Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
25.05.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin
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Antisemitische Propaganda in Berlin
25.05.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
25.05.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitischer Vorfall in Mitte
25.05.2025 Bezirk: MitteIm Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen entspricht das Datum des Eintrags nicht dem Datum des Vorfalls.
Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Sachbeschädigung in (Charlottenburg-Wilmersdorf) Ortsteil - Keine Angabe
25.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Aufzug eines Wohnhauses, in dem auch eine jüdische Person lebt, wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.Quelle: RIAS Berlin -
Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte
25.05.2025 Bezirk: LichtenbergIn der Zillepromenade wurden ca. 10 Aufkleber aus einem neonazistischen Online-Versandhandel gefunden und entfernt. Einer davon war in Schwarz-Weiß-Rot gehalten und trug die Aufschrift "Freiheit für Deutschland" in Frakturschrift, einer titelte "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist dein Land. Hol es dir zurück!".
In der Münsterlandstraße Ecke Weitlingstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der die Aufschrift "Good Night Left Side" trägt und auf dem dargestellt wird, wie eine Person mit einem Totenkopf-Schlauchschal einer Person mit einem Hammer-und-Sichel-Schlauchschal ins Gesicht schlägt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Extrem rechte Propaganda in Hellersdorf-Ost
25.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Klingenthaler Straße wurde ein „III. Weg“-Aufkleber entfernt. Auf dem U-Bahnhof Hellersdorf war an einer Tür groß der neonazistische Zahlencode „1161“ angebracht. Auf einem Hinweisschild wurde zudem die Schmiererei „FCK161“ (Fuck-Antifa) entdeckt. Sie wurden entfernt.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechte Propaganda in Mitte
25.05.2025 Bezirk: MitteIn der Umgebung des Alexanderplatzes wurden fünf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Vier der Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen und waren aus extrem rechten Versandhandeln.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechte Propaganda in Moabit
25.05.2025 Bezirk: MitteAm Hauptbahnhof wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Extrem rechter Aufkleber in Mahlsdorf
25.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfIn der Donizettistraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit dem Slogan „Deutsche Jugend Voran“ entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Extrem rechter rassistischer Angriff auf Polizist*innen
25.05.2025 Bezirk: MitteGegen 18:00 Uhr rief eine Gruppe von 47 ehemaligen Teilnehmenden eines „Friedensmarsches“, darunter 22 Minderjährige, in der Rochstraße im Ortsteil Mitte rassistische und extrem rechte Parolen und bepöbelten damit umstehende Personen. Als Polizeieinsatzkräfte die Gruppe daraufhin anhielt, wurden auch Polizist*innen rassistisch beleidigt und tätlich angegriffen.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1251 vom 25.05.2025 -
Extrem rechte Schriftzüge am S-Bahnhof Wartenberg
25.05.2025 Bezirk: LichtenbergAm S-Bahnhof wurde eine "Nazi-Kiez"-Schmiererei gemeldet, sowie zahlreiche weitere extrem rechte Schriftzüge, die bereits weitestgehend unkenntlich gemacht worden waren. Viele davon richteten sich gegen Antifaschist*innen.
Quelle: Lichtenberger Register -
Hakenkreuze in Hellersdorf-Nord
25.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Alice-Salomon-Platz waren an einem Schaufenster zwei Hakenkreuze in den Staub gezeichnet. Zudem wurde ein neonazistischer Aufkleber entfernt, der auf dem Gesicht einer queeren Person auf einem Plakat angebracht wurde.
Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Hakenkreuz und N-Wort-Schmiererei in Kaulsdorf
25.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAuf dem Wuhleradweg wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei und unter der Heerstraßenbrücke ein gesprühtes N-Wort entdeckt und entfernt.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Neonazi-Aufkleber in Heiligensee
25.05.2025 Bezirk: ReinickendorfVor dem S-Bahnhof Schulzendorf in Heiligensee wurde ein rassistischer Aufkleber der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Deutschland den Deutschen" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber wurde angezeigt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazistischer, queerfeindlicher Sticker in Lichterfelde
25.05.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf dem Briefkasten einer Bildungseinrichtung im Jungfernstieg klebte ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD). Der Slogan auf dem Sticker lautete: "Es gibt nur Mann und Frau! Weg mit dem Genderwahn."
Quelle: Bürger*innenmeldung über Messenger -
Neonazistische Zahlencodes in der Köpenicker Dammvorstadt
25.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAuf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Köpenick wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
An einer Bank auf dem Spielplatz An der Filmfabrik wurde ebenfalls der Code "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Neonazistische Zahlencodes in Köpenick-Nord
25.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickAn der Haltestelle Filehner Str. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Mahlsdorfer Str./ Hoernlestr. wurde ebenfalls der Zahlencode "1161" entdeckt.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Queerfeindlicher Aufkleber in Marzahn-Nord
25.05.2025 Bezirk: Marzahn-HellersdorfAn der Tramhaltestelle Ahrensfelde/Stadtgrenze wurde ein Aufkleber entdeckt, der eine durchgestrichene Regenbogenfarbe zeigte.Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in -
Rechte Sticker im Rudolfkiez
25.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergRund um den Rudolfplatz bis zur Warschauer Straße wurden in der vergangenen Woche fast täglich mehrere rechte und demokratiefeindliche Sticker von Laternen, Ampeln, Gehwegen und Parkscheinautomaten entfernt. Sie stammen aus verschiedenen extrem rechten Onlineshops. Verklebt wurden z. B. "Fck Antifa"-Sticker oder "Hier wurde linker Müll überklebt".
Quelle: Büger*innenmeldung -
Steinwurf auf Wohnung von Antifaschist*in in Rummelsburg
25.05.2025 Bezirk: LichtenbergIn Rummelsburg gab es einen Steinwurf auf die Wohnung einer*s Antifaschist*in. Hierbei wurde ein Fensterglas zerstört. Hinter der eingeworfenen Scheibe befindet sich die Eingangstür. Bereits in der Vergangenheit war der*die Bewohner*in wiederholt Bedrohungen und Angriffen aus der Neonaziszene ausgesetzt, so dass eine extrem rechte und "anti-antifaschistische" Tatmotivation naheliegt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Sticker gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg-Nord
25.05.2025 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIm Popitzweg in Charlottenburg-Nord wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt, der sich mit den Worten "Zecken boxen" gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Zusätzlich richtete er sich gegen LGBTIQ*.
Quelle: Demokratiebüro Charlottenburg-Wilmersdorf -
Transfeindlicher Angriff am U-Bhf. Kottbusser Tor
25.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergKurz vor 16:00 Uhr wurde am U-Bhf. Kottbusser Tor eine Frau transfeindlich beleidigt und mit Reizgas besprüht. Nach Zeugenangaben war die Frau von der U12 in Richtung U8 unterwegs, als sie auf der Rolltreppe in der Zwischenebene von Unbekannten beleidigt wurde. Als sie die Rolltreppe verlassen hatte, seien die zwei Männer auf sie zugelaufen, sprühten ihr unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht und flüchteten. Die Frau ging zu Boden, erlitt eine Augen- sowie Atemwegsreizung und wurde von alarmierten Rettungskräften am Ort behandelt. Zudem erlitten zwei weitere Zeuginnen durch das Sprühen ebenfalls eine Atemwegsreizung.
Quelle: Polizeimeldung Nr. 1253 -
Antisemitische Beleidigung im Prenzlauer Berg
24.05.2025 Bezirk: PankowAuf einem Markt im Kollwitzkiez wurde eine Person antisemitisch von einem Standbetreiber beschimpft, nachdem dieser erfahren hatte, dass sie jüdisch ist.
