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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Bedrohung durch Neonazi in der Köpenicker Dammvorstadt

    28.01.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Vormittag gegen 11.30 Uhr versuchte eine Frau in der Kiekebuschstraße einzuparken. Sie möchte den letzten freien Parkplatz in Sichtweite nehmen. Als sie einparken möchte wurde sie von einem kräftigen Mann bedroht, der den Parkplatz selbst benutzen möchte. Er drohte der Frau mit der Faust. An seiner Hand ist ein Ring mit einem SS-Totenkopf zu sehen.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NS-relativierender Aufkleber in Baumschulenweg

    27.01.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Baumschulenstraße wurde ein Aufkleber aus der rechtsextremen Szene entfernt, der Bezug auf eine Neonazidemonstration im Februar in Dresden nimmt.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Extrem rechte Aufkleber in Baumschulenweg

    25.01.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einem Lidl-Supermarkt in der Kiefholzstraße wurden an die Regenrinnen Aufkleber mit der Aufschrift „Todesstrafe für Kinderschänder“ geklebt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • NS-relativierender Aufkleber in Niederschöneweide

    25.01.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Telefonzelle auf dem Michael-Brückner-Platz wurde ein Aufkleber des rechtsextremen „Aktionsbündnis gegen das Vergessen“ gefunden, auf dem an den 13. Februar 1945 in Dresden erinnert wird.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    24.01.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Sterndamm/ Stubenrauchstraße wurden 7 bis 8 Aufkleber mit der Aufschrift „Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot“ entdeckt.

    Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Propaganda in Wilmersdorf

    22.01.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Nachmittag des 22. Januars wurden an der Bushaltestelle des 249ers Richtung Roseneck am Heidelberger Platz auf Antifa-Aufkleber, die die einen Tag zuvor dort geschriebenen neonazistischen Parolen überdeckten, 2 Hakenkreuze gemalt und es wurde erneut „Islam raus“ geschmiert
    Quelle: Infoportal CW
  • Rassistische und neonazistische Propaganda Wilmersdorf

    22.01.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Nacht vom 21. Januar. zum 22. Januar wurden an der Bushaltestelle des 249ers Richtung Roseneck am Heidelberger Platz 4 neonazistische Aufkleber verklebt und die Schriftzüge “K*** raus” und “Islam raus” geschmiert.
    Quelle: Infoportal CW
  • "Heil Hitler"-Rufe in Altglienicke

    19.01.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Polizisten nahmen in der Nacht einen alkoholisierten Autofahrer in Altglienicke vorläufig fest. Ein Zeuge hatte gegen 23 Uhr 30 beobachtet, wie der 25-Jährige in der Köpenicker Straße aus seinem Auto heraus den rechten Arm hob und laut „Heil Hitler“ rief.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • NS-verherrlichende Parolen in Altglienicke

    17.01.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Schönefelder Chaussee Ecke Venusstraße wurden an Glascontainern verschiedene rechtsextreme Parolen entdeckt. Eine lautet „NS-Jetzt“, eine andere war antizionistisch. Es wurde Anzeige erstattet.

    Quelle: JAO e.V.
  • Extrem rechte Aufkleber in Baumschulenweg

    16.01.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Baumschulenstr./ Kiefholzstraße wurden zwei Aufkleber entdeckt die mit der „Anti-Antifa“ sympathisieren.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • LGBTIQ*-Feindlicher Angriff in Kreuzberg

    16.01.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Drei Männer wurden gegen 2.30 Uhr vor einem Homosexuellen-Szenelokal in Kreuzberg von drei unbekannten Männern homophob beleidigt. Einer der Täter versuchte den drei Männern mit der flachen Hand ins Gesicht zu schlagen. Einer der Männer konnte dem Schlag ausweichen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Rassistischer Angriff in Wilmersdorf

