Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache

Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

Zu Vorfalls-Liste springen

Vorfälle Filtern

von:
bis:
Volltext-Suche
Filter zurücksetzen
Zurück zu Vorfalls-Filter springen

Weitere Links

Glossar
  • NS-verherrlichendes Graffiti und Naziaufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    14.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen Antifaschist*innen gerichteten Parole "FCK Antifa" gemeldet und entfernt.

    Am Skatetrapez in Wartenberg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration" sowie ein Aufkleber mit dem Motiv "Kniet nieder, die Deutschen kommen" in den Farben der schwarz-weiß-roten Reichsflagge gefunden und entfernt.

    Auf einem Mülleimer auf dem Wartenberger Feld wurden ebenfalls drei extrem rechte Aufkleber mit den Motiven "Rechts vor Links", "Für die Gäste nur das Beste - Remigration" und "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge - entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Am Schweriner Ring wurde ein mit den Farben der Reichsflagge besprühter Postkasten gemeldet.

    In der Woldegker Straße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter "We hate Antifa"-Aufkleber gefunden und entfernt.

    In der Crivitzer Straße wurde ebenfalls ein Neonaziaufkleber mit der Parole "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge - entdeckt und unkenntlich gemacht.

    In der Egon-Erwin-Kisch Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift "Hier gilt: Links vor Rechts!" gemeldet und entfernt.

    Auf der Falkenberger Chaussee und am Warnwitzer Bogen wurde jeweils ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Antifa = Antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" in Kombination mit einem durchgestrichenen Symbol der "Antifaschistischen Aktion" gefunden und entfernt.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    09.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ernst-Barlach-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration Airlines - Für die Gäste nur das Beste" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Flyer der Neonazipartei "Die Heimat" in Alt-Hohenschönhausen

    08.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Genslerstraße in Alt-Hohenschönhausen wurden Flyer der extrem rechten Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) in Briefkästen von Anwohner*innen verteilt.

    ​Der Flyer trägt die Überschrift „Re-Migration ist unser Auftrag“ und zeigt die Silhouette eines Flugzeugs. Der Text richtet sich gezielt an „Lichtenberger Bürger*innen“ und nutzt klassische extrem rechte Narrative in Form von Rassismus (Es wird behauptet, eine „Überfremdung“ nehme überhand und Deutsch würde kaum noch gesprochen.), ​Schüren von Ängsten (Es werden unbelegte Behauptungen über steigende Kriminalität durch „Ausländerbanden“ aufgestellt. Zudem wird suggeriert, dass Frauen und Kinder den öffentlichen Raum - ÖPNV, Spielplätze -nicht mehr sicher nutzen könnten.), ​Sozialneid (Migration wird direkt für den Wohnungsmangel verantwortlich gemacht („Wohnungsmarkt wird immer dünner“)) und ​Exklusionsdenken (Mit Parolen wie „Deutsche Straßen für Deutsche Bürger!“ wird ein völkisches Gemeinschaftsverständnis propagiert, das Menschen aufgrund ihrer Herkunft ausgrenzt.).

    ​Herausgeber des Flyers ist der Kreisverband der Partei „Die Heimat“ Lichtenberg.

    Zudem wurde in der Konrad-Wolff-Straße ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration Airlines - Für die Gäste nur das Beste" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber im Fennpfuhl

    06.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Verkehrsschild in der Hohenschönhauser Straße wurden verschiedene extrem rechte Aufkleber entdeckt. Auf den Motiven waren rassistische Slogans wie "Remigration", gegen politische Gegner*innen gerichtete Parolen wie "FCK Antifa" und "FCK Grüne" sowie queerfeindliche Inhalte wie "Stolzmonat" und "Es gibt nur zwei Geschlechter." zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Friedrichshagen

    06.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Waldweg in Richtung Charlotte-E.-Pauly-Str. wurden zwei rassistische Aufkleber, die die Forderung nach einer sog. "Remigration" enthielten, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Propaganda in Wartenberg

