Extrem rechte Propaganda in Wedding
Am Leopoldplatz wurde ein Aufkleber einer rechskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Am Leopoldplatz wurde ein Aufkleber einer rechskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.
An einer Kita in der Südostallee wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In einem Pavillion in der Straße Breiter Weg wurde der Schriftzug "NSDAP" entdeckt und entfernt.
Am Hegelplatz wurde ein den Nationalsozialismus relativierender antimuslimisch-rassistischer Aufkleber mit Nahostbezug entdeckt und entfernt.
In der Guineastraße und der Seestraße wurden zwei "Remigration" fordernde rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle in der Körtingstraße in Mariendorf wurden zwei Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Sticker trugen die Aufschrift „Schweigen heißt zustimmen. Es ist dein Land! Hol es dir zurück!“. Dieser Text ist eine direkte Folge der rassistischen Behauptung, der Nationalstaat gerate unter die Kontrolle einer fremden Macht oder von „Ausländern“, was als größte Bedrohung dargestellt wird und daher als rassistisch interpretiert werden kann.
In der Schulzendorfer Str. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein Piktogramm einer heteronormativen Kleinfamilie, die sich mit einem Regenschirm vor einer Pride Flag "schützt".
An der Baustelle am Lichterfelder Ring in Marienfelde wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt: ein Sticker der „Patriotischen Bewegung“ und ein weiterer mit der Aufschrift „Islamisierung? Nein danke“.
Am Weigandufer in Nord-Neukölln wurde der neonazistische Zahlencode „88" gesprüht. Der Zahlencode „88“ steht für „Heil Hitler“, da H der achte Buchstabe des Alphabets ist.
Auf der Brücke Neue Späthstraße wurde der Schriftzug "Alle Muslime Raus" entdeckt. Außerdem wurde dort der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Schmiererei wurde inzwischen entfernt.
Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Wendenschloßstr. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
An einem Supermarkt in der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Überklebt du Zecke" entdeckt und entfernt. Dieser bildete zusätzlich eine durchgestrichene Pridefahne ab.
An der Kreuzung Mayschweg/ Lobitzweg wurden an einem Straßenschild ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
An einem Steinsockel in der Richerstr. wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
Beim U-Bahnhof Unter den Linden wurde ein "Remigration" fordernder rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Müllerstraße wurde ein "Remigration" fordernder rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
An einem Sightseeing-Schild an der Jannowitzbrücke in Mitte wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ entdeckt und entfernt.
An der Rolltreppe des S-Bahnhofs Adlershof wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt.
In den Straßen rund um das Gerhart-Hauptmann-Gymnasium wurden insgesamt 11 Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Die Hälfte der Aufkleber enthielt einen Gewaltaufruf. Sie stammten alle aus einem neonazistischen Onlinehandel.
An der Kreuzung Kaulsdorfer Str./ Birnbaumerstr. wurde an einer Baustellenabsperrung ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Großbeerenstraße / Daimlerstraße in Marienfelde wurde extrem rechte Propaganda festgestellt. Darunter befanden sich:
- ein Hakenkreuz
- zwei Sticker des „III. Wegs“
- drei weitere Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel mit rassistischen und gegen den politischen Gegner gerichteten Inhalten
An der Haltestelle der Buslinie 181 Richtung Britz am U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurden zwei Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Die Aufschrift „Schweigen heißt zustimmen. Es ist Dein Land! Hol es dir zurück!“ ist eine direkte Folge der rassistischen Behauptung, der Nationalstaat gerate unter die Kontrolle einer fremden Macht oder von „Ausländern“, was als größte Bedrohung dargestellt wird und daher als rassistisch interpretiert werden kann.
In der Unterführung am S-Bahnhof Wartenberg wurde eine große Hakenkreuz-Schmiererei und der Neonazi-Zahlencode "1161" gemeldet. Beides wurde in silberner Farbe gesprüht.
Die Sticker mit verschiedenen Motiven hatten alle rassistische Inhalte, u. a. "Illegale in die Heimat schicken" oder "Abschieben schafft Wohnraum".
Letzterer ist Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.
Im Innenhof eines Wohnblocks in der Genslerstraße wurden die Neonazi-Zahlencodes "1488" und "1161" in blauer Farbe entdeckt. Zudem ein Schriftzug der "Deutschen Jugend Voran" ("DJV"). Neben der "1488" stand zudem ebenfalls in blauer Farbe „Околофутбола“ (Okolofutbola): Ein bekannter Begriff im russischsprachigen Raum, der sich auf die Hooligan- und Ultra-Szene rund um den Fußball bezieht.
