Auswertungsbroschüre des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf

Die Broschüre „Auswertung 2014. Unabhängige Dokumentation und Analyse rechter und diskriminierender Vorfälle“ des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf ist nun als Download erhältlich. Die Informationsbroschüre wurde Anfang März 2015 veröffentlicht. Sie kann als Druckversion beim Register bestellt werden.

Auswertung des Pankower Registers für 2014

Die [moskito] Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt registrierte im Jahr 2014 insgesamt 167 Vorfälle, denen als Motiv Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus, Antisemitismus, Homo-/Transphobie o.ä.) und/oder eine rechtspopulistische, rechtsextreme bis neonazistische Einstellung zu Grunde lagen. Gegenüber dem Vorjahr sind das 13 Meldungen mehr (2013: 154), gegenüber dem Jahr 2012 (95) stellt der Sachverhalt eine starke Steigerung dar.

Auswertung Neuköllner Register 2014

Die Registerstelle Neukölln wurde im Juni 2014 ein Jahr alt.  Im Jahr 2014 registrierte die Registerstelle insgesamt 125 Vorfälle. Gegenüber dem Vorjahr sind das 72 Meldungen mehr (2013: 53) der Sachverhalt stellt eine Steigerung von 135 % dar. Bedingt ist diese Entwicklung zum einen durch die Einführung der Registerstelle Neukölln und Anwerbung von Anlaufstellen sowie durch die neonazistischen Aktivitäten in besondere in Berlin-Rudow und die rassistischen Proteste gegen die Errichtung von Unterbringungen im Berlin-Neukölln.

Art der Vorfälle und Motive in den Stadtteilen

2014 - Jahresauswertung Register Mitte

Die bislang gemeldeten Vorfälle basieren weitgehend auf Meldungen aus polizeidienstlichen Quellen, ReachOut und dem Verein für Demokratische Kultur (VdK e.V.). Dies gilt auch für die Vorfälle welche für den Zeitraum Januar bis Juli 2014 rückwirkend in die Chronik aufgenommen wurden.

Auswertung des Lichtenberger Registers für 2014 erschienen

Am 10. März 2015 wurden mit einer gemeinsamen Pressekonferenz die Ergebnisse der Berliner Register und der Opferberatungsstelle "ReachOut" vorgestellt. Für Lichtenberg liegen folgende Zahlen vor:

Insgesamt 105 Vorfälle wurden im Jahr 2014 in Lichtenberg gezählt. Das ist ein Rückgang um etwa 10 Prozent (2013: 115). In fast allen Bereichen ist dieser Rückgang zu verzeichnen, vor allem bei Angriffen und Veranstaltungen. Lediglich die Propagandadelikte nahmen deutlich zu.

Auswertung zu 2014 des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf wertete insgesamt 105 rechte und diskriminierende Vorfälle im Bezirk aus. Noch nie wurden so viele Vorfälle festgestellt wie in diesem Jahr (2012: 43 Vorfälle, 2013: 90). Es gab insgesamt 15 gewalttätige Angriffe (2013: 13).

Auswertung des Registers Treptow-Köpenick für 2014

Treptow-Köpenick hat im Vergleich zu anderen Regionen eine deutlich sichtbare und aktive rechte Szene, die den Großteil der gesammelten Vorfälle verursacht, initiiert bzw. zumindest organisatorisch unterstützt. Dabei fand eine Verlagerung statt, weg von Schöneweide hin nach Adlershof und ins Salvador-Allende Viertel.

Ergebnisse der Register und von ReachOut für 2014

Im Jahr 2014 dokumentierten ReachOut, die Beratungsstelle für Opfer rassistischer und rechter Gewalt und die Register in den Bezirken Angriffe und Vorfälle, die einen rassistischen, antisemitischen, homophoben oder diskriminierenden Hintergrund hatten. Unter Vorfällen, die in den Registern dokumentiert werden, sind neben Gewalttaten auch Propagandaaktivitäten, wie Aufkleber, Plakate oder Sprühereien, Veranstaltungen und Beleidigungen gefasst, die einmal jährlich qualitativ ausgewertet werden.

Register Spandau

Beim Register Spandau (Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben (GIZ) gemeinnützige GmbH) können Sie rassistische, rechte und diskriminierende Vorfälle melden!

Persönliche Meldungen:  Vereinbaren Sie einen Termin unter 0162-5781723 oder mailen Sie an register.spandau(at)giz.berlin

Verfassungsschutz veröffentlicht Studie über rechte Gewalt

In den Jahren 2003 bis 2012 wurden 632 rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten  in Berlin von der Polizei gezählt – im Durchschnitt jährlich rund 63. Das reicht von Körperverletzungen (88 Prozent der Taten) über Landfriedensbruch (vier Prozent) bis zu Raub und Brandstiftung (je drei Prozent). Rechtsextremistisch motivierte Tötungen wurden in der Zeit in Berlin nicht registriert.

Die Studie hat ergeben, dass immer mehr Straftatentaten in Berliner Innenstadtbezirken stattfanden. Und Berlin Mitte mit 14 Prozent sogar zu einem Schwerpunktbezirk geworden ist.

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