Auswertung des Registers Tempelhof-Schöneberg 2019

In Tempelhof-Schöneberg erfasste die Registerstelle im Jahr 2019 insgesamt 126 Vorfälle. Damit entfallen nicht einmal vier Prozent der von den Berliner Registerstellen auf den Bezirk. Gegenüber dem Vorjahr (2018: 93 Vorfälle) sind dies trotzdem 32 Meldungen mehr, also ein Anstieg um ein Drittel. Im Berliner Vergleich ist Tempelhof-Schöneberg damit ein Bezirk mit wenigen dokumentierten Vorfällen. Dabei ist trotz einer sensibilisierten Zivilgesellschaft und engagierter Anlaufstellen vor Ort von einer Dunkelziffer und lokalen Blindstellen auszugehen.

Jahresbericht 2019 des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf hat am 11.03.2020 den Registerbericht für das Jahr 2019 herausgegeben. Darin werden die Vorfälle des letzten Jahres ausgewertet und Entwicklungen der rechten und neurechten Szene in Charlottenburg-Wilmersdorf erläutert.

Auswertung 2019 für Treptow-Köpenick

Im Jahr 2019 wurden 324 Vorfälle dokumentiert (2018: 447). Das entspricht einem Rückgang um 28 %. Damit fällt die Anzahl der Vorfälle zwar nicht auf den Stand von 2017 (310) zurück, aber nähert sich diesem wieder an. Allerdings ist der Rückgang schon allein durch die 125 Vorfälle weniger im Bereich Propaganda zu erklären.

Trägerwechsel beim Register Reinickendorf

Das Register Reinickendorf hat zum Jahreswechsel den Träger gewechselt und ist seit Januar 2020 bei der Stiftung SPI angesiedelt. Das Reinickendorfer Register ist ab jetzt über folgende E-Mail-Adresse zu erreichen:
register-rd@stiftung-spi.de
Die Telefonnummer bleibt die gleiche (01577-5744973) und auch personell ändert sich nichts.

Fachtag am 23. Oktober 2019: Dokumentation und Monitoring als zivilgesellschaftliche Empowermentstrategie

Erst eine rassistische Beleidigung, dann der Faustschlag ins Gesicht. Nach einer Nazi-Demonstration werden Flaschen auf Gegendemonstrant*innen geschmissen. Ein Fahrgast in der Tram zeigt mehrfach den "Hitlergruß". An den Hauseingang wird "Juden raus" geschmiert. An einem Stromkasten wird der Slogan "NS Zone" entdeckt. Auf einem Aufkleber einer rechten Partei befindet sich ein homofeindlicher Spruch.

August 2019: Halbjahresauswertung des Lichtenberger Registers 2019

https://berliner-register.de/sites/default/files/Register_Auswertung-Halbjahr_2019-fertig-1.jpgHeute ist die Halbjahresauswertung des Lichtenberger Registers erschienen. Sie kann hier als PDF heruntergeladen werden oder als gedruckte Version bestellt werden.

Halbjahresauswertung des Pankower Registers 2019

Das Pankower Register, ein Projekt der [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Vielfalt, registrierte im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 112 Vorfälle, denen als Motive Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus, Antisemitismus, Homo-/Transphobie o. ä.) und/oder eine rechte, rechtspopulistische, rechtsextreme oder neonazistische Einstellung zu Grunde lagen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Vorfälle leicht gesunken, gegenüber 2017 sind die Meldungen angestiegen (2018: 117, 2017: 101).

Jahresbericht 2018 des Registers Berlin-Mitte: Hemmschwellen sind gefallen

Das Register in Berlin-Mitte dokumentierte im Jahr 2018 insgesamt 495 Vorfälle, gegenüber 344 Vorfällen im Vorjahr 2017. Erschreckend ist die Zunahme von rassistischen Vorfällen, insgesamt 272 im Jahr 2018, gegenüber 145 im Jahr 2017. Besonders auffallend stiegen Bedrohungen/Beleidigungen/Pöbeleien insgesamt von 48 (2017) auf 136 an, davon rassistisch motivierte von 26 (2017) auf 75. Hieran zeigt sich am deutlichsten, dass Hemmschwellen gefallen sind. Deutlich war auch der Anstieg von Veranstaltungen wie Kundgebungen und Demonstrationen von 84 (2017) auf 148.

Auswertung 1. Halbjahr 2019 Friedrichshain-Kreuzberg

Foto Broschüre Halbjahr 2019Im 1. Halbjahr 2019 wurden dem Register 100 Vorfälle gemeldet. 15 Angriffe wurden verzeichnet und Propaganda liegt mit 46 Vorfällen wieder vorne. In den ersten sechs Monaten waren die Motivationen 30 x rassistisch, 20 x antisemitisch und 16 x LGBTIQ*-Feindlich.

Auswertung des Qudstag-Marsches 2019 in Charlottenburg

„Wir werden nicht zulassen, dass die Demo verboten wird, […] wir dürfen auch nicht Hizbollah-Flaggen zeigen und so verzichten wir auch drauf. Jeder weiß was Israel ist, jeder weiß auch, welche Leute wir lieben, aber wir können das nicht immer hier kundtun, sonst wird die Demo verboten. Also bitte, bitte haltet euch daran.“
– Jürgen Grassmann, Sprecher der ausrichtenden Quds-AG

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