Rassistische Propaganda in Wedding
Am Martha-Ndumbe-Platz wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Am Martha-Ndumbe-Platz wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Tabbertstraße und in der Helmholtzstraße in Oberschöneweide wurden mehrere extrem rechte Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
In der Nalepastraße und an der Ecke Helmholtzstraße wurden zusätzlich zwei rassistische Aufkleber entdeckt, die sich mit der Forderung nach "Remigration" und der Aufschrift "Refugees not welcome" gegen Geflüchtete richteten.
An der Kreuzung Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurde ein rassistischer Aufkleber gegen geflüchtete Menschen entdeckt und entfernt.
An der Ecke Triftstraße / Wildenowstraße wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Vor einer Schule in der Nalepastraße wurde auf einem Straßenschild ein Schriftzug gegen Antifaschist*innen entdeckt.
In der Nalepastraße wurden zusätzlich mehrere extrem rechte Sticker mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" und ein rassistischer mit der Aufschrift "Sommer, Sonne, Remigration" entdeckt und entfernt.
In der Fritz-Kirsch-Zeile wurde ebenfalls ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.
In der Wiesenstraße Ecke Reinickendorfer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.
In der Rostocker Straße wurde an einem Kiosk ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war der rassistische Slogan "Remigration Airlines - Für die Gäste nur das Beste!" zu lesen.
In der Wilhelminenhofstraße Ecke Mathildenstraße wurde der neonazistischen Zahlencode "1161" an einem Mülleimer entdeckt.
In der Tabbertstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Sommer, Sonne, Remigration" entdeckt und entfernt.
Am Leopoldplatz, in der Schulstraße und zwei Seitenstraßen wurden sechs rassistischer Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.
In der Kleingartenkolonie Grüne Aue wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" und ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Frauengruppe "Lukreta" entdeckt und entfernt. Der rassistische Aufkleber enthielt die Aufschrift „Remigration schützt Frauen“. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden.
Zusätzlich wurde in der Nalepastraße der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "I (Herz) NS" entdeckt und entfernt. Er stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
In der Hentigstraße Ecke Dorotheastraße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv wurde die rassistische Forderung nach "Remigration" propagiert.
In der Bölschestraße wurde an einem Verkehrsschild ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Mit dem Slogan "Für die 'Gäste' nur das Beste. Remigration Airlines" propagierte der Sticker das rassistische Konzept der Remigration. Der Aufkleber stammt aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Streitstraße, gleich vor der Ecke zur Rauchstraße, wurden zwei übereinander geklebte rassistische Aufkleber mit den Sprüchen „Raus mit die Viecher“ und „Remigration jetzt“ entdeckt.
In der Gerichtstraße Ecke Adolfstraße wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.
Im Mariendorfer Weg in Nord-Neukölln wurden mehrere rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese stammen aus einem extrem rechten Versandhandel und propagierten beispielsweise "Remigration rettet Leben".
An der Kreuzung Schererstraße Maxstraße wurden zwei rassistische Aufkleber mit der Forderung "Remigration" entdeckt und entfernt.
In der Junker-Jörg-Straße wurden insgesamt drei extrem rechte Aufkleber auf einer Wohnungstür von Menschen mit Migrationsgeschichte entdeckt und entfernt. Auf allen Aufklebern waren rassistische Parolen wie "Bitte flüchten Sie weiter, hier gibt es nichts zu wohnen", die migrationsfeindliche Forderung nach "Remigration" und der Slogan "Abschieben schafft Wohnraum!" zu lesen. Alle Aufkleber dienen wohl der Bedrohung und Einschüchterung der dort lebenden Menschen und wurden entfernt.
In der Wallensteinstraße wurde ein aus einem Naziversand stammender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem rassistischen Motiv wurde der Slogan "Remigration jetzt - Refugees not welcome" propagiert.
In der Tabbertstraße Ecke Helmholtzstraße wurden drei Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Einer davon enthielt die rassistische Aufschrift „Remigration schützt Frauen“ und warb für die extrem rechte Frauengruppe "Lukreta". Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden.
Ein anderer enthielt den neonazistischen Zahlencode "1161".
An der Schulstraße Ecke Maxstraße und am Martha-Ndumbe-Platz wurden je zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, die "Remigration" forderten.