    13.01.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 13. Januar 2012 wurde gegen 12.20 Uhr ein 19-Jähriger auf dem Hohenzollerndamm in Schmargendorf von zwei Personen rassistisch beleidigt. Der junge Mann wurde von einem 30-jährigen Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen und verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin; Infoportal CW
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    11.01.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Eingang des Fußgängertunnels am S-Bahnhof Schöneweide, der auf der Seite Michael-Brückner-Platz liegt, wurden zwei Aufkleber aus der rechtsextremen Szene gefunden, die auf den 13. Februar 1945 verweisen. Am 13. Februar 1945 war Dresden von Alliierten aus der Luft bombardiert worden. Jährlich findet in Dresden aus diesem Anlass um den 13. Februar der europaweit größte Aufmarsch von mehreren Tausend Neonazis statt. Am S-Bhf. Schöneweide, auf dem Bahnsteig Richtung stadtauswärts wurden jede Menge Aufkleber der NPD und des sogenannten Freien Widerstands geklebt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechter Angriff in Friedrichshain

    11.01.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 0.50 Uhr wurde ein 29-jähriger Mann durch einen Faustschlag ins Gesicht verletzt. Der 29-Jährige war Gast in einer Kneipe in Friedrichshain und wurde Zeuge, wie ein 24-jähriger Mann vor dem Lokal den ’Hitlergruß’ zeigte. Er stellte ihn deshalb zur Rede.
    Quelle: Antifa Friedrichshain
  • Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Baumschulenweg

    11.01.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Briefkasten vor der Rumbar in der Baumschulenstraße wurden Aufkleber mit der Aufschrift “Nationale Sozialisten Bundesweite Aktion” entdeckt. In Baumschulenweg klebten an der Volkshochschule zwei Aufkleber mit der Aufschrift “Wir sind sarrazinen" eines islamophoben Internetpotals.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • LGBTIQ*-Feindlicher Angriff in Friedrichshain

    08.01.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Drei Frauen wurden gegen 5.00 Uhr auf der Warschauer Brücke von einer Männergruppe homophob beleidigt, bespuckt und geschlagen. Die 19-, 21- und 23-jährigen Frauen wurden verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Rassistischer Brandanschlag in Wilmersdorf

    08.01.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    In der Nacht zum 8. Januar wurde ein Brandanschlag auf eine Moschee in Wilmersdorf verübt. Am Tatort hatten die Unbekannten eine Nachricht hinterlassen. Seit November 2010 ist dies nun schon der sechste Brandanschlag auf islamische Einrichtungen und Gotteshäuser in Berlin.
    Quelle: Pressemitteilung Polizei Berlin ; Infoportal CW
  • Rechte Veranstaltung in Charlottenburg

    07.01.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 07. Januar veranstaltete die rechte Partei “die Freiheit” ein Mitglieder- und Interessiertentreffen in einem Restaurant in der Meinekestraße. Als Ziel wird der Aufbau einer Bezirksgruppe Charlottenburg-Wilmersdorf genannt.
    Quelle: Infoportal CW
  • Extrem rechte Bedrohung in Friedrichshain

    01.01.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Ein Mann betrat am Morgen einen Imbiss nähe Ostbahnhof und beleidigte die Verkäuferin. Er zeigte den Hitlergruß und sagte: “Ich bin Hitler, ich brenne deinen Laden nieder.“
    Quelle: Polizei Berlin
  • Extrem rechte Propaganda in Charlottenburg

    01.01.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Anfang Januar klebten am S-Bhf. Jungfernheide mehrere neonazistische Aufkleber, auf denen “Freiheit für die Moderatoren” des „European Brotherhood Radio“, einem neonazistischen Internetradio-Senders, gefordert wird. Der Radiosender wurde als kriminelle Vereinigung verboten und die Betreiber_innen angeklagt.
    Quelle: Infoportal CW
  • Sachbeschädigung am Zentrum für Demokratie in Niederschöneweide

    01.01.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Sylvsternacht wurden die Fassade und die Jalousien des Zentrums für Demokratie, das an den Michael-Brückner-Platz am S-Bhf. Schöneweide umgezogen ist, mit rechtsextremen Parolen und Symbolen besprüht. In der Brückenstraße wurden inhaltsgleiche Sprühereien entdeckt. Es wurden vorwiegend ca. 1x1 m große Hakenkreuze und Parolen wie „NS-Jetzt!“ oder „Anti-Antifa“ angebracht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie, Pressemitteilung der Polizei
  • Antisemitische Pöbelei in Kreuzberg

    23.12.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Rahmen einer Anzeigenaufnahme vor dem Jüdischen Museum in der Lindenstr. rief der alkoholisierte Beschuldigte u. a. seinen Rechtsanwalt und seine Ehefrau an. Dieser gegenüber äußerte er: “Ich habe hier nur auf das Gelände gepinkelt. Woher soll ich wissen, dass das hier so ein Judendrecksmuseum ist! Dieser Judenscheiß! Scheiß Juden!“ .

