Vorfalls-Chronik
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
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Glossar-
03.01.2015 Bezirk: PankowIm Ortsteil Berlin-Buch wurde gegen 09:00 Uhr ein umgestürzter und beschädigter Bauzaun entdeckt. Der Bauzaun umgab das Gelände der zukünftigen Geflüchtetenunterkunft. Die Polizei ermittelte.Quelle: Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin Durcksache 17/ 17661 vom 15.01.2016
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Antisemitisch beleidigt und mit Obst beworfen
02.01.2015 Bezirk: Steglitz-ZehlendorfGegen 15.55 Uhr wird eine Frau von einem 43-jährigen Mann antisemitisch beleidigt und in ein Geschäft in der Goerzallee verfolgt. Ein 69-jähriger Mann, der die Polizei rufen will, wird von dem Täter mit Obst beworfen.
Quelle: ReachOut -
Rassistische Aufkleber in Adlershof
02.01.2015 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Nähe der Unterkunft für Geflüchtete in Adlershof wurden rassistische Aufkleber verklebt.Quelle: Zentrum für Demokratie -
Reichsideologisches Treffen in Charlottenburg (1)
02.01.2015 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 2. Januar 2015 fand in einem Restaurant in der Droysenstraße der reichsideologischen Gruppe "Neuschwabenlandtreffen" statt. Der Redner nahm in revisionistischer Weise Bezug auf das Dritte Reich. Er äußerte sich rassistisch über Barack Obama, dessen Diskriminierungserfahrungen er gegen diesen selbst wende: „Der neuste bekannteste Rassist ist schwarz“. Er bezeichnete Al Qaida als von der CIA gesteuert. Er bewarb die verschwörungsideogische Flugschrift "Stimme und Gegenstimme". Aus dem Publikum rief jemand: "Mit der AfD haben 'sie' eine neue Systempartei geschaffen. Die NPD ist ein Auslaufmodell, also muss ick 'ne neue Partei hochhalten." Es wurden also Verschwörungsideologie, Rassismus und Revisionismus verbreitet.
Quelle: Register CW, Youtube, Flickr -
Antisemitischer Angriff U-Bhf. Friedrichsstraße
01.01.2015 Bezirk: MitteIn der Silvesternacht kam es gegen 2.30 Uhr zu einem antisemitischen Vorfall im öffentlichen Nahverkehr. Ein 26-jähriger Mann stieg am U-Bhf. Hallesches Tor in die U6. Im Waggon befanden sich außer ihm noch eine siebenköpfige Männergruppe, die volksverhetzende Lieder anstimmten. Der 26-jährige Mann, bei dem es sich um einen israelischen Staatsbürger handelte, filmte die Szenerie und bat die Gruppe den Gesang zu unterlassen. Wie sich später herausstellte fielen Wörter wie "Fuck Israel" und "Fuck Jude". Statt den Gesang einzustellen wurde der junge Mann bespuckt. Am U-Bhf. Friedrichsstraße stiegen beide Parteien aus. Die Gruppe forderte den Israeli auf, die aufgenommenen Videos zu löschen. Der Israeli weigerte sich und wurde daraufhin brutal geschlagen und getreten bis endlich ein Sicherheitsteam der BVG kam und die Täter flüchteten. Das 26-jährige Opfer, was sehr mutig und couragiert die fremdenfeindliche Aktion der Gruppe filmte, kommt mit Prellungen und einer Platzwunde davon. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.Quelle: Kölner Stadtanzeiger -
Rassistischer Angriff in Wilmersdorf
01.01.2015 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin 29-jähriger Mann wird gegen 3.00 Uhr in der Mainzer Straße von einer 67-jährigen Frau rassistisch beleidigt und ihm wird die Wohnungstür vor den Kopf gestoßen, als die Frau versucht, in seine Wohnung einzudringen.Quelle: Reachout, Polizei Berlin 28.07.2015 -
Sachbeschädigung an Baustelle
01.01.2015 Bezirk: Marzahn-HellersdorfUnbekannte Täter versuchen die Baustelle der zukünftigen Asylunterkunft am Blumberger Damm Ecke Landsberger Allee zu zerstören. Dabei werden Teile des Bauzauns umgekippt.Quelle: Anfrage von Hakan Tas, MdA / Register ASH -
Facebook-Seite der NPD KV8 Pankow
31.12.2014 Bezirk: BerlinweitIn einem Posting vom 23.12. wurden Opfer des Holocausts verunglimpft. Es wird sich über das Anbringen einer Gedenktafel für die jüdischen Opfer der Menschenvernichtung in der Zeit des Nationalsozialismus und gegen die „ewige Schuldkultur“ beschwert.Quelle: Pankower Register -
