Rassistische Propaganda in Wedding
Am Martha-Ndumbe-Platz und in der Lindower Straße wurden zwei Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Am Martha-Ndumbe-Platz und in der Lindower Straße wurden zwei Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Judith-Auer-Straße stadteinwärts wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift "Dein Land liegt Dir am Herzen? #Remigration - Illegale Massenmigration stoppen!" gemeldet.
Auf der Putlitzbrücke in Moabit wurde ein rassistischer, "Remigration" fordernder Aufkleber entdeckt und entfernt, der auf ein Wahlplakat der Linken geklebt worden war.
Am Schillerpark wurde ein rassistischer, "Remigration" fordernder Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Colditzstraße/Ullsteinstraße wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt, die noch nicht entfernt wurden. Beide stammen aus unterschiedlichen extrem rechten Versandhäusern. Einer richtet sich gegen „die Antifa“, der andere ist ein „Remigrations“-Aufkleber.
In Lichtenrade wurde ein rassistischer Sticker gefunden, auf dem "Refugees Not Welcome" stand. Zusätzlich war ein Flugzeug abgebildet, auf dem "Remigration Air" stand.
An der Bushaltestelle Daimlerstraße/Großbeerenstraße in Marienfelde wurden mehrere extrem rechte und rassistische Inhalte festgestellt. Darunter befanden sich ein Hakenkreuz an einem Mülleimer, mehrere extrem rechte Sticker, darunter ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel, ein „Remigrations“-Aufkleber, ein Sticker der extrem rechten Jugendgruppe „Junge Revolution“ sowie daneben eine AfD-Schmiererei.
Auch an der Bushaltestelle Nahmitzer Damm/Ecke Marienfelder Allee wurden eine Hakenkreuz-Schmiererei, mehrere extrem rechte Sticker sowie daneben eine AfD-Schmiererei entdeckt.
Am Manga-Bell-Platz und in der Afrikanischen Straße wurden zwei rassistische, "Remigration" fordernde Aufkleber entdeckt und entfernt.
Rund um die Straßen Ernst-August-Str., Am Studio und Albert-Einstein-Str. wurden fünf rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf einigen Aufkleber wurde die sog. "Remigration" gefordert.
An der Kreuzung Adlergestell/ Radickestr. ein Aufkleber einer fundamentalistischen katholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.
In der Jägerstraße Ecke Kietzer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte Remigration foderte.
In der Müggelheimerstraße wurde zudem ein Aufkleber entdeckt, der "döp döp döp" als Aufschrift hatte. Dies ist eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, Bekanntheit erlangte.
In der Lütticher Straße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt, der "Remigration jetzt" fordert.
An der Ecke Bismarckstraße Fritschestraße wurde an einem Mülleimer der rassistische Schriftzug "Remigration" entdeckt.
An einer Bushaltestelle in Mariendorf wurden an einem Mülleimer zwei Hakenkreuze festgestellt. Darüber hinaus wurden an dem Busfahrplan ein rassistischer „Remigrations“-Aufkleber sowie eine „AfD“-Schmiererei festgestellt.
In der Treskowallee am Eingang zum Sommerbad wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber forderte die sog. "Remigration".
An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Hasselwerderstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, auf dem die sog. "Remigration" gefordert wurde, entdeckt und entfernt.
An einem Mülleimer an der Ecke Bismarckstraße Kaiser-Friedrich-Straße wurde der rassistische Schriftzug "Remigration" entdeckt.
In der Ilsestraße und in der Marksburgstraße wurden insgesamt fünf extrem rechte, rassistische Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet. Auf den Motiven standen Parolen wie "Sommer, Sonne, Remigration" (2x), "Gemeinwohl statt Asylprofiteure", "Abschieben schafft Wohnraum" und "Unser Land zuerst".
Am Martha-Ndumbe-Platz Ecke Lindower Straße wurde ein Aufkleber, der "Remigration" forderte und ein "whitelivesmatter"-Aufkleber, entdeckt und entfernt. In der Lindower Straße wurden außerdem zwei Aufkleber einer rechskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, gefunden und entfernt.
Am Leopoldplatz wurde ein Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Wutzkyallee in Gropiusstadt wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Frauengruppe "Lukreta" entdeckt und entfernt. Der rassistische Aufkleber propagierte „Remigration schützt Frauen“. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden.
An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/Britzer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der von "https://www.refugeesnotwelcome.de/" herausgegebene Aufkleber trug die Aufschrift: „Remigration – schützt unsere Frauen“.