    03.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurden verschiedene neonazistische Aufkleber gefunden und entfernt. Auf einem Motiv der Neonazi-Partei "Der III. Weg" wurde die rassistische Parole "Asylflut stoppen!" propagiert. Auf anderen Motiven eines bekannten Neonazi-Versandes wurde u.a. gegen politische Gegner*innen mit der Parole "Dumm, dümmer, Antifa" gehetzt, mit dem Slogan "Gender mich nicht voll!" gegen das Gendern polemisiert und ebenfalls rassistisch motiviert "Remigration" gefordert und ein angeblicher "Fachkräftemangel" im Bundestag beklagt - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    02.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Fischerstraße zwischen Paul-Kalkbrenner-Sportfeld und Schlichtallee wurden knapp 40 Aufkleber der Fanszene des BFC Dynamo in Kombination mit extrem rechten Aufklebern gefunden und entfernt. Die Aufkleber stammen vermutlich von einem Fanmarsch der Fanszene des BFC Dynamo, welcher im Zusammenhang mit dem Halbfinale des Berliner Landespokals zwischen Sparta Lichtenberg und dem BFC Dynamo am 29.3.2026 stand. Auf den eindeutig extrem rechten Aufklebern waren gegen Antifaschismus gerichtete Parolen wie "Fck Antifa" und "Antifaverbot jetzt" und auch rassistische Slogans wie "Remigration" und "Talahons abschieben" zu lesen. Die meisten Aufkleber der Fanszene des BFC Dynamo stammten von der Gruppierung "Fraktion H".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber und NS-verherrlichende Sprüherei in Neu-Hohenschönhausen

    31.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" gemeldet und entfernt.

    Am Birkholzer Weg, Ecke Straße 8, wurde eine auf einen Stromkasten großflächig aufgesprühte Reichsflagge in schwarz-weiß-rot in Kombination mit einem "Nazidorf"-Schriftzug gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Friedrichshagen

    28.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Aßmannstr. wurden an zwei Kleidercontainern zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber forderte die sog. "Remigration".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber in Karlshorst

    28.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Hönower Straße in Karlshorst wurde in der Nähe einer Kita und Grundschule ein rassistischer Aufkleber gefunden und unkenntlich gemacht. Auf dem Aufkleber wurde die rassistische Forderung nach "Remigration" propagiert, illustriert mit zahlreichen darauf abgebildeten bunten Abschiebefliegern. Es wird optisch der Eindruck einer bunten Vielfalt erweckt, während die Forderung nach Abschiebung aller migrantisierten Menschen aus Deutschland im Gegensatz dazu eindeutig rassistisch ist.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Aufkleber und Schmiererei gegen Antifaschismus in Lichtenberg-Mitte

    22.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An einer Rolltreppe am Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" gemeldet. Auf dem Motiv stand die selbstdarstellerische und zum Teil rassistische bzw. NS-verherrlichende Botschaft "Der III. Weg, Partei und Bewegung, Vaterland, Deutschland den Deutschen, national, sei die Alternative, sozialistisch, werde Nationalrevolutionär, Kampf, Deutschland braucht Kinder, ewig treu, vom ich zum wir".

    In der Wönnichstraße wurde ein aus einem Neonazi-Versand stammender Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration jetzt!" gefunden.

    In der Rupprechtstraße wurde erneut ein gegen Antifaschismus gerichteter "Fck Antifa"-Schriftzug festgestellt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Neonazi-Propaganda in Alt-Hohenschönhausen

    22.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Zwischen Konrad-Wolf-Straße Ecke Freienwalder Straße bis hin zur Konrad-Wolf-Straße Ecke Gärtnerstrraße wurden verschiedene rassistische und queerfeindliche Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" und aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf den Motiven des "Der III. Weg" standen die Parolen "Homo-Propaganda stoppen" und "Asylflut stoppen". Auf den anderen Motiven war u.a. "Bitte flüchten Sie weiter, hier gibt es nichts zu wohnen. Refugees not welcome", "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines", "Abschieben schafft Wohnraum" und "Wir schulden unseren Gästen nichts, aber unseren Kindern und Rentnern alles!" (in Kombination mit einem Reichsadler und einem Eisernen Kreuz im Ährenkranz) zu lesen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    20.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Haltestelle Freienwalder Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit der Forderung "Remigration!" gefunden und unkenntlich gemacht.

