Jahresbericht 2019 des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf hat am 11.03.2020 den Registerbericht für das Jahr 2019 herausgegeben. Darin werden die Vorfälle des letzten Jahres ausgewertet und Entwicklungen der rechten und neurechten Szene in Charlottenburg-Wilmersdorf erläutert.

Auswertung 2019 für Treptow-Köpenick

Im Jahr 2019 wurden 324 Vorfälle dokumentiert (2018: 447). Das entspricht einem Rückgang um 28 %. Damit fällt die Anzahl der Vorfälle zwar nicht auf den Stand von 2017 (310) zurück, aber nähert sich diesem wieder an. Allerdings ist der Rückgang schon allein durch die 125 Vorfälle weniger im Bereich Propaganda zu erklären.

Pressemitteilung zu den Registervorfällen 2019

Berlin, 11. März 2020

Pressemitteilung: Berliner Registerstellen verzeichnen einen Anstiege rassistischer Beleidigungen und Bedrohungen und LGBTIQ*-feindlicher Vorfälle

+++ 9 Vorfälle werden pro Tag in Berlin dokumentiert +++ LGBTIQ*-feindliche Vorfälle besonders stark angestiegen +++ Gesellschaftliches Klima begünstigt Gewalt

Auswertung der Registervorfälle 2019

Für das Jahr 2019 haben die Berliner Registerstellen gemeinsam mit ihren Kooperationspartner*innen 3277 Vorfälle (2018: 3405) mit extrem rechtem, rassistischem, antisemitischem, LGBTIQ*-feindlichem, sozialchauvinistischem oder behindertenfeindlichem Hintergrund dokumentiert. Im Durchschnitt wurden pro Tag 9 Vorfälle aufgenommen. Obwohl sich die Gesamtzahl der Vorfälle nur unwesentlich verändert hat, werden auf lokaler Ebens sowie/ und bezogen auf einzelne inhaltliche Kategorien z.T. erhebliche Veränderungen sichtbar.

Einladung zum Pressegespräch am 11.3.2020

ReachOut, die Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin recherchiert und dokumentiert seit 2001
gewalttätige Angriffe und Bedrohungen.

Die Registerstellen in den Bezirken dokumentieren darüber hinaus weitere Vorfälle mit rassistischem, antisemitischem, lgbtiq*-feindlichem und rechtsextremem Hintergrund.

Trägerwechsel beim Register Reinickendorf

Das Register Reinickendorf hat zum Jahreswechsel den Träger gewechselt und ist seit Januar 2020 bei der Stiftung SPI angesiedelt. Das Reinickendorfer Register ist ab jetzt über folgende E-Mail-Adresse zu erreichen:
register-rd@stiftung-spi.de
Fördermittelgeber ist weiterhin das Berliner Landesprogramm "Demokratie. Vielfalt. Respekt. Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus" der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.

Jahresbericht 2018 der Berliner Register erschienen

"Für 2018 lässt sich festhalten: Die Hemmschwelle für Angriffe, Bedrohungen und Beleidigungen ist gesunken. Dafür ist nicht allein die rechte Szene Berlins verantwortlich, sondern die politische Kultur, der Ton in öffentlichen Debatten und das gesellschaftliche Klima. Anhand der Entwicklung der drei inhaltlichen Kategorien Rassismus, Antisemitismus und NS-Verharmlosung werden die Auswirkungen von Kommunikations- und Handlungsstrategien der Neuen Rechten deutlich.

Fachtag am 23. Oktober 2019: Dokumentation und Monitoring als zivilgesellschaftliche Empowermentstrategie

Erst eine rassistische Beleidigung, dann der Faustschlag ins Gesicht. Nach einer Nazi-Demonstration werden Flaschen auf Gegendemonstrant*innen geschmissen. Ein Fahrgast in der Tram zeigt mehrfach den "Hitlergruß". An den Hauseingang wird "Juden raus" geschmiert. An einem Stromkasten wird der Slogan "NS Zone" entdeckt. Auf einem Aufkleber einer rechten Partei befindet sich ein homofeindlicher Spruch.

August 2019: Halbjahresauswertung des Lichtenberger Registers 2019

https://berliner-register.de/sites/default/files/Register_Auswertung-Halbjahr_2019-fertig-1.jpgHeute ist die Halbjahresauswertung des Lichtenberger Registers erschienen. Sie kann hier als PDF heruntergeladen werden oder als gedruckte Version bestellt werden.

Halbjahresauswertung des Pankower Registers 2019

Das Pankower Register, ein Projekt der [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Vielfalt, registrierte im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 112 Vorfälle, denen als Motive Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus, Antisemitismus, Homo-/Transphobie o. ä.) und/oder eine rechte, rechtspopulistische, rechtsextreme oder neonazistische Einstellung zu Grunde lagen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Vorfälle leicht gesunken, gegenüber 2017 sind die Meldungen angestiegen (2018: 117, 2017: 101).

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