Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen
In der Wustrower Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" gemeldet und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Wustrower Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" gemeldet und entfernt.
An einer Rolltreppe am Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" gemeldet. Auf dem Motiv stand die selbstdarstellerische und zum Teil rassistische bzw. NS-verherrlichende Botschaft "Der III. Weg, Partei und Bewegung, Vaterland, Deutschland den Deutschen, national, sei die Alternative, sozialistisch, werde Nationalrevolutionär, Kampf, Deutschland braucht Kinder, ewig treu, vom ich zum wir".
In der Wönnichstraße wurde ein aus einem Neonazi-Versand stammender Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration jetzt!" gefunden.
In der Rupprechtstraße wurde erneut ein gegen Antifaschismus gerichteter "Fck Antifa"-Schriftzug festgestellt.
Zwischen Konrad-Wolf-Straße Ecke Freienwalder Straße bis hin zur Konrad-Wolf-Straße Ecke Gärtnerstrraße wurden verschiedene rassistische und queerfeindliche Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" und aus einem Neonazi-Versand gemeldet und entfernt. Auf den Motiven des "Der III. Weg" standen die Parolen "Homo-Propaganda stoppen" und "Asylflut stoppen". Auf den anderen Motiven war u.a. "Bitte flüchten Sie weiter, hier gibt es nichts zu wohnen. Refugees not welcome", "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines", "Abschieben schafft Wohnraum" und "Wir schulden unseren Gästen nichts, aber unseren Kindern und Rentnern alles!" (in Kombination mit einem Reichsadler und einem Eisernen Kreuz im Ährenkranz) zu lesen.
An der Haltestelle Freienwalder Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit der Forderung "Remigration!" gefunden und unkenntlich gemacht.
An der Haltestelle Simon-Bolivar-Straße wurde ein rassistisches Aufklebermotiv der Neonazi-Kaderpartei "Der III. Weg" mit der Parole "Asylflut stoppen!" entdeckt und entfernt. Zudem ein rassistisches Aufklebermotiv aus einem Neonazi-Versand mit der Aufschrift "Flüchten Sie weiter! Hier gibt es nichts zu wohnen! Refugees not welcome!".
An Schildern auf dem Spielplatz in der Willi-Sänger-Str. wurden zwei rassistische Aufkleber, die die sog. "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.
Rund um den U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf wurde zumeist eine sogenannte Remigration gefordert.
Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.
An der Bushaltestelle der 256er-Linie an der Hansastraße Ecke Malchower Weg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Remigration jetzt!" gefunden und unkenntlich gemacht.
An der Tramhaltestelle Arnimstraße wurde ein aus einem Neonazi-Versand stammender Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem NS-verherrlichenden Motiv stand "Gott mit uns" und zudem war die Kombination eines Reichsadlers, eines Eisernen Kreuzes und einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge mitabgebildet.
In der Pfarrstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der antimuslimischen Aufschrift "Islamisierung, nein Danke" gefunden und unkenntlich gemacht.
In der Pfarrstraße wurde zudem ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Remigration" aus dem Umfeld der extrem rechten "Patriotischen Bewegung" entdeckt und entfernt.
In der Zobtener Straße wurde ein Aufkleber aus der extrem rechten "Tilda"-Aufkleberserie entfernt. Der Aufkleber ist Teil einer Reihe von Tilda-Memes, die eine blonde, junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.
Neben der Apotheke am Hohenschönhauser Tor wurde ein extrem rechter Aufkleber mit dem rassistischen Motiv "Dein Land liegt Dir am Herzen? Remigration! - Illegale Massenmigration stoppen" und ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber "Hier wurde Antifa Propaganda entfernt“ gefunden und entfernt.
In der Wartenbergstraße wurde entlang der Kleingartenanlage "Land in Sonne" ein Aufkleber des ehemaligen neonazistischen "Völkischen Bunds" mit der Aufschrift "Ausländer- & Asylpolitik: Michel, wählst Du Schwarze, Rote, Gelbe, Grüne? Das Ergebnis ist dasselbe." gefunden und entfernt.
Der Völkische Bund bestand von 1985 -1995 aus etwa 25 Mitgliedern unter der Leitung des ehemaligen NPD-Funktionärs und verurteilten Rechtsterroristen Peter Naumann.
In der Zobtener Straße wurde ein Aufkleber aus einem Naziversand mit Reichs- und Deutschlandflagge und dem Slogan: "Hand in Hand für das Vaterland" entdeckt und entfernt.
Zudem wurde an der gleichen Stelle ein Aufkleber aus einem anderen extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Du bist Deutscher, mach was draus!" gefunden und entfernt.