Facebook-Seite „Kein Asylanten- Container Dorf in Buch“
31.12.2014 Bezirk: BerlinweitIn einem Posting vom 11.12. wurde gegen den Politischen Gegner (Linke) gehetzt und sich nicht gegen Rechtsextreme und Nazis distanziert. Vielmehr wird versucht zu erklären, warum sie sich nicht distanzieren.In einem Posting vom 18.12. wurde ein „Positionspapier der Berliner-Bürgerinitiativen gegen die Asylcontainerdörfer“ veröffentlicht. In diesem Papier wird die Unterscheidung zwischen „guten“ und „schlechten“ Flüchtlingen gemacht. Gleichzeitig wird dazu aufgerufen, keine weiteren Unterkünfte zu errichten. Ein Recht auf Asyl und die individuellen Gründe für Flucht werden in diesem Papier geflüchteten Menschen abgesprochen.In einem Posting vom 28.12. wurde auf eine Weihnachtsveranstaltung auf der Piazza in Karow verwiesen. In den Bilder wird Propaganda für die neonazistische Veranstaltung „Tag der deutschen Zukunft“ im Juni 2015 gezeigt.Quelle: Facebook-Seite „Kein Asylanten- Container Dorf in Buch“ -
Pegida-Schriftzug an Piratenbüro
31.12.2014 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Nacht zum 31. Dezember 2014 wurde die Glasfassade des Abgeordnetenbüros von Martin Delius und Simon Weiß (beide MdA, Piratenfraktion) mit dem Schriftzug "Peqida Links Faschisten Stoppen" (Fehler wie im Original) beschrieben. Die "Pegida" sind eine Demonstrationsbewegung aus Dresden. Auf ihren Massendemonstrationen werden rassistische und demokratieskeptische Positionen vertreten. Neun Tage zuvor, am 22. Dezember 2014, gab es am Rande einer Pegida-Demonstration einen rassistisch motivierten Angriff, bei dem eine junge Frau verletzt wurde. Anderorts und auch in Berlin gibt es Ableger, und zwar "Pegida Berlin" und "Bärgida". Bärgida wird dem Umfeld der rechtspopulistischen "German Defence League" zugerechnet. Zur Zeit der Sprühereien war eine Antifafahne im Büro zu sehen. Außerdem fand die Ausstellung "Überzeichnet - Nazis entschlossen entgegengemalt" der Menschenrechtsaktivistin Mensah-Schramm in dem Büro statt. Das Büro befindet sich in der Uhlandstraße in Wilmersdorf.Quelle: @martindelius 31.12.2014, Neues Deutschland Online 31.12.2014, Polizeimeldung vom 01.01.2015 Nr. #0002, Berliner Woche 05.01.2015 -
Rassistische Artikel auf Facebook
31.12.2014 Bezirk: LichtenbergDie Facebookseiten von "Pro Deutschland" und "Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg" werden im Dezember regelmäßig für die Agitation gegen Flüchtlinge und ihre Unterbringungen genutzt.Quelle: Lichtenberger Register -
Gedenktafel beschädigt
30.12.2014 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfIn der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 2014 wurde die Gedenktafel für Charlottenburger Gegner des Nationalsozialismus schwer beschädigt und unleserlich gemacht.Quelle: Bezirksbürgermeister -
Unterführung besprüht in Niederschöneweide
30.12.2014 Bezirk: Treptow-KöpenickIn der Unterführung am S-Bhf. Schöneweide wurde die Wand mit einer rassistischen Parole besprüht. Die Parole wurde auf eine Wandbemalung besprüht, welche für ein gemeinsames Miteinander wirbt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Picknick von Heim-Gegner*innen (8) im Allendeviertel
28.12.2014 Bezirk: Treptow-KöpenickHeute haben sich zum achten Mal Personen zu einem Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen. Organisiert wurde das Picknick von Heim-Gegner*innen die sich auf verschiedenen Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen in Bezug auf die zukünftigen Bewohner*innen der Unterkunft für geflüchtete Menschen und Asylsuchende kommt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Neonazi-Schriftzug in Lichtenberg
27.12.2014 Bezirk: LichtenbergIn der Lichtenberger Hauptstraße wird der gesprühte Schriftzug "Anti-Antifa" entdeckt.Quelle: Anwohner_in -