Auf dem Bahnsteig und am Ausgang des S-Bahnhofs Wedding wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, die "Remigration" forderten.
In der Schloßstraße Charlottenburg wurde an zwei Mülleimern die rassistische Forderung "Remigration" geschmiert.
In der Ernst-Augustin-Str. und am S-Bahnhof Adlershof wurden jeweils ein rassistischer Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.
In der Radickestr. wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels entdeckt und entfernt.
Zwischen dem Bahnhof Rudow und der Zittauer Straße sind extrem rechte Aufkleber und Schmierereien gesichtet und entfernt worden. Neben einem Hakenkreuz an einem Laternenmast, wurde ein Aufkleber mit der rassistischen Aufschrift „Remigration schützt Frauen“ entdeckt und entfernt. Die Botschaft suggeriert, dass Migrant*innen eine besondere Gefahr für Frauen darstellen würden.
An einer Imbissbude in der Ribnitzer Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber gefunden und entfernt. Auf dem Motiv war die Aufschrift "Ist im Kopf nur grüner Mist, wird man Klimaaktivist" zu lesen.
Im Briefkasten eines sozialen Trägers in der Ahrenshooper Straße wurde zudem ein mehrseitiger, professionell gedruckter Flyer aufgefunden, der das investigative Medienhaus Correctiv diffamiert, es der Lüge und Desinformation bezichtigt und eine angebliche gesteuerte Verflechtung zwischen Correctiv, dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Alt-Bundeskanzler Olaf Scholz konstruiert.
Der Flyer greift die Correctiv-Recherchen zum Potsdamer "Geheimtreffen" von Ende 2023/Anfang 2024 an, bei dem über den Plan einer massenhaften Vertreibung von Menschen mit Migrationsgeschichte ("Remigration") gesprochen wurde. Die Recherchen hatten eine große Protestwelle ausgelöst.
Der Flyer kann einem extrem Rechten sowie rechtspopulistischen bis völkischen Spektrum zugeordnet werden und dient neben der Desinformation auch der Mobilisierung und der finanziellen Unterstützung der eigenen Plattform (integriertes Bestell- und Spendenformular).
In der Radickestr. wurden ca. 20 rassistische Aufkleber mit der Forderung nach einer sog. "Remigration" entdeckt und entfernt.
Zwischen Sollmannweg und dem U-Bahnhof Lipschitzallee in Gropiusstadt wurden mehrere Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel gesichtet und entfernt. Ein Aufkleber enthielt die Reichsfarben sowie den Schriftzug „Make Germany great again“. Ein weiterer rassistischer Aufkleber zeigte ein Flugzeug mit der Aufschrift "Remigration Air" und titelte "Deutschland endlich wieder sicher machen".
In der Siedlung Wartenberg kam es in den vergangenen sechs Monaten zwischen Straße 4 und 5, dem Birkholzer Weg und Umgebung wiederholt zu NS-verherrlichenden, rassistischen und auch antisemitischen Schmierereien an Stromkästen und anderen Orten. Zudem wurden massenhaft Aufkleber aus einem bekannten Neonaziversand und in zwei Fällen auch von der Neonazipartei „Der III. Weg“ gemeldet. Die Neonazis versuchen in diesem Gebiet offensichtlich den Schein einer Straßendominanz aufzubauen.
Hier eine Sammelübersicht, da die Vorfälle nicht mehr genau einzelnen Tagen zugeordnet werden können:
- Ein Stromkasten wurde großflächig in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot besprüht.
- Ein Stromkasten wurde innerhalb kurzer Zeit mehrfach mit der Parole „Nazidorf“ besprüht.
- Ein Stromkasten wurde großflächig in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot in Kombination mit der Parole „NS-Dorf Ihr Fotzen!“ besprüht.
- Ein Stromkasten wurde in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot besprüht.
- Auf einem Laternenmasten klebten zahlreiche Neonaziaufkleber mit den Motiven „Deutsches Reichsgebiet“ (2x), „Good night left side“ (2x) und „Ku Klux Klan – White power – Section germany“ (2x).
