"Pro Deutschland" Zeitungen am S-Bhf. Schöneweide
Die extrem rechte Partei "Pro Deutschland" verteilte am S-Bahnhof Schöneweide Wahlkampf-Zeitungen.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Die extrem rechte Partei "Pro Deutschland" verteilte am S-Bahnhof Schöneweide Wahlkampf-Zeitungen.
Die BetreiberInnen der neonazistischen Website FSN-TV haben Aufkleber produziert, auf denen unter anderem Adolf Hitler glorifiziert wird. Diese Aufkleber und Weitere wurden im Allendeviertel in der Nähe der Container-Unterkunft entdeckt und entfernt.
In der Schlange im Aldi in Oberschöneweide haben zwei Männer einen falsch stehenden Einkaufswagen zum Anlass genommen um sich lautstark rassistisch zu äußern. Eine engagierte Bürgerin hat Zivilcourage gezeigt und ihnen widersprochen.
Am 30. August 2016 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Der Vortrag erinnerte Ernst Noltes. Nolte löste den Historikerstreit aus und später wurde ihm Geschichtsrevisionismus vorgeworfen. Der Referent war Historiker und Publizist. Er bezweifelt die deutsche Schuld am Zweiten Weltkrieg, seine Thesen können eine Rechtfertigung der nationalsozialistische Kriegspolitik und geschichtsrevisionistisch genannt werden.
Am Montagabend, 29. August, fand zum achten Mal die vorerst letzte Kundgebung in Altglienicke gegen eine neu errichtete Unterkunft (Tempohome) statt. An der Kundgebung nahmen ca. 150 Personen teil. Die Kundgebung war durch sehr verschiedene Redebeiträge geprägt. Obwohl manche RednerInnen gemäßigte Töne einschlugen, nutzen andere Anspielungen auf den Nationalsozialismus, was bei einer anwesenden Gruppe dazu führte, dass sie mit einem Zwischenruf "Nach Polen einmarschieren, ja-wohl!" reagierten. Die Bürgerinitiative möchte nun bis auf Weiteres keine Kundgebungen mehr durchführen.
Ein 29-jähriger Geflüchteter wird gegen 7.00 Uhr von zwei Frauen im Alter von 29 und 38 Jahren und zwei 28- und 45-jährigen Männern in der Halskestraße rassistisch beleidigt und mit einer abgebrochenen Bierflasche angegriffen.
An der Brücke zwischen Altstadt und Spindlersfeld wurde ein Aufkleber von FSN-TV (neonazistische Website) entdeckt und entfernt.
Am S-Bhf. Schöneweide fand ein Wahlkampfstand der Alternative für Deutschland statt. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
In der Rathausstraße wurde gegen 2.00 Uhr morgens der Wahlkampfbus der SPD gezielt angezündet. Die Lichtenberger SPD geht von einem politischen Hintergrund aus.
In der Springbornstraße in Johannisthal wurden Wahlkampf-Flyer der NPD an Haushalte verteilt. Der Inhalt der Flyer schürt rassistische und nationalistische Ressentiments.
Im Ortsteil Pankow wurden erneut Wahlplakate verschiedener Parteien mit rechten Slogan besprüht. So wurden u.a. Plakate von DIE LINKE mit "AfD" oder Plakate von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN mit "Linksfaschisten" oder "AfD" besprüht.
In einer Unterkunft für Geflüchtete in der Schmidt-Knobelsdorf-Straße wird ein Einschussloch in einem Oberlicht festgestellt.