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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Schmierereien in Gesundbrunnen

    06.06.2025 Bezirk: Mitte

    An der Aussichtsplattform auf dem Bunker im Humboldthain wurden Schmierereien der "National Revolutionären Jugend (NRJ)" entdeckt. Die "NRJ" ist die Jugendorganisation der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    06.06.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf Laternenpfähle um den Oberhofer Platz herum wurden mehrere Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten den Slogan "Heimat.Freiheit.Tradition".

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Messenger
  • Extrem rechte Störung bei Demonstration

    06.06.2025 Bezirk: Mitte

    Fünf extrem rechte Medienaktivisten filmten eine antifaschistische Demonstration. Dabei fertigte mindestens einer der Aktivisten Portraitaufnahmen von Teilnehmer*innen an.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Neonazistischer Zahlencode in Gropiusstadt

    06.06.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe der Wutzkyallee, zwischen dem Theodor-Loos-Weg und der Zittauer Straße, wurde auf einer Parkbank mehrfach der neonazistische Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) gesichtet.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • NS-verherrlichender Aufkleber im Fennpfuhl

    06.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle in der Judith-Auer-Straße wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt, der einen Reichsadler und den Slogan "Deutschland, meine Heimat" vor schwarz-weiß-roter Reichsflagge zeigte.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Äußerungen in der M13

    06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 21:50 Uhr in Friedrichshain befand sich eine Gruppe Neonazis (zwei männlich, eine weiblich) in der M13 Richtung Prenzlauer Berg. Sie unterhielten sich u. a. laut darüber, dass sie eine Mauer mit Selbstschussanlagen um Deutschland bauen möchten, um Flüchtlinge daran zu hindern, ins Land zu kommen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Diskriminierung bei der Wohnungssuche

    06.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Eine Familie wurde aus rassistischer Motivation bei der Wohnungssuche diskriminiert. Auf eine Bewerbung für eine Wohnung erhielt eine Person die Rückmeldung, dass der Vermieter weder an Rumänen noch an Araber vermieten wolle.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Propaganda in Wilhelmsruh

    06.06.2025 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Buchholzer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum" entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Mitte

    06.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An mehreren Stellen in der Schlichtallee wurden extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf der Rückseite von Verkehrsschildern entdeckt. Auch vom Ostbloc bis zur Spitze Stralau über die Zillepromenade und den Uferweg, sowie in der Friedrich-Junge-Straße Ecke Alt-Stralau wurden von verschiedenen Menschen diverse "EHL"- und "1161"-Schriftzüge gemeldet.

    Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Auch in der Münsterländerstraße Ecke Giselastaße wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit der „1161“ entdeckt. Weitere "EHL"- und "1161"-Schmierereien wurden von anderen Melder*innen u.a. in der Maximilianstraße, in der Nöldnerstraße, in der Lückstraße und in der Giselastraße Ecke Münsterlandstraße gesichtet.

    An der Bushaltestelle Rummelsburger Straße, Richtung Friedrichsfelde-Ost, wurde ein "Fck AfA"-Schriftzug entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • SS-Rune auf Plakat in der Rigaer Straße

    06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Kulturplakat der "Retrospektive: 25 Jahre laborgras" wurde auf den Kopf einer abgebildeten Person eine "SS"-Rune in roter Farbe geschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Strukturelle Benachteiligung in einer Kita

    06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Aus rassistisch-antiziganistischer Motivation heraus kam es zu einer strukturellen Benachteiligung in einer Kita. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antimuslimische Pöbelei am S-Bahnhof Landsberger Allee

    05.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Ein Mann im mittleren Alter pöbelte am S-Bahnhof Landsberger Allee laut Augenzeug*in zwei migrantisch wahrgenommene Frauen mit Kinderwagen mit der Aussage "Aus dem Weg, ihr Kopftücher!" antimuslimisch-rassistisch an.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Propaganda in Marzahn

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Tunnel des S-Bahnhofs Springpfuhl wurde der Schriftzug „Jude verrecke“, zwei Sigrunen („SS“) und ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    05.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einer Kundgebung in Charlottenburg wurde eine Gegendemonstrantin, die sich gegen Antisemitismus einsetzte, angerempelt, bespuckt und beleidigt.
    Der Angriff kann als antisemitisch eingeordnet werden, da er gezielt auf eine einzelne Person abzielte, die sich öffentlich gegen Antisemitismus positioniert.