Quelle: RIAS -
Antisemitische Propaganda in Berlin
24.05.2025 Bezirk: BerlinweitEine Institution erhielt eine antisemitische E-Mail.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Propaganda in Berlin
24.05.2025 Bezirk: BerlinweitEine jüdische Organisation erhielt einen antisemitischen Kommentar auf einen Social-Media-Beitrag.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitische Veranstaltung in Kreuzberg
24.05.2025 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergAuf einer Versammlung wurden antisemitische Parolen gerufen und Schilder mit antisemitischen Schriftzügen gezeigt.Quelle: RIAS Berlin -
Antisemitismus auf Kundgebung in Wedding
24.05.2025 Bezirk: MitteAuf einer Kundgebung am Leopoldplatz im Ortsteil Wedding wurden u.a. die antisemitische Parole „Kindermörder Israel“ gerufen.
Quelle: RIAS Berlin -
Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Pankow
24.05.2025 Bezirk: PankowAn der Ecke Kissingenstraße/Neumannstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „FCK AFA“ entdeckt und entfernt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten
24.05.2025 Bezirk: LichtenbergIn der U5 in Höhe der Station Tierpark wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Dieser Aufkleber wurde entfernt.
Quelle: Lichtenberger Register -
Bedrohung gegen Journalisten in Moabit
24.05.2025 Bezirk: MitteAm Rande einer extrem rechten Demonstration in der Paulstraße in Moabit drohte ein Teilnehmer einem Journalisten, er solle "zum Schutz" seinerseits das Filmen unterlassen.
Quelle: Registerstelle Mitte via x.com -
Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel
24.05.2025 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Alfred-Randt-Str. wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber bildete die Reichsfarben ab, beide stammten aus einem neonazistischen Onlinehandel.
Quelle: Register Treptow-Köpenick -
Extrem rechte Demonstration durch Mitte
24.05.2025 Bezirk: MitteAusgehend von der Straße des 17. Juni zog eine extrem rechte "Friedensdemonstration" mit etwa 850 Teilnehmenden durch Mitte. An der Demonstration beteiligten sich Personen aus dem Umfeld von verschwörungsideologischen und extrem rechten Gruppen. Darunter waren die neonazistischen Kleinparteien "Die Heimat" (ehemals NPD) und "Der III. Weg", die verschwörungsideologische Kleinpartei "Die Basis", die AfD und die "Werteunion". Auch Reichsbürger*innen und verschwörungsideologische Kleingruppen wie die "Freedom Parade" und Personen aus dem Umfeld der "Freien Geister 4G" nahmen teil. Außerdem beteiligte sich ein Block von jungen Neonazis. Personen aus dieser Gruppe trugen verbotene Runen auf ihrer Kleidung. Teilnehmende zeigten außerdem die "White-Power"-Handgeste und ein Teilnehmer zeigte den Hitlergruß. Es wurden Parolen gegen Antifaschist*innen und die Parole "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen" gerufen.
Quelle: Registerstelle Mitte, Tagesspiegel vom 24.05.2025 -
Extrem rechte Pöbelei in Moabit
24.05.2025 Bezirk: MitteEin verschwörungsideologischer Medienaktivist beleidigte im Umfeld einer extrem rechten Demonstration antifaschistische Gegendemonstrant*innen, die sich in der Lüneburger Straße versammelt hatten, als "Systemschranzen" und "Faschos" und sagte, sie "hätten alle 35 den Arm hochgerissen".
Quelle: Registerstelle Mitte -
Extrem rechte Propaganda in Wedding
24.05.2025 Bezirk: MitteAn einem Aufsteller vor einem Stadtteilzentrum, das rassismuskritische Nachbarschaftsarbeit leistet, wurde ein Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) angebracht.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Extrem rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg
24.05.2025 Bezirk: PankowAn der Tramhaltestelle S-Prenzlauer Allee wurden drei Aufkleber der „GegenUni“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Pankower Register -
Extrem rechter Aufkleber in Prenzlauer Berg
24.05.2025 Bezirk: PankowIn der Rykestraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Wird der Bürger unbequem, ist er plötzlich rechtsextrem“ des Senders „Auf1“ entdeckt und entfernt.