In der Kaskelstraße wurden mehrere rassistische Aufkleber mit der Parole "Remigration rettet Leben" und auf Höhe der Spittastraße bzw. Schreiberhauer Straße mehrere gegen politische Gegner*innen gerichtete "Antifaverbot jetzt"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
An einer Rolltreppe im S-Bahnhof Wedding wurden drei Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.
Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Sewanstraße wurden zwei extrem rechte Aufkleber gefunden und entfernt. Das Motiv "Mir stinken die Linken" stammte aus einem Neonaziversand. Das andere Motiv beinhaltete die rassistische Aufschrift "Remigration" und das Konterfei des AfD-Politikers Björn Höcke.
In der Wönnichstraße wurde ebenfalls ein aus einem Neonaziversand stammender Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift "White lives matter" entdeckt und unkenntlich gemacht. „White Lives Matter“ (auf Deutsch: „Weiße Menschenleben zählen“) ist eine extrem rechte Parole, die als rassistische Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ (auf Deutsch: „Schwarze Menschenleben zählen“) entstand. Sie wird gezielt genutzt, um rassistische Diskriminierung zu verschleiern und gleichzeitig Vorurteile in Bezug auf „weiße Opfer“ von Gewalttaten nicht-weißer Täter*innen zu schüren. Die Parole ist Ausdruck weißen Überlegenheitsdenkens.
Von der Kreuzung Griechische Allee/ Edisonstr. bis Wattstr., Helmholzstr. und Mentellinstr. wurden insgesamt ca. 40 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Viele Aufkleber richteten sich die Antifaschist*innen und queere Menschen, andere Aufkleber forderten die sog. "Remigration".
In der Straße Kupferkamp und am Schöneweide Center wurden insgesamt fünf LGBTIQ*-feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber zeigten ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Regenbogenfarben der Regenbogenflagge schützt.
In der Schnellerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Am Fehrbelliner Platz veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die AfD-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Winter/Frühjahr 2026" verteilt. In der Zeitung ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Es wurden also Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Die Inhalte können daher als rassistisch gewertet werden.
Zusätzlich wurde ein Flyer mit dem Titel "7 Punkte zur Remigration" verteilt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird in dem Flyer als neutral dargestellt, ist jedoch ein politischer Kampfbegriff, der in rechten bis extrem rechten Kreisen Verbreitung findet. Dort dient er als Euphemismus für die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Zwar argumentiert die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, doch ändert dies nichts an seiner Nutzung und Bedeutung im extrem rechten Diskurs. Die positive Umdeutung des Begriffs dient dazu, extrem rechte Konzepte zu normalisieren.
An der Ecke Maxstraße / Schererstraße im Ortsteil Wedding wurden zwei rassistische Aufkleber, die "Remigration" forderten, entdeckt und entfernt.
In der Rupprechtstraße wurde auf einer Regenrinne ein mit schwarzer Farbe aufgemalter Schriftzug der extrem rechten Gruppierung "EHL" ("Einheit Lichtenberg") festgestellt und überklebt. Der "EHL"-Schriftzug war mit dem neonazistischen Zahlencode "1161" kombiniert worden.
Zudem wurden in der Fischerstraße bis hin zum Hönower Weg Ecke Neuer Feldweg verschiedene extrem rechte Aufkleber gefunden und entfernt. Auf den Motiven stand u.a. "Deutsche Zone" in Kombination mit einem in Frakturschrift geschriebenen Hooligan-H und dem Bundesadler, "Remigration", "Asylbetrüger nicht willkommen", "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" und "Du bist Deutscher! Mach was draus!". Außerdem wurde eine Reichsflagge in schwarz-weiß-rot und ein queerfeindlicher Aufkleber verklebt.
In der Delbrückstraße wurden zwei weitere, aus Neonaziversänden stammende Aufkleber, entdeckt und entfernt. Auf einem stand die queerfeindliche Parole "Gender mich nicht voll". Auf dem anderen Motiv war eine Reichsflagge in Kombination mit der Parole "Kein Verbot für schwarz-weiß-rot" zu sehen.
In der Wilhelmsaue wurde ein rassistischer Sticker mit dem Slogan "Brüste & millionenfache Remigration" entdeckt und entfernt.
In der Gartenfelder Straße in Haselhorst wurde ein rassistischer Sticker entdeckt, der aus einem extrem rechten Versandhandel (refugeesnotwelcome.de) stammt und die Aufschrift „Remigration schützt unsere Frauen“ trägt. Der Sticker wurde größtenteils entfernt.
