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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechter Aufkleber in Gropiusstadt

    15.06.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Nähe des U-Bahnhofs Zwickauer Damm in Gropiusstadt wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Darauf wurde "Antifa verbieten!" gefordert.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Neonazistischer Zahlencode in Charlottenburg

    15.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im U-Bahnhof Wilmersdorferstraße wurde der neonazistischte Zahlencode "8814" entdeckt. Der Zahlencode ist die Verbindung der extrem rechten Zahlencodes „14“ für das rassistische Bekenntnis der „Fourteen Words“ und „88“ als Code für „Heil Hitler“.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Hakenkreuz in der Friedrichstraße

    14.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauswand in der Friedrichstraße Ecke Hedemannstraße wurde der Spruch "BIG UP HAMAS" (Respekt für die Hamas) angebracht. Das S war als Hakenkreuz dargestellt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Pöbelei gegen politische Gegner*in in Wilmersdorf

    14.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Nachdem eine Person an der Bushaltestelle "Volkspark Wilmersdorf" nicht in Fußball-Fangesänge für das deutsche Team einstimmte, wurde die Person entmenschlichend als "Zecke" und "links-versifft" beleidigt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Propaganda gegen politische Gegenerschaft

    13.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein extrem rechter Youtuber streamte live die Demonstration „Gegen die digitale Aufrüstung der Polizei! Keine biometrische Massenüberwachung und KI-Fahndung durch Palantir & Co“, die um 14 Uhr an der Warschauer Straße zum Oranienplatz startete. Immer wieder wurde vom Streamer die friedliche Demo potentiell gewaltvoll dargestellt und Eskalationen heraufbeschworen. Zudem wurde ebenfalls nicht wahrheitsgemäß behauptet, dass nur unter Polizeischutz gefilmt werden konnte. Scheinbar als Reaktion auf eine Unterhaltung von Viewern im Chat, wurde der Stolzmonat kurz positiv thematisiert. Dabei handelt sich um eine bundesweite LGBTIQ*-feindliche extrem rechte Kampagne.

    Quelle: Youtube
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    12.06.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße an Ecke Spandauer Damm in Charlottenburg wurde ein neonazistischer Aufkleber des Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW
  • Hakenkreuz im Wriezener Park

    12.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Angebracht war ein Sticker mit der Aufschrift "Antisemitismus ohne mich" und zwei Hände, die sich schützend um einen Davidstern legen. Über den Davidstern wurde ein Hakenkreuz eingeritzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Neurechter Sticker u.a. in Oberschöneweide

    12.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kottmeierstraße in Oberschöneweide wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der für die neurechte Wochenzeitung "Junge Freiheit" warb.

    Die Zeitung gilt als zentrale Publikation und Sprachrohr der Neuen Rechten und vertritt unter dem Deckmantel des Konservatismus auch nationalistische, antidemokratische und völkische Positionen.

    Ebenfalls in der Kottmeierstr. wurden zwei Aufkleber der "Patriotischen Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Antisemitischer Vorfall in Friedenau

    11.06.2026 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    Am Breslauer Platz wurden auf Stickern, auf denen ursprünglich „Berlin gegen Antisemitismus“ stand, der Davidstern und das Wort „Antisemitismus“ durchgestrichen.

    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    11.06.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Brüsseler Straße / Lütticher Straße wurde ein Aufkleber einer fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    11.06.2026 Bezirk: Mitte

    In der Müllerstraße Ecke Gerichtsstraße wurde ein Aufkleber, der gegen die Antifa gerichtet war, und ein Aufkleber der extrem rechten "Patriotischen Aktion" entdeckt und entfernt. Außerdem wurde in der nah gelegenen Wildenowstraße ein Aufkleber einer fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation entdeckt und entfernt. Die Organisation verbreitet LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus.

    Quelle: Bürger*innenmeldungen
  • LGBTIQ*-feindliche und rassistische Aufkleber in Lichtenberg-Nord

    11.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Judith-Auer-Straße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Kampagne "Stolzmonat" entdeckt und entfernt.

    In der Gudrunstraße Ecke Hagenstraße bzw. Frankfurter Allee wurden drei rassistische Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entfernt. Auf Deutsch und Arabisch wurden arabisch gelesene Menschen als "Gruppenvergewaltiger" kriminalisiert und stigmatisiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antisemitische Propaganda in der Admiralstraße

    10.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Admiralstraße wurde ein Sticker von einem Parkscheinautomaten entfernt. Darauf stand "EAT ZIONISTS, NOT ANIMALS, FREE PALASTINE" (Esst Zionisten, keine Tiere – Freiheit für Palästina).