- Auf einem Laternenmasten am Birkenholzer Weg Ecke Straße 5 klebten zahlreiche Neonaziaufkleber mit den Motiven „Good night left side“ (7x), „Ku Klux Klan – White power – Section germany“ (2x), „Klagt nicht, kämpft!“ (2x), „Deutsches Reichsgebiet“ (1x), „Für die Gäste nur das Beste – Remigration Airlines“, „Gott mit uns“ in Kombination mit einer Reichsflagge (2x).
- Auf einem Laternenmasten klebten zahlreiche Neonaziaufkleber mit den Motiven „Gott mit uns“ in Kombination mit einer Reichsflagge (3x), „Für die Gäste nur das Beste – Remigration Airlines“, „Sie waren die besten Soldaten der Welt“ in Kombination mit einem Eisernen Kreuz, einen Wehrmachtssoldaten und einer Reichsflagge, „Good night left side“, „Ku Klux Klan – White power – Section germany“ u.v.m..
- Auf einem Laternenmasten klebten zahlreiche Neonaziaufkleber mit den Motiven „Gott mit uns“ in Kombination mit einer Reichsflagge, „Mir stinken die Linken“, „Saufen gegen links“, „Deutschland den Deutschen“, „Antifa zerschlagen“, Reichsflaggen mit verschiedenen Parolen (4x) u.v.m..
- Auf einen Glascontainer wurde in schwarzer Farbe ein Hakenkreuz, eine Doppel-Sigrune und die Parole „Ausländer raus“ gesprüht.
- Auf einem BSR-Mülleimer klebten zahlreiche Neonaziaufkleber mit den Motiven „Ku Klux Klan – White power – Section germany“, „In uns brennt die schwarze Sonne“ in Kombination mit einer brennenden "schwarzen Sonne", „Good night left side“, „Für die Gäste nur das Beste – Remigration Airlines“, „Thank you for not mixing“ in Kombination mit einem durchgestrichenen Paar mit jeweils schwarzer und weißer Hautfarbe, „Auch ohne Sonne braun“ in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne".
- Ein Stromkasten wurde großflächig in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot besprüht. Zudem stand darauf „NS-Dorf“ und das Kürzel „CF“ (=“Chromfaschisten“).
- Ein Stromkasten wurde in den Farben der Reichsflagge und mit der Parole „Nazidorf“ besprüht. Zudem stand an der Seite die antisemitische Parole „Judensau“.
- Auf einer Baustellenabsperrung wurden drei Hakenkreuze (2x in schwarz, 1x in rot), der rassistische Slogan „Nigger raus“ und die NS-verherrlichende Parole „Sieg Heil“ aufgesprüht.
- Auf einen Stromkasten wurde oberhalb der rassistische Schriftzug „Nigger“ in Kombination mit zwei NS-verherrlichenden Hakenkreuzen in schwarzer Farbe geschmiert.
- Ein Stromkasten wurde in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot besprüht.
- Ein weiterer Stromkasten wurde in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot besprüht.
- Ein doppelter Stromkasten wurde großflächig in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot besprüht.
- Ein Straßenschild wurde in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot besprüht.
- Ein doppelter Stromkasten wurde großflächig mit „Nazidorf“ besprüht.
- Auf einem Laternenmasten klebten zahlreiche Neonaziaufkleber mit den Motiven „Klagt nicht, kämpft!“, „Ku Klux Klan – White power – Section germany“, „Wir müssen leider draußen bleiben!“ in Kombination mit darauf abgebildeten Muslim*innen.
- Auf einem Laternenmasten klebten zahlreiche Neonaziaufkleber mit den Motiven „Ku Klux Klan – White power – Section germany“ (2x), „Braun ist bunt genug“ und „Love europe, hate the EU – Volksaufklärung“ (3x).
- Auf einem Laternenmasten klebten zahlreiche Neonaziaufkleber mit den Motiven „FCK Bnt“, „Klagt nicht, kämpft!“, „Für die Gäste nur das Beste – Remigration Airlines“, „Gott mit uns“ in Kombination mit einer Reichsflagge und „Sie waren die besten Soldaten der Welt“ in Kombination mit einem Eisernen Kreuz, einen Wehrmachtssoldaten und einer Reichsflagge.
