Auswertung Tempelhof-Schöneberg für das Jahr 2021
Auswertung für das Jahr 2021 Tempelhof-Schöneberg
Wir stellen dir unsere laufende Arbeit vor. Wir berichten über die Lage in den Berliner Bezirken. Und wir stellen dir unsere Arbeit und unsere Informations-Veranstaltungen vor.
Auswertung für das Jahr 2021 Tempelhof-Schöneberg
Im Jahr 2021 wurden 387 Vorfälle dokumentiert (2020: 329). Das entspricht einer Steigerung um ca. 18 % und ist eines der höchsten Ergebnisse seit der Erfassung durch das Register im Bezirk (Ausnahme 2018: 448). Der Zuwachs spiegelt sich in allen Kategorien wider. Außer im Bereich der Angriffe, in dem es dieses Jahr zu einer Untererfassung kam.
Die Auswertung des Bezirks Steglitz-Zehlendorf für das Jahr 2021 ist fertig und steht ab jetzt zum Download bereit. Im Jahr 2021 wurden in Steglitz-Zehlendorf 133 Vorfälle dokumentiert. Die meisten der Vorfälle waren rassistisch motiviert. Ein Großteil der Vorfälle war Propaganda.
Die Registerstelle Neukölln hat im Jahr 2021 354 Vorfälle registriert. Das ist die bisher höchste Zahl an registrierten Vorfällen im Bezirk. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr beträgt 118 Fälle. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr beträgt 118 Fälle. Mit Blick auf die Motive gibt es einen Wechsel bzw. eine Verschiebung seit 2020 von der rechten Selbstdarstellung wieder stärker zum Rassismus. Mehr als ein Viertel der Motive (99 Vorfälle) lässt sich auf Rassismus zurückführen. Jeder fünfte Vorfall (71) auf rechte Selbstdarstellung. Knapp jeder fünfte Vorfall (67) ist auf Antisemitismus zurückzuführen. Bei jedem zehnten Vorfall (34) sind politische Gegner*innen die Zielscheibe und bei 5% (17) war das Motiv LGBTIQ*-Feindlichkeit. Wie im vorletzten Jahr (2020: 148) sind Propagandavorfälle 2021 an erster Stelle mit 214 Fällen (60%) zu verzeichnen. Hier waren vor allem rechte Selbstdarstellung und die NS-Verharmlosung dominierend. Der Großteil dieser Vorfälle ereignete sich in Nord-Neukölln sowie in Rudow durch ein starkes Engagement der extrem Rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“. Sie war zu Beginn und gegen Ende des Jahres 2021 sehr auffällig und aktiv. Die Bedrohungen und Beleidigungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt und sind von 30 auf 62 Vorfälle in 2021 angestiegen. Diese fanden vorwiegend in Nord-Neukölln mit 47 Fällen im Verhältnis zu den anderen Ortsteilen statt.
Insgesamt 343 Vorfälle sind im Jahr 2021 für den Bezirk Pankow verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr sind das knapp 100 Vorfälle mehr (2020: 248, 2019: 236). Trotz schwacher organisierter Neonazi-Szene gab es einen starken Anstieg in Propaganda-Delikten: seien es Shoa-relativierende Sprühereien, Aufkleber aus rechten Onlineversandhandeln oder von neonazistischen Parteien. ...
Die Zahl der gemeldeten Vorfälle in Marzahn-Hellersdorf ist mit 240 im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr (252 Vorfälle), trotz einer erneuten Erweiterung der Melder:innenbasis, relativ konstant geblieben. Für diese Entwicklung sind in erster Linie zwei Ursachen zu nennen ...
Hier könnt ihr den Gespräch zur Veranstaltung Euch anschauen, sowie den Trailer der VIdeodokumentation
Anläßlich des internationalen Tag gegen Polizeigewalt laden Wrangelkiez United! und weitere Initiativen zu einer Kundgebung ein.