In der Seestraße, der Müllerstraße und um den Schillerpark wurden fünf Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.
In der Müllerstraße im Wedding wurden zwei Aukleber, die "Remigration" forderten entdeckt und entfernt.
An einem Straßenschild an der Ecke Lutherstraße und Schalloppstraße klebte ein Sticker der extrem rechten Frauengruppe Lukreta. Der rassistische Sticker hatte den Slogan "Remigration schützt Frauen". Er verbreitete damit das Narrativ, das Gewalt gegen Frauen nur von Menschen mit Migrationsgeschichte ausginge. Der Aufkleber wurde entfernt.
In der Brüsseler Straße im Wedding wurde ein Aukleber, der "Remigration" forderte und ein Aufkleber einer rechskatholischen christlich-fundamentalistischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt.
Auf einer Parkbank an der Rummelsburger Bucht wurde die in roter Farbe geschmierte rassistische Forderung nach Deportation in Form eines "Remigrations"-Schriftzuges gemeldet.
Am Alexanderplatz wurden sechs rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Davon forderte einer "Remigration, einer richtete sich gegen die Willkommenskultur, ein weiterer auf völkische Weise gegen Einwanderung, einer gegen die "Brandmauer" und zwei waren von napolitanischen Neofaschisten, die heute eng mit der italienischen Identitären Bewegung um "Casa Pound" verbunden sind.
An der Tramhaltestelle Judith-Auer-Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber gemeldet. Auf einem Motiv war die rassistische Parole "Dein Land liegt Dir am Herzen? Remigration! Illegale Massenmigration stoppen!" zu lesen, auf dem anderen Motiv wurde sich queerfeindlich mit dem Slogan "Stolz statt bunt" positioniert.
Am S-Bahnhof Hermsdorf wurde im Aufzug mit schwarzem Stift das Wort "Remigration" geschmiert. Dies ist eine extrem rechte Forderung und wird von der Neuen Rechten als Kampfbegriff in politischen Kampagnen verwendet, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert. Der Schriftzug wurde entfernt.
Auf dem Schaukasten des SPD-Büros in Hermsdorf wurde eine Schmiererei entdeckt. Es handelte sich um die rassistische Forderung nach "Remigration". Ein Schriftzug mit demselben Inhalt wurde einen Tag später auch, ganz in der Nähe des Schaukastens, am S-Bahnhof Hermsdorf entdeckt und später entfernt.
In einem Wohnhaus in der Wilhelmstraße wurde ein rassistischer Aufkleber am Fenster einer Zwischenetage entdeckt. Auf dem Aufkleber stand der Slogan „Für die ‚Gäste‘ nur das Beste! – Heimflug-Remigration Airlines“. Der Aufkleber wurde entfernt.
Am Pavillon am Warnitzer Bogen wurden an einem Verkehrsschild insgesamt neun Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf allen Motiven stand die rassistische Forderung nach "Remigration jetzt!" in Kombination mit Werbung für den Naziversand.
Zudem klebten vor Ort noch zwei weitere Aufkleber - einer mit der LGBTIQ*-feindlichen Aufschrift "FCK LGBTQ" - und ein weiterer mit der gegen politische Gegner*innen gerichteten Parole "Good night left side" in Kombination mit zwei darauf abgebildeten Reichsflaggen.
An der Kreuzung Groß-Berliner-Damm/ Benno-König-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Am Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen wurden erneut zwei Aufkleber der Neonazigruppierung "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung "Remigration jetzt!" und darunter der völkische und NS-verherrlichende Spruch "Blut und Boden - Treu bis in den Tod". „Blut und Boden – Treu bis in den Tod“ ist eine nationalsozialistische Parole. Sie kombiniert die rassistische Agrarideologie der NSDAP mit dem geforderten bedingungslosen Gehorsam und der extremen Opferbereitschaft für das NS-Regime.
In der Lützowstraße wurden drei rassistische, "Remigration" fordernde Aufkleber entdeckt und entfernt
An der Bushaltestelle Gehrenseestraße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung nach "Remigration".
In der Lenbachstraße wurde ein Sticker entfernt. Darauf abgebildet war ein Reh und darunter stand Migration. Dabei handelt es sich um eine Umwegkommunikation ( Re-h - Migration ) bzw. ein Bild-Wort-Spiel für das Wort Remigration.
Im S-Bahnhof Wedding wurde ein rassistischer, "Remigration" fordernder Aufkleber entdeckt und überklebt.