- Auf einem Laternenmasten klebten zahlreiche Neonaziaufkleber mit den Motiven „Ku Klux Klan – White power – Section germany“, „Für die Gäste nur das Beste – Remigration Airlines“, „Auch ohne Sonne braun“ in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne", „In uns brennt die schwarze Sonne“ in Kombination mit einer brennenden "Schwarzen Sonne", „White lives matter“, „Wir müssen draußen bleiben“ und „Thank you for not mixing“.
- Am Birkenholzer Weg wurden auf einem Laternenmasten und einem Mülleimer der BSR zahlreiche Neonaziaufkleber mit den Motiven schwarz-weiß-rote Reichsflagge, „Ku Klux Klan – White power – Section germany“ , „In uns brennt die schwarze Sonne“ in Kombination mit einer brennenden "Schwarzen Sonne", „Good night left side“, „Für die Gäste nur das Beste – Remigration Airlines“, „Thank you for not mixing“ und „Auch ohne Sonne braun“ in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne" gefunden.
- Auf einem Laternenmasten am Birkenholzer Weg Ecke Straße 5 klebten zahlreiche Neonaziaufkleber u.a. mit den Motiven „Good night left side“, „Ku Klux Klan – White power – Section germany“ (2x), „Klagt nicht, kämpft!“, „Wir müssen draußen bleiben“ (2x), „Love Gehacktes, hate Halal“, „Auch ohne Sonne braun“ in Kombination mit einer "Schwarzen Sonne", „Für die Gäste nur das Beste – Remigration Airlines“, „Thank you for not mixing“, „White lives matter“.
- Auf einem Laternenmasten am Birkenholzer Weg Ecke Straße 5 klebten zahlreiche Neonaziaufkleber u.a. mit den Motiven „Ku Klux Klan – White power – Section germany“ (4x), „Für die Gäste nur das Beste – Remigration Airlines“ (2x), „In uns brennt die schwarze Sonne“ in Kombination mit einer brennenden schwarzen Sonne, „Good night left side“, „Gott mit uns“ in Kombination mit einer Reichsflagge, „Sie waren die besten Soldaten der Welt“ in Kombination mit einem Eisernen Kreuz, einen Wehrmachtssoldaten und einer Reichsflagge.
- Auf einem Laternenmasten klebten zahlreiche Neonaziaufkleber mit den Motiven „Braun ist bunt genug“ (2x), „Good night left side“, „Für die Gäste nur das Beste – Remigration Airlines“, „Wir müssen draußen bleiben“, „Klagt nicht, kämpft!“, „Deutsches Reichsgebiet“, „In uns brennt die schwarze Sonne“ in Kombination mit einer brennenden "Schwarzen Sonne".
- Auf einem Laternenmasten am Birkenholzer Weg Ecke Straße 5 klebten zahlreiche Neonaziaufkleber u.a. mit den Motiven „Für die Gäste nur das Beste – Remigration Airlines“ (2x), „Thank you for not mixing“, „Good night left side“, „Braun ist bunt genug“, „Wir müssen draußen bleiben“, „In uns brennt die schwarze Sonne“ in Kombination mit einer brennenden "Schwarzen Sonne".
- Auf einem Laternenmasten am Birkenholzer Weg Ecke Straße 5 klebten zahlreiche Neonaziaufkleber u.a. mit den Motiven „Good night left side“ (2x), „Deutsches Reichsgebiet“ (2x), „Ku Klux Klan – White power – Section germany“ (2x), „Nix yally, yallah – Hier wird deutsch gesprochen!“ in Kombination mit einer Reichsflagge in schwarz-weiß-rot.
- Auf einem Laternenmasten am Birkenholzer Weg klebten zahlreiche Neonaziaufkleber u.a. mit den Motiven „Mir stinken die Linken“, „Reichsflagge“ und „Die Deutschen kommen“ in Kombination mit einem Schlagring.
- Auf einem Laternenmasten klebten zahlreiche Neonaziaufkleber u.a. mit den Motiven „Die Deutschen kommen“ in Kombination mit einem Schlagring (3x), Reichsflagge in Kombination mit verschiedenen Parolen (5x), „Deutsches Reichsgebiet“, „Saufen gegen links“.
- Auf einem privaten Briefkasten klebte ein Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ mit der Aufschrift „Deutschland den Deutschen“.
- Auf einem dreifachen Stromkasten waren die neonazistischen Zahlencodes „88“, „444“ und „1161“ in schwarzer Farbe aufgesprüht. Zudem zwei Hakenkreuze.
