Rassistischer Sticker in Marzahn-Süd
In der Langhoffstraße wurde ein Aufkleber der „Jungen Nationalisten“ mit dem Slogan „Heimat, Zukunft, Remigration“ entdeckt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Langhoffstraße wurde ein Aufkleber der „Jungen Nationalisten“ mit dem Slogan „Heimat, Zukunft, Remigration“ entdeckt.
An einem Postkasten in der Rotherstraße wurde über einem Sticker "Keine Nazis in Friedrichshain" ein Sticker "FCK ANTIFA" geklebt. Er wurde unkenntlich gemacht.
Wie eine Zeugin mitteilte, verweigerte gegen 14:05 Uhr ein U-Bahnfahrer am U-Bhf. Mehringdamm einem Rollstuhl nutzendem Mann of Color die Mitfahrt in der U-Bahn.
An der Arnold-Zweig-Straße Ecke Neumannstraße, wurde eine Schmiererei mit dem Schriftzug „NRJ“ (Nationalrevolutionäre Jugend), der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, sowie vier Aufkleber derselben Partei entdeckt.
Auf einer Kundgebung vor der ägyptischen Botschaft im Ortsteil Tiergarten kam es zu einer antisemitischen Äußerung.
In einen pro-palästinensischen Protestcamp im Regierungsviertel setzte eine Rednerin mehrfach die Behandlung von Palästinenser*innen in Deutschland mit der Behandlung von Jüd*innen im Nationalsozialismus gleich. Teilnehmende riefen die Parole "Kindermörder Israel". Mit der Bezeichnung Israels als "Kindermörder" wird auf antisemitische Ritualmordlegenden angespielt. Außerdem wurde die das Existenzrecht Israels leugnende Parole "There is only one state; Palestine 48" gerufen.
In der Schnellerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18" entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle am S-Bahnhof Schöneweide wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Am westlichen Havelufer zwischen der Juliusturmbrücke und der Schleuse, nahe der Behnitz-Siedlung wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Der Sticker zeigte Angela Merkel mit einem Maulkorb und dem Spruch "Einfach mal die Fresse halten". Er stammte von einem extrem rechten Versandhandel.
An einer Baustellenabsperrung am Elcknerplatz wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und queere Menschen entdeckt und entfernt.
An Laternen und einem Schild in der Falkenberger Chaussee wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Auf dem Kastanienboulevard wurden etwa acht extrem rechte Aufkleber entdeckt. Sie richteten sich gegen politische Gegner*innen und waren NS-verherrlichend. In der Glauchauer Straße Ecke Klingethaler Straße wurde ein Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extrem rechten entfernt, sowie zwei Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt.
An der Ecke Müggelheimer Str./ Kietz wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Er zeigte die Reichsfarben und enthielt die Verschwörungserzählung des "Großen Austausch". Der Aufkleber stammte aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
An der Tram-Haltestelle Hansastraße wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen Antifaschismus.
In der Berliner Allee wurde ein extrem rechter Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt. Der Slogan war "Neuer Deutscher Standard".
In der Liebermannstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift: „Keine Macht den Drogen! Stärke durch Disziplin!“ entdeckt und entfernt. Der Aufkleber ist von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“.
Am Rodelberg in der Mellenseestraße wurde ein über einen antifaschistischen Aufkleber geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
An der Ersatzhaltestelle Sewanstraße / Volkradstraße wurde auf einem Straßenschild ein "1161"-Schriftzug gesehen und überklebt. "1161" steht für Anti-antifaschistische Aktion und richtet sich gegen politische Gegner*innen der Extremen Rechten.
Im Criegernweg Ecke Am Tierpark wurde ein Aufkleber mit Deutschlandflagge und der Aufschrift "Patriotische Aktion" gemeldet und entfernt.
In der Umkleidekabine eines Fitnessstudios in Charlottenburg wird eine Person von einem Unbekannten homofeindlich beleidigt. Zuerst kommt es zu einer entsprechenden Beleidigung auf russisch, nachdem die betroffene Person zu dem Unbekannten schaut, noch einmal auf deutsch.
Auf einem Verkehrsschild in der der Straße Am Carlsgarten wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Stolzmonat"-Kampagne gefunden und entfernt.
Im Charlottenburger Rathaus in der Otto-Suhr-Allee wurde im Schaukasten der "AfD"-Fraktion ein Aushang entdeckt. Dem Text des Aushangs nach stände die Regenbogenflagge unter anderem für den "Verrat an der Familie", für "die Zerstörung unserer Kultur und Lebensweise" und die "Unterminierung der christlichen Basis des Abendlandes". Die Regenbogenflagge wurde zudem in einen Zusammenhang gestellt mit Pädophilie und Verstümmelung an Kindern. Diese Behauptungen können als Verunglimpfung von queeren Menschen und ihren Lebensweisen eingeordnet und als LGBTIQ*-feindlich bewertet werden. Ebenso aufgezählt, als angeblicher Ausdruck der Regenbogenfahne, war die "Abtreibung bis zur Geburt", wobei es sich um eine häufige antifeministische Erzählung handelt.
Neben dem Aushang war im Schaukasten die sogenannte "Stolzflagge" ausgehängt. Diese war das Symbol der extrem rechten, nationalistischen "Stolzmonat"-Kampagne, die den Pride-Monat sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* verhöhnen und abwerten sollte.
In der Wönnichstraße wurde ein Aufkleber in Schwarz Rot Gelb mit einem Adler-Wappen und der Aufschrift "Deutsche Jugend Voran" in Frakturschrift gefunden.
