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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Aufkleber des "III. Weg" im Allendeviertel

    27.05.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Pablo-Neruda-Str. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Alt-Hohenschönhausen

    27.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Haltestelle Sandinostraße wurde ein neonazistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Fck Antifa“ entdeckt. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*innen der extrem rechten Szene – in diesem Fall Antifaschist*innen.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung bei der Arbeit

    27.05.2025 Bezirk: Berlinweit
    Eine Person mit chronischer Erkrankung erlebte Diskriminierung am Arbeitsplatz. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    27.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An einem Geschäft am U-Bahnhof Hellersdorf klebten erneut mehrere rassistische Aufkleber von „Der III. Weg“. Auch in der Nähe der Carola-Neher-Straße und Schneeberger Straße wurde je ein „III. Weg“-Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Hellersdorf

    27.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tramstation U-Hellersdorfer Str. wurde ein Aufkleber von "Der III. Weg" entdeckt.

    In der Tangermünder Straße wurden zahlreiche Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Darunter waren rassistische Aufkleber mit Slogans wie: "Raus mit die Viecher" oder "Für die Gäste nur das Beste / Remigration Airlines". Der Aufkleber mit dem Text „Für die 'Gäste' nur das Beste! Remigration Airlines“ war rassistisch und spielte zynisch auf die zwangsweise Abschiebung von Migrant*innen an. Er stammte vermutlich aus dem extrem rechten Umfeld und nutzte menschenfeindliche Begriffe wie „Remigration“, um Hetze zu verbreiten.
    Weitere Aufkleber in der Tangermünder Str. titelten "In uns brennt die "Schwarze Sonne"" und es gab ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Koordinierung der Berliner Register
  • Extrem rechte Propaganda in Gesundbrunnen

    27.05.2025 Bezirk: Mitte

    In einer Kneipe in der Soldiner Straße in Gesundbrunnen wurden zwei Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Einer der Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Bedrohung in Weißensee

    27.05.2025 Bezirk: Pankow

    Ein Mann fuhr bedrohlich nahe an einer Frau in Weissensee vorbei. Sie musste zur Seite springen, um nicht überfahren zu werden. Anschließend beleidigte der Fahrer die Frau auf rassistische Weise.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistische Kommentare auf Internetportal

    27.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Nachbarschaftsportal nebenan.de kam es zu rassistischen Kommentaren im Zuge einer Debatte um einen überfüllten Altkleidercontainer in der Zillestraße in Charlottenburg. So wurde beispielsweise mit dem Kommentar "bedankt Euch bei den ausländischen Zugezogenen" die Schuld ausschließlich bei migrantischen und migrantisierten Menschen gesucht. In dem Zeitraum fielen an diversen Orten im Bezirk überfüllte Altkleidercontainer auf, was auf Probleme bei der Leerung seitens der Betreiber*innen hindeuten könnte.

    Quelle: Register CW
  • Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Pankow

    27.05.2025 Bezirk: Pankow

    An der Ecke Thulestraße/Hardangerstraße wurde eine Schmiererei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gefunden.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Schmiererei gegen politische Gegnerschaft

    27.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am U-Bhf. Samariterstraße wurde auf einen Sticker, der die Freiheit politischer Gefangenen forderte, "FCK AFA" (Fuck Antifa) geschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Vorfall in Mitte

    26.05.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Vorfall in Neukölln

    26.05.2025 Bezirk: Neukölln

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum wurde zudem verändert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Vorfall in Neukölln

    26.05.2025 Bezirk: Neukölln

    Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum wurde zudem verändert.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber gegen Antifaschismus in Hermsdorf

    26.05.2025 Bezirk: Reinickendorf

    In der Frohnauer Straße in Hermsdorf wurden Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht, die sich gegen Antifaschismus richteten. Sie waren in der Nähe der Carl-Bosch-Schule angebracht worden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut Aufkleber von "Der III. Weg" im Rollbergkiez

    26.05.2025 Bezirk: Neukölln

    Im Neuköllner Rollbergkiez wurden erneut mehrere Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Diese titelten "Härtere Strafen für Kinderschänder!".

    Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Zumeist steht dabei nicht das tatsächliche Wohlergehen von Kindern im Fokus, sondern es dient politischen und propagandistischen Zwecken.