Auf einem Innenhof in der Leuenberger straße wurde ebenfalls eine gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete Parole in blauer Farbe gefunden und unkenntlich gemacht. Dort stand "Dumm, dümmer, 161, die Linken".
Auf einem Spielplatz an der Wuhle auf Höhe des Cardinalplatz wurde en einem Spielgerät der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
Am U-Bahnhof Magdalenenstraße wurden zwei Wolfsangeln gefunden. Einmal in der Farbkombination weiß/pink und einmal in der Farbkombination schwarz/weiß. Auch am Loeperplatz wurde eine Wolfsangel gefunden - hier in blauer Farbe.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Die Schmierereien reihen sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
Eine Schwarze und an ihrer Davidssternhalskette erkennbar jüdische Frau wurde an der U-Bahn-Station Rosenthaler Platz fälschlicherweise von BVG-Kontrolleur*innen beschuldigt, keinen gültigen Fahrschein zu haben. In der Auseinandersetzung darüber herrschte sie eine Kontrolleurin in aggressivem Ton an, dass dies Deutschland sei und sie dorthin zurückgehen solle, wo sie herkomme. Als die Betroffene antwortete, aufgrund ihrer jüdischen Abstammung sei sie Deutsche, sagte die Kontrolleurin zu ihrer Kollegin: „Diese Leute sind ekelhaft.“
In der Buchberger Straße Ecke Coppistraße und auf dem Spielplatz in der Nöldnerstraße wurden zwei Aufkleber gefunden und entfernt, welche jeweils das Existenzsrecht Israels leugneten.
In der Sewanstraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Darauf stand die rassistische Parole "White lives matter".
Am U-Bahnhof Friedrichsfelde wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Hier wurde linker Müll überklebt" in Kombination mit einem Wehrmachtssoldaten und Werbung für den Versand festgestellt und entfernt.
In der Margaretenstraße wurde eine Wolfsangel in gelber Farbe auf einer Hauswand gemeldet und an der Außenwand des S-Bahnhofs Rummelsburg eine Wolfsangel in weißer Farbe.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
An einem Straßenschild in der Hoernlestr. wurde ein selbstgemachter Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
Auf der Falkenberger Chaussee wurde erneut ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Deutsch bleiben, statt Mainstream!". Im Hintergrund war eine durchgestrichene und zerbröckelnde Regenbogenfahne zu sehen. Zudem wurde die Internetseite der Partei beworben.
Erneut wurden mehrere Wolfsangeln in Lichtenberg-Nord gemeldet. Dieses Mal in der Möllendorffstraße in schwarzer Farbe auf einer Hauswand und einem Stromkasten, in der Bornitzstraße in blauer Farbe und schwarz umrandet auf einem Stromkasten, in der Josef-Orlopp-Straße in weißer Farbe und braun umrandet auf einer Wand, in der Paul-Zobel-Straße in weißer Farbe auf einem Zaun und in der Parkaue im Stadtpark Lichtenberg in weißer Farbe mit schwarzer Umrandung.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
In der Storkower Straße Ecke Rudolf-Seiffert-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der Parole "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist Dein Land! Hol es Dir zurück!" und Werbung für den Versand gefunden und entfernt.
In Gropiusstadt, rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee, wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Darunter war auch ein Aufkleber mit dem NS-verharmlosenden Slogan: „Wer heute der Antifa applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert“ in mehrfacher Ausführung.
In einer S-Bahn im Ortsteil Gesundbrunnen hatte ein Fahrgast einen "Anti-Antifa Sticker" an seinem Handy und telefonierte laut über ein Treffen mit der extrem rechten Identitären Bewegung. Als ihn ein weiterer Fahrgast etwas fragte, antwortete er diesem in aggressivem Ton, man "solle ihn abschieben". Als weitere Fahrgäste mit Zivilcourage einschritten, dass so ein Tonfall nicht gehe, antwortete er: "Ich habe ihn doch nicht beleidigt, das war freie Meinungsäußerung". Daraufhin beleidigte er die Fahrgäste mit Zivilcourage als "linkes Dreckspack" und verließ die S-Bahn.
In der Schöningstraße in Wedding wurde an einem Mast ein Aufkleber mit den Aufschriften "Sommer, Sonne, REMIGRATION*" und "Millionenfache Remigration" entdeckt. Der Aufkleber war verniedlichend mit einem Lamm auf einer Blumenwiese gestaltet.
In der Rotherstraße wurde ein KI-generierter, rassistischer Sticker eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "WENNS AM SCHÖNSTEN IST, SOLLTE MAN GEHEN!" entfernt. Abgebildet war eine Schwarze Person vor einem Flugzeug, die sich lachend und winkend verabschiedete .
