Auswertung 2020 des Registers Neukölln

Das Jahr 2020 war auch in Neukölln ein Besonders. Lockdown und Pandemie veränderten das Leben im Bezirk grundlegend. Zwischenmenschliche Interaktionen und geballtes Zusammentreffen an öffentlichen Plätzen oder belebten Straßen und Bars wurde selten. Trotzdem blieb Vieles unverändert. So wurden in Neukölln in diesem Jahr 236 Vorfälle dokumentiert. Das bedeutet einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, als 204 Vorfälle aufgenommen wurden.

Auswertung 2020 für den Bezirk Reinickendorf

Das Register ist eine Dokumentationsstelle für (extrem) rechte und diskriminierende Vorfälle, die sich in Reinickendorf ereignen. Diese Vorfälle werden von Bürger:innen des Bezirks gemeldet. Dafür können verschiedene Anlaufstellen, die über den Bezirk verteilt sind, genutzt werden. Auch eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Register ist möglich. Die Koordinierungsstelle des Registers sammelt, veröffentlicht und wertet alle gemeldeten Vorfälle aus. Die Idee, ein Register im Bezirk aufzubauen, wurde zunächst 2005 in Pankow entwickelt.

Jahresbericht 2020 für Charlottenburg-Wilmersdorf

Der Jahresbericht des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf für das Jahr 2020 ist erschienen. Darin werden die dokumentierten Vorfälle des letzten Jahres ausgewertet und Entwicklungen der rechten und neurechten Szene im Bezirk betrachtet.

Auswertung des Registers Tempelhof-Schöneberg 2020

In Tempelhof- Schöneberg erfasste die Registerstelle im Jahr 2020 insgesamt 133 (im Jahr 2019 wurden insgesamt 126 Vorfälle erfasst). Damit entfallen nicht einmal vier Prozent der von den Berliner Registerstellen auf den Bezirk. Gegenüber den Vorjahren (2019: 126 Vorfälle; 2018: 93 Vorfälle; 2017: 100 Vorfälle) ist die Gesamtzahl angestiegen. Im Vergleich zu 2018 ist ein Anstieg um mehr als ein Drittel ist zu beobachten. Im Berliner Vergleich ist Tempelhof- Schöneberg damit ein Bezirk mit wenigen dokumentierten Vorfällen.

Auswertung 2020 für Treptow-Köpenick

Im Jahr 2020 wurden 329 Vorfälle dokumentiert (2019: 324). Damit wurde nahezu dasselbe Niveau wie im Vorjahr erreicht. Allerdings gibt es eine leichte Verschiebung innerhalb der Vorfallarten.

Einladung zum Pressegespräch am 30.3.2021

Zum Abschluss der internationalen Wochen gegen Rassismus laden die Berliner Register und das Projekt EACH ONE Antidiskriminierung zum Online-Pressegespräch am 30. März 2021 um 10:00 Uhr ein. Anlass der Pressekonferenz ist die Veröffentlichung der Ergebnisse der Dokumentationen der Projekte für das Jahr 2020.

Im Pressegespräch informieren Sie:

Berliner Unterstützungsfonds für Betroffene von politisch-extremistischer Gewalt, Antisemitismus, Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung

Das Land Berlin hat einen Unterstützungsfonds eingerichtet für Betroffene von politisch-extremistischer Gewalt und Bedrohung. Über diesen Fonds können bauliche Maßnahmen zum Schutz von Privatpersonen, anerkannten gemeinnützigen und religiösen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen umgesetzt werden.

Protokoll und Bildzusammenfassung zur Veranstaltung Re:agiere - Handlungsstrategien bei beobachteter Diskriminierung vom 18.11.2020

Wir freuen uns, das Protokoll und eine bildliche Zusammenfassung unserer Veranstaltung Re:agiere - Handlungsstrategien bei beobachteter Diskriminierung zu teilen. Wir bedanken uns für das rege Interesse und die Teilnahme!

Veranstaltung am 18.11.2020 "Re:agiere - Handlungsstrategien bei Diskriminierung
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Grafik mit Veranstaltungstext wie rechtsAm 18.11. findet in der Zeit von 18 bis 19:30 ein Online-Panel zur Erarbeitung von Handlungsstrategien bei beobachteter Diskriminierung statt. 


Als Panelist:innen sind eingeladen: 



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