Menschenfeindliche Schmiererei im Bus
Im Bus der Linie 154 stand gut sichtbar auf der Rücklehne eines Sitzes "Ausländer raus". Die Schmiererei wurde mit einem Edding geschrieben.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Im Bus der Linie 154 stand gut sichtbar auf der Rücklehne eines Sitzes "Ausländer raus". Die Schmiererei wurde mit einem Edding geschrieben.
Rund um den S-Bhf. Baumschulenweg sind verschiedene extrem rechte Aufkleber, unter anderem von der Zeitschrift Compact sowie dem „Freien Netz“, entdeckt und entfernt worden.
In der Kiefholzstraße wurden mehrere Aufkleber von "Phalanx Europa" gegen Antifaschist_innen entdeckt und entfernt. “Phalanx Europa” ist ein Online-Versand, der unter anderem Kleidung der “Identitären Bewegung” verkauft.
In der Umgebung Sterndamm/Stubenrauchstraße wurden 3 Hakenkreuze, mehrere Aufkleber der extrem rechten Gruppe „Identitäre Bewegung“ sowie Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
In der Glienicker Straße versammelten sich ca. 15 Neonazis und Rassist_innen für eine Kundgebung gegen Geflüchtete.
Ein Täter, der bereits zuvor Menschen aus rassistischen Gründen bedrohte, ging kurz darauf auf einen weiteren Geflüchteten los, direkt vor der Asylunterkunft Glambecker Ring. Der 26-Jährige konnte sich retten, indem er in die Asylunterkunft flieht. Der Täter wird nicht gefasst.
Am S-Bhf. Adlershof wurde eine Schmiererei mit der Aufschrift „Nazis ins Parlament!“ entdeckt.
Ein unbekannter Täter bedrohte gegen 12:50 Uhr zwei Geflüchtete mit einer Schusswaffe an der Kreuzung Blumberger Damm / Glambecker Ring. Die zwei Geflüchteten konnten flüchten und alarmierten in der Notunterkunft Glambecker Ring die Polizei.