    Quelle: YouTube Kanal WELTVideoTV vom 05.07.2025
  • Antisemitische Sticker und Schmierereien in Dahlem

    05.06.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einer Hochschule in Dahlem wurde eine Schmiererei auf einem Plakat entdeckt, welches eine Veranstaltung zum Thema Zionismus ankündigte. Unter das Wort „Zionismus“ wurde das Wort „tötet“ geschrieben. Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Jüdinnen*Juden verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll. Auf dem Plakat klebte außerdem ein Sticker, der zum Boycott Israels aufruft.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    05.06.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Auswärtigen Amt am Werderschen Markt hielten etwa 50 Personen eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Teilnehmenden riefen die Parole "Israel Kindermörder". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch die das Existenzrecht Israels negierende Parole "there is only one state Palestine 48" wurde gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Brief mit antimuslimischem, rassistischem Inhalt in Lichterfelde

    05.06.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine soziale Einrichtung erhielt einen Brief mit antimuslimischen und allgemein rassistischen Inhalten. Die Seiten des Briefs waren teilweise mit Ausschnitten extrem rechter Sticker beklebt. Die Sticker stammten aus einem extrem rechten Versandhandel. Die Einrichtung erhält seit 2023 in unregelmäßigen Abständen ähnliche Briefe. Um die Mitarbeiter*innen und Besucher*innen der Einrichtung zu schützen, wurde dieser Vorfall teilweise anonymisiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am und um den U-Bahnhof Kienberg wurden diverse Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Sie enthielten queerfeindliche und rassistische Slogans und wurden alle entfernt. In der Neuen Grottkauer Straße und Edkar-André-Straße wurden weitere neonzaistische Aufkleber entdeckt und entfernt, u.a. ein Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit für […]“ von „Der III. Weg“. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    05.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Müggelschlößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber, der auch die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.

    In der Alfred-Randt-Str. wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen und waren rassistisch motiviert und enthielten die Forderung nach einer sog. "Remigration".

    Quelle: BENN Allende-Viertel
  • Extrem rechte Bedrohungen in Pankow

    05.06.2025 Bezirk: Pankow

    In einem Imbiss in Pankow kam es zu rassistischen Beleidigungen und Pöbeleien gegen einen Mitarbeiter sowie zu Drohungen gegen Gäste, die als politische Gegner*innen wahrgenommen wurden.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Fehlender barrierefreier Wohnraum in Lichtenberg

    05.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Person bittet um Unterstützung bei der Suche nach barrierefreiem Wohnraum. Es sind keine Strukturen für ausreichende Unterstützung bei Wohnungssuche für barrierefreien Wohnraum vorhanden. Städtische Wohnungsbaugesellschaften berücksichtigen Bedarfe von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bei der Vergabe von barrierefreien Wohnungen wegen Losverfahren nicht. Barrierefreie Wohnungen werden auch an Personen vergeben, die nicht zwingend auf Barrierefreiheit angewiesen sind.

    Quelle: Lichtenberger Beauftragte für Menschen mit Behinderungen
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung am S-Bhf. Frankfurter Allee

    05.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine trans Frau wurde auf dem Bahnsteig Frankfurter Allee von sechs Neonazis im Alter zwischen 16-20 Jahren LGBTIQ*-feindlich beleidigt und bedroht. Die Frau konnte sich durch Flucht in eine abfahrende Bahn der Situation entziehen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Mahlsdorf

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Fritz-Reuter-Straße wurde ein queerfeindlicher Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entfernt. Dieser trug die Aufschrift „LGBTQ Brechen! Natürliche Familien Fördern“.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Neonazi-Aufkleber im Märkischen Viertel

    05.06.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Im Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel wurden zwei Neonazi-Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber der "Jungen Nationalisten" (JN) trug die Aufschrift "Die Wahrheit lässt sich nicht zensieren". Der andere stammte von einem Neonazi-Versand und zeigte neben dem Spruch "Nix ,yallah yallah' hier wird deutsch gesprochen" Anlehnungen an nationalsozialistische Ästhetiken.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazistische Propaganda in Hellersdorf-Nord

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In Hellersdorf-Nord wurden an verschiedenen Orten mehrere Aufkleber und Schmierereien von der neonazistischen Kleintpartei „Der III. Weg“ entdeckt und zum Teil entfernt. Eine Bank in der Nelly-Sachs-Straße wurde mit „Der 3. Weg“ und „D3W“ beschmiert und entfernt. In der Quedlinburger Straße und vor der Alice-Salomon-Hochschule klebten Aufkleber von „Der III. Weg“ mit dem Slogan „Härtere Strafen für Kinderschänder“. Auch an Straßenschildern in der Fritz-Lang-Straße klebten Aufkleber der Kleinstpartei. Am Beerenpfuhlgraben wurde ein queerfeindlicher Aufkleber ebenfalls von „Der III. Weg“ entfernt. In der Kastanienallee wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift „Kein Verbot für Schwarz Weiß Rot“ gesehen und entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Neonazistischer Zahlencode in Weißensee

    05.06.2025 Bezirk: Pankow

    In der Falkenberger Straße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und steht für "Anti-antifaschistische Aktion".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • NS-verherrlichende Propaganda in Hellersdorf-Ost

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Louis-Levin-Straße wurde eine Schmiererei mit einem Hakenkreuz und SS-Runen, sowie „1161"-Schmierereien (Anti-Antifaschistische Aktion) gefunden und entfernt. Auf dem Kastanienboulevard wurden zudem mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt, darunter mit einer Reichsflagge, einer „Schwarzen Sonne", der Aufschrift „NS-Zone“ und Slogans, die sich für Abschiebungen und gegen queere Menschen und Familien aussprachen.