Am Kaufland in der Buckower Chaussee in Marienfelde wurde ein Sticker mit der Aufschrift „White Lives Matter“ entdeckt.
In der Wustrower Straße klebten erneut drei Aufkleber der Neonazi-Partei "Der III. Weg". Auf einem Motiv stand "Wo wir sind kämpfen wir wie deutsche Löwen! Kampf der Rotfront! Partei & Bewegung" in Kombination mit Kontaktdaten der Partei. Auf dem zweiten Motiv wurde die "AG Körper & Geist" mit Bildern von kämpfenden Männern und ebenfalls Kontaktdaten zur Partei beworben. Auf dem dritten Aufkleber wurde die Neonazi-Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" mit Logo und der Internetadresse beworben.
Alle Aufkleber wurden entfernt.
In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit einem Gewaltaufruf gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Nordbahnstraße im Ortsteil Gesundbrunnen wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Verlages und Versandhandels entdeckt und entfernt.
Am Fahrradweg "Grünes Band Schönholz" wurde an der Ecke Klemkestraße/Schönholz ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
In der Rupprechtstraße wurden fünf Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Es handelte sich dabei um folgende Motive:
- "Schwarze Sonne" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge (2x)
- "Gott mit uns" in Kombination mit einem Reichsadler, einem Eisernen Kreuz und mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge (2x)
- "Auch ohne Sonne braun" in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne"
Auch am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost wurden zwei Neonazi-Aufkleber gefunden:
- "Gott mit uns" in Kombination mit einem Reichsadler, einem Eisernen Kreuz und mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge (1x)
- "Ihr werdet uns nicht austauschen" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und Werbung für einen Neonazi-Versand
In der Giselastraße wurde eine Wolfsangel auf einer Baumscheibenumrandung in weißer Farbe gemeldet.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
In der Magdalenenstraße Ecke Normannenstraße wurde eine Wolfsangel in weißer Farbe auf einem Stein aufgemalt gemeldet.
Wolfsangeln fanden im Nationalsozialismus u.a. bei der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" Verwendung. Auch nach dem NS wird das Symbol gelegentlich weltweit in extrem rechten Kreisen aufgegriffen.
Das Graffiti reiht sich in eine Serie im Kiez ein, die der Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme dient. In der Serie werden extrem rechte Symbole häufig leicht abgewandelt, um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren.
Am S-Bahnhof Sonnenallee wurde eine Person von einem Mann bedrängt und verbal bedroht. Eine weitere Person griff in die Situation ein, isolierte die betroffene Person und begleitete sie zur einfahrenden Bahn. Der Mann rief der betroffenen Person noch "Du Schwuchtel!" hinterher.
In der Dorotheenstr. fanden Anwohnende in ihren privaten Briefkästen rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
In der U-Bahnhaltestelle Senefelderplatz wurde die Parole "FCK Antifa" ("Fuck Antifa") an einer Wand entdeckt.
Im Jugendcontainer im Schäferstege Park wurde das extrem rechte Symbol der "Schwarzen Sonne" entdeckt.
Eine Frau wurde in Rudow, in der Nähe ihres Wohnortes, von einer Frau aus antimuslimisch rassistischer Motivation angepöbelt. Die Betroffene nahm eine Sprachnachricht auf Arabisch auf, als sich eine Frau abfällig äußerte und u.a. auf das Kopftuch bezog. Die Betroffene konfrontierte die Frau und wies sie auf ihr rassistisches Verhalten hin. Daraufhin entfernte sich die Frau mit dem Fahrrad.
Am S-Bahnhof Adlershof wurde ein Aufkleber der extrem rechten Jugendgruppe "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" entdeckt und entfernt.
Im und am Jugendcontainer im Park am Schäferstege, wurden mehrere extrem rechte Schmierereien entdeckt. Dazu gehörten ein Keltenkreuz, die Abkürzung "DPV - Deutsche Patrioten voran“ und der Zahlencode "88" (für "Heil Hitler"). Darüber hinaus wurde ein Sticker des Onlineshops "Eiserner Löwe" entdeckt, auf dem u.a. das Eiserne Kreuz zu sehen ist.
Gegenüber zwei weiteren Personen verabschiedeten sich zwei Männer beim Aussteigen aus dem Bus der Linie 240 an der Haltestelle Gotlindestraße mit der Parole „Gruß dem Führer“. Anschließend zeigte einer der beiden Männer außerhalb des Busses den verbotenen Hitlergruß.