Am Bersarinplatz wurden zwei rassistische Sticker eines rechten Onlinehandels in eine positive Botschaft umgedeutet. Von der Aufschrift "Remigration" wurden die ersten beiden Buchstaben unkenntlich gemacht, so dass migration zu lesen war.
In der Lindower Straße, der Müllerstraße und der Nazarethkirchstraße in Wedding wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber stammt von einer fundamentalistischen katholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet. Zwei rassistische Aufkleber forderten "Remigration". Einer dieser Aufkleber war von "aktiv.berlin".
Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurden auf der Falkenberger Chaussee zwei extrem rechte Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf dem gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiv stand "We hate Antifa". Auf dem anderen Motiv war die nationalistische Parole "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" zu lesen.
Zudem wurde in der Randowstraße im Randowpark ein rassistischer Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war zu lesen: "Deutschland liegt Dir am Herzen? Remigration! - Illegale Migration stoppen, für ein sicheres Deutschland!".
In der Schulstraße im Ortsteil Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Griechischen Allee wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Straße Otto-Wels-Ring in Buckow wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sogenannte "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt. Ein weiterer Aufkleber in der nahegelegenen Zadekstraße richtete sich gegen antifaschistisches Engagement und wurde ebenfalls entfernt.
In der Straße Löwensteinring in Gropiusstadt wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sogenannte "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Lange Straße in Lichterfelde wurde ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Der Sticker propagiert die sogenannte Remigration.
Mindestens seit dem Jahr 2016 verwendet die Neue Rechte „Remigration” als Kampfbegriff in politischen Kampagnen, in denen sie die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fordert.
An der Ecke Johannisthaler Chaussee/Rudower Straße wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sogenannte "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Straße Am Wiesenrain wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In einem Einkaufszentrum an der Clayallee in Zehlendorf wurden rassistische Sticker entdeckt. Ein Sticker hatte den Slogan "Sommer, Sonne, Remigration" und zeigte als Motiv ein Comic-Schaf. Ein weiterer Sticker propagierte ebenfalls Remigration. Die Aufkleber wurden unkenntlich gemacht.
In der Nähe der Gartenfelder Brücke am Saatwinkler Damm wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Beschriftung „Remigration jetzt!!!“ entdeckt und komplett entfernt. Auf dem Aufkleber ist ein Flugzeug zu sehen, das von den Farben der Deutschlandfahne begleitet wird.
Im U-Bahnhof Bernauer Straße wurde erneut die Schmiererei "Remigration" gefunden
An der Bushaltestelle Balatonstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Sommer, Sonne, Remigration (millionenfach)" entdeckt und entfernt.
Auf der Clayallee in Zehlendorf wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt. Auf einem Mülleimer klebten Aufkleber der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent". Sie hatten den rassistischen Slogan "Remigration rettet Leben".
Außerdem wurde ein Sticker gefunden, der Antifaschist*innen in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnete. Die Aufkleber wurden entfernt.
Auf der Hermannstraße in Nord-Neukölln wurde an der Fassade eines Kulturortes der rassistische Schriftzug "Remigration" entdeckt.
Im U-Bahnhof Bernauer Straße wurden zwei Schmierereien gefunden: "Remigration" und "Fuck Islam".
In der Weitlingstraße wurden vom Bahnhof Lichtenberg bis zum Rewe-Supermarkt in der Weitlingstraße in grüner Farbe an Hauswände gesprühte David-Sterne gemeldet. In einem Fall war dieser mit einer Doppel-Sigrune der Waffen-SS kombiniert. Die Doppel-Sigrune war das Abzeichen der Schutzstaffel (SS), einer Organisation, die maßgeblich an der Shoah und somit der Verfolgung sowie Ermordung von Millionen Juden und Jüd*innen beteiligt war. Davidsterne sind Symbole des Judentums. Im NS wurden Jüdinnen*Juden gezwungen, einen Davidstern zu tragen. Die Verwendung beider Symbole in einem Kontext ist daher als Ausdruck von Nationalsozialismus und Antisemitismus zu werten. Zum rechtlichen Kontext lässt sich noch anmerken, dass die Verwendung von SS-Runen in Deutschland gemäß § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) strafbar ist.
In der Metastraße wurden auf der Rückseite eines geparkten LKWs NS-verherrlichende Schmierereien in Form eines HH und einer 88 (beides bedeutet "Heil Hitler"), sowie eines Hakenkreuzes entdeckt und entfernt. Auch Hakenkreuze sind in Deutschland nach § 86a StGB strafbar.