    Quelle: Polizei Berlin
  • Hitlergruß in Friedrichshain

    20.12.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 22:25 Uhr entbot auf dem Fernbahnsteig Ostbahnhof eine Person gegenüber Bundespolizeibeamten mehrfach den Hitlergruß und rief “Heil Hitler - Ihr Nazis, Faschisten, ihr seid von der SS, Gestapo“.

    Quelle: Polizei Berlin
  • Rassistische Pöbelei in Friedrichshain

    16.12.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der U-Bahnlinie U5 Höhe Samariterstr. schnitten zwei junge Männer eindeutige und einschüchternde rassistische Grimmassen gegen zwei junge Menschen mit scheinbarem Migrationshintergrund. Dies wurde von den Mitfahrenden toleriert.

    Quelle: Register Friedrichshain
  • Rechte Flyer in Plänterwald

    16.12.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In Plänterwald wurden in Briefkästen Flyer der Partei Pro Berlin gesteckt.
    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Rechte Pöbelei in Friedrichshain

    15.12.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der U-Bahnlinie U5 Höhe Samariterstr. redete ein Pärchen, ca. 50 Jahre alt, offen abwertend und bedrohlich über eine Trägerin einer Tasche mit eindeutiger Anti-Nazi-Aufschrift. Dies wird von den Mitfahrenden toleriert.

    Quelle: Register Friedrichshain
  • Extrem rechte Veranstaltung in Wilmersdorf

    06.12.2010 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 6. Dezember veranstalteten die Chefredakteure von "Compact" und der "Jungen Freiheit" unter Duldung des LKAs eine Veranstaltung in Schmargendorf. Auf dem Podium saß unteranderem eine rechtsextreme Rapperin. Unter den 120 Gästen befanden sich auch mehrere Neonazis.
    Quelle: jawuc, Berlin Rechtsaußen; Infoportal CW
  • Neonazitische Bedrohung in Friedrichshain

    05.12.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Gästegruppe zog randalierend und vermummt durch ein Hostel in der Warschauer Straße. Sie schwangen eine Hakenkreuzfahne und zeigten weitere Kleidungsstücke mit NS-Symbolik, berichteten Hostelgäste. Bei einem Gruppenmitglied stellte die Polizei ein Messer sicher. Die Polizei setzte ein Hausverbot durch. Bei den russischen Hostelgästen handelte es sich um Anhänger eines Moskauer Fußballclubs, die auf der Rückreise von einem Spiel in den Niederlanden einen Zwischenstopp in Berlin einlegten.

    Quelle: Schattenbericht 2010/12
  • Neonazistische Propaganda in Kreuzberg

    27.11.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In den Markthallen am Gleisdreieck wurde an einem Marktstand das Horst-Wessel-Lied zusammen mit einem Hakenkreuz in Schriftform angeboten.

    Quelle: Polizei Berlin
  • Sachbeschädigung gegen politische Gegner*innen in Niederschöneweide

    27.11.2010 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An dem Haus in der Brückenstraße, in dem sich die Kneipe „Zum Henker“ befindet, wurde ein Plakat des Gestaltungswettbewerbs „Schöne Wände bunt“ abgerissen. Das Plakat war auf einer großen Werbetafel angebracht worden. Die Täter wurden beim Abreißen beobachtet. Sie kamen aus der Spreestraße.

    Quelle: Die LINKE
  • Neonazistische Propaganda in Friedrichshain

    19.11.2010 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Karl-Marx-Allee beschmierten Unbekannte eine Wohnungstür mit zwei Hakenkreuzen und den Schriftzügen “HEI HITLER“ bzw. “STAZI“ (Schrift übernommen).

    Quelle: Polizei Berlin
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