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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Schmiererei am Mahnmal Lindenufer

    08.06.2025 Bezirk: Spandau

    Am Nachmittag wurde eine Schmiererei am Mahnmal für die ehemalige Synagoge und die Opfer der Shoah am Lindenufer entdeckt und zeitnah entfernt. Dabei wurden Teile des Denkmals unkenntlich gemacht.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1619
  • Schmiererei gegen Antifaschist*innen und extrem rechter Aufkleber in Karlshorst

    08.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einer Sitzbank am Spielplatz in der Fritz-Kortner-Straße wurde die Zahlenkombination "1161" entdeckt. Diese richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-Anti-Faschistische-Aktion".

    Zudem wurde ein Aufkleber eines bekannten Neonaziversandes mit dem Motiv "Freiheit für Deutschland" vor einer schwarz-weiß-roten Reichsfahne am Carlsgarten gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Anti-Schwarzes Online-Mobbing

    07.06.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es ereignete sich ein Vorfall von anti-Schwarzem Rassismus. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Each One Monitoring / EOTO
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    07.06.2025 Bezirk: Mitte

    Am Checkpoint Charlie fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden statt. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Ein Redner sprach von "600 Tagen Kindermord" in Gaza. Mit dem Vorwurf des "Kindermords" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Beleidigung gegen politische Gegner*innen in Pankow

    07.06.2025 Bezirk: Pankow

    In der Damerowstraße beleidigten zwei Männer eine Frau, weil sie ein T-Shirt mit der Aufschrift „Lauf gegen rechts 2024“ trug. Die Männer trugen Kleidung, die ihre extrem rechte Haltung offen zeigte.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Extrem rechter Aufkleber in Köpenick-Nord

    07.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Wongrowitzer Steig / Semliner Str. wurde ein extrem rechter Aufkleber, der unter anderem die Reichsfarben abbildete, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz in Charlottenburg

    07.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Campus der Technischen Universität (TU) in der Nähe des Mathematikgebäudes wurde eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Infostände mit rassistischen Inhalten im Bezirk Reinickendorf

    07.06.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Die "AfD" Reinickendorf führte an verschiedenen Stellen im Bezirk Reinickendorf Infostände durch, bei denen anlässlich des Pfingstfestes Schokoladenkäfer verteilt wurden. In der Nähe des S-Bahnhofs Frohnau, am Zabel-Krüger-Damm in Waidmannslust sowie am Kurt-Schumacher-Platz im Ortsteil Reinickendorf wurde die Frühjahresausgabe der "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. Die Inhalte der Aussage werden wie folgt bewertet: Darin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Infostand mit rassistischen Inhalten am Harald-Juhnke-Platz

    07.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem Harald-Juhnke-Platz veranstaltete die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand.

    Dort wurde die Frühjahresausgabe der AfD-Zeitung "Blauer Bote" verteilt. In der Frühjahresausgabe der Zeitung „Blauer Bote“ der AfD Berlin werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Dabei werden Migrant*innen verantwortlich gemacht für eine gestiegene Anzahl an sexualisierter Gewalt und sogenannte "Gruppenvergewaltigungen".

    Zudem trugen einzelne Standbetreuer*innen Buttons in den Farben der "Stolzflagge" an der Kleidung. Diese ist das Symbol der extrem rechten, nationalistischen "Stolzmonat"-Kampagne, die den Pride-Monat sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* verhöhnen und abwerten sollte.

    Quelle: Register CW
  • Rassistischer Aufkleber in Wedding

    07.06.2025 Bezirk: Mitte

    Am Nettelbeckplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rechte Sticker auf der Stralauer Halbinsel

    07.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die meldende Person entfernte zwei Sticker der rechten "Patriotischen Jugend" von einem Laternenmast an der Bootsbauerstraße Ecke Fischzug, die über einem Antifa-Sticker angebracht waren. Dabei wurde sie von einer weiblichen Person aus dem nebenliegenden Seniorenheim bepöbelt, die die Entfernung der Sticker nicht wollte. Zwei weitere Sticker "FCK ANTIFA" und "PRO AFD" wurden hoch hängend an einem Schild in der Friedrich-Junge-Straße Ecke Fischzug entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Mitte

    07.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An mehreren Stellen in der Rummelsburger Bucht (Medallionplatz, Paula-Fürst-Straße und an den Knabenhäusern) wurden extrem rechte Schmierereien in Form der Zahlenkombination „1161“ zum Teil in Kombination mit dem "EHL"-Schriftzug (="Einheit Lichtenberg") gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    In der Maximilianstraße im Weitlingkiez wurden mehrere Schmierereien mit der Aufschrift "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit der „1161“ auf Mülleimern, einem Verkehrsschild und einem Postkasten entdeckt.

