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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Rechte Kleidungsmarke (7)

    02.07.2016 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Karow wurde am Vormittag ein Mann (zwischen 30 und 40 Jahre) in einer Einzelhandelskette auf der Piazza gesehen. Dieser trug ein T-Shirt mit dem Slogan "Thor-Steinar". Die Modemarke ist bei Neonazis beliebt und spielt mit rechten Symboliken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Viele NPD-Aufkleber in Rudow

    02.07.2016 Bezirk: Neukölln
    In Rudow wurden 75 Aufkleber der NPD mit rassistischem Inhalt entdeckt und zum größten Teil entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • Neonazi-Runen an Kiezgarten-Tor

    01.07.2016 Bezirk: Lichtenberg
    Am Tor des Kiezgartens Fischerstraße wurde mit Edding der Spruch „Verpisst euch von hier“ und eine Wolfsangel hinterlassen. Die Nutzer_innen gehen aufgrund früherer Vorkommnisse davon aus, dass es sich um eine Aktion von Neonazis handelt.
    Quelle: Kiezgarten Fischerstraße
  • NPD-Aufkleber in Karow

    01.07.2016 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedene Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Maria statt Scharia", "Asylflut stoppen" oder "Sommer Sonne NPD".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • Paar rassistisch beleidigt

    01.07.2016 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
    Auf der Frankfurter Allee, zwischen den U-Bahnhöfen Samariterstraße und Frankfurter Allee belästigt ein Mann ein Pärchen. Zuerst belästigt er die Frau sexistisch und beleidigt anschließend den Mann rassistisch. Er wirft ihm vor ja nur die Sozialkassen hier in Deutschland auszunutzen. Als der Betroffene darauf hin erwidert, er würde arbeiten. Beleidigt er ihn weiter mit dem Vorwurf er würde den Deutschen ja die Arbeitsplätze wegnehmen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • Rassistisch beleidigt und Scheibe eingeschlagen

    01.07.2016 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Zwei Männer haben auf dem Parkplatz eines Supermarkts in der Kaulsdorfer Straße einen Mann und eine Frau rassistisch beleidigt. Als die beiden Beleidigten in ihr Auto stiegen und wegfuhren, wurden sie von den beiden Männern auf Fahrrädern verfolgt. Einer der beiden Männer schlug dann eine hintere Seitenscheibe des Autos ein, wodurch die Insassin leicht verletzt wurde.

    Quelle: Pressemeldung der Polizei
  • Rassistischer Angriff in Westend

    01.07.2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 1. Juli 2016 gegen 17.30 Uhr wird ein 48-jähriger Mann an der Kasse eines Supermarkts am Theodor-Heuss-Platz durch einen anderen Kunden rassistisch beleidigt. Nachdem der unbekannte Kunde den Laden verlassen hat, kommt er wieder und der 48-Jährige wird von ihm geschlagen.
    Quelle: Reachout Berlin, Polizei Berlin 27.02.17
  • Rassistische Schmiererei

    01.07.2016 Bezirk: Reinickendorf
    An der Bushaltestelle Veitstraße ist mit schwarzem Edding auf den Fahrplan des Buses 133 geschrieben "Multikulti = Scheiße!".
    Quelle: Register Spandau
  • Sachbeschädigungen gegen Politischen Gegner in Charlottenburg

    01.07.2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 1. Juli 2016 wurden im Erdgeschoss des TK-II-Gebäudes des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) an der Technischen Universität Berlin in der Straße des 17. Juni auf der Toilette Handzettel und Wandschmierereien mit der Aufschrift "Orden der Patrioten" hinterlassen. Plakate, die eine Veranstaltung des AStA über die Neue Rechte an der Technischen Universität bewarben, wurden allesamt zerstört. Der Orden der Patrioten ist eine monarchistische Vereinigung, die ideologisch der Neuen Rechten zuzuordnen ist.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • Sprüherei "Dresden 1945 Massenmord!"