Neonazis zünden das Auto eines BVV-Verordneten an
27.12.2014 Bezirk: NeuköllnNeonazis zünden das Auto eines BVV-Verordneten an, der sich u.a. gegen Rechts engagiert. Zeitgleich wird auch das Auto eines Fotojournalisten in Treptow-Köpenick angezündet, gegen den Neonazis seit geraumer Zeit im Internet zur Gewalt aufrufen.Quelle: Polizei, Pressestelle -
Auto angezündet in Adlershof
26.12.2014 Bezirk: Treptow-KöpenickDas Auto eines antifaschistisch orientierten Journalisten wurde in Adlershof in Brand gesetzt. Im November wurde der Journalist in einer Liste aufgeführt in der Neonazis die Namen und Adressen von Journalist*innen veröffentlichten. Dem selben Journalist wurde im April ebenfalls das Auto angezündet.
Quelle: Neues Deutschland -
Rassistischer Angriff in der U-Bahn
23.12.2014 Bezirk: MitteIn der U-Bahn der Linie 8 auf Höhe des U-Bahnhof Rosenthaler Platzs wird ein Mann von zwei anderen Männern und einer Frau rassistisch beleidigt und mehrfach geschlagen.Quelle: ReachOut, Polizei -
Picknick von Heim-Gegner*innen (7) im Allendeviertel
21.12.2014 Bezirk: Treptow-KöpenickHeute haben sich zum siebten Mal Personen zu einem Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen. Organisiert wurde das Picknick von Heim-Gegner*innen die sich auf verschiedenen Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen in Bezug auf die zukünftigen Bewohner*innen der Unterkunft für geflüchtete Menschen und Asylsuchende kommt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Mann mit Reizgas attackiert
20.12.2014 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAm späten Abend des 20.12. wird einem Mann an seiner Wohnungstür in der Rathausstr. unvermittelt mit Reizgas ins Gesicht gesprüht, nachdem er auf ein Klopfen die Tür geöffnet hat. Bei dem darauffolgenden Gerangel kommt dem Opfer der Bruder, der sich ebenfalls in der Wohnung befindet, zu Hilfe. Daraufhin flüchtet der maskierte Angreifer gemeinsam mit seinem ebenfalls maskierten Komplizen, der im Treppenhaus gewartet hat. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei stellt am Treppenhausfenster und an der Fahrstuhltür Schriftzüge mit volksverhetzendem sowie rassistischem und verfassungsfeindlichem Inhalt fest. Das Opfer hat eine Kopfverletzung und eine Reizung der Augen erlitten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat wegen einer möglichen politischen Motivation die Ermittlungen übernommen.Quelle: Pressestelle der Polizei -
Antifaschistische Demonstration bepöbelt im Allendeviertel
19.12.2014 Bezirk: Treptow-KöpenickEine erfolgreiche antifaschistische Demonstration von Uffmucken wurde von ca. 30 Neonazis bepöbelt. Zum Teil wurde versucht, die Demonstration anzugreifen was von der Polizei verhindert wurde.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Neuschwabenlandtreffen in Charlottenburg
19.12.2014 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfDas Neuschwabenlandtreffen fand am 19. Dezember 2014 in einem Charlottenburger Restaurant in der Sybelstraße statt. Dies ist ein neonazistischer, geschichtsrevisionistischer, antisemitischer, reichsideologischer Stammtisch. Sie glauben an die Verschwörungsideologie, dass sich Hitler und viele Nazikader unter der Antarktis aufhielten und das Deutsche Reich bestehe. Ein Redner verknüpfte einen Vortrag zur Ukrainekrise mit antisemitischen Verschwörungsthesen, z.B. dass Putin durch den "Hochfinanz" gelenkt werde. Dies Chiffre charakterisiert das Judentum dämonisierend. Der Hauptredner und Organisator verwies auf den Einfluss von Banken und Erdöloligarchen und dockte an völkische Kapitalismuskritik sowie die antisemitisch konnotierte New-World-Order-Ideologie an. Ein weiterer Reichsideologe rezensierte das verschwörungsideologische Buch "Geheimsache Mond - von Außerirdischen beobachtet". Er trug eine schwarzweißrote Krawatte und begann mit den Worten: "Ich bin der Holoclaus". Im Publikum sprachen Zuhörer über „Reichsflugscheiben“.