An einem Plakat an der Haltestelle Dammweg/ Bergaustr. wurden die Schriftzüge "ZECKEN BOXEN", "REMIGRATION", "AUSLÄNDER RAUS" sowie der neonazistische Zahlencode "444" entdeckt und entfernt.
Am Lindencenter in Neu-Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber der Neonazigruppierung "Jägertruppe Berlin-Brandenburg" gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die rassistische Forderung "Remigration jetzt!" und darunter der völkische und NS-verherrlichende Spruch "Blut und Boden - Treu bis in den Tod". „Blut und Boden – Treu bis in den Tod“ ist eine nationalsozialistische Parole. Sie kombiniert die rassistische Agrarideologie der NSDAP mit dem geforderten bedingungslosen Gehorsam und der extremen Opferbereitschaft für das NS-Regime.
Am Anfang der Langen Brücke wurde ein rassistischer Aufkleber, der eine sog. "Remigration" forderte, an einem Mülleimer entdeckt und entfernt.
An einer Laterne am Bootsanleger am Schloßplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Welsestraße und Prendener Straße wurden mehrere Neonaziaufkleber aus einem bekannten Versand endeckt und entfernt. Auf den Motiven stand "Good night left side", "Make germany great again" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge, "Deutschland meine Heimat" in Kombination mit Reichsadler und Reichsflagge und "Für die Gäste nur das Beste - Remigration airlines". In einem Fall war nur eine Reichsflagge abgebildet.
Auch entlang der Falkenberger Krugwiesen wurden mehrere Naziaufkleber entdeckt und entfernt. Es handelte sich um die Motive "Deutschland meine Heimat", "Love animals, hate Antifa", "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" und einen Aufkleber in Form einer Reichsflagge.
In der Pablo-Picasso-Straße befand sich auf einem Ortseingangsschild nach Hohenschönhausen zudem ein extrem rechter Aufkleber mit einer darauf abgebildeten "Schwarzen Sonne", einer vermummten Person und dem Spruch "Violent Unrest".
Am Bahnhof Friedenau wurden zahlreiche extrem rechte Schmierereien festgestellt, die bislang nicht entfernt wurden. Darunter befinden sich unter anderem die Kürzel „NRJ“ („Nationalrevolutionäre Jugend“), die Jugendorganisation der extrem rechten und neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", sowie weitere Aufschriften wie „Fuck Antifa“, „Sommer Sonne Remigration“, „Der 3. Weg!“, „Antifa vernichten!“, „Rotfrontler sichten und vernichten!“, „Fuck AFA“, „NRJ D3.W.“ und „Rotfront zerschlagen“.
Die Schmierereien stellen eine ungewöhnlich massive Darstellung dieser extrem rechten Gruppierungen in diesem Gebiet dar.
In der Müllerstraße wurden zwei rassistische, "Remigration" fordernde Aufkleber entdeckt und entfernt.
In der Nalepastr. und der Helmholzstr. wurden insgesamt ca. zehn rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die rassistischen Aufkleber enthielten die Forderung nach einer sog. "Remigration", die extrem rechten Aufkleber hatten die Aufschrift "Patriotische Aktion".
In der Wilhelmsaue wurde erneut eine Bank des Projekts "Rote Bänke" beschädigt. Über der Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" wurde "Okay dann Remigration für Verbrecher und Grenzen dicht, sonst wirds schlimmer" geschmiert. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden. Die Bank musste anschließend neu gestrichen und gestaltet werden.
Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren. In der Schmiereie wurde das Thema instrumentalisiert, um rassististische Narrative zu verbreiten.
An der Bushaltestelle Vincent-van-Gogh-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden.
Auch rund um die Tramhaltestelle Welsestraße wurden 5-6 weitere Exemplare des rassistischen "Remigration"-Motivs gefunden und entfernt.
In einer Bahn der M17 wurden zudem auf Höhe Neu-Hohenschönhausen zwei Hakenkreuz-Kritzeleien in Kombination mit dem Spruch "Für die AfD" gemeldet.
In der Pablo-Picasso-Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem NS-verherrlichenden Motiv war eine Reichsflage, ein Reichsadler und die Parole "Deutschland, meine Heimat!" zu sehen.
Vor einem Supermarkt am Roederplatz wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden und unkenntlich gemacht.
In der Möllendorffstraße Nähe Stadtpark Lichtenberg wurde zudem ein Aufkleber eines extrem rechten Versandes entdeckt und entfernt.
Um den Leopoldplatz wurden zwei rassistische Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.