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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Antisemitischer Angriff in Kreuzberg

    14.05.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Eine 49-jährige Frau wurde gegen 10.00 Uhr in einer U-Bahn der Linie U8 vor dem U-Bahnhof Kottbusser Tor von einem Mann antisemitisch beleidigt. Der Unbekannte schüttete den Inhalt eines Kaffeebechers in ihre Richtung.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin
  • Extrem rechter Angriff in Friedrichshain

    14.05.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Während die extrem rechten Demoteilnehmer_innen den Platz verließen, wurde ein unbekannter Gegendemonstrant von einem 22-jährigen Neonazi gegen 13.20 Uhr mit der Faust gegen den Kopf geschlagen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Extrem rechter Angriff in Kreuzberg

    14.05.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Aus einem Aufmarsch von ca. 120 Rechtsextremen am Mehringdamm wurden Passanten, Migranten, Gegendemonstranten und Polizei massiv von den Rechten gejagt und attackiert bzw. angegriffen. Während dieser Demonstration von Neonazis vor dem Finanzamt Kreuzberg am Mehringdamm werden gegen 13.00 Uhr vier Gegendemonstranten von Neonazis angegriffen und getreten. Die Gegendemonstranten werden verletzt und erstatten Anzeige. Die Personalien der Neonazis werden nicht aufgenommen.
    Quelle: Polizei Berlin, BZ 14.05.2011, Tagesspiegel 14.05.2011, junge Welt 14.05.2011, netz-gegen-nazis.de
  • Extrem rechtes Konzert im Kietzer Feld

    14.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Laut einer kleinen Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus (Drucksache 16/15458) trat bei einer Boxveranstaltung des „Impartial Fight Club“ in der Charlottenstr. der Sänger Sascha Korn auf, dessen Lieder auf der Schulhof der NPD zu finden sind.

    Quelle: Anfrage im Abgeordnetenhaus
  • Rassistische Angriffe in Kreuzberg

    14.05.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Während einer Demonstration von Neonazis vor dem Finanzamt Kreuzberg wurden Passant_innen auf dem U-Bahnhof Mehringdamm von Demonstrationsteilnehmer*innen rassistisch beleidigt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • Rassistische Aufkleber der NPD in Johannisthal

    14.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang des Sterndamms im südlichen Johannisthal wurden mehr als ein Dutzend Aufkleber der NPD hauptsächlich mit dem Slogan "Sozial geht nur national" an Laternen entdeckt.

    Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
  • LGBTIQ*-Feindlicher Angriff in Kreuzberg

    13.05.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 1.30 Uhr wurden ein 25-jähriger und ein 26-jähriger Mann in einer Pizzeria in der Oranienstraße von einem unbekannten Gast homophob beleidigt. Vor der Pizzeria wurde der 25-Jährige von dem Unbekannten ins Gesicht geschlagen und verletzt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Bedrohung durch Neonazi in Niederschöneweide

    11.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein bekannter Neonazi, der an der Verteilaktion am S-Bahnhof beteiligt war, fotografierte danach durch die Scheibe ins Zentrum für Demokratie hinein. Dort befanden sich zu dem Zeitpunkt ca. 10 Personen. Dieses Vorgehen ist Teil der Anti-Antifa-Methoden von Neonazis.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Flyeraktion in Niederschöneweide

    11.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Schöneweide verteilten gegen 18 Uhr ca. 10 bis 15 Neonazis Flugblätter der sogenannten Ausländer-Raus-Kampagne, die seit einigen Wochen in Berlin läuft. Nach ca. 10 Minuten wurde die Aktion durch die Polizei beendet.

    Quelle: Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick
  • Antimuslimischer Aufkleber in Niederschöneweide

    10.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Michael-Brücknerstraße klebte an einer Laterne direkt vor dem Zentrum für Demokratie ein Aufkleber der Partei „Pro Deutschland“ auf dem eine durchgestrichene Moschee abgebildet ist. Um das Bild herum steht die Parole „Aktiv werden gegen Moscheebau und Islamismus!“

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Massive extrem rechte Propaganda in Johannisthal

    08.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang des Sterndamms wurden Dutzende Aufkleber entdeckt. Auf ihnen stand unter anderem "Tierversuche stoppen! Freie Kräfte Neukölln", "Ich kämpfe für nationalen Sozialismus damit meine Kinder eine Zukunft haben", "Wir würden niemals behaupten, daß Rudolf Heß ermordet wurde...", "Augen auf! Meldet uns Treffpunkte, Aktivitäten, Personalien und Übergriffe von Linksextremen", "Tag der deutschen Zukunft. Unser Signal gegen Überfremdung.", "Vorbild Schweiz - Kriminelle Ausländer nach Hause schicken - NPD", "Berlin bleibt deutsch", "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot", "Das Volk wird kaputtgespart.. Deutsches Geld für deutsche Aufgaben! NPD", "8. Mai 1945 - Vergewaltigung Besatzung Landraub Mord - Wir feiern nicht!" und "Das abgewrackte System entsorgen! Nationaler Sozialismus gegen Kapitalismus".