Quelle: Pankower Register -
Neonazi-Aufkleber im Märkischen Viertel
24.05.2025 Bezirk: ReinickendorfIm Senftenberger Ring im Märkischen Viertel wurde ein antifeministischer Aufkleber des Neonazi-Webshops "druck18" mit der Aufschrift "Gegen gendern! Haltet unsere Sprache sauber!" gesehen. Auf dem Aufkleber war eine Figur abgebildet, die ein Sternchensymbol in einen Mülleimer schmeißt. Diese Darstellung ist von antifaschistischen Motiven bekannt, bei denen ein Hakenkreuz in den Müll geworfen wird. Das Gendern wird somit bildlich mit dem Nationalsozialismus auf eine Stufe gestellt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
Neonazi-Aufkleber in Frohnau
24.05.2025 Bezirk: ReinickendorfRund um den Wetterpilz in Frohnau wurden Neonazi-Aufkleber entdeckt und entfernt. Mehrere Aufkleber waren von den "Jungen Nationalisten", der Jugendorganisation der Neonazi-Partei "Die Heimat", und trugen die Aufschrift "Wir sind die Jugend für Deutschland. Werde Teil unserer Bewegung". Der Aufkleber zeigt in Anlehnung an die nationalsozialistische Propaganda einen jungen Mann, der kämpferisch seine Faust reckt, und einen Trommler vor einer angedeuteten aufgehenden Sonne. Auf einem anderen Aufkleber mit dem Slogan "Unser Land" waren Personen in schwarzen Kapuzenpullovern vor einer Deutschlandfahne abgebildet. Eine der Personen zeigte das White-Power Zeichen. Ein Aufkleber von "aktivde" warb mit dem Slogan "Raus aus der Komfortzone" für Lektüre und Kraftsport. Darüber hinaus wurde ein Aufkleber des "Dritten Weg" überklebt.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
NS-verharmlosende Flugblätter in Waidmannslust
24.05.2025 Bezirk: ReinickendorfAn einer Tankstelle am Oraniendamm in Waidmannslust sowie in Frohnau wurden von zwei verschiedenen Personen Flugblätter mit NS-verharmlosenden Inhalten verteilt. Auf dem farbig bedruckten DIN A4-Papier war ein Foto eines Wasserwerfers und Polizeieinheiten abgebildet, die vor einer Demonstration von Menschen mit Deutschlandfahnen positioniert waren. Neben dem Bild stand u. A. "Eine Polizei die gegen das Volk kämpft ist kein Freund, sondern Feind des Volkes" und "Laut ,Bundestag Pressemitteilung' führt die BRD das Hitlerreich weiter und damit sind genau sie, mit all ihren ,Staatsdiener' die wahren Nazis." Außerdem wurde die BRD als Firma bezeichnet. Hierbei handelt es sich um Verschwörungsmythen aus der Reichsbürgerszene.
Quelle: Meldung einer Einzelperson -
NS-verherrlichende Pöbelei in Lichterfelde
24.05.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfEine Person in einer Pfadfinder*innen-Uniform wurde im Bahnhof Lichterfelde Ost von einer anderen Person mit den Worten "Sieg Heil" angepöbelt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Messenger -
NS-verherrlichende Pöbelei in Nord-Neukölln
24.05.2025 Bezirk: NeuköllnAuf der Sonnenallee in Nord-Neukölln hat ein vermutlich alkoholisierter Mann mehrmals "Heil Hitler" gerufen. Die meldende Person und drei ihrer Freundinnen beobachteten die Situation und sagten dem Mann, dass sein Verhalten nicht okay sei. Daraufhin näherte sich der Mann bedrohlich nah und sprach abfällig über feministische und emanzipatorische Bestrebungen. Die vier Beobachter*innen entfernten sich und der Mann rief ihnen noch hinterher, dass "sie sich verpissen sollen".