    An der Haltestelle Simon-Bolivar-Straße wurde ein rassistisches Aufklebermotiv der Neonazi-Kaderpartei "Der III. Weg" mit der Parole "Asylflut stoppen!" entdeckt und entfernt. Zudem ein rassistisches Aufklebermotiv aus einem Neonazi-Versand mit der Aufschrift "Flüchten Sie weiter! Hier gibt es nichts zu wohnen! Refugees not welcome!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Aufkleber in Plänterwald

    17.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An Schildern auf dem Spielplatz in der Willi-Sänger-Str. wurden zwei rassistische Aufkleber, die die sog. "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistische Schmiererei in der Petersburger Straße

    17.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Fassade in der Petersburger Straße wurden rassistische Schmierereien angebracht: "Fack Islam" (Schreibweise übernommen) und "Remigration". Die Schmierereien wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker in Gropiusstadt

    17.03.2026 Bezirk: Neukölln

    Rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf wurde zumeist eine sogenannte Remigration gefordert.

    Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Extrem rechte Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    16.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle der 256er-Linie an der Hansastraße Ecke Malchower Weg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Remigration jetzt!" gefunden und unkenntlich gemacht.

    An der Tramhaltestelle Arnimstraße wurde ein aus einem Neonazi-Versand stammender Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem NS-verherrlichenden Motiv stand "Gott mit uns" und zudem war die Kombination eines Reichsadlers, eines Eisernen Kreuzes und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge mitabgebildet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    13.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Pfarrstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der antimuslimischen Aufschrift "Islamisierung, nein Danke" gefunden und unkenntlich gemacht.

    In der Pfarrstraße wurde zudem ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Remigration" aus dem Umfeld der extrem rechten "Patriotischen Bewegung" entdeckt und entfernt.

    In der Zobtener Straße wurde ein Aufkleber aus der extrem rechten "Tilda"-Aufkleberserie entfernt. Der Aufkleber ist Teil einer Reihe von Tilda-Memes, die eine blonde, junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.  

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Alt-Hohenschönhausen

    12.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Neben der Apotheke am Hohenschönhauser Tor wurde ein extrem rechter Aufkleber mit dem rassistischen Motiv "Dein Land liegt Dir am Herzen? Remigration! - Illegale Massenmigration stoppen" und ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber "Hier wurde Antifa-Propaganda entfernt“ gefunden und entfernt.

    In der Wartenbergstraße wurde entlang der Kleingartenanlage "Land in Sonne" ein Aufkleber des ehemaligen neonazistischen "Völkischen Bunds" mit der Aufschrift "Ausländer- & Asylpolitik: Michel, wählst Du Schwarze, Rote, Gelbe, Grüne? Das Ergebnis ist dasselbe." gefunden und entfernt.

    Der Völkische Bund bestand von 1985 -1995 aus etwa 25 Mitgliedern unter der Leitung des ehemaligen NPD-Funktionärs und verurteilten Rechtsterroristen Peter Naumann.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    12.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Zobtener Straße wurde ein Aufkleber aus einem Naziversand mit Reichs- und Deutschlandflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.

    Zudem wurde an der gleichen Stelle ein Aufkleber aus einem anderen extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Du bist Deutscher, mach was draus!" gefunden und entfernt.

    In der Kaskelstraße wurden mehrere rassistische Aufkleber mit der Parole "Remigration rettet Leben" und auf Höhe der Spittastraße bzw. Schreiberhauer Straße mehrere gegen politische Gegner*innen gerichtete "Antifaverbot jetzt"-Aufkleber entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    10.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Sewanstraße wurden zwei extrem rechte Aufkleber gefunden und entfernt. Das Motiv "Mir stinken die Linken" stammte aus einem Neonaziversand. Das andere Motiv beinhaltete die rassistische Aufschrift "Remigration" und das Konterfei des "AfD"-Politikers Björn Höcke.

