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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • NS-verherrlichender Ruf bei EM-Feier am Ku'Damm

    29.06.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei der Feier am U-Bahnhof Kurfürstendamm zum Einzug der deutschen Fußballnationalmannschaft in das Viertelfinale der EM rief eine Person laut "Adolf Hitler".

    Quelle: Register CW via Youtube
  • Reichsbürger*innenkundgebung in Mitte

    29.06.2024 Bezirk: Mitte

    Vor dem Humboldtforum in Mitte hielten drei Reichsbürger*innen eine Kundgebung ab. Dabei zeigten sie Reichsfahnen. Ein Teilnehmer trug eine große "Q"-Kette. Dabei handelt es sich um ein Erkennungszeichen von Anhänger*innen des "QAnon"-Verschwörungsmythos.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Reichsbürger*innenkundgebung in Tiergarten

    29.06.2024 Bezirk: Mitte

    Vor den Kanzleramt in Tiergarten hielten Reichsbürger*innen eine Kundgebung mit unter 10 Teilnehmenden ab. In Reden wurden verschiedene Verschwörungsmythen verbreitet.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Strukturelle Diskriminierung am Berliner Wohnungsmarkt

    29.06.2024 Bezirk: Berlinweit

    Eine Person in Berlin wurde auf dem Wohnungsmarkt im bestehenden Wohnverhältnis strukturell diskriminiert. Es handelte sich um eine rassistische Diskriminierung. Zusätzlich kam es zu einer beleidigenden Aussage.

    Quelle: Fair mieten – Fair wohnen
  • Wolfsgruß vor dem Olympiastadion

    29.06.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei dem EM-Spiel der Nationalmannschaften von Italien gegen die Schweiz zeigte ein Fußballfan vor dem Olympiastadion den Wolfsgruß, ein Handzeichen türkischer Faschisten, die als "Graue Wölfe" bekannt sind.

    Quelle: Register CW via youtube
  • Antiziganistische Pöbelei in U-Bahn

    28.06.2024 Bezirk: Lichtenberg

    In Lichtenberg äußerte sich eine Person in der U-Bahnlinie 5 lautstark auf antiziganistische Weise. Sie sagte: „Die scheiß Zi***** glauben an gar nichts“ und "erklärte" dass die Person, über die sie sprachen, in Gesprächen immer unterschiedliche Religionen angeben würde. Diese Aussage ist rassistisch, da sie die rassistischen Fremdbezeichnung für Rom*nja enthält und pauschalisierende und homogenisierende Behauptungen über diese verbreitet. Sie reiht sich ein in antiziganistische Narrative, die Rom*nja eine angebliche "Identitätslosigkeit" unterstellen.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Aufkleber der extrem rechten Partei „Der III. Weg“ in Pankow

    28.06.2024 Bezirk: Pankow

    An der Bushaltestelle Neumannstraße wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Partei „Der III. Weg“, mit dem Schriftzug „Antifa-Banden zerschlagen“ und „Hand in Hand für das Vaterland“ gefunden, entfernt und überklebt.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Extrem rechter Schriftzug auf Stromkasten in Weißensee

    28.06.2024 Bezirk: Pankow

    Auf einem Stromkasten in der Gäblerstraße wurde der Schriftzug "NRJ" entdeckt. "NRJ" ist die Abkürzung der "Nationalrevolutionären Jugend", die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und der Schriftzug kann somit als eine extrem rechte Selbstdarstellung im öffentlichen Raum bewertet werden.

    Quelle: Pankower Register
  • NS-verherrlichende Propaganda in Mitte

    28.06.2024 Bezirk: Mitte

    In der Jacobystraße in Mitte wurde ein Aufkleber einer Neonazi-Kleidungsmarke, der sich positiv auf die Wehrmacht bezog, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Aufkleber in Marzahn-Süd

    28.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    In der Marchwitzastraße wurden zwei rassistische Aufkleber gegen Geflüchtete entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber stammte vom "III. Weg", der andere aus einem neonazistischen Onlinehandel.