    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische Beleidigung in Prenzlauer Berg

    05.06.2025 Bezirk: Pankow

    Ein Mann beleidigte an der Tram-Haltestelle Thomas-Mann-Straße eine Gruppe nicht-weißer Mädchen auf rassistische Weise.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Propaganda in Gesundbrunnen

    05.06.2025 Bezirk: Mitte

    Im Bahnhof Gesundbrunnen wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Döp dödö döp“ entdeckt und entfernt. Die Aufschrift ist eine Anspielung auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 durch eine verfremdete Version mit rassistischen Parolen neue Bekanntheit erlangte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Biesdorf

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am Elsterwerdaer Platz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Remigration jetzt“ gefunden und überklebt. Der Begriff „Remigration“ wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff verwendet, um die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien zu fordern.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Rassistische und anti-antifaschistische Schmierereien in Rummelsburg

    05.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rummelsburger Bucht wurden mehrere extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf Schildern und Bänken am Ufer entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    An der Rummelsburger Bucht – auf der Brücke zum Treptower Park - wurde außerdem ein rassistischer Schriftzug („Ausländer raus!“) gemeldet.

    Ebenfalls wurde in der Nöldnerstraße (Nähe S-Bahnhof Rummelsburg) wurde eine extrem rechte Schmiererei mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf einem Werbeplakat und auf einem Stromkasten ein alleinstehender „1161“- Schriftzug gemeldet. Auch in der Rummelsburger Bucht wurden u.a. auf Mülleimern und Bänken mehrere extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ entdeckt. Die Zahlenkombination „1611“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rechte Sticker von der Polizei am Bhf. Ostkreuz beschlagnahmt

    05.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die Bundespolizei führte am Bahnhof Ostkreuz stichprobenartig Kontrollen auf die Mitführung verbotener Waffen durch. Dabei kontrollierte die Polizei gegen 16:30 Uhr auch vier junge Erwachsene (drei männlich, eine weiblich) die teils rechtsnationalistische T-Shirts trugen. Bei ihnen wurden nicht-strafrechtlich relevante Sticker präventiv eingezogen, um mögliche Sachbeschädigungen zu verhindern. Darunter befanden sich Sticker von der "JN" (u. a. "Jung Rechts Radikal", "Jagdsaison" als latenter Aufruf zur Gewalt gegen Andersdenkende) und Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus dem Allgäu, Teil einer rechten Schuloffensive.

    Quelle: RBB24 auf Youtube vom 06.06.25
  • Schmiererei gegen Antifaschist*innen im Weitlingkiez

    05.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An mehreren Stellen in der Leopoldstraße Ecke Emanuelstraße, in der Rupprechtstraße Ecke Eitelstraße, in der Maximilianstraße Ecke Münsterlandstraße und in der Leopoldstraße wurden extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf Verkehrsschildern, einem Altkleidercontainer und auf Mülleimern entdeckt. Die Zahlenkombination „1611“ und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    In der Zachertstraße wurde der gegen Antifaschist*innen gerichtete Zahlencode „1161“ an die Hauswand eines Wohnhauses geschmiert. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Wieder "Der III. Weg"-Propaganda im Rollbergkiez

    05.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Erneut wurden im Rollbergkiez, in der Falkstraße und in der Kopfstraße, Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Diese trugen die Aufschrift: "Härtere Strafen für Kinderschänder!". Zudem wurde an einem Laternenmast das Kürzel "D3W" gesichtet.

    Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Zumeist steht dabei nicht das tatsächliche Wohlergehen von Kindern im Fokus, sondern es dient politischen und propagandistischen Zwecken.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Angriff auf Rettungskräfte und Hitlergruß

    04.06.2025 Bezirk: Spandau

    Den Rettungskräften, die einem im Treppenhaus gestürzten Mann halfen, stellte sich dieser als "Adolf Hitler" vor und zeigte ihnen den Hitlergruß. Als ein Sanitäter ihm aufhelfen wollte, schlug er ihn mit seinem ausgezogenen Schuh ins Gesicht. Nach einem Treffen mit seiner Nachbarin war der alkoholisierte Mann in seinem Treppenhaus zusammengebrochen. Die Nachbarin rief daraufhin beim Notruf an.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1595
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    04.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Allendeviertel wurden insgesamt neun extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Im Müggelschlößchenweg wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, wobei einer die Reichsfarben enthielt und sich NS-Symbolik bediente.

    Im Strandschloßweg wurden insgesamt sieben extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter zwei Aufkleber mit rassistischen Inhalten und zwei, die sich gegen politische Gegner*innen richteten. Auch hier wurden mehrfach die Reichsfarben verwendet.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Adlershof

    04.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Adlershof wurden fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen politische Gegner*innen und waren rassistisch motiviert. Die Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".

    In der Florian-Geyer-Str. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
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