    Auf dem Grünstreifen in der Grimmstaße wurden zudem mehrere Sticker mit dem Schriftzug "FROM THE RIVER TO THE SEA, PALESTINE WILL BE FREE." entfernt, die Admiralskulptur in der Admiralstraße wurde mit einem Hamas-Dreieck beschmiert und an einer Hauswand im Graefekiez wurde die Parole "FREE GAZA! ist das neue Heil Hitler!" angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Sticker in der Prinzenstraße entfernt

    10.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Prinzenstraße / Wassertorstraße wurde ein antisemitischer Sticker entfernt. Abgebildet waren drei stilisierte Gleitschirmspringer in den Farben blau, rot und grün, dazu der Slogan: "CON LA RESISTENZA DAL 1948" (mit dem Widerstand von 1948).
    Der Sticker nimmt Bezug auf den auf den Angriff auf Israel und den Gleitschirmeinsatz der Hamaskämpfer am 7. Oktober 2023 und wendet sich zudem gegen das Existenzrecht des Staates Israel.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    10.06.2026 Bezirk: Mitte

    In der Heinrich-Heine-Straße wurden Teile einer Baustelle in den Farben der Reichsfahne schwarz-weiß-rot beschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Friedrichshagen

    10.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Drachholzstraße wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Der Aufkleber bildete u.a. einen Wehrmachtssoldaten ab.

    Zusätzlich klebte an der Stelle ein Aufkleber der "AfD" mit der Aufschrift "Alice für Deutschland", die an eine verbotene SA-Parole erinnert.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Oberschöneweide

    10.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Tabbertstraße und in der Helmholtzstraße in Oberschöneweide wurden mehrere extrem rechte Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    In der Nalepastraße und an der Ecke Helmholtzstraße wurden zusätzlich zwei rassistische Aufkleber entdeckt, die sich mit der Forderung nach "Remigration" und der Aufschrift "Refugees not welcome" gegen Geflüchtete richteten.

    An der Kreuzung Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz-Schmiererei an Schule in Alt-Lichtenberg

    10.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einem Tor zu einer Schule in Alt-Lichtenberg wurde eine NS-verherrlichende Hakenkreuz-Schmiererei in lila Farbe gemeldet und unkenntlich gemacht.

    An der Brücke im Fennpfuhl-Park wurde zudem ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" mit dem rassistischen Slogan "Defend Europe“ entdeckt.

    An einem Schild beim Eingang zum Fennpfuhlpark wurde bei der dortigen Kirche ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Er stammte aus einem neonazistischen Onlinehandel. Auf dem Motiv stand die Parole "Heimat schützen - Familie, Volk, Identität".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Hakenkreuz-Schmiererei und Neonaziaufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    10.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Simon-Bolivar-Straße Ecke Goeckestraße wurde auf einer Mauer in der dortigen Unterführung eine Hakenkreuz-Schmiererei und immer wiederkehrende "1161"-Neonazicodes gemeldet.

    In der Straße 142 Ecke Privatstraße 9 wurde ein Aufkleber des Neonazikampfsportevents "Kampf der Nibelungen" entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "In der Tat frei". Der "Kampf der Nibelungen" (KdN), ehemals auch "Ring der Nibelungen", ist bzw. war die größte Kampfsport-Veranstaltung der neonazistischen Szene Deutschlands beziehungsweise Europas. Sie fand seit 2013 jährlich statt. Nach einem behördlichen Verbot fanden 2019, 2020 und 2021 Ersatzveranstaltungen statt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Propaganda in Wedding

    10.06.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Triftstraße / Wildenowstraße wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    10.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Ersatzhaltestelle in der Zingster Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit der Aufschrift "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte und rassistischer Aufkleber und Schriftzug gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide

    09.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Vor einer Schule in der Nalepastraße wurde auf einem Straßenschild ein Schriftzug gegen Antifaschist*innen entdeckt.

    In der Nalepastraße wurden zusätzlich mehrere extrem rechte Sticker mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" und ein rassistischer mit der Aufschrift "Sommer, Sonne, Remigration" entdeckt und entfernt.