    Quelle: Zentrum für Demokratie, Jusos Treptow-Köpenick
  • NS-verherrlichende Schmiererei in Baumschulenweg

    08.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im S-Bhf. Baumschulenweg wurde am historischen Eingang an die Fliesen mit einem Wachsmalstift die Parole „Sieg Heil“ geschrieben. Die Polizei wurde verständigt.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Aufkleber in Johannisthal

    06.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang des Sterndamms und der Stubenrauchstraße wurden etwa ein Dutzend Aufkleber angebracht. Auf ihnen standen Parolen wie "Berlin bleibt deutsch" (Nationaler Widerstand Berlin), "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot", "Gute Heimreise - NPD" oder "Vorbild Schweiz - Kriminelle Ausländer nach Hause schicken – NPD".

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Plänterwald

    05.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An beiden Bushaltehäuschen am S-Bhf. Plänterwald wurden innerhalb einer Woche an 2 Tagen Aufkleber des Bundesverbandes der Jungen Nationaldemokraten an die Scheiben geklebt. Darunter befanden sich je zwei mal das Motiv „Zerschlagt die Antifa“ und „Gebt Zecken keine Chance“.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
  • Rassistische Aufkleber in Johannisthal

    04.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Haltestelle Stubenrauchstraße/ Springbornstraße wurden Aufkleber mit den Parolen "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot!", "Kauft deutsche Produkte - NPD" und "Inländerfreundlich - NPD" angebracht.

    Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    03.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide wurden diverse Aufkleber aus dem Kameradschaftsspektrum und von der NPD gefunden. Am Tag zuvor ist der Tunnel gerade erst von NS-verherrlichenden Parolen gereinigt worden.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rechte Propaganda in Wilmersdorf

    03.05.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 3. Mai fanden sich Schriftzüge, u. a. www.nw-Berlin.net, auf einer Sitzbank einer Bushaltestelle in der Mecklenburgische Str.
    Quelle: Kleinen Anfrage 17/11221 Abgh.; Infoportal CW
  • Rassistische Aufkleber in Johannisthal

    02.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Haltestelle Stubenrauchstraße/ Springbornstraße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot!" und "Inländerfreundlich - NPD" entdeckt.

    Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Adlershof

    01.05.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Dörpfeldstraße wurden mehrere Aufkleber entfernt, auf denen eine rote Fahne mit weißem Kreis darauf abgebildet war. Im Kreis stand die Parole „Bin bald zurück“. Die Fahne soll eine Hakenkreuzfahne sein.

    Quelle: Adlershofer Bürgerverein
  • Neonazistische Propaganda in Friedrichshain

    30.04.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Scharnweberstr. fiel ein Mann auf an dessen Mütze ein Anstecker mit Reichsadler und Hakenkreuz und ein rundes Abzeichen auf dem zusätzlich der Schriftzug “1. Mai 1936“ stand, angebracht waren.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Rechter Wahlkampfstand in Charlottenburg

    30.04.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 30. April veranstaltete die rechte Partei „Die Freiheit“ ihren ersten Wahlkampfstand zur Abgeordnetenhauswahl in Charlottenburg-Wilmersdorf in der Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße.
    Quelle: Infoportal CW
  • Rassistische Schmiererei in Baumschulenweg

    29.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Ekkehardstraße/ Baumschulenstraße wurde mit einem Edding an die Baustellenabsperrung die Parole „Ausländer raus!“ geschrieben und die Adresse einer rechtsextremen Internetseite.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rechte Propaganda am Ostbahnhof

    29.04.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Am Ostbahnhof wurde der Rucksack eines Mannes durchsucht. Darin befanden sich mehrere CDs mit fremdenfeindlichem und volksverhetzendem Inhalt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Extrem rechter Aufkleber in Adlershof

    28.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Rudower Chaussee/ Wegedornstraße wurde ein Aufkleber entdeckt mit der Aufschrift: "Heraus zum 1. Mai - Zukunft durch Arbeit, Fremdarbeiter stoppen". Auf der angegebenen Internetseite wird eine Neonazidemonstration am 1. Mai in Halle beworben.

    Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Flugblätter in Friedrichshain

    27.04.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    17 Neonazis verteilten gegen 18 Uhr vor dem RingCenter1 bzw. am S-Bahnhof Frankfurter Allee Flugblätter der sog. “Ausländer-Raus-Kampagne“. Zivilpolizisten nahmen Personalien auf und erteilen Platzverweise. Die Neonazis fuhren zum Treptower Park um weiter zu verteilen.
    Quelle: Antifa Friedrichshain
  • Massive Bedrohung durch Rassisten in Wilhelmshagen

    27.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick
    In der Nacht gegen 1 Uhr tauchte ein Mann aus dem Vorfall vom 25. April mit fünf Freunden und den Pitbulls vor dem Haus des Zeugen des Vorfalls auf und bedrohte ihn wieder. Der Zeuge warnt die Frau, deren Wohnadresse die Täter kennen. Die Männer tauchten dort auf und bedrohen die Familie, indem sie u.a. an den Jalousien der Wohnung rütteln. Die Frau erstattet Anzeige.
    Quelle: ReachOut
  • NS-verherrlichende Sprüherei u.a. in Niederschöneweide

    27.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Fußgängertunnel am S-Bahnhof Schöneweide wurden drei Aufkleber aus dem rechtsextremen Spektrum entdeckt. Außerdem wurden die Parolen „Nationaler Sozialismus“ und „NS Jetzt“ auf das Graffiti gesprüht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Sachbeschädigung an Linken-Büro in Niederschöneweide

    27.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Nacht vom 26. auf den 27. April wurde am Parteibüro der LINKEN in der Brückenstraße in Schöneweide eine Scheibe beschädigt. Hinter der Scheibe hängt ein großes Plakat mit dem Porträt Gregor Gysis. Die Scheibe wurde direkt an der Stirn Gysis beschädigt. Sie ist mehrfach gesprungen.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei, Partei Die Linke
  • Verteilungsaktion von Neonazis in Alt-Treptow

    27.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Treptower Park verteilten kameradschaftsnahe Neonazis Flugblätter mit rassistischem Inhalt. Seit ein paar Wochen veranstalten sie eine sogenannte Ausländer-Raus-Kampagne. In Lichtenberg und Neukölln waren im Rahmen dieser Kampagne weitaus mehr Aktivitäten zu beobachten. Neben dem verteilen von Flugblättern, dem Kleben von Aufklebern, fand auch eine Veranstaltung in Neukölln zum Thema statt. Am S-Bahnhof Treptower Park verteilten drei Personen die Flugblätter. Zwei Stunden vorher waren sie mit einer größeren Gruppe in der Frankfurter Allee in Friedrichshain und verteilten die gleichen Zettel. Dort erhielten sie von der Polizei einen Platzverweis. Die Aktion am S-Bahnhof Treptower Park hat im Anschluss daran stattgefunden.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische Beleidigung und Bedrohung in Wilhelmshagen

    25.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Gegen 18:15 Uhr wurden drei Frauen mit zwei Kindern in der Nickelswalder Ecke Schönblicker Straße von einem Mann und einer Frau, die an einem Imbiss standen, rassistisch beleidigt, mit einem Baseballschläger bedroht und mit zwei Pitbulls ohne Maulkorb verfolgt. Die gerufene Polizei erklärt, dass sie keine Anzeige wegen Bedrohung aufnehmen kann, da kein Messer im Spiel war. Wegen der Hunde könne sie nichts unternehmen.

    Quelle: ReachOut
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    24.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Stubenrauchstraße/ Springbornstraße wurden Sticker mit der Aufschrift "Rudower Spinne bleibt Schwarz-weiß-rot" geklebt.

    Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Propaganda der NPD in Johannisthal

    23.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Entlang des Sterndamms wurde gut ein Dutzend NPD-Aufkleber an Laternen und Haltestellen angebracht. Die Parolen lauten unter anderem "Organisierte Ausbeutung - Früher gab's Räuber nur im Wald", "Die Milliarden gehören dem Volk, nicht den Banken!", "Gute Heimreise" und "Kauft deutsche Produkte!".

    Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Propaganda in Wilmersdorf

    23.04.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Zwischen dem 21 und 24. April wurden auf die Sitzbank der Bushaltestelle des 249ers Richtung Roseneck am Heidelberger Platz 4 neonazistische Aufkleber geklebt und die Parole „NPD jetzt“ daneben geschmiert.
    Quelle: Infoportal CW
  • Extrem rechte Aufkleber in Johannisthal

    22.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Straßenbahnhaltestelle am Busbahnhof Schöneweide wurden 5 Aufkleber vom sogenannten Freien Netz und der NPD entdeckt, unter anderem mit der Aufschrift "Danke Schweiz - Minarettverbot auch hier!". Außerdem wird aufgefordert, sich gegen Antifaschisten zu wehren.

    Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuze in der Köpenicker Dammvorstadt

    22.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Platz des 23. April wurden auf dem Boden in der Parkanlage mehrere Hakenkreuze gesprüht. Am 23. April 1945 wurde Köpenick befreit, der Platz wurde nach diesem Datum benannt. Der Bund der Antifaschisten Köpenick e.V. hat für den 23. April eine Kundgebung anlässlich der Befreiung veranstaltet.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • Neonazistische Propaganda in Wilmersdorf

    20.04.2011 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am Abend des 20. April wurden auf der Sitzbank der Bushaltestelle des 249ers Richtung Roseneck am Heidelberger Platz mehrere neonazistische Aufkleber geklebt.
    Quelle: Infoportal CW
  • Hakenkreuze u.a. in der Köpenicker Dammvorstadt

    18.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Kurz vor 18 Uhr stellte ein Zeuge rund um ein Köpenicker Einkaufszentrum rechtsextreme Kürzel und Symbole des Nationalsozialismus fest. Alarmierte Polizeibeamte des Abschnitts 66 stellten an den Wänden der Unterführung der Bahntrasse auf einer Ausdehnung von etwa 20 Metern aufgebrachte Sigrunen und Hakenkreuze fest. Zusätzlich hatten die unbekannten Täter die Wände mit zahlreichen Buchstaben- und Zahlencodes der rechtsextremen Szene in schwarzer Farbe besprüht. Die Polizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.

    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • Massive extrem rechte Propaganda in Johannisthal

    18.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In Johannisthal wurden Dutzende NPD-Aufkleber entdeckt. Am Sterndamm und im Eisenhutweg wurden an Laternen und Bushaltestellen Aufkleber mit Parolen wie "Gute Heimreise", "Organisierte Ausbeutung... Früher gab's Räuber nur im Wald", "Die Milliarden gehören dem Volk! ...nicht den Banken!" und "Sozial geht nur national" geklebt. Weitere Aufkleber stammen vom Nationalen Widerstand und dem Freien Netz.

    Quelle: Jusos Treptow-Köpenick
  • Rassistische Pöbelei in Friedrichshain

    18.04.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    In der Landsberger Alle beschimpfte ein Mann eine Frau mit ihren zwei Kindern als "Z-Wort" und sagte, sie sollen sich verpissen. Danach rief er “Heil Hitler“ und zeigte dabei den Hitlergruß.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Antifeministischer Angriff in Kreuzberg

    17.04.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Gegen 2.30 Uhr wollten zwei Männer Einlass bei einer Frauenparty in einem Club in der Cuvrystraße erzwingen. Die 26- und 38-jährigen Männer beleidigten drei Frauen sexuell und eine 37-jährige Frau wurde verletzt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Neonazistische Veranstaltung in Friedrichshain

    17.04.2011 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Um 18:10 fand eine unangemeldete Versammlung von 17 der extrem rechten Szene zugehörigen Personen am Einkaufszentrum Rigaer Straße statt. Sie lehnten ein ca. 50 cm hohes Holzkreuz an die Wand und verteilten Flugblätter. Die alarmierte Polizei stellte die Personalien fest, beschlagnahmte das Kreuz und die Flugblätter und beendete die Aktion mit Erteilung von Platzverweisen gegen 18:30. Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungs- und Pressegesetz wurde eingeleitet.
    Quelle: Polizei Berlin
  • Rassistische Parolen in Plänterwald

    17.04.2011 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In einem Bushaltestellenwartehäuschen am S-Bahnhof Plänterwald wurden auf die Sitze die Parolen „Islam raus“, „Ausländer raus“ und „NPD jetzt“ geschrieben.

    Quelle: Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
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