- Auf einem doppelten Stromkasten wurden die neonazistischen Zahlencodes „88“ (3x) und „1161“ (2x) in schwarzer und roter Farbe entdeckt. Zudem zwei Hakenkreuze.
- Ein dreifacher Stromkasten wurde großflächig in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot besprüht.
- Ein doppelter Stromkasten wurde großflächig in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot besprüht.
- Auf einem Laternenmasten klebte ein Neonaziaufkleber mit dem Motiv „Linker Lump zur praktischen Arbeit“.
- Auf einem Laternenmasten klebte ein Neonaziaufkleber mit dem Motiv „Saufen gegen links“.
- Auf einer Wand an einer Baustelle klebten zwei Neonaziaufkleber mit den Motiven „Sie waren die besten Soldaten der Welt“ in Kombination mit einem Wehrmachtssoldaten und einer "Schwarzen Sonne" in Kombination mit einer Reichsflagge.
- Auf einem Laternenmasten klebte ein Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ mit der rassistischen Parole „Deutschland den Deutschen“.
Am Anhalter Bahnhof wurden drei rassistische Sticker, aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Leipzig, entfernt. Auf ihnen stand "Remigration schützt Frauen".
Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Wedding wurden zwei Aufkleber einer christlich-fundamentalistischen rechtskatholischen Organisation, die LGBTIQ*-Feindlichkeit und antimuslimischen Rassismus verbreitet, entdeckt und entfernt. Am Ausgang des S-Bahnhofs wurden außerdem rassistisch-einwanderungsfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt, die "Remigration" forderten.
Um den Leopoldplatz wurden acht rassistisch-einwanderungsfeinliche Aufkleber entdeckt und entfernt, die "Remigration" forderten.
In der Wartiner Straße wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand der Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines".
In der Atzpodienstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Forderung nach "Remigration" gefunden.
In der Erich-Lodemann-Str. wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" mit der rassistischen Forderung nach einer "Remigration" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Brüsseler Straße / Lütticher Straße wurde ein Aufkleber, der "Millionenfache Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit dem Motiv "Love animals - hate Antifa" gefunden und entfernt.
In der Ribnitzer Straße wurde an einer Imbissbude ein "Antifa verbieten"-Aufkleber und an einem Verkehrsschild ein Aufkleber der "Patriotische Bewegung - Berliner Patrioten" gemeldet und entfernt.
Am S-Bahnhof Wartenberg wurde zudem ein extrem rechter Aufkleber mit der rassistischen Parole "Für die Gäste nur das Beste - Remigration", entdeckt und entfernt.
In der Ernst-Barlach-Straße wurde an einem Supermarkt ebenfalls ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit dem Motiv "Love animals - hate Antifa" gefunden und entfernt.
An der Tramhaltestelle in der Welsestraße stadteinwärts wurde eine "Zecken jagen"-Schmiererei gemeldet.
Am Nordfeld in Heiligensee wurden fünf identische Sticker mit der Aufschrift „Deutschland endlich wieder sicher machen“ und „Remigration Air“ entdeckt. Die Aufkleber stammen aus dem Umfeld des extrem rechten „Patriotenshop“.
An der Tramhaltestelle "S-Hohenschönhausen" stadteinwärts wurde eine gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten gerichtete extrem rechte Schmiererei mit dem Slogan "Zecken jagen" auf einer Werbetafel am Haltestellenhäuschen gemeldet.
In der Ribnitzer Straße wurden ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der rassistischen Aufschrift "White lives matter" auf einem Hinterhof gefunden und entfernt.
An der Haltestelle "Ribnitzer Straße" wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand mit der Aufschrift "Ist im Kopf nur grüner Mist, wird man Klimaaktivist" gemeldet und entfernt.
Rund um das RIZ-Center wurden verschiedene extrem rechte Aufklebermotive u.a. mit den rassistischen und gegen Antifaschist*innen gerichete Parolen wie "Remigration jetzt", "Thank you for not mixing", "Habibi-freie Zone" und "FCK Antifa" gefunden und größtenteil entfernt. Auch ein Naziaufkleber mit dem Motiv "Deutschland meine Heimat" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und einem Reichsadler wurde dort entdeckt und entfernt.