Quelle: QF-Recherche, Register CW, Youtube -
Mann aus Rollstuhl gezerrt
18.12.2014 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergGegen 9.25 Uhr wird ein 33-jähriger, wohnungsloser Rollstuhlfahrer von einer unbekannten Frau in der S-Bahnlinie 2 aus seinem Rollstuhl gezerrt. Am S-Bahnhof Yorckstraße wirft die Frau den Rollstuhl auf den Bahnsteig und flüchtet.Quelle: ReachOut -
Neonazistische Propaganda auf der Piazza in Karow verteilt
18.12.2014 Bezirk: PankowAm Abend wurde ein Stand aufgebaut, auf dem neonazistische Propaganda verteilt wurde. Aufgerufen wurde zur Teilnahme an der neonazistischen Veranstaltung „Tag der deutschen Zukunft“ im Juni 2015 in Neuruppin. Verteilt wurden Flyer, Flugblätter und T-Shirts, des Weiteren wurden Spenden gesammelt. Vor dem Bürgerbüro der SPD wird ein Transparent gehalten mit dem Slogan „Bitte flüchten Sie weiter – Hier gibt es nichts zu Wohnen“.Quelle: Anwohner*in -
Rassistisches Positionspapier auf Facebook
18.12.2014 Bezirk: BerlinweitAuf der Facebook-Seite gegen das Cointainerdorf in Falkenberg wird ein berlinweites "Positionspapier der Berliner-Bürgerinitiativen GEGEN die Asylcontainerdörfer" veröffentlicht, dass rassistische und antidemokratische Positionen vertritt.Quelle: Lichtenberger Register -
Neonazis beobachten Filmvorführung
17.12.2014 Bezirk: PankowDas „Netzwerk für Demokratie und Respekt“ führte den Film „Die Arier“ von Mo Asumang im Campus Berlin-Buch auf. Drei Neonazis versuchten zu der Aufführung zu kommen, ihnen wurde der Eintritt verwehrt. Eine vierte Person aus dem Neonazi-Umfeld nahm an der Filmvorführung teil, denn hinterher erschien ein Posting auf der Facebook-Seite der NPD KV8 Pankow, in der mit Fotos von der Veranstaltung berichtet wird.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
Rassistische Lichterkette (5) im Allendeviertel
17.12.2014 Bezirk: Treptow-KöpenickVor der neuen Unterkunft für Geflüchtete im Salvador-Allende Viertel, fand eine rassistisch motivierte Lichterkette statt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Anti-Flüchtlings-Demonstration in Falkenberg
16.12.2014 Bezirk: LichtenbergAn einer von Funktionären der NPD organisierten Anti-Flüchtlingsdemonstration in Falkenberg nehmen etwa 100 Menschen teil, darunter David G. und Danny M. von der lokalen NPD und mehrere Aktivisten von "Pro Deutschland".Quelle: Antifa Hohenschönhausen -
Bartträger als Salafist beschimpft
15.12.2014 Bezirk: SpandauBei einer Feier einer Kirchengemeinde in Spandau wird ein Mann vor dem Gemeindesaal aufgrund seines Bartes von einem Passanten als Salafist beschimpft.Quelle: GIZ e.V. -
Rassismus wegen Kopftuch
15.12.2014 Bezirk: SpandauBei einer Feier werden zwei muslimische Frauen, weil sie Kopftuch tragen, rassistisch beleidigt.Quelle: GIZ e.V. -
Rassistische Flugblätter im Welsekiez
15.12.2014 Bezirk: LichtenbergIn der vergangenen Nacht werden im Welsekiez Flugblätter für den rassistischen Aufmarsch am Dienstag in die Briefkasten gesteckt.Quelle: Antifa Hohenschönhausen -
