"Identitäre" Sticker in Baumschulenweg
In und um die Radenzer Straße wurden ca. 15 Sticker der extrem rechten Gruppierung „Identitäre Bewegung“ entdeckt und entfernt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In und um die Radenzer Straße wurden ca. 15 Sticker der extrem rechten Gruppierung „Identitäre Bewegung“ entdeckt und entfernt.
In Müggelheim wurden eine Vielzahl von Sticker des rechtsextremen Internetprojektes "FSN" entdeckt und entfernt. Der bayerische NPD-Funktionär Patrick Schröder betreibt seit vielen Jahren das rechtsextreme Internetradio „Radio FSN“ (Frei-Sozial-National) sowie seit 2012 auch das Internet-TV „FSN-TV“.
In der Baumschulenstraße wurden drei Aufkleber von „Phalanx Europa“ entdeckt und entfernt. „Phalanx Europa“ ist ein online-shop der unter anderem Artikel der „Identitären Bewegung“ verkauft.
In der Baumschulenstraße Ecke Köpenicker Landstraße wurde an einer bezirklichen Informations-Wand ein Hakenkreuz geschmiert.
Eine Kirche in Müggelheim wurde großflächig beschmiert mit rassistischen Parolen. An der Tür eines Gasthofs gegenüber wurde ein Hakenkreuz gesprüht.
An einer Notunterkunft für Geflüchtete in Altglienicke wurden rassistische Schmierereien entdeckt und entfernt.
Das Zentrum für Demokratie hat am Großberliner Damm eine Plakatwand mit antirassistischen Sprüchen bedrucken lassen. Dies wurde nun völlig zerstört.
Das Zentrum für Demokratie hat am Sterndamm (Kaisers) eine Plakatwand mit antirassistischen Sprüchen bedrucken lassen. Dies wurde nun völlig zerstört.
Am S-Bhf. Schöneweide wurden vier Aufkleber der extrem rechten Gruppierung „Identitäre Bewegung“ entdeckt und entfernt.
In der vergangenen Nacht musste ein Jugendlicher nach einem rassistisch motivierten Angriff in Oberschöneweide mit einer Schnittverletzung ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Der 17-Jährige war gegen 3 Uhr auf dem Kaisersteg zunächst von einem Unbekannten rassistisch beleidigt und schließlich mit einem Messer verletzt worden. Zunächst hatte der 17-Jährige den unbekannten Mann zu seiner Beleidigung angesprochen und den Grund erfragt, als der Unbekannte ihn oberhalb des linken Knies eine circa zehn Zentimeter lange Schnittwunde zugefügt hat. Der Täter flüchtete, während sich der Jugendliche zur nahegelegenen Tram-Haltestelle der Wilhelminenhofstraße begab und alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr ihn dort versorgen konnten.
Während der BVV-Sitzung stellten ein Verordneter und Sebastian Schmidtke (beide NPD) mehrere rassistische Anfragen im Bezug auf Geflüchtete und deren Unterbringung.
Am 17.12 veranstalteten Rassist_innen und Neonazis aus dem Umfeld von NPD und „Nein zum Heim in Köpenick“ eine rassistische Kundgebung gegen Geflüchtete in der Glienicker Straße. An der Mahnwache nahmen ca. 30 Personen teil. Gegen die Mahnwache hatte Uffmucken zu einer antirassistischen Kundgebung aufgerufen an der ca. 40 Personen teilnahmen und später noch von ca. 20 Geflüchteten aus der Unterkunft unterstützt wurden.
Ein 22-Jähriger Mann ist am Mittag mit der Straßenbahn der Linie 67 in Richtung Schöneweide unterwegs gewesen. An der Haltestelle Wilhelminenhofstraße / Edisonstraße hat er einen anderen Fahrgast gebeten, seine laute Musik leiser zu stellen. Daraufhin hat der Unbekannte ihn sofort laut angeschrien und ihn rassistisch beleidigt. Daraufhin ist der 22-Jährige von dem aggressiven Mann weggegangen und zwei Stationen später, am S-Bahnhof Schöneweide, ausgestiegen. Der Unbekannte ist dann ebenfalls ausgestiegen und wenig später hat der 22-Jährige hinter sich eine Glasflasche zerschellen hören und Glassplitter gespürt. Der Unbekannte ist dann von hinten an ihn herangetreten und hat ihn geschubst. Anschließend hat der aggressive Mann ein Messer aus dem Hosenbund gezogen und ihn damit aus rund drei Metern Entfernung bedroht. Ein Zeuge hat den Bedrohten daraufhin plötzlich ergriffen und zur Vorhalle des Bahnhofs gedrängt um ihn aus der Gefahrensituation zu holen.
In der Arndtstraße wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber enthielten Aufrufe zur rassistischen Mahnwache in der Glienicker Straße.
Zum 33. Mal fand eine rassistisch motivierte Mahnwache in Nähe der Container-Unterkunft für Geflüchtete im Salvador-Allende Viertel statt. Die Zahl der Teilnehmenden ist unbekannt.