Daneben befand sich auch Aufkleber mit einer "Schwarz-rot-goldenen"-Flagge von der "Patriotischen Bewegung".
In der Wartiner Straße wurde ein gegen politische Gegner*innen gerichteter Aufkleber mit der Parole "FCK Linke" gefunden und entfernt.
Rund um den Falkenberger Fußsteig wurden zudem ca. 30 Neonaziaufkleber, eine Bank in Schwarz-Weiß-Rot, ein eingeritztes Hakenkreuz bzw. SS-Symbol in Kombination mit den Initialen "A.H." (="Adolf Hitler") und ein "AfD"-Graffiti gemeldet. Die Aufkleber wurden entfernt. Auf den Motiven waren folgende Parolen zu lesen: "Antifaschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!", "Deutsches Reichsbräu", "Kräuterschnaps statt linker Hetze", "Heimatliebe statt links-grünen Schwachsinn", "White lives matter", "FCK Linke" und "Gegen den Linksterror".
Am S-Bahnhof Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
Am Weißenseer Weg Ecke Hohenschönhauser Straße wurden mehrere rassistische und gegen Antifaschismus gerichtete Aufkleber auf einem Verkehrsschild gemeldet. Auf den Motiven standen Parolen wie "Fck Antifa", "Remigration" und "Hier wurde Antifapropaganda überklebt".
In der Wustrower Straße wurden zwei rassistisch motivierte Aufkleber aus einem Neonazi-Versand gefunden und entfernt. Auf den beiden Motiven standen die Slogans "Für die Gäste nur das Beste - Remigration Airlines" und "Lieber Kernkraft, als Flüchtlingsstrom!".
Am Berl, in der Nähe der Beachvolleyball-Halle, wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand entdeckt und entfernt. Auf dem Motiv war das rassistische Narrativ vom "Großen Austausch" in Form der Parole "Ihr werdet uns nicht austauschen" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge zu sehen.
Im Bereich Falkenberger Wiesengräben wurden ebenfalls Aufkleber aus einem Neonaziversand gemeldet und entfernt. Die Motive waren queerfeindlich (Regenschirm schützt heteronormative Kleinfamilie vor Regenbogenfarben), rassistisch ("Raus die Viecher", "Remigration jetzt", "White lives matter") und gegen politische Gegner*innen gerichtet ("Heimatliebe, statt links-grünen Schwachsinn").
An der Kreuzung Salvador-Allende-Str./ Müggelschlößchenweg wurde ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Kissingstraße Ecke Retzbacher Weg wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Remigration" entdeckt und entfernt.
Im Hirschgartendreieck wurde an einem Mülleimer am Hauptweg ein rassistischer Aufkleber, der die sog. "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Umgebung der Weydemeyerstraße im Ortsteil Mitte wurde fünf Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD) entdeckt und entfernt. Die Aufkleber forderten "Remigration".
An der Carl-Schutz-Straße in der Altstadt Spandau hielt der Bezirksverband der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) einen Informationsstand ab. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe Winter/Frühjahr 2026 verteilt. In der Zeitung werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. So ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden.
Zusätzlich wurde ein Flyer mit dem Titel „7 Punkte zur Remigration“ verteilt. Der darin verwendete Begriff „Remigration“ wird darin als neutral dargestellt. Tatsächlich wird er jedoch vor allem in rechten bis extrem rechten Kreisen verwendet. Dort steht er als beschönigender Ausdruck für die Ausweisung vieler Menschen nach rassistischen Kriterien. Zwar argumentiert die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, dennoch dient die positive Umdeutung des Begriffs dazu, extrem rechte Konzepte zu normalisieren.
In der Freienwalder Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit dem rassistischen Slogan "Sommer, Sonne, Remigration" gefunden und entfernt.
In der Maxstraße im Ortsteil Wedding wurde ein rassistischer Aufkleber, der "Remigration" forderte, entdeckt und entfernt.
In der Nähe eines Einkaufskomplexes, an den Freiheitswiesen, wurde außerdem ein rassistischer Sticker mit der Aufschrift „Remigration schützt Frauen“ gefunden.
An der Ecke Charlottenstraße/Breite Straße wurde ein nationalistischer Aufkleber der neonazistischen Homepage „fsn-tv.de“ entdeckt.