Verkehrsschild mit rassistischem Aufkleber in Niederschöneweide
Auf der Rückseite eines Verkehrsschilds in der Moosstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Auf der Rückseite eines Verkehrsschilds in der Moosstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
Zum wiederholten Mal fand eine rassistisch motivierte Mahnwache in Nähe der Container-Unterkunft für Geflüchtete im Salvador-Allende Viertel statt. An der Mahnwache nahmen ca. 20 Personen teil. Die Kundgebung wurde mit Flyern beworben. An Kundgebung nahm unter anderen der Vorsitzende der NPD Marzahn-Hellersdorf teil.
Am Kaisers am Sterndamm wurde erneut ein Hakenkreuz auf einem Mülleimer geschmiert. Das Hakenkreuz wurde entfernt.
Am Kaisers am Sterndamm werden zwei Aufkleber der „Identitären“ mit der Aufschrift „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ entdeckt und entfernt.
Am Abend um 21:45 Uhr stiegen am S-Bahnhof Landsberger Allee im Ortsteil Prenzlauer Berg zwei Männer in die Ringhanlinie S41. Als sie eine Kleinfamlie erblickten, stießen sie rassistische Beleidigungen gegen die Familie aus. Es vielen Wörter wie "Aslyantenpack", "Herrenrasse" und "Heil Hitler!". Nach Angaben der Bundespolizei forderten die Männer die Familie auf, sofort aus Deutschland zu verschwinden. Ebenso wurde der "Hitlergruß" gezeigt und auf die Kleinfamilie gespuckt. Danach ließ einer der beiden Täter - Christoph Sch. (32) - seine Hose herunter und urinierte auf die Kinder. Christoph S. ist ein polizeibekannter, vorbestrafter Neonazi aus Neukölln und nahm am 03.08. an der Bärgida Veranstaltung teil, wo er durch aggressives Verhalten im Kreise von Neonazi-Hooligans aufgefallen war. Mehrere anwesende Fahrgäste wählten den Notruf. Als die beiden Männer am S-Bahnhof Frankfurter Allee in Friedrichshain ausstiegen, wurden sie von der Bundespolizei festgenommen. Die Familie blieb in der S-Bahn sitzen und es konnte kein Kontakt zu ihr aufgenommen werden. Ein Alkoholtest der beiden Männer im Altern von 32 und 37 Jahren ergab, dass sie 1,79 und 2,31 Promille hatten. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen rassistischer Beleidigung und Körperverletzung aufgenommen.
In den Höfen des Kinos „Spreehöfe“ wurde ein Aufkleber der „Nationalen Sozialisten bundesweite Aktion“ entdeckt und entfernt.
Im Bereich Schnellerstraße, Rudower Straße und Köllnische Straße wurden mehrere NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Baumschulenstraße wurden 10 Aufkleber der rechtspopulistischen Zeitung „Blaue Narzisse“ entdeckt und entfernt.
Am NP-Markt im Salvador-Allende-Viertel halten 15 Neonazis der NPD ein Kundgebung mit rassistischem Inhalt ab.
Am 18. August beschädigten unbekannte Täter einen Stolperstein in der Neuen Jakobstraße (Mitte).
Auf dem Parkplatz von Netto in der Kaulsdorfer Straße wird eine alternativ aussehende Frau als „asoziales Gesocks“ beschimpft.