    Im Springpfuhlpark wurde ein rassistischer Aufkleber der JN entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rechte Selbstdarstellung in der Kreutzigerstraße

    28.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Hauseingang in der Kreutzigerstraße wurden zwei Sticker der JA (Junge Alternative, Jugendorganisation der AfD) entfernt, „Remigration“ und ein Sticker zum „Stolzmonat“.

    Quelle: Register FK
  • Schmiererei mit Bezug auf Sylt-Song in Tegel

    28.06.2024 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle "An der Mühle" in Tegel wurden rassistische Schmierereien bemerkt und entfernt. Neben "AfD" waren die Silben "Döp Dödödöp" auf einer Werbetafel angebracht worden. Damit wurde auf den sogannten Sylt-Song verwiesen, bei dem Gruppen zum Song "L'amour toujours" von Gigi D'Agostino die Parolen "Deutschland den Deutschen - Ausländer raus" sangen. Seitdem Videos davon viral gingen und zu öffentlichen Debatten führten, dienen die Silben in extrem rechten Kreisen als Chiffren für diese Parolen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antisemitischer Vorfall

    27.06.2024 Bezirk: Spandau

    Im Bezirk Spandau wurde ein antisemitischer Vorfall dokumentiert. Zum Schutz Betroffener wurden keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Quelle: RIAS Berlin
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Hellersdorf-Nord

    27.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Tramhaltestelle Zossener Straße/ Kastanienallee wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zu Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief ("Zecken jagen").

    An der Ecke Zossener Straße/ Mittenwalder Straße wurde der Aufkleber erneut entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Charlottenburg

    27.06.2024 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An zentralen Straßen und Plätzen um den Breitscheidplatz, wie der Budapester Straße, Joachimsthaler Straße, dem Hardenbergplatz und dem Breitscheidplatz selbst, wurden mehrere extrem rechte und rassistische Aufkleber von unterschiedlichen Gruppierungen entdeckt und entfernt.

    Ein Sticker proklamierte "Deutsches Reichsgebiet". Ein Aufkleber warb für die extrem rechte ukrainische "GONOR-Group". Auf mehreren anderen Stickern wurde gegen Geflüchte gehetzt und die Aktion "Defend Europe" der extrem rechten "Identitären Bewegung" beworben.

    Ein Sticker der kroatischen Ultra-Gruppe "Torcida Split" zeigte das verbotene Keltenkreuz und warb für die Ultra-Gruppe "white boys". Ein weiterer zeigte eine Konföderiertenflagge und warb ebenfalls für die Ultra-Gruppe "white boys".

    Ein anderer Sticker zeigte die Flagge der kroatischen, faschistischen "Ustascha"-Diktatur und ein Sticker der bulgarisches, rechten Ultra-Gruppe "Ultras Levski" richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung in U-Bahn

    27.06.2024 Bezirk: Pankow

    Ein älterer Mann stieg an der U-Bahnstation Senefelderplatz in die U-Bahn und begann direkt eine Schwarze Person, deren geschlechtliche Identität dem Mann missfiel, anzupöbeln. Er stellte sich neben die Person und wollte wissen, wohin sie fährt. Die betroffene Person floh an der nächsten Haltestelle aus der U-Bahn. Dabei rief der Mann der Person noch hinterher, sie solle aufpassen, dass er nicht hinterherkomme. Ein*e Augenzeuge*in konfrontierte den Mann. Dieser fuhr daraufhin mit der U-Bahn weiter.

    Quelle: Berliner Register via Meldeformular
  • Propaganda des "III. Weg" in Hellersdorf-Ost

    27.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Ecke Adorfer Straße/ Nossener Straße wurden vier Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Zwischen dem U-Bahnhof Hellersdorf und der Tramhaltestelle Nossener Str. wurden weitere vier Plakate des "III. Weg" entdeckt und entfernt.