Rassistischer Brief in Friedrichshain-Kreuzberg
15.12.2014 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergUnbekannte Täter versandten einen Brief mit rassistischen und beleidigenden Texten.Quelle: Polizei -
Rassistische Wortmeldungen bei Bürgersprechstunde
15.12.2014 Bezirk: LichtenbergBei einer Veranstaltung der Lichtenberger CDU in Falkenberg melden sich mehrere Anwohner_innen mit flüchtlingsfeindlichen Sprüchen zu Wort. Eine anwesende Gruppe Rechter hält während der Veranstaltung Schilder mit Parolen hoch.Quelle: Antifa Hohenschönhausen -
Rechtsextreme "Montagsdemo" (VII)
15.12.2014 Bezirk: Marzahn-HellersdorfRechtsextreme "Montagsdemo" gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft in der Schönagelstraße.Quelle: Polis* -
Schaukasten in Karow beschmutzt
15.12.2014 Bezirk: PankowDer Schaukasten des Stadtteilzentrums im Turm in Karow wurde erstmalig mit Lebensmittel beschmutzt, nachdem dort Informationen des Bezirksamts Pankow zur entstehenden Containerunterkunft für Geflüchtete im benachbarten Ortsteil Buch ausgehangen wurden.Quelle: albatros gGmbH -
Parkumgestaltung in Friedrichshain
14.12.2014 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergBei einem Spaziergang im Volkspark Friedrichshain stellte eine Frau fest, dass dort frisch eingepflanzte Buchsbäume das Wort "STOLZ" ergaben. An dem Buchstaben "Z" befand sich ein Hakenkreuz, welches mit aufgeschütteter Erde dargestellt wurde. Bei dem Tatort handelt es sich um die "Rodelwiese" vor dem Denkmal des polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten.Quelle: Polizei -
Picknick von Heim-Gegner*innen (6) im Allendeviertel
14.12.2014 Bezirk: Treptow-KöpenickHeute haben sich zum sechsten Mal Personen zu einem Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen. Organisiert wurde das Picknick von Heim-Gegner*innen die sich auf verschiedenen Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen in Bezug auf die zukünftigen Bewohner*innen der Unterkunft für geflüchtete Menschen und Asylsuchende kommt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Aufkleber im Ostkreuz-Kiez
14.12.2014 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergZwischen Ostkreuz und Warschauer Straße wurden 10 rassistische Aufkleber und gegen Links mit Impressum von Kandel entdeckt und entfernt.Quelle: Irmela Mensah-Schramm -
Rassistische Kreideparolen in Falkenberg
14.12.2014 Bezirk: LichtenbergAm Wochenende werden an verschiedenen Stellen in Falkenberg Kreideparolen auf dem Gehweg angebracht und weitere rassistische Flugblätter verteilt.Quelle: Antifa Hohenschönhausen -
Taxifahrer angegriffen und rassistisch beleidigt in Spindlersfeld
14.12.2014 Bezirk: Treptow-KöpenickLaut Angaben der Polizei schlug eine siebenköpfige Gruppe einen Taxi-Fahrer mehrfach gegen den Kopf und beleidigte ihn rassistisch.