    Außerdem wurde auf einer öffentlich zugänglichen Toilette in einem Supermarkt in der Weitlingstraße auf der Türe ein „EHL“-Schriftzug (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ entdeckt und gemeldet.

    In der Volkradstraße wurde auf einer Mauer eine Schmiererei mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Angriff von Neonazis nahe Ringcenter

    06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Frau wurde von einer Kleingruppe Neonazis gegen 21:50 Uhr nahe des Ringcenters angegriffen. Die Angreifer trugen schwarze, unauffällige Kleidung. Einer von ihnen hatte ein großes "Schwarze Sonne"- Tattoo auf dem Unterarm.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antiziganistischer Rassismus am Arbeitsplatz

    06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Mitarbeiterin wird von ihrer Vorgesetzten immer wieder mit antiziganistischen und eugenischen Äußerungen beleidigt. Weitere Informationen werden zum Schutz der Person nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt

    06.06.2025 Bezirk: Berlinweit
    Es fand eine diskriminierungsbedingte Kündigung einer behinderten Person statt. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, chronische Erkrankung
  • Bekannter Neonazi filmt antifaschistische Kundgebung am Roederplatz

    06.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Laut Augenzeugenberichten filmte ein bekannter Neonazi am Rande einer antifaschistischen Kundgebung am Roederplatz Teilnehmer*innen ab und stellte seinen Stream auf der Plattform "Youtube" in seinem Kanal online. Bereits in der Vergangenheit stellte der Aktivist Listen über politische Gegner*innen ins Netz.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    06.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Müggelschlößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Make Germany white again" (Macht Deutschland wieder weiß) entdeckt und entfernt.

    Im Strandschloßweg wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Weißensee

    06.06.2025 Bezirk: Pankow

    In der Feldtmannstraße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete. Ein weiterer Aufkleber titelte: "Für Verein und Vaterland".

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechte Schmierereien in Gesundbrunnen

    06.06.2025 Bezirk: Mitte

    An der Aussichtsplattform auf dem Bunker im Humboldthain wurden Schmierereien der "National Revolutionären Jugend (NRJ)" entdeckt. Die "NRJ" ist die Jugendorganisation der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    06.06.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Auf Laternenpfähle um den Oberhofer Platz herum wurden mehrere Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten den Slogan "Heimat.Freiheit.Tradition".

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Messenger
  • Extrem rechte Störung bei Demonstration

    06.06.2025 Bezirk: Mitte

    Fünf extrem rechte Medienaktivisten filmten eine antifaschistische Demonstration. Dabei fertigte mindestens einer der Aktivisten Portraitaufnahmen von Teilnehmer*innen an.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Neonazistischer Zahlencode in Gropiusstadt

    06.06.2025 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe der Wutzkyallee, zwischen dem Theodor-Loos-Weg und der Zittauer Straße, wurde auf einer Parkbank mehrfach der neonazistische Zahlencode "1161" (Anti-antifaschistische Aktion) gesichtet.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • NS-verherrlichender Aufkleber im Fennpfuhl

    06.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An der Tramhaltestelle in der Judith-Auer-Straße wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt, der einen Reichsadler und den Slogan "Deutschland, meine Heimat" vor schwarz-weiß-roter Reichsflagge zeigte.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Äußerungen in der M13

    06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 21:50 Uhr in Friedrichshain befand sich eine Gruppe Neonazis (zwei männlich, eine weiblich) in der M13 Richtung Prenzlauer Berg. Sie unterhielten sich u. a. laut darüber, dass sie eine Mauer mit Selbstschussanlagen um Deutschland bauen möchten, um Flüchtlinge daran zu hindern, ins Land zu kommen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Diskriminierung bei der Wohnungssuche

    06.06.2025 Bezirk: Neukölln

    Eine Familie wurde aus rassistischer Motivation bei der Wohnungssuche diskriminiert. Auf eine Bewerbung für eine Wohnung erhielt eine Person die Rückmeldung, dass der Vermieter weder an Rumänen noch an Araber vermieten wolle.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Propaganda in Wilhelmsruh

    06.06.2025 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Buchholzer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum" entdeckt und entfernt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Schmierereien gegen Antifaschist*innen in Lichtenberg-Mitte

    06.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    An mehreren Stellen in der Schlichtallee wurden extrem rechte Schmierereien mit der Aufschrift „EHL“ (“Einheit Lichtenberg“) in Kombination mit der „1161“ auf der Rückseite von Verkehrsschildern entdeckt. Auch vom Ostbloc bis zur Spitze Stralau über die Zillepromenade und den Uferweg, sowie in der Friedrich-Junge-Straße Ecke Alt-Stralau wurden von verschiedenen Menschen diverse "EHL"- und "1161"-Schriftzüge gemeldet.

    Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".

    Auch in der Münsterländerstraße Ecke Giselastaße wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift "EHL" (="Einheit Lichtenberg") in Kombination mit der „1161“ entdeckt. Weitere "EHL"- und "1161"-Schmierereien wurden von anderen Melder*innen u.a. in der Maximilianstraße, in der Nöldnerstraße, in der Lückstraße und in der Giselastraße Ecke Münsterlandstraße gesichtet.

    An der Bushaltestelle Rummelsburger Straße, Richtung Friedrichsfelde-Ost, wurde ein "Fck AfA"-Schriftzug entdeckt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • SS-Rune auf Plakat in der Rigaer Straße

    06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Kulturplakat der "Retrospektive: 25 Jahre laborgras" wurde auf den Kopf einer abgebildeten Person eine "SS"-Rune in roter Farbe geschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Strukturelle Benachteiligung in einer Kita

    06.06.2025 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Aus rassistisch-antiziganistischer Motivation heraus kam es zu einer strukturellen Benachteiligung in einer Kita. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Antimuslimische Pöbelei am S-Bahnhof Landsberger Allee

    05.06.2025 Bezirk: Lichtenberg

    Ein Mann im mittleren Alter pöbelte am S-Bahnhof Landsberger Allee laut Augenzeug*in zwei migrantisch wahrgenommene Frauen mit Kinderwagen mit der Aussage "Aus dem Weg, ihr Kopftücher!" antimuslimisch-rassistisch an.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antisemitische Propaganda in Marzahn

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Im Tunnel des S-Bahnhofs Springpfuhl wurde der Schriftzug „Jude verrecke“, zwei Sigrunen („SS“) und ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitischer Angriff in Charlottenburg

    05.06.2025 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf einer Kundgebung in Charlottenburg wurde eine Gegendemonstrantin, die sich gegen Antisemitismus einsetzte, angerempelt, bespuckt und beleidigt.
    Der Angriff kann als antisemitisch eingeordnet werden, da er gezielt auf eine einzelne Person abzielte, die sich öffentlich gegen Antisemitismus positioniert.

    Quelle: YouTube Kanal WELTVideoTV vom 05.07.2025
  • Antisemitische Sticker und Schmierereien in Dahlem

    05.06.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einer Hochschule in Dahlem wurde eine Schmiererei auf einem Plakat entdeckt, welches eine Veranstaltung zum Thema Zionismus ankündigte. Unter das Wort „Zionismus“ wurde das Wort „tötet“ geschrieben. Die Bezeichnung "Zionisten" wird häufig als Code für Jüdinnen*Juden verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll. Auf dem Plakat klebte außerdem ein Sticker, der zum Boycott Israels aufruft.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Antisemitismus auf Kundgebung in Mitte

    05.06.2025 Bezirk: Mitte

    Vor dem Auswärtigen Amt am Werderschen Markt hielten etwa 50 Personen eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Teilnehmenden riefen die Parole "Israel Kindermörder". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch die das Existenzrecht Israels negierende Parole "there is only one state Palestine 48" wurde gerufen.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Brief mit antimuslimischem, rassistischem Inhalt in Lichterfelde

    05.06.2025 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    Eine soziale Einrichtung erhielt einen Brief mit antimuslimischen und allgemein rassistischen Inhalten. Die Seiten des Briefs waren teilweise mit Ausschnitten extrem rechter Sticker beklebt. Die Sticker stammten aus einem extrem rechten Versandhandel. Die Einrichtung erhält seit 2023 in unregelmäßigen Abständen ähnliche Briefe. Um die Mitarbeiter*innen und Besucher*innen der Einrichtung zu schützen, wurde dieser Vorfall teilweise anonymisiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung per E-Mail
  • „Der III. Weg“-Aufkleber in Hellersdorf-Süd

    05.06.2025 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Am und um den U-Bahnhof Kienberg wurden diverse Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Sie enthielten queerfeindliche und rassistische Slogans und wurden alle entfernt. In der Neuen Grottkauer Straße und Edkar-André-Straße wurden weitere neonzaistische Aufkleber entdeckt und entfernt, u.a. ein Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit für […]“ von „Der III. Weg“. Gemeint ist hier ein Mann, der in Österreich wegen nationalsozialistischer Aussagen verurteilt wurde.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf / Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber im Allendeviertel

    05.06.2025 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Müggelschlößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber, der auch die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.

    In der Alfred-Randt-Str. wurden insgesamt acht extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen Antifaschist*innen und queere Menschen und waren rassistisch motiviert und enthielten die Forderung nach einer sog. "Remigration".

    Quelle: BENN Allende-Viertel
  • Extrem rechte Bedrohungen in Pankow

    05.06.2025 Bezirk: Pankow

    In einem Imbiss in Pankow kam es zu rassistischen Beleidigungen und Pöbeleien gegen einen Mitarbeiter sowie zu Drohungen gegen Gäste, die als politische Gegner*innen wahrgenommen wurden.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
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