    Im Park neben der Grundschule in der Schönewalder Straße wurden drei Aufkleber der NRJ entdeckt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Rassistische Beschimpfungen nach Nachbarschaftsfest in Pankow

    27.06.2024 Bezirk: Pankow

    Nach einem Nachbarschaftsfest in Pankow wurden während des Abbaus am Veranstaltungsort Mitarbeitende von zwei betrunkenen Personen mit einer Glasflasche beworfen, rassistisch beschimpft und bedroht. Dabei fielen die Worte: "Ihr werdet alle verbrennen! Ihr seid alle Terroristen!". Ein weiterer Mitarbeiter rief dann die Polizei.

    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Vielfalt
  • Rassistische Diskriminierung in Gropiusstadt

    27.06.2024 Bezirk: Neukölln

    In einem Elektrofachhandel in Neukölln-Gropiusstadt wurde eine Person rassistisch diskriminiert. Die betroffene Person kaufte einen Kopfhörer in dem Geschäft und überprüfte diesen direkt nach dem Kauf. Die Person konnte einen Defekt ausmachen und stellte sich anschließend mit dem Kopfhörer bei dem Service- und Rückgabepunkt an. In der Schlange trat ein Mitarbeiter auf die betroffene Person zu und forderte sie auf, ihm zu folgen, da er einen Diebstahl annahm. Die betroffene Person empfand die Situation als sehr unangenehm und beschämend. In einem separaten Raum forderte der Mitarbeiter den Ausweis, bat jedoch zu keinem Zeitpunkt um den Kaufbeleg oder sonstige schriftliche Nachweise. Auch die Rechnung konnte den Mitarbeiter nicht überzeugen. Erst nachdem er sich das Videomaterial der Überwachungskameras angesehen hat, stellte er fest, dass kein Diebstahl vorlag. Nichtsdestotrotz entschuldigte er sich nicht für die falschen Anschuldigungen.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rassistischer Schriftzug u.a. in Hellersdorf-Süd

    27.06.2024 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf

    An der Wuhle auf Höhe des Jelena-Santic-Friedensparks wurde der rassistische Schriftzug "N***beats" entdeckt und entfernt.

    Am Kienberg Nähe Peter-Edel-Str. wurde der Schriftzug "FCK Antifa" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Augenzeug*in
  • Wiederholte Attacke auf das Gebäude des Tagesspiegel

    27.06.2024 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Unbekannte haben wiederholt das Gebäude des Tagesspiegel mit einem roten Dreieck und antisemitischen Schriftzügen beschmiert. Mit dem roten Dreieck markiert die Terrororganisation Hamas ihre Anschlagsziele.

    Quelle: Checkpoint Tagesspiegel 27.05.2024, dju in ver.di, Reporter ohne Grenzen
  • Wieder Neonazi-Aufkleber in Frohnau

    27.06.2024 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Stromkasten an der Kreuzung von Zeltinger und Schönfließer Straße in Frohnau wurden Neonazi-Aufkleber bemerkt und entfernt. Ein orange-weiß-roter Aufkleber des extrem rechten Kampganenprojekts "Ein Prozent" stellte Zuwanderung als Bedrohung der inneren Sicherheit und "Unserer Zukunft" dar. Ein Aufkleber der Neonazikleinstpartei "Der III. Weg" zeigte den Slogan "Die wahre Krise ist das System" vor dem Brandenburger Tor und einem brennenden Himmel.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Antisemitischer Schriftzug und Aufkleber in Alt-Treptow

    26.06.2024 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Ein Restaurant in der Karl-Kunger-Str. entdeckte auf ihren Bänken den Schriftzug "Jude in die Gas Kammer". Das Restaurant erstattete Anzeige und machte den Vorfall öffentlich.

    An einer Ampel in der Straße Am Treptower Park wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "From the river to the sea, Palestine will be free" gesichtet.

    Quelle: Instagram, RIAS Berlin
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