Quelle: Pressemeldung der Polizei -
Angriff in der S-Bahn
13.12.2014 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfEin Mann, der sich am 13. Dezember 2014 auf dem Weg von Potsdam nach Berlin in der S-Bahn befindet, wird gegen 3.00 Uhr von einem unbekannten Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Unbekannte zeigt wiederholt den „Hitlergruß“ während er „Sieg Heil“ ruft. Zeug*innen greifen nicht ein. Sicherheitskräfte der Bahn, die nach der Station Westkreuz einsteigen, solidarisieren sich mit dem Angreifer und fordern den Betroffenen und seine Freunde auf, sich andere Plätze zu suchen.Quelle: ReachOut Berlin -
Rassistischer Angriff in Schmargendorf
13.12.2014 Bezirk: Charlottenburg-WilmersdorfAm 13. Dezember 2014 um 17.10 Uhr wird ein Mann am Hohenzollerndamm in Schmargendorf mit Absicht angerempelt und rassistisch beschimpft.Quelle: Polizei Berlin (Nachmeldung des LKA), ReachOut -
Morddrohung gegen Runden-Tisch-Sprecher
12.12.2014 Bezirk: Treptow-KöpenickDer Sprecher der Bürgerinitiative „Welcome refugees!“ und Sprecher des Runden Tisches im Allende-Viertel I wurde online bedroht. Eine vermeintliche Teilnehmerin der rassistischen Picknicks im Allende-Viertel schrieb, dass er "sein Leben verwirkt" hat und, dass sie ihn tot schlagen würde.Quelle: Bürgerinitiative "Welcome Refugees" -
Parolen gegen Flüchtlingsheime gerufen
12.12.2014 Bezirk: Friedrichshain-KreuzbergVier jugendliche Teilnehmer der Anti-Flüchtlings-Demonstration in Köpenick ziehen anschließend grölend über den S-Bhf. Ostkreuz und rufen "Wir wollen keine Asylantenheime" und "Wo ist die Antifa schalalalala".Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg -
Rassistische Demo mit Nazi-Beteiligung im Allende-Viertel (4)
12.12.2014 Bezirk: Treptow-KöpenickZum wiederholten Mal fand eine rassistischer Aufmarsch im Salvador-Allende Viertel statt.
Quelle: Zentrum für Demokratie -
Rassistische Flugblätter in Falkenberg
12.12.2014 Bezirk: LichtenbergIn Falkenberg werden Flugblätter für den rassistischen Aufmarsch am Dienstag in Briefkästen gesteckt.Quelle: Antifa Hohenschönhausen -
Lichterkette gegen Containerdorf in Buch
11.12.2014 Bezirk: PankowAm Abend fand erneut eine Lichterkette gegen die geplante Containerunterkunft in Buch am Bauzaun statt. Einige fanden sich zusammen um gegen „Überfremdung“ zu protestieren.Quelle: Netzwerk für Demokratie und Respekt Buch-Karow -
NPD-Antrag in der BVV
11.12.2014 Bezirk: LichtenbergDie Lichtenberger NPD stellt in der BVV einen Antrag, der die Lichtenberger Flüchtlinge zum Thema hat.Quelle: Lichtenberger Register -
NPD-Aufkleber auf Briefkasten
11.12.2014 Bezirk: Tempelhof-SchönebergAuf einem öffentlichen Briefkasten Höhe Rheinstr. 1 wurde ein Aufkleber der NPD ("Heimreise statt Einreise") entdeckt und entfernt.Quelle: Anwohner -
NS-Waffenhändler durchsucht in Müggelheim
10.12.2014 Bezirk: Treptow-KöpenickDie Polizei hat die Wohnung eines Mannes durchsucht. Der 51-Jährige steht unter dem Verdacht, seit geraumer Zeit auf Wochenmärkten in Köpenick funktionsfähige Waffen, Waffenteile, Munition sowie Devotionalien aus der Zeit des Nationalsozialismus zu vertreiben und in seiner Wohnung am Gosener Damm zu lagern. Die eingesetzten Beamten entdeckten u.a. Uniformen bzw. Uniformteile mit Hakenkreuzen und anderen Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Ferner konnten funktionsfähige Waffenteile festgestellt werden.
Quelle: Pressemeldung der Polizei