    In der Wönnichstraße wurde ebenfalls ein aus einem Neonaziversand stammender Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift "White lives matter" entdeckt und unkenntlich gemacht. „White Lives Matter“ (auf Deutsch: „Weiße Menschenleben zählen“) ist eine extrem rechte Parole, die als rassistische Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ (auf Deutsch: „Schwarze Menschenleben zählen“) entstand. Sie wird gezielt genutzt, um rassistische Diskriminierung zu verschleiern und gleichzeitig Vorurteile in Bezug auf „weiße Opfer“ von Gewalttaten nicht-weißer Täter*innen zu schüren. Die Parole ist Ausdruck weißen Überlegenheitsdenkens.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    10.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Von der Kreuzung Griechische Allee/ Edisonstr. bis Wattstr., Helmholzstr. und Mentellinstr. wurden insgesamt ca. 80 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Viele Aufkleber richteten sich die Antifaschist*innen und queere Menschen, andere Aufkleber forderten die sog. "Remigration", weitere enthielten die Aufschrift "Patriotische Aktion".

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    09.03.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Straße Kupferkamp und am Zentrum Schöneweide wurden insgesamt fünf LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber zeigten ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Regenbogenfarben der Regenbogenflagge schützt.

    In der Schnellerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, sowie zehn Aufkleber der "Patriotischen Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Infostand mit rassistischen Inhalten am Fehrbelliner Platz

    07.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Fehrbelliner Platz veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Winter/Frühjahr 2026" verteilt. In der Zeitung ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Es wurden also Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Die Inhalte können daher als rassistisch gewertet werden.

    Zusätzlich wurde ein Flyer mit dem Titel "7 Punkte zur Remigration" verteilt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird in dem Flyer als neutral dargestellt, ist jedoch ein politischer Kampfbegriff, der in rechten bis extrem rechten Kreisen Verbreitung findet. Dort dient er als Euphemismus für die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Zwar argumentiert die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, doch ändert dies nichts an seiner Nutzung und Bedeutung im extrem rechten Diskurs. Die positive Umdeutung des Begriffs dient dazu, extrem rechte Konzepte zu normalisieren.

    Quelle: Register CW
  • Rassistische Propaganda im Wedding

    04.03.2026 Bezirk: Mitte

    An der Ecke Maxstraße / Schererstraße im Ortsteil Wedding wurden zwei rassistische Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Schriftzug gegen Antifaschist*innen und extrem rechte Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    04.03.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Rupprechtstraße wurde auf einer Regenrinne ein mit schwarzer Farbe aufgemalter Schriftzug der extrem rechten Gruppierung "EHL" ("Einheit Lichtenberg") festgestellt und überklebt. Der "EHL"-Schriftzug war mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" kombiniert worden.

    Zudem wurden in der Fischerstraße bis hin zum Hönower Weg Ecke Neuer Feldweg verschiedene extrem rechte Aufkleber gefunden und entfernt. Auf den Motiven stand u.a. "Deutsche Zone" in Kombination mit einem in Frakturschrift geschriebenen Hooligan-H und dem Bundesadler, "Remigration", "Asylbetrüger nicht willkommen", "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" und "Du bist Deutscher! Mach was draus!". Außerdem wurde eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot und ein queerfeindlicher Aufkleber verklebt.

    In der Delbrückstraße wurden zwei weitere, aus Neonaziversänden stammende Aufkleber, entdeckt und entfernt. Auf einem stand die queerfeindliche Parole "Gender mich nicht voll". Auf dem anderen Motiv war eine Reichsflagge in Kombination mit der Parole "Kein Verbot für schwarz-weiß-rot" zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Sticker in Wilmersdorf

    03.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilhelmsaue wurde ein rassistischer Sticker mit dem Slogan "Brüste & millionenfache Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistischer Sticker in Spandau

    02.03.2026 Bezirk: Spandau

    In der Gartenfelder Straße in Haselhorst wurde ein rassistischer Sticker entdeckt, der aus einem extrem rechten Versandhandel (refugeesnotwelcome.de) stammt und die Aufschrift „Remigration schützt unsere Frauen“ trägt. Der Sticker wurde größtenteils entfernt.