Mit dem Silvio-Meier-Preis unterstützt das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg auch im Jahr 2022 Menschen, Vereine und Initiativen, die aktiv und gewaltfrei gegen Diskriminierung und Rassismus eintreten und sich damit für Toleranz und Vielfalt engagieren. Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2022.In der Pressemitteilung des Bezirksamtes findet Ihr alle Infos, die Ihr benötigt. ...
Im Flyer findet ihr alle Information zur Beratungsstellen, Dokumentation und wichtige Punkten wenn Sie/Ihr Betroffen von Rassismus oder anderen Art von Diskriminierung gewesen sind.
Am Samstag will der rechte Autokorso wieder durch den Friedrichshainer Südkiez und Kreuzberg fahren. Eine ZK soll direkt am Boxi stattfinden. Wenn Ihr an der Strecke wohnt oder arbeitet, wehrt Euch gegen die Vereinnahmung des Öffentlichen Raumes z. B. mit Plakaten und Transparenten. Route aus Lichtenberg kommend: Boxhagener Str. – Lenbachstr. – Sonntagstr. – Wühlischstr. – Seumestr. ...
Der Einsendeschluss für die Abgabe der Anträge für Kinder (10–13 Jahre) – und Jugendliche (14–21 Jahre) für die Kinder– und Jugendjury in Friedrichshain–Kreuzberg ist der 1. März 2022. Hier findet Ihr alle Infos: https://www.kjbb-friedrichshain-kreuzberg. ...
#lautgegendiskriminierung
Anfang des Jahres 2022 geht die Internetseite der Registerstellen neu an den Start. Im Unterschied zur alten Seite gibt es nun ein Onlineformular zur Eingabe von Vorfällen, die Projektvorstellung wurde in 15 Sprachen übersetzt und kann als Video in Gebärdensprache auf der Startseite angesehen werden. Die Chronik der Vorfälle ist weiterhin auf den Seiten der jeweiligen bezirklichen Registerstelle zu finden oder als gesamte Chronik einsehbar.
Wir "Berliner Register" stellen uns vor: in Deutscher Gebärdensprache (DGS). Wir haben ein Video gemacht. Das Video zeigt: Was tun die "Berliner Register"? Welche Inhalte stehen auf unserer Webseite? Wie kannst du unsere Webseite bedienen?
Das Register in Steglitz-Zehlendorf hatte im Herbst 2021 "Jubiläum". Dazu hat die Registerstelle Steglitz-Zehlendorf eine Broschüre erstellt, die Ende 2021 veröffentlich wurde.
Am 8. Dezember 2021 veranstalteten die Berliner Register mit Antonia Bär und Sophie Rauscher die Online-Veranstaltung: „Sichtbar widersprechen - Queer Talk mit Kakao“. Sie sprachen über Vorfälle, bei denen LGBTIQ* Menschen gesellschaftlich ausgegrenzt werden.
Im Jahr 2021 wurden bislang insgesamt 56 Vorfälle im Zusammenhang mit der extrem rechten Kleinstpartei „Der III. Weg“ im Bezirk Marzahn-Hellersdorf gemeldet. Auffallend ist, dass die Aktivitäten des „III. Weg“ im Bezirk in den vergangenen zwei Monaten zunahmen. N
Wir laden ein zum Online-Austausch zu LGBTIQ*feindlicher Gewalt in Berlin „Sichtbar widersprechen - Queer Talk mit Kakao“ am 8. Dezember 2021 um 18.00 Uhr mit den Podcaster*innen Antonia Bär und Sophie Rauscher und mit den Berliner Registern. Wir sprechen gemeinsam über Alltags-Diskriminierung gegen LGBTIQ* Menschen in Berlin.
Am Abend des 16. November 2021 fand die Veranstaltung „Dialog: Sichtbarkeit schaffen – LGBTQIA-Feindlichkeit begegnen“ im Rahmen der Reihe „Von der Geschichte zur Gegenwart“ im Kino Casablanca in Adlershof statt. Bei einer der letzten live Veranstaltungen fanden sich trotz gesundheitsbedingter Absagen ca. 20 Interessierte im Kino ein, um gemeinsam die Dokumentation „Yes, We Are“ zu schauen. ...