Am Bahnhof Lichtenberg wurde zudem ein rassistischer, zynischer und menschenverachtender Aufkleber mit der Parole "Remigration - Du willst es doch auch" in Kombination mit einem darauf abgebildeten Abschiebeflieger und einer freundlich lächelnden und winkenden Frau gefunden. Der Aufkleber stammt von einem bekannten extrem rechten Versand.
Am S-Bahnhof Nöldnerplatz, Ausgang Kaskelkiez und in der Spittastraße wurde jeweils ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels mit der Aufschrift "Antifaverbot jetzt" entdeckt und entfernt.
Auf der Brücke über den S-Bahnhof Johannisthal wurde ein rassistischer Aufkleber, der u.a. die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Pfarrstraße im Kaskelkiez wurde erneut eine gegen Antifaschist*innen gerichtete Schmiererei gemeldet.
In der Wönnichstraße im Weitlingkiez wurde auf einem Altkleidercontainer ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration" in Kombination mit einem Konterfei des AfD-Politikers Björn Höcke entdeckt und entfernt.
In der Einbecker Straße wurden mehrere rassistische Aufkleber gemeldet mit Slogans wie "Islamisierung? Nein Danke!" sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag!" - umrandet in den Farben der Reichsflagge - gefunden und zum Teil entfernt.
Auf der Rückseite eines Supermarktes in der Ribnitzer Straße wurden zwei rassistische und anti-antifaschistische Aufklebermotive gemeldet und zum Teil entfernt. Auf einem Aufkleber stand die rassistische Parole "Remigration jetzt!", auf einem anderen Motiv war der gegen Antifaschist*innen bzw. an die Omas gegen Rechts angelehnte Spruch "Enkel gegen links" zu lesen. Zudem waren auch mehrere Aufkleber der AfD direkt daneben verklebt worden (Motive: "Jammert mir nichts vor, ich habe richtig gewählt", "Unser Land zuerst" und "Alternative für Deutschland").
Auf einem Verkehrsschild am Hohenschönhauser Tor klebten mehrere extrem rechte Aufkleber. Auf den gegen politische Gegner*innen gerichteten Aufklebern stand "FCK Grn" (selbstgemacht) und "Hier wurde antifaschistische Propaganda entfernt" (2x). Auf zwei weiteren Motiven war die rassistische Forderung "Remigration - Für ein sicheres Deutschland" zu lesen.
In der Kinzigstraße wurde ein rassistischer Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt, auf dem das Wort "Remigration" stand.
An der Kreuzung Riebeckeweg/ Flansweg wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.
Am Kraatz-Tränke-Graben wurde an einem Laternenmast ein rassistischer Aufkleber mit dem Motiv "Remigration" gefunden.
Auf einem Stromkasten in der Pfarrstraße wurde eine anti-antifaschistische Schmiererei in Form eines "Drecksantifa"-Schriftzuges festgestellt.
Am Bahnhof Lichtenberg wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandes mit dem rassistischen Motiv "Remigration schützt Frauen!" gefunden und entfernt.
In der Einbecker Straße wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten "Ein Prozent"-Kampagne mit der Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum" und "Remigration rettet Leben" entdeckt und entfernt.
In der Wönnichstraße im Weitlingkiez wurde ein gegen trans Personen gerichteter Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gemeldet und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Transformers not welcome".
In einem Post auf Instagram zeigten sich zwei vermummte junge Frauen, die mit einer Schablone am Mehringdamm das Wort "Remigration" sprühten. Auf ihrem Weg stickerten sie auch.
An der Bushaltestelle "Langestraße" in Lichterfelde wurde ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Der Aufkleber propagierte u. a. "Remigration jetzt!". Er wurde entfernt.
Am U-Bahnhof Adenauerplatz wurde ein Aufkleber von "aktiv.berlin" entdeckt. Der Aufkleber zeigte ein zerstörtes Berlin und zwei Menschen auf Fahrrädern. Die Aufschrift lautete "Remigration! ...bevor es zu spät ist."
Hinter dem Begriff "Remigration" der extremen Rechten steht die Absicht der Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen in vermeintliche Herkunftsländer.
Am S-Bahnhof Wilhelmsruh im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe "Identitäre Bewegung" bemerkt und entfernt. Neben dem Slogan "Ho ho ho, abschieben!" war darauf eine fotographische Collage einer männlichen Statue mit einer Weihnachtsmannmütze sowie der griechische Buchstabe Lambda, das Symbol der Gruppierung, zu sehen. Die von der Gruppe geforderten großflächigen Abschiebungen wurden so als Weihnachtsgeschenk präsentiert. Der Aufkleber ist somit eingebettet in jüngere Strategien der extremen Rechten, ihre "Remigrationspläne" als lustig und harmlos darzustellen.