    01.07.2016 Bezirk: Reinickendorf
    An einem Stromkasten in Alt-Tegel, Ecke Medebacher Weg ist mit einer Sprühschablone der Spruch "Dresden 1945 Massenmord!" angebracht. Die Bombardierung Dresdens am 13.2.1945 wird seit Jahren von Neonazis instrumentalisiert, um die Deutschen als Opfer des alliierten Bombenkriegs zu stilisieren und die Verbrechen der Nationalsozialisten zu relativieren. So zählen beispielsweise die jährlichen sogenannten Trauermärsche in Dresden zu den größten Nazi-Veranstaltungen in Europa.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • Facebookseite „Kein Asylanten-Container Dorf in Buch“

    30.06.2016 Bezirk: Pankow
    Neben rassistischen Beiträgen über Unterkünfte und Kriminalität vermehrt Beiträge, die den politischen Gegner („Gutmenschen“, „Linksextreme“, „Antifa“) zum Thema haben. Berichte über das „vosifa“-Festival am 10./11. Juni. Aufruf „Straftaten von Asylanten in Buch und Karow“ zu melden und öffentlich zu machen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Facebook-Seite "NPD Berlin-Pankow KV8"

    30.06.2016 Bezirk: Pankow
    Die NPD-Pankow KV8 berichtet von (angeblichen) Verteilen von Informationsmaterial sowie deren Durchführen von Informationsständen. Auch ein Bericht von der Teilnahme an der neonazistischen Demonstration „Tag der deutschen Zukunft“ am 4. Juni in Dortmund erscheint. Vor dem alternativen Open Air for Open Minds Festival am Wochenende des 10./11. Juni warnt die NPD die Bucher Bevölkerung auf ihrer Seite und fordert dazu auf Fotos von den Besucher*innen anzufertigen. Den Aufruf der Seite „Kein Asylanten- Containerdorf in Buch“, der dazu auffordert „Straftaten von Asylanten in Buch und Karow öffentlich zu machen“ wird ebenfalls auf der NPD Pankow Seite geteilt. Es folgten weitere Berichte über Aktionen in Französisch Buchholz und Karow.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Faustschlag gegen schwulen Mann

    30.06.2016 Bezirk: Mitte
    Mitte Juni wurde ein homosexueller Mann angegriffen. Er verließ gegen 2.15 Uhr die Bar "Saint Jean" in der Steinstraße, als er auf eine Gruppe von fünf Männern traf: "Bist du schwul?". wurde er gefragt. Als er dies bejahte, schlug ihm einer der Männer mit der Faust ins Gesicht.
    Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/homophobie-in-berlin-angriffe-gegen-homo-und-transsexuelle-nehmen-zu/14877718.html
  • "Merkel muß weg"-Graffito

    30.06.2016 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    In Schlachtensee wird ein Graffito mit der Aufschrift "Merkel muß weg" entdeckt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • Parolen in Lichterfelde West

    30.06.2016 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    In Lichterfelde West werden mit Edding geschriebene Parolen entdeckt. Darunter mehrfach "AfD", "lieber Diktatur", "Raus aus Europa" und "Europa ist rassistisch".
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • "Pro Deutschland"-Facebookseite mit rassistischen Beiträgen

    30.06.2016 Bezirk: Lichtenberg
    Die Facebookseite der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ wurde erneut für rassistische Stimmungsmache gegen Flüchlinge und Muslime genutzt. Oft wurde dabei ein Zusammenhang zu Kriminalität, Einbrüchen und Unsicherheit konstruiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassismus in Tempelhofer Kleingartenverein

    30.06.2016 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
    In einer Kleingartenkolonie in Tempelhof wurden zwei türkischstämmige Familien abgelehnt, die dort eine Parzelle pachten wollten. Der Kolonie Chef begründete die Ablehnung damit, dass bei einem zu hohen Anteil von Pächtern nicht-deutscher Herkunft das soziale Gefüge der Kolonie gestört würde und türkischstämmige Familien nicht integrierbar wären. Die betroffenen Familien haben sich an das Antidiskrimierungsnetzwerk Berlin gewendet.
    Quelle: Berliner Zeitung v. 30.06.2016
  • Rassistische Beiträge auf der lokalen Anti-Heim-Seite

    30.06.2016 Bezirk: Lichtenberg
    Die Facebookseite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg” warb im Juni mit Bannern für die NPD und bezeichnete Flüchtlinge in ihren Beiträgen als „Asylschnorrer“, die unter anderem mit Terrorismus in Verbindung gebracht wurden. In weiteren Beiträgen wurden Flüchtlingsheime im Bezirk mit ihren Standorten und vermeintlichen Kapazitäten dargestellt und mit Fotos bebildert. Der Lichtenberger Bürgermeisterin wird in einem Beitrag Lüge im Bezug auf Flüchtlingsheime unterstellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Beiträge und Bilder der NPD Neukölln