Quelle: Register Neukölln -
NS-verherrlichende und gegen politische Gegner*innen gerichtete Schmierereien in Weißensee
24.05.2025 Bezirk: PankowIn der Feldtmannstraße wurden ein Hakenkreuz sowie eine Schmiererei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt.
Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt -
Pöbelei gegen Journalisten in Tiergarten
24.05.2025 Bezirk: MitteAm Rande einer extrem rechten Demonstration auf der Straße des 17. Juni bepöbelte ein extrem rechter Medienaktivist einen Journalisten und warf ihm vor, er würde wieder "Nazis suchen" und Propaganda betreiben, "vom Steuerzahler bezahlt gegen den Steuerzahler".
Quelle: Registerstelle Mitte -
Rassistische Bedrohung in Nord-Neukölln
24.05.2025 Bezirk: NeuköllnEin Person ist abends am Wildenbruchplatz entlanggelaufen, als sich ein Mann lautstark rufend mit rassistischen Äußerungen wie „Scheiß N-Wort“ und „Alle Schwarzen gehören abgeschoben“ näherte. Die betroffene Person fühlte sich sehr bedroht und traute sich nicht, sich umzudrehen. Letztlich bog sie in die Innstraße ein und konnte den Mann nicht mehr hören. Nach Ankunft in der eigenen Wohnung hörte die betroffene Person den Mann jedoch wieder durch die geschlossenen Fenster rufen.
Quelle: Register Neukölln -
Rassistische Beleidigung in Neu-Hohenschönhausen
24.05.2025 Bezirk: LichtenbergEs wurden rassistische Beleidigungen gegen einen Menschen im Garten eines Kindergartens in Neu-Hohenschönhausen gemeldet. Ein junger Neonazi versuchte, über den Zaun in den Garten des Kindergartens zu gelangen. Seine drei Begleiter standen dabei ebenfalls am Zaun.
In der Nacht kam es zudem zu mehreren Neonazi-Sprühereien (u.a. „NAZI KIEZ“ im Bahnhof Wartenberg) und Kleingruppen von Neonazis patrouillierten mit Taschenlampen durch den Kiez.
Quelle: OAT Hohenschönhausen -
Rassistische Pöbelei in Mitte
24.05.2025 Bezirk: MitteEin Mann wurde in der Oranienburger Straße im Ortsteil Mitte von einem Mann aus dem Auto heraus mit "Ausländer raus!" und einer rassistische Geste bepöbelt.
Quelle: Meldeformular Berliner Register -
Rassistische Propaganda in Tiergarten
24.05.2025 Bezirk: MitteIm Tiergarten wurde eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei entdeckt. Am selben Ort wurden bereits im März und Anfang Mai rassistische Schmierereien entdeckt.
Quelle: Bürger*innenmeldung -
Rassistischer Sticker in Steglitz
24.05.2025 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfAuf der Filandastraße wurde ein Aufkleber mit antimuslimischen Inhalt entdeckt. Muslimische Männer werden dort grundsätzlich mit Gewalttätern gleichgesetzt. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Online-Shop. Er wurde entfernt.
Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal -
Reichsbürger*innenkundgebung in Mitte
24.05.2025 Bezirk: MitteVor der russischen Botschaft in der Straße Unter den Linden versammelten sich etwa 30 Reichsbürger*innen zu einer Kundgebung. Die Kundgebung unter dem Titel "Frieden, Freiheit und Souveränität" verzichtete auf Redebeiträge. Die Teilnehmenden zeigten Reichsfahnen und andere Fahnen mit reichsideologischer Symbolik.
Quelle: Registerstelle Mitte