Rassistischer Schriftzug in Alt-Hohenschönhausen
In der Schalkauer Straße in Alt-Hohenschönhausen wurde ein rassistisches Graffitti in Form von gegen Migrant*innen gerichteten Parolen gemeldet.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Schalkauer Straße in Alt-Hohenschönhausen wurde ein rassistisches Graffitti in Form von gegen Migrant*innen gerichteten Parolen gemeldet.
In der Schulzestraße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "We Hate Antifa" entdeckt und entfernt.
Ein Davidstern-Graffiti an einer Wand wurde mit roter Farbe übermalt, was den Eindruck von herablaufendem Blut erweckt. Über dem Stern steht eine Referenz auf „Gaza“.
In einem Hauseingang in der Krüllsstr. wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
Auf dem Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof fand eine pro-palästinensische Kundgebung mit etwa 50 Teilnehmenden statt. Es wurde ein Transparent mit der Aufschrift "One genocide does not justify another" gezeigt. Damit wird die Shoah mit dem aktuellen Krieg in Gaza verglichen und relativiert. Teilnehmenden riefen die Parole "Israel Kindermörder". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Auch die das Existenzrecht Israels negierende Parole "There is only one state Palestine 48" wurde gerufen.
Auf den Sitzen der Bushaltestelle "Zehlendorf Eiche", an der die Linie N12 hält, wurden Schmierereien entdeckt, die sich gegen den Islam richteten. In gleicher Schrift und Farbe stand daneben ein "AfD"-Schriftzug.
Im Allendeviertel wurden insgesamt elf extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Salvador-Allende-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber, der auch die Reichsfarben enthielt, entdeckt und entfernt.
Im Müggelschlößchenweg wurden vier Aufkleber entdeckt und entfernt. Davon richteten sich zwei gegen Antifaschist*innen und riefen zu Gewalt auf, die anderen beiden enthielten die Reichsfarben.
In der Alfred-Randt-Str. wurden sechs Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei der Aufkleber richteten sich gegen Antifaschist*innen und riefen zu Gewalt auf, die anderen vier riefen das "Deutsche Reichsgebiet" aus und enthielten die Reichsfarben.
In der Kaulsdorfer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle S-Bahnhof Köpenick in der Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
In der Hoernlestr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Am Brandenburger Tor im Ortsteil Mitte wurden zwei Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Ecke von Baseler - und Holländerstraße im Ortsteil Reinickendorf wurde ein extrem rechter Aufkleber bemerkt und entfernt, der sich gegen Antifaschismus richtete.
In Spandau ereignete sich ein queerfeindlicher Vorfall. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Angaben gemacht.
Auf der Hilde-Archenhold-Brücke wurden ca. 50 Schriftzüge entdeckt und entfernt. Darunter waren die Schriftzüge: "Sieg Heil", "NSDAP", "AfD", "1161" und "Remigration".
An der Ecke Boxhagener Straße / Kreutzigerstraße wurde eine Anwohnerin von drei Jugendlichen mit den Worten "Gibt's hier nur noch Zecken!" angepöbelt.
Auf der Straße des 17. Juni und im Tiergarten wurden extrem rechte und rassistische Aufkleber, Schmierereien und ein Plakat entdeckt. Neben einem Werbeplakat für das extrem rechte "Compact"-Magazin wurden eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei, eine rassistische Schmiererei mit der Aufschrift "Palinazis raus", ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel und ein Aufkleber des verschwörungsideologischen TV-Senders "AUF1" entdeckt.
In der Amsterdamer Straße in Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration schafft Wohnraum" entdeckt und entfernt.
Im Mayschweg wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen und ein weiterer Aufkleber des neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
In der Heinsestraße in Hermsdorf wurde an einem Stromkasten eine Schmiererei bemerkt, die eine Person rassistisch beleidigte. Dabei wurde ein Wort verwendet, dass Schwarze Personen abwertet. Daneben wurden "SS-Runen" geschrieben.
Am Bahnhof Ostkreuz, Ausgang Wasserturm, wurde eine Sticker der "JN" mit der Aufschrift "Freiheitskämpfer" entfernt.
Auf einer Telefonzelle am Münsterlandplatz Ecke Weitlingstraße wurde ein „1161“- Schriftzug gemeldet. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
Es wurde ein "EHL" (="Einheit Lichtenberg")-Schriftzug in Kombination mit der "1161" auf dem Backwarenhaus auf dem S-Bahnhof Nöldnerplatz entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion".
An einem Tor in der Müggelheimer Str. wurde der Schriftzug "Der III. Weg" entdeckt.
An der Ecke Müggelheimer Str. / Wendenschloßstr. wurde ein Aufkleber, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief, entdeckt und entfernt.
Eine kopftuchtragende Frau wird an ihrem Arbeitsplatz antimuslimisch rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
Vor dem Auswärtigen Amt hielten etwa 100 Personen eine pro-palästinensische Kundgebung ab. Teilnehmenden riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Ein Redner sprach in seinem Wortbeitrag von der "zionist entity" (zionistischen Entität) statt von Israel.
Eine Person berichtete, sie sei im Bezirk Mitte von einer anderen Person antiziganistisch beleidigt worden.
Eine Frau berichtete, sie sei im Bezirk Mitte von einer anderen Person antiziganistisch beleidigt worden.
Es fand eine antiziganistischer Vorfall im Bezirk Pankow statt. Zum Schutz der betroffenen Person wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht und das Datum anonymisiert.
In der Straße Alter Markt wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In der Hasselwerderstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
In einem Gebäude der Humboldt-Universität in der Rudower Chaussee wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zum Mord an politischen Gegner*innen der extremen Rechten aufrief.
Auf eine Beschwerde bei einer Fernsehredaktion über antiziganistische Inhalte, u. a. der Benutzung einer rassitischen Fremdbezeichnung, wird die Beschwerde mit der Abwehr der Redaktion, keine antiziganistischen Inhalte gesendet zu haben, abgelehnt.
Solche Aussagen relativieren bzw. leugnen Antiziganismus allgemein und es zeigte eine ablehnende Haltung gegenüber Gebiets-Expert*innen.
In der Hellersdorfer Promenade Ecke Quedlingburger Straße wurde eine große „1161"-Schmiererei über einem Wandbild an einer alten Werbetafel angebracht. Zudem wurde der Brunnen in der Hellersdorfer Promenade mit „1161“ beschrieben. In der Kastanienallee wurden 16 extrem rechte Aufkleber entfernt, zum Teil von den "JN". Auf dem Theaterplatz und in der Wurzener Straße wurde je ein Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt, welche den Slogan „Härtere Strafen für Kinderschänder“ trugen. In der Hellersdorfer Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Onlinehandel, der ein Antifa-Verbot fordert, entdeckt und entfernt. Zudem wurde am Zaun des Fußballplatzes in der Nähe des Cottbusser Platzes eine „1161"-Schmiererei (Anti-Antifa) entdeckt.