Magazin "Dunkelziffer Unbekannt" mit Registerauswertung 2019 erschienen

Im Juli 2020 erschien die neue Ausgabe des Magazins "Dunkelziffer Unbekannt". Das Magazin veröffentlicht aktuelle Berichte über (extrem) rechte Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf. Demgegenüber werden zivilgesellschaftliche Akteur*innen vorgestellt und Engagement gegen rechts abgebildet.

Erreichbarkeit über Twitter und Telefon

Seit Ende Januar 2020 ist das Lichtenberger Register auch auf Twitter zu erreichen (https://twitter.com/lichtenbergerr7?lang=de). Auch dort können schnell und unkompliziert Vorfälle gemeldet werden.

Das Projekt verfügt zudem nun über eine neue Handynummer (0176 - 16371635) über die es auf allen gängigen Chats kontaktiert werden kann.

Diskriminierende Vorfälle in Berlin im Zusammenhang mit Corona

Seit dem Auftreten der ersten Corona-Fälle in Deutschland dokumentieren die Berliner Registerstellen einen Anstieg diskriminierender Vorfälle mit direktem Bezug zu Corona. Dazu zählen Beschimpfungen und Angriffe gegen Menschen, die als asiatisch wahrgenommen („gelesen“) werden, und zunehmend auch gegen andere Gruppen. Außerdem werde verstärkt rasstische und antisemitische Verschwörungserzählungen verbreitet. Die Kundgebungen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie, an denen Personen aus verschiedenen politischen Spektren teilnehmen, bieten dafür ein Forum.

Demokratiebericht Marzahn-Hellersdorf für das Jahr 2019 erschienen

Der Demokratiebericht Marzahn-Hellersdorf erscheint nun bereits zum zweiten Mal in Kooperation der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung Marzahn-Hellersdorf (pad gGmbH) und den Projekten „Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle “Marzahn-Hellersdorf“ sowie den beiden externen Koordinierungs- und Fachstellen der „Partnerschaft für Demokratie Marzahn“ und der „Partnerschaft für Demokratie Hellersdorf“ in Trägerschaft der Stiftung SPI (Sozialpädago-gisches Institut).

Auswertung 2019 des Registers Neukölln

In Neukölln wurden im Jahr 2019 insgesamt 204 Fälle dokumentiert (2018: 360 zum Zeitpunkt
der Auswertung). 54 dokumentierte Angriffe in Neukölln machen über ein Viertel der Vorfälle
im Bezirk aus und sind eine nochmalige Steigerung der bereits gestiegenen Zahlen von 2018.
Die häufigste Vorfallsart blieb aber wie im Vorjahr Propaganda (92).
Die seit 2016 andauernde rechte Angriffsserie gegen Engagierte aus der
Zivilgesellschaft blieb ein wiederkehrendes Phänomen.

März 2020: "Schutzzonen"-Kampagne der NPD ist beendet

Die bundesweite NPD-Kampagne "Schafft Schutzzonen" (SS) hat vorgestern ihren Betrieb eingestellt.

Jahresauswertung 2019 des Registers Steglitz-Zehlendorf

Im Jahr 2019 dokumentierte die Registerstelle 179 Vorfälle im Bezirk. Das sind 43 Vorfälle weniger als im Jahr zuvor. Die meisten Vorfälle wurden im Ortsteil Steglitz 59 (2018: 60), gefolgt von Zehlendorf 39 (2018: 73 ) und Lichterfelde 32 (2018: 23 ) erfasst. Im Monat Mai kam es zu den meisten Vorfällen (21), was auf die Aktivitäten im Wahlkampf der Europawahl zurückzuführen ist. Die Zahl der Angriffe nahm mit 10 im Jahr 2019 leicht zu (2018: 8). Es lässt sich in den vergangenen drei Jahren ein Anstieg beobachten, so hat sich die Anzahl der Angriffe seit 2017 (5) mehr als verdoppelt.

17. März 2020: Lichtenberger Register nur noch eingeschränkt erreichbar

 

#flattenthecurve

Wir haben vorübergehend für Besucher_innen geschlossen!

Aber wir sind weiter erreichbar per Mail: register@licht-blicke.org

Bleibt gesund!

Auswertung des Registers Tempelhof-Schöneberg 2019

In Tempelhof-Schöneberg erfasste die Registerstelle im Jahr 2019 insgesamt 126 Vorfälle. Damit entfallen nicht einmal vier Prozent der von den Berliner Registerstellen auf den Bezirk. Gegenüber dem Vorjahr (2018: 93 Vorfälle) sind dies trotzdem 32 Meldungen mehr, also ein Anstieg um ein Drittel. Im Berliner Vergleich ist Tempelhof-Schöneberg damit ein Bezirk mit wenigen dokumentierten Vorfällen. Dabei ist trotz einer sensibilisierten Zivilgesellschaft und engagierter Anlaufstellen vor Ort von einer Dunkelziffer und lokalen Blindstellen auszugehen.

März 2020: Presseschau zur Vorstellung der Register-Jahreszahlen

"Die Sammelstelle Berliner Register, die auch Propagandadelikte wie Schmierereien und Aufkleber, sowie Beleidigungen und Bedrohungen zählt, kam auf 3277 Vorfälle (2018: 3405). Kati Becker von den Registern betonte die Wichtigkeit dieser Erfassung, um auf das ständige Problem aufmerksam zu machen: "Es ist ein Unterschied, ob ich beobachte, wie jemand rassistisch behandelt werde oder ob ich selber mehrmals im Jahr betroffen bin." "

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