    30.06.2016 Bezirk: Neukölln
    Auch im Juni bestimmte die rassistische Hetze gegen Geflüchtete den Inhalt der NPD Neukölln Facebookseite. Es wurden sieben rassistische Bilder gepostet, die u. a. Slogans wie „Migration ist Völkermord“ trugen oder „Asylantenheim? Nein danke“. Viele Beiträge der NPD Neukölln befassten sich, versehen mit dem Motto „Nein zum Heim“, mit Unterkünften für Geflüchtete. Die Geflüchteten wurden mehrfach als „Invasoren“, „Asylschnorrer“ oder „Kulturfremde“ beschimpft. In völkisch-nationaler Manier beschwor die NPD Neukölln eine drohende „Überfremdung“ und ein „Existenzkampf des deutschen Volkes gegen Einwanderermassen“. Mitglieder der sozialdemokratische Partei wurden als „Deutschland-Abschaffer“ diffamiert, ein dazugehöriger Kommentar fordert zu Tätlichkeiten gegen deren Wähler*innen auf. Weiterhin veröffentlichte die NPD Neukölln einen Beitrag zu einem deutschen Jagdflugzeug aus dem zweiten Weltkrieg anlässlich der ILA Berlin Air Show, der NS-verharmlosend kommentiert wurde.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • Rassistische Postings auf der NPD-Facebookseite

    30.06.2016 Bezirk: Lichtenberg
    Die Lichtenberger NPD nutzte ihre Facebookpräsenz auch im Juni dazu, gegen Flüchtlinge und ihre Unterstützer_innen zu hetzen. Auf einem geposteten Foto heißt es „Migration ist Völkermord“ in anderen Beiträgen werden „Illegale Einwanderer“ beschuldigt deutsche Frauen in die Obdachlosigkeit zu zwingen. Auch politische Gegner_innen – vermeintliche Linksextremist_innen und Akteure der lokalen und der Bundespolitik wurden angegriffen. So wurde eine Mitarbeiterin des Bezirksamts namentlich benannt und die Leser_innen aufgefordert, ihr kritische Fragen per Mail zu senden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • Rassistische Propaganda von NPD auf Facebook

    30.06.2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Im Juni 2016 veröffentlichte die NPD, Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf, auf Facebook mehrere Beiträge zu den Themen Kriminalität, z.B. Pressemeldungen, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund sowie allgemein zu Migration. In der Gesamtschau des Monats dominierten diese Themen. In Bezug auf einen Diebstahl lautete die Forderung "Grenzen dicht". So wurde so der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt.
    Quelle: Register CW
  • Rassistische Zeitungen im Malchower Weg

    30.06.2016 Bezirk: Lichtenberg
    Im Umfeld des Malchower Wegs wurden die Parteizeitungen der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Sie verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • Mitglied der sog. "Bürgerbewegung M-H" auf Infoveranstaltung zu Geflüchtetenunterkunft

    29.06.2016 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Ein Mitglied der sog. "Bürgerinitiative M-H" erscheint auf einer Infoveranstaltung, auf der Bürger*innen über eine Geflüchtetenunterkunft informiert werden sollen. Er meldet sich mehrfach zu Wort und fotografiert im Veranstaltungsraum gegen den Willen der Veranstalter und entgegen der Aufforderung der Moderation, keine Aufnahmen zu machen.
    Quelle: Bezirksamt, Polis*
  • Stolpersteine in Charlottenburg beschmutzt

    29.06.2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 29. Juni 2016 übergoss ein Mann in Charlottenburg an der Dahlmannstraße 1 mehrere Stolpersteine mit einem weißen Pulver und machte sie unkenntlich. Der Mann schrie, die Stolpersteine seien auf seinem Privatgrundstück verlegt worden. Betroffen waren die Stolpersteine für Heinz Brück, Johanna Brück, Martha Kallmann und Max Kallmann. Die Stolpersteine waren kurz zuvor von Nachbar*innen gereinigt worden. Ihnen wollte er die Reinigung verbieten und kippte dann das Pulver darüber.
    Quelle: Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Hakenkreuz in Charlottenburg-Nord

    28.06.2016 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
    Am 28. Juni 2016 wurde U-Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg-Nord ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • Hitlergruß am Schlachtensee

    28.06.2016 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Ein 67-Jähriger Mann zeigt an einem Badestrand im Paul-Ernst-Park am Schlachtensee den Hitlergruß und greift einen 16-Jährigen Jugendlichen mit einer Flasche an. Die Polizei leitet gegen den Mann ein Verfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole ein.
    Quelle: Tagesspiegel (29.06.2016), Polizei Berlin
  • NPD-Kundgebung nahe S-Bahnhof Neukölln

    28.06.2016 Bezirk: Neukölln
    Nach eigenen Angaben führte die NPD Neukölln eine Gedenkveranstaltung für die verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig durch. Die Veranstaltung fand am nach Heisig benannten Platz, Emser Straße Ecke Kirchhofstraße statt. Heisig war 2010 mit ihrer Forderung nach einer harten Bestrafung von jugendlichen Straftäter*innen bekannt geworden. Diese Forderungen waren von rassistischen Äußerungen durchzogen.
    Quelle: NPD Neukölln Facebookseite
  • "Pro Deutschland"-Flugblätter am Tierpark

    28.06.2016 Bezirk: Lichtenberg
    Im Umfeld der Straße am Tierpark verteilten Aktivisten der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ Flugblätter gegen „Asylwahn“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • Rassistische Beleidigungen an der Hasenheide

    28.06.2016 Bezirk: Neukölln
    Vor einem Wohnhaus in der Hasenheide hatte ein Umzugsunternehmen Parkverbotsschilder aufgestellt. Diese hatte ein Hausbewohner übersehen und sein Auto in der Verbotszone geparkt. Sobald der Bewohner seinen Fehler am Vormittag bemerkte, parkte er das Auto um. Der Hausbewohner erkundigte sich außerdem bei dem Umzugsunternehmen, warum dieses sofort die Polizei gerufen hatte. Die Nachfrage beantworteten die Mitarbeiter des Unternehmens mit mehreren rassistischen Beleidigungen.
    Quelle: ReachOut
  • Rassistische Beleidigung und versuchter Angriff in Tram M1 im Prenzlauer Berg

    28.06.2016 Bezirk: Pankow
    Am Nachmittag hatte die Polizei im Ortsteil Prenzlauer Berg einen Mann festgenommen, der zuvor einen Mann rassistisch beleidigt hat und rechte Parolen rief. Der alkoholisierte Täter (32 Jahre) hatte gegen 17:15 Uhr, in der Nähe des Einkaufcenters an der Schönhauser Allee in einer Tram der Linie M1, versucht einen Mann (39 Jahre) zu schlagen, traf jedoch nicht. Dabei hatte er mehrfach rechte Parolen gebrüllt, den "Hitler Gruß" gezeigt und den Betroffenen rassistisch beleidigt. Der Täter rief u.a. "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen". Die Polizei konnte den Täter festnehmen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 29.06.2016, Tagesspiegel vom 29.06.2016
  • Rechte Schmiererei an Banner in Berlin-Buch

    28.06.2016 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde an einem Werbebanner für ein Café am S-Bahnhof eine rechte Schmiererei entdeckt und entfernt. Diese trug den Schriftzug "NS", welche für Nationalsozialismus steht.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Bärgida-Aufmarsch in Mitte

    27.06.2016 Bezirk: Mitte
    Am 27. Juni führten die BärGiDa-Anhänger vor dem Hauptbahnhof ihren 78. "Abendspaziergang" durch.
    Quelle: Register Mitte
  • Bedrängt und beleidigt

    27.06.2016 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Im Bellevuepark in Köpenick wurden zwei alternativ aussehende junge Frauen von einem Fahrradfahrer bedrängt, der kurze Zeit später „Heil Hitler“ rief.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Extrem rechte Propaganda

    27.06.2016 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf
    Am Teltower Damm und an der Clayallee werden verschiedene Aufkleber mit extrem rechten Inhalten entdeckt und entfernt. Unter den Aufklebern waren welche der "Identitären Bewegung", des extrem rechten Internetportals PI-News und von Pro Deutschland, die sich gegen geflüchtete Menschen richten und für deren Abschiebung plädieren. Es wird außerdem ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: www.hassvernichtet.de
  • Fenster eines Wohnhauses eingeworfen

    27.06.2016 Bezirk: Neukölln
    In der Roseggerstraße wurde in der Nacht zum Sonntag das Fenster eines Wohnhauses eingeworfen. In dem Fenster im ersten Stock hing ein Banner mit dem Slogan "Kein Mensch ist illegal". Verletzt wurde niemand.
    Quelle: Quartiersmanagement Ganghoferstraße
  • Judenbeschimpfung in der Rosenstraße

    27.06.2016 Bezirk: Mitte
    Am 27. Juni besuchte eine Gruppe deutscher und amerikanischer Teilnehmer im Rahmen einer Führung das Denkmal in der Rosenstraße, an dem sich seit 1714 die erste Synagoge Berlins befand. Zwei Teilnehmende der Gruppe trugen ihre "Kippot". Kurz nachdem die Gruppe den Gedenkort betreten hatte, riefen zwei Jugendliche auf Fahrrädern, vom Hackeschen Markt kommend, auf Arabisch "Yahudi Yahudi!“ (Jude, Jude) und „Free Palestine!“.
    Quelle: https://www.facebook.com/AntisemitismusRechercheBerlin/posts/1654100288244986
  • "Merkel muss weg" Aufkleber

    27.06.2016 Bezirk: Reinickendorf
    An der Bushaltestelle Sterkrader Straße und am Straßenschild-Pfosten Sterkrader/Ecke Bernauer Straße sind Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" angebracht. Der Slogan wurde seit 2015 von rechtspopulistischen Kreisen verwendet und fand in Aufrufen der rechten Partei "Alternative für Deutschland" ihren Platz. Auch auf der Internetplattform "PI News", auf der rechtspopulistische und rechtsextreme Personen und Organisationen publizieren, wurde dieser Slogan verwendet. Ebenso auf rassistischen und rechtspopulistischen Demonstrationen wie Pegida, Bärgida u.ä. fand der Slogan Einklang. Am 12.03.16 fand eine "Volksdemonstration" unter diesem Motto statt, die von der Facebookseite "Wir für Berlin & Wir für Deutschland" beworben wurde. Der Betreiber der Facebookseite war auch Anmelder von Bärgida-Veranstaltungen. Die Bundeskanzlerin wird in rechtspopulistischen und rechtsextremen Kreisen als "Flüchtlingskanzlerin" betitelt und soll aus diesem Grund abgesetzt werden.
    Quelle: Register Spandau
  • NPD-Sticker in der Werrastraße

    27.06.2016 Bezirk: Neukölln
    Auf einem Stromkasten in der Werrastraße klebte der rassistische NPD-Sticker "Asylbetrüger? Nein danke. Wir sind nicht das Sozialamt der Welt". Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • "Pro Deutschland"-Zeitungen in der Zingster Straße

    27.06.2016 Bezirk: Lichtenberg
    In der Zingster Straße und Nebenstraßen wurden die Parteizeitungen und das Grundsatzprogramm der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ in Briefkästen gesteckt. Die Zeitung verbindet erneut in rassistischer Weise die Themen Migration, Flucht mit Kriminalität und Unsicherheit.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • Rechte Aufkleber in Karow entdeckt (10)

    27.06.2016 Bezirk: Pankow
    Im Ortsteil Karow wurde in den letzten Tage verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Merkle muss weg" (Wir für Deutschland), "Grenzen dicht!" (JN), "Asylbetrüger? Nein danke!" (NPD), ""Vorsicht! Gutmenschen. Asylbesoffen & Inländerfeindlich" oder "Sommer, Sonne, NPD" (NPD).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • Rechter Brandanschlag auf Auto in Rudow

    27.06.2016 Bezirk: Neukölln
    Auf das Auto eines Neuköllner SPD-Bezirksverordneten, der sich in Rudow für Geflüchtete engagiert, wurde in der Nacht von Sonntag zu Montag erneut ein Brandanschlag verübt. Es sollen drei Personen beim Wegrennen beobachtet worden sein. Die Fliehenden nahmen einen Weg, der nur ortskundigen Menschen vertraut ist. Schon 2012 gab es einen Anschlag auf das Wohnhaus des SPD-Mitglieds. Eine rechtsextreme Motivation war damals sehr wahrscheinlich.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
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