    In der Fritz-Kirsch-Zeile wurde ebenfalls ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz-Schmierereien in Wartenberg

    09.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurden an der Kreuzung Schälingsweg Ecke Pappelweg NS-verherrlichende Schmierereien in Form von zwei auf dem Boden aufgemalten Hakenkreuzen vor einer Parkbank entdeckt. Zudem stand daneben auch noch eine als rassistisch und sexistisch wahrzunehmende Beschimpfung, die gegen zwei namentlich benannte Personen gerichtet war.

    An der Haltestelle Dorfstraße Ecke Lindenberger Straße stadteinwärts in Wartenberg wurde zudem ein in einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge komplett besprühter Postkasten der Deutsche Post gemeldet. Darauf befand sich außerdem ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit einem rassistischen, antimuslimischen Motiv ("Wir müssen leider draußen bleiben").

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindlicher, extrem rechter Aufkleber in Altstadt Spandau

    09.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Carl-Schurz-Straße wurde ein Aufkleber der "Jungen Nationalisten" mit der Aufschrift: "AUS ANNE WIRD FRANK, DAS IST DOCH KRANK! Gegen den Genderwahnsinn!" entdeckt. Die "Jungen Nationalisten" siind die Jugendorganisation der Neonazi-Partei "Die Heimat", ehemalige „NPD“. Auf dem Aufkleber wird Trans* sein als "krank" bezeichnet. Zudem zeigt der Aufkleber eine heteronormative Kleinfamilie, die sich vor einem Regenbogen "schützt". Außerdem trägt der Aufkleber, wegen der Anspielung auf Anne Frank, eine antisemitische Bedeutung.

    Quelle: Register Spandau
  • Nazi-Schriftzug im Weitlingkiez

    09.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rupprechtstraße Ecke Giselastraße wurde der Schriftzug "Nazi" festgestellt und gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber im Umfeld einer JFE in Alt-Hohenschönhausen

    09.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Gegenüber einer Jugendfreizeiteinrichtung am Malchower Wefg wurden zwei Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf einem Motiv war die rassistische Parole "Ku Klux Klan - White power - Section germany" abgebildet. Auf dem anderen Motiv wurde mit dem Slogan "Ganz Deutschland hasst die Antifa" gegen Antifaschist*innen gehetzt.

    Quelle: Lichtenberger Register, JFE
  • Runenschmiererei am Mehringdamm

    09.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An Mehringdamm, gegenüber dem Finanzamt, wurde eine Runenschmiererei angebracht. Dabei handelte es sich um türkische Orchon-Runen "𐱅𐰇𐰼𐰰" (in lateinischer Schrift: "Türk"). Diese Symbolik wird überwiegend von türkischen Faschisten, den "Grauen Wölfen", verwendet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wiederholt Antisemtische Sticker am Planufer

    09.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Planufer, gegenüber der Synagoge am Fraenkelufer, wurden wiederholt zwei Sticker entfernt, auf denen stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und unten drunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Zudem befand sich im Außenbereich eines Lokals in der Grimmstraße an mehreren Stellen antisemitische Propagnada. Angebracht wurde: "FCK ZIOS" (Fuck Zionisten) und "FCK ISR" (Fuck Israel), die in FOR ZIOS und FOR ISR verändert wurden. Außerdem wurden zwei angebrachte gelbe Schleifen, die für die Solidarität mit der von den Hamas verschleppten Geiseln stehen, mit einem großen roten Kreuz durchgestrichen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-Antifa-Schmiererei in Gesundbrunnen

    08.06.2026 Bezirk: Mitte

    An einem Parkplatz beim U-Bahnhof Osloer Straße wurde eine Schmiererei mit dem von extremen Rechten gegen die Antifa gerichteten Code "1161" entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Mitte

    08.06.2026 Bezirk: Mitte

    Auf dem Pariser Platz wurde ein gegen politische Gegner*innen der extremen rechten gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber enthielt auch LGBTIQ*-feindliche Inhalte sowie ein Keltenkreuz und stammt aus der Fanszene eines polnischen Fußballclubs.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte und gegen Antifaschist*innen gerichtete Sticker in Oberschöneweide

    08.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kleingartenkolonie Grüne Aue und in der Rummelsburger Straße Ecke Edisonstraße wurden mehrere extrem rechte Sticker mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    In der Wilhelminenhofstraße auf Höhe des MaHalla wurde außerdem ein Sticker entdeckt und entfernt, der sich gegen Antifaschist*innen richtete.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuze und Neonazicodes vor Schule im Sewanviertel

    08.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Direkt vor dem Eingang einer Schule in der Dolgenseestraße wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei und die neonazistischen Zahlencodes "88" und "1488" gemeldet. Die Schule wurde informiert und eine Entfernung angekündigt.