    Quelle: HeimatHavel
  • Rassistische Sticker am Bersarinplatz

    02.03.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Bersarinplatz wurden zwei rassistische Sticker eines rechten Onlinehandels in eine positive Botschaft umgedeutet. Von der Aufschrift "Remigration" wurden die ersten beiden Buchstaben unkenntlich gemacht, so dass migration zu lesen war.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Propaganda in Wedding

    26.02.2026 Bezirk: Mitte

    In der Lindower Straße, der Müllerstraße und der Nazarethkirchstraße in Wedding wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber stammt von einer fundamentalistischen katholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet. Zwei rassistische Aufkleber forderten "Remigration". Einer dieser Aufkleber war von "aktiv.berlin".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    25.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurden auf der Falkenberger Chaussee zwei extrem rechte Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand "We hate Antifa". Auf dem anderen Motiv war die nationalistische Parole "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" zu lesen.

    Zudem wurde in der Randowstraße im Randowpark ein rassistischer Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war zu lesen: "Deutschland liegt Dir am Herzen? Remigration! - Illegale Migration stoppen, für ein sicheres Deutschland!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Gangway
  • Rassistische Propaganda im Wedding

    25.02.2026 Bezirk: Mitte

    In der Schulstraße im Ortsteil Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Buckow

    18.02.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Straße Otto-Wels-Ring in Buckow wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sogenannte "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt. Ein weiterer Aufkleber in der nahegelegenen Zadekstraße richtete sich gegen antifaschistisches Engagement und wurde ebenfalls entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistischer Sticker in Gropiusstadt

    18.02.2026 Bezirk: Neukölln

    In der Straße Löwensteinring in Gropiusstadt wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sogenannte "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Rassistischer Sticker in Lichterfelde-Ost

    17.02.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Lange Straße in Lichterfelde wurde ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Der Sticker propagiert die sogenannte Remigration.

    Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Signal
  • Rassistischer Aufkleber in Buckow

    16.02.2026 Bezirk: Neukölln

    An der Ecke Johannisthaler Chaussee/Rudower Straße wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sogenannte "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistische Aussagen bei Gründungsveranstaltung einer Jugendorganisation

    07.02.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf der Gründungsveranstaltung des Berliner Landesverbands der neuen Jugendorganisation "Generation Deutschland" der Partei "AfD", die in der Parteizentrale in Wittenau stattfand, wurden Migrant*innen pauschal als kriminell verurteilt und ein Bedrohungsszenario durch sogenannte "Fachkräfte" verbreitet. „Fachkraft“ wird hier ironisch verwendet, um sich über den politischen Begriff „Fachkräftezuwanderung“ lustig zu machen. In diesem spöttischen Gebrauch dient das Wort als Code für Migrant*innen. Nach außen wirkt es wie ein Witz – für ein eingeweihtes Publikum ist die abwertende Botschaft aber eindeutig.

    Auch der neurechte Kampfbegriff "Remigration", welcher die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fand mehrmals Verwendung. Die aktuelle politische Situation sei nicht normal und es müsse dafür gekämpft werden, dass alle illegalen und straffälligen "Ausländer" aus Deutschland ausgewiesen werden.

    Quelle: Berliner Morgenpost vom 7.2.2026
  • Rassistische Sticker in Zehlendorf

    04.02.2026 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In einem Einkaufszentrum an der Clayallee in Zehlendorf wurden rassistische Sticker entdeckt. Ein Sticker hatte den Slogan "Sommer, Sonne, Remigration" und zeigte als Motiv ein Comic-Schaf. Ein weiterer Sticker propagierte ebenfalls Remigration. Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung über Instagram
  • Rassistischer Aufkleber in Siemensstadt in Spandau

    03.02.2026 Bezirk: Spandau

    In der Nähe der Gartenfelder Brücke am Saatwinkler Damm wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Beschriftung „Remigration jetzt!!!“ entdeckt und komplett entfernt. Auf dem Aufkleber ist ein Flugzeug zu sehen, das von den Farben der Deutschlandfahne begleitet wird.

    Quelle: HeimatHavel
  • Rassistischer Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    01.02.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Bushaltestelle Balatonstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Sommer, Sonne, Remigration (millionenfach)" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen