haltestelle Prerower Platz wurden mehrere Aufklebermotive mit der Aufschrift "Enkel gegen Links" gemeldet. Dieses Motiv soll den politischen Gegner diffamieren, indem die zivilgesellschaftliche Organisation "Omas gegen Rechts" persifliert wird. Zudem wurden Aufkleber der "Patriotischen Aktion" und ein Motiv mit der Aufschrift "Islamisierung, nein Danke!" entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte und verschwörungsideologische Propaganda in Mitte
07.07.2025 Bezirk: MitteIn der Luisenstraße im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber des rechten Internet-Radios "Kontrafunk", zwei Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation und ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber einer verschwörungsideologischen Gruppe entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Farbattacke auf Bundeskanzleramt und „From the river to the sea“-Ruf
07.07.2025 Bezirk: MitteEin Mann und eine Frau beschmierten das Bundeskanzleramt in Berlin-Mitte mit roter Farbe und roten Handabdrücken. Dabei hielten sie ein Banner hoch und riefen „From the river to the sea“. Mit dieser Aussage ist gemeint, dass Palästina ganz Israel umfassen soll, also vom Fluss Jordan bis zum Mittelmeer. Damit wird Israel das Existenzrecht abgesprochen.
Quelle: Tag24.de vom 07.07.2025, Recherche- und Informationszentrum Antisemitismus (RIAS) -
Kulturalisierung während eines Telefonats mit einer Selbstorganisation
07.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergEin Journalist meldete sich telefonisch bei einer Selbstorganisation und reproduzierte antiziganistische Klischees (Kulturalisierung) durch Roma aus Bulgarien und Rumänien.
Kulturalisierung bedeutet, Menschen auf ihre vermeintliche kulturelle Zugehörigkeit zu reduzieren und kulturelle Unterschiede als natürliche, unveränderliche Wesensmerkmale zu betrachten, was eine Form von kulturellem Rassismus darstellt.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding
07.07.2025 Bezirk: MitteVor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.
Quelle: Registerstelle Mitte -
NS-verherrlichende Hakenkreuz- und SS-Schmierereien entlang des Landschaftsparks Herzberge
07.07.2025 Bezirk: LichtenbergIm Umfeld des Landschaftsparks Herzberge (Rhinstraße, Grenzgraben) wurden erneut Hakenkreuzschmierereien und eine SS-Schmiererei, sowie ein Nazi-Schriftzug entdeckt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Rassistische "III. Weg"-Aufkleber in Hellersdorf-Nord
07.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn einem Blumenladen im U-Bahnhof Hellersdorf wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Diese hatten unter anderem die rassistische Aufschrift "Deutschland den Deutschen".
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Marzahn-Mitte
07.07.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Unterführung des S-Bahnhofs Mehrower Allee wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug die Aufschrift "Du willst es doch auch - Remigration".
Quelle: Augenzeug*in -
Rassistischer Aufkleber in Waidmannslust
07.07.2025 Bezirk: ReinickendorfAn der Kreuzung von Zabel-Krüger-Damm und Titiseestraße in den Rollbergen in Waidmannslust wurde ein Aufkleber eines Neonazi-Versands bemerkt und entfernt, der auf Basis eines völkischen Verständnisses von Nation Einwanderung grundsätzlich ablehnte.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Rassistischer Aufkleber von "Der III. Weg" in Rudow
07.07.2025 Bezirk: NeuköllnIn der August-Froehlich-Straße in Rudow wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Grenzen dicht! Asylflut soppen!" entdeckt und unkenntlich gemacht. Schutzsuchende Menschen werden hier entmenschlicht, indem sie als Naturkatastrophe („Flut“) dargestellt werden. Es wird angeknüpft an extrem rechte und neonazistische Narrative, die Migration als Bedrohung und Geflüchtete pauschal als Problem darstellen.
Quelle: Register Neukölln -
Transfeindliche Aufkleber in Köpenick-Nord
07.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Bushaltestelle Kleinschewskystr. und in der Kaulsdorfer Str. wurden sechs transfeindliche Aufkleber der "JN" entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Weitere Schmiererei gegen Antifaschismus in Weißensee
07.07.2025 Bezirk: PankowIn der Gustav-Adolf-Straße wurde ein weiterer „1161“-Schriftzug gemeldet.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Wedding
06.07.2025 Bezirk: MitteEine Schwarze Familie im Wedding wurde erneut von einer Nachbarin rassistisch beleidigt, von der sie schon mehrfach rassistisch beleidigt und bedroht worden waren.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Anti-Schwarze rassistische Diskriminierung in Geschäft am Alex
06.07.2025 Bezirk: MitteIn einem Geschäft am Alexanderplatz wurde eine Schwarze Person als einzige von einem Sicherheitsmitarbeiter grundlos verdächtigt. Nachdem der Betroffene seinen Kassenzettel vorgezeigt hatte und nachfragte, warum er und nur er verdächtigt worden sei, konnte und wollte der Sicherheitsmitarbeiter ihm dazu keine Begründung geben..
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Antisemitische Abbildungen auf einer Kundgebung
06.07.2025 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einer Versammlung, die vom S-Bahnhof Schöneberg zum Potsdamer Platz zog, wurden Schilder mit antisemitischen Abbildungen gezeigt.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Bedrohung in Berlin
06.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt eine antisemitische Nachricht.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
06.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Kreuzberg
06.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurden u.a. antisemitische Parolen gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
06.07.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Schmiererei in der Rummelsburger Bucht
06.07.2025 Bezirk: LichtenbergHinter der Boulderhalle Ostbloc wurde ein Schriftzug "Free palestine from IsraHell!" gemeldet. Mit der Parole "IsraHell" wird Israel als Staat nicht einfach kritisiert, sondern dämonisiert und als grundsätzlich böse dargestellt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber der extremen Rechten am U-Bahnhof Friedrichsfelde
06.07.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Massower Straße in der Nähe des U-Bahnhofs Friedrichsfelde wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Jugendorganisation "Junge Nationalisten" der extrem rechten Mutterpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) mit der nationalistischen und rassistischen Aufschrift "Deutschland uns Deutschen - Wem auch sonst?" entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber gegen Gegner*innen der extremen Rechten im Allendeviertel
06.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIm Müggelschlößchenweg wurden an der Rückseite eines Verkehrsschildes fünf Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Alt-Hohenschönhausen
06.07.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Käthestraße wurden mehrere Aufkleber eines bekannten Neonaziversandes mit der Aufschrift "Jugend raus aus dem Mainstream" in Kombination mit durchgestrichenen Logos der antifaschistischen Szene, Fridays for Future und der LGBTIQ*-Bewegung entdeckt und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Behindertenfeindlicher Vorfall am Wohnungsmarkt in Lichtenberg
06.07.2025 Bezirk: LichtenbergIm Bezirk Lichtenberg ereignete sich ein behindertenfeindlicher Vorfall im bestehenden Wohnverhältnis. Zum Schutz der betroffenen Personen wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum.
Quelle: Fair Mieten Fair Wohnen -
„Der III. Weg“–Aufkleber und Schmiererei in Weißensee
06.07.2025 Bezirk: PankowAn der Ecke Roelckestraße/Gäblerstraße wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ sowie eine Schmiererei mit dem Schriftzug „Nationalrevolutionäre Jugend NRJ“ entdeckt, der Jugendorganisation des „III. Wegs“.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Extrem rechter Aufkleber in Weißensee
06.07.2025 Bezirk: PankowAn der Ecke Feldtmannstraße / Hansastraße wurde ein extrem rechter Aufkleber in den Reichsfarben Schwarz-Weiß-Rot gefunden und entfernt. Der Aufkleber trug die Aufschrift „Kein Verbot für schwarz-weiß-rot“ und stammt aus einem extrem rechten Onlinehandel.
In der Piesporter Straße wurde ein Schriftzug „1161“ gemeldet. Die Zahlenkombination richtet sich gegen Antifaschismus.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Holocaust-Leugnung in Mitte
06.07.2025 Bezirk: MitteEin Gast einer Sauna im Bezirk Mitte behauptete, der Holocaust sei eine verschwörungsideologische Erfindung.
Quelle: Amaro Foro / DOSTA -
Homophober Angriff in Wedding
06.07.2025 Bezirk: MitteGegen 0:10 Uhr wurden in der Lütticher Straße in Wedding drei Männer von drei unbekannten jungen Männern homofeindlich beleidigt. Daraufhin wurden zwei der Beleidigten vom Täter-Trio geschlagen und getreten, sodass sie ambulant behandelt werden mussten.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1803 vom 06.07.2025, Queer.de vom 06.07.2025 -
LGBTIQ*-feindliche Aufkleber und neonazistischer Zahlencode in der Köpenicker Dammvorstadt
06.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Tramhaltestelle Alte Försterei wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Zwischen dem S-Bahnhof Köpenick und dem Mandrellaplatz in der Borgmannstr. wurden insgesamt 15 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die meisten stammten von der "JN" und waren trans- und queerfeindlich.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
LGBTIQ*-feindliche Beleidigung am Malchower See
06.07.2025 Bezirk: LichtenbergAm Malchower See wurde abends eine Person von einem circa 30-40 jährigen, weißen Mann mit Glatze und dunkler Kleidung queerfeindlich beleidigt: Zunächst kam sein unangeleinter Hund zur betroffenen Person gelaufen und bellte diese an. Danach wurde die Person von dem Mann mehrfach als "Schwuchtel", "Idiot" und "Wichser" beleidigt. Der Mann ließ sich lauthals darüber aus, was für "Schwuchteln" und "Vollidioten" heutzutage zum Malchower See kämen. Die betroffene Person stand währenddessen mit dem Rücken zu diesem Mann und sagte nichts. Als sich die betroffene Person dann schnell aus der gefährlichen Situation entfernte und dabei etwas stolperte, rief der Mann: "Genau, fall ins Wasser, du Idiot!".
Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazistischer Zahlencode und Hakenkreuz in Oberschöneweide
06.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn einem Fallrohr in der Plönzeile wurde der neonazistische Zahlencode "1161" und ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
NS-verharmlosende Schmiererei in Neukölln
06.07.2025 Bezirk: NeuköllnAuf der Neuköllner Seite des Tempelhofer Feldes wurde eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt. Dort stand: "SA Stasi Antifa same shit". Der Buchstabe "S" wurde dabei als Sigrune geschrieben.
Quelle: Register Neukölln via Signal -
Rassistischer Aufkleber in Pankow
06.07.2025 Bezirk: PankowIn der Vesaliusstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der Werbung für den "Ku-Klux-Klan" („Ku Klux Klan / White Power / Section Germany“) machte.
Quelle: Meldeformular der Berliner Register -
Schmierereien gegen Antifaschismus in Heinersdorf
06.07.2025 Bezirk: PankowIn der Nähe des S-Bahnhof Heinersdorf wurde an zwei Laternen der Zahlencode "1161" geschmiert. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Antisemitische Propaganda in Berlin
05.07.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf islamistischer Kundgebung in Tiergarten
05.07.2025 Bezirk: MitteRund 1500 Teilnehmende versammelten sich vor der ägyptischen Botschaft in Tiergarten, um Ägypten und andere "regionale Mächte" zum Eingreifen in Gaza aufzufordern. Zur Kundgebung aufgerufen hatte ein islamistischer Influencer. Unter den nach Geschlechtern getrennt aufgestellten Demonstrant*innen waren auch Anhänger*innen der islamistischen Gruppierung „Generation Islam“, die in enger Verbindung mit der international agierenden, in Deutschland verbotenen Organisation „Hizb ut-Tahrir“ steht. Laut Bild-Zeitung und Die Welt wurde die antisemitische Parole „Tod den Juden“ skandiert. Auf Schildern standen neben „Rettet Gaza“ auch Forderungen wie „Gerechtigkeit durch das Kalifat im Nahen Osten“.
Quelle: Bild vom 06.07.2025, Die Welt vom 07.07.2025, Democ, Plattform X -
Antisemitismus auf Veranstaltung in Charlottenburg
05.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg fand eine Kundgebung unter dem Titel "Gaza brennt und die Welt schaut zu - Solidarität mit Palästina" statt.
Im Rahmen der Kundgebung kam es zu verschiedenen antisemitischen Vorfällen. Mehrere Personen hatten Schilder dabei, die Isreal direkt oder indirekt Kindermord unterstellten, beispielweise durch die Phrase "Fuck the Baby Killer Supporter". Damit wird auf die antisemitische Ritualmordlegende angespielt.
Auf anderen Schildern wurde der israelische Ministerpräsidente Benjamin Netanjahu auf als Teufel bezeichnet.
Berichten zufolge wurden zudem antisemitische Parolen sowie der Namen des Hamasterroristen Sinwar gerufen.
An der Kundgebung nahmen etwa 300 Personen teil.
Quelle: Berliner Morgenpost vom 05.07.25, Die Zeit online vom 05.07.25, Register CW -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Neu-Hohenschönhausen
05.07.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Zingster Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Anti-Antifa" mit einem durchgestrichenen Antifa-Logo entdeckt. Zudem wurden zwei ebenfalls gegen den politischen Gegner gerichtete Aufkleber mit dem Motiv "Enkel gegen Links" gemeldet.
In der Falkenberger Chaussee, beim Bahnübergang zur Tramhaltestelle Prerower Platz, wurde an einer Ampel ein Sticker der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Deutsche Jugend voran" gefunden.
In Rüdickenstraße Ecke Falkenberger Chaussee wurde direkt an einer Schule ein weiterer Aufkleber des "Der III. Weg" mit der rassistischen Aufschrift "Ausländer raus!" gefunden und entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen in Prenzlauer Berg
05.07.2025 Bezirk: PankowAm S-Bahnhof Landsberger Allee wurde ein Aufkleber mit dem Slogan „Kein Bier für Linke“ sowie einem QR-Code entdeckt und entfernt. Der Code verwies auf einen extrem rechten Onlineshop.
Quelle: Berliner Register via Signal -
Bedrohungen von Journalist*innen in der Köpenicker Dammvorstadt
05.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Mandrellaplatz wurden zwei Fotojournalist*innen, die eine Veranstaltung in der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" dokumentierten, von einer Gruppe Neonazis massiv bedrängt, bis die anwesende Polizei einschritt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Behindertenfeindliche Beleidigung am Kottbusser Damm
05.07.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergBereits am Startpunkt einer Demonstration für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und queere Sichtbarkeit an der Jahnstraße kam es zu aggressiven Rufen eines Mannes in Richtung der Paradeteilnehmer*innen. Diese konnten jedoch nicht konkret zugeordnet werden. Am Kottbusser Damm, Höhe Bürknerstraße, schrie ein Mann den Paradeteilnehmer*innen die abwertenden Worte entgegen: "Krankes Gesindel und dann laufen die auch noch auf der Straße!". Die 12. Pride Parade mit dem Motto "Behindert und verrückt – feiern bis zum Auffallen!" begann gegen 15:00 Uhr mit ca. 600 Teilnehmenden an der Hasenheide und zog von dort zum Südblock ans Kottbusser Tor.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Aufkleber und Fahnen in Kleingartenanlage in Alt-Hohenschönhausen
05.07.2025 Bezirk: LichtenbergIn einer Kleingartenanlage in Alt-Hohenschönhausen wurden "Fck Antifa"-Aufkleber aus einem einschlägig bekannten Neonaziversand entdeckt und entfernt. Im Eingangsbereich der Garten-Kolonie wurde auf Höhe Wartenberger Straße ein Aufkleber der Neonaziband "Kategorie C" mit der Aufschrift "Antifa halt´s Maul" gefunden und entfernt. Zudem wurde in der Wartenberger Straße das Motiv “In uns brennt die schwarze Sonne” gefunden und entfernt.
Außerdem wurden aus der dortigen Gartenkolonie verschiedene gehisste schwarz-weiß-rote Reichsflaggen und eine deutsche Reichskriegsflagge gemeldet. In einem Fall war die Reichsflagge in Kombination mit dem Logo des BFC Dynamo gestaltet. Zudem befand sich auf einem Briefkasten in der Gartenkolonie ein Aufkleber der Reichsbürgerbewegung - ebenfalls als schwarz-weiß-rote Reichsflagge - in Kombination mit dem Schriftzug "Souveränität gibt es nur mit diesen Farben". Dieser Schriftzug steht stellvertretend für die Reichsbürgerideologie, da in dieser Ideolgie die Bundesrepublik und Ihre Nationalfarben nicht anerkannt werden.
In der Waldowstraße klebte in einer Bücherbox am Orankesee ein Aufkleber des Neonaziversandes "Sturmzeichen-Verlag" mit der Aufschrift "Lesen Lieben Kämpfen".
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Moabit
05.07.2025 Bezirk: MitteIn der Spenerstraße in Moabit wurden fünf Aufkleber der extrem rechten Gruppe „aktiv.berlin“ mit dem Slogan „Heimat, Freiheit, Tradition“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechte Veranstaltung in der Köpenicker Dammvorstadt
05.07.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Bundeszentrale der Partei "Die Heimat" fand ab dem Nachmittag ein Sommerfest statt. Ab dem Nachmittag reisten hierfür immer wieder Gruppen von Neonazis an, die zum Teil betrunken durch den Kiez liefen. Zudem liefen auch gezielt immer wieder Neonazis zu einem nahegelegenen Jugendclub und beobachteten dort die Türen und Fenster. Am Abend war dann extrem rechte Livemusik aus dem Hof des Geländes zu hören.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
"GegenUni"-Aufkleber im Prenzlauer Berg
05.07.2025 Bezirk: PankowAn der Ecke Ostseestraße / Prenzlauer Promenade wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. "GegenUni" ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Infostand mit rassistischen Inhalten am Theodor-Heuss-Platz
05.07.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAuf dem Theodor-Heuss-Platz veranstaltete die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die Frühjahresausgabe der AfD-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. In der Frühjahresausgabe der Zeitung „Blauer Bote“ der AfD Berlin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".
Quelle: Register CW via Telegram