Am Rodelberg in der Mellenseestraße wurde ein über einen antifaschistischen Aufkleber geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und entfernt. An der Ersatzhaltestelle Sewanstraße / Volkradstraße wurde auf einem Straßenschild ein "1161"-Schriftzug gesehen und überklebt. "1161" steht für Anti-antifaschistische Aktion und richtet sich gegen politische Gegner*innen der Extremen Rechten.
Im Criegernweg Ecke Am Tierpark wurde ein Aufkleber mit Deutschlandflagge und der Aufschrift "Patriotische Aktion" gemeldet und entfernt.
In der Rummelsburger Bucht wurde ein Aufkleber aus einem neonazistischen Online-Versandhandel gefunden und überklebt. Er titelte "Schweigen heißt zustimmen. Sei nicht mehr schweigsam, denn es ist dein Land. Hol es dir zurück!".
Am S-Bahnhof Rummelsburg wurde der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt. Daneben war der Schriftzug "EHL" zu lesen. Dieser steht für "Einheit Lichtenberg". Diese wurden übermalt.
In einem Bus in Köpenick äußerte sich ein älteres Paar mehrfach rassistisch über eine Familie im Bus. Die Mutter war mit ihrem Kleinkind beschäftigt, während die drei weiteren Kinder in Streit gerieten. Das Paar äußerte mehrfach, dass "die" nicht nach Deutschland gehören würden und "dass man sich nicht wundern müsste, wenn man ein Messer im Rücken hätte".
Auf einem Spielplatzgelände in Charlottenburg beleidigte ein Mann zwei Mädchen mit Kopftücher und kleinere Kinder, mit denen die Mädchen dort waren, rassistisch mit den Worten "Get out. Get out. We don't want you here" und "animals". Eine andere Frau stieg in die Beleidigungen mit ein und unterstellte Kindern, die sie als arabisch liest, pauschalisierend Vandalismus.
Als eine Zeugin einschreitet und sich gegen diese rassistischen Beleidigungen ausspricht, wird sie mit den Worten „psycho“ und „you need to go to the mental hospital“ beleidigt und auf bedrohliche Weise verfolgt, als sie sich entfernte, um die Polizei zu rufen.
Als die Zeugin im Nachgang mit den Kinder sprach, um zu schauen, wie es ihnen geht, berichteten sie davon, dass dieser Mann häufiger dort ist und ein Geschwisterkind bereits von ihm geschubst wurde und sie Angst vor ihm haben.
In der Unterführung des S-Bahnhofs Hirschgarten wurde der Schriftzug "ANTIFA Fotzen" entdeckt.
In einem Bus in Köpenick-Nord wurden auf der Rückseite eines Sitzes in roter Farbe die Sig-Rune entdeckt und an die BVG gemeldet.
An der Bushaltestelle Ecke Rüdesheimer Straße/Wiesbadener Straße wurden mehrere Sticker entdeckt und entfernt, die sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten richten. Ein Sticker stammt von einem extrem rechten Onlineversandhandel und zeigt verschiedene linke Symboliken mit der Aufschrift "Hier wurde Gedankenabfall überklebt". Ein weiterer Sticker stammt von dem extrem rechten Verein "Ein Prozent".
Auf der Straße wurde eine asiatisch gelesene, queere Person von einem aggressiv auftretenden Mann mit dem Wort "Affe" beschimpft und der Mann kippte Bier über die Beine der beleidigten Person.
Einem Künstler, der während einer Lesung statt Türkisch Kurdisch spricht, wurde Rassismus vorgeworfen, da er die türkische Sprache beherrscht.
In der Tucholskystraße im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber entdeckt, der die Situation in Gaza mit der Schoa gleichsetzt.
In einer Passage zwischen der Richardstraße und der Karl-Marx-Straße wurde die Schmiererei „Death to ‚Israel‘“ entdeckt.
Im Müggelschlößchenweg wurden insgesamt 15 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Zwei der Aufkleber riefen zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf, die restlichen waren NS-verharmlosend und enthielten die Reichsfarben. Alle Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Ein weiterer Aufkleber gegen Antifaschist*innen aus demselben Onlinehandel wurde in der Salvador-Allende-Str. entdeckt und entfernt.
In der Alfred-Randt-Str. wurden weitere fünf Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
An der Haltestelle Johannisthal Kirche wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber enthielt die Aufschrift "Das ganze Deutschland soll es sein." mit einer Karte des Deutschen Reichs. Beide Aufkleber stammten aus dem neonazistischen Onlinehandel "Druck18".
Am Nachmittag war ein Mann in der Hainstr. unterwegs und spielte dabei laut extrem rechte Musik ab.
An der Tramhaltestelle Michendorfer Straße wurde eine „FCKAFA"-Schmiererei entdeckt und überklebt. In der Janusz-Korczak-Straße wurde ein „FCK Antifa“-Aufkleber entdeckt. In der Weiherkette wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt, die zum Teil entfernt wurden. In der Kastanienallee wurden mehrere extrem rechte und rassistische Sticker entdeckt und tlw. entfernt, darunter ein Aufkleber der den rassistischen „Klu Klux Klan“ bewarb. Im Randweg wurde ein Aufkleber von „Der III. Weg“ entfernt.
Im Auerbacher Ring wurden extrem rechte Sticker entdeckt und teilweise entfernt, sie enthielten beispielsweise Reichsflaggen. Im Kastanienboulevard wurde eine „1161"-Schmiererei, ein LGBTIQ*-feindlicher extrem rechter Aufkleber entdeckt, sowie ein „White Lives Matter“ Aufkleber teilweise entfernt.
Auf der Straße des 17. Juni wurden sechs Plakate der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Drei der Plakate richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.