    Quelle: Register Neukölln via Instagram
  • Extrem rechte, rassistische Aufkleber in Hellersdorf-Ost

    26.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Louis-Lewin-Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entfernt. Zwei waren von „Der III. Weg“ davon forderte einer „Härtere Strafen für Kinderschänder“. Ein anderer Aufkleber enthielt den rassistischen Slogan „Islamisierung Stoppen“ und ein weiterer richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Marzahn-Nord

    26.05.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Schwarzwurzelstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der unter anderem zwei Reichsflaggen enthielt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Schmiererei in Reinickendorf-Ortsteil

    26.05.2025 Bezirk: Reinickendorf

    In der Mittelbruchzeile im Ortsteil Reinickendorf wurde der Slogan „Zecken raus“ an eine Laterne geschrieben. Offenbar reagierte eine Person damit darauf, dass der Schriftzug "AFD" zuvor durchgestrichen worden war. In extrem rechten Kreisen werden Linke und Punks als "Zecken" abgewertet.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Hakenkreuze auf Wohnhaus in Rummelsburg

    26.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf die Eingangstür eines Wohnhauses in Rummelsburg wurden drei große Hakenkreuze gesprüht. In dem Haus wohnen mehrere Familien aus verschiedenen Herkunftsländern, weswegen es sich bei der Markierung der Haustür mit Hakenkreuzen um eine gezielte rassistische Bedrohung handeln könnte.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hakenkreuz und extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    26.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Magdalenenstraße wurde ein Hakenkreuz auf einem Gebäude gemeldet. Auf einem Schild in der Gotlindestraße wurden zudem drei extrem rechte Aufkleber gefunden und entfernt. Einer trug die Aufschrift "Good Night Left Side" und stellte einen Gewaltakt gegen eine als kommunistisch markierte Person dar. Einer trug die Aufschrift "Deutsche Jugend Voran" und zeigte eine Person mit schwarz-rot-gelber Sturmhaube. Ein weiterer trägt die Aufschrift "FCK Antifa" und ist in "Schwarz-Weiß-Rot" gehalten.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hitlergruß in Schöneberg

    26.05.2025 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Ein Mann zeigte auf dem Nollendorfplatz einen Hitlergruß und rief an niemanden Bestimmtes gerichtet dreimal "Heil Hitler" und "Ihr könnt froh sein, dass ihr hier noch Jobs habt." Danach verließ er den Platz in Richtung U-Bahn.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Homofeindliche und ableistische Pöbelei in der Tram

    26.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am Abend kam es in der Tram Linie 27 auf Höhe der Haltestelle Alt-Friedrichsfelde/Rhinstraße zu einer extrem rechten Bedrohung. Die betroffene Person, die Antifa-Buttons an der Mütze trug, wurde von drei Jugendlichen mehrfach homofeindlich, sowie behindertenfeindlich beleidigt. Sie konnte sich entfernen und die Angreifer stiegen aus.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-verherrlichende und anti-antifaschistische Schriftzüge Nähe Tierpark

    26.05.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Am U-Bahnhof Friedrichsfelde wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der der extrem rechten und neonazistischen Gruppierung "Elblandrevolte" aus dem Raum Dresden und Ostsachsen zugeordnet werden kann. Die Gruppe gilt als sehr gewaltbereit. Der Aufkleber zeigt den Spitznamen eines Mitglieds der "Elblandrevolte". Diese Person agiert in Sozialen Medien als extrem rechter Influencer.

    In der Nähe des Tierparks wurde auf einem Mülleimer der neonazistische Zahlencode "88" gefunden. Dieser steht für "Heil Hitler". Auf einem Briefkasten wurde zudem die Aufschrift "FCK Antifa" und der Zahlencode "1161" entdeckt. Dieser steht für Anti-Antifaschistische Aktion. Die Schriftzüge wurden überklebt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische und antisemitische Aufkleber in Mitte

    26.05.2025 Bezirk: Mitte

    Am Weidendamm im Ortsteil Mitte wurde ein rassistischer Sticker an einer Baustellenabsperrung entdeckt und überklebt. In der Universitätsstraße wurden drei israelbezogene, antisemitische Aufkleber mit der Aufschrift "No Pride in Israeli Apartheid" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Bürger*innenmeldung
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