    Quelle: Berliner Register
  • NS-Relativierung auf Kundgebung in Wedding

    08.06.2026 Bezirk: Mitte

    Vor dem Gebäude des Robert-Koch-Instituts am Nordufer in Wedding hielten etwa 10 Personen aus der verschwörungsideologischen Szene eine Kundgebung ab. Die Mahnwache forderte die "Aufarbeitung" der Corona-Pandemie. Dabei wurde ein Bild eines NS-Verbrechers, das während der Nürnberger Ärtzteprozesse aufgenommen wurde, gezeigt.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Rassistische Pöbelei in Mitte

    08.06.2026 Bezirk: Mitte

    Am Bahnhof Friedrichstraße pöbelte ein betrunkener Mann Passant*innen mit rassistischen Bemerkungen und Schreiereien an.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    07.06.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Kleingartenkolonie Grüne Aue und in der Tabbertstraße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    In der Kleingartenanlage wurde zusätzlich ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete. Dieser war zusätzlich queerfeindlich und verwendete den entmenschlichenden Ausdruck "Zecke" für politische Gegner*innen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonaziaufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    07.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Haltestelle Hohenschönhauser Tor wurden insgesamt fünf neonazistische Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt bzw. unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Propaganda gegen poltische Gegner*innen von extrem rechten Youtube-Streamer in der Kreutzigerstraße

    07.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Anschluss an das Straßenfest in der Kreutzigerstraße hielt sich gegen 0:50 Uhr ein extrem rechter Streamer auf, der live auf Youtube streamte. Er filmte einen Polizeieinsatz am Druchgang zur Frankfurter Allee und nutzte die Gelegenheit, dazukommende Gäste des Festes, die sich auf den Heimweg begeben wollten, mehrmals abzufilmen. Der Streamer äußerte sich in seinem Kanal postitiv gegenüber dem brutalen Vorgehen durch die Polizei und veröffentlichte zudem extrem rechte Narrative, wie z. B. "Anfifas sind die größten Faschisten in der heutigen Zeit". Er verbreitete zudem die Behauptung, dass es sich bei den Gästen um Antifas gehandelt hätte und er hätte sich nur unter Polizeischutz entfernen können.

    Das grundlose, massive und überzogene Vorgehen der Polizei gegen Gäste, die das Fest verlassen wollten, führte zudem im Nachgang zu Veröffentlichungen in der Tagespresse und auch Bezirkspolitiker*innen schalteten sich ein. Die von massiver Polizeigewalt betroffenen Festbesuchenden haben sich zusammengeschlossen und fordern eine lückenlose Aufklärung des Polizeieinsatzes, der auch zur Behandlung im Innenaussschuss des Abgeordnetenhauses vorgesehen wurde.

    Quelle: Youtube
  • Rassistische Pöbelei und Bedrohung durch junge Neonazis in Lichtenberg-Mitte

    07.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Eine Gruppe von fünf Jugendlichen aus dem extrem rechten Spektrum hielt sich in der Nöldnerstraße auf. Als ein Lieferando-Fahrer vorbeifuhr, kommentierten sie dies lautstark mit rassistischen Sprüchen wie „Warum fliegt der denn nicht auf einem Teppich“ und „Was will der hier“. Als eine Zeugin ein Foto der Gruppe machte, bemerkten dies die jungen Neonazis und gingen bedrohlich auf sie zu. Die Betroffene flüchtete in ein Haus und brachte sich in Sicherheit.

    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Rassistische Propaganda in Gesundbrunnen

    07.06.2026 Bezirk: Mitte

    In der Wiesenstraße Ecke Reinickendorfer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    07.06.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rostocker Straße wurde an einem Kiosk ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war der rassistische Slogan "Remigration Airlines - Für die Gäste nur das Beste!" zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Schmiererei in der Jahnstraße

    07.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine in der Jahnstraße angebrachte Parole "FRIEDEN FÜR KURDISTAN" wurde so verändert, dass dort "FUCK KURDIS" stand. Dabei handelt es sich um antikurdischen Rassismus.

    Quelle: Berliner Register
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