Jahresbericht 2018 des Registers Berlin-Mitte: Hemmschwellen sind gefallen

Das Register in Berlin-Mitte dokumentierte im Jahr 2018 insgesamt 495 Vorfälle, gegenüber 344 Vorfällen im Vorjahr 2017. Erschreckend ist die Zunahme von rassistischen Vorfällen, insgesamt 272 im Jahr 2018, gegenüber 145 im Jahr 2017. Besonders auffallend stiegen Bedrohungen/Beleidigungen/Pöbeleien insgesamt von 48 (2017) auf 136 an, davon rassistisch motivierte von 26 (2017) auf 75. Hieran zeigt sich am deutlichsten, dass Hemmschwellen gefallen sind. Deutlich war auch der Anstieg von Veranstaltungen wie Kundgebungen und Demonstrationen von 84 (2017) auf 148.

Auswertung 1. Halbjahr 2019 Friedrichshain-Kreuzberg

Foto Broschüre Halbjahr 2019Im 1. Halbjahr 2019 wurden dem Register 100 Vorfälle gemeldet. 15 Angriffe wurden verzeichnet und Propaganda liegt mit 46 Vorfällen wieder vorne. In den ersten sechs Monaten waren die Motivationen 30 x rassistisch, 20 x antisemitisch und 16 x LGBTIQ*-Feindlich.

Auswertung des Qudstag-Marsches 2019 in Charlottenburg

„Wir werden nicht zulassen, dass die Demo verboten wird, […] wir dürfen auch nicht Hizbollah-Flaggen zeigen und so verzichten wir auch drauf. Jeder weiß was Israel ist, jeder weiß auch, welche Leute wir lieben, aber wir können das nicht immer hier kundtun, sonst wird die Demo verboten. Also bitte, bitte haltet euch daran.“
– Jürgen Grassmann, Sprecher der ausrichtenden Quds-AG

Juni 2019: Europawahl-Auswertung für den Bezirk Lichtenberg

Extrem rechte und rechtspopulistische Parteien nutzten den Europa-Wahlkampf, um in Form von Plakaten teils rassistische und antidemokratische Inhalte zu verbreiten. Mit der AfD, sowie den Neonaziparteien NPD und „Der III. Weg“ konkurrierten im Wahlkampf drei Akteure um Wählerstimmen. Wählbar war darüber hinaus auch „Die Rechte“, die keinen Wahlkampf in Berlin betrieb. 

10 Jahre Register Friedrichshain-Kreuzberg

15.06.19 / 15-17 Uhr Tanzen gegen Rechts 
auf der Bühne der Fiesta Kreutziga mit Incredible Herrengedeck und Lena Stöhrfaktor
bis 19 Uhr Infostand vor dem Mieterladen
mit Vorstellung der Auswertung 2018 und Übersicht 2019

Auswertung der Chronik 2019 für Spandau

Hier finden Sie eine kurz gefasste Auswertung der für den Bezirk Spandau dokumentierten Vorfälle ("Auswertung Chronik 2019"). Hierbei werden Art und Motiv der Vorfälle 2019 grafisch dargestellt und analysiert, ebenso wird die Verteilung der Vorfälle bezogen auf die neun Ortsteile des Bezirks Spandau ausgewertet. Dabei werden die Ergebnisse für 2019 mit den Daten von 2018 bzw. den Vorjahren seit Einrichtung der Registerstelle (2014) verglichen.

"Anti-Diskriminierung in der Jugendarbeit" 13.6.19

Veranstaltungseinladung:
Die Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V. in Kooperation mit der Registerstelle Steglitz-Zehlendorf möchte Sie zu dem Workshop
"Anti-Diskriminierung in der Jugendarbeit", am Donnerstag den 13.6.2019 von 11-15h in die Räume der Hellenischen Gemeinde zu Berlin e.V. in der Mittelstraße 33 in 12167 Berlin einladen.
Dieser Workshop ist Teil einer Workshop-Reihe des durch den Integrationsfond 2019 des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf von Berlin gefördert wird. Sie richtet sich an Multiplikator*innen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

"Anti-Diskriminierung im Ehrenamt" am 11.4.19

Veranstaltungseinladung:
Die Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V. in Kooperation mit der Registerstelle Steglitz-Zehlendorf möchte Sie zu dem Workshop
"Ant-Diskriminierung im Ehrenamt", am Donnerstag den 11.4.2019 von 14-18h
in die Räume der Hellenischen Gemeinde zu Berlin e.V. in der Mittelstraße 33 in 12167 Berlin einladen.
Dieser Workshop ist Teil einer Workshop-Reihe des durch den Integrationsfond 2019 des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf von Berlin gefördert wird. Sie richtet sich an Multiplikator*innen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

Auswertung 2018 des Registers Neukölln

360 Fälle wurden dokumentiert (2017: 269). Alltägliche Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung wurden zunehmend registriert. Feststellbar ist außerdem ein Zuwachs an Bedrohungen und Beleidigungen (84) und ein hohes Angriffsniveau (43).Das extrem rechte und rechtspopulistische Spektrum in Neukölln ist weiterhin gut verankert. Nach Rassismus war NS-Verherrlichung das häufigste Motiv. Unter den Vorfallsarten überwog Propaganda (169). Etwa die Hälfte aller Vorfälle wurde in